[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Regelung des Kraftstoff-Luft-Verhältnisses
einer Brennkraftmaschine nach dem Merkmal des Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
[0002] Zur Erzielung möglichst schadstofffreier Abgase sind Regeleinrichtungen für Brennkraftmaschinen
bekannt, bei denen der Sauerstoffgehalt im Abgaskanal gemessen und ausgewertet wird.
Hierzu sind Sauerstoffmesssonden, sogenannte Lambdasonden bekannt, die z. B. nach
dem Prinzip der Ionenleitung durch einen Festelektrolyten infolge einer Sauerstoffpartialdruckdifferenz
arbeiten und entsprechend dem im Abgas vorliegenden Sauerstoffpartialdruck ein Spannungssignal
abgeben, das beim Übergang vom Sauerstoffmangel zum Sauerstoffüberschuss bzw. andersherum
einen Spannungssprung aufweist.
[0003] Das Ausgangssignal der Lambdasonde wird durch einen Regler ausgewertet, welcher wiederum
über ein Stellglied das Kraftstoff-Luft-Gemisch einregelt.
[0004] Mit der Regelung des Kraftstoff-Luft-Verhältnisses wird in erster Linie eine Verminderung
schädlicher Anteile der Abgasemission von Brennkraftmaschinen angestrebt.
[0005] Mit Hilfe einer zweiten Lambdasonde, die hinter dem Katalysator angeordnet ist, wird
das Signal der ersten Lambdasonde korrigiert, da die Sonde Alterungserscheinungen
unterliegt.
[0006] Trotz dieser überlagerten Regelung können die Alterungserscheinungen der ersten Lambdasonde
nicht ausreichend korrigiert werden. Dies führt zu Unregelmäßigkeiten bei der Gemischbildung.
[0007] Solche gattungsgemäßen Regelungen sind aus der US-PS 5,661,972 hinreichend bekannt.
Zur Verbesserung des Regelkreises wird hierbei der P-Anteil des Ausgangssignals des
Regelkreises der ersten Lambdasonde in Abhängigkeit des Ausgangssignals der zweiten
Lambdasonde geändert, wobei ein Korrekturwert des zweiten Lambdakreises zum Zeitpunkt
des Umschlagens der vor dem Katalysator angeordneten ersten Lambdasonde gebildet wird.
[0008] Der Erfindung liegt somit die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren anzugeben, welches
eine genaue und anpassungsfähige Regelung ermöglicht, so dass das Kraftstoff-Luft-Verhältnis
im Sinne einer Verminderung der Abgasemission weiter verbessert wird.
[0009] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
[0010] Der Vorteil der Erfindung besteht in einer schnellen Rückkopplung des Ausgangssignals
des zweiten Lambdaregelkreises auf den Regelkreis der ersten Lambdasonde durch Veränderung
des Spannungssprunges des Ausgangssignals der ersten Lambdasonde.
[0011] Der P-Anteil des ersten Regelkreises wird somit durch einen Korrekturwert beeinflusst,
welcher von der tatsächlich andauernden Periodendauer des Ausgangssignals der ersten
Lambdasonde abhängig ist.
[0012] Vorteilhafterweise wird aus der Regelabweichung zwischen einem Istwert und einem
Sollwert der zweiten Lambdasonde ein Korrektursignal gebildet, durch welches der P-Anteil
des ersten Lambdaregelkreises erhöht wird, wenn das Vorzeichen der Regelabweichung
des zweiten Lambdaregelkreises der Umschlagrichtung der ersten Lambdasonde entspricht
und der P-Anteil des ersten Lambdaregelkreises verkleinert wird, wenn das Vorzeichen
der Regelabweichung der Umschlagrichtung der ersten Lambdasonde entgegengesetzt ist.
[0013] Dadurch, dass das Korrektursignal multiplikativ auf den P-Anteil des Regelkreises
der ersten Lambdasonde einwirkt, wird der P-Anteil des Regelkreises verstärkt oder
abgeschwächt.
[0014] In einer Weiterbildung wird das Korrektursignal in Abhängigkeit des Luftmassenstromes
und/oder des Verhältnisses der Amplitude der zweiten Lambdasonde zur Amplitude der
ersten Lambdasonde gebildet.
[0015] Über das Amplitudenverhältnis wird der Wirkungsgrad des Katalysators bei der Korrektur
des ersten Regelkreises berücksichtigt.
[0016] Die Amplitude sowohl der ersten als auch der zweiten Lambdasonde wird durch diskrete
Abtastungen des Ausgangssignals jeder Lambdasonde bestimmt, wobei aus der Abtastung
innerhalb eines Zeitfensters jeweils ein Mittelwert gebildet wird, aus welchem das
Amplitudenverhältnis bestimmt wird.
[0017] Vorteilhafterweise wird das Korrektursignal in Abhängigkeit von dem Vorzeichen der
Regelabweichung des zweiten Lambdaregelkreises gewichtet.
[0018] Die Erfindung lässt zahlreiche Ausführungsbeispiele zu. Eines davon soll anhand der
in der Zeichnung dargestellten Figuren näher erläutert werden.
[0019] Es zeigt
- Fig. 1:
- schematische Darstellung einer Vorrichtung zur Regelung des Kraftstoff-Luft-Gemisches
für eine Brennkraftmaschine
- Fig. 2:
- Steuergerät eines Kraftfahrzeuges
- Fig. 3:
- Spannungsverlauf einer Lambdasonde über dem Kraftstoff-Luft-Gemisch (λ-Faktor)
- Fig. 4:
- Regelkreis der hinter dem Katalysator angeordneten Lambdasonde
[0020] Gemäß Figur 1 besteht die Vorrichtung aus einem Verbrennungsmotor 1 mit einem Katalysator
2. Über ein Saugrohr 3 wird dem Motor 1 Luft zugeführt.
[0021] Der Kraftstoff wird über Einspritzventile 4 in das Saugrohr 3 eingespritzt.
[0022] Zwischen Motor 1 und Katalysator 2 ist eine erste Lambdasonde 5 zur Erfassung des
Motorabgases angeordnet. Im Abgaskanal ist hinter dem Katalysator 2 eine weitere Lambdasonde
6 vorgesehen. Die Lambdasonden 5 und 6 messen den jeweiligen Lambdawert des Abgases
vor und hinter dem Katalysator 2. Beide von den Lambdasonden 5 und 6 gelieferten Signale
werden an einen Regler mit PI-Charakteristik 8 geführt, der gewöhnlich im Steuergerät
(Fig. 2) im Kraftfahrzeug angeordnet ist.
[0023] Aus diesen Signalen bildet der Regler 8 mit Hilfe von Sollwerten ein Stellsignal,
welches den Einspritzventilen 4 zugeführt wird.
[0024] Dieses Stellsignal führt zu einer Veränderung der Kraftstoffzumessung, welche zusammen
mit der angesaugten Luftmasse einen bestimmten Lambdawert des Abgases zur Folge hat.
[0025] Der Regler 8 ist, wie in Fig. 2 dargestellt, ein Mikrocomputer, bestehend aus einer
zentralen Prozessoreinheit CPU einem Arbeitsspeicher RAM und einem Festwertspeicher
ROM. Der Regler 8 wertet sowohl die Signale der ersten Lambdasonde 5 als auch die
Signale der zweiten Lambdasonde 6 aus, die ihm über seine Ein-/Ausgabeeinheit I/0
zugeführt werden und verarbeitet diese weiter.
[0026] Der Regler 8 wertet das Signal der ersten Lambdasonde 5 aus, indem er den aktuellen
Wert mit einem im Speicher ROM abgelegten Sollwert 9 für die Lambdasonde 5 vergleicht
und daraus als Stellgröße eine Einspritzzeit bestimmt wird, wodurch das Kraftstoff-Luft-Gemisch
reguliert wird. Diesem Vergleich überlagert ist die Auswertung des zweiten Lambdaregelkreises
wie im Zusammenhang mit der Fig. 4 noch ausführlich erläutert wird. Das Ergebnis des
zweiten Lambdaregelkreises repräsentiert sich in der Bestimmung der Haltezeit TH.
Diese Haltezeit TH bewirkt, daß die Einwirkung des Reglers 8 auf die Einspritzventile
4, welche in Abhängigkeit des Vergleichs des ersten Regelkreises erfolgt, zeitverzögert
erfolgt.
[0027] Die Regelstrecke 11 ist dabei der Verbrennungsprozeß im Motor 1 welcher über die
Einspritzzeit als Stellgröße und die Einspritzventile als Stellglieder gesteuert wird.
[0028] Jede Lambdasonde liefert über dem das jeweilige Kraftstoff-Luft-Gemisch repräsentierenden
λ-Faktor einen Signalverlauf, wie er in Figur 3 dargestellt ist. Je nachdem welcher
Typ von Lambdasonde für die Regelung verwendet wird, können entweder der Widerstand
oder die Spannung über dem λ-Faktor betrachtet werden.
[0029] Die nachfolgenden Ausführungen beziehen sich auf die Signalspannung.
[0030] Ist die Sonde aktiv, so weist sie eine Signalspannung auf, welche außerhalb des Bereiches
(ULSU, ULSO) liegt. Während des Mager-Ausschlages liefert die Lambdasonde ein minimales
Ausgangssignal das unterhalb von ULSU liegt. Während des Fett-Ausschlages wird ein
maximales Spannungssignal oberhalb von ULSO in einem Bereich von 600 - 800 mV gemessen.
Dieser maximale Wert unterliegt aufgrund von Herstellungstoleranzen und Alterungserscheinungen
gewissen Streuungen, die durch einen Sondenkorrekturfaktor korrigiert werden.
[0031] Um nun den Langzeitdrift der Lambdasonde 5 vor dem Katalysator zu kompensieren, ist
ein zweiter Regelkreis vorhanden, der die zweite Lambdasonde 6 hinter dem Katalysator
2 enthält und welcher in Figur 4 näher erläutert ist.
[0032] Die Regelstrecke 11 enthält den Motor 1, dem vom Regler 8, wie in Fig. 1 beschrieben,
das Stellsignal in Form der veränderten Einspritzzeit der Einspritzventile zugeführt
wird.
[0033] Die im Abgaskanal hinter dem Katalysator 2 angeordnete Lambdasonde 6 liefert einen
Lambdawert in Form einer Signalspannung. Zu Beginn jedes Regelzyklusses wird überprüft,
ob die Sonde aktiv ist. Dies geschieht dadurch, daß festgestellt wird, ob sich diese
Signalspannung außerhalb eines Spannungsbereiches (ULSU, ULSO) befindet. Ist dies
der Fall, wird ein Korrektursignal gebildet, in dem der von der Lambdasonde 6 gemessene
Istwert U
6IST an einen Summierpunkt 12 mit einem in dem Speicher ROM des Steuergerätes abgespeicherten
Sollwertes U
6SOLL verglichen wird. Dieser Sollwert U
6SOLL wird aus dem von der Lambdasonde 6 gemessenen Mittelwert gebildet, wenn die vor dem
Katalysator angeordnete Lambdasonde 5 störungsfrei arbeitet.
[0034] Die im Punkt 12 gebildete Regeldifferenz aus Soll- und Istwert des Ausgangssignals
der zweiten Lambdasonde 6 wird einem Begrenzer 15 zugeführt, der den Betrag der Regeldifferenz
mit einem Schwellwert 14, der ebenfalls im Speicher ROM des Steuergerätes gespeichert
ist, vergleicht. Nur wenn der Betrag der Regeldifferenz größer ist als dieser Schwellwert
14, wird die Regeldifferenz an einen Vergleicher 13 geführt, der in Abhängigkeit vom
Vorzeichen der Differenz zwischen dem Istwert U
6IST der zweiten Lambdasonde 6 und dem Sollwert U
6SOLL der zweiten Lambdasonde 6 eine 1 oder -1 ausgibt. In Abhängigkeit von diesem ausgegebenen
Wert wird ein Signum-Integrator 16 vor- oder rückgesetzt.
[0035] Der Signum-Integrator 16 inkrementiert um 1, wenn der Istwert U
6IST größer ist als der Sollwert U
6SOLL. Er dekrementiert um 1, wenn der Istwert U
6IST kleiner als der Sollwert U
6SOLL ist. Sind beide Werte gleich, wird der Zählerstand nicht verändert.
[0036] Der Signum-Integrator 16 wird bei jedem Umschlag 17 der vor dem Katalysator angeordneten
ersten Lambdasonde 5 bearbeitet und ist somit von dieser taktgesteuert.
[0037] An einem ersten Multiplizierpunkt 18 wird der Zählwert mit einer Proportionalitätskonstanten
19 im Wert von (0,5 - einige 100) ms/Sondenumschlag der ersten Lambdasonde 5 multipliziert,
wodurch eine absolute Haltezeit TH
roh bestimmt wird. Die so gewonnene Haltezeit TH
roh wird in einem zweiten Multiplizierpunkt 20 mit einem Wichtungsfaktor WF bewertet,
welcher im Punkt 23 durch Division der tatsächlich gemessenen Periodendauer 21 der
ersten Lambdasonde 5 durch eine Konstante 22 bestimmt wird. Die Konstante 22 ist dabei
eine Funktion der Periodendauer der ersten Lambdasonde 5 im Leerlauf.
[0038] Im Vergleich zu üblicherweise an dieser Stelle verwendeten Kennfeldern, bei welchen
der Wichtungsfaktor maximale Werte von 1 annehmen kann, wird jetzt die tatsächliche
Störung unabhängig von ihrer Größe ausgeregelt, da durch den größeren Faktor eine
Art Selbstverstärkung erreicht wird. Die so gewonnene Haltezeit TH wird als Regelgröße
dem Regler 8 zur Anpassung der Regelstrecke 11 zugeführt.
[0039] Zusätzlich zur Haltezeit TH wird der Regelstrecke 11 ein Korrektursignal zugeführt,
das wie folgt gebildet wird.
[0040] Die im Summenpunkt 12 gebildete Regeldifferenz der zweiten Lambdasonde 6 wird einem
Umschalter 24 zugeführt, welcher in Abhängigkeit des Vorzeichens des vom Vergleicher
15 abgegebenen Signale schaltet. Ist das Signal negativ, wird aus einer ersten Kennlinie
25 ein erster Bewertungsfaktor KM entnommen, ist das Signal positiv, wird aus einer
zweiten Kennlinie ein zweiter Bewertungsfaktor KL für die Regelabweichung entnommen.
Dieser Bewertungsfaktor KM oder KL wird im Punkt 27 mit einem aus einem Kennfeld 28
gebildeten dritten Bewertungsfaktor KF multipliziert. Das Kennfeld 28 wird vom Amplitudenverhältnismittelwert
29 der beiden Lambdasonden 5 und 6 und dem vom Luftmassenmesser 7 gemessenen Luftmassenstrom
30 bestimmt.
[0041] Der im Punkt 27 gebildete Kennwert KPF wird im Punkt 31 in Abhängigkeit vom Sondenumschlag
17 der ersten Lambdasonde 5 und von dem Vorzeichen der Regeldifferenz der zweiten
Lambdasonde 6, welches durch den Vergleicher 15 gewonnen wird, gewichtet.
[0042] Befinden sich die Signale beider Sonden im Fettbereich wird ein positives Vorzeichen
angenommen. Arbeiten beide Sonden im Magerbereich wird ein negatives Vorzeichen angenommen.
[0043] Die Wichtung des Korrekturfaktors KPF erfolgt folgendermaßen. Arbeiten beide Sonden
5, 6 gleichzeitig im fetten oder gleichzeitig im mageren Bereich, wird der Korrekturfaktor
KPF um 1 erhöht. Arbeitet die erste Sonde im fetten und die zweite Sonde im mageren
Bereich bzw. umgekehrt, wird der Korrekturfaktor KPF von 1 abgezogen. Der so enthaltene
Wichtungsfaktor als dimmensionslose Größe wird unabhängig von der Haltezeit TH dem
Regler 8 in der Regelstrecke 11 zugeführt. Dabei wird bei gleichgesinnter Tendenz
des Ausgangssignals der beiden Lambdasonden 5, 6 der P-Anteil des Reglers 8 erhöht
und bei gegensinniger Tendenz verringert, was zur Folge hat, daß eine schnelle und
direkte Einwirkung des zweiten Lambdaregelkreises auf den ersten Lambdaregelkreis
erfolgt.
1. Verfahren zur Regelung des Kraftstoff-Luft-Verhältnisses einer Brennkraftmaschine,
wobei das Ausgangssignal einer ersten Lambdasonde, die im Abgaskanal der Brennkraftmaschine
vor einem Katalysator angeordnet ist, einem Regler zugeführt wird, welcher eine PI-Charakteristik
aufweist, und der Regler eine Stellgröße für das Kraftstoff-Luft-Verhältnis abgibt
und dass dem Regler ein weiteres Signal zugeführt wird, welches aus dem Ausgangssignal
einer zweiten, dem Katalysator nachgeordneten Lambdasonde gewonnen wird, und auf den
Regelkreis der ersten Lambdasonde einwirkt, so dass der P-Sprung des Reglers, der
durch den Regelkreis der ersten Lambdasonde bestimmt wird, in Abhängigkeit des Regelkreises
der zweiten Lambdasonde geändert wird, und ein Korrekturwert des zweiten Lambdaregelkreises
zum Zeitpunkt des Umschlagens der vor dem Katalysator angeordneten ersten Lambdasonde
gebildet wird, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturwert in Abhängigkeit vom Sondenumschlag der ersten Lambdasonde und von
dem Vorzeichen der Regeldifferenz der zweiten Lambdasonde gewichtet und dem Regelkreis
der ersten Lambdasonde unabhängig von einer Haltezeit zugeführt wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Korrekturwert aus der Regelabweichung zwischen Istwert der zweiten Lambdasonde
und Sollwert der zweiten Lambdasonde gebildet wird, wobei der P-Sprung des ersten
Lambdaregelkreises erhöht wird, wenn das Vorzeichen der Regelabweichung mit der Umschlagrichtung
der ersten Lambdasonde übereinstimmt und der P-Sprung des ersten Lambdaregelkreises
verkleinert wird, wenn das Vorzeichen der Regelabweichung der Umschlagrichtung der
ersten Lambdasonde entgegengesetzt ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrektursignal in Abhängigkeit des Luftmassenstromes gebildet wird.
4. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrektursignal in Abhängigkeit des Amplitudenverhältnisses der Amplitude der
zweiten Lambdasonde zur Amplitude der ersten Lambdasonde gebildet wird.
5. Verfahren nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Amplitude sowohl der ersten als auch der zweiten Lambdasonde durch diskrete Abtastungen
der Ausgangssignale jeder Lambdasonde bestimmt wird und aus der Abtastung innerhalb
eines Zeitfensters jeweils ein Mittelwert der Amplitude jeder Lambdasonde gebildet
wird, aus welchem das Amplitudenverhältnis bestimmt wird.
6. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Korrektursignal in Abhängigkeit von dem Vorzeichen der Regelabweichung des zweiten
Lambdaregelkreises gewichtet wird.
1. Method for regulating the fuel/air ratio of an internal combustion engine, the output
signal from a first lambda probe arranged in the exhaust-gas duct of the internal
combustion engine upstream of a catalyst being supplied to a controller which has
a PI characteristic, and the controller emitting a manipulated variable for the fuel/air
ratio, and the controller being supplied with a further signal which is obtained from
the output signal of a second lambda probe following the catalyst and which acts on
the control loop of the first lambda probe, so that the P-jump of the controller,
which is determined by the control loop of the first lambda probe, is changed as a
function of the control loop of the second lambda probe, and a correction value of
the second lambda control loop being formed at the time of the changeover of the first
lambda probe arranged upstream of the catalyst, characterized in that the correction value is weighted as a function of the probe changeover of the first
lambda probe and of the sign of the control difference of the second lambda probe,
and being supplied to the control loop of the first lambda probe independently of
the holding time.
2. Method according to Claim 1, characterized in that the correction value is formed from the control deviation between the actual value
of the second lambda probe and the desired value of the second lambda probe, the P-jump
of the first lambda control loop being increased when the sign of the control deviation
is identical to the changeover direction of the first lambda probe, and the P-jump
of the first lambda control loop being reduced when the sign of the control deviation
is opposite to the changeover direction of the first lambda probe.
3. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the correction signal is formed as a function of the mass air flow.
4. Method according to Claim 1 or 2, characterized in that the correction signal is formed as a function of the amplitude ratio of the amplitude
of the second lambda probe to the amplitude of the first lambda probe.
5. Method according to Claim 3 or 4, characterized in that the amplitude both of the first and of the second lambda probe is determined by means
of discrete sensings of the output signals from each lambda probe, and an average
value of the amplitude of each lambda probe, from which the amplitude ratio is determined,
is formed in each case from the sensing within a time window.
6. Method according to one of the preceding claims, characterized in that the correction signal is weighted as a function of the sign of the control deviation
of the second lambda control loop.
1. Méthode de régulation du rapport air/carburant dans un moteur à combustion interne,
le signal de sortie d'une première sonde lambda, disposée dans le conduit des gaz
d'échappement du moteur à combustion interne en amont d'un catalyseur étant amené
à un régulateur, qui présente une caractéristique PI et le régulateur restituant une
valeur de réglage pour le rapport air/carburant et un signal supplémentaire, obtenu
à partir du signal de sortie d'une seconde sonde lambda, située en aval du catalyseur
étant amenée au régulateur et influençant la boucle de régulation de la première sonde
lambda, pour que le saut P du régulateur, qui est déterminé par la boucle de régulation
de la première sonde lambda soit modifié en fonction de la boucle de régulation de
la seconde sonde lambda et une valeur de correction de la seconde boucle de régulation
lambda étant formée au moment de la permutation de la première sonde lambda, située
en amont du catalyseur,
caractérisée en ce que
en fonction de la permutation de la première sonde lambda et du signe de la différence
de réglage de la seconde sonde lambda, une valeur de correction est pondérée et amenée
à la boucle de régulation de la première sonde lambda, indépendamment d'un temps d'arrêt.
2. Méthode selon la revendication 1,
caractérisée en ce que,
la valeur de correction est formée à partir de l'écart de réglage entre la valeur
effective de la seconde sonde lambda et la valeur de consigne de la seconde sonde
lambda, le saut P de la première boucle de régulation lambda étant augmenté, si le
signe de l'écart de réglage correspond au sens de permutation de la première sonde
lambda et le saut P de la première boucle de régulation lambda étant diminué, si le
signe de l'écart de réglage est à contresens du sens de permutation de la première
sonde lambda.
3. Méthode selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
caractérisée en ce que le signal de correction est formé en fonction du débit massique d'air.
4. Méthode selon l'une quelconque des revendications 1 ou 2,
caractérisée en ce que le signal de correction est formé en fonction du rapport d'amplitudes entre l'amplitude
de la seconde sonde lambda et l'amplitude de la première sonde lambda.
5. Méthode selon l'une quelconque des revendications 3 ou 4,
caractérisée en ce que l'amplitude de la première sonde lambda et l'amplitude de la seconde sonde lambda
sont déterminées par des balayages discrets des signaux de sortie de chaque sonde
lambda et en ce qu'une valeur moyenne d'amplitude pour chaque sonde lambda, à partir de laquelle le rapport
d'amplitudes est déterminé, est formée au cours d'une fenêtre de temps.
6. Méthode selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
le signal de correction est pondéré, en fonction du signe de l'écart de réglage
de la seconde boucle de réglage lambda.