(57) Die Erfindung betrifft eine Leitungs-Steckverbindung für die Übertragung elektrischer
Energie zwischen einem Kabel, insbesondere einem Koaxialkabel, und einem in einem
Gehäuse angeordneten oder einem gehäuseartigen, mit Leiterbahnen versehenen Trägermaterial,
insbesondere einer Leiterplatte. Zweck der Erfindung war, den Aufbau derartiger Verbindungen zu vereinfachen, und
die Erfindung besteht, kurz gesagt, darin, daß auf das sonst übliche Buchsenteil verzichtet
wird. Das verbleibende kabelseitige Steckerteil ist vorzugsweise aus einfachen Crimpteilen
(7, 8) aufgebaut, von denen eines das Außenleitergeflecht (5) des HF-Kabels und das
andere den Innenleiter (6) umfaßt. Zur Kontaktierung mit z.B. einer Leiterplatte (1) sind die beiden Kontaktteile im
weiteren z.B. hülsenförmig ausgebildet (Innenleiterhülse 8 und Außenleiterhülse 7)
oder bilden seitliche Klammern. Korrespondierend dazu ist die Leiterplatte (1) in einem Randbereich mit zum Rand
orthogonalen Schlitzen (3) versehen. Die Flanken im Schlitzbereich (3.1, 3.2) bzw.
die Flanken der Zungen zwischen den Schlitzen sind metallisiert, und diese Metallisierung
ist mit den Leiterbahnen (1.1 bis 1.4) der Platine für Signalführung und für Masse
verbunden. Zur Verbindung von Kabel und Platine wird das kabelseitige Steckerteil in die Schlitze
bzw. über die Zungen geschoben. Das Prinzip erlaubt auch eine mechanische Arretierung
des Steckerteils ohne zusätzliche Mittel. Die direkte Kontaktierung des Steckerteils mit den Leiterbahnen auf einem Trägermaterial,
ohne buchsenartiges Zwischenglied, läßt sich in vielfältigen Varianten realisieren,
z.B. über drei oder zwei Schlitze oder nur einen Schlitz für eine Verbindung, mit
auf den Platinenrand aufgesetzten separaten Zungen oder über Bohrungen am Platinenrand
und bei dreidimensionaler Leiterbahntechnik (MID).
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