[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Hängevorrichtung für in einem Schriftgutträger
aufzunehmendes Schriftgut und/oder Behältnisse auf Tragschienen mit einer einen Hebel
umfassenden Betätigungseinrichtung, bei der mindestens zwei Hängehaken im wesentlichen
gleichzeitig durch die Betätigung des Hebels aus einer Einfahrposition, in der die
Hängehaken einen geringeren gegenseitigen Abstand aufweisen, in eine Ausfahrposition,
in der die Hängehaken einen größeren gegenseitigen Abstand aufweisen, und/oder aus
der Ausfahrposition in die Einfahrposition linear verschieblich sind, wobei die Hängehaken
in der Ausfahrposition auf den Tragschienen lagern können.
[0002] Eine derartige Hängevorrichtung ist aus der DE-A-42 02 048 bekannt. Die Vorteile
einer solchen Vorrichtung bestehen darin, daß die in einem Hängesystem notwendigen
Hängehaken während des Transports oder der Arbeit außerhalb des Hängesystems, wie
z.B. einer Hängeregistratur, nicht stören, da sie in ihrer Einfahrposition mit dem
Schriftgut und/oder Behältnissen zumindest bündig sind. Die Hängevorrichtung ist dadurch
handlicher und zeichnet sich durch eine verminderte Unfallgefahr aus. Bei dieser bekannten
Hängevorrichtung werden die Hängehaken aus ihrer Einfahrposition in ihre Ausfahrposition
und/oder aus ihrer Ausfahrposition in ihre Einfahrposition mittels einer Betätigungseinrichtung
gebracht, die als Kniehebel ausgebildet ist. Eine solche Ausführung ist wenig raumsparend
und durch verschiedene, an der Hängevorrichtung notwendigerweise vorzusehende Betätigungsöffnungen
wenig handlich. Zwar wird diesem Nachteil in einer Ausführung der Hängevorrichtung
dadurch entgegengewirkt, daß der Hebel zum Verfahren der Hängehaken innerhalb einer
Griffzone liegt oder selbst ein Griff ist, jedoch ist ein solcher Griff in vielen
Anwendungsfällen gar nicht erwünscht. Des weiteren müssen bei der bekannten Vorrichtung
zusätzliche Sicherungsglieder vorgesehen werden um die Hängehaken in ihrer Ein- oder
Ausfahrposition zu fixieren.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Hängevorrichtung der
eingangs genannten Art zu schaffen, die die beschriebenen Vorteile der bekannten Hängevorrichtung
aufweist, aber deren Betätigungseinrichtung sich durch eine raumsparendere Ausführung
und eine verbesserte Handlichkeit auszeichnet sowie an unterschiedliche Einsatzfälle
flexibel anpaßbar ist.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Hängevorrichtung der eingangs genannten Art gelöst,
bei der die Betätigungseinrichtung durch eine manuell betätigte doppeltwirkende Schubschwinge
gebildet ist, deren Antriebsglied der Hebel ist. Auf diese Weise kann der Hebel beispielsweise
in der Einfahrposition der Hängehaken zusammen mit jeweils zwei benachbarten Gliedern
der Betätigungseinrichtung eine Faltungslage einnehmen. Die benachbarten Glieder können
dabei die Hängehaken selbst sowie Tragarme oder andere Verbindungsteile sein, über
die die Haken mit dem Hebel verbunden sein. Vorteilhafterweise zeichnet sich die Erfindung
durch einen geringen Raumbedarf der Betätigungseinrichtung und eine ausgezeichnete
Handlichkeit aus. Außerdem besteht die Möglichkeit, die Betätigungseinrichtung an
verschiedene Anwendungsfälle in flexibler Weise anzupassen. So ist es möglich, die
Drehachse des Hebels, wenn die Hängehaken in ihrer Ausfahrposition auf den Tragschienen
lagern, senkrecht oder parallel zur Frontseite des Schriftgutträgers anzuordnen.
[0005] Weitere vorteilhafte Ausführungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen und der
nachfolgenden Beschreibung enthalten. Anhand mehrerer in den beiliegenden Zeichnungen
dargestellter Ausführungsbeispiele wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- in perspektivischer Darstellung, eine erste Ausführung einer erfindungsgemäßen Hängevorrichtung
für Schriftgut und/oder Behältnisse bei Vorliegen der Einfahrposition der Hängehaken,
- Fig. 2 bis Fig. 4
- den oberen Abschnitt der in Fig. 1 dargestellten ersten Ausführung einer erfindungsgemäßen
Hängevorrichtung bei verschiedener Position der Hängehaken, jeweils in Vorderansicht,
- Fig. 5
- in perspektivischer Darstellung die einstückig ausgeführten Teile der ersten Ausführung
einer erfindungsgemäßen Hängevorrichtung mit einer zu Fig. 1 alternativen Variante
für den Hebel,
- Fig. 6
- eine teilweise Vorderansicht der in Fig. 5 dargestellten, einstückig ausgeführten
Teile der ersten Ausführung einer erfindungsgemäßen Hängevorrichtung einschließlich
einer Führungsschiene mit einer zu Fig. 1 alternativen Variante für die Führungselemente,
- Fig. 6a
- eine vergrößerte Teilansicht des mittleren Bereichs der in Fig. 6 dargestellten ersten
Ausführung einer erfindungsgemäßen Hängevorrichtung, jedoch in einer Position, die
etwa der Einfahrposition der Hängehaken entspricht,
- Fig. 7
- in perspektivischer Darstellung, eine zweite Ausführung einer erfindungsgemäßen Hängevorrichtung
für Schriftgut und/oder Behältnisse bei Vorliegen der Einfahrposition der Hängehaken,
- Fig. 8
- eine dritte Ausführung einer erfindungsgemäßen Hängevorrichtung in perspektivischer
Darstellung bei Vorliegen der Einfahrposition der Hängehaken,
- Fig. 9
- in Einzeldarstellung der Teile und in Vorderansicht, den oberen Abschnitt der in Fig.
8 dargestellten dritten Ausführung einer erfindungsgemäßen Hängevorrichtung bei Vorliegen
der Ausfahrposition der Hängehaken,
- Fig. 10 und Fig. 11
- den oberen Abschnitt der in Fig. 8 dargestellten dritten Ausführung einer erfindungsgemäßen
Hängevorrichtung bei verschiedener Position der Hängehaken in der Draufsicht und in
der Unteransicht,
- Fig. 12
- eine vierte Ausführung einer erfindungsgemäßen Hängevorrichtung in perspektivischer
Darstellung, mit Hängehaken in Einfahrposition,
- Fig. 13
- in Vorderansicht, den oberen Abschnitt der in Fig. 12 dargestellten vierten Ausführung
einer erfindungsgemäßen Hängevorrichtung bei Vorliegen der Ausfahrposition der Hängehaken,
- Fig. 14 bis Fig. 17
- den oberen Abschnitt der in Fig. 12 dargestellten vierten Ausführung einer erfindungsgemäßen
Hängevorrichtung bei verschiedener Position der Hängehaken, jeweils in der Draufsicht.
[0006] In den verschiedenen Figuren der Zeichnung sind gleiche Teile stets mit denselben
Bezugszeichen versehen, so daß sie in der Regel auch jeweils nur einmal beschrieben
werden.
[0007] Die Fig. 1 bis 4 betreffen ein erstes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Hängevorrichtung.
Mittels dieser Hängevorrichtung kann Schriftgut, das in einem Schriftgutträger 1 aufgenommen
werden kann auf, beispielsweise einer Hängeregistratur zugehörigen, Tragschienen aufgehängt
werden. Der Schriftgutträger 1 kann z.B. ein Hefter sein. Auch Behältnisse, z.B. zur
Aufnahme kleinerer Muster, können mittels der Hängevorrichtung aufgehängt werden.
[0008] Die Hängevorrichtung weist seitlich zwei Hängehaken 2 auf, die zum Eingriff in die
(in der Zeichnung nicht dargestellten) Tragschienen bestimmt sind. Diese Hängehaken
2 können durch eine lineare Verschiebung (entlang einer gedachten Verbindungslinie
zwischen den Hängehaken 2) gleichzeitig aus ihrer jeweiligen, in den Fig. 1 und 2
dargestellten, Einfahrposition 2e, in der die Hängehaken 2 einen geringeren gegenseitigen
Abstand A
min aufweisen, in eine Ausfahrposition 2a, in der die Hängehaken 2 einen größeren gegenseitigen
Abstand A
max aufweisen, gebracht werden, und umgekehrt. In der Ausfahrposition 2a können die Hängehaken
2 auf den Tragschienen lagern.
[0009] Erfindungsgemäß dient zur linearen Verschiebung der Hängehaken 2 aus ihrer Einfahrposition
2e, in die Ausfahrposition 2a (und umgekehrt) eine einen Hebel 3 aufweisende Betätigungseinrichtung
4, die durch eine manuell betätigte doppeltwirkende Schubschwinge gebildet ist. Das
Antriebsglied dieser Schubschwinge ist der Hebel 3.
[0010] Dieser Hebel 3 ist zweiarmig, insbesondere gleicharmig, ausgebildet. Eine zu seiner
Drehachse symmetrische Ausbildung des Hebels 3 gewährleistet einen gleichmäßigen Bewegungsablauf
beim Verfahren der Hängehaken 2 aus ihrer Einfahrposition 2e in die Ausfahrposition
2a und umgekehrt.
[0011] In allen Ausführungsbeispielen ist die Drehachse des Hebels 3 senkrecht zu der gedachten
Verbindungslinie zwischen den Hängehaken 2 angeordnet. Im ersten Ausführungsbeispiel
der Erfindung ist darüber hinaus die Drehachse des Hebels 3 auch im wesentlichen senkrecht
zur Frontseite des Schriftgutträgers 1 angeordnet. Auf diese Weise kann die Betätigungseinrichtung
4 von der Seite bedient werden.
[0012] Die Hängehaken 2 sind einstückig mit Tragarmen 5 verbunden. Die Tragarme 5 wiederum
sind über Gelenke 6, 7 und jeweils ein federnd ausgebildetes Schwingglied 8 mit dem
Hebel 3 verbunden.
[0013] Die Gelenkverbindungen 6 zwischen den Tragarmen 5 und den Schwinggliedern 8 sind
Federgelenke, die sich an der Peripherie der Tragarme 5 befinden. Für diese Federgelenke
ist charakteristisch, daß sie jeweils durch eine einstückige elastische Verbindung
der Tragarme 5 mit den im Querschnitt kleineren, federnden Schwinggliedern 8 gebildet
sind.
[0014] Die Gelenkverbindungen 7 zwischen dem Hebel 3 und den Schwinggliedern 8 sind Filmgelenke,
die sich an den äußeren Enden des Hebels 3 befinden. Diese Filmgelenke sind durch
eine stoffschlüssige flexible Verbindung des Hebels 3 mit den Schwinggliedern 8 gebildet.
[0015] Die gesamte kinematische Kette: Hängehaken 2, Tragarme 5, Gelenke 6, Schwingglieder
8, Gelenke 7, Hebel 3 kann so in fertigungstechnisch günstiger und kostensparender
Weise einstückig, beispielsweise durch Spritzgießen eines Kunststoffmaterials, hergestellt
werden. Für die Gelenkverbindungen brauchen keine verlierbaren Teile vorgesehen werden.
Außerdem ergibt sich bei einer solchen Ausführung als weiterer Vorteil, daß beim Verfahren
der Hängehaken 2 aus ihrer Einfahrposition 2e in die Ausfahrposition 2a und umgekehrt
in Richtung der gedachten Verbindungslinie durch die Hängehaken 2 eine spiel freie
Bewegung erreicht wird, wodurch die Einfahrposition 2e und die Ausfahrposition 2a
der Hängehaken 2 mit hoher Präzision erreicht werden.
[0016] Die Tragarme 5 können, wie insbesondere Fig. 1 zeigt, zur Erhöhung ihrer Biegefestigkeit
profiliert ausgeführt sein.
[0017] Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, nimmt der Hebel 3 vorteilhafterweise in der Einfahrposition
2e der Hängehaken 2 zusammen mit jeweils zwei benachbarten Gliedern, und zwar mit
den Schwinggliedern 8 der Betätigungseinrichtung 4, eine sehr raumsparende Faltungslage
ein. Der Hebel 3 liegt in dieser Faltungslage zwischen und nahezu parallel zu den
Schwinggliedern 8.
[0018] Fig. 3 zeigt eine Mittelstellung zwischen der Einfahrposition 2e und der Ausfahrposition
2a der Hängehaken 2, in welcher der Hebel 3 senkrecht zu den Schwinggliedern 8 steht.
Bei der Überführung der Hängehaken 2 aus der Einfahrposition 2e in ihre Ausfahrposition
2a bewegen sich die Gelenke 7, an denen die Schwingglieder 8 mit den Enden des Hebels
3 verbunden sind, bei Betätigung des Hebels 3 aus der Faltungslage voneinander weg
bis in die in Fig. 3 gezeigte Mittelstellung. Diese Mittelstellung stellt den Umkehrpunkt
der Schubschwinge dar. Bei der weiteren Betätigung des Hebels 3 bewegen sich die Gelenke
7, an denen die Schwingglieder 8 mit den Enden des Hebels 3 verbunden sind, wieder
aufeinander zu bis in die in Fig. 4 gezeigte Stellung, bei der die Hängehaken 2 ausgefahren
sind. Auch diese Mittelstellung ist durch die symmetrische doppeltwirkende Ausbildung
der Betätigungseinrichtung 4 als Schubschwinge im Vergleich mit der bekannten Hängevorrichtung
raumsparender.
[0019] Die Folge der Fig. 2 bis 4 verdeutlicht des weiteren die Vorteile der Federgelenke
an den Gelenkverbindungen 6 zwischen den Tragarmen 5 und den Schwinggliedern 8. Die
Federgelenke sichern vorteilhafterweise die Ausfahrposition 2a bzw. die Einfahrposition
2e der Hängehaken 2, so daß diese nicht ungewollt in die jeweils andere Position 2e,
2a gelangen können. Für diese Sicherung sind keine zusätzlichen Sicherungsglieder
notwendig.
[0020] Wenn sich die Schwingglieder 8 in den in den Fig. 2 und 4 gezeigten Stellungen in
einer entspannten und in der in Fig. 3 gezeigten Mittelstellung in einer gespannten
Position befinden, muß sowohl aus der Einfahrposition 2e als auch aus der Ausfahrposition
2a der Hängehaken 2 heraus anfänglich beim Bedienen des Hebels 3 zunächst die Federspannung
überwunden werden. Nach Erreichen der Mittelstellung unterstützt dann die Federspannung
ebenfalls in vorteilhafter Weise die weitere Verschiebungsbewegung.
[0021] Fig. 5 zeigt die Darstellung einer einstückigen kinematischen Kette aus in der Ausfahrposition
2a befindlichen Hängehaken 2, Tragarmen 5, Gelenken 6, Schwinggliedern 8, Gelenken
7, und Hebel 3, aus der besonders deutlich wird, daß sich die Schwingglieder 8 in
einer entspannten Position befinden. Zu diesem Zweck bestehen die elastischen, blattfederartig
ausgebildeten Schwingglieder 8 jeweils aus zwei Abschnitten 8a, 8b. Der erste Abschnitt
8a erstreckt sich auf jeweils gegenüberliegenden Seiten der Tragarme 5 von der Peripherie
des jeweiligen Tragarms 5 bis in einen mittleren Bereich, der etwa der Lage der Längsachse
der Tragarme 5 entspricht. Der zweite Abschnitt 8b der Schwingglieder 8 erstreckt
sich von diesem mittleren Bereich bis zum Gelenk 7, über das das Schwingglied 8 mit
dem Hebel 3 verbunden ist. Die beiden Abschnitte 8a, 8b stehen in einem stumpfen Winkel
zueinander. Eine solche Ausbildung der Schwingglieder begünstigt auch die Einnahme
der oben beschriebenen Faltungslage, wobei die Dehnungsbelastung der Schwingglieder
8 bei der Überführung der Hängehaken 2 aus ihrer Ausfahrposition 2a in ihre Einfahrposition
2e minimiert wird.
[0022] Wie Fig. 4 zeigt, nimmt der Hebel 3, der hier bandartig flach ausgebildet ist, vorteilhafterweise
in der Ausfahrposition 2a der Hängehaken 2 zusammen mit den beiden benachbarten Schwinggliedern
8 eine gestreckte Lage ein. Bei der Überführung der Hängehaken 2 aus ihrer Einfahrposition
2e in die Ausfahrposition 2a entsprechend Fig. 4 vollführt der Hebel 3 eine Drehung
von maximal etwa 180°.
[0023] Der Schriftgutträger 1 ist mittelbar mit der Betätigungseinrichtung 4 für die Hängehaken
2 verbunden. Tragarme 5, Gelenke 6, Schwingglieder 8, Gelenke 7 und Hebel 3 befinden
sich, wie Fig. 1 zeigt, in einer am Schriftgutträger 1 befestigten Hülse 9, deren
Querschnittsabmessungen geringfügig größer als die Querschnittsabmessungen der Tragarme
5 sind. Die Hülse 9 kann z.B. aus Kunststoff (wie in den in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispielen - aus einem durchsichtigen Kunststoff) bestehen oder als Pappkanal
ausgeführt sein. Sie kann auch Bestandteil des Schriftgutträgers 1, d.h. einstückig
mit diesem ausgeführt sein.
[0024] Außerdem kann eine, vorzugsweise U-förmig profilierte und aus Metall bestehende,
Führungsschiene 9a vorgesehen sein, die die Tragarme 5, Gelenke 6, Schwingglieder
8, Gelenke 7, Hebel 3 auf einer Seite mindestens teilweise überdeckt (Fig. 1). Eine
solche Führungsschiene 9a wirkt vorteilhafterweise gleichzeitig stabilisierend, indem
sie die Biegefestigkeit der Hängevorrichtung erhöht. Die Führungsschiene 9a kann auch
die genannten Teile einseitig ganz abdecken und zusätzlich ober- und unterseitig mit
ihrem U-Profil umgreifen (Fig. 2 bis 4, Fig. 6).
[0025] An den beiden Tragarmen 5 können sich seitlich, wie Fig. 1 zeigt, Führungselemente
10 befinden. In Fig. 1 sind dies an die Tragarme 5 angeformte Zapfen. Anstelle dieser
Zapfen könnten die Führungselemente 10 bedarfsweise auch als Haken ausgebildet sein,
die geeignet sind, als Einhängevorrichtungen für Verschlüsse zu dienen. In der Hülse
9 und in der Führungsschiene 9a sind beidseitig komplementäre Führungselemente 11
(Schlitze oder Langlöcher) zum Eingriff der Führungselemente 10 vorgesehen. Bei der
Überführung der Hängehaken 2 aus ihrer Einfahrposition 2e in die Ausfahrposition 2a
werden die Tragarme 5 dadurch in den Wänden der Hülse 9 bzw. in der Führungsschiene
9a geführt. Gleichzeitig kommen die Führungselemente 10 bei Vorliegen der Einfahrposition
2e und der Ausfahrposition 2a der Hängehaken 2 jeweils am einen oder anderen Ende
der Schlitze zum Anschlag. Die Führungsschiene 9a kann zu diesem Zweck an dem jeweiligen
Schlitzende - aus der Zeichnung nicht ersichtliche - umgebogene Randstege aufweisen,
die größere Anlageflächen für die Führungselemente 10 an den Schlitzenden bieten.
Dadurch ist die Betätigungseinrichtung 4 mit den Tragarmen 5 und den Hängehaken 2
gegen eine Verschiebung innerhalb der Hülse 9 gesichert. Zusätzlich sind zu diesem
Zweck die Hängehaken 2 außerdem in ihrem Querschnitt etwas größer ausgebildet als
der Querschnitt der Öffnung der Hülse 9.
[0026] Die Führungselemente 10 der Tragarme 5 können alternativ auch, wie Fig. 6 zeigt,
Schlitze bzw. Langlöcher sein, in die die komplementären Führungselemente 11 eingreifen,
welche fest mit der Hülse 9 und/oder der Führungsschiene 9a verbunden sind. Die komplementären
Führungselemente 11 sind in diesem Fall kompakt, d.h. als Zapfen oder Klötzchen ausgebildet.
Auch hier könnten die komplementären Führungselemente 11 anstelle der Zapfen- oder
Klötzchenform beispielsweise hakenförmig ausgebildet sein, um bedarfsweise Verschlüsse
zu bilden. Auch können die komplementären Führungselemente 11 z.B. durch umgebogene
Randstege am Ende eines Schlitzes oder Langloches in der Führungsschiene 9a gebildet
sein.
[0027] Hinsichtlich der Anordnung der Führungselemente 10 und der komplementären Führungselemente
11 bestehen verschiedene Möglichkeiten: Die Führungselemente 10 und die komplementären
Führungselemente 11 können beispielsweise, wie Fig. 1 zeigt, alle auf einer Seite
angeordnet sein, oder sich an einem Tragarm 5 auf einer Seite und an dem anderen Tragarm
5 auf der gegenüberliegenden Seite der Hängevorrichtung befinden, wie dies beispielsweise
für die zweite Ausführung in Fig. 7 dargestellt ist.
[0028] Wie die Fig. 1 bis 4 weiterhin zeigen, weist der Hebel 3 im Bereich seiner Drehachse
einen Wellenstumpf 12 auf, der durch die Hülse 9 ragt und in einer Öffnung der Führungsschiene
9a gelagert ist (Fig. 1). An dem Wellenstumpf 12 kann ein Bedienglied 13 für den Hebel
3 befestigt sein. Das Bedienglied 13 ist in den Fig. 2 bis 4 als Schwenkhebel ausgeführt.
Falls keine Führungsschiene 9a vorhanden ist, kann der Wellenstumpf 12 auch in der
Hülse 9 gelagert sein. Wenn die Führungselemente 10 oder die komplementären Führungselemente
11 als Verschlußteile ausgebildet sind, ist es von Vorteil, wenn diese alle auf einer
Seite der Hängevorrichtung, und zwar auf der dem Wellenstumpf 12 und dem Bedienglied
13 abgewandten Seite, durch die Hülse 9 (und gegebenenfalls durch die Führungsschiene
9a) geführt sind.
[0029] Fig. 5, 6 und 6a zeigen für die erste Ausführung einer erfindungsgemäßen Hängevorrichtung
eine zu Fig. 1 (sowie zu Fig. 2 bis 4) abgewandelte Variante für den Hebel 3, wobei
insbesondere die vergrößerte Darstellung in Fig. 6a die Besonderheiten dieser Variante
veranschaulicht. Der Hebel 3 ist hier nicht flach, sondern auf einer Seite, mit der
er durch die Führungsschiene 9a, bzw. die Hülse 9 geführt ist, als Kreisscheibe 3a
ausgebildet. Mittels dieser Kreisscheibe 3a kann der Hebel 3 in einer Öffnung in der
Hülse 9 bzw. in der Führungsschiene 9a drehbar gelagert werden. Auf der anderen Seite
besitzt der Hebel 3 eine Ausbildung etwa in Form eines schiefen Parallelepipeds 3b,
an dessen beiden vorstehenden, sich diagonal gegenüberliegenden Kanten sich jeweils
die als Filmgelenke ausgebildeten Gelenkverbindungen 7 zwischen den Schwinggliedern
8 und dem Hebel 3 befinden. Zwei Seiten des Parallelepipeds liegen in der Faltungslage
des Hebels 3 und der Schwingglieder 8, d.h. in der Position, die der Einfahrposition
2e der Hängehaken 2 entspricht, etwa achsparallel zu der gedachten Verbindungslinie
zwischen den Hängehaken 2, wodurch jeweils Anlageflächen 3c für die Schwingglieder
8 gebildet sind, an denen in der Faltungslage des Hebels 3 und der Schwingglieder
8, insbesondere deren zweite Abschnitte 8b zur Anlage kommen. Der als Kreisscheibe
3a ausgebildete Abschnitt des Hebels 3 überdeckt dabei die an den Anlageflächen 3c
anliegenden Abschnitte 8b der Schwingglieder 8. Wie die Fig. 5, 6 und 6a weiterhin
zeigen, besitzt der Hebel 3 in dieser Variante anstelle des Wellenstumpfes 12 eine
zentrische Öffnung 12a in die in diesem Fall ein Wellenstumpf des Bediengliedes 13
eingesteckt werden kann.
[0030] Fig. 6a zeigt des weiteren vier Rastelemente 7a, 8c in den Bereichen der Gelenke
7 zwischen dem Hebel 3 und den Schwinggliedern 8. Diese Rastelemente 7a, 8c befinden
sich an der Führungsschiene 9a. Sie können beispielsweise Prägestellen an der Führungsschiene
9a sein. Die Höhe dieser Rastelemente 7a, 8c ist dabei so groß, daß sie bei Betätigung
der erfindungsgemäßen Einrichtung, d.h. beim Ein- und Ausfahren der Hängehaken 2 mit
einer gewissen Kraftaufwendung durch die Schwingglieder 8 bzw. die Enden des Hebels
3 überfahren werden können. Bei Vorliegen der Ausfahrposition 2a und/oder der Einfahrposition
2e der Hängehaken 2 bewirken die Rastelemente 7a, 8c jedoch eine Hemmung unerwünschter
Bewegungen der Betätigungseinrichtung 4, insbesondere unter dem Einfluß eventuell
auftretender Federkräfte der Schwingglieder 8.
[0031] Die dargestellte Kombination von vier Rastelementen 7a, 8c hat sich aus Gründen einer
symmetrischen Kräfteverteilung als besonders günstig erwiesen; es kann jedoch auch
schon mit einer Kombination von nur zwei Rastelementen 7a, 8c eine ausreichende Wirkung
erzielt werden.
[0032] Wie Fig. 6a zeigt, kommen an einem außenliegenden Paar 8c der Rastelemente 7a, 8c
bei Vorliegen der Einfahrposition 2e der Hängehaken 2 die Schwingglieder 8, insbesondere
deren zweite Abschnitte 8b, zur Anlage, so daß deren Bewegung in Richtung auf die
Ränder der Führungsschiene 9a hin unterbunden ist, solange keine größere Kraft aufgewendet
wird. An einem innenliegenden Paar 7a der Rastelemente 7a, 8c kommen bei Vorliegen
der Einfahrposition 2e der Hängehaken 2 die Enden des Hebels 3 zur Anlage, die in
die Filmgelenke 7 übergehen, so daß deren Bewegung in Richtung auf die Mitte der Führungsschiene
9a hin unterbunden ist, solange keine größere Kraft aufgewendet wird. Die Filmgelenke
7 liegen somit jeweils im Bereich zwischen einem innenliegenden Rastelement 7a und
einem außenliegenden Rastelement 8c.
[0033] Die Strichlinien-Darstellung des Schwinggliedes 8 im rechten unteren Teil der Fig.
6a deutet an, daß sich die Endabschnitte 8b der Schwingglieder 8 beim Übergang von
der Einfahrposition 2e der Hängehaken 2 in ihre Ausfahrposition 2a (Strichlinie) auf
die jeweils gegenüberliegende Seite der Hängevorrichtung bewegen: Nach der Betätigung
des Hebels 3 liegt der Abschnitt 8b des Schwinggliedes 8, der sich bei Vorliegen der
einen Position (2e oder 2a) in der zeichnerischen Darstellung oben befand bei Vorliegen
der jeweils anderen Position (2a oder 2e) unten, und umgekehrt kommt der Abschnitt
8b des Schwinggliedes 8, der sich bei Vorliegen der einen Position (2e oder 2a) unten
befand, oben zu liegen. Dabei kommen an einem außenliegenden Paar 8c der Rastelemente
7a, 8c bei Vorliegen der Ausfahrposition 2a der Hängehaken 2 die Enden des Hebels
3 zur Anlage, die in die Filmgelenke 7 übergehen, so daß deren Bewegung in Richtung
auf die Ränder der Führungsschiene 9a hin unterbunden ist, solange keine größere Kraft
aufgewendet wird. Die Schwingglieder 8, insbesondere deren zweite Abschnitte 8b, kommen
in diesem Fall an einem innenliegenden Paar 7a der Rastelemente 7a, 8c zur Anlage,
so daß deren Bewegung in Richtung auf die Mitte der Führungsschiene 9a hin unterbunden
ist, solange keine größere Kraft aufgewendet wird. Auch bei Vorliegen der Ausfahrposition
2a der Hängehaken 2 liegen die Filmgelenke 7 jeweils im Bereich zwischen einem innenliegenden
Rastelement 7a und einem außenliegenden Rastelement 8c.
[0034] In Fig. 7 ist in perspektivischer Darstellung in Analogie zu Fig. 1 eine zweite Ausführung
einer erfindungsgemäßen Hängevorrichtung für Schriftgut dargestellt, bei der sich
die Hängehaken 2 ebenfalls in der Einfahrposition 2e befinden.
[0035] Die zweite Ausführung der Erfindung unterscheidet sich von der ersten im wesentlichen
durch die Gestaltung der Tragarme 5 und Schwingglieder 8, bzw. durch die Ausführung
der Gelenke 6 zur beweglichen Verbindung derselben. Die Gelenke 6 sind hier - wie
die Gelenke 7 zwischen Hebel 3 und Schwinggliedern 8 - als Filmgelenke ausgeführt.
Dadurch sind die Schwingglieder 8 beim Überführen der Hängehaken 2 aus der Einfahrposition
2e in die Ausfahrposition 2a und umgekehrt weniger beansprucht. Sie sind keiner Federbelastung
unterworfen. Die Gelenke 6 befinden sich auf den den Hängehaken 2 abgewandten Seiten
der Tragarme 5 nicht an deren Peripherie, sondern etwa in der Mitte des Querschnitts
der Tragarme 5. Von der Peripherie her laufen daher die Tragarme 5 auf die Stellen,
wo die Gelenke 6 angeordnet sind, spitz zu.
[0036] Auch im zweiten Ausführungsbeispiel ist der Hebel 3 mit einem Bedienglied 13 verbunden.
Das Bedienglied 13 ist besonders raumsparend als Drehknopf ausgeführt und durch eine
Öffnung 14a in der Hülse 9 geführt.
[0037] Die Führungselemente 10 an den Tragarmen 5 sind in Form von Stegen ausgeführt.
[0038] Die Hülse 9 ist in der dritten Ausführung (Fig. 8 bis 11) in Form von zwei Schlaufen
ausgeführt, die im wesentlichen nur die Tragarme 5 umgreifen. Auf diese Weise können
bei der Bedienung der Betätigungseinrichtung 4 die federnden Schwingglieder 8 ungehindert
nach außen ausgelenkt werden.
[0039] Die Gelenkverbindungen 6 zwischen den Tragarmen 5 und den Schwinggliedern 8 sind
wie in der ersten Ausführung Federgelenke, die jeweils durch eine einstückige elastische
Verbindung der Tragarme 5 mit den im Querschnitt etwa halb so großen federnden Schwinggliedern
8 gebildet sind.
[0040] Die Gelenkverbindungen 7 zwischen dem Hebel 3 und den Schwinggliedern 8 sind - ebenfalls
wie in der ersten Ausführung - Filmgelenke, die sich an den äußeren Enden des Hebels
3 befinden und durch eine stoffschlüssige flexible Verbindung des Hebels 3 mit den
Schwinggliedern 8 gebildet sind.
[0041] Zur Führung der Tragarme 5 bei der linearen Verschiebung der Hängehaken 2 dient bei
der dritten Ausführung der Erfindung primär eine Führungsstange 14, die unterseitig
an den Tragarmen 5 relativverschieblich befestigt ist. Zur Befestigung dienen dabei
unterseitig an den Tragarmen 5 paarweise angeformte Stege 15, zwischen denen die Führungsstange
14 gehalten ist.
[0042] Die Führungsstange 14 ist in Fig. 9 als Einzelteil dargestellt. Sie ist durch einen
im mittleren Längenbereich 16 abgeplatten Draht gebildet. In dem abgeplatteten Bereich
16 können im Montagezustand der Betätigungseinrichtung 4 der Hebel 3 und gegebenenfalls,
ganz oder teilweise, die Schwingglieder 8 aufliegen. In der Mitte dieses Bereiches
16 weist die Führungsstange 14 eine Bohrung 17 auf. In diese Bohrung 17 ragt ein im
Bereich der Drehachse des Hebels 3 unterseitig angeordneter Wellenzapfen 18, der zur
Zentrierung und drehbaren Befestigung des Hebels 3 an der Führungsstange 14 dient.
[0043] Wie die Fig. 8 und 9 veranschaulichen, ist bei der dritten Ausführung der erfindungsgemäßen
Hängevorrichtung für den Hebel 3 ebenfalls ein Bedienglied 13 vorgesehen. Dieses Bedienglied
13 ist als ein oberseitig am Hebel 3 befindlicher, einstückig mit diesem ausgeführter
drehbarer Griffsteg ausgeführt, dessen Enden die Hebelenden beidseitig überragen.
Der Griffsteg kann zur Bedienung des Hebels 3 auf einfache Weise zwischen Daumen und
Zeigefinger genommen werden. Sein oberer Rand 19 liegt etwa auf gleicher Höhe wie
der obere Rand 20 der Tragarme 5.
[0044] Fig. 10 zeigt den oberen Abschnitt der dritten Ausführung der erfindungsgemäßen Hängevorrichtung
ohne die Führungsstange 14 und ohne die Hülse 9 bei Vorliegen der Ausfahrposition
2a der Hängehaken 2 in der Draufsicht. Fig. 11 zeigt eine entsprechende Darstellung
bei Vorliegen der Einfahrposition 2e der Hängehaken 2 in der Unteransicht. Beide Darstellungen
verdeutlichen die bereits beschriebenen, wenig raumgreifenden gegenseitigen Positionen
von Hebel 3 und Schwinggliedern 8 (gestreckte Lage in Fig. 10, Faltungslage in Fig.
11).
[0045] Die Fig. 12 bis 17 beziehen sich auf ein viertes Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Hängevorrichtung. Wie auch bei der dritten Ausführung der Erfindung ist hier die Drehachse
des Hebels 3 parallel zur Frontseite des Schriftgutträgers 1 angeordnet.
[0046] Die Gelenkverbindungen 6 zwischen den Tragarmen 5 und den Schwinggliedern 8 sind
- in Analogie zur ersten und dritten Ausführung der Erfindung - Federgelenke, die
Gelenkverbindungen 7 zwischen dem Hebel 3 und den Schwinggliedern 8 sind Filmgelenke.
[0047] Charakteristisch für die vierte Ausführung ist insbesondere eine spezielle, von den
vorstehenden Beispielen abweichende Führung der Tragarme 5 (hier differenziert mit
den Bezugszeichen 5a und 5b bezeichnet) und, daß der Hebel 3 "fliegend" gelagert,
d.h. hinsichtlich des Schriftgutträgers 1 bzw. der Hülse 9 entlang der gedachten Verbindungslinie
zwischen den Hängehaken 2 nicht fixiert ist.
[0048] Die spezielle Führung der Tragarme 5a, 5b besteht darin, daß das an dem einen Tragarm
5b befindliche Schwingglied 8 in den anderen Tragarm 5a geschoben werden kann. Um
dies zu ermöglichen, ist ein, der in den Fig. 12 bis 17 jeweils auf der linken Seite
dargestellte, Tragarm 5a als Schiene ausgebildet. Dieser Tragarm 5a weist Führungsvorsprünge
21 auf, die das am anderen Tragarm 5b befindliche Schwingglied 8 zumindest teilweise
umgreifen können. Das Schwingglied 8 des anderen, in den genannten Figuren auf der
rechten Seite dargestellten, Tragarmes 5b weist eine über die Gelenkverbindung 7 mit
dem Hebel 3 hinausgehende Verlängerung 22 auf, die, wie insbesondere die Fig. 12 sowie
14 bis 16 zeigen, von den Führungsvorsprüngen 21 des ersten Tragarms 5a im Montagezustand
der erfindungsgemäßen Hängevorrichtung umgriffen wird. Dadurch ist das Schwingglied
8 des zweiten Tragarmes 5b mit seiner Verlängerung 22 gleitend verschieblich in dem
ersten, als Schiene ausgebildeten, Tragarm 5a gehalten.
[0049] Das Bedienglied 13 ist bei der vierten Ausführung als eine über die Gelenkverbindung
7 des Hebels 3 mit dem Schwingglied 8 hinausgehende seitliche Verlängerung des Hebels
3 ausgebildet und kann zum Umlegen des Hebels 3 sowohl von oben als auch von der Seite
in einfacher Weise gefaßt werden. Vorteilhafterweise wird die Bewegung dieses Bediengliedes
13 zum Ein- und/oder Ausfahren der Hängehaken 2 durch ein seitliches Aufliegen auf
den Tragarmen 5a, 5b bzw. auf den mit ihnen verbundenen Schwinggliedern 8 bei Vorliegen
der Einfahrposition 2e und der Ausfahrposition 2a der Hängehaken 2 auf etwa eine 180°-Drehung
begrenzt.
[0050] Die Führungselemente 10 an den Tragarmen 5a, 5b sind wie beim ersten Ausführungsbeispiel
in Form von Zapfen ausgeführt, die in korrespondierende Führungselemente 11 in Form
von Schlitzen in der am Schriftgutträger 1 befindlichen Hülse 9 eingreifen. Die Führungselemente
10 an den Tragarmen und die korrespondierenden Führungselemente 11 an der Hülse 9
sind bei dieser Ausführung besonders wichtig, da durch sie eine Begrenzung der linearen
Beweglichkeit des "fliegend" gelagerten Hebels 3 in der Hülse 9 entlang der gedachten
Verbindungslinie zwischen den Hängehaken 2 erfolgt.
[0051] In den Fig. 12 und 16, befinden sich die Hängehaken 2 in ihrer Einfahrposition 2e,
in den Fig. 13 und 14 in ihrer Ausfahrposition 2a und in Fig. 15 in einer Mittelstellung.
[0052] In der Einfahrposition 2e der Hängehaken 2 nimmt der Hebel 3 zusammen mit den Schwinggliedern
8 die bereits beschriebene Faltungslage ein, in der der Hebel 3 zwischen und nahezu
parallel zu den Schwinggliedern 8 liegt.
[0053] Die Ausfahrposition 2e der Hängehaken 2 ist charakterisiert durch die gestreckte
Lage von Hebel 3 und Schwinggliedern 8.
[0054] Die in Fig. 15 gezeigte Mittelstellung, in der der Hebel 3 senkrecht zu den Schwinggliedern
8 steht, verdeutlicht, daß bei dieser Ausführung bei Betätigung des Hebels 3 die beiden
Hängehaken 2 nicht völlig gleichzeitig aus ihrer Ausfahrposition 2a in ihre Einfahrposition
2e gelangen. Aufgrund der "fliegenden" Lagerung des Hebels 3 bewegt sich, wie ein
Vergleich der Fig. 14 und 15 zeigt, zunächst der rechts im Bild dargestellte Teil
(Hängehaken 2, Tragarm 5b, Schwingglied 8 ...) mehr nach innen als der im Bild links
dargestellte Teil. Beim völligen Umlegen des Hebels 3 (weitere Drehung von etwa 90°
bis maximal etwa 180°) wird auch der im Bild links dargestellte Teil (Hängehaken 2,
Tragarm 5a, Schwingglied 8 ...) nach innen bewegt, bis die durch den geringen gegenseitigen
Abstand A
min der Hängehaken 2 gekennzeichnete Einfahrstellung 2e erreicht wird Bei der Betätigung
des Hebels 3 dreht sich dieser nicht nur, sondern es verschiebt sich auch seine Drehachse.
Die Führungselemente 10, 11 (Zapfen und Schlitze) sichern durch einen entsprechenden
Anschlag bei diesem Bewegungsablauf, daß der Hebel 3 in der Hülse 9 innerhalb der
Grenzen eines vorgesehenen möglichen Spiels entlang der gedachten Verbindungslinie
zwischen den Hängehaken 2 eine korrekte Lage einnimmt, wobei das Spiel im wesentlichen
durch die Länge der Schlitze bestimmt wird.
[0055] Fig. 17 zeigt die kostengünstig zu fertigenden, aus einem Kunststoffmaterial bestehenden
Hängehaken 2, Tragarme 5a, 5b, die Gelenke 6, 7 die Schwingglieder 8 einschließlich
der Verlängerung 22 und den Hebel 3 mit seinem Bedienglied 13 in einstückiger Ausführung
nach der Herstellung im Spritzgußverfahren.
[0056] Die Erfindung bietet eine technische Lösung für eine einfach und kostengünstig herstellbare,
raumsparende und handliche Hängevorrichtung an, bei der die Hängehaken 2 während des
Transports oder der Arbeit außerhalb eines Hängesystems nicht hinderlich sind, da
sie sich in einer Einfahrposition 2e befinden, in der sie mit dem Schriftgut und/oder
Behältnissen zumindest bündig sind. Die erfindungsgemäße Hängevorrichtung weist dadurch
nicht nur eine verminderte Unfallgefahr auf, sondern ist geeignet, auch bei Beratungen,
Präsentationen usw. eingesetzt zu werden. Schnellhefter, die als Schriftgutträger
1 mit der erfindungsgemäßen Hängevorrichtung ausgestattet sind, können bei Vorliegen
der Ausfahrposition 2a der Hängehaken 2 in einfacher Weise in einen Rand einer Schultasche
eingehängt und im Unterricht bei Vorliegen der Einfahrposition 2e der Hängehaken 2
benutzt werden. Dieser Rand der Schultasche entspricht damit den Tragschienen eines
Hängesystems. Hieran wird deutlich, daß die Erfindung nicht auf die beschriebenen
Ausführungsbeispiele beschränkt ist, woraus sich vorteilhafterweise neben den beschriebenen
Varianten eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten ergibt, um die Erfindung in flexibler
Weise an unterschiedliche Anwendungsfälle anzupassen.
[0057] Weiterhin kann der Fachmann die erfindungsgemäße Hängevorrichtung durch zusätzliche
zweckmäßige technische Maßnahmen ergänzen oder Variationen vornehmen, ohne daß der
Rahmen der Erfindung verlassen wird. So ist es beispielsweise möglich, anstelle der
stoffschlüssigen Feder- und Filmgelenke auch formschlüssige Gelenkverbindungen 6,
7, wie beispielsweise unter Verwendung von Rastelementen, zwischen den Tragarmen 5,
5a, 5b und den Schwinggliedern 8 bzw. zwischen den Schwinggliedern 8 und dem Hebel
3 vorzusehen.
Bezugszeichen
[0058]
- 1
- Schriftgutträger
- 2
- Hängehaken
- 2a
- Ausfahrposition von 2
- 2e
- Einfahrposition von 2
- 3
- Hebel
- 3a
- Kreisscheibe, Teil von 3
- 3b
- Parallelepiped, Teil von 3
- 3c
- Anlagefläche von 3b für 8
- 4
- Betätigungseinrichtung
- 5, 5a, 5b
- Tragarme
- 6
- Gelenk zwischen 5 und 8
- 7
- Gelenk zwischen 3 und 8
- 7a
- Rastelemente für 3, 8
- 8
- Schwingglied
- 8a
- erster Abschnitt von 8
- 8b
- zweiter Abschnitt von 8
- 8c
- Rastelemente für 3, 8
- 9
- Hülse
- 9a
- Führungsschiene
- 10
- Führungselement an 5, 5a, 5b
- 11
- komplementäres Führungselement an 9 bzw. 9a
- 12
- Wellenstumpf an 3
- 12a
- Öffnung in 3
- 13
- Bedienglied für 3 an 12
- 14a
- Öffnung in 9
- 14
- Führungsstange
- 15
- Steg an 5
- 16
- abgeplatteter Bereich von 14
- 17
- Bohrung in 14
- 18
- Wellenzapfen an 3
- 19
- oberer Rand von 13
- 20
- oberer Rand von 5
- 21
- Führungsvorsprünge
- 22
- Verlängerung von 5b
- Amax
- gegenseitiger Abstand von 2 bei 2a
- Amin
- gegenseitiger Abstand von 2 bei 2b
1. Hängevorrichtung für in einem Schriftgutträger (1) aufzunehmendes Schriftgut und/oder
Behältnisse auf Tragschienen mit einer einen Hebel (3) umfassenden Betätigungseinrichtung
(4), bei der mindestens zwei Hängehaken (2) im wesentlichen gleichzeitig durch die
Betätigung des Hebels (3) aus einer Einfahrposition (2e), in der die Hängehaken (2)
einen geringeren gegenseitigen Abstand (Amin) aufweisen, in eine Ausfahrposition (2a), in der die Hängehaken (2) einen größeren
gegenseitigen Abstand (Amax) aufweisen, und/oder aus der Ausfahrposition (2a) in die Einfahrposition (2e) linear
verschieblich sind, wobei die Hängehaken (2) in der Ausfahrposition (2a) auf den Tragschienen
lagern können,
dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigungseinrichtung (4) durch eine manuell betätigte doppeltwirkende Schubschwinge
gebildet ist, deren Antriebsglied der Hebel (3) ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (3) zweiarmig ausgebildet ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (3) gleicharmig ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (3) in der Einfahrposition (2e) der Hängehaken (2) mit jeweils zwei
benachbarten Gliedern (8) der Betätigungseinrichtung (4) eine Faltungslage einnimmt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des Hebels (3) senkrecht zu einer gedachten Verbindungslinie zwischen
den Hängehaken (2) angeordnet ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des Hebels (3) senkrecht zur Frontseite des Schriftgutträgers (1)
angeordnet ist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse des Hebels (3) parallel zur Frontseite des Schriftgutträgers (1)
angeordnet ist.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (3) bei der Überführung der Hängehaken (2) aus ihrer Einfahrposition
(2e) in die Ausfahrposition (2a) und umgekehrt eine Drehung von maximal etwa 180°
vollführt.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, daß die Hängehaken (2) über Tragarme (5, 5a, 5b) und Schwingglieder (8) über Gelenke
(6, 7) mit dem Hebel (3) verbunden sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Schwingglieder (8) blattfederartig elastisch ausgebildet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 10,
dadurch gekennzeichnet, daß die die Schwingglieder (8) jeweils aus zwei Abschnitten (8a, 8b) bestehen, wobei
sich jeweils der erste Abschnitt (8a) von der Peripherie eines Tragarms (5) entlang
einer gedachten Linie durch die Hängehaken (2) nach innen, bis in einen mittleren
Bereich erstreckt, der etwa der Lage der Längsachse der Tragarme (5) entspricht, und
wobei sich der zweite Abschnitt (8b) von diesem mittleren Bereich stumpfwinklig zum
ersten Abschnitt (8a) bis zu einem Gelenk (7) erstreckt, über das das Schwingglied
(8) mit dem Hebel (3) verbunden ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke (6) zwischen den Tragarmen (5, 5a, 5b) und den Schwinggliedern (8)
und/oder die Gelenke (7) zwischen den Schwinggliedern (8) und dem Hebel (3) Federgelenke
sind.
13. Vorrichtung nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Federgelenke durch eine einstückige elastische Verbindung der Tragarme (5,
5a, 5b) mit den federnd ausgebildeten Schwinggliedern (8) gebildet sind, wobei sich
die Schwingglieder (8) bei Vorliegen der Einfahrposition (2e) und der Ausfahrposition
(2a) der Hängehaken (2) in einer entspannten und bei Vorliegen einer Mittelstellung
der Hängehaken (2) in einer maximal gespannten Position befinden.
14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die Gelenke (6) zwischen den Tragarmen (5, 5a, 5b) und den Schwinggliedern (8)
und/oder die Gelenke (7) zwischen den Schwinggliedern (8) und dem Hebel (3) Filmgelenke
sind.
15. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (3), zumindest teilweise, als Parallelepiped, insbesondere als schiefes
Parallelepiped, ausgebildet ist.
16. Vorrichtung nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß sich die Gelenke (7) zwischen den Schwinggliedern (8) und dem Hebel (3) an diagonal
gegenüberliegenden Kanten des Parallelepipeds befinden.
17. Vorrichtung nach Anspruch 15 oder 16,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Seiten des Parallelepipeds in der Faltungslage des Hebels (3) und der benachbarten
Schwingglieder (8) etwa achsparallel zu einer gedachten Verbindungslinie zwischen
den Hängehaken (2) liegen, wodurch jeweils Anlageflächen (3c) für die Schwingglieder
(8) gebildet sind, an denen in der Faltungslage des Hebels (3) und der Schwingglieder
(8), insbesondere deren zweite Abschnitte (8b) zur Anlage kommen.
18. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 17,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Schriftgutträger (1) mit der Betätigungsvorrichtung (4) für die Hängehaken
(2) über eine Hülse (9) verbunden ist, in der zumindest die Tragarme (5, 5a, 5b) geführt
sind.
19. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 18,
gekennzeichnet durch eine, vorzugsweise U-förmig profilierte und insbesondere aus Metall bestehende, Führungsschiene
(9a), die die Tragarme (5), Gelenke (6, 7), Schwingglieder (8) und den Hebel (3) auf
einer Seite zumindest teilweise überdeckt.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19,
dadurch gekennzeichnet, daß an der Führungsschiene (9a) in den Bereichen der Gelenke (7) zwischen dem Hebel
(3) und den Schwinggliedern (8) Rastelemente (7a, 8c), insbesondere Prägestellen,
angeordnet sind, deren Höhe so groß ist, daß sie beim Ein- und Ausfahren der Hängehaken
(2) durch die Schwingglieder (8) und den Hebel (3) überfahren werden können, jedoch
bei Vorliegen der Ausfahrposition (2a) und/oder der Einfahrposition (2e) der Hängehaken
(2) eine Hemmung unerwünschter Bewegungen der Betätigungseinrichtung (4), insbesondere
unter dem Einfluß von Federkräften der Schwingglieder (8), verhindern.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei Paare von Rastelementen (7a, 8c) vorgesehen sind, wobei der Hebel (3) bei
Vorliegen der Einfahrposition (2e) der Hängehaken (2) an einem innenliegenden Paar
(7a) und bei Vorliegen der Ausfahrposition (2a) der Hängehaken (2) an einem außenliegenden
Paar (8c) und die Schwingglieder (8) bei Vorliegen der Einfahrposition (2e) der Hängehaken
(2) an dem außenliegenden Paar (8c) und bei Vorliegen der Ausfahrposition (2a) der
Hängehaken (2) an dem inneliegenden Paar (7a) zur Anlage kommen, wobei die Filmgelenke
(7) sowohl in der Einfahrposition (2e) als auch in der Ausfahrposition (2a) jeweils
im Bereich zwischen einem innenliegenden Rastelement (7a) und einem außenliegenden
Rastelement (8c) liegen.
22. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 18 bis 21,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Tragarme (5, 5a, 5b) und Begrenzung ihrer linearen Verschieblichkeit
in der Hülse (9) und/oder Führungsschiene (9a) an den Tragarmen (5, 5a, 5b) Führungselemente
(10) angeordnet sind, und die Hülse (9) und/oder Führungsschiene (9a) komplementäre
Führungselemente (11) aufweist.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (10) mit den Tragarmen (5), insbesondere als angeformte
Zapfen, Klötzchen oder Haken, fest verbunden sind und die komplementären Führungselemente
(11) in der Hülse (9) und/oder der Führungsschiene (9a) als Öffnungen, wie Schlitze
oder Langlöcher, zum Eingriff der Führungselemente (10) ausgebildet sind, wobei die
Führungselemente (10) bei Vorliegen der Einfahrposition (2e) und der Ausfahrposition
(2a) der Hängehaken (2) jeweils am einen oder anderen Ende der Schlitze zum Anschlag
kommen.
24. Vorrichtung nach Anspruch 22,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (10) als Öffnungen, wie Schlitze oder Langlöcher, in den
Tragarmen (5) ausgebildet sind und die komplementären Führungselemente (11) mit der
Hülse (9) und/oder der Führungsschiene (9a), insbesondere als angeformte Zapfen, Klötzchen
oder Haken, fest verbunden sind, in die Führungselemente (10) eingreifen, und bei
Vorliegen der Einfahrposition (2e) und der Ausfahrposition (2a) der Hängehaken (2)
jeweils am einen oder anderen Ende der Schlitze zum Anschlag kommen.
25. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 22 bis 24,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (10) und/oder die komplementären Führungselemente (11) an
einem Tragarm (5) auf einer Seite und an dem anderen Tragarm (5) auf der gegenüberliegenden
Seite liegen.
26. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 25,
dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung der Tragarme (5, 5a, 5b) eine relativverschieblich an den Tragarmen
(5, 5a, 5b) angeordnete Führungsstange (14) befestigt ist.
27. Vorrichtung nach Anspruch 26,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsstange (14) eine Bohrung (17) zum Eingriff eines im Bereich der Drehachse
des Hebels (3) angeordneten Wellenzapfens (18) aufweist.
28. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (3) fliegend gelagert, d.h. hinsichtlich des Schriftgutträgers (1)
bzw. der Hülse (9) entlang einer gedachten Verbindungslinie zwischen den Hängehaken
(2) nicht fixiert ist.
29. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 28,
dadurch gekennzeichnet, daß ein Tragarm (5a) als Schiene ausgebildet ist, die zur unmittelbaren Führung oder
Führung des anderen Tragarms (5b) über ein Schwingglied (8) bzw. über eine an einem
Schwingglied (8) vorgesehene Verlängerung (22) dient.
30. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 29,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (3) zur dehbaren Lagerung in einer Öffnung der Führungsschiene (9a)
und/oder der Hülse (9) zumindest teilweise als Kreisscheibe (3a) ausgebildet ist.
31. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 30,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (3) mit einem Bedienglied (13) verbunden ist, welches als Schwenkhebel,
Drehknopf, drehbarer Griffsteg, Verlängerung des Hebels (3) oder dergleichen ausgebildet
ist, und vorzugsweise der Hebel (3) über einen Wellenstumpf (12) in einer Öffnung
der Hülse (9) und/oder der Führungsschiene (9a) gelagert ist.
32. Vorrichtung nach Anspruch 31,
dadurch gekennzeichnet, daß der Hebel (3) eine zentrische Öffnung (12a) zum Einstecken eines Wellenstumpfes
des Bediengliedes (13) aufweist.
33. Vorrichtung nach Anspruch 31 oder 32,
dadurch gekennzeichnet, daß die Führungselemente (10) und/oder komplementären Führungselemente (11) als Verschlußteile
ausgebildet sind und auf einer Seite, und zwar auf der dem Bedienglied (13) gegenüberliegenden
Seite, angeordnet sind.
34. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 33,
dadurch gekennzeichnet, daß die aus Hängehaken (2), Tragarmen (5, 5a, 5b), Gelenken (6, 7), Schwinggliedern
(8), einschließlich ihrer gegebenenfalls vorhandenen Verlängerung (22), und dem Hebel
(3), gegebenenfalls einschließlich eines Bediengliedes (13), gebildete kinematische
Kette einstückig, insbesondere als Kunststoff-Spritzgußteil, ausgeführt ist.
35. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 34,
dadurch gekennzeichnet, daß die Bewegung der Hängehaken (2) aus ihrer Einfahrposition (2e) in die Ausfahrposition
(2a) und umgekehrt in Richtung einer gedachten Verbindungslinie durch die Hängehaken
(2) ohne Spiel zwischen den Hängehaken (2), den Tragarmen (5, 5a, 5b), den Gelenken
(6, 7), den Schwinggliedern (8) und dem Hebel (3) erfolgt.