[0001] Die Erfindung betrifft eine Aufschnittschneidemaschine mit einem automatisch antreibbaren
Schnittgutwagen mit Schnittgutvorschub gegen eine Anschlagplatte, die zu einem Kreismesser
führt, sowie mit einer programmgesteuerten Ablegeeinrichtung mit einem Kettenrahmen
aus parallelen, mit Spitzen besetzten Förderketten oder -bändern und mit einem diese
hintergreifenden und gegen eine Ablegeposition auf einem Förderband klappbaren Schläger,
wobei das Förderband unter der Ablegeeinrichtung durchläuft und wobei nächst der Ablegeposition
eine Rolle einer Folie aus thermoplastischem Kunststoff, beispielsweise Polypropylen,
gelagert und dieser eine Abzieh- und Schneidvorrichtung sowie eine Schwenkeinrichtung
zur Abtrennung und Positionierung von Unterlag- und bzw. oder Deckblättern für einen
Aufschnitt in der Ablegeposition zugeordnet ist.
[0002] Es sind Aufschnittschneidemaschinen für die Ladentheke bekannt, die servierfertige
Aufschnittkompositionen ablegen. Solche Maschinen sind auch zur vorbereitung von Aufschnitten
geeignet, die bis zum Verkauf sichtbar in der Kühlvitrine gelagert werden.
[0003] Nach der US 3 488 918 A werden Pastetenscheiben mittels eines Schwenkarmes auf abgeschnittene
Folienstücke gelegt. Es wird eine Vorrichtung zum Halten und Abwerfen der Folie beschrieben.
Wird eine Folie auf das Förderband abgeworfen, dann kann eine Pastetenscheibe darübergeschwenkt
und abgelegt werden. Der Vorgang wird mehrfach wiederholt, sodaß sich ein Stapel mit
Folienzwischenlagen ergibt. Eine besondere Aufschnittschneidemaschine oder eine Schweißeinrichtung
ist nicht vorgesehen.
[0004] Die DE 36 44 716 A1 betrifft eine automatische Aufschnittschneidemaschine mit Transporfteinrichtung,
Ableger, Förder vorrichtung und mit einer Trennblatt-Abgabevorrichtung. Die Lebensmittelscheiben
werden auf der Rückseite der Transporteinrichtung gespießt und zum Ableger transportiert.
Die Trennblatt-Abgabevorrichtung umfaßt eine Vorschubeinrichtung, eine gelochte Schwenkplatte
und eine Trennvorrichtung für die Folie.
[0005] Aus der GB 1 073 806 A ist eine Einzelblattzuführung, jedoch ohne jede Bezugnahme
auf eine Aufschnittschneidemaschine, bekannt. Es handelt sich dabei um eine sehr spezielle
maschinenbauliche Konstruktion, bei der Sauger zur Aufnahme von Einzelblättern an
einem Schwenkkopf eingesetzt werden.
[0006] Schließlich betrifft die eigene EP 574 649 A1 eine Steuerung einer Aufschnittschneidemaschine,
die bedarfsgerecht (z.B. durch den produktspezifischen Umsatz, signalisiert durch
die Computerkassen) einen Schneidevorgang einleitet.
[0007] Unabhängig von Aufschnittschneidemaschinen der genannten Bauart sind industrielle
Lebensmittelverpackungsmaschinen bekannt, die sich nicht für den unmittelbaren Einsatz
im Laden eignen, sondern ausschließlich zur Vorbereitung verpackter, geschnittener
Ware dienen.
[0008] Die Erfindung zielt darauf ab, eine Aufschnittschneidemaschine, wie sie unmittelbar
auf der Theke eines Geschäftes verwendet wird und die die einleitend genannten Merkmale
aufweist, mit einer Verpackungseinrichtung auszustatten. Ein Aufschnitt soll auf einer
Folie, gegebenenfalls auf einem Tablett, das auf der Folie ruht, abgelegt und nachträglich
eingeschweißt werden. Dies wird dadurch erreicht, daß die Schwenkeinrichtung einen
an sich bekannten Schwenkarm mit Saugköpfen aufweist und daß das Förderband jenseits
der Ablegeeinrichtung zu einer Schweißstation führt, die einen beheizbaren Schweißrahmen
aufweist, dem ein das Förderband umgreifender oder dieses durchgreifender Hubrahmen
zur Anhebung eines auf einem Unterlagblatt aufgelegten und durch ein Deckblatt der
Folie abgedeckten Aufschnittes aus der Transportlage auf dem Förderband in die Schweißlage
und zur Pressung gegen den Schweißrahmen gegenüberliegt. Der Transfer der von mindestens
einer Folienrolle abgeschnittenen Unterlags- oder Deckblätter in die Ablageposition
der Schneidemaschine durch den Schwenkarm mit Saugköpfen auf das Förderband, das unter
der Ablegeeinrichtung durchgreift und die mit einem Hubrahmen ausgestattete Schweißstation
für ein luftdichtes Verpacken, erlauben eine äußerst kompakte Bauweise, sehr große
Flexibilität der Komponenten bei gleichzeitiger Wartungsfreundlichkeit und hohe Funktionssicherheit.
Die Aufschnittschneidemaschine arbeitet und portioniert, wie gewohnt, nach Auflegen
einer Wurststange vollautomatisch und kann auch für sich allein eingesetzt werden.
[0009] Es ist zweckmäßig, wenn die Heizung eines Seitensteges des Schweißrahmens abschaltbar
ist, sodaß die übereinander liegenden Folien sackartig verschweißbar und der Innenraum,
gegebenenfalls evakuierbar und nachträglich verschweißbar ist. Das Evakuieren kann
in einem nachgeschalteten Vorgang erfolgen. Einfache bekannte Systeme lassen sich
unmittelbar der Schweißstation zuordnen. Eine besondere Ausführungsform ist dadurch
gekennzeichnet, daß der Schwenkarm teleskopartig in zwei Stellungen ausfahrbar ausgebildet
ist und im Schwenkbereich der einen seiner Stellungen ein Stapel von Tassen bzw. Tabletts,
z.B aus Polystyrol, und in der anderen Stellung die Unterlag- bzw. Abdeckblätter durch
den oder die Saugköpfe des Schwenkarmes erfaßbar und übereinander in der Ablegeposition
der Aufschnittschneidemaschine deponierbar sind. Es kann dann jeweils ein Unterlagblatt
in die Ablegeposition gebracht und sodann eine Tasse daraufgestellt werden. Nach Beendigung
des Aufschneide- und Schnittgutablegevorganges wird ein Abdeckblatt darübergelegt
und die gesamte Einheit per Förderband unter der Ablegeeinrichtung hindurch in die
Schweißstation gabracht. In dieser hebt der Hubrahmen das Paket hoch und drückt es
gegen den Schweißrahmen, der erst während des Schließens bzw. erst beim Anliegen der
zu verschweißenden Folien beheizt wird. Dann wird der Hubrahmen wieder abgesenkt und
das verschweißte Paket von der Einrichtung weitertransportiert bzw. abgeworfen. Anstelle
der Verschweißung ist es auch möglich, die Folien durch Verpressen zu verbinden. Verzahnungen
oder Formschlußverbindungen beliebiger Art können ebenfalls herangezogen werden.
[0010] Die Vorgänge werden elektronisch koordiniert. Dazu ist eine elektronische Steuerung
vorgesehen, zur Synchronisation des aufeinanderfolgenden Abtrennens eines Folienbandes
als Unterlagsblatt, Erfassen und Umschwenken durch den Schwenkarm, Auslösen einer
vorbestimmten Anzahl von Hüben für den Schnittgutwagen, einschließlich des Schnittgutvorschubes
und der Ablegeeinrichtung, Abtrennen eines weiteren Folienblattes als Deckblatt und
Umschwenken zur Ablage auf dem Aufschnitt und gegebenenfalls Auslösen eines oder mehrerer
weiterer Schneidezyklen jeweils unter Beilage einer Zwischenfolie, Aktivierung des
Förderbandantriebs bis in die Schweißposition, Hubauslösung für den Hubrahmen und
Spannungsversorgung der Heizdrähte des Schweißrahmens, gegebenenfalls Abschaltung
der Heizung eines Seitensteges des Schweißrahmens, Rückstellung des Hubes und Weitertransport
der verschweißten Verpackung zu einer Abwurfposition vom Förderband. Sämtliche Funktionen
sind im Rahmen von Programmen frei wählbar. So kann nach Bereitstellung eines Unterlagsblattes
in der Ablegeposition und gegebenenfalls eines Polystyroltabletts ein erster Aufschnitt
oder Stapel, z.B. geschuppt, abgelegt werden. Darauf kommt ein weiteres, gegebenenfalls
in den Abmessungen allseitig verkleinertes, Unterlagsblatt für einen darüber abzulegenden
Aufschnitt usw., bis ein Abdeckblatt die Gesamtheit abdeckt. Nach Transport in die
Schweißposition werden Unterlagsblatt und Abdeckblatt miteinander verschweißt. Allenfalls
können die Zwischenfolien mitverschweißt werden. Durch einen Vorschub in Förderrichtung
können die einzelnen Lagen zueinander schuppenartig versetzt und in dieser Lage die
Blätter verschweißt werden. Sämtliche Beutel können evakuiert werden.
[0011] Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Grundriß einer erfindungsgemäßen Maschine bei abgenommenen Schweißrah
men, Fig. 2 als Detail eine Schweißvorrichtung im Grundriß, wieder ohne Schweißrahmen
und Fig. 3 eine Schweißvorrichtung in Seitenansicht.
[0012] Kernstück der Einrichtung nach Fig. 1 ist eine automatische Aufschnittschneidemaschine
1 mit einem längs einer Anschlagplatte 2 in Führungen 3 reversierend angetriebenen
Schnitt gutwagen 4. Auf dem Schnittgutwagen 4 ist eine Wurst 5 in ei nem Schnittguthalter
6 eingespannt, der bei jedem Hub des Schnittgutwagens 4 vorgeschoben wird. Ein Kreismesser
7 wird rotierend angetrieben. Die abgeschnittenen Schnittgutscheiben gelangen auf
eine Ablegeeinrichtung, die mit Spitzen besetzte Förderketten oder -riemen 8 umfaßt.
Ein Schläger 9 zieht das geschnittene Gut - z.B. eine Wurstscheibe - von den Spitzen
ab und wirft es mit einer Drehbewegung in die Ablegeposition auf ein Förderband 10.
[0013] Vor dem Förderband 10, nächst der Ablegeposition, ist eine Rolle 11 mit thermoplastischer
Kunststoffolie 12 gelagert. Eine Schneidvorrichtung 13, hier durch zwei Pfeile angedeutet,
trennt ein Folienstück als Unterlag - oder Deckblatt für das Schnittgut - z.B. den
Wurstaufschnitt - ab, wobei es vorerst auf einem Übergabetisch 14 zu liegen kommt.
Nicht dargestellt ist eine Abzugeinrichtung für die Folienrolle 11, die die Folie
12 jeweils um ein Stück in der benötigten Länge von der Rolle 11 abzieht.
[0014] Ein durch einen Elektromotor 15 angetriebener Schwenkarm 16 trägt an seinem Ende
vier Saugköpfe 17, die über ein System von dünnen Schläuchen saugerartig evakuiert
werden. Ein Gelenksviereck als Schwenkarm 16 sorgt dafür, daß die vier Saugnköpfe
17 beim Umschwenken gemäß dem Pfeil 18 immer etwa horizontal bleiben, sodaß das abgetrennte
Folienstück, hier als Unterlagsblatt 19, auf das Förderband 10 gelegt wird. Dieser
Vorgang erfolgt natürlich vor dem automatischen Schneidevorgang der Aufschnittschneidemaschine
1.
[0015] Der Schwenkarm 16 ist teleskopartig verlängerbar und kann auch auf einen Stapel von
Tabletts 20, z.B. aus Polystyrol, greifen und somit ein solches Tablett 20 in die
Ablegeposition auf dem Förderband 10 umlegen (Pfeil 21). Es kann ein Unterlageblatt
19 unter das Tablett 20 und bzw. oder auch auf das Tablett gelegt werden. Wenn unterschiedliche
Unterlags-, Beilage- oder Deckblätter zur Anwendung kommen sollen, dann kann die Folienstation
mit zusätzlichen Folienrollen 11a ausgestattet werden, die abwechselnd zu Einzelblättern
zugeschnitten und vom Schwenkarm 16 in die Ablegeposition auf die Aufschnittschneidemaschine
gebracht werden.
[0016] Das Förderband 10 läuft unter den Förderketten 8 durch und führt die zwischen einer
Unterlagstolie und einer Abdeckfolie liegende geschnittene Wurst zu einer Folienschweißstation,
wie sie in Fig. 2 oder 3 genauer dargestellt ist. Die Folienschweißstation umfaßt
in Hubrahmen 22 und ein im Hubrahmen 22 liegendes kurzes Förderband 23. Diese Baugruppe
kann über einen Stempel 24, z.B. hydraulisch, angehoben werden, wobei sie sich gegen
einen elektrisch beheizten Schweißrahmen 25 bewegt. Die vier Seiten des Schweißrahmens
25 können individuell beheizt und gegebenenfalls auch einzeln abgeschaltet werden,
sodaß sich beim Verschweißen des Folien-Schnittgut-Paketes nicht nur ein allseitig
verschweißter Polster, son-dern auch ein Sack, der einseitig offen ist, ergeben kann.
Ferner ist es auch möglich, die Randverschweißung an den Ecken bewußt zu unterbrechen,
sodaß eventuell vorhandene Luft oder entstehende Gase entweichen können. Die vorgenannten
Ausführungen können als Endprodukte unmittelbar in den Verkauf gelangen oder als Zwischenprodukte
einer Evakuierung und nachträglicher Verschweißung ("Versiegelung") der offenen Seite
oder des oder der ursprünglich unverschweißt gebliebenen Ecken zugeführt werden.
[0017] Das kurze Förderband 23 positioniert das Folien Schnittgut Paket zentrisch unter
dem Schweißrahmen 25, der mit dem deckungsgleichen Hubrahmen 22 zusammenarbeitet.
Nach erfolgter Verschweißung führt das Förderband 23 das Paket aus der Schweißvorrichtung
auf eine Gleitbahn 26 zur weiteren Verwendung.
[0018] Die genannten Vorgänge werden von einer programmierbaren Steuerung 27 ausgelöst.
Diese aktiviert den Antrieb für die Folienrolle 11 bzw. 11a, bis die Folienbahn auf
dem Übergabetisch 14 aufliegt. Endschalter signalisieren diese Position. Damit wird
die Schneidvorrichtung 13 ausgelöst und ein Unterlagsblatt 19 von der Rolle 11 oder
11a abgetrennt. Sodann wird der Schwenkmotor 15 an Spannung gelegt, wobei die Saugköpfe
evakuiert werden und das Unterlagsblatt 19 ergreifen und auf das Förderband 10 umlegen.
Es kann der Schwenkarm 16 auch teleskopartig verlängert werden und ein Tablett 20
auf das Unterlagsblatt 19 aufsetzen. Dann aktiviert die Steuerung die Aufschnittschneidemaschine
1, die in bekannter Weise Stapel, gefächerte Aufschnitte oder dergleichen, bereitet.
Es können mehrere Lagen von jeweils beispielsweise gleichen Mengen von geschnittenem
Gut jeweils unter Zwischenlage eines Abdeckblattes abgelegt werden. Die Steuerung
führt den im Zusammenhang mit dem Unterlagsblatt 19 beschriebenen Vorgang hinsichtlich
des Schwenkarmes 16 dann mehrfach aus, wobei die Folienstücke dann die Funktion von
Zwischenlagen oder auch Abdeckfolien erhalten. Wie erwähnt, können diese Zwischenfolien
schließlich randseitig mitverschweißt werden, sodaß der Verbraucher einen mehrfach
unterteilten, gekammerten Stapel vom Schnittgut erhält. Er kann auf das oberste Schnittgut
zugreifen und läßt die darunterliegenden Schichten noch originalverpackt. Hygiene
und Haltbarkeit werden dadurch verbessert.
[0019] Die Steuerung 27 schaltet auch den Antrieb 28 des Förderbandes 10 ein und aus und
führt so das zwischen mindestens zwei Folien liegende Schnittgut in die Schweißstation,
wobei die exakte Positionierung von den Förderbändern 23 durchgeführt werden, deren
Antrieb 29 bei Erreichen der zentrischen Lage von der Steuerung 27 abgeschaltet wird.
Die Steuerung 27 betätigt dann eine hydraulische Hubeinrichtung 30 mit dem Stempel
24 und schaltet die Heizung im Schweißrahmen 25 ein. Nach dem Verschweißen wird der
Stempel 24 abgesenkt und die verpackte Ware durch neuerliches Einschalten des Antriebs
29 ausgeworfen.
1. Aufschnittschneidemaschine mit einem automatisch antreibbaren Schnittgutwagen mit
Schnittgutvorschub gegen eine Anschlagplatte, die zu einem Kreismesser führt, sowie
mit einer programmgesteuerten Ablegeeinrichtung mit einem Kettenrahmen aus parallelen,
mit Spitzen besetzten Förderketten oder -bändern und mit einem diese hintergreifenden
und gegen eine Ablegeposition auf einem Förderband klappbaren Schläger, wobei das
Förderband unter der Ablegeeinrichtung durchläuft und wobei nächst der Ablegeposition
eine Rolle einer Folie aus thermoplastischem Kunststoff, beispielsweise Polypropylen,
gelagert und dieser eine Abzieh- und Schneidvorrichtung sowie eine Schwenkeinrichtung
zur Abtrennung und Positionierung von Unterlag- und bzw. oder Deckblättern für einen
Aufschnitt in der Ablegeposition zugeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkeinrichtung einen an sich bekannten Schwenkarm (16) mit Saugköpfen
(17) aufweist und daß das Förderband (10) jenseits der Ablegeeinrichtung zu einer
Schweißstation führt, die einen beheizbaren Schweißrahmen (25) aufweist, dem ein das
Förderband umgreifender oder dieses durchgreifender Hubrahmen (22) zur Anhebung eines
auf einem Unterlagblatt (19) aufgelegten und durch ein Deckblatt der Folie abgedeckten
Aufschnittes aus der Transportlage auf dem Förderband (10, 23) in die Schweiß lage
und zur Pressung gegen den Schweißrahmen (25) gegenüberliegt.
2. Aufschnittschneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Heizung eines Seitensteges des Schweißrahmens (25) abschaltbar ist, sodaß
die übereinander liegenden Folien (19) sackartig verschweißbar und der innenraum,
gegebenenfalls evakuierbar und nachträglich verschweißbar ist.
3. Aufschnittschneidemaschine nach den Ansprüchen 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkarm (16) teleskopartig in zwei Stellungen ausfahrbar ausgebildet ist
und im Schwenkbereich der einen seiner Stellungen ein Stapel von Tassen bzw. Tabletts
(20), z.B aus Polystyrol, und in der anderen Stellung die Unterlag- bzw. Abdeckblätter
(19) durch den oder die Saugköpfe (17) des Schwenkarmes (16) erfaßbar und übereinander
in der Ablegeposition der Aufschnittschneidemaschine (1) deponierbar sind.
4. Aufschnittschneidemaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine elektronische Steuerung (27) vorgesehen ist, zur Synchronisation des aufeinanderfolgenden
Abtrennens eines Folienbandes (12) als Unterlagsblatt (19), Erfassen und Umschwenken
durch den Schwenkarm (16), Auslösen einer vorbestimmten Anzahl von Hüben für den Schnittgutwagen
(4), einschließlich des Schnittgutvorschubes und der Ablegeeinrichtung, Abtrennen
eines weiteren Folienblattes (19) als Deckblatt und Umschwenken zur Ablage auf dem
Aufschnitt und gegebenenfalls Auslösen eines oder mehrerer weiterer Schneidezyklen
jeweils unter Beilage einer Zwischenfolie, Aktivierung des Förderbandantriebs (28)
bis in die Schweißposition, Hubauslösung für den Hubrahmen (22) und Spannungsversorgung
der Heizdrähte des Schweißrahmens (25), gegebenenfalls Abschaltung der Heizung eines
Seitensteges des Schweißrahmens, Rückstellung des Hubes und Weitertransport der verschweißten
Verpackung zu einer Abwurfposition vom Förderband (10, 23).