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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT DE ES FI FR GB IT NL SE |
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Priorität: |
20.12.1996 DE 19653610
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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24.06.1998 Patentblatt 1998/26 |
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Patentinhaber: Wärmetechnik Heimsoth GmbH & Co. KG |
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31134 Hildesheim (DE) |
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Erfinder: |
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- Bittner, Hans-Georg
31177 Harsum (DE)
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Vertreter: DIEHL GLAESER HILTL & PARTNER |
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Patentanwälte
Königstrasse 28 22767 Hamburg 22767 Hamburg (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 632 137 DE-U- 8 109 001
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DE-A- 1 960 772
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- HANNS BENNINGHOFF: "Wärmebehandlung der Bau- und Werkzeugstähle" , BAZ BUCHVERLAG
, BASEL, CH, 3.AUFLAGE, 1978 XP002015629 * Seite 451 - Seite 454 *
- HEINRICH RUHFUS: "WÄRMEBEHANDLUNG DER EISENWERKSTOFFE" , VERLAG STAHLEISEN , DÜSSELDORF,
DE, 1958 XP002015630 * Seite 380 - Seite 386 *
- J. WÜNNING : "DIE WÄRMEBEHANDLUNG IN DER FERTIGUNGSLINIE MIT EINEM NEUARTIGEN ROLLENHERDOFEN"
HÄRTEREI TECHNISCHE MITTEILUNGEN, Bd. 45, Nr. 6, 1990, MÜNCHEN, DE, Seiten 325-329,
XP000163038
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[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Härten von metallischem Gut,
aufweisend einen Rollenofen zum Austenitisieren des Gutes und eine Härtepresse für
das noch heiße Gut.
[0002] Es ist bekannt (DE 81 09 001 U1), daß eine Vorrichtung zum verzugsarmen Härten von
plattenförmigen Stahlteilen einen Glühofen und eine Härtepresse aufweist, wobei die
Härtepresse aus einer Auflagerplatte und einer Preßplatte gebildet ist und an den
Ausgang des Glühofens herangefahren werden kann, um über Förderrollen die zu härtenden
Teile aufzunehmen.
[0003] Es sind Vorrichtungen zum Vergüten von metallischem Gut, insbesondere zum Härten
von Werkzeugstählen bekannt, die einen Ofen zum Austenitisieren des Gutes, eine Härtepresse
für das noch heiße Gut sowie einen Anlaßofen zwecks Einstellung der Härte und des
Gefüges des Gutes aufweisen. Eine derartige Vorrichtung zur Wärmebehandlung ist bekannt:
"Wärmebehandlung der Bau- und Werkzeugstähle", 3. Aufl., Herausgeber Hans Benninghoff,
Sigma Fachbuchreihe, 1978, S. 451 bis 454, Ruhfuß, "Wärmebehandlung der Eisenwerkstoffe",
Verlag Stahl Eisen mbH, 1958, S. 380 bis 383 und 386.
[0004] Bei Werkstücken, die eine relativ geringe Dicke und beispielsweise einen festen Durchmesser
haben, wie eine Kreissäge, kann das Härten unter einem Pressenplatten-Paar durchgeführt
werden, ohne daß sich hier ein Verzug zeigt. Bei sehr langen Werkstücken, die neben
einer relativ geringen Dicke auch eine geringe Breitenabmessung aufweisen, beispielsweise
wie Langmesser und Führungsschienen, ist ein Verzug über die hohe Kante beim Pressen
selbst bei relativ hohen Andruckkräften der Pressen praktisch unvermeidbar.
[0005] Hier nun setzt die vorliegende Erfindung an und will eine Vorrichtung der eingangs
genannten Art so ausbilden, daß selbst im vorgenannten Sinne ungünstig dimensionierte
Werkstücke verzugsfrei über die hohe Kante gehärtet werden können.
[0006] Erreicht wird dies praktisch dadurch, daß während des Härtevorganges Querkräfte auf
das Werkstück ausgeübt werden, so daß bei einer Vorrichtung der eingangs genannten
Art, die dadurch charakterisiert ist, daß die Härtepresse aus einer Mehrzahl von zusammen
wirkenden Pressenplatten-Paaren gebildet ist, die am Ende des Rollenofens neben der
Rollenbahn hintereinander angeordnet sind und daß Anschlagteile für die Querverspannung
des sich zwischen den Platten befindlichen Guts zwischen die Platten in Härtestellung
einführbar sind, Werkstücke verzugsfrei hergestellt werden können.
[0007] Die Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnung beispielsweise erläutert.
[0008] Die einzige Figur der Zeichnung zeigt eine schaubildliche Darstellung der wesentlichen
Teile der Vorrichtung gemäß der Erfindung.
[0009] In der Figur ist der Ausgang eines Rollenofens gezeigt, wobei mit 10 die einzelnen
Rollen bezeichnet sind und 11 die Förderrichtung der Rollenbahn angibt. Normalerweise
würden die einzelnen Werkstücke den links vorne gedachten Rollenofen in Richtung des
Pfeiles 11 verlassen.
[0010] Neben der Rollenbahn sind jedoch in der gleichen Erstreckung, wie die Rollenbahn,
untere Pressenplatten 13 angeordnet, wobei in der Figur nur eine derartige Pressenplatte
des vorderen Pressenplattenpaars gezeigt ist. Es ist selbstverständlich, daß rechts
hinten sich in Schrägrichtung bei der gewählten Darstellung der Figur weitere untere
Pressenplatten befinden können. Ebenfalls sind in der Figur die oberen Pressenplatten
weggelassen worden, auch hier ist selbstverständlich, daß diese von oben her auf die
Pressenplatten 13 gedrückt werden können, so daß sich ein dazwischen befindliches
Werkstück 20 wie üblich unter Druck gehärtet werden kann. Die soweit beschriebene
Vorrichtung entspricht dem Stand der Technik und würde bei dem gezeigten länglichen
Werkstück 20 dazu führen, daß dieses sich über seine Länge verzieht.
[0011] Gemäß der Erfindung ist ein Schubteil 12 vorgesehen, der sich mit Hilfe eines Arbeitszylinders
in den mit 16 bezeichneten Richtungen bewegen läßt. Dieser Schubteil 12 dient zunächst
einmal dazu, das Werkstück von der Rollenbahn auf die untere Pressenplatte 13 zu fördern.
Es ist ersichtlich, daß mehrere derartige Schubteile 12 hintereinander in Bewegungsrichtung
der Rollenbahn 11 angeordnet sein können.
[0012] Am freien Ende des Schubteils 12 befindet sich ein an das Werkstück 20 angepaßter
Anschlagteil 21, der lösbar an der Schubstange 12 befestigt werden kann und stets
so dimensioniert ist, daß er eine geringere Höhe als das Werkstück 20 hat. Ein entsprechender
Anschlag 22 befindet sich zur anderen Seite des Werkstücks 20 oberhalb der unteren
Pressenplatte 13. Bei der gezeigten Ausführungsform der Erfindung wird der Anschlag
22 über einen Stempel 14 in Richtung der gezeigten Pfeile 15 verschwenkt. Auch der
Anschlag 22 hat eine Dicke, die geringer ist als das zu verarbeitende Werkstück 20.
[0013] Beim Härten selbst wird wie folgt vorgegangen:
Das Werkstück 20 wird von der Rollenbahn 10 über den Schubteil 12 in die in der Figur
gezeigte Lage gebracht. Der Anschlag 22 befindet sich ebenfalls in der gezeigten Lage
und sorgt dafür, daß das Werkstück 20 nicht über eine vorgesehene Lage hinaus nach
rechts bewegt werden kann. Sodann wird die nicht gezeigte obere Pressenplatte abgesenkt
und übt zusammen mit der unteren Pressenplatte 13 einen Druck auf das Werkstück 20
aus. Während dieses Vorganges werden über Arbeitszylinder die Anschlagteile 22 und
21 fest an das Werkstück 20 angedrückt, so daß dieses keine Verspannungsbewegungen
ausführen kann. Nach Beendigung des Härtevorganges wird der Stempel 14 mit dem Anschlagteil
22 weggeschwenkt, so daß das Werkstück 20 beispielsweise in Richtung nach rechts entnommen
werden kann.
1. Vorrichtung zum Härten von metallischem Gut, aufweisend einen Rollenofen zum Austenitisieren
des Gutes und eine Härtepresse für das noch heiße Gut, dadurch gekennzeichnet, daß
die Härtepresse (13) aus einer Mehrzahl von zusammen wirkenden Pressenplatten-Paaren
gebildet ist, die am Ende des Rollenofens neben der Rollenbahn (10) hintereinander
angeordnet sind und daß Anschlagteile (21, 22) für die Querverspannung des sich zwischen
den Platten (13) befindlichen Guts (20) zwischen die Platten in Härtestellung einführbar
sind.
1. Dispositif de trempe d'un matériau métallique comprenant un four à rouleaux pour l'austénitisation
du matériau et une presse de trempe destiné au produit encore très chaud caractérisé
en ce que la presse de trempe (13) est formée d'un certain nombre de paires de plaques
de presses qui agissent ensemble, paires qui sont disposées les unes derrière les
autres à l'extrémité du four à rouleaux, à côté du convoyeur à rouleaux (10), et en
ce que des organes d'arrêt (21, 22) destinés au contreventement du matériau (20) qui
se trouve entre les plaques (13), puissent être introduits entre les plaques dans
la position de trempe.