| (19) |
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(11) |
EP 0 849 369 A3 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
| (88) |
Veröffentlichungstag A3: |
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08.07.1998 Patentblatt 1998/28 |
| (43) |
Veröffentlichungstag A2: |
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24.06.1998 Patentblatt 1998/26 |
| (22) |
Anmeldetag: 16.12.1997 |
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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AL LT LV MK RO SI |
| (30) |
Priorität: |
19.12.1996 DE 19653062
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| (71) |
Anmelder: SMS SCHLOEMANN-SIEMAG AKTIENGESELLSCHAFT |
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40237 Düsseldorf (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Meyer, Meinert
40699 Erkrath (DE)
- Hartung, Hans-Georg, Dr.
50259 Pulheim (DE)
- Roloff, Wolfgang
41238 Mönchengladbach (DE)
- Mauk, Paul-Josef, Dr.
40237 Düsseldorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Valentin, Ekkehard, Dipl.-Ing. et al |
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Patentanwälte
Hemmerich-Müller-Grosse-
Pollmeier-Valentin-Gihske
Hammerstrasse 2 57072 Siegen 57072 Siegen (DE) |
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| (54) |
Verfahren zur Wärmebehandlung von Draht bzw. Stabstahl beim Wickeln von Bunden |
(57) Beim Wickeln oder Windungslegen von Stabstahl oder Draht, bei dem das Walzgut aus
der Walzhitze in einem Korb gehaspelt oder mit Hilfe eines Windungslegers in Form
von Windungen auf ein Fördermittel abgelegt und am Ende dieses Fördermittels über
einen Dorn zu einem Bund gesammelt wird, dabei abkühlt und nach dem Wickeln oder Legen
in Windungen weiter gekühlt wird, wobei sich das Walzgut aus der Austenitphase in
die Ferrit- bzw. Perlitphase umwandelt, ergeben sich durch anlagenbedingte unterschiedliche
Abkühlbedingungen, die sich nur durch einen entsprechend großen anlagenspezifischen
Aufwand vermeiden lassen, Festigkeitsunterschiede durch unterschiedliche Gefügeausbildungen.
Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, bereits vor dem Wickeln oder Windungslegen
die Kühlung aus der Walzhitze bis in den Umwandlungsbereich zu führen, der durch die
Ar
3- bzw. Ar
1-Linie gekennzeichnet ist, wodurch sich das Walzgut gleichmäßig über seine gesamte
Walzgutlänge umwandelt und Festigkeitsschwankungen vermieden werden.
