(19)
(11) EP 0 849 716 A3

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(88) Veröffentlichungstag A3:
04.08.1999  Patentblatt  1999/31

(43) Veröffentlichungstag A2:
24.06.1998  Patentblatt  1998/26

(21) Anmeldenummer: 97811003.9

(22) Anmeldetag:  19.12.1997
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6G08B 21/00
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 20.12.1996 CH 3156/96

(71) Anmelder: Höhere Technische Lehranstalt Brugg-Windisch
5210 Windisch (CH)

(72) Erfinder:
  • Guttropf, Walter
    5222 Umiken (CH)
  • Luethi, Werner
    8712 Untersiggenthal (CH)
  • Huber, Charles
    5442 Fislisbach (CH)
  • Guntermann, Jürgen
    8156 Oberhasli (CH)
  • Klein, Reto
    5316 Leuggern (CH)
  • Meiler, Marco
    5430 Wettingen (CH)
  • Laederach, Hansjörg
    8330 Pfäffikon (CH)

(74) Vertreter: Goth, Helmut, Dr. 
DILTEC AG, Technopark, Technoparkstrasse 1
8005 Zürich
8005 Zürich (CH)

   


(54) Verfahren und Vorrichtung zur Überwachung gefährdeter Personen mit automatischer Alarmierung


(57) Verfahren zur Erfassung und Verarbeitung von Vitalparametern, Körperbewegungen und Körperlage sowie des Aufenthaltsortes von zu überwachenden, gefährdeten Personen in Not- und Risikosituationen und bei Unfallereignissen, sowie zur automatischen Alarmierung.
Die Messgrössen werden über Mittel zur Erfassung (3, 3.1) zentral und gegebenenfalls dezentral in einer Zentraleinheit (1) erfasst und werden einer Signalverarbeitung (4) zugeführt, die unter dem Einbezug intelligenter Algorithmen eine zuverlässige Entscheidungsfindung, insbesondere bei Stürzen, erlaubt. Die Entscheidungsfindung wird durch einen Informationsspeicher und ein Expertensystem unterstützt, wobei aktuelle von den Sensoren erfasste Muster mit abgespeicherten typischen Erfahrungsmustern verglichen werden. Die aufbereitete Alarminformation (116) enthält als Alarmzustand einen Diagnoseteil, der auf die Ursache des Alarms schliessen lässt und entsprechende Massnahmen zu treffen erlaubt. Zusätzlich kann der Alarmzustand die Ortsangabe enthalten.
Vorteilhafte Ausführungen werden beschrieben, insbesondere für einen Sturzdetektor in Verbindung mit einem lokalen Ortungssystem.
Anwendungen finden sich bei betagten Personen, die infolge von Stürzen auf einen automatischen Notruf angewiesen sind, bei Rekonvaleszenten, Berufsleuten und Sportlern.







Recherchenbericht