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(11) |
EP 0 850 111 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.03.2002 Patentblatt 2002/11 |
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Anmeldetag: 05.09.1996 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9601/651 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9709/131 (13.03.1997 Gazette 1997/12) |
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SORTIEREINRICHTUNG, INSBESONDERE FÜR POSTGUT
SORTING DEVICE, ESPECIALLY FOR MAIL
DISPOSITIF DE TRI, NOTAMMENT POUR LES ENVOIS POSTAUX
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB IT LI NL |
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Priorität: |
07.09.1995 DE 19533118
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.07.1998 Patentblatt 1998/27 |
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Patentinhaber: SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- ANDERSCH, Walter
D-85551 Kirchheim (DE)
- SCHUSTER, Rudolf
D-85551 Kirchheim (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 608 161 US-A- 3 300 026
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FR-A- 2 656 715
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Sortiereinrichtung, die insbesondere zum Sortieren und
Verteilen von Postgut in öffentlichen Postämtern oder den Hauspostzentralen großer
Firmen geeignet ist. Diese Sortiereinrichtung umfaßt mehrere an mindestens einer Fördereinrichtung
umlaufende Fördergutträger zur Aufnahme, zum Transport und steuerbaren Abgabe des
Förderguts, wobei jeder Fördergutträger einen fest angeordneten Wandteil und einen
beweglich angeordneten Wandteil umfaßt, wobei der beweglich angeordnete Wandteil in
einer Schließstellung zusammen mit dem fest angeordneten Wandteil eine Aufnahmetasche
für das Fördergut bildet, wobei der beweglich angeordnete Wandteil in einer Abgabestellung
zusammen mit dem fest angeordneten Wandteil einen nach unten offenen Austragsschlitz
für das Fördergut bildet, und wobei einer der beiden Wandteile eine sich an den Austragsschlitz
nach unten anschließende, entgegen der Transportrichtung geneigte Austragsrutsche
bildet. Bei einer derartigen, beispielsweise aus der WO 95/02469 bekannten Sortiereinrichtung
bewirkt die Austragsrutsche eine Verringerung der Relativgeschwindigkeit zwischen
dem abgeworfenen Fördergut und einem das Fördergut aufnehmenden Sortierbehälter. Außerdem
ermöglicht die Austragsrutsche auch bei schräg liegendem Fördergut einen senkrechten
Abwurf und ein geordnetes Einstapeln des Förderguts in die entsprechenden Sortierbehälter.
[0002] In der älteren deutschen Patentanmeldung 19516666.3 ist eine Übergabeeinrichtung
für Stückgut beschrieben, die ebenfalls insbesondere für Postgut geeignet ist. Diese
Übergabeeinrichtung besitzt ein Übergabeorgan, welches das auf einer ersten Fördereinrichtung
ankommende Stückgut zwischen einem endlos umlaufenden Förderband und einem endlos
umlaufenden Andruckband aufnimmt und an umlaufende Stückgutträger einer zweiten Fördereinrichtung
abgibt. Eine zuverlässige Übergabe des Stückguts wird dadurch erreicht, daß der Abwurfbereich
des Übergabeorgans in Transportrichtung der Stückgutträger verfahrbar ist, und daß
das Übergabeorgan und die zweite Fördereinrichtung derart zueinander ausgerichtet
sind, daß das Stückgut ohne Bewegungskomponente quer zur Transportrichtung in den
zugeordneten Stückgutträger abgeworfen wird.
[0003] Bei der Übergabe oder dem Abwurf von Stückgut in an einer Fördereinrichtung umlaufende
Fördergutträger kann es je nach Geschwindigkeit und Masse des jeweiligen Förderguts
zu mehr oder weniger heftigen Stößen gegen die Wandteile der Fördergutträger kommen.
Andererseits ist man bestrebt, die Fördergutträger in möglichst leichter Bauweise
auszuführen, um den Fertigungsaufwand gering zu halten und um die Masse der umlaufenden
Fördergutträger zu reduzieren. So werden beispielsweise beim Sortieren von Postgut
bevorzugt Fördergutträger eingesetzt, deren Wandteile durch Spritzgießen aus Kunststoff
hergestellt werden.
[0004] Der im Anspruch 1 angegebenen Erfindung liegt das Problem zugrunde, eine Sortiereinrichtung
der eingangs genannten Art so auszugestalten, daß mit geringem Aufwand eine Beschädigung
der in leichter Bauweise ausgeführten Fördergutträger bei der Eingabe des Stückguts
mit Sicherheit vermieden werden kann.
[0005] Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß die stärksten Beanspruchungen der
umlaufenden Fördergutträger nur bei der Eingabe des Stückguts auftreten, und daß es
somit ausreicht, Maßnahmen zur mechanischen Stabilisierung der Stückgutträger nur
im Eingabebereich vorzunehmen. Diese zeitweilige mechanische Stabilisierung der Fördergutträger
wird durch im Bereich der Eingabe unterhalb der umlaufenden Fördergutträger angeordnete
Stützmittel für den die Austragsrutsche bildenden Wandteil bewirkt. Auf eine robustere
Ausführung der Fördergutträger kann dadurch verzichtet werden.
[0006] Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0007] Gemäß Anspruch 2 können unerwünschte Reibungskräfte zwischen den ortsfest angeordneten
Stützmitteln und den umlaufenden Fördergutträgern durch den Einsatz von Stützrädern
oder Stützrollen vermieden werden.
[0008] Gemäß Anspruch 3 werden als Stützmittel vorzugsweise mehrere Stützräder eingesetzt,
wodurch insbesondere der Stützbereich in Transportrichtung gesehen verlängert werden
kann. Die Stützwirkung kann hierbei gemäß Anspruch 4 dadurch weiter verbessert werden,
daß quer zur Transportrichtung mindestens zwei Stützräder angeordnet sind.
[0009] Die Ausgestaltung nach Anspruch 5 ermöglicht durch in Transportrichtung versetzt
angeordnete Stützräder eine besonders gleichmäßige Unterstützung.
[0010] Die Weiterbildung nach Anspruch 6 ermöglicht durch elastisch nachgiebige Stützmittel
eine möglichst stoßfreie und damit auch geräuscharme Unterstützung der Austragsrutschen
der umlaufenden Fördergutträger. Gemäß Anspruch 7 können derart elastisch nachgiebige
Stützmittel besonders einfach durch mit Luftreifen bestückte Stützräder realisiert
werden.
[0011] Gemäß Anspruch 8 ist die Austragsrutsche vorzugsweise durch den beweglichen Wandteil
gebildet, da die Abstützung des beweglichen Wandteils wesentlich wirkungsvoller ist,
als eine Abstützung des fest angeordneten Wandteils.
[0012] Die Weiterbildung nach Anspruch 9 ermöglicht eine weitere Stabilisierung beider Wandteile
ohne die Verstellung des beweglichen Wandteils in die Abgabestellung zu behindern.
Gemäß Anspruch 10 wird diese weitere Stabilisierung auf besonders einfache Weise dadurch
ermöglicht, daß mindestens eine Nase des fest angeordneten Wandteils in den zugeordneten
Schlitz des beweglich angeordneten Wandteils eingreift.
[0013] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird im
folgenden näher beschrieben.
[0014] Es zeigen
- Figur 1
- in stark vereinfachter schematischer Darstellung eine Seitenansicht der umlaufenden
Fördergutträger einer Sortiereinrichtung für Postgut und von im Eingabebereich angeordneten,
den umlaufenden Fördergutträgern zugeordneten Stützrädern,
- Figur 2
- einen Schnitt durch den unteren Bereich eines Fördergutträgers mit einer Nase des
fest angeordneten Wandteils, die in einen Schlitz des beweglich angeordneten Wandteils
eingreift,
- Figur 3
- eine Seitenansicht der in Figur 1 schematisch dargestellten Stützräder und
- Figur 4
- eine Draufsicht auf die in Figur 3 dargestellten Stützräder.
[0015] Figur 1 zeigt einen Transportwagen TW, an welchem insgesamt fünf Fördergutträger
FT angebracht sind. Der zusammen mit weiteren Transportwagen an einer in Figur 1 nicht
näher dargestellten Fördereinrichtung in Transportrichtung TR umlaufende Transportwagen
TW ist Bestandteil einer Sortiereinrichtung für Postgut, deren Aufbau und Wirkungsweise
beispielsweise in der WO 95/02469 näher beschrieben sind.
[0016] Jeder der insgesamt fünf am Transportwagen TW angebrachten Fördergutträger FT umfaßt
einen fest angeordneten Wandteil FW und einen beweglich angeordneten Wandteil BW,
wobei diese beiden Wandteile in der in Figur 1 dargestellten Schließstellung zusammen
eine etwa V-förmige Aufnahmetasche für das Postgut bilden. Jeder beweglich angeordnete
Wandteil BW kann um eine senkrecht zur Zeichnungsebene verlaufende und mit DA bezeichnete
Drehachse derart in eine Abgabestellung geschwenkt werden, daß er zusammen mit dem
fest angeordneten Wandteil FW einen nach unten offenen Austragsschlitz für das Postgut
bildet. Der beweglich angeordnete Wandteil BW ist dabei nach unten derart verlängert,
daß er in der Abgabestellung eine sich an den Austragsschlitz nach unten anschließende,
entgegen der Transportrichtung TR geneigte Austragsrutsche AR für das Postgut bildet.
Das Postgut wird dabei über diese Austragsrutsche AR in der Abgabestellung gezielt
an in der Zeichnung nicht näher dargestellte Sortierbehälter übergeben.
[0017] Bei dem in Figur 1 dargestellten Eingabebereich der Sortiereinrichtung, in welchem
die Fördergutträger FT mit Postgut beladen werden, sind unterhalb der umlaufenden
Transportwagen TW mehrere ortsfest angeordnete Stützräder SR vorgesehen, welche die
Austragsrutschen AR der umlaufenden Fördergutträger FT von unten her abstützen und
vorzugsweise auch leicht elastisch nach oben drücken. Diese Stützräder SR sind dazu
geeignet, die im Eingabebereich durch den Aufprall des Postguts auftretenden Stoßkräfte
zumindest teilweise aufzunehmen. Auf eine mechanische Verstärkung bzw. robustere Ausführung
der Fördergutträger FT kann somit verzichtet werden.
[0018] Figur 2 zeigt einen Schnitt durch den unteren Teil eines Fördergutträgers FT. Es
ist zu erkennen, daß das untere Ende des fest angeordneten Wandteils FW mit einer
verdickten Nase N versehen ist, die in der dargestellten Schließstellung in einen
zugeordneten Schlitz SZ des beweglich angeordneten Wandteils BW eingreift. Senkrecht
zur Zeichnungsebene gesehen besitzt der fest angeordnete Wandteil FW beispielsweise
vier im Abstand zueinander angeordnete Nasen N, die jeweils in einen zugeordneten
Schlitz SZ des beweglich angeordneten Wandteils BW eingreifen.
[0019] Aus Figur 2 ist auch ersichtlich, daß bei der Eingabe von Postgut auf den fest angeordneten
Wandteil FW wirkende Stoßkräfte zumindest teilweise über die Nasen N auf den beweglich
angeordneten Wandteil BW übertragen werden, welcher ja seinerseits gemäß Figur 1 über
die Austragsrutsche AR auf den Stützrädern SR abgestützt ist. Außerdem ergibt sich
durch den formschlüssigen Eingriff der Nasen N in die zugeordneten Schlitze SZ eine
gewisse Versteifung und Stabilisierung des gesamten Fördergutträgers FT.
[0020] Figur 2 zeigt weiterhin, daß die Nasen N eine durch den Pfeil PF angedeutete Verstellung
des beweglich angeordneten Wandteils BW in seine Abgabestellung nicht behindern. Dies
wird dadurch ermöglicht, daß sowohl die unteren Stützflächen der Nasen N, als auch
die unteren Enden der Schlitze SZ tangential zu einem um die jeweilige Drehachse DA
(vergleiche Figur 1) gedachten Kreis ausgerichtet sind.
[0021] Die Figuren 3 und 4 zeigen in der Seitenansicht bzw. in der Draufsicht eine Stützvorrichtung
mit insgesamt vier Stützrädern SR. Jedes Stützrad SR ist dabei über eine Gabel G in
einem geschlossenen Rahmen R befestigt. Die einzelnen mit Luftreifen bestückten Stützräder
SR sind dabei senkrecht zur Transportrichtung TR gesehen im gleichen Abstand zueinander
ausgerichtet und in Transportrichtung TR gesehen alternierend vor- und zurückgesetzt
angeordnet. Durch diese Art der Anordnung ergibt sich eine äußerst gleichmäßige Unterstützung
der Austragsrutschen AR (vergleiche Figur 1) im Eingabebereich.
[0022] Von den in Figuren 3 und 4 dargestellten Stützvorrichtungen können zwei oder mehrere
im Eingabebereich der Sortiereinrichtung in Transportrichtung TR gesehen hintereinander
angeordnet werden. Im geschilderten Ausführungsbeispiel sind beispielsweise zwei dieser
Stützvorrichtungen mit insgesamt acht Stützrädern im Eingabebereich hintereinander
angeordnet.
[0023] Hierzu wird ergänzend auf die Figur 1 mit den hier nur schematisch dargestellten
Stützrädern SR verwiesen.
1. Sortiereinrichtung, insbesondere für Postgut, mit mehreren an mindestens einer Fördereinrichtung
umlaufenden Fördergutträgern (FT) zur Aufnahme, zum Transport und zur steuerbaren
Abgabe des Förderguts, wobei
- jeder Fördergutträger (FT) einen fest angeordneten Wandteil (FW) und einen beweglich
angeordneten Wandteil (BW) umfaßt, wobei
- der beweglich angeordnete Wandteil (BW) in einer Schließstellung zusammen mit dem
fest angeordneten Wandteil (FW) eine Aufnahmetasche für das Fördergut bildet, wobei
- der beweglich angeordnete Wandteil (BW) in einer Abgabestellung zusammen mit dem
fest angeordneten Wandteil (FW) einen nach unten offenen Austragsschlitz für das Fördergut
bildet, und wobei
- einer der beiden Wandteile (FW,BW) eine sich an den Austragsschlitz nach unten anschließende,
entgegen der Transportrichtung (TR) geneigte Austragsrutsche (AR) bildet,
gekennzeichnet durch
- im Bereich der Eingabe unterhalb der umlaufenden Fördergutträger (FT) ortsfest angeordnete
Stützmittel für den die Austragsrutsche (AR) bildenden Wandteil (BW).
2. Sortiereinrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützmittel durch mindestens ein Stützrad (SR) oder mindestens eine Stützrolle
gebildet sind.
3. Sortiereinrichtung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Stützmittel durch mehrere Stützräder (SR) gebildet sind.
4. Sortiereinrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß quer zur Transportrichtung (TR) mindestens zwei Stützräder (SR) angeordnet sind.
5. Sortiereinrichtung nach Anspruch 3,
gekennzeichnet durch in Transportrichtung (TR) versetzt angeordnete Stützräder (SR).
6. Sortiereinrichtung nach einem der Anspruch 1,
gekennzeichnet durch elastisch nachgebende Stützmittel.
7. Sortiereinrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die elastisch nachgebenden Stützmittel durch mit Luftreifen bestückte Stützräder
(SR) gebildet sind.
8. Sortiereinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Austragsrutsche (AR) durch den beweglichen Wandteil (BW) gebildet ist.
9. Sortiereinrichtung nach einem der Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß der fest angeordnete Wandteil (FW) und der beweglich angeordnete Wandteil (BW) im
Öffnungsbereich durch Haltemittel in der Schließstellung formschlüssig derart verbunden
sind, daß eine Verstellung des beweglich angeordneten Wandteils (BW) in die Abgabestellung
nicht behindert wird.
10. Sortiereinrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Haltemittel durch mindestens eine Nase (N) des fest angeordneten Wandteils (FW)
gebildet sind, wobei die Nase (N) in der Schließstellung in einen zugeordneten Schlitz
(SZ) des beweglich angeordneten Wandteils (BW) eingreift.
1. Sorting device, especially for mail, having a plurality of conveyable-article carriers
(FT) which circulate on at least one conveying device and are intended for receiving,
for transporting and for discharging, in a controllable manner, the conveyable articles,
in which
- each conveyable-article carrier (FT) comprises a fixedly arranged wall part (FW)
and a moveably arranged wall part (BW),
- the moveably arranged wall part (BW), in a closed position, together with the fixedly
arranged wall part (FW), forming a receiving pocket for the conveyable articles,
- the moveably arranged wall part (BW), in a discharge position, together with the
fixedly arranged wall part (FW), forming a downwardly open outlet slot for the conveyable
articles, and
- one of the two wall parts (FW, BW) forming an outlet chute (AR) which adjoins the
outlet slot at the bottom and is inclined in the opposite direction to the direction
of transport (TR),
characterized by
- support means which are arranged in a stationary position in the region of the inlet,
beneath the circulating conveyable-article carriers (FT), for the wall part (BW) which
forms the outlet chute (AR).
2. Sorting device according to Claim 1, characterized in that the support means are formed by at least one support wheel (SR) or at least one support
roller.
3. Sorting device according to Claim 2, characterized in that the support means are formed by a plurality of support wheels (SR).
4. Sorting device according to Claim 3, characterized in that at least two support wheels (SR) are arranged transversely to the direction of transport
(TR) .
5. Sorting device according to Claim 3, characterized by support wheels (SR) which are arranged offset in the direction of transport (TR).
6. Sorting device according to Claim 1, characterized by elastically resilient support means.
7. Sorting device according to Claim 6, characterized in that the elastically resilient support means are formed by support wheels (SR) provided
with pneumatic tyres.
8. Sorting device according to one of Claims 1 to 7, characterized in that the outlet chute (AR) is formed by the moveable wall part (BW).
9. Sorting device according to Claim 8, characterized in that the fixedly arranged wall part (FW) and the moveably arranged wall part (BW), in
the opening region, in the closed position are connected in a positively locking manner
by holding means, in such a manner that an adjustment of the moveably arranged wall
part (BW) into the discharge position is not impeded.
10. Sorting device according to Claim 9, characterized in that the holding means are formed by at least one lug (N) of the fixedly arranged wall
part (FW), the lug (N), in the closed position, engaging in an associated slot (SZ)
in the moveably arranged wall part (BW).
1. Dispositif de tri, notamment pour des envois postaux, comportant plusieurs supports
(FT) de produits transportés qui circulent sur au moins un dispositif de transport
et qui servent à recevoir, transporter et délivrer de façon pouvant être commandée
le produit transporté,
- chaque support (FT) de produit transporté comportant une partie (FW) de paroi fixe
et une partie (BW) de paroi mobile,
- la partie (BW) de paroi mobile formant dans une position fermée, conjointement avec
la partie (FW) de paroi fixe, une poche réceptrice pour le produit transporté,
- la partie (BW) de paroi mobile formant dans une position de délivrance, conjointement
avec la partie (FW) de paroi fixe, une fente d'évacuation ouverte vers le bas pour
le produit transporté, et
- une des deux parties (FW, BW) de paroi formant une goulotte (AR) d'évacuation, se
raccordant vers le bas à la fente d'évacuation et inclinée à l'encontre de la direction
(TR) de transport,
caractérisé par des moyens de soutien pour la partie (BW) de paroi formant la goulotte (AR) d'évacuation,
disposés fixement dans la région de chargement en dessous des supports (FT) circulants
de produits transportés.
2. Dispositif de tri suivant la revendication 1, caractérisé en ce que les moyens de soutien sont formés par au moins une roue (SR) de soutien ou au moins
un galet de soutien.
3. Dispositif de tri suivant la revendication 2, caractérisé en ce que les moyens de soutien sont formés par plusieurs roues (SR) de soutien.
4. Dispositif de tri suivant la revendication 3, caractérisé en ce qu'au moins deux roues (SR) de soutien sont disposées transversalement à la direction
(TR) de transport.
5. Dispositif de tri suivant la revendication 3, caractérisé par des roues (SR) de soutien disposées en étant décalées dans la direction (TR) de transport.
6. Dispositif de tri suivant l'une des revendications 1 à 5, caractérisé par des moyens de soutien élastiquement flexibles.
7. Dispositif de tri suivant la revendication 6, caractérisé en ce que les moyens de soutien élastiquement flexibles sont formés par des roues (SR) de soutien
équipées de pneumatiques.
8. Dispositif de tri suivant l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la goulotte (AR) d'évacuation est formée par la partie (BW) de paroi mobile.
9. Dispositif de tri suivant l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la partie (FW) de paroi fixe et la partie (BW) de paroi mobile sont, dans la région
d'ouverture, mutuellement reliées dans la position fermée, par des moyens de maintien,
à complémentarité de forme de manière à ne pas entraver un déplacement de la partie
(BW) de paroi mobile dans la position de délivrance.
10. Dispositif de tri suivant la revendication 9, caractérisé en ce que les moyens de maintien sont formés par au moins un bec (N) de la partie (FW) de paroi
fixe, le bec (N) s'engageant, dans la position fermée, dans une fente (SZ) associée
de la partie (BW) de paroi mobile.

