| (19) |
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(11) |
EP 0 850 498 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.07.1999 Patentblatt 1999/29 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.09.1996 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: H01R 13/58 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9603/932 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9710/626 (20.03.1997 Gazette 1997/13) |
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| (54) |
MULTIAXIALSTECKVERBINDER
MULTIAXIAL PLUG CONNECTOR
CONNECTEUR ENFICHABLE MULTIAXIAL
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE ES FR GB LI |
| (30) |
Priorität: |
12.09.1995 DE 29514610 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.07.1998 Patentblatt 1998/27 |
| (73) |
Patentinhaber: THE WHITAKER CORPORATION |
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Wilmington, DE 19808 (US) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- ESSRICH, Wolfgang
D-40724 Hilden (DE)
- HAINKE, Werner
D-53797 Lohmar (DE)
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| (74) |
Vertreter: Heinz-Schäfer, Marion |
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AMP International Enterprises Limited
AMPèrestrasse 3 9323 Steinach (SG) 9323 Steinach (SG) (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-86/02781 FR-A- 2 559 963
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DE-A- 2 801 595
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine zwei- oder mehrpolige Steckerverbinderkombination aus
Stecker und Gegenstecker, jeweils mit einer Mehrzahl von parallelen Steckkontakten,
die in einen nicht-leitenden Grundkörper eingesetzt sind und mit den Leitern eines
mehradrigen Kabels mit Abschirmummantelung verbindbar sind,sowie mit einer die Steckkontakte
umgebenden Abschirmhülse, die mit der Abschirmummantelung leitend verbindbar ist,
wobei Mittel zur zugfesten Halterung des Kabelendes gegenüber dem Grundkörper vorgesehen
sind, die auf dem Kabelende festkrimpbar sind und mit dem Grundkörper verrastbar sind.
[0002] Stecker mit dem genannten Aufbau sind insbesondere als sogenannte Koaxstecker in
der Verwendung als Antennenstecker und dergleichen grundsätzlich bekannt. Die sehr
leichte Ausführung derartiger Stecker ist für die industrielle Anwendung nicht geeignet,
sowohl hinsichtlich der Wirksamkeit der Abschirmung als auch hinsichtlich der Zugbelastbarkeit
des Kabelanschlusses.
[0003] Aus der WO 86/02781 ist eine Steckverbinderkombination der genannten Art bekannt,
bei der sowohl der nicht leitende Grundkörper als auch die Abschirmummantelung jeweils
zweiteilig ausgeführt sind und jeweils kastenförmig sind. Mittel zur zugfesten Halterung
des Kabelendes umfassen eine quer zur Kabellängsrichtung verlaufende Schwalbenschwanznut,
in die ein Schwalbenschwanzführungsteil am Grundkörper eingeführt werden kann. Dies
ist jedoch nur möglich, wenn der zweiteilige Grundkörper und die zweiteilige Abschirmummantelung
demcntiert sind.
[0004] Hiervon ausgehend, liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, zwei- oder mehrpolige
Stecker der genannten Art bereitzustellen, die hinsichtlich einer betriebssicheren
Abschirmverbindung und einer Zugbelastbarkeit des Kabels für den industriellen Einsatz
geeignet sind und die sich verbessert montieren und demontieren lassen. Soweit hier
von Steckern die Rede ist, kann es sich sowohl um vollständige Stecker als auch um
Steckereinsätze zum Festlegen in Steckergehäusen handeln. Das Einsetzen in Steckergehäuse
kann dabei unmittelbar oder über sogenannte Steckeraufnahmen erfolgen, die ihrerseits
eine Mehrzahl von Steckereinsätzen zunächst aufnehmen und dann ihrerseits unmittelbar
in ein Steckergehäuse eingesetzt werden.
[0005] Die erfindungsgemäße Lösung liegt darin, daß die Steckkontakte in einen Kontaktträger
eingesetzt sind und daß die Abschirmhülse in einem Ringspalt zwischen Grundkörper
und Kontaktträger einliegt und daß der Kontaktträger mit der formschlüssig darauf
festgelegten Abschirmhülse zusammen von der Kabelanschlußseite axial in den Grundkörper
einführbar ist.
[0006] Eine weitere Ausgestaltung geht dahin, daß die Abschirmhülse aus zwei Halbschalen
zusammengesetzt ist.
[0007] Nach einer besonders günstigen Ausführung ist vorgesehen, daß über das kabelseitige
Ende der Abschirmhülse ein Ringkörper übergeschoben ist, der auf dem Kabel aufkrimpbar
ist, der zugleich als Anschlaghülse dient. Zur Ergänzung dazu ist eine mit insbesondere
zwei Rastfingern versehene Abstützhülse vorgesehen, die mit ihrem Hülsenteil an der
auf dem Kabelende festgekrimpten Anschlaghülse anliegt und die mit ihren Rastfingern
in Ringschlitze im Außenteil einführbar und durch Verdrehen des Innenteils mit dem
Außenteil verrastbar ist, bzw. eine mit vorzugsweise zwei Rastfingern versehene Hülse,
die sich mit ihrem Hülsenteil an der auf dem Kabelende festgekrimpten Anschlaghülse
anlegt und in axiale Öffnungen im Außenteil einführbar und durch elastisches Ausfedern
der Rastfinger mit Hinterschneidungen in den Öffnungen verrastbar ist.
[0008] Prinzipiell ist es möglich, die Abschirmhülse einstückig ringförmig auszugestalten,
wobei ggfs. elastische Mittel am Kontaktträger ein Aufschieben und gegenseitiges Festlegen
ermöglichen. In der Regel ist die Abschirmhülse jedoch aus zwei Halbschalen zusammengesetzt,
wobei zwei Möglichkeiten für die leitende Verbindung ihres rückwärtigen reduzierten
Endes mit dem Abschirmgewirke des Kabels möglich sind. Zum einen kann das reduzierte
Ende aus zwei gleichartigen Halbschalen bestehen, die von einem übergeschobenen gekrimpten
Ring zusammengehalten und auf dem Abschirmgewirke festgelegt werden. Zum zweiten ist
es möglich, an einer der Halbschalen Zungen anzuformen, die sich um die andere Halbschale
legen und auf dieser festgekrimpt sind, wobei insgesamt ebenfalls die Festlegung auf
dem Abschirmgewirke erfolgt. Aufgrund der Nachgiebigkeit des Kabelmaterials ist es
in jedem Fall günstig, eine Gegenhülse bzw. Druckhülse unter das Abschirmgewirke zu
schieben, so daß eine Gegenkraft zum Auffangen der Druckkräfte und zum sicheren Einklemmen
des Abschirmgewirkes aufgebaut wird. Die genannte Hülse zum Zusammenkrimpen der rückwärtigen
Enden der Abschirmhülse kann zugleich Teil der Mittel zur zugfesten Halterung des
Kabelendes gegenüber dem Grundkörper sein und die zuvor genannte Anschlaghülse darstellen,
über die dann die Abstützhülse geschoben wird und an der sich letztere axial anlegt,
um Zugkräfte auf das Kabel aufzufangen.
[0009] Im Falle der Ausbildung der Abschirmhülse aus zwei Halbschalen ist es besonders vorteilhaft,
die genannte Abstützhülse, die ringförmig ungeteilt ist und vor der Verbindung mit
dem Grundkörper und der Verbindung der Leiter mit den Steckerkontakten auf das Kabel
aufgefädelt wird, aus Metall auszubilden oder mit einem metallischen Überzug zu versehen,
so daß die Abschirmung vervollkommend wird.
[0010] In an sich bekannter Weise ist es möglich, daß Stecker und Gegenstecker mit Anschlagflanschen
versehen sind und in Steckergehäuse einsetzbar sind, oder daß Stecker und Gegenstecker
mit Rastmitteln versehen sind und in Steckergehäuse einrastbar sind. Hierbei ist insbesondere
eingeschlossen, daß Stecker und Gegenstecker als Steckermodule zum Einsatz in Steckeraufnahmen,
die eine Mehrzahl von derartigen Steckermodulen aufnehmen können, ausgebildet sind.
[0011] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend anhand der Zeichnungen
dargestellt. Hierin zeigt
- Fig. 1
- einen Stecker der erfindungsgemäßen Art mit vier Stiftkontakteinsätzen in einer ersten
Ausführung
a) im Längsschnitt, a1) ebenso, vergrößert,
b) in Aufsicht auf die Steckverbindungsseite,
c) in Ansicht von der Kabelanschlußseite ohne Innenteil,
d) in Seitenansicht,
e) in vergrößerter Teilansicht auf die Verriegelungsmittel;
- Fig. 2
- einen Gegenstecker der erfindungsgemäßen Art mit vier Buchsenkontakteinsätzen in einer
ersten Ausführung
a) im Längsschnitt, a1) ebenso, vergrößert,
b) in Aufsicht auf die Steckverbindungsseite,
c) in Ansicht von der Kabelanschlußseite ohne Innenteil,
d) in Seitenansicht,
e) in vergrößerter Teilansicht auf die Verriegelungsmittel;
- Fig. 3
- einen Stecker der erfindungsgemäßen Art mit vier Stiftkontakteinsätzen in einer zweiten
Ausführung
a) im Längsschnitt,
b) in Ansicht auf die Steckverbindungsseite,
c) in Ansicht auf die Kabelanschlußseite mit Innenteil, jedoch ohne Anschlußkabel;
- Fig. 4
- einen Gegenstecker der erfindungsgemäßenn Art mit vier Buchsenkontakteinsätzen in
einer zweiten Ausführung
a) im Längsschnitt,
b) in Ansicht auf die Steckverbindungsseite,
c) in Ansicht auf die Kabelanschlußseite mit Innenteil, jedoch ohne Anschlußkabel.
[0012] In Figur 1 ist ein Stecker 11 mit vier Stiftkontaktelementen 21 gezeigt, die unmittelbar
in einem Kontaktträger 22 eingerastet sind, welcher von einer Abschirmhülse 23 umschlossen
ist. Die Abschirmhülse 23 besteht aus zwei Halbschalen. Die Einheit aus Kontaktträger
22 und Abschirmhülse 23 ist in eine Innenöffnung 24 in einem Grundkörper 25 des Steckers
11 eingesetzt. Auf der Steckverbindungsseite ist am Grundkörper 25 ein Führungsrahmen
26 einstückig angeformt.
[0013] In Figur 2 ist ein Gegenstecker 111 mit vier Buchsenkontaktelementen 121 dargestellt,
die unmittelbar in einem Kontaktträger 122 eingerastet sind. Eine Abschirmhülse 123,
ebenfalls aus zwei Halbschalen, umschließt den Kontaktträger 122.
[0014] Die Abschirmhülse 123 des Gegensteckers 111 ist von etwas geringerem Durchmesser
als die Abschirmhülse 23 des Steckers 11, um innerhalb dieser Aufnahme zu finden.
Abweichend vom Führungsrahmen 26 des Steckers 11 weist der Gegenstecker 111 zwei innerhalb
des Teils 26 zu liegen kommende Führungsbacken 126 auf. Alle übrigen Einzelheiten
entsprechen einander vollkommen in den Figuren 1 und 2.
[0015] Die Figuren 1 und 2 werden in den verschiedenen Schnitten und Ansichten nachstehend
einheitlich beschrieben. Sämtliche einander entsprechende Einzelheiten sind mit um
jeweils 100 voneinander abweichenden Bezugsziffern versehen.
[0016] In der Innenöffnung 24, 124 sind auf der Kabelanschlußseite jeweils sich radial gegenüberliegende
Taschen 27, 127 unterschiedlicher Tiefe vorgesehen, die mit entsprechenden nicht dargestellten
Nasen an der Einheit aus Kontaktträger 22, 122 und Abschirmhülse 23, 123 so zusammenwirken,
daß die Kontakte 21, 121 in eindeutiger Orientierung verdrehgesichert im Gehäuse 25,
125 angeordnet sind.
[0017] Am Grundkörper 25, 125 sind weiter jeweils ein Paar von sich gegenüberliegenden Ringschlitzen
28, 128 vorgesehen, die jeweils dem Einführen von zwei nicht dargestellten schalenförmigen
Stützarmen einer Abstützhülse 30, 130 dienen. Die Ringschlitze 28, 128 sind jeweils
auf der Kabelanschlußseite zu Ringnuten 38, 138 erweitert, die von jeweils einzelnen
Haltestegen 29, 129 überbrückt werden. An der Abstützhülse 30, 130 sind jeweils paarweise
Haltenocken 39, 139 ausgebildet, die die Haltestege 29, 129 hintergreifen. Die Haltestege
29, 129 weisen innere Rastschrägen 35, 135 auf, die mit den entsprechenden Nocken
39, 139 an der Abstützhülse 30, 130 einen Bajonettverschluß bilden.
[0018] Die Abstützhülse 30, 130 stützt eine Anschlaghülse 31, 131 zur Kabelseite hin ab,
die auf ein Kabelende 32, 132 speziell auf dessen Abschirmgewirk 33, 133, am abisolierten
Ende aufgekrimpt ist, wobei innerhalb des Abschirmgewirkes 33, 133 das reduzierte
Ende der Abschirmhülse 23, 123 liegt. Auf diese Weise ist die Abschirmhülse 23, 123
gegen ein Herausziehen zur Kabelanschlußseite und gegen ein Durchschieben zur Steckverbindungsseite
gesichert.
[0019] Das hintere reduzierte Ende der Abschirmhülse 23, 123 kann entweder aus zwei gleichförmigen
Halbschalen bestehen, die von der übergeschobenen Anschlaghülse 31, 131 zusammengehalten
werden, die auf den Halbschalen festgekrimpt ist. Alternativ kann auch eine der Halbschalen
mit über den Halbdurchmesser hinausreichenden Zungen versehen sein, die sich um die
andere Halbschale legen und auf dieser festgekrimpt sind. Eine weitere nicht dargestellte
Hülse zum Abstützen der Halbschalen kann unterhalb des reduzierten Endes liegen und
somit eine Gegenkraft beim Zusammenkrimpen der Anschlaghülse 31, 131 aufbauen.
[0020] Es sind jeweils am Grundkörper 25, 125 ein Paar von sich gegenüberliegenden Rastzungen
36, 136 angeformt, die federnd beim Einsetzen in eine Steckeraufnahme in entsprechende
Ausnehmungen einrasten. Die Rastzungen 36, 136 laufen in Drucktasten 37, 137 aus,
mit.denen die Rastzungen durch gegenseitiges Zusammendrükken wieder gelöst werden
können.
[0021] In Figur 3 ist ein Stecker 11 mit vier Stiftkontaktelementen 21 gezeigt, die unmittelbar
in einem Kontaktträger 22 eingerastet sind, welcher von einer Abschirmhülse 23 umschlossen
ist. Die Abschirmhülse 23 besteht aus zwei Halbschalen. Die Einheit aus Kontaktträger
22 und Abschirmhülse 23 ist in eine Innenöffnung 24 in einem Grundkörper 25 des Steckers
11 eingesetzt. Auf der Steckverbindungsseite ist am Grundkörper 25 ein Führungsrahmen
26 einstückig angeformt.
[0022] In Figur 4 ist ein Gegenstecker mit vier Buchsenkontaktelementen 121 dargestellt,
die unmittelbar in einem Kontaktträger 122 eingerastet sind. Eine Abschirmhülse 123,
ebenfalls aus zwei Halbschalen, umschließt den Kontaktträger 122. Die Abschirmhülse
123 des Gegensteckers 111 ist von etwas geringerem Durchmesser als die Abschirmhülse
23 des Steckers 11, um innerhalb dieser Aufnahme zu finden. Abweichend von Führungsrahmen
26 des Stekkers 11 weist der Gegenstecker 111 zwei innerhalb des Teils 26 zu liegen
kommende Führungsbacken 126 auf. Alle übrigen Einzelheiten entsprechen einander vollkommen
in den Figuren 3 und 4.
[0023] Die Figuren 3 und 4 werden in den verschiedenen Schnitten und Ansichten nachstehend
einheitlich beschrieben. Sämtliche einander entsprechende Einzelheiten sind mit um
jeweils 100 voneinander abweichenden Bezugsziffern versehen.
[0024] In der Innenöffnung 24, 124 sind auf der Kabelanschlußseite jeweils sich radial gegenüberliegende
Taschen 27, 127 vorgesehen, die mit entsprechenden durch die Abschirmhülse 23, 123
hindurchgreifenden Nasen 39, 139 so zusammenwirken, daß die Kontakte 21, 121 in eindeutiger
Orientierung verdrehgesichert im Gehäuse 25, 125 angeordnet sind.
[0025] Am Grundkörper 25, 125 sind weiter jeweils ein Paar von sich gegenüberliegenden axialen
Öffnungen 40, 140 vorgesehen, die jeweils dem Einführen von zwei sich gegenüberliegenden
Haltearmen an der Abstützhülse 30, 130 dienen. Die axialen Öffnungen 40, 140 sind
jeweils auf der Kabelanschlußseite verengt und weisen jeweils Rastnasen 41, 141 auf.
An den Haltearmen 42, 142 sind jeweils Haltenocken 43, 143 angeformt, die die Rastnasen
41, 141 federnd hintergreifen. Die Abstützhülse 30, 130 stützt eine nur im Halbschnitt
dargestellte Anschlaghülse 31, 131 zur Kabelseite hin ab, die auf ein Kabelende 32,
132 und das darübergeschobene reduzierte Ende der Abschirmhülse 23, 123 aufgeschoben
ist. Innerhalb des reduzierten Endes der Abschirmhülse 23, 123 liegt eine Stützhülse
44, 144 und das über diese zurückgeschlagene Abschirmgewirk 33, 133. Auf diese Weise
ist die Abschirmhülse 23, 123 gegen ein Herausziehen zur Kabelanschlußseite und gegen
ein Durchschieben zur Steckverbindungsseite gesichert.
[0026] Das hintere reduzierte Ende der Abschirmhülse 23, 123 kann auch hier entweder aus
zwei gleichförmigen Halbschalen bestehen, die von der übergeschobenen Anschlaghülse
31, 131 zusammengehalten werden, die auf den Halbschalen festgekrimpt ist. Alternativ
kann auch eine der Halbschalen mit über den Halbdurchmesser hinausreichenden Zungen
versehen sein, die sich um die andere Halbschale legen und auf dieser festgekrimpt
sind.
[0027] Es sind jeweils am Grundkörper 25, 125 ein Paar von sich gegenüberliegenden Rastzungen
36, 136 angeformt, die federnd beim Einsetzen in eine Steckeraufnahme in entsprechende
Ausnehmungen einrasten. Die Rastzungen 36, 136 laufen in Drucktasten 37, 137 aus,
mit denen die Rastzungen durch gegenseitiges Zusammendrükken wieder gelöst werden
können.
1. Zwei- oder mehrpolige Steckerverbinderkombination aus Stecker (11) und Gegenstecker
(111), jeweils mit einer Mehrzahl von parallelen Steckkontakten (21, 121), die in
einen nicht-leitenden Grundkörper (25, 125) eingesetzt sind und mit den Leitern (34,
134) eines mehradrigen Kabels (32, 132) mit Abschirmummantelung (33, 133) verbindbar
sind,sowie mit einer die Steckkontakte (21, 121) umgebenden Abschirmhülse (23, 123),
die mit der Abschirmummantelung (33, 133) leitend verbindbar ist,
wobei
Mittel (30, 31; 130, 131) zur zugfesten Halterung des Kabelendes (32, 132) gegenüber
dem Grundkörper (25, 125) vorgesehen sind, die auf dem Kabelende (32, 132) festkrimpbar
sind und mit dem Grundkörper (25, 125) verrastbar sind.
dadurch gekennzeichnet,
daß die Steckkontakte (21, 121) in einen Kontaktträger (22, 122) eingesetzt sind und
daß die Abschirmhülse (23, 123) in einem Ringspalt zwischen Grundkörper (25, 125)
und Kontaktträger (22, 122) einliegt und daß der Kontaktträger (22, 122) mit der formschlüssig
darauf festgelegten Abschirmhülse (23, 123) zusammen von der Kabelanschlußseite axial
in den Grundkörper (25, 125) einführbar ist.
2. Steckverbinder nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Abschirmhülse (23, 123) aus zwei Halbschalen zusammengesetzt
ist.
3. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zur zugfesten Halterung des Kabelendes (32, 132) gegenüber dem Grundkörper
(25, 125) eine mit Rastfingern (39, 139) versehene Abstützhülse (30, 130) umfassen,
die mit ihrem Hülsenteil gegenüber dem Kabelende festlegbar ist und die mit ihren
Rastfingern in Ringnuten (38, 138) im Grundkörper (25, 125) axial einführbar und durch
Verdrehen mit Raststegen (29, 129) verrastbar ist.
4. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zur zugfesten Halterung des Kabelendes (32, 132) gegenüber dem Grundkörper
(25, 125) eine mit Rastfingern (42, 142) versehene Abstützhülse (30, 130) umfassen,
die mit ihrem Hülsenteil gegenüber dem Kabelende (32, 132) festlegbar ist und mit
ihren Rastfingern (42, 142) in axiale Öffnungen (40, 140) im Grundkörper (25, 125)
axial einführbar und durch elastisches Ausfedern derselben mit Rastnasen (41, 141)
in den Öffnungen (.40, 140) verrastbar ist.
5. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Mittel zur zugfesten Halterung des Kabelendes (32, 132) gegenüber dem Grundkörper
(25, 125) eine über das kabelseitige Ende der Abschirmhülse (23, 123) übergeschobene
Anschlaghülse (31, 131) umfassen, die auf dem Kabelende (32, 132) aufkrimpbar ist
und die sich gegen die Abstützhülse (30, 130) axial anlegt.
6. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Abstützhülse (30, 130) zur Vervollkommnung der Abschirmung aus Metall oder
metallisch beschichtet ist.
7. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß unter das Abschirmgewebe (33, 133) im Bereich der Anschlaghülse (31, 131) eine
Stützhülse (44, 144) eingeschoben wird.
8. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß Stecker (11) und Gegenstecker (111) mit Anschlagflanschen versehen sind und in
Steckergehäuse einschraubbar sind.
9. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß Stecker (11) und Gegenstecker (111) mit Rastmitteln (36, 136) versehen sind und
in Steckergehäuse einrastbar sind.
10. Steckverbinder nach einem der Ansprüche 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß Stecker (11) und Gegenstecker (111) als Steckermodule zum Einsetzen in Steckeraufnahmen,
die eine Mehrzahl von derartigen Steckermodulen aufnehmen können, ausgebildet sind.
1. Two- or multi-pole plug connector combination of connector (11) and mating connector
(111), each having a plurality of parallel plug-in contacts (21, 121), that are set
in a non-conductive base body (25, 125) and can be connected to the conductors (34,
134) of a multi-wire cable (32, 132) having a screening sheath (33, 133), and having
a screening sleeve (23, 123) that surrounds the plug-in contacts (21, 121) and can
be connected conductively to the screening sheath (33, 133),
means (30, 31; 130, 131) for the tensile-stress-resistant securement of the cable
end (32, 132) with respect to the base body (25, 125) being provided, which means
(30, 31; 130, 131) can be crimped tightly onto the cable end (32, 132) and can be
locked to the base body (25, 125),
characterized
in that the plug-in contacts (21, 121) are set into a contact carrier (22, 122), and
in that the screening sleeve (23, 123) is located in an annular gap between the base
body (25, 125) and contact carrier (22, 122), and in that the contact carrier (22,
122) can be inserted axially, together with the screening sleeve (23,123) secured
positively thereto, into the base body (25, 125) from the cable connection side.
2. Plug connector according to Claim 1,
characterized
in that the screening sleeve (23, 123) is composed of two half shells.
3. Plug connector according to one of Claims 1 or 2,
characterized
in that the means for the tensile-stress-resistant securement of the cable end (32,
132) with respect to the base body (25, 125) comprise a supporting sleeve (30, 130),
which is provided with locking fingers (39, 139) and can be secured with its sleeve
part with respect to the cable end and which can be inserted axially with its locking
fingers into locking grooves (38, 138) in the base body (25, 125) and can be locked
to locking webs (29, 129) by rotating.
4. Plug connector according to one of Claims 1 or 2,
characterized
in that the means for the tensile-stress-resistant securement of the cable end (32,
132) with respect to the base body (25, 125) comprise a supporting sleeve (30, 130),
which is provided with locking fingers (42, 142), which can be secured with its sleeve
part with respect to the cable end (32, 132) and can be inserted axially with its
locking fingers (42, 142) into axial openings (40, 140) in the base body (25, 125)
and can be locked, by means of elastic spring extension of said locking fingers (42,
142), with locking projections (41, 141) in the openings (40, 140).
5. Plug connector according to one of Claims 1 to 4,
characterized
in that the means for the tensile-stress-resistant securement of the cable end (32,
132) with respect to the base body (25, 125) comprise a stop sleeve (31, 131), which
is pushed over the cable-side end of the screening sleeve (23, 123), can be crimped
onto the cable end (32, 132) and comes to bear axially against the supporting sleeve
(30, 130).
6. Plug connector according to one of Claims 1 to 5,
characterized
in that the supporting sleeve (30, 130) is coated with metal or metallically in order
to complete the screening.
7. Plug connector according to one Claims 1 to 6,
characterized
in that a supporting sleeve (44, 144) is inserted under the screening fabric (33,
133) in the region of the stop sleeve (31, 131).
8. Plug connector according to one of Claims 1 to 7,
characterized
in that the connector (11) and mating connector (111) are provided with stop flanges
and can be screwed into connector casings.
9. Plug connector according to one of Claims 1 to 8,
characterized
in that the connector (11) and mating connector (111) are provided with locking means
(36, 136) and can be locked into connector casings.
10. Plug connector according to one of Claims 8 or 9,
characterized
in that the connector (11) and mating connector (111) are designed as connector modules
for insertion into connector receptacles which can accommodate a plurality of such
connector modules.
1. Connecteur bi- ou multipolaire enfichable combiné à partir d'une fiche (11) et d'une
fiche femelle (111), chacune avec une pluralité de contacts à fiches parallèles (21,
121), qui sont insérés dans un corps de base non conducteur (25, 125) et qui peuvent
être raccordés aux conducteurs (34, 134) d'un câble multi-conducteur (32, 132) avec
une gaine de blindage (33, 133), ainsi qu'avec une douille de blindage (23, 123) entourant
les contacts à fiches (21, 121), qui peut être mise en liaison conductrice avec la
gaine de blindage (33, 133), dans lequel il est prévu, pour la fixation résistant
à la traction de l'extrémité du câble (32, 132) par rapport au corps de base (25,
125), des moyens (30, 31; 130, 131) qui peuvent être serrés sur l'extrémité du câble
(32, 132) et verrouillés au corps de base (25, 125), caractérisé en ce que les contacts
à fiches (21, 121) sont insérés dans un support de contacts (22, 122) et en ce que
la douille de blindage (23, 123) est placée dans une fente annulaire entre le corps
de base (25, 125) et le support de contacts (22, 122) et en ce que le support de contacts
(22, 122) peut, avec la douille de blindage (23, 123) géométriquement calée dessus,
être introduit axialement dans le corps de base (25, 125) par le côté du raccord du
câble.
2. Connecteur enfichable suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la douille
de blindage (23, 123) est composée de deux demi-coquilles.
3. Connecteur enfichable suivant l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé
en ce que les moyens destinés à assurer la fixation résistant à la traction de l'extrémité
du câble (32, 132) par rapport au corps de base (25, 125) comprennent une douille
d'appui (30, 130) pourvue de doigts d'encliquetage (39, 139), qui peut être fixée
par sa partie de douille par rapport à l'extrémité du câble et qui peut être introduite
axialement par ses doigts d'encliquetage dans des rainures annulaires (38, 138) ménagées
dans le corps de base (25, 125) et verrouillée par rotation au moyen de nervures d'arrêt
(29, 129).
4. Connecteur enfichable suivant l'une quelconque des revendications 1 ou 2, caractérisé
en ce que les moyens destinés à assurer la fixation résistant à la traction de l'extrémité
du câble (32, 132) par rapport au corps de base (25, 125) comprennent une douille
d'appui (30, 130) pourvue de doigts d'encliquetage (42, 142), qui peut être fixée
par sa partie de douille par rapport à l'extrémité du câble (32, 132) et qui peut
être introduite axialement par ses doigts d'encliquetage (42, 142) dans des ouvertures
axiales (40, 140) ménagées dans le corps de base (25, 125) et verrouillée par un écartement
élastique de ceux-ci avec des ergots d'arrêt (41, 141) dans les ouvertures (40, 140).
5. Connecteur enfichable suivant l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé
en ce que les moyens destinés à assurer la fixation résistant à la traction de l'extrémité
du câble (32, 132) par rapport au corps de base (25, 125) comprennent une douille
de butée (31, 131) glissée par dessus l'extrémité de la douille de blindage (23, 123)
du côté du câble, qui peut être serrée sur l'extrémité du câble (32, 132) et qui se
place axialement contre la douille d'appui (30, 130).
6. Connecteur enfichable suivant l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé
en ce que la douille d'appui (30, 130) est constituée de métal ou revêtue de métal
en vue de parfaire le blindage.
7. Connecteur enfichable suivant l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé
en ce qu'une douille de soutien (44, 144) est glissée sous le câblage de blindage
(33, 133) dans la région de la douille de butée (31, 131).
8. Connecteur enfichable suivant l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé
en ce que la fiche (11) et la fiche femelle (111) sont pourvues de brides de butée
et peuvent être vissées dans un corps de fiche.
9. Connecteur enfichable suivant l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé
en ce que la fiche (11) et la fiche femelle (111) sont pourvues de moyens de verrouillage
(36, 136) et peuvent être verrouillées dans un corps de fiche.
10. Connecteur enfichable suivant l'une quelconque des revendications 8 ou 9, caractérisé
en ce que la fiche (11) et la fiche femelle (111) constituent des fiches modulaires
à utiliser dans des supports de fiches, qui peuvent recevoir une pluralité de telles
fiches modulaires.