[0001] Die Erfindung betrifft eine Furnierbügelanlage mit den Merkmalen des Oberbegriffes
des Patentanspruches 1.
[0002] Bei bekannten Furnierbügelanlagen ist es üblich zumindest zwei Preßstationen hintereinander
anzuordnen, so daß das zu bügelnde Furnier zunächst einmal in der ersten Preßstation
unter Wärme- und Druckbehandlung behandelt wird, um nach Beendigung der Bearbeitung
in die zweite Preßstation weiter transportiert zu werden.
[0003] Dort wird das zu behandelnde Material unter Druckbeaufschlagung abgekühlt und sodann
der Presse in einer weiteren Arbeitsstation entnommen.
[0004] Eine derartige Behandlung bzw. ein derartiger Aufbau der Anlage, macht es erforderlich,
das die Anlage bedienenden Personen sowohl an der Beschickungsseite als auch an der
Entnahmeseite tätig sein müssen, wobei dabei, den Arbeitsprozess verteuernde relativ
große Wegstrecken zurückgelegt werden müssen.
[0005] Hinzukommt, daß eine derartige, wie zuvor beschrieben, Anlage, mit einem hohen Platzbedarf
einhergeht, so daß auch dies zur Verteuerung der zu bearbeitenden Materialien beiträgt.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Furnierbügelanlage zu schaffen,
die sich bei kompakter Bauweise, durch einen hohen Durchsatz und wirtschaftliche Betriebsmöglichkeit
und damit hohe Wirtschaftlichkeit insgesamt auszeichnet.
[0007] Diese Aufgabe wird bei einer Furnierbügelanlage der eingangsgenannten Gattung mit
den Merkmalen des kennzeichnenden Teiles des Patentanspruches 1 gelöst. Weitere vorteilhafte
Ausgestaltungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0008] Dadurch, daß eine die Beschickung des zu bearbeitenden Materials und die Entnahme
des zu bearbeitenden Materials in einer Station ermöglichende Umkehrstation vorgesehen
ist, ist es möglich, die Anlage von ein und der selben Station mit zu bearbeitenden
Material zu beschicken und das bearbeitete Material zu entnehmen, ohne daß das Bedienungspersonal
die Arbeitsstation zur Beschickung oder Entnahme des Materials verlassen muß, so daß
eine insgesamt hohe Auslastung und damit hohe Wirtschaftlichkeit der Anlage erreicht
wird.
[0009] Darüber hinaus wird dadurch eine kompakte Bauweise erreicht, so daß auch unter diesem
Gesichtspunkt eine hohe wirtschaftliche Effizienz durch geringen Platzbedarf bei hoher
Auslastbarkeit erreicht wird.
[0010] Ist die Umkehrstation das Material wenigstens horizontal verlagerbar aufnehmend ausgestaltet
und ist die Umkehrstation das Material wenigstens vertikal verlagerbar aufnehmend
ausgestaltet, so ermöglicht dies, die verschiedenen Behandlungsstufen, die das Material
zu durchlaufen hat übereinander anzuordnen, so daS trotz hohen Durchsatzes nur ein
Minimum an Platzbedarf erforderlich ist.
[0011] Weist die Preßstation wenigstens eine erste, das Material behandelnde Preßkammer
und eine der Nachbehandlung dienende zweite Preßkammer auf, ist die erste Preßkammer
das Material durck- und wärmeaussetzend ausgestaltet und die zweite Preßkammer der
Abkühlung des Materials unter Druckbeaufschlagung dienend ausgestaltet, so wird dadurch
erreicht, daß das Furnier in optimaler Weise gebügelt werden kann, ohne daß das Material
mehrere Preßstationen durchlaufen muß, vielmehr kann der gesamte Bearbeitungsvorgang
in einer einzigen Preßstation vorgenommen werden.
[0012] Weist die erste Preßkammer wenigstens zwei übereinander angeordnete einer Druck-
und Wärmebehandlung des Materials dienende Etagen auf und weist die zweite Preßkammer
wenigstens zwei übereinander angeordnete der Abkühlung des Materials unter Druckbeaufschlagung
dienenden Etagen auf, so wird dadurch sichergestellt, daß der Preßstation gleichzeitig
vier Chargen zu bearbeitenden Materials zugeführt werden können, d.h. es können gleichzeitig
jeweils zwei Chargen ein und dem selben Behandlungsvorgang unterworfen werden.
[0013] Sind die Preßkammer übereinanderliegend angeordnet, so ergibt sich daraus eine äußerst
kompakte Bauweise, d.h. platzsparende und damit kostengünstige Bauweise.
[0014] Weist die Preßstation wenigstens eine Mehretagenpresse auf, so wird dadurch eine
optimale Bearbeitungsmöglichkeit der zu behandelnden Chargen gewährleistet.
[0015] Ist auf der, der Umkehrstation gegenüberliegenden Seite der Preßstation eine Beschickungs-
und Entnahmestation angeordnet, so ermöglicht dies eine schnelle Beschickung und Entnahme
der bearbeiteten Chargen, ohne daß dazu lange Transportwege von Nöten sind.
[0016] Weist die Beschickungs- und Entnahmestation wenigstens ein der Beschickung und/oder
Entnahme des Materials aus oder in die Preßstation dienendes Förderband auf und ist
das Förderband wenigstens teilweise vertikal verlagerbar angeordnet, so wird dadurch
erreicht, daß bei z.B. Anordnung nur eines Förderbandes die gesamte Anlage alternierend
mit dem zu bearbeiteten Material beschickt werden kann bzw. das Material der Anlage
entnommen werden kann, ohne daß es dazu eines großen konstruktiven Aufwandes bedarf,
d.h. es ist auf einfachste Art und Weise möglich, die Presse mit zu bearbeitetem Material
zu beschicken.
[0017] Ist das Förderband in zwei Förderrichtungen laufend ansteuerbar ausgestaltet, so
kann ein und das selbe Förderband sowohl der Beschickung als auch der Entnahme dienend
benutzt werden und dies auch bei Vorhandensein von nur einem oder zwei Förderbändern.
[0018] Weist die Beschickungs- und Entnahmestation wenigstens ein der Beschickung und wenigstens
ein der Entnahme des zu bearbeiteten Materials dienendes Förderband auf und sind die
Förderbänder wenigstens teilweise vertikal verlagerbar angeordnet, so ermöglicht dies,
eines der Förderbänder der Materialzuführung zuzuordnen, d.h. in Laufrichtung Presse,
während das andere Förderband der Materialabnahme dient, d.h. in einer Laufrichtung
entgegengesetzt der Erstbeschickungsseite der Presse, wobei aufgrund der vertikalen
Verlagerbarkeit die Mehretagenpresse entsprechend zu bedienen ist, d.h. die einzelnen
Förderbänder den einzelnen Etagen zuzuordnen sind.
[0019] Über dies eröffnet eine derartige Ausgestaltung die Möglichkeit, auch das z.B. obere
Förderband in optimaler Weise zu beschicken, da zu diesem Zweck das untere Förderband
z.B. in eine untere Position verfahren werden kann, so daß das obere Förderband in
optimaler Arbeitshöhe anzuordnen ist.
[0020] Weist die Beschickungs- und Entnahmestation zwei der Beschickung und zwei der Entnahme
des Materials dienende vertikal verlagerbare Förderbänder auf, so ermöglicht dies,
die gleichzeitige Beschickung der Presse mit zwei zu bearbeitenden Chargen, ebenso
wie eine gleichzeitige Entnahme zweier bereits bearbeiteter Chargen.
[0021] Weist die Umkehrstation wenigstens ein der Beschickung und/oder Entnahme des Materials
aus oder in die Preßstation dienendes Förderband auf und ist das Förderband wenigstens
teilweise vertikal verlagerbar angeordnet, so wird dadurch sichergestellt, daß die
von einer zur anderen Bearbeitungsstation bzw. von einer zur anderen Bearbeitungsebene
zu transportierenden Chargen auf einfachste Art und Weise transportiert werden können,
ohne daß es dazu eines großen konstruktiven Aufwandes bedarf, vielmehr können die
in einer ersten Ebene bearbeiteten Chargen auf die Umkehrstation auf einfachste Art
und Weise verbracht werden, um sodann durch Umschalten der Laufrichtung des Förderbandes
und vertikaler Verlagerung der zweiten Bearbeitungsebene zugeführt zu werden.
[0022] Weist die Umkehrstation zwei der Beschickung und Entnahme des Materials aus der Preßstation
dienende Förderbänder auf und sind die Förderbänder wenigstens teilweise vertikal
verlagerbr angeordnet, so wird dadurch sichergestellt, daß gleichzeitig zwei Chargen
durch entsprechende Umkehrung, d.h. Verlagerung von der einen zur anderen Bearbeitungsposition
auf kleinstem Raum verbracht werden können.
[0023] Ist eine, das zu bearbeitende Material der Beschickungs- und Entnahmestation zuführende
und entnehmende Belade- und Entladestation vorgesehen, so wird zum einen die notwendige
Beschickung der Anlage bzw. der Preßstation mit zu bearbeitetem Material gewährleistet
und zum anderen sichergestellt, daß die, die Anlage bedienenden Personen keine zeit-
und damit kostenaufwendigen Wege zurücklegen müssen, sondern die Be- und Entladung
der Anlage an einer Station vornehmen können, so daß dies insgesamt zu einer hohen
Auslastung der Anlage beiträgt.
[0024] Weist die Be- und Entladestation wenigstens ein Förderband auf, so wird dadurch eine
ergonomisch günstige Art der Be- und Entladetätigkeit der Anlage gewählt.
[0025] Ist wenigstens die der Beschickungs- und Entnahmestation zugewandte Seite der Belade-
und Entladestation wenigstens teilweise vertikal verlagerbar, so wird dadurch erreicht,
daß bei Vorhandensein mehrerer Förderbänder innerhalb der Beschickungs- und Entnahmestation
diese Bänder auf einfachste Art und Weise mit den zu bearbeiteten Materialien, d.h.
Chargen befüllt bzw. bestückt werden können, ohne daß es dazu komplizierter Umbauten
der Be- und Entladestation bedarf.
[0026] Gleiches gilt für den Fall, daß wenigstens das Förderband an wenigstens der, der
Belade- und Entnahmestation zugewandten Seite vertikal verlagerbar ausgestaltet ist,
oder daß das Förderband um eine Schwenkachse verlagerbar ausgestaltet ist, wobei hier
auf eine Technik zurückgegriffen wird, die sich durch einfachste konstruktive Ausgestaltung
bei gleichzeitig hoher Störunanfälligkeit auszeichnet.
[0027] In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Furnierbügelanlage
schematisch dargestellt und zwar zeigt
- Fig.1
- die erfindungsgemäße Furnierbügelanlage in einer ersten Arbeitsposition in Seitenansicht,
- Fig.2
- die erfindungsgemäße Furnierbügelanlage aus Fig.1 in Draufsicht,
- Fig.3
- die erfindungsgemäße Furnierbügelanlage in einer zweiten Arbeitsposition und
- Fig.4
- die erfindungsgemäße Furnierbügelanlage in einer dritten Arbeitsposition.
[0028] Wie der Fig.1 zu entnehmen, weist die erfindungsgemäße Furnierbügelanlage 1 eine
Belade- und Entladestation 2, eine erste, in Blickrichtung Fig.1 rechts von der Mehretagenpresse
3 angeordnete Beschickungs- und Entnahmestation 4 sowie eine, in Blickrichtung Fig.1
links von der Presse 3 angeordnete zweite Entnahme- und Beschickungsstation 5 auf.
[0029] Die Beladestation 2 wird, wie in Fig.2 strichpunktiert angedeutet mit den zu bügelnden
Furnieren 6 durch, im hier vorliegenden Ausführungsbeispiel manuelle Verbringung beladen,
wobei es sich bei den zu bügelnden Furnieren 6 um z.B. 12 bis 24 übereinander angeordnete
Blätter handeln kann, die z.B. in etwa 5 nebeneinander liegenden Reihen anzuordnen
sind.
[0030] Diese zu bügelnden Furnierblätter 6 werden dann von der Beladestation 2 in die Beschickungs-
und Entnahmestation 4 derart verbracht, das jeweils eine Charge, angedeutet in Fig.2
auf das obere 7 der aus vier Förderbändern 7,8,9,10 bestehenden Beschickungs- und
Entnahmestation verbracht wird.
[0031] Dann wird die Beladestation 2 mit einer weiteren Charge beladen, wobei das, die Ablage
11 bildende Förderband der Beladestation 2, in dem hier vorliegenden Ausführungsbeispiel
an seiner, der Beschickungs- und Entnahmestation zugewandten Seite höhenverstellbar
ausgestaltet ist, d.h. um die Schwenkachse 12 verschwenkbar angeordnet ist, wobei
es ebenso denkbar wäre, daß die durch das Förderband gebildete Ablage 11 insgesamt
vertikal verlagerbar ausgestaltet ist.
[0032] Nach erneuter Beschickung der Ablage 11 wird sodann das, der Beschickungs- und Entnahmestation
4 zugewandte Ende derart verfahren, daß die Oberseite der Ablage 11 in einer Flucht
zum zweiten Förderband 8, d.h. zum, die zweite Ebene der Beschickungs- und Entnahmestation
4 bildenden Förderbandes angeordnet ist, so daß die zweite Charge auf das zweite Förderband
8 der Beschickungs- und Entnahmestation 4 verbracht werden kann.
[0033] Sodann werden die beiden oberen Förderbänder 7,8 der Beschickungs- und Entnahmestation
4, wie aus Fig.3 zu ersehen, mittels des, zur Beschickungs- und Entnahmestation 4
gehörenden Beschickungskorbes 13 derart in Pfeilrichtung 14 verlagert, daß die Oberseite
15 des oberen Förderbandes 7 auf einer vertikalen Ebene zur Oberseite 16 des die obere
Etage der Presse 3 nach unten abgrenzenden Förderbandes 17 positioniert ist.
[0034] Die Oberseite 18 des zweiten Förderbandes 8 der Beschickungs- und Entnahmestation
4 liegt nach der zuvor beschriebenen vertikalen Verbringung auf einer Ebene mit der
Oberseite 19 des, die zweite obere Etage der Presse 3 nach unten begrenzenden Förderbandes
20.
[0035] Sodann werden die zu bügelnden Furnierchargen 21,22 jeweils in eine der beiden oberen
Etagen 23,24 der Mehretagenpresse 3 verbracht.
[0036] Nach Verbringung der Furnierchargen 21,22 wird die Presse 3 in herkömmlicher Weise
geschlossen und die Furniere 6,6a in herkömmlicher Weise gebügelt, d.h. unter Wärme-
und Druckeinwirkung.
[0037] Nach Beendigung des Bügelvorganges werden die Chargen 21,22 dann in Pfeilrichtung
25 aus den oberen Etagen 23,24 in die Entnahme- und Beschickungsstation bzw. Umkehrstation
5 verbracht, wobei jeweils eine Charge 21,22 auf eines der Forderbänder 26,27 der
Umkehrstation 5 verbracht wird.
[0038] Dazu befindet sich die Oberseite des Förderbandes 26 mit der Oberseite 16 des die
obere Etage nach unten abgrenzenden Förderbandes 17 auf einer vertikalen Ebene, gleiches
gilt für die Oberseite des unteren Förderbandes 27 der Entnahme- und Beschickungsstation
5, das sich mit der Oberseite 19 des, die in Blickrichtung Fig.1,3 und 4 von oben
betrachtet zweite Etage 24 nach unten abgrenzenden Förderbandes 20 auf einer Ebene
befindet, so daß die gebügelten Furnierchargen 6,6a durch entsprechende Förderwirkung
der Bänder 20,17 auf die Förderbänder 26,27 der Entnahme- und Beschickungsstation
5 verbracht werden können.
[0039] Sodann werden die Förderbänder 26,27 der Entnahme- und Beschickungsstation 5 in Pfeilrichtung
28 derart verlagert, das nunmehr die Förderbänder 26,27 mit ihrer Oberseite mit der
jeweiligen Oberseite der, die beiden unteren Etagen 29,30 nach unten abgrenzenden
Förderbänder 31,32 in einer vertikalen Ebene befinden und die Furnierchargen 6,6a
in Pfeilrichtung 33 transportiert werden können, d.h. in die als Kühlpresse fungierenden
Etagen 29,30 verbracht werden können.
[0040] Nach Verbringung der Chargen 6,6a in die unteren beiden Etagen 29,30 schließt sich
die Presse 3 dann erneut, wobei hier der Preßvorgang unter Kühlung der Furniere 6,6a
vorgenommen wird.
[0041] Nach Öffnen der Presse 3 werden die Chargen 6,6a durch eine Förderbewegung in Pfeilrichtung
34 auf die unteren Bänder 9,10 der Beschickungs- und Entnahmestation 4 verbracht,
wobei die Belade- und Entladestation 2 mit ihrer Ablage 11 in eine entsprechende Ausrichtung
gebracht wird, d.h. zum einen zur Entnahme der auf dem oberen Förderband 9 plazierten
Charge 6, so daß das, dem Förderband 9 der Beschickungs- und Entnahmestation 4 zugewandte
Ende der Ablage 11 auf einer vertikalen Ebene mit dieser angeordnet ist, und die Charge
6 über eine übliche Förderbewegung durch das Förderband 9 auf die Ablage 11 verbracht
wird.
[0042] Nach Entnahme der gebügelten Charge 6 wird dann das, der Beschickungs- und Entnahmestation
4 zugewandte Ende der Ablage 11 auf eine vertikale Ebene mit dem unteren 10 der beiden
unteren Förderbänder 9,10 der Beschickungs- und Entnahmestation 4 verbracht, so daß
dann die untere Charge 6a durch eine übliche Förderbewegung des Förderbandes 10 auf
die Ablage 11 der Belade- und Entladestation 2 verbracht werden kann.
[0043] Wie den Figuren 1 bis 4 zu entnehmen, ist es dabei selbstverständlich möglich und
gewollt, daß während des zuvor beschriebenen Preßvorganges, d.h. Bügelvorganges innerhalb
der beiden oberen Etagen 23,24, d.h. nach Beschicken dieser beiden oberen Etagen 23,24
die oberen Förderbänder 7,8 der Belade- und Entnahmestation 2 bereits erneut beladen
werden, so daß während der Entnahme d.h. während der geöffneten Presse und Entnahme
der zu kühlenden Chargen 6,6a die oberen Etagen 23,24 bereits erneut beladen werden
können, ebenso ist es denkbar, während dieser erneuten Beladung bereits die unteren
zur Kühlung der Furniere 6,6a verwandten Etagen 29,30 mit Furniermaterial 6,6a zu
beschicken, so daß stets sowohl die oberen beiden Etagen 23,24 als auch die unteren
Etagen 29,30 stets gefüllt sind und ein kontinuierlicher Betrieb der Mehretagenpresse
3 gewährleistet ist.
[0044] Sowohl die Beschickung der gesamten Anlage 1 als auch die Entnahme des behandelten
Materials 6,6a findet dabei jeweils an der Belade- und Entladestation 2 statt.
[0045] Wie der Fig.3 und 4 zu entnehmen, ist es selbstverständlich möglich, die beiden oberen
Förderbänder 7,8 sowie die unteren Förderbänder 9,10 gesondert anzusteuern, d.h. unabhängig
voneinander anzusteuern, so daR eine Verlagerung der oberen Förderbänder 7,8 unabhängig
von der Bewegungsrichtung der unteren Förderbänder 9,10 und umgekehrt möglich ist.
1. Furnierbügelanlage mit wenigstens einer Preßstation, dadurch gekennzeichnet, daß eine die Beschickung des zu bearbeiteten Materials (6,6a) und die Entnahme des
zu bearbeiteten Materials (6,6a) in einer Station (2) ermöglichende Umkehrstation
(5) vorgesehen ist.
2. Furnierbügelanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umkehrstation
(5) das Material (6,6a) wenigstens horizontal verlagerbar aufnehmend ausgestaltet
ist.
3. Furnierbügelanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Umkehrstation
(5) das Material (6,6a) wenigstens vertikal verlagerbar aufnehmend ausgestaltet ist.
4. Furnierbügelanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Preßstation (3) wenigstens eine erste das Material (6,6a) behandelnde Preßkammer (23,24)
und eine der Nachbehandlung dienende zweite Preßkammer (29,30) aufweist.
5. Furnierbügelanlage nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Preßkammer
(23,24) das Material druck- und wärmeaussetzend ausgestaltet ist und die zweite Preßkammer
(29,30) der Abkühlung des Materials unter Druckbeaufschlagung dienend ausgestaltet
ist.
6. Furnierbügelanlage nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Preßkammer
(23,24) wenigstens zwei übereinander angeordnete einer Druck- und Wärmebehandlung
des Materials (6,6a) dienende Etagen (23,24) aufweist und die zweite Preßkammer wenigstens
zwei übereinander angeordnete der Abkühlung des Materials unter Druckbeaufschlagung
dienende Etagen (29,30) aufweist.
7. Furnierbügelanlage nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Preßkammern (23,24;
29,30) übereinanderliegend angeordnet sind.
8. Furnierbügelanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die
Preßstation (3) wenigstens eine Mehretagenpresse aufweist.
9. Furnierbügelanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß auf
der der Umkehrstation (5) gegenüberliegenden Seite der Preßstation (3) eine Beschickungs-
und Entnahmestation (4) angeordnet ist.
10. Furnierbügelanlage nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungs-
und Entnahmestation (4) wenigstens ein der Beschickung und/oder Entnahme des Materials
(6,6a) aus oder in die Preßstation (3) dienendes Förderband (7,8,9,10) aufweist und
daß das Förderband (7,8,9,10) wenigstens teilweise vertikal verlagerbar angeordnet
ist.
11. Furnierbügelanlage nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (7,8;9,10)
wahlweise in zwei Laufrichtungen laufend ansteuerbar ist.
12. Furnierbügelanlage nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß
die Beschickungs- und Entnahmestation (4) wenigstens ein der Beschickung und wenigstens
ein der Entnahme des zu bearbeitenden Materials (6,6a) dienendes Förderband (7,8;9,10)
aufweist und das die Förderbänder (7,8;9,10) wenigstens teilweise vertikal verlagerbar
angeordnet sind.
13. Furnierbügelanlage nach einem der Ansprüche 9 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß
die Beschickungs- und Entnahmestation (4) zwei der Beschickdung und zwei der Entnahme
des Materials (6,6a) dienende vertikal verlagerbare Förderbände (7,8;9,10) aufweist.
14. Furnierbügelanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß
die Umkehrstation (5) wenigstens ein der Beschickung und/oder Entnahme des Materials
(6,6a) aus oder in die Preßstation (3) dienendes Förderband (26,27) aufweist und daß
das Förderband (26,27) wenigstens teilweise vertikal verlagerbar angeordnet ist.
15. Furnierbügelanlage nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband (26,27)
wahlweise in zwei Laufrichtungen laufend ansteuerbar ist.
16. Furnierbügelanlage nach Anspruch 14 oder 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Umkehrstation
(5) zwei der Beschickung und Entnahme des Materials (6,6a) aus der Preßstation (3)
dienende Förderbänder (26,27) aufweist und das die Förderbänder (26,27) wenigstens
teilweise vertikal verlagerbar angeordnet sind.
17. Furnierbügelanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 16, dadurch gekennzeichnet, das
die Umkehrstation (5) zwei der Beschickung und Entnahme des Materials in und aus der
Preßstation (3) dienende vertikal verlagerbare Forderbänder (26,27) aufweist.
18. Furnierbügelanlage nach einem Ansprüche 1 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß eine
das zu bearbeitende Material (6,6a) der Beschickungs- und Entnahmestation zuführende
und entnehmende Belade- und Entladestation (2) vorgesehen ist.
19. Furnierbügelanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 18, dadurch gekennzeichnet, das
die Belade- und Entladestation (2) wenigstens ein Förderband (11) aufweisend ausgestaltet
ist.
20. Furnierbügelanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß
wenigstens die der Beschickung- und Entnahmestation (4) zugewandte Seite der Belade-
und Entladestation (2) wenigstens teilweise vertikal verlagerbar ausgestaltet ist.
21. Furnierbügelanlage nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens das Förderband
(11) an wenigstens der der Belade- und Entnahmestation (4) zugewandten Seite vertikal
verlagerbar ausgestaltet ist.
22. Furnierbügelanlage nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Förderband
(11) um eine Schwenkachse (12) verlagerbar ausgestaltet ist.