[0001] Die Erfindung betrifft eine Verpackungsmaschine für die Fertigung von Zigarettenpackungen,
mit einer Gruppe von entlang einer endlosen Bewegungsbahn bewegten ersten Aufnahmen
- Faltdorne - für Packungsinhalt und/oder Verpackungsmaterial und mit einer Gruppe
von zweiten Aufnahmen - Haltetaschen -, die in einer zu den Faltdorne versetzten Ebene
bewegbar sind, wobei teilweise fertiggestellte Packungen von den Faltdornen an die
hierauf ausgerichteten Haltetaschen in achsparalleler Richtung überführbar sind.
[0002] Bei der Fertigung von Packungen, insbesondere Zigarettenpackungen, durch Verpackungsmaschinen
mit hoher Leistung werden Falt- und Füllschritte im Bereich von vorzugsweise kontinuierlich
umlaufenden Faltaggregaten, insbesondere Faltrevolvern durchgeführt. Dabei ist es
erforderlich, das Verpackungsmaterial, den Packungsinhalt und die teilweise fertiggestellten
Packungen unterschiedlichen Gruppen von Organen zuzuführen, die längs des Umfangs
des Faltrevolvers angeordnet sind. Bei der Fertigung von (Weich-) Becherpackungen
besteht die erste Gruppe von Aufnahmen aus Faltdomen. Die auf diesen teilweise gefalteten
bzw. nahezu fertiggestellten Packungen werden in achsparalleler Richtung - während
der Drehbewegung des Faltrevolvers - an eine benachbarte Gruppe von Organen bzw. Aufnahmen
übergeben, z.B. an Taschen, in deren Bereich die Packungen fertiggestellt werden.
[0003] Aus der EP-A-0 135 388 ist eine Zigarettenverpackungsmaschine bekannt, in der Packungen
in Aufnahmen eines Faltrevolvers gehalten und zusammen mit den Aufnahmen in axialer
Richtung bewegbar sind.
[0004] Die GB 1 171 764 zeigt eine Zigarettenverpackungsmaschine, bei der Zigarettengruppen
im Bereich eines Faltrevolvers mit vorgefalteten Verpackungen zusammengeführt werden.
Die Verpackungen werden hierzu aus einer axial ausgerichteten Position in eine radial
ausgerichtete Position bewegt und anschließend in radialer Relativbewegung mit den
Zigarettengruppen zusammengeführt.
[0005] Die US 2 971 636 befasst sich mit dem Aufbau eines Revolverförderers für Verpackungen.
Beutel werden in axialer Richtung des Revolvers in gefaltete Kartons eingeführt. Letztere
werden hierzu angehoben.
[0006] Die DE 29 18 139 zeigt eine Verpackungsmaschine, in der Flaschen durch Anheben in
eine offene, quaderförmige Packung von unten eingeführt werden und zwar im Bereich
eines Verpackungsrevolvers.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den Arbeitsablauf bei derartigen (eingangs
genannten) Verpackungsmaschinen zu verbessern und vor allem kürzere Taktzeiten zu
gewährleisten bei sorgfältiger Führung und Halterung der Packungen und des Verpackungsmaterials.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe weist die erfindungsgemäße Verpackungsmaschine folgende
Merkmale auf:
a) die Faltdorne einerseits und die Haltetaschen andererseits sind kontinuierlich
entlang endloser Bewegungsbahnen bewegbar und mindestens in einem Teilbereich ihrer
Bewegungsbahnen hinsichtlich Relativstellung und Fördergeschwindigkeit in Axialrichtung
aufeinander ausgerichtet,
b) die Faltdome und die Haltetaschen sind mindestens im Bereich der ausgerichteten
Bewegungsbahnen in Axialrichtung relativ zueinander bewegbar, derart, dass in einer
Aufnahmestellung zur Übergabe von teilweise fertiggestellten Packungen von den Faltdornen
an die Haltetaschen zwischen letzteren kein bzw. nur ein geringer Abstand in Axialrichtung
gegeben ist,
c) die Faltdorne und die Haltetaschen sind längs des Umfangs eines gemeinsamen, kontinuierlich
drehbaren Faltrevolvers angeordnet, wobei die Faltdome einerseits und die Haltetaschen
andererseits in Ausgangsstellungen mit einem größeren axialen Abstand - größer als
die Abmessung einer Packung - voneinander angeordnet und in gleichen Umfangsebenen
mit achsparalleler Ausrichtung zueinander positioniert sind,
d) die Faltdome sind feststehend am Faltrevolver positioniert und die Haltetaschen
sind am Faltrevolver zur Übernahme der teilweise gefalteten Packungen von den Faltdornen
in Richtung auf diese in die Aufnahmestellung bewegbar, in der die Haltetaschen unmittelbar
an den jeweils zugeordneten Faltdom anschließen, und die Haltetaschen sind nach Übernahme
einer Packung in die Ausgangsstellung zurückbewegbar.
[0009] Zwischen den Gruppen der Aufnahmen, insbesondere zwischen den Faltdomen einerseits
und den Taschen andererseits ist aus konstruktiven und funktionellen Gründen ein Abstand
in axialer Richtung vorhanden. Dieser muss bei der Übergabe der Packungen von der
einen Gruppe der Aufnahmen zu der anderen Gruppe von Aufnahmen überwunden werden.
Zu diesem Zweck werden in einem Teilbereich des Umfangs des Faltrevolvers die in Axialrichtung
benachbarten Aufnahmen aufeinander zu bewegt, sodass sie vorzugsweise unmittelbar
aneinanderschließen. Vorzugsweise sind die Faltdornen feststehend positioniert, während
die Taschen in achsparalleler Richtung zur Überbrückung des Abstands verschiebbar
gelagert sind.
[0010] Bei kontinuierlich umlaufenden Faltrevolvern sind die verschiebbaren Aufnahmen, insbesondere
die Taschen, an Führungen angebracht, die durch formschlüssig wirkende Leitorgane
verschoben werden, insbesondere durch Tastrollen, die an feststehenden Kurven ablaufen.
[0011] Den Faltdornen einerseits und den Taschen andererseits sind bewegbare, mit umlaufende
Falt- und Halteorgane zugeordnet. Die zu den Taschen gehörenden Organe sind ortsfest
am Faltrevolver positioniert, folgen also der Axialbewegung der Taschen nicht.
[0012] Weitere Einzelheiten der Erfindung beziehen sich auf die konstruktive Ausgestaltung
der Taschen, auf diesen zugeordnete Falt- und Halteorgane und auf die konstruktive
Gestaltung des Faltrevolvers insgesamt.
[0013] Einzelheiten des Faltrevolvers sowie der diesem zugeordneten Organe werden nachfolgend
anhand eines Ausführungsbeispiels der Verpackungsmaschine näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Verpackungsmaschine bzw. wesentliche Aggregate derselben in schematischer Seitenansicht,
- Fig. 2
- einen Faltrevolver als Einzelheit der Verpackungsmaschine in einem axialen Längsschnitt,
- Fig. 3
- zwei Gruppen von Aufnahmen des Faltrevolvers in einer Abwicklung, bei schematischer
Darstellung,
- Fig. 4
- eine Einzelheit des Faltrevolvers, nämlich einen Ausschnitt der Darstellung gemäß
Fig. 2 in vergrößertem Maßstab,
- Fig. 5
- eine Darstellung entsprechend Fig. 4 für einen anderen Ausschnitt der Fig. 2,
- Fig. 6
- einen Faltdorn einerseits und eine Tasche andererseits in Übergabeposition, in perspektivischer
Darstellung,
- Fig. 7
- eine Einzelheit einer Tasche in perspektivischer Darstellung
- Fig. 8
- die komplette Tasche mit einem Halteorgan, ebenfalls in perspektivischer Darstellung,
- Fig. 9
- eine Tasche im Bereich der Übergabe einer Packung an abförderndes Organ, in perspektivischer
Darstellung.
[0014] In Fig. 1 sind schematisch Kernbereiche einer Verpackungsmaschine für die Fertigung
von Zigarettenpackungen 10 schematisch dargestellt. Es handelt sich dabei um einen
kontinuierlich umlaufenden Faltrevolver 11 und einen in Bewegungsrichtung hieran anschließenden
Trockenrevolver 12. Zwischen Faltrevolver 11 und Trockenrevolver 12 befindet sich
ein Übergaberevolver 13. Der Packungsinhalt, nämlich Zigarettengruppen 14, wird dem
Faltrevolver 11 durch eine Taschenkette 15 zugeführt. Deren Taschen 64 übernehmen
die Zigarettengruppen 14 von einem Zigarettenmagazin (nicht gezeigt).
[0015] Die vorstehend aufgeführten Aggregate können in bekannter Weise ausgebildet sein.
Die Taschenkette 15 ist in vorteilhafter Ausführung dargestellt und beschrieben in
EP 226 872. Einzelheiten des Faltrevolvers 11 ergeben sich aus EP 226 872. Der Übergaberevolver
13 ist in EP 605 838 als Ausführungsbeispiel beschrieben, ebenso der Trockenrevolver
12.
[0016] Das vorliegende Ausführungsbeispiel einer Verpackungsmaschine bezieht sich auf die
Fertigung von Zigarettenpackungen 10 des Typs Weichbecher. Die Zigarettengruppen 14
werden bei dieser Ausführung am Umfang des Faltrevolvers 11 in achsparalleler Richtung
aus den Taschen 64 der Taschenkette 15 ausgeschoben in Aufnahmen, die längs des Umfangs
des Faltrevolvers 11 verteilt sind. Während der kontinuierlichen Drehung des Faltrevolvers
11 werden die Zigarettengruppen 14 zunächst in einen Innenzuschnitt 16 eingehüllt,
der beispielsweise aus Stanniol oder Papier besteht. Der Innenzuschnitt 16 wird im
Bereich eines Stanniolaggregats 17 dem Faltrevolver 11 bzw. der Zigarettengruppe 14
zugeführt. Ein vorteilhaftes Ausführungsbeispiel für ein derartiges Stanniolaggregat
17 ist Gegenstand der DE 196 44 079.3. Konkret wird bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel
der Innenzuschnitt um die Aufnahme herumgewickelt, die als hohler Faltdorn 18 ausgebildet
ist.
[0017] Die mit dem Innenzuschnitt 16 versehenen Faltdorne 18 werden von dem Faltrevolver
11 in den Bereich eines Papieraggregats 19 gefördert. Dieser ist in gleicher Weise
ausgebildet wie das Stanniolaggregat 17. Hier wird ein Außenzuschnitt 20, beispielsweise
aus Papier, bereitgehalten und um den Innenzuschnitt 16 - auf dem Faltdorn 18 - herumgefaltet,
und zwar unter Bildung einer becherförmigen Außenumhüllung der Zigarettenpackung 10.
[0018] Während der weiteren Drehung des Faltrevolvers 11 werden im unteren Bereich desselben
die Zigarettengruppen 14 aus Taschen 64 der Taschenkette 15 aus- und in die Faltdorne
18 bzw. in die vorgefalteten Zuschnitte der Zigarettenverpackung 10 eingeschoben.
Dabei werden die weitgehend fertigen Zigarettenpackungen 10 samt Inhalt von Aufnahmen
am Faltrevolver 11 übernommen, die in Axialrichtung versetzt zu den Faltdornen 18
angeordnet sind. Es handelt sich dabei um Haltetaschen 21. Während erneuter Umdrehung
des Faltrevolvers 11 werden die Zigarettenpackungen 10 komplettiert und an den Übergaberevolver
13 übergeben. Dieser transportiert die Zigarettenpackungen 10 zu dem Trockenrevolver
12.
[0019] Der Faltrevolver 11 bildet hinsichtlich Aufbau und Funktion eine Besonderheit. Die
(zwei) Gruppen von Aufnahmen, nämlich die Faltdorne 18 einerseits und die Haltetaschen
21 andererseits, sind längs des Umfangs des gemeinsamen Faltrevolvers 11 jeweils mit
gleichen Umfangsabständen voneinander angeordnet. Die Reihe der Faltdorne 18 einerseits
und die Reihe der Haltetaschen 21 andererseits weisen in Axialrichtung einen deutlichen
Abstand voneinander auf, der funktionsbedingt ist. Gemäß Fig. 2 ist der Faltrevolver
11 so ausgebildet, daß zwei Teilrevolver 22 und 23 entstehen. Bewegbare Teile der
beiden Teilrevolver 22, 23 bilden eine (einstückige) Einheit, nämlich einen Drehkörper
24 mit radial gerichteten Tragwänden 25, 26 und diese miteinander verbindender Querwand
27. Die Faltdorne 18 einerseits und die Haltetaschen 21 andererseits sind an den radial
äußeren Begrenzungen der Tragwände 25, 26 angeordnet bzw. gelagert.
[0020] Der Drehkörper 24 ist an bzw. in einem feststehenden Tragkörper 28 gelagert, der
seinerseits unten mit dem Maschinengestell, (nicht gezeigt) verbunden ist. In der
Längsmitte des Faltrevolvers 11 befindet sich eine Welle 29 mit Handrad 30 zum manuellen
Bewegen des Faltrevolvers bzw. des Drehkörpers 24.
[0021] Die Faltdorne 18 sind dünnwandige, langgestreckte Hohlkörper mit den Innenabmessungen
der Zigarettenpackungen 10. Die beidendig offenen Faltdorne 18 sind einseitig abstehend
bzw. auskragend, also feststehend am Drehkörper 24 befestigt, und zwar an der Tragwand
25.
[0022] In einem ersten Fertigungsschritt wird der Innenzuschnitt 16 im Bereich des Stanniolaggregats
17 um die Faltdorne 18 herumgelegt. Die durch Drehung des Faltrevolvers 11 am Stanniolaggregat
17 vorbeibewegten Faltdorne 18 nehmen jeweils einen bereitgehaltenen Innenzuschnitt
16 mit. Dieser legt sich unter U-förmiger Faltung an eine in Drehrichtung des Faltrevolvers
11 vornliegende schmale Seitenwand 31 des Faltdorns 18 an. Im Bereich dieser Seitenwand
31 wird der Innenzuschnitt 16 durch ein Andrückorgan fixiert, nämlich durch eine aus
Einzelrollen bestehende Andrückwalze 32. Jedem Faltdorn 18 ist eine derartige Andrückwalze
32 zugeordnet, die mit dem Faltrevolver 11 umläuft und aus einer Position mit größerem
Abstand von dem Faltdorn 18 nach Zuführung eines Innenzuschnitts 16 an den Faltdorn
18 bzw. den aufgenommenen Innenzuschnitt 16 angedrückt wird.
[0023] An der radial innenliegenden Seite des Faltdorns 18, nämlich an einer (großflächigen)
Innenwand 33, wird der Innenzuschnitt durch einen Falter 34 angedrückt, der ebenfalls
dem bzw. jedem Faltdorn 18 zugeordnet ist. Der im Querschnitt winkelförmige Falter
34 drückt den entsprechenden Teil des Innenzuschnitts 16 auch an eine in Förderrichtung
rückwärtige Seitenwand 35 des Faltdorns 18 an. Der Falter 34 ist zur Durchführung
der Faltbewegung durch ein Parallelogrammgestänge 67 betätigbar. Dieses bzw. dessen
Lenker sind durch Tastrollen 68, 69 bewegbar, die in Nuten 70, 71 des feststehenden
Teils des Faltrevolvers 11 während der Drehung desselben eintreten.
[0024] Radial außenliegende Bereiche des Innenzuschnitts 16 werden an eine Außenwand 36
des Faltdorns 18 angelegt durch hier nicht gezeigte Faltorgane. Aufgrund der Abmessungen
und Relativstellung des Innenzuschnitts 16 ragen Bodenfaltlappen 37 am freien Ende
über den Faltdorn 18 hinweg (Fig. 4). Die Bodenfaltlappen 37 werden vor dem Anbringen
des Außenzuschnitts 20 zur Bildung eines Bodens des Innenzuschnitts 16 gefaltet.
[0025] Der Außenzuschnitt 20 wird nach Falten des Innenzuschnitts 16 auf dem Faltdorn 18
diesem zugeführt, und zwar analog zum Innenzuschnitt 16. Üblicherweise hat der Außenzuschnitt
20 eine andere Relativstellung auf dem Faltdorn 18, derart, daß einander überdeckende
Faltlappen des Außenzuschnitts 20 sich im Bereich der rückwärtigen Seitenwand 35 des
Faltdorns erstrecken.
[0026] Nach Fertigstellen, nämlich Falten des Innenzuschnitts 16 und des Außenzuschnitts
20 wird im unteren Bereich des Faltrevolvers 11 die Zigarettengruppe 14 in den Faltdorn
18 eingeschoben. Zu diesem Zweck laufen die Taschen 64 der Taschenkette 15 gleichachsig
zu den Faltdornen 18, und zwar unmittelbar neben diesen im Bereich einer Vertiefung
38 des Drehkörpers 24. Die Zigarettengruppe 14 wird während dieser Bewegungsphase
des Faltrevolvers 11 durch einen Schieber 39 mit Schieberkopf 40 zunächst aus der
Tasche 64 der Taschenkette 15 aus- und in den Faltdorn 18 über die offene Seite eingeschoben.
Die Schubbewegung wird fortgesetzt, derart, daß die Zigarettengruppe 14 unter Mitnahme
des Innenzuschnitts 16 und des Außenzuschnitts 20, nämlich unter Abziehen derselben
vom Faltdorn 18, durch diesen hindurch bewegt wird. Die Zigarettengruppe 14 gelangt
dadurch in die soweit fertiggestellte Verpackung. Die gebildete Packungseinheit wird
durch den Schieber 39 an eine gleichachsig mitlaufende Haltetasche 21 übergeben.
[0027] Der Schieber 39 ist durch eine quergerichtete Tastrolle 65 betätigbar, die am Ende
des Schiebers 39 angeordnet ist und in eine umlaufende Kurvennut 66 des feststehenden
Tragkörpers 28 eintritt. Der Schieber 39 wird demnach selbsttätig nach Maßgabe der
Drehbewegung des Faltrevolvers 11 betätigt.
[0028] Im Bereich der Haltetaschen 21 wird die Zigarettenpackung 10 fertiggefaltet. Insbesondere
werden über die Zigarettengruppe 14 hinwegragende Bereiche des Innenzuschnitts 16
unter Bildung einer Stirnwand der Zigarettenpackung 10 gefaltet. Danach wird die Zigarettenpackung
10 dem Übergaberevolver 13 zugeführt.
[0029] Eine Besonderheit besteht darin, daß der zwischen den Faltdornen 18 einerseits und
den Haltetaschen 21 andererseits in Normalstellung vorhandene Abstand zur Übergabe
der Packungseinheit vom Faltdorn 18 an eine benachbarte Haltetasche 21 beseitigt ist.
Wie beispielsweise aus Fig. 2, unten, ersichtlich, schließen während dieser Phase
Faltdorn 18 und Haltetasche 21 in Axialrichtung unmittelbar aneinander an.
[0030] Bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel sind die Haltetaschen 21 zu diesem Zweck
in achsparalleler Richtung während der Drehbewegung verschiebbar. Die Haltetaschen
21 sind in achsparalleler Richtung an einem Träger befestigt, im vorliegenden Falle
an zwei im Abstand voneinander angeordneten Tragstangen 41, 42. Diese sind in einer
achsparallelen Führung 43 am Außenumfang des Drehkörpers 24 verschiebbar gelagert.
Die achsparallelen Hin- und Herbewegungen der Tragstangen 41, 42 werden durch eine
umlaufende, im Tragkörper 28 gebildete Steuernut 43 bewirkt, in die eine mit den Tragstangen
41, 42 verbundene Tastrolle 44 eintritt.
[0031] Die der Haltetasche 21 zugekehrten Enden der Tragstangen 41, 42 sind durch eine quergerichtete
Traverse 45 miteinander verbunden. An dieser ist die Haltetasche 21 angebracht. Traverse
45 und Haltetasche 21 sind starr miteinander verbunden, so daß die Haltetasche 21
frei schwebend an den freien Enden der Tragstangen 41, 42 bzw. der Traverse 45 angebracht
ist. Durch Ausfahren der Tragstangen 41, 42 infolge Drehung des Faltrevolvers 11 werden
die Haltetaschen 21 nacheinander in Richtung auf den zugeordneten, gegenüberliegenden
Faltdorn 18 bewegt, bis die Haltetasche 21 jeweils mit einer offenen Seite, nämlich
einer Einschuböffnung 46, unmittelbar benachbart und ausgerichtet zum Faltdorn 18
positioniert ist. Der Schieber 39 bzw. dessen Schieberkopf 40 kann nun die Zigarettenpackung
10 samt Inhalt in die Haltetasche 21 einschieben (Fig. 6).
[0032] Die Haltetaschen 21 sind aus konstruktiven Gründen geteilt, bestehen nämlich aus
einer im Querschnitt U-förmigen Untertasche 47 und einer auf Seitenwänden 48, 49 derselben
angebrachten Obertasche 50. Diese ist durch Schrauben mit der Untertasche 47, nämlich
den Seitenwänden 48, 49, verbunden.
[0033] Im Bereich einer Seitenwand 49 bildet die Haltetasche 21 einen Längsschlitz 51. Durch
diesen kann ein Andrückorgan hindurchtreten, nämlich eine Andrückleiste 52. Diese
dient zum zeitweiligen Fixieren von übereinander liegenden und durch Klebung miteinander
verbundenen Faltlappen der Außenumhüllung bzw. des Außenzuschnitts 20. Die jeder Haltetasche
21 zugeordnete Andrückleiste 52 ist an einem Schwenkhebel 53 angebracht. Dieser ist
über einen Wellenzapfen 54 schwenkbar, der seinerseits durch eine in einer Steuernut
55 laufende Tastrolle 56 betätigbar ist. Bei Verschiebung der Haltetasche 21 in achsparalleler
Richtung ist die Andrückleiste 52 zurückgezogen (Stellung gemäß Fig. 6).
[0034] Der Haltetasche 21 ist ebenfalls ein Schuborgan zugeordnet, nämlich ein Stößel 57.
Dessen Stößelstange 58 ist zwischen den Tragstangen 41, 42 angeordnet. Die Stößelstange
58 tritt mittig durch die Traverse 45 hindurch. Ein Stößelkopf 59 ist innerhalb der
Haltetasche 21 in Längsrichtung derselben verschiebbar. Der Stößelkopf 59 wirkt mit
beim Einschieben einer Zigarettenpackung 10 in die Haltetasche 21. Der Stößelkopf
59 liegt zunächst unmittelbar im Bereich der Einschuböffnung 46 und wandert dann mit
der eingeschobenen Zigarettenpackung 10 in die entgegengesetzte Endstellung unter
Bildung eines Bodens der Haltetasche 21 (Position gemäß Fig. 7).
[0035] Auch die Bewegungen des Stößels 57 sind nach Maßgabe der Drehbewegung des Faltrevolvers
11 steuerbar. An einem mit der Stößelstange 58 verbundenen Ansatz 60 ist eine Tastrolle
61 angeordnet, die in eine Steuernut 62 des feststehenden Tragkörpers 28 eintritt.
[0036] Der Stößel 57 hat vor allem die Aufgabe, die fertige Zigarettenpackung 10 aus der
Haltetasche 21 auszuschieben und dabei an den Übergaberevolver 13 zu übergeben. Während
dieser Phase wird die Haltetasche 21 in eine zurückgezogene Stellung bewegt, also
die Haltetasche 21 in eine zurückgezogene Stellung bewegt, also in eine Position mit
größerem Abstand von den Faltdornen 18, derart, daß die betreffende Haltetasche 21
vollständig aus der Bewegungsbahn der übrigen Haltetaschen 21 in Normalstellung derselben
herausbewegt ist. In dieser Stellung wird die Zigarettenpackung 10 von einer Halterung
des Übergaberevolvers 13 übernommen. Dieser ist so positioniert, daß dessen Taschen
in der Ebene umlaufen, in der die Haltetaschen 21 in der Normalstellung positioniert
sind (zum Beispiel Fig. 2 oben).
[0037] Der Ablauf der einzelnen Bewegungen im Bereich des Faltrevolvers 11 hinsichtlich
der Faltdorne 18 einerseits und der Haltetaschen 21 andererseits ist in Fig. 3 als
Abwicklung und in verkürzter Fassung dargestellt. Die einzelnen ausgewählten Positionen
sind fortlaufend mit den Buchstaben a bis i gekennzeichnet. Die korrespondierenden
Positionen am Faltrevolver 11 ergeben sich aus Fig. 1, wobei zu beachten ist, daß
die Zigarettenpackungen 10 bzw. die Zuschnitte für diese während einer Phase von mehr
als einer Umdrehung des Faltrevolvers 11 von diesem gefördert werden.
[0038] In der Position a befindet sich der Innenzuschnitt 16 auf dem Faltdorn 11. Es beginnt
die Faltung der Bodenfaltlappen 37. Die Kopffaltung ist in der Position b vollendet.
In der Station c beginnt die Faltung von Bodenlappen des Außenzuschnitts 20. Dieser
Faltvorgang ist in der Station d beendet. Während der Faltungen im Bereich des Bodens,
also in den Stationen b, c, d, befindet sich der Schieberkopf 40 des Schiebers 39
innerhalb des Faltdorns 18 benachbart zu den Bodenfaltungen, so daß diese gegen eine
feste Fläche vollzogen werden.
[0039] Nach der Station d wird der Schieberkopf 40 zurückgezogen, und zwar in eine Endstellung
außerhalb des Bewegungsbereichs der Taschenkette 15. Diese kann demnach in dieser
Position g zwischen Schieberkopf 40 und Faltdorn 18 vorbeibewegt werden. In der Stellung
g wird der Schieber 39 bereits in entgegengesetzter Richtung wirksam. Die Zigarettengruppe
14 in der betreffenden Tasche 64 der Taschenkette 15 wird durch den Schieberkopf 40
aus dem Faltdorn 18 ausgestoßen unter Mitnahme der Zuschnitte auf der Außenseite des
Faltdorns 18. Die so gebildete Packungseinheit wird durch den Schieber 39 in eine
benachbarte Haltetasche 21 eingeführt. Der Ubergabevorgang vollzieht sich in Position
h. In dieser Stellung ist die Haltetasche 21 durch entsprechende Bewegung des Stößels
57 in eine Position unmittelbar benachbart zum Faltdorn 18 bewegt, so daß die Packungseinheit
über die offene Einschuböffnung 46 in die Haltetasche 21 gelangen kann.
[0040] Die Haltetasche 21 wird sodann mit der Packungseinheit in die Normalstellung zurückgefahren
(Position i). In dieser Stellung wird die Andrückleiste 52 wirksam, die durch den
Längsschlitz 51 der Haltetasche 21 hindurchtritt und auf dieser Seite liegende, einander
überlappende und miteinander verklebte Faltlappen des Außenzuschnitts 20 aneinanderdrückt.
[0041] Während der weiteren Bewegung des Faltrevolvers 11 wird der Innenzuschnitt 16 im
Bereich einer Stirnwand gefaltet, so daß der Innenzuschnitt 16 die Zigarettengruppe
14 vollständig umgibt. Die Haltetaschen 21 bleiben dabei in der Normalstellung, bis
die Position e/f erreicht ist, benachbart zum Übergaberevolver 13, der im Bereich
der Normalstellung der Haltetaschen 21 positioniert ist.
[0042] Zur Übergabe der Zigarettenpackungen 10 an den Übergaberevolver 13 werden die Haltetaschen
21 weiter zurückgezogen, also unter Vergrößerung des Abstands zu den Faltdornen 18
(Stellung gemäß Fig. 9). Der Stößel 57 bzw. dessen Stößelkopf 59 bleibt dabei in der
vorher erreichten Position, also unter Anlage an der Zigarettenpackung 10 in der Haltetasche
21. Diese wird demnach relativ zur Zigarettenpackung 10 und zum Stößelkopf 59 zurückgezogen
in die Position gemäß e und f (Fig. 3). Zugleich wird die freiliegende Zigarettenpackung
10 durch Mitnahmeorgane bzw. Taschenwände 63 des Übergaberevolvers 13 erfaßt. Die
Andrückleiste 52 ist während dieser Phase, nämlich in den Positionen e und f, von
der Haltetasche 21 zurückgezogen.
[0043] Die beschriebene Vorrichtung kann unter Anpassung einzelner Organe für die Herstellung
und Füllung anderer Packungstypen verwendet werden, insbesondere auch für die Fertigung
von Hinge-Lid-Packungen für Zigaretten.
Bezugszeichenliste:
[0044]
- 10
- Zigarettenpackung
- 11
- Faltrevolver
- 12
- Trockenrevolver
- 13
- Übergaberevolver
- 14
- Zigarettengruppe
- 15
- Taschenkette
- 16
- Innenzuschnitt
- 17
- Stanniolaggregat
- 18
- Faltdorn
- 19
- Papieraggregat
- 20
- Außenzuschnitt
- 21
- Haltetasche
- 22
- Teilrevolver
- 23
- Teilrevolver
- 24
- Drehkörper
- 25
- Tragwand
- 26
- Tragwand
- 27
- Querwand
- 28
- Tragkörper
- 29
- Welle
- 30
- Handrad
- 31
- Seitenwand
- 32
- Andrückwalze
- 33
- Innenwand
- 34
- Falter
- 35
- Seitenwand
- 36
- Außenwand
- 37
- Bodenfaltlappen
- 38
- Vertiefung
- 39
- Schieber
- 40
- Schieberkopf
- 41
- Tragstange
- 42
- Tragstange
- 43
- Steuernut
- 44
- Tastrolle
- 45
- Traverse
- 46
- Einschuböffnung
- 47
- Untertasche
- 48
- Seitenwand
- 49
- Seitenwand
- 50
- Obertasche
- 51
- Längsschlitz
- 52
- Andrückleiste
- 53
- Schwenkhebel
- 54
- Wellenzapfen
- 55
- Steuernut
- 56
- Tastrolle
- 57
- Stößel
- 58
- Stößelstange
- 59
- Stößelkopf
- 60
- Ansatz
- 61
- Tastrolle
- 62
- Steuernut
- 63
- Taschenwand
- 64
- Tasche
- 65
- Tastrolle
- 66
- Kurvennut
- 67
- Parallelogrammgestänge
- 68
- Tastrolle
- 69
- Tastrolle
- 70
- Nut
- 71
- Nut
1. Verpackungsmaschine für die Fertigung von Zigarettenpackungen (10), mit einer Gruppe
von entlang einer endlosen Bewegungsbahn bewegten ersten Aufnahmen-Faltdome (18) -
für Packungsinhalt und/oder Verpackungsmaterial und mit einer Gruppe von zweiten Aufnahmen
- Haltetaschen (21) -, die in einer zu den Faltdomen (18) versetzten Ebene bewegbar
sind, wobei teilweise fertiggestellte Packungen (10) von den Faltdomen (18) an die
hierauf ausgerichteten Haltetaschen (21) in achsparalleler Richtung überführbar sind,
mit folgenden Merkmalen:
a) die Faltdorne (18) einerseits und die Haltetaschen (21) andererseits sind kontinuierlich
entlang endloser Bewegungsbahnen bewegbar und mindestens in einem Teilbereich ihrer
Bewegungsbahnen hinsichtlich Relativstellung und Fördergeschwindigkeit in Axialrichtung
aufeinander ausgerichtet,
b) die Faltdorne (18) und die Haltetaschen (21) sind mindestens im Bereich der ausgerichteten
Bewegungsbahnen in Axialrichtung relativ zueinander bewegbar, derart, dass in einer
Aufnahmestellung zur Übergabe von teilweise fertiggestellten Packungen (10) von den
Faltdomen (18) an die Haltetaschen (21) zwischen letzteren kein bzw. nur ein geringer
Abstand in Axialrichtung gegeben ist,
c) die Faltdorne (18) und die Haltetaschen (21) sind längs des Umfangs eines gemeinsamen,
kontinuierlich drehbaren Faltrevolvers (11) angeordnet sind, wobei die Faltdome (18)
einerseits und die Haltetaschen (21) andererseits in Ausgangsstellungen mit einem
größeren axialen Abstand - größer als die Abmessung einer Packung (10) - voneinander
angeordnet und in gleichen Umfangsebenen mit achsparalleler Ausrichtung zueinander
positioniert sind,
d) die Faltdome (18) sind feststehend am Faltrevolver (11) positioniert und die Haltetaschen
(21) sind am Faltrevolver (11) zur Übernahme der teilweise gefalteten Packungen (10)
von den Faltdomen (18) in Richtung auf diese in die Aufnahmestellung bewegbar, in
der die Haltetaschen (21) unmittelbar an den jeweils zugeordneten Faltdorn (18) anschließen,
und die Haltetaschen (21) sind nach Übernahme einer Packung (10) in die Ausgangsstellung
zurückbewegbar.
2. Verpackungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Faltrevolver (11) aus zwei in axialer Richtung nebeneinander angeordneten und
miteinander verbundenen Teilrevolvem (22, 23) besteht, wobei die ersten Aufnahmen
- Faltdome (18) - an einem Teilrevolver (22) und die zweiten Aufnahmen - Haltetaschen
(21) - am zweiten Teilrevolver (23) angeordnet sind.
3. Verpackungsmaschine nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltetaschen (21) durch mechanische Steuerorgane, insbesondere Kurvenscheiben
bzw. Kurvennuten während der Drehbewegung des Faltrevolvers (11) in achsparalleler
Richtung bis in eine Stellung unmittelbar benachbart zu einem zugeordneten Faltdorn
(18) und danach zurück in die Normalstellung bewegbar sind.
4. Verpackungsmaschine nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Gruppe von Aufnahmen, insbesondere die Haltetaschen (21), in eine weitere,
dritte Position bewegbar sind, insbesondere in eine Position mit Abstand von der Normalstellung,
derart, dass bei der Bewegung der Haltetaschen (21) der Tascheninhalt ausschiebbar
und an einen Abförderer bzw. an einen Übergaberevolver (13) übergebbar sind.
5. Verpackungsmaschine nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Faltrevolver (11) aus zwei miteinander verbundenen Teilrevolvern (22, 23) besteht,
wobei die eine Gruppe von Aufnahmen - Falbdome (18) - an dem einen Teilrevolver (22)
und die andere Gruppe von Aufnahmen - Haltetaschen (21) - an dem anderen Teilrevolver
(23) angebracht sind.
6. Verpackungsmaschine nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Inhalt der Faltdome (18) - eine Zigarettengruppe (14) - durch einen Schieber
(39) mit Schieberkopf (40) aus einem Förderer für die Zigarettengruppen (14), insbesondere
einer Tasche (64) einer Taschenkette (15) ausschiebbar, in den zur Tasche (64) benachbarten
Faltdom (18) ein- und durch diesen hindurchschiebbar ist in die Haltetasche (21) unter
Mitnahme der auf der Außenseite des Faltdoms (18) positionierten, teilweise gefalteten
Zuschnitte.
7. Verpackungsmaschine nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltetaschen (21) auf der dem Faltdorn (18) zugekehrten Seite eine Einschuböffnung
(46) für die Zigarettenpackungen (10) und auf der gegenüberliegenden Seite einen innerhalb
der Haltetasche (21) verschiebbaren Boden aufweisen, insbesondere einen Stößelkopf
(59) eines verschiebbaren Stößels (57).
8. Verpackungsmaschine nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Haltetaschen (21) an einem in achsparalleler Richtung verschiebbaren Träger einseitig
abstehend angeordnet sind, insbesondere an Tragstangen (41, 42), die durch Tastrollen
(44) in Steuernuten (43) bewegbar sind.
9. Verpackungsmaschine nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die der Haltetasche (21) zugekehrten Enden der Tragstangen (41, 42) durch eine Traverse
(45) miteinander verbunden sind und dass die Haltetasche (21) an dieser Traverse (45)
angeordnet ist.
10. Verpackungsmaschine nach Anspruch 1 oder einem der weiteren Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die im Querschnitt geschlossene Haltetasche (21) an wenigstens einer Seite - Seitenwand
(49) - eine Ausnehmung, insbesondere einen Längsschlitz (51) aufweist für den Durchtritt
eines bewegbaren Andrückorgans, vorzugsweise einer Andrückleiste (52) zum Aneinanderdrücken
von Faltlappen der Zigarettenpackung (10).
1. Packaging machine for producing cigarette packs (10), having a group of first mounts
- folding mandrels (18) - which move along an endless movement path and are intended
for pack contents and/or packaging material, and having a group of second mounts-retaining
pockets (21) - which can be moved in a plane which is offset in relation to the folding
mandrels (18), it being possible for not yet finished packs (10) to be transferred
from the folding mandrels (18) to the retaining pockets (21), which are aligned therewith,
in the axis-parallel direction, having the following features:
a) the folding mandrels (18), on the one hand, and the retaining pockets (21), on
the other hand, can be moved continuously along endless movement paths and, at least
in a sub-region of their movement paths, are aligned axially with one another in respect
of relative position and conveying speed,
b) the folding mandrels (18) and the retaining pockets (21) can be moved axially relative
to one another, at least in the region of the aligned movement paths, such that, in
a receiving position for the transfer of not yet finished packs (10) from the folding
mandrels (18) to the retaining pockets (21), there is only a very small distance,
if any at all, between the latter in the axial direction,
c) the folding mandrels (18) and the retaining pockets (21) are arranged along the
circumference of a common, continuously rotatable folding turret (11), the folding
mandrels (18), on the one hand, and the retaining pockets (21), on the other hand,
in starting positions, being spaced apart from one another by a relatively large axial
distance-larger than the dimension of a pack (10) - and being positioned in the same
circumferential planes with axis-parallel alignment,
d) the folding mandrels (18) are positioned in a fixed manner on the folding turret
(11), and the retaining pockets (21) can be moved on the folding turret (11), for
the purpose of receiving the partially folded packs (10) from the folding mandrels
(18), in the direction of the latter'into the receiving position, in which the retaining
pockets (21) directly adjoin the respectively associated folding mandrel (18), and
the retaining pockets (21) can be moved back into the starting position once they
have received a pack (10).
2. The packaging machine according to Claim 1, characterized in that the folding turret (11) comprises two sub-turrets (22, 23) which are axially adjacent
to one another and connected to one another, the first mounts - folding mandrels (18)
- being arranged on a sub-turret (22) and the second mount - retaining pockets (21)
- being arranged on the second sub-turret (23).
3. Packaging machine according to Claim 1 or 2, characterized in that by means of mechanical control members, in particular cam plates or curved grooves,
the retaining pockets (21) can be moved, during the rotary movement of the folding
turret (11), in the axis-parallel direction into a position directly adjacent to an
associated folding mandrel (18) and then back into the normal position.
4. Packaging machine according to Claim 1 or one of the further claims, characterized in that one group of mounts, in particular the retaining pockets (21), can be moved into
a further, third position, in particular into a position at a distance from the normal
position, such that, during movement of the retaining pockets (21), the pocket contents
can be pushed out and transferred to a removal conveyor and/or to a transfer turret
(13).
5. Packaging machine according to Claim 1 or one of the further claims, characterized in that the folding turret (11) comprises two sub-turrets (22, 23) which are connected to
one another, one group of mounts - folding mandrels (18) - being fitted on one sub-turret
(22) and the other group of mounts - retaining pockets (21) - being fitted on the
other sub-turret (23).
6. Packaging machine according to Claim 1 or one of the further claims, characterized in that the contents of the folding mandrels (18) - a cigarette group (14) - can be pushed,
by means of a pusher (39) with pusher head (40), out of a conveyor for the cigarette
groups (14), in particular a pocket (64) of a pocket chain (15), into the folding
mandrel (18) adjacent to the pocket (64) and through this folding mandrel into the
retaining pocket (21), the partially folded blanks positioned on the outside of the
folding mandrel (18) being carried along in the process.
7. Packaging machine according to Claim 1 or one of the further claims, characterized in that the retaining pockets (21) have, on the side which is directed towards the folding
mandrel (18), a push-in opening (46) for the cigarette packs (10) and, on the opposite
side, a base which can be displaced within the retaining pocket (21), in particular
a head (59) of a displaceable push rod (57).
8. Packaging machine according to Claim 1 or one of the further claims, characterized in that the retaining pockets (21) are arranged such that they project on one side of a carrier
which can be displaced in the axis-parallel direction, in particular on carrying rods
(41, 42) which can be moved by contact rollers (44) in control grooves (43).
9. Packaging machine according to Claim 8, characterized in that those ends of the carrying rods (41, 42) which are directed towards the retaining
pocket (21) are connected to one another by a crossmember (45), and in that the retaining pocket (21) is arranged on this crossmember (45).
10. Packaging machine according to Claim 1 or one of the further claims, characterized in that on at least one side - side wall (49) - the cross-sectionally closed retaining pocket
(21) has a recess, in particular a longitudinal slot (51), for the through-passage
of a movable pressure-exerting member, preferably of a pressure-exerting strip (52)
for pressing folding tabs of the cigarette packet (10) against one another.
1. Empaqueteuse pour la fabrication de paquets de cigarettes (10), comportant un groupe
de premiers récepteurs mus le long d'une trajectoire sans fin - mandrins de pliage
(18) - pour le contenu du paquet et/ou du matériau d'emballage et un groupe de deuxièmes
récepteurs - poches de maintien (21) - qui sont mobiles dans un plan décalé des mandrins
de pliage (18), les paquets (10) partiellement achevés étant transférés, des mandrins
de pliage (18) aux poches de maintien (21) alignées sur ceux-ci, dans une direction
parallèle à l'axe, ayant les caractéristiques suivantes :
a) les mandrins de pliage (18) d'une part et les poches de maintien (21) d'autre part
sont mus de façon continue le long de trajectoires sans fin, et au moins dans une
partie de leurs trajectoires, sont alignés les uns sur les autres dans la direction
axiale en ce qui concerne leur position relative et leur vitesse de transport,
b) les mandrins de pliage (18) et les poches de maintien (21) sont, au moins dans
la zone des trajectoires alignées, mus les uns par rapport aux autres dans la direction
axiale, de façon telle que dans une position de réception pour le transfert des paquets
(10) partiellement achevés des mandrins de pliage (18) aux poches de maintien (21),
il n'y ait pas entre ces derniers d'intervalle dans la direction axiale, ou il y ait
seulement un petit intervalle dans cette direction,
c) les mandrins de pliage (18) et les poches de maintien (21) sont placés le long
du pourtour d'un revolver de pliage commun tournant de façon continue (11), les mandrins
de pliage (18) d'une part et les poches de maintien (21) d'autre part étant, dans
des positions initiales, placés à une grande distance axiale les uns des autres -
à une distance plus grande que la dimension d'un paquet (10) - et positionnés dans
des plans du pourtour identiques, alignés parallèlement à l'axe les uns par rapport
aux autres,
d) les mandrins de pliage (18) sont fixes sur le revolver de pliage (11) et les poches
de maintien (21) sont mobiles sur le revolver de pliage (11) pour la prise, par les
mandrins de pliage (18), des paquets (10) partiellement pliés, en direction des mandrins
de pliage (18) jusqu'à la position de réception, dans laquelle les poches de maintien
(21) sont immédiatement contiguës au mandrin de pliage (18) associé, et après la prise
d'un paquet (10), les poches de maintien (21) sont ramenées en position initiale.
2. Empaqueteuse selon la revendication 1, caractérisée par le fait que le revolver de pliage (11) est constitué de deux revolvers partiels (22, 23) placés
l'un à côté de l'autre dans la direction axiale et joints, les premiers récepteurs
- mandrins de pliage (18) - étant placés sur un revolver partiel (22) et les deuxièmes
récepteurs - poches de maintien (21) - placés sur le deuxième revolver partiel (23).
3. Empaqueteuse selon l'une des revendications 1 et 2, caractérisée par le fait que pendant le mouvement de rotation du revolver de pliage (11), des organes mécaniques
de commande, en particulier des disques cames ou des rainures cames, meuvent les poches
de maintien (21) dans une direction parallèle à l'axe jusqu'à une position située
à proximité immédiate d'un mandrin de pliage (18) associé et ensuite les ramènent
en position normale.
4. Empaqueteuse selon la revendication 1 ou une des autres revendications, caractérisée par le fait qu'un groupe de récepteurs, en particulier les poches de maintien (21), sont amenés dans
une troisième position, en particulier dans une position espacée de la position normale,
de façon telle que pendant le mouvement des poches de maintien (21), le contenu de
celles-ci soit expulsé et transféré à un transporteur d'évacuation, plus précisément
à un revolver de transfert (13).
5. Empaqueteuse selon la revendication 1 ou une des autres revendications, caractérisée par le fait que le revolver de plage (11) est constitué de deux revolvers partiels joints (22, 23),
un groupe de récepteurs - mandrins de pliage (18) - étant montés sur un revolver partiel
(22) et l'autre groupe de récepteurs - poches de maintien (21) - montés sur l'autre
revolver partiel (23).
6. Empaqueteuse selon la revendication 1 ou une des autres revendications, caractérisée par le fait qu'un coulisseau (39) pourvu d'une tête (40) expulse le contenu des mandrins de pliage
(18) - un groupe de cigarettes (14) - d'un transporteur des groupes de cigarettes
(14), en particulier d'une poche (64) d'une chaîne à poches (15), et lui fait traverser
le mandrin de pliage (18) voisin de la poche (64) pour l'introduire dans la poche
de maintien (21) en entraînant les découpes partiellement pliées placées sur le côté
extérieur du mandrin de pliage (18).
7. Empaqueteuse selon la revendication 1 ou une des autres revendications, caractérisée par le fait que les poches de maintien (21) présentent sur le côté dirigé vers le mandrin de pliage
(18) un orifice d'introduction (46) pour l'introduction des paquets de cigarettes
(10) et sur le côté opposé un fond mobile à l'intérieur de la poche de maintien (21),
en particulier une tête (59) d'un poussoir mobile (57).
8. Empaqueteuse selon la revendication 1 ou une des autres revendications, caractérisée par le fait que les poches de maintien (21) sont placées, en saillant d'un côté, sur un support mobile
dans une direction parallèle à l'axe, en particulier sur des barres supports (41,
42), qui sont mues dans des rainures de conduite (43) par des galets palpeurs (44).
9. Empaqueteuse selon la revendication 8, caractérisée par le fait que les extrémités des barres supports (41, 42) dirigées vers la poche de maintien (21)
sont reliées par une traverse (45) et que la poche de maintien (21) est placée sur
cette traverse (45).
10. Empaqueteuse selon la revendication 1 ou une des autres revendications, caractérisée par le fait que la poche de maintien (21), à section fermée, présente sur au moins un côté - paroi
latérale (49) - un évidement, en particulier une fente longitudinale (51), pour le
passage d'un organe mobile de serrage, de préférence d'une barrette de serrage (52),
pour le serrage l'une contre l'autre de pattes du paquet de cigarettes (10).