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(11) |
EP 0 850 869 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.02.2003 Patentblatt 2003/09 |
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Anmeldetag: 13.12.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B66B 11/02 |
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Aufzugskabine
Elevator car
Cabine d'ascenseur
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT CH DE FR GB LI |
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Priorität: |
23.12.1996 EP 96810894
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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01.07.1998 Patentblatt 1998/27 |
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Patentinhaber: INVENTIO AG |
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CH-6052 Hergiswil (CH) |
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Erfinder: |
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- Richter, Utz, Dipl.-Ing.
6030 Ebikon (CH)
- Liebetrau, Christoph, Ing. HTL
5737 Menziken (CH)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 418 511 FR-A- 2 293 393 US-A- 4 779 707
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EP-A- 0 721 912 FR-A- 2 673 887
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Aufzugskabine mit einem Metallprofilrahmen, an
dem ein Kabinenboden, eine Kabinendecke, Kabinenwände und eine Kabinentüre fixiert
sind.
[0002] Aufzugskabinen sind üblicherweise quaderförmige Hohlkörper, deren allseitige Begrenzungsflächen
idealerweise aus einfachen rechteckigen Platten bestehen können. Eine Ausnahme bildet
selbstverständlich die die Kabinentüre enthaltende Begrenzungsfläche (Frontwand).
[0003] Aus FR 2 673 887 ist eine Aufzugskabine bekannt, deren Stabilität durch einen Metallprofilrahmen
gewährleistet ist, wobei die Metallprofile in etwa entsprechend den Kanten eines Quaders
mit den Abmessungen der Kabine angeordnet sind. Die Seitenflächen des quaderförmigen
Rahmens sind mit nicht näher definierten Platten und einem Türsystem verschlossen,
wobei diese mit zusätzlichen Halteelementen am Rahmen zu befestigen sind. Die vorzugsweise
aus Vierkantrohren und U-Profilen bestehenden Metallprofile des Rahmens sind miteinander
verschraubt oder verschweisst.
[0004] Das Verschrauben des beschriebenen Rahmens bedingt eine relativ aufwändige Bearbeitung
der Profile, da für einen Teil der Profile stirnseitig angebrachte Gewindeplatten
erforderlich sind und die Position aller Schraubenlöcher in den anderen Profilen den
jeweiligen Kabinenabmessungen entsprechend anzubringen sind.
[0005] Der vorliegenden Erfindung wurde deshalb die Aufgabe zugrunde gelegt, eine Aufzugskabine
zu schaffen, die ebenfalls eine Rahmenkonstruktion zur Aufnahme und Fixierung von
plattenförmigen Boden-, Decken- und Wandelementen aufweist, bei der jedoch Aufwand
und Anzahl der Bearbeitungsschritte bei der Herstellung der vorfabrizierten Elemente
für Aufzugskabinen mit variierenden Abmessungen geringer sind, und die bei der Montage
die Fixierung der genannten plattenförmigen Elemente mit minimalstem Aufwand ermöglicht.
[0006] Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 gekennzeichnete und beispielhaft in Zeichnung
und Beschreibung dargestellte Erfindung gelöst.
[0007] Die Erfindung zeichnet sich u.a. dadurch aus, dass die Aufzugskabine einen Metallprofilrahmen
aus abgelängten Strangpressprofilen aufweist, mit welchem zugeschnittene Platten für
den Kabinenboden, die Kabinendecke und die Kabinenwände sowie ein Kabinentürsystem
fixiert sind, wobei die genannten Strangpressprofile Montagenuten enthalten, die sich
über die gesamte Profillänge erstrecken und der Ankopplung von Schraub-Verbindungselementen
dienen, mit denen die einzelnen Strangpressprofile zu einem stabilen Rahmen verbunden
sind.
[0008] Mit dem erfindungsgemässen Konzept wird, neben anderen Vorteilen, eine wesentliche
Reduktion des Bearbeitungsaufwands für die Rahmenprofile sowie des Aufwands für die
Befestigung der den Kabinenboden, die Kabinendecke und die Kabinenwände bildenden
Platten erreicht.
[0009] Vorteilhafte Weiterbildungen und Verbesserungen sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
[0010] Gemäss einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung sind der Kabinenboden, die
Kabinendecke und die Kabinenwände als Verbundplatten (Sandwichplatten) ausgeführt.
Damit kann eine besonders leichte, jedoch ausreichend stabile und vibrationsarme Kabinenkonstruktion
erreicht werden.
[0011] Ein besonderer Vorteil der Anwendung von Strangpressprofilen für den Metallprofilrahmen
ergibt sich daraus, dass mit solchen Profilen Führungsnuten für die Fixierung von
Randzonen des Kabinenbodens, der Kabinendecke und/oder der Kabinenwände geschaffen
werden können. Solche Führungsnuten können als stranggepresste Nuten in einem einzelnen
Strangpressprofil vorhanden sein oder durch Zusammenwirken von parallel angeordneten
Strangpressprofilen mit geeigneter Querschnittskontur gebildet werden. Die den Kabinenboden,
die Kabinen-decke und die Kabinenwände bildenden Platten sind damit nach dem Zuschnitt
auf die erforderliche Höhe und Breite ohne weitere Nachbearbeitung einbaubereit. Es
sind weder Löcher noch Einschnitte für irgendwelche Fügetechniken anzubringen.
[0012] Die Erfindung wird im folgenden anhand eines Ausführungsbeispiels näher erläutert
und in den Zeichnungen dargestellt, es zeigen:
- Fig 1
- eine 3D-Ansicht der Kabine,
- Fig.2
- eine Ansicht von oben mit Horizontalquerschnitt der rechten Hälfte,
- Fig.3
- einen Querschnitt einer Eckverbindung,
- Fig.4
- einen Querschnitt im Türschwellenbereich,
- Fig.5
- einen Querschnitt des Bodenrahmens hinten und
- Fig.6
- einen Querschnitt im Bereich der Türaufhängung.
[0013] In der 3D-Aussenansicht der Fig.1 werden Aufbau und wesentliche Teile der Kabine
gezeigt. Dies sind zwei Installationsprofile 11, ein Dachrahmen 7, ein Bodenrahmen
10, Eckprofile 8 und Wandelemente 9/13. Die beiden kastenförmigen, nach dem Kabineninnern
offenen Installationsprofile 11 bilden den tragenden Vorderteil der Kabine und sind
je seitlich vertikal angeordnet. Sie verbinden zusammen mit den beiden rückseitigen
Eckprofilen 8 den Bodenrahmen 10 mit dem mit dem Dachrahmen 7. Am vorderen Teil des
Bodenrahmens 10 ist eine Schwellengruppe 12 befestigt, bestehend aus einem Querträger
12.2 und einer Türschwelle 12.3, welche als unteres Türführungsprofil ausgebildet
ist. An den oberen Enden der Installationsprofile 11 ist ein kompletter Türantrieb
2 befestigt. Zwischen dem Türantrieb 2 und der Türschwelle 12.3 sind die Türblätter
1 angeordnet. Die Wandflächen zwischen dem Bodenrahmen 10, dem Dachrahmen 7 und dem
Installationsprofil 11 sind mit Seitenwänden 9 und einer Rückwand 13 gebildet. Eine
mit dem Dachrahmen 7 eingefasste Kabinendecke ist mit 5 bezeichnet. Mit 6 sind Befestigungselemente
bezeichnet, mittels welchen die Eckverbindungen beim Dachrahmen 7 hergestellt werden.
Die Kabine ist oben über zwei am Dachrahmen 7 befestigten Kabinenlager 3 über nicht
dargestellte Dämpfungselemente mit einem die Kabine tragenden Fangrahmen 4 verbunden.
Die oberen Kabinenlager 3 nehmen Horizontalkräfte in Bezug auf den Fangrahmen 4 auf.
Untere nicht dargestellte Kabinenlager nehmen die vertikalen Kräfte auf und sind an
entsprechenden Stellen zwischen dem Kabinenunterteil und dem Fangrahmen 4 angeordnet.
[0014] Im teilweisen Horizontalschnitt der Fig.2 ist die Anordnung und Form der Installationsprofile
11 erkennbar. Ein vorderer Schenkel 11.1 weist Montagenuten 11.6 auf für die Befestigung
der Schwellengruppe 12 und des kompletten Türantriebes 2. Ein hinterer Schenkel 11.4
ist an seinem kabinenseitigen Ende als Befestigungsprofil 11.2 ausgebildet. Die Profilrückwand
11.3 weist gegen das Innere gerichtete Montagerippen 11.5 auf für die Befestigung
von Apparaten und Verdrahtungen. Im teilweisen Horizontalschnitt sind die Seitenwand
9 und die Rückwand 13 im Querschnitt schematisch ersichtlich, sowie eine in der Seitenwand
9 enthaltene Innenverkleidung 9.2, welche auch die kabinenseitige Oeffnung des Installationsprofils
11 abdeckt. Mit 14 ist das Bodenelement bezeichnet.
[0015] Die Fig.3 zeigt weitere Einzelheiten der Seitenwand 9, der Rückwand 13 und einer
Eckverbindung. Das Eckprofil 8 weist in der Eckpartie einen Hohlraum 8.5 auf und an
den beiden kurzen Schenkeln eine nach innen offene Montagenut 8.1 und 8.2. Ein erstes
um die Ecke führendes elastisches Profil 8.3 ist mit einer federnden Doppelnase in
die Montagenut 8.1 selbsthaltend eingeschnappt und ein zweites elastisches Profil
8.4 mit einem nach innen gerichteten kurzen Schenkel ist auf gleiche Art in die Montagenut
8.2 eingeschnappt. Das ergibt eine elastische Halterung und Fixierung einer Verbundplatte
13.1 der Rückwand 13 und eine ebensolche Halterung und Fixierung einer Verbundplatte
9.1 der Seitenwand 9. Die aus Handelsware zugeschnittenen Verbundplatten bestehen
aus einem sehr leichten steifen Kern mit beidseitigen dünnen, jedoch festen und strapazierfähigen
Deckschichten. Dieser Materialverbund ergibt formstabile, leichte und wärmeisolierende
Bauelemente. Die Verbundplatte 9.1 der Seitenwand 9 ist mit einer Innenverkleidung
9.2 abgedeckt, welche mittels weichen Zwischenlagen 9.3 an der Verbundplatte 9.1 angebracht
werden. Diese Zwischenlagen 9.3 können beidseitig selbstklebende Oberflächen aufweisen.
Eine Innenverkleidung 13.2 ist auf gleiche Art mittels weichen Zwischenlagen 13.3
an der Verbundplatte 13.1 der Rückwand 13 angebracht. Vor der Innenwandverkleidung
9.2 ist ein vorspringender Schenkel eines Boden- und Seitenwandhalterprofils 15 und
vor der Innenverkleidung 13 ist ein vorspringender Schenkel eines Boden- und Rückwandhalterprofils
16 (siehe Fig. 5) sichtbar.
[0016] In der Fig.4 sind die Einzelheiten der Schwellengruppe 12 sowie Teile des Bodens
und des Bodenrahmenrahmens 10 sichtbar. Der Querträger 12.2 weist an der linken Seite
eine Führung und stirnseitige Halterung mittels vorspringenden dünnen Schenkeln und
zwei Schrauben für das Profil des Bodenrahmens 10 auf. Oben links ist eine Montagenut
12.8 ausgebildet, in welcher eine Nutleiste 12.6 mit Gewindelöcher eingeschoben ist.
Unterhalb der rechten oberen Ecke ist eine Führungsnut 12.5 eingeformt. Die Türschwelle
12.3 wird bei der Montage mit einer in diese Führungsnut 12.5 passenden Nase auf den
Querträger 12.2 geschoben und mittels Schrauben 12.7 und Nutleiste 12.6 fest mit diesem
verbunden. An der unteren Vorderkante des Querträgers 12.2 ist eine weitere Montagenut
12.4 eingeformt, welche zur Befestigung von nicht dargestellten Schürzenblechen dient.
Ein teilweise sichtbares Bodenelement 14 besteht ebenfalls aus einer Verbundplatte
mit einem leichten steifen Kern 14.1, einer unteren Deckschicht 14.4 und einer oberen
trittfesten Deckschicht 14.2 mit Bodenbelag. Das Bodenelement 14 ist über dämpfende
Zwischenlagen 14.3 am Bodenrahmen 10 und am oberen, nach links auskragenden Schenkel
des Querträgers 12.2 aufliegend. Eine nach links vorspringende, schlank auslaufende
Nase der Türschwelle 12.3 dient als Niederhalter für das Bodenelement 14. Ein Verbindungswinkel
12.1 verbindet das hier verdeckte Installationsprofil 11 mit der Türschwelle 12.3.
[0017] Die Fig.5 zeigt im Vertikalschnitt die Teile und Verbindungen bei der hinteren Unterkante
der Kabine. Der Bodenrahmen 10 wird mit einem Bodenrahmenprofil 10.1 gebildet. Ein
vertikal nach unten gerichteter Schenkel 10.10 ist am unteren Ende nach innen abgewinkelt
und trägt im vertikalen Teil Verbindungselemente 10.9 für die Befestigung der Eckprofile
8. Im horizontalen Teil des Bodenrahmenprofils 10.1 ist ein Hohlraum 10.7 und rechts
daneben eine erste Montagenut 10.2 eingeformt. Mit Schrauben 10.5 und Nutleiste 10.4
werden hier nicht näher beschriebene und gezeigte Einrichtungen für die Kabinenlagerung
und andere Zwecke befestigt. Die Oberseite des horizontalen Teils dient, wie bereits
erwähnt, der Auflage für das Bodenelement 14, zusammen mit einem nach rechts auskragenden
Schenkel. Im vertikal nach oben sich erstreckenden Schenkel 10.6 ist an dessen Fuss
eine zweite Montagenut 10.3 eingeformt, an welcher das Boden- und Rückwandhalterprofil
16 mittels Nutleiste 10.4 und Schraube 10.5 befestigt ist. Die obere, horizontale
Aussenfläche der Montagenut 10.3 bildet die Auflage für die Rückwandplatte 13.1 und
die Innenflanke des vertikalen Schenkels 10.6 bildet zusammen mit der Rückseite des
Boden- und Rückwandhalterprofils 16 die untere Führung der Rückwandplatte 13.1, welche
zwecks besserer Uebersicht in der Fig.5 teilweise weggeschnitten ist. Oberhalb der
Montagenut 10.3 ist, von einer Flachnut im Schenkel 10.6 geführt, ein Teil eines Eckverbinders
10.8 für das Bodenrahmenprofil 10.1 sichtbar.
[0018] Die Fig.6 zeigt im Schnitt den Türoberteil. Der Kompletttürantrieb 2 ist mit dem
Türantriebgehäuse 2.1 mittels Schrauben 2.5 und Nutleiste 2.3 am nach oben vorstehenden
Teil des Installationskanals 11 befestigt. Ein Türmotor 2.2 ist am Türantriebsgehäuse
2.1 rückseitig angeflanscht. Die Türblätter 1 weisen Türrollen 1.1 auf, welche auf
schematisch angedeuteten Führungen laufen. Ebenso ist mit 1.2 eine Mitnehmereinrichtung
für die Schachttüren angedeutet. Ferner ist am Installationsprofil 11 je ein Türzargenblech
2.4 befestigt und an letzerem ein Kämpferblech 2.6. Ebenso ist das Dachrahmenprofil
7.1 mit dem Installationsprofil 11 mittels Schrauben fest verbunden, was jedoch in
dieser Ansicht nicht sichtbar ist, weil sich die entsprechende Montagenut des Dachrahmenprofils
7.1 an der Aussenseite befindet. An der Oberseite des Dachrahmenprofils 7.1 ist ein
Abdeckblech 7.3 befestigt, welches beispielsweise eine Beleuchtungseinrichtung 7.4
trägt. An der Unterseite des Dachrahmenprofils 7.1 ist ein Deckenelement 7.2 beliebiger
Ausführung festgeschraubt.
[0019] Abgesehen vom Türzargenblech 2.4, Kämpferblech 2.7 und Abdeckblech 7.3 ist die ganze
Kabine ausschliesslich aus abgelängten Strangpressprofilen 7, 8, 10, 11, 12.2, 12.3,
15, 16 und zugeschnittenen Verbund- und Verkleidungsplatten 9.1, 9.2, 13.1 13.2 mittels
Verbindungselementen 2.3, 2.5, 6, 10.4, 10.5, 10.8, 10.9, 12.6 und 12.7, zusammengebaut.
Die verschiedenen Zuschneidemasse werden mittels CAD-Programmen pro Kabinentyp- und
-Grösse einmal berechnet und bilden die Grundlage für eine automatisierte Materialrüstung.
Für den Zusammenbau einer Kabine mit zugeschnittenem Material werden ferner keine
speziellen Montagelehren benötigt, weil die Kabine, insbesondere wegen den präzis
zugeschnittenen Plattenelementen, automatisch rechtwinklig und lotrichtig montiert
wird. Die für die Seitenwand 9 und die Rückwand 13 verwendeten Verbundplatten 9.1/13.1
weisen auf ihrer dem Kabineninnern zugewandten Seite eine homogene und für übliche
Ansprüche genügend widerstandsfähige und optisch befriedigende Oberfläche der Deckschicht
auf, sodass in vielen Fällen keine zusätzliche Innenverkleidung 9.2/13.2 benötigt
wird. Es ist jedoch möglich dekorative Innenverkleidungen 9.2/13.2 ohne Nachbearbeitung
auch noch nachträglich anzubringen. Es kann hierzu beispielsweise über die Zwischenlagen
9.3/13.3 die Selbstklebetechnik angewendet werden.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 1
- Türblatt
- 1.1
- Türrollen
- 1.2
- Mitnehmer
- 2
- Komplett-Türantrieb
- 2.1
- Türantriebgehäuse
- 2.2
- Türmotor
- 2.3
- Nutenleiste
- 2.4
- Türzargenblech
- 2.5
- Schraube
- 2.6
- Türkämpferblech
- 3
- Kabinenlager oben
- 4
- Fangrahmen
- 5
- Kabinendecke
- 6
- Befestigungselement
- 7
- Dachrahmen
- 7.1
- Dachrahmenprofil
- 7.2
- Deckenelement
- 7.3
- Abdeckblech
- 7.4
- Beleuchtungseinrichtg.
- 8
- Eckprofil
- 8.1
- Montagenut
- 8.2
- Montagenut
- 8.3
- elast. Profil
- 8.4
- elast. Profil
- 8.5
- Hohlraum
- 9
- Seitenwand
- 9.1
- Verbundplatte
- 9.2
- Innenverkleidung
- 9.3
- Zwischenlage
- 10
- Bodenrahmen
- 10.1
- Bodenrahmenprofil
- 10.2
- Montagenut
- 10.3
- Montagenut
- 10.4
- Nutleiste
- 10.5
- Schraube
- 10.6
- Vertikalschenkel oben
- 10.7
- Hohlraum
- 10.8
- Eckverbinder
- 10.9
- Verbindungselement
- 10.10
- Vertikalschenkel unten
- 11
- Installationprofil
- 11.1
- vorderer Schenkel
- 11.2
- Befestigungsprofil
- 11.3
- Profilrückwand
- 11.4
- hinterer Schenkel
- 11.5
- Montagerippen
- 11.6
- Montagenut
- 12
- Schwellengruppe
- 12.1
- Verbindungswinkel
- 12.2
- Querträger
- 12.3
- Türschwelle
- 12.4
- Montagenut
- 12.5
- Führungsnut
- 12.6
- Nutenleiste
- 12.7
- Schraube
- 12.8
- Montagenut
- 13
- Rückwand
- 13.1
- Verbundplatte
- 13.2
- Innenverkleidung
- 13.3
- Zwischenlage
- 14
- Bodenelement
- 14.1
- Kern
- 14.2
- obere Deckschicht u Bodenbelag
- 14.3
- Zwischenlage
- 14.4
- untere Deckschicht
- 15
- Boden- u. Seitenwandhalterprofil
- 16
- Boden- u.Rückwand halterprofil
1. Aufzugskabine mit einem Metallprofilrahmen, der einen Kabinenboden, eine Kabinendecke,
Kabinenwände und Kabinentüre fixiert,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Metallprofilrahmen aus Strangpressprofilen (7.1, 8, 10.1, 11, 12.2, 12.3, 15,
16) besteht, die mittels Schraub-Verbindungselementen (6, 10.4, 10.5, 10.9, 12.1,
12.6, 12.7) miteinander verbunden sind, wobei die Strangpressprofile Montagenuten
(8.1, 8.2, 10.2, 10.3, 11.6, 12.4, 12.8) aufweisen, die sich über die gesamte Profillänge
erstrecken und zur Ankopplung der SchraubVerbindungselemente an die Strangpressprofile
dienen.
2. Aufzugskabine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Teil der Strangpressprofile (7.1, 8, 10.1, 11, 12.2, 12.3, 15, 16) Führungsnuten
(8.1, 8.2) aufweist oder durch Zusammenwirken in montiertem Zustand mit parallell
angeordneten Profilen (10.1 mit 16, 12.2 mit 12.3) Führungsnuten bildet, die direkt
oder über Zwischenlagen (8.3, 8.4) Randzonen des Kabinenbodens (14) und/oder der Kabinendecke
(5) und/oder der Kabinenwände (9, 9.1, 13, 13.1) fixieren.
3. Aufzugskabine nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kabinenboden (14) und/oder die Kabinendecke (5) und/oder die Kabinenwände (9,
13) aus Verbundplatten (SandwichPlatten) (9.1, 13.1) bestehen.
4. Aufzugskabine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein als Trägerprofil ausgebildeten Installationsprofil (11) für die Aufnahme von aufzugsspezifischen
elektrischen Apparaten und Installationen, sowie deren Verdrahtungen ausgebildet ist.
5. Aufzugskabine nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Querschnitt des Installationsprofils (11) Montagerippen (11.5) für die Befestigung
von Apparaten und Verdrahtungen aufweist.
6. Aufzugskabine nach Anspruch 4 oder 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Installationsprofil (11) für die Aufnahme von Lüftungs- und Klimaeinrichtungen
ausgebildet ist.
7. Aufzugskabine nach Anspruch 5 oder 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Installationsprofil (11) zum Kabineninneren hin eine lösbare Abdeckung aufweist.
1. Lift cage with a metal profile member frame, which fixes a cage floor, a cage ceiling,
cage walls and cage doors, characterised in that the metal profile member frame consists of extruded profile members (7.1, 8, 10.1,
11, 12.2, 12.3, 15, 16) connected together by means of screw connecting elements (6,
10.4, 10.5, 10.9, 12.1, 12.6, 12.7), wherein the extruded profile members have mounting
grooves (8.1, 8.2, 10.2, 10.3, 11.6, 12.4, 12.8) which extend over the entire profile
member length and which serve for coupling the screw connecting elements to the extruded
profile members.
2. Lift cage according to claim 1, characterised in that a part of the extruded profile members (7.1, 8, 10.1, 11, 12.2, 12.3, 15, 16) has
guide grooves (8.1, 8.2) or forms guide grooves by co-operation in the assembled state
with parallelly arranged profile members (10.1 with 16, 12.2 with 12.3), which grooves
fix edge zones of the cage floor (14) and/or the cage ceiling (5) and/or the cage
walls (9, 9.1, 13, 13.1) directly or by way of intermediate spacers.
3. Lift cage according to claim 1 or 2, characterised in that the cage floor (14) and/or the cage ceiling (5) and/or the cage walls (9, 13) consists
or consist of composite plates (sandwich plates) (9.1, 13.1).
4. Lift cage according to one of claims 1 to 3, characterised in that an installation profile member (11) formed as a beam profile member is constructed
for the reception of lift-specific electrical apparatus and installations and the
wiring thereof.
5. Lift cage according to claim 4, characterised in that the cross-section of the installation profile member (11) has mounting ribs (11.5)
for the fastening of apparatus and wiring.
6. Lift cage according to claim 4 or 5, characterised in that the installation profile member (11) is constructed for the reception of ventilating
and air-conditioning devices.
7. Lift cage according to claim 5 or 6, characterised in that the installation profile member (11) has a covering detachable towards the cage interior.
1. Cabine d'ascenseur avec un châssis profilé en métal qui fixe un plancher de cabine,
un plafond de cabine, des parois de cabine et des portes de cabine,
caractérisée en ce que le châssis profilé en métal se compose de profilés extrudés (7.1, 8, 10.1, 11, 12.2,
12.3, 15, 16) qui sont reliés entre eux à l'aide d'éléments de liaison par vissage
(6, 10.4, 10.5, 10.9, 12.1, 12.6, 12.7), les profilés extrudés présentant des rainures
de montage (8.1, 8.2, 10.2, 10.3, 11.6, 12.4, 12.8) qui s'étendent sur toute leur
longueur et qui servent à l'accouplement des éléments de liaison par vissage auxdits
profilés extrudés.
2. Cabine d'ascenseur selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'une partie des profilés extrudés (7.1, 8, 10.1, 11, 12.2, 12.3, 15, 16) présentent
des rainures de guidage (8.1, 8.2) ou définissent, en coopération, en position montée,
avec des profilés disposés parallèlement (10.1 avec 16, 12.2 avec 12.3), des rainures
de guidage qui fixent directement ou grâce à des couches intermédiaires (8.3, 8.4)
des zones du bord du plancher de cabine (14) et/ou du plafond de cabine (5) et/ou
des parois de cabine (9, 9.1, 13, 13.1).
3. Cabine d'ascenseur selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le plancher de cabine (14) et/ou le plafond de cabine (5) et/ou les parois de cabine
(9, 13) se composent de panneaux sandwiches (9.1, 13.1).
4. Cabine d'ascenseur selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'un profilé d'installation (11) conçu comme un profilé porteur est conçu pour recevoir
des appareils et installations électriques spécifiques pour l'ascenseur ainsi que
les câblages de ceux-ci.
5. Cabine d'ascenseur selon la revendication 4, caractérisée en ce que la section transversale du profilé d'installation (11) présente des nervures de montage
(11.5) pour la fixation d'appareils et de câblages.
6. Cabine d'ascenseur selon la revendication 4 ou 5, caractérisée en ce que le profilé d'installation (11) est conçu pour recevoir des dispositifs d'aération
et de climatisation.
7. Cabine d'ascenseur selon la revendication 5 ou 6, caractérisée en ce que le profilé d'installation (11) présente en direction de l'intérieur de la cabine
un recouvrement amovible.