[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Wärmedämmungsabschluß für Bauwerksecken, aufweisend
eine erste Abschlußschiene, die zur Befestigung an der ersten, zur der Bauwerksecke
führenden Bauwerksfläche vorgesehen ist und eine zweite Abschlußschiene, die zur Befestigung
an der zweiten, zu der Bauwerksecke führenden Bauwerksfläche vorgesehen ist.
[0002] Bauwerke werden heutzutage mehr und mehr auf ihrer Außenseite mit einer Wärmedämmung
versehen, die z.B. aus Hartschaumstoff oder Faseplatten besteht. Die Wärmedämmung
auf Bauwerkswänden hat normalerweise ein unteres Ende etwas oberhalb der Oberfläche
des Erdreichs oder einer Erdreichbefestigung, das bzw. die an die Bauwerkswand heranreicht.
Das untere Ende der Wärmedämmung ist ein kritischer Bereich, weil dort von unten her
Feuchtigkeit zwischen die Bauwerkswand und die Wärmedämmung und zwischen die Wärmedämmung
und den äußeren Putz eindringen kann, was Schäden bis hin zu abbröckelndem Putz nach
sich ziehen kann. Es ist bekannt, zur Verbesserung der Situation im unteren Endbereich
der Wärmedämmung metallische Winkelschienen einzusetzen, die mit einem ersten Schenkel
an dem Bauwerk befestigt werden und deren zweiter Schenkel, der sich rechtwinklig
zur wärmegedämmten Bauwerkswand erstreckt, gegen die untere Abschluß-Stirnseite der
Dämmung anliegt (DE 42 35 067 A1).
[0003] Ein Problem ist jedoch die Ausführung des Wärmedämmungsabschlusses an Bauwerksecken,
die es - in Draufsicht bzw. in einem Horizontalschnitt betrachtet - als Außenecken
oder z.B. beim Übergang in Bauwerksvorsprünge als Innenecken gibt. Bisher hat man
dort entweder so gearbeitet, daß die erste und die zweite Abschlußschiene sich Im
Eckenbereich überlappen, oder so gearbeitet, daß im Eckenbereich ein etwa quadratischer
Bereich frei von Abschlußschienen gelassen worden ist. Mühsames und zeitraubendes
Hantieren mit einer Blechschere war erforderlich, um überhaupt im Eckenbereich einen
einigermaßen ordentlichen Anschluß bzw. Übergang zwischen der ersten und der zweiten
Abschlußschiene zu schaffen.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Wärmedämmungsabschluß der eingangs
genannten Art mit gutem, aber leicht erstellbarem Abschlußschienenanschluß im Eckenbereich
zu schaffen.
[0005] Zur Lösung dieser Aufgabe ist der Wärmedämmungsabschluß erfindungsgemäß dadurch gekennzeichnet,
daß eine erste Ergänzungs-Abschlußschiene vorgesehen ist, die im eckseitigen Endbereich
die erste Abschlußschiene überlappend an dieser und/oder an der ersten Bauwerksfläche
befestigbar ist;
daß eine zweite Ergänzungs-Abschlußschiene vorgesehen ist, die im eckseitigen Endbereich
die zweite Abschlußschiene überlappend an dieser und/oder an der zweiten Bauwerksfläche
befestigbar ist;
und daß die erste Ergänzungs-Abschlußschiene zwei gleichsinnig schräg verlaufende
Schrägenden sowie die zweite Ergänzungs-Abschlußschiene zwei gleichsinnig schräg verlaufende
Schrägenden aufweist derart, daß die zwei Ergänzungs-Abschlußschienen wahlweise zur
Bildung des Wärmedämmungsabschlusses für eine Bauwerks-Außenecke oder des Wärmedämmungsabschlusses
für eine Bauwerks-Innenecke aneinander anschließen können.
[0006] Erfindungsgemäß ist somit ein Paar von Universal-Ergänzungs-Abschlußschienen vorgesehen,
die - mit einem ersten Ende der ersten Ergänzungs-Abschlußschiene und einem ersten
Ende der zweiten Ergänzungs-Abschlußschiene aneinander anschließend - einen Wärmedämmungsabschluß
an einer Bauwerks-Außenecke ergeben und - mit einem zweiten Ende der ersten Ergänzungs-Abschlußschiene
und einem zweiten Ende einer zweiten Ergänzungs-Abschlußschiene aneinander anschließend
- einen Wärmedämmungsabschluß für eine Bauwerks-Innenecke ergeben. Personen, die Wärmedämmungen
und Wärmedämmungsabschlüsse an Bauwerken anbringen, müssen nicht mehr mit Blechscheren
zum Herrichten von Abschlußschienen arbeiten und müssen nicht einmal unterschiedliche
Paare von Ergänzungs-Abschlußschienen für Außenecken und für Innenecken bereithalten,
sondern können mit einem einzigen Typ von Ergänzungs-Abschlußschienenpaar auf ganz
einfache Weise den Wärmedämmungsabschluß in Eckenbereichen erstellen. Da die Ergänzungs-Abschlußschienen
mit Überlappung die erste Abschlußschiene bzw. die zweite Abschlußschiene fortsetzen,
kommt es nicht genau darauf an, in welchem Abstand von der Bauwerksecke die erste
Abschlußschiene und die zweite Abschlußschiene genau endet; die Überlappungen gleichen
Variationen in der Stelle des Abschlußschienenendes aus.
[0007] Die Abschlußschienen bestehen vorzugsweise aus Metall oder Kunststoff. Auch die Ergänzungs-Abschlußschienen
bestehen bevorzugt aus Metall oder Kunststoff.
[0008] Um die betreffende Ergänzungs-Abschlußschiene mit der zugeordneten Abschlußschiene
zu verbinden bzw. an dieser zu befestigen, gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten.
Besonders bevorzugt ist die Befestigung mit Hilfe eines doppelseitig klebenden Klebebands.
Dieses kann im Lieferzustand bereits an der betreffenden Ergänzungs-Abschlußschiene
angeklebt sein, so daß an der Baustelle nur noch eine Schutzfolie abgezogen und die
Ergänzungs-Abschlußschiene positionsrichtig an die zugeordnete Abschlußschiene angeklebt
werden kann.
[0009] Vorzugsweise sind die zwei Abschlußschienen und die zwei Ergänzungs-Abschlußschienen
als Winkelschienen ausgebildet, bei denen im Einbauzustand ein Schenkel an der betreffenden
Bauwerksfläche anliegt. Die Winkelschienenausbildung ist für Abschlußschienen bekannt
und insbesondere wegen ihrer Stabilität und guten Anbringungsmöglichkeit an Bauwerksflächen
bewährt. Insofern ist es günstig, auch die Ergänzungs-Abschlußschienen als Winkelschienen
auszubilden. Es wird jedoch darauf aufmerksam gemacht, daß die Ergänzungs-Abschlußschienen,
weil sie normalerweise nur ein relativ kurzes Stück im Eckenbereich des Wärmedämmungsabschlusses
überbrücken, geringer belastet sind; insofern kann man als Ergänzungs-Abschlußschienen
durchaus auch Flachschienen hernehmen.
[0010] In bevorzugter Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, daß an den zwei Abschlußschienen
und den zwei Ergänzungs-Abschlußschienen, jeweils in dem von der Bauwerksfläche entfernten
Randbereich, Außenleisten aus Kunststoff befestigt sind, die nach unten weisende Tropfnasen
bilden und/oder netzartiges Armierungsmaterial für auf die Wärmedämmung aufzubringenden
Putz haltern. Aus dem weiter unten beschriebenen, bevorzugten Ausführungsbeispiel
wird die Ausbildung dieser Außenleisten noch deutlicher werden. Hier sei jedoch bereits
darauf hingewiesen, daß die Außerleisten normalerweise von der "letzten regulären"
Abschlußschiene zu der zugeordneten Ergänzungs-Abschlußschiene übergehen und bis hin
zur Ecke des Wärmedämmungsabschlusses gehen.
[0011] Die Erfindung und Ausgestaltungen der Erfindung werden nachfolgend anhand eines zeichnerisch
dargestellten Ausführungsbeispiels noch näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- im Vertikalschnitt eine Hauswand mit Wärmedämmung und unterer Abschlußschiene der
Wärmedämmung, zur Veranschaulichung der grundsätzlichen Situation beim unteren Wärmedämmungsabschluß;
- Fig. 2
- in Draufsicht bzw. Horizontalschnitt den Wärmedämmungsabschluß im Bereich einer Bauwerks-Außenecke,
wobei im Vergleich zu Fig. 1 die Wärmedämmung noch nicht angebracht ist;
- Fig. 3
- in Draufsicht bzw. Horizontalschnitt den Wärmedämmungsabschluß im Bereich einer Bauwerks-Innenecke,
wobei im Vergleich zu Fig. 1 die Wärmedämmung noch nicht angebracht ist;
- Fig. 4
- im Schnitt gemäß IV-IV von Fig. 3 die Überlappung und Befestigung einer Ergänzungs-Abschlußschiene
an einer Abschlußschiene.
[0012] In Fig. 1 erkennt man links eine schraffiert gezeichnete Hauswand 2, bei der rechts
eine Wärmedämmung 4 z.B. aus Polystyrolplatten aufgebracht ist.
[0013] Als unterer Abschluß der Wärmedämmung 4 ist eine Abschlußschiene 6 vorgesehen, die
als Winkelschiene aus Metall ausgebildet ist, deren erster Schenkel 10, der nach oben
ragt, an der Wand 2 befestigt ist, z.B. durch eingeschossene Bolzen. Der zweite Schenkel
12 der Abschlußschiene 6 ragt waagerecht von der Wand 2 nach außen fort und besitzt
an seinem äußeren Ende eine kleine S-Kröpfung nach unten.
[0014] An der Abschlußschiene 6 ist eine Außenleiste 14 aus Kunststoff mit einem Schaumstoff-Klebeband
16 auf die Oberseite des zweiten Schenkels 12 im durch die S-Kröpfung nach unten zuräckgesetzten
Bereich aufgeklebt. Die Außenleiste 14 besitzt einen sich im wesentlichen waagerecht
erstreckenden, ersten Schenkel 18, der auf die Abschlußschiene 6 aufgeklebt ist, und
einen nach unten vorragenden, zweiten Schenkel 20. Der zweite Schenkel 20 erstreckt
sich nicht exakt vertikal, sondern hat eine leichte Schrägausrichtung hin zur Wand
2. Der zweite Schenkel 20 reicht weiter nach unten als sich der zweite Schenkel 12
der Abschlußschiene 6 mit seinem zurückgesetzten Bereich befindet.
[0015] Der erste Schenkel 18 der Außenleiste 14 besteht aus zwei Bereichen, die über ein
Filmscharnier 22 miteinander verbunden sind. Der obere Bereich ist um 180° umgelegt,
und zwischen den beiden Bereichen ist ein Abschnitt eines netzartigen Armierungsmaterials
24, vorzugsweise eines Glasseidengewebes mit viereckigen Durchbrüchen, eingeklemmt.
Der umgelegte obere Bereich ist formschlüssig eingehakt hinter einer Nase 26 der Außerleiste
14.
[0016] Bei der Verwendung der beschriebenen Abschlußschiene 6 arbeitet man normalerweise
so, daß zunächst die Abschlußschiene 6 an der Gebäudewand 20 befestigt wird, normalerweise
mehrere Abschlußschienen 6 eine nach der anderen entlang der Länge der Wand 2, wobei
an den Übergängen mit Überlappung gearbeitet werden kann. Dann wird die Außenleiste
14 aufgeklebt, normalerweise mehrere eine nach der anderen entlang der Länge der Abschlußschienen
6. Dann werden die untersten Polystyrolplatten der Wärmedämmung 4 gleichsam auf die
Abschlußschienen 6 aufgesetzt und in üblicher Weise an der Wand 2 befestigt. Jetzt
wird der Glasseidengewebe-Abschnitt 24 von außen her mit Spachtelmasse auf der Außenseite
der Wärmedämmung 4 befestigt. Es versteht sich, daß nach oben hin weiteres Glasseidengewebe,
das nicht eingezeichnet ist, überlappend an den Abschnitt 24 anschließt und ebenfalls
an der Wärmedämmung 4 befestigt wird. Nachdem die Spachtelmasse angezogen hat oder
erhärtet ist, wird eine Putzschicht 28 außenseitig aufgetragen. Dabei kann die in
Fig. 1 nach rechts weisende Außenseite des zweiten Schenkels 20 der Außenleiste 14
als Abzugskante dienen. Es wird darauf hingewiesen, daß die Außenleiste in demjenigen
Bereich, wo die Putzschicht 28 stirnseitig an sie anschließt, mit Längsriffeln versehen
ist, um eine gute Bindung zum Putz sicherzustellen.
[0017] Man erkennt, daß der zweite Schenkel 20 der Außenleiste 14 eine sich längs des unteren
Abschlusses der Wärmedämmung 4 erstreckende Tropfnase für Wasser bildet. Die Unterseite
der Abschlußschiene 8 bleibt optimal trocken.
[0018] In Fig. 2 ist der untere Wärmedämmungsabschluß im Bereich einer schraffierten Bauwerks-Außenecke
30 veranschaulicht. Als Beispiele für Bauwerks-Außenecken seien die vier Außenecken
eines in Draufsicht rechteckigen Gebäudes und der Übergang einer Gebäudewand in eine
Fensterlaibung genannt.
[0019] Man erkennt eine erste Abschlußschiene 6a, die an einer vertikalen, ersten Hauswandfläche
2a befestigt ist, und eine hierzu rechtwinklig verlaufende, zweite Abschlußschiene
6b, die an einer rechtwinklig zur ersten Hauswandfläche 2a verlaufenden, vertikalen,
zweiten Hauswandfläche 2b befestigt ist. Sowohl die erste Abschlußschiene 6a als auch
die zweite Abschlußschiene 6b enden ein Stück vor der Außenecke 30, siehe die rechtwinklig
zu der Hauswand verlaufenden Endlinien 32.
[0020] Ferner erkennt man in Fig. 2 eine erste Ergänzungs-Abschlußschiene 34a und eine zweite
Ergänzungs-Abschlußschiene 34b. Beide Ergänzungs-Abschlußschienen 34a und 34b haben
in Draufsicht die Gestalt eines Parallelogramms mit zwei gleichsinnig schräg verlaufenden
Schrägenden 36. Die erste Ergänzungs-Abschlußschiene 34a ist an der ersten Abschlußschiene
6a mittels eines doppelseitig klebenden Klebebands 38 befestigt, wie es in Fig. 4
veranschaulicht ist. In gleicher Weise ist die zweite Ergänzungs-Abschlußschiene 34b
an der zweiten Abschlußschiene 6b befestigt. Zusätzlich können die Ergänzungs-Abschlußschienen
34a und 34b analog zu den Abschlußschienen 6a und 6b an der Hauswand 2 befestigt sein.
[0021] Aufgrund ihrer Parallelogrammgestalt haben die Ergänzungs-Abschlußschienen 34a und
34b an dem von der Hauswand 2 entfernten Randbereich an einem Ende der Längserstreckung
einen Winkelbereich 38, der in Längsrichtung der Ergänzungs-Abschlußschiene vorragt,
und am anderen Ende einen Wirkelbereich 40, der zurücksteht. Beim Wärmedämmungsabschluß
an einer Außenecke 30, wie in Fig. 2 gezeigt, sind die vorragenden Winkelbereiche
38 der beiden Ergänzungs-Abschlußschienen 34a und 34b einander benachbart.
[0022] In Fig. 3 ist die Situation des Wärmedämmungsabschlusses an einer Bauwerks-Innenecke
gezeigt, z. B. dem Verlauf einer Wand am Übergang in einen erkerartigen Vorbau des
Gebäudes. Die hier eingesetzten Ergänzungs-Abschlußschienen 34a und 34b entsprechen
identisch denjenigen, die in Zusammenhang mit Fig. 2 genau beschrieben worden sind.
Zur Veranschaulichung kann man sich vorstellen, daß jede der Ergänzungs-Abschlußschienen
34a und 34b um 180° in einer Horizontalebene entsprechend dem Pfeil Pa und Pb gedreht
worden ist. Jetzt befinden sich die Winkelbereiche 40 der Ergänzungs-Abschlußschienen
34a und 34b einander benachbart.
[0023] Aus den Fig. 2 und 3 sieht man ferner, daß die Schrägenden 36 der Ergänzungs-Abschlußschienen
34a und 34b unter 45° schräg zur Längserstreckung der Ergänzungs-Abschlußschienen
34a und 34b verlaufen. Bei rechtwinkligen Hausecken 30 bzw. 50 verlaufen diese Schrägenden
an der betreffenden Hausecke parallel zueinander. Es versteht sich, daß die Ergänzungs-Abschlußschienen
34a und 34b am besten derart an den "regulären" Abschlußschienen 6a und 6b befestigt
werden, daß im Eckenbereich die Schrägenden 36 der beiden Ergänzungs-Abschlußschienen
34a und 34b dicht benachbart sind.
[0024] In Fig. 4 sieht man, daß die "regulären" Abschlußschienen 6a und 6b und die Ergänzungs-Abschlußschienen
34a und 34b identischen Winkelschlenenquerschnitt haben; die letzteren sind durch
Schrägschnitt im Herstellerwerk aus dem gleichen Winkelprofil hergestellt wie die
ersteren. Unten auf den zweiten Schenkeln 12' der gezeichneten Ergänzungs-Abschlußschiene
34a ist ein doppelseitig klebendes Klebeband 38 aufgeklebt. Nach Abziehen einer Schutzfolie
ist die Ergänzungs-Abschlußschiene 34a mittels dieses Klebebands 38 überlappend auf
die zugeordnete, reguläre Abschlußschiene 6a aufgeklebt worden. Die in den Fig. 2
bis 4 nicht eingezeichnete Außenleiste 14 kann über das Ende 32 der regulären Abschlußschiene
6a hinausgehend bis zum Winkelende 38 der Ergänzungs-Abschlußschiene 34a führen.
[0025] Es wird generell darauf hingewiesen, daß bei dem erfindungsgemäßen Wärmedämmungsabschluß
für Bauwerksecken dann zumindest einseitig eine reguläre Abschlußschiene nicht vorhanden
sein muß, wenn an dieser Seite der Bauwerksecke die Bauwerksfläche so kurz ist, daß
sie von einer Ergänzungs-Abschlußschiene allein oder von einer Ergänzungs-Abschlußschiene
mit z.B. überlappend anschließender Ergänzungs-Abschlußschiene der nächsten Bauwerksecke
überbrückt werden kann.
1. Wärmedämmungsabschluß für Bauwerksecken, aufweisend eine erste Abschlußschiene (6a),
die zur Befestigung an der ersten, zu der Bauwerksecke (30; 50) führenden Bauwerksfläche
(2a) vorgesehen ist, und eine zweite Abschlußschiene (6b), die zur Befestigung an
der zweiten, zu der Bauwerksecke (30; 50) führenden Bauwerksfläche (2b) vorgesehen
ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine erste Ergänzungs-Abschlußschiene (34a) vorgesehen ist, die im eckseitigen
Endbereich die erste Abschlußschiene (6a) überlappend an dieser und/oder an der ersten
Bauwerksfläche (2a) befestigbar ist;
daß eine zweite Ergänzungs-Abschlußschiene (34b) vorgesehen ist, die im eckseitigen
Endbereich die zweite Abschlußschiene (6b) überlappend an dieser und/oder an der zweiten
Bauwerksfläche (2b) befestigbar ist;
und daß die erste Ergänzungs-Abschlußschiene (34a) zwei gleichsinnig schräg verlaufende
Schrägenden (36) sowie die zweite Ergänzungs-Abschlußschiene (34b) zwei gleichsinnig
schräg verlaufende Schrägenden (36) aufweist derart, daß die zwei Ergänzungs-Abschlußschienen
(34a, 34b) wahlweise zur Bildung des Wärmedämmungsabschlusses für eine Bauwerks-Außenecke
(30) oder des Wärmedämmungsabschlusses für eine Bauwerks-Innenecke (50) aneinander
anschließen können.
2. Wärmedämmungsabschluß nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zwei Ergänzungs-Abschlußschienen (34a, 34b) aus Metall oder Kunststoff bestehen.
3. Wärmedämmungsabschluß nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zwei Ergänzungs-Abschlußschienen (34a, 34b) mit doppelseitig klebendem Klebeband
(38) an der jeweiligen Abschlußschiene (6a, 6b) befestigt sind.
4. Wärmedämmungsabschluß nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die zwei Abschlußschienen (6a, 6b) und die zwei Ergänzungs-Abschlußschienen (34a,
34b) Winkelschienen sind, bei denen im Einbauzustand ein Schenkel (10, 10a, 10b) an
der betreffenden Bauwerksfläche anliegt.
5. Wärmedämmungsabschluß nach mindestens einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß an den zwei Abschlußschienen (6a, 6b) und den zwei Ergänzungs-Abschlußschienen
(34a, 34b), jeweils in dem von der Bauwerksfläche (2a, 2b) entfernten Randbereich,
Außenleisten (14) aus Kunststoff befestigt sind, die nach unten weisende Tropfnasen
(20) bilden und/oder netzartiges Armierungsmaterial (24) für auf die Wärmedämmung
(4) aufzubringenden Putz (28) haltern.