[0001] Die Erfindung betrifft eine Gardinenstange, die in Haltern aufgenommen ist, wobei
mindestens in ein Ende der Gardinenstange eine Fassung für eine Lampe oder ein anderes
Leuchtmittel eingesetzt ist und eine von der Fassung abgehende elektrische Anschlußleitung
auf die Außenseite der Gardinenstange geführt ist.
[0002] Derartige Gardinenstangen sind im Dekorationsbereich angebracht. Die Gardinenstange
ist als Rohr, als Profil oder als massiver Stab ausgebildet.
[0003] Die US 5412553 A beschreibt eine Gardinenstange der gattungsgemäßen Art. Dort wird
die Fassung in die Gardinenstange eingesteckt und durch einen Sprengring gehalten.
Die Festigkeit ist dadurch begrenzt.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, die Fassung stabil und formschlüssig zu halten und
die Raumbeleuchtung zu optimieren.
[0005] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die Fassung mit einem Außengewinde
in ein Innengewinde des Stirnendes eingreift oder in das Strinende einsteckbar ist
und daß das Außengewinde eine Leuchtenanordnung und eine Haltevorrichtung für dieselbe
aufnimmt.
[0006] Die Erfindung unterscheidet sich insofern vom Stand der Technik, als die Gardinenstange
als Fassungshalter und Leuchtenträger bzw. Leuchtenhalter ausgenutzt wird. Damit läßt
sich eine möglichst direkte Beleuchtung der Gardine bzw. des umliegenden Dekorationsbereichs
erreichen. Die Gardinenstange eignet sich zur Aufnahme der Fassung. Die elektrischen
Anschlußleitungen lassen sich innerhalb der Gardinenstange weiterführen. Die Fassung
selbst wird sicher gehalten.
[0007] Eine variable Beleuchtung wird dadurch ermöglicht, daß die Leuchtenanordnung ein
Leuchtenschirm, ein Leuchtenreflektor oder ein anderes lichttechnisches Element ist.
[0008] Eine einfache Ausbildung wird dadurch erzielt, daß die Haltevorrichtung für die Leuchtenanordnung
ein Schraubelement, eine Mutter oder ein Steckelement ist.
[0009] Eine sichere Führung der elektrischen Teile wird dadurch erreicht, daß die Fassung
eine Anschlußvorrichtung aufnimmt, von der eine Anschlußleitung durch einen Schlitz
der Wandung der rohrförmigen Gardinenstange geführt ist.
[0010] Eine flexible Beleuchtung wird dadurch möglich, daß die Fassung einen biegsamen und/oder
gelenkigen Abschnitt umfaßt.
[0011] Eine andere Montage ist derart möglich, daß die Fassung mit einem Innengewinde ein
Außengewinde des Stirnendes übergreift.
[0012] Eine direkte Halterung der Leuchtenabdeckung wird dadurch erreicht, daß das Außengewinde
einen Leuchtenschirm und eine denselben haltende Mutter aufnimmt. Der Leuchtenschirm
kann aus Glas, aus Draht, aus Metall oder aus Kunststoff bestehen. Optische Wirkungen
lassen sich durch Reflektoren. Gläser oder Dekorationsmotive erzielen.
[0013] Die Erfindung wird anhand der schematischen Zeichnung eines Ausführungsbeispiels
erläutert
[0014] Die Zeichnung zeigt das Endteil 3 einer rohrförmigen Gardinenstange 1, die in einer
Halterung 2 aufgenommen ist. Die Halterung 2 ist z.B. als Schrauböse ausgebildet und
an der Wand befestigt. Im Endteil 3 der Gardinenstange 1 ist ein Innengewinde 4 ausgebildet.
In der Wandung der Gardinenstange 1 ist in einem Abstand von der Stirnfläche ein Schlitz
5 ausgebildet.
[0015] Eine zylinderförmige Fassung 6 weist ein in das Innengewinde 4 passendes Außengewinde
7 auf. Eine Bohrung der Fassung 6 nimmt in einer Anschlußvorrichtung 8 elektrische
Klemmen auf, die in Einzelheiten nicht dargestellt sind. Von der Anschlußvorrichtung
8 geht eine Anschlußleitung 9 ab, die durch den Schlitz 5 aus dem Inneren der Gardinenstange
1 herausgeführt ist. Die Anschlußleitung 9 kann in oder an dem Halter weitergeführt
sein. Außerdem ist die Anschlußvorrichtung 8 mit einer Aufnahme für eine Lampe 10
ausgestattet. Es kann sich uni eine Steckaufnahme, eine Schraubaufnahme oder eine
andere Aufnahme handeln. Die Lampe 10 kann einer Niedervolthalogenlampe, eine Hochvolthalogenlampe,
eine Glühlampe oder ein andere Lampe oder ein anderes Leuchtmittel sein. Die Fassung
6 ist in die Gardinenstange 6 eingeschraubt oder eingesteckt. Die Fassung 6 kann auch
die Gardinenstange 1 außen umgreifen.
[0016] Ein Leuchtenschirm 11 ist auf die Fassung 6 aufgesetzt und wird durch eine Mutter
12, die in das Gewinde 7 eingeschraubt ist, eine Schraubverbindung oder eine Steckverbindung
gehalten. Der Leuchtenschirm 11 kann aus Glas, Metall, K.unststoff oder einem anderen
Stoff bestehen. Der Leuchtenschirm kann optische Eigenschaften als Strahler, Reflektor
oder dergleichen aufweisen.
1. Gardinenstange, die in Haltern aufgenommen ist, wobei mindestens in ein Ende (3) der
Gardinenstange (1) eine Fassung (6) für eine Lampe (10) oder ein anderes Leuchtmittel
eingesetzt ist und eine von der Fassung (6) abgehende elektrische Anschlußleitung
(9) auf die Außenseite der Gardinenstance geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Fassung (6) mit einem Außengewinde (7) in ein Innengewinde (4) des Stirnendes
(3) eingreift oder in das Stirnende einsteckbar ist und daß das Außengewinde (7) eine
Leuchtenanordnung (11) und eine Haltevorrichtung (12) für dieselbe aufnimmt.
2. Gardinenstange nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Leuchtenanordnung
ein Leuchtenschirm (11), ein Leuchtenreflektor oder ein anderes lichttechnisches Element
ist.
3. Gardinenstange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haltevorrichtung
für die Leuchtenanordnung ein Schraubelement, eine Mutter (12) oder ein Steckelement
ist.
4. Gardinenstange nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassung
(6) eine Anschlußvorrichtung (8) aufnimmt, von der eine Anschlußleitung (9) durch
einen Schlitz (5) der Wandung der rohrförmigen Gardinenstange (1) geführt ist.
5. Gardinenstange nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassung
einen biegsamen und/oder gelenkigen Abschnitt umfaßt.