[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Vorwärmen des Speisewassers eines Dampferzeugers
in einem Kraftwerksprozeß nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner betrifft die
Erfindung eine Anordnung nach dem Oberbegriff des Anspruchs 3.
[0002] Bei Kraftwerksprozessen ist es bekannt und üblich, aus Turbinenanzapfungen oder aus
einer kalten Zwischenüberhitzung (KZÜ) Dampf zu entnehmen und diesen Dampf in Hochdruck-
und Niederdruck-Vorwärmern zur Speisewasservorwärmung zu nutzen. Durch diese Art der
Speisewasservorwärmung kann die Zufuhr an Primärenergie im Dampferzeuger verringert
werden. Allerdings ist die Anzahl der Anzapfungen an der Turbine sowohl aus wirtschaftlichen
als auch aus technischen Gründen begrenzt. Die Austrittstemperatur aus dem jeweiligen
Speisewasser-Vorwärmer ist begrenzt durch die Sättigungs- bzw. Überhitzungstemperatur
des Anzapfdampfes.
[0003] Aus der US-A-3 973 402 ist eine Dampfturbinenkraftwerksanlage mit einer Speisewasservorwärmung
der gattungsgemäßen Art bekannt. Dabei wird der Dampf aus einer Hochdruckturbinenanzapfung
mit einem auf höherem Exergieniveau befindlichen Treibdampf in einem Dampfstrahler
gemischt, um den Wirkungsgrad des Kraftwerksprozesses zu verbessern. Als Treibdampf
dient der Abdampf eines Zwischenüberhitzers, der mit Dampf aus dem Dampferzeuger betrieben
wird. Diese bekannte Anordnung verbessert zwar den Prozeßwirkungsgrad, bedingt aber
eine kostspielige Turbinenanzapfung und eine relativ aufwendige Regelung der Treibdampf-
und Saugdampfanschlüsse.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Kosten/Nutzenverhältnis bei der Speisewasservorwärmung
zu verbessern.
[0005] Ausgehend von dem eingangs genannten Verfahren, besteht die erfindungsgemäße Lösung
dieser Aufgabe darin,
daß die auf höherem Exergieniveau befindliche Dampf-Teilmenge dem Dampferzeuger oder
einer dem Dampferzeuger nachfolgenden Frischdampfleitung direkt entnommenen wird;
und
daß die auf niedrigerem Exergieniveau befindliche Dampf-Teilmenge nach teilweiser
Entspannung in einer Turbine einer kalten Zwischenüberhitzung entnommen wird.
[0006] Die zugehörige Anordnung zur Durchführung des Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet,
daß der Treibdampfanschluß des Dampfstrahlers direkt mit dem Dampferzeuger oder einer
dem Dampferzeuger nachfolgenden Frischdampfleitung verbunden ist; und
daß der Saugdampfanschluß des Dampfstrahlers mit einer Zwischenüberhitzung (KZÜ) verbunden
ist.
[0007] Dieser Erfindungsgegenstand ist nahezu universell einsetzbar. Die erfindungsgemäße
Anordnung kann natürlich von Haus aus in neu konzipierte Kraftwerke integriert werden,
wobei durch geeignete Auswahl der Anzapfungen und Auslegung des wenigstens einen Thermokompressors
eine sehr enge Annäherung des Dampfstrahler-Austrittsdrucks bzw. -temperatur an den
maximal zulässigen Druck bzw. die maximal zulässige Temperatur des jeweiligen Vorwärmers
erreicht werden kann. Dementsprechend hoch ist der Wirkungsgrad bei der Speisewasservorwärmung.
Bei neuen Anlagen ermöglicht die Erfindung die Einsparung einer teuren HD-Anzapfung.
Die erfindungsgemäß eingesetzten Thermokompressoren bzw. Dampfstrahler sind relativ
kostengünstig herstellbar.
[0008] Aber auch in bestehenden Anlagen kann der Wirkungsgrad des Wassersdampfkreislaufs
durch Einsatz der Erfindung verbessert werden, wodurch Primärenergie eingespart wird.
[0009] Vorzugsweise wird das Speisewasser mehrstufig vorgewärmt, und die Dampfmischung wird
nach der Thermokompression der höchsten Vorwärmerstufe zugeführt. In Weiterbildung
der Erfindung kann dabei minderwertiger Anzapfdampf nach Thermokompression mit KZÜ-Dampf
einer niedrigeren Stufe der Vorwärmerstraße zur Speisewasservorwärmung zugeführt werden.
[0010] Sichert man die Vorwärmer durch Sicherheitsabsperrarmaturen gegen unzulässige Betriebszustände
ab, so können bei bestehenden Anlagen die Betriebsdrücke am HDV (Hochdruckvorwärmer)
bei den sich ergebenden Dampfstrahler-Austrittstemperaturen an die maximal zulässigen
Drücke sehr eng angenähert werden. Der Betriebsdruck im Vorwärmer kann durch geeignete
Rückschlagklappen vom Turbinenaustrittsdruck entkoppelt werden.
[0011] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und aus der folgenden Beschreibung von in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispielen.
[0012] In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1A
- einen Ausschnitt aus der Basisschaltung eines herkömmlichen Dampfkraftwerks mit Speisewasservorwärmung;
- Fig. 1
- eine durch Einbau eines Ausführungsbeispiels der Erfindung verbesserte Basisschaltung;
- Fig. 2A
- einen Ausschnitt einer herkömmlichen Basisschaltung eines anderen Dampfkraftwerks
mit Hochdruckturbinenanzapfung; und
- Fig. 2
- eine mit der herkömmlichen Anordnung gemäß Fig. 2A vergleichbare Kraftwerkanordnung
mit Speisewasservorwärmung gemäß einem anderen Ausführungsbeispiel der Erfindung.
[0013] Bei der herkömmlichen Kraftwerksschaltung gemäß Fig. 1A wird das Speisewasser eines
Dampferzeugers 1 aus einem Speisewasserbehälter 4 von einer Speisewasserpumpe 5 in
eine als ganze mit 6 bezeichnete Vorwärmstraße aus zwei aufeinanderfolgenden Hochdruck-Vorwärmern
HDV1 und HDV2 gefördert. In den beiden Vorwärmestufen wird die Speisewassertemperatur
schrittweise soweit angehoben, daß das Speisewasser an der Eintrittsstelle 7 in den
Dampferzeuger 1 die Solltemperatur erreicht.
[0014] In dem in Fig. 1a dargestellten herkömmlichen Ausführungsbeispiel wird der Austrittsdampf
aus einer Hochdruckturbine 2, der auch als kalter Zwischenüberhitzungsdampf (KZÜ-Dampf)
bezeichnet wird, zur Temperaturanhebung des Speisewassers in der letzten Vorwärmestufe
HDV2 verwendet. An der Eintrittsstelle 7 in den Dampferzeuger 1 wird die Speisewasser-Solltemperatur
erreicht. Die vorausgehende Vorwärmestufe HDV1 wird mit exergetisch relativ hochwertigem
Anzapfdampf aus der Anzapfung A2 der zweiflutigen Mitteldruckturbine 3 beaufschlagt.
Exergetisch relativ minderwertiger Dampf aus einer Anzapfung A3 wird in den Speisewasserbehälter
4 rückgeführt.
[0015] Die erfindungsgemäße Anordnung des Ausführungsbeispiels gemäß Fig. 1 unterscheidet
sich von der herkömmlichen Anordnung gemäß Fig. 1a durch eine andersartige und kostendämpfende
Speisewasservorwärmung. Die letzte Vorwärmestufe HDV2 wird zur Temperaturanhebung
des Speisewassers mit einem Dampfgemisch aus einem Thermokompressor bzw. Dampfstrahler
11 beaufschlagt, dessen Treibstahlanschluß 12 mit Treibdampf aus einer Nacherhitzungsstufe
des Dampferzeugers 1 beaufschlagt ist. Einem Ansauganschluß 13 des Dampfstrahlers
11 wird KZÜ-Dampf zugeführt. Der über 13 angesaugte KZÜ-Dampf wird im Dampfstrahler
11 verdichtet und mit dem Treibdampf aus dem Dampferzeuger 1 gemischt. Der Treibdampf
braucht nicht dem Nacherhitzerbereich des Dampferzeugers 1 entnommen zu werden; statt
dessen kann die Entnahmestelle an irgendeiner geeigneten Stelle im Dampferzeuger oder
in der nachfolgenden Frischdampfleitung 16 vor den Einlaßventilen der HD-Turbine angeordnet
sein.
[0016] Zur weiteren Wirkungsgradverbesserung des Wasser-Dampf-Kreislaufs ist bei dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 ein zweiter Dampfstrahler 31 vorgesehen, der exergetisch minderwertigen
Dampf aus der Anzapfung A3 der MD-Turbine 3 unter Verwendung von Treibdampf aus dem
Dampferzeuger 1 ansaugt. Das entstehende Dampfgemisch dient zur Temperaturanhebung
in der ersten Vorwärmestufe HDV1. Die Treibdampfanschlüsse 12 und 32 der beiden Dampfstrahler
11 und 31 sind parallel geschaltet, während die Sauganschlüsse 13 und 33 mit unterschiedlichem
Anzapfdampf aus A1 bzw. A3 beaufschlagt sind.
[0017] Die herkömmliche Basisschaltung gemäß Fig. 2a unterscheidet sich von derjenigen gemäß
Fig. 1a durch eine dritte Vorwärmstufe HDV3 in der Vorwärmerstraße 6'. HDV3 hebt das
Speisewasser auf die Solltemperatur am Einlaß 7 des Dampferzeugers 1 an. Der dritte
Vorwärmer HDV3 wird mit Dampf aus einer Hochdruckturbinenzapfung AZ beaufschlagt.
Diese herkömmliche Ausführung bedingt durch die HD-Anzapfung AZ hohe Investitionskosten.
[0018] Die Erfindung kommt bei zumindest vergleichbar günstiger Temperaturanhebung des Speisewassers
an der Einlaßstelle 7 ohne HD-Anzapfung AZ aus. Eine geeignete Schaltungsanordnung
ist in Fig. 2 gezeigt.
[0019] Die Temperaturanhebung geschieht bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 in der
letzten Stufe (HDV3) mit den gleichen Mitteln wie in der letzten Stufe HDV2 bei dem
Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 1. Insofern stimmen die Bezeichnungen des Thermokompressors
bzw. Dampfstrahlers 11 und der zugehörigen Anschlüsse 12, 13 und 14 mit denjenigen
aus Fig. 1 überein.
[0020] Der zweite Vorwärmer HDV1 wird ebenso wie der entsprechende Vorwärmer der herkömmlichen
Anordnung gemäß Fig. 2a mit KZÜ-Dampf aus der Anzapfung A1 beaufschlagt.
[0021] Auch in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 ist die erste Vorwärmstufe HDV1 mit
energetisch minderwertigem Anzapfdampf aus der Anzapfung A3 der MD-Turbine 3 beaufschlagt
und zwar nach Thermokompression durch Treibdampf in einem zweiten Thermokompressor
bzw. Dampfstrahler 31. Dessen Ausgangsanschluß 34 ist mit dem HDV1 verbunden. Bei
dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 dient der KZÜ-Dampf aus der Anzapfung A1 als
Treibdampf. Der Treibdampfanschluß 32 des Dampfstrahlers 31 und der Sauganschluß 13
des Dampfstrahlers 11 sind daher parallel geschaltet. Selbstverständlich könnte der
Treibdampfanschluß 32 auch entsprechend der Ausführung gemäß Fig. 1 zum Treibddampfanschluß
12 parallel geschaltet und mit Dampf aus der Dampferzeugungsleitung 19 beaufschlagt
sein.
[0022] In beiden beschriebenen Ausführungsbeispielen der Erfindung ist ein Sicherheitsabsperrarmatur
18 dem Treibdampfanschluß 12 des Dampfstrahlers 11 vorgeschaltet. Sie sichert den
vom Dampfstrahler 11 beaufschlagten Vorwärmer HDV2 bzw. HDV3 gegen unzulässige Betriebszustände
ab. Bei einem Einbau des beschriebenen Thermokompressors 11 in bestehende herkömmliche
Anlagen kann der Betriebsdruck bei der sich ergebenden Dampfstrahler-Austrittstemperatur
im Auslaß 14 an den maximal zulässigen Druck im zugehörigen Vorwärmer (HDV2 bzw. HDV3)
angenähert werden. Der Betriebsdruck im Vorwärmer kann vom Austrittsdruck der HD-Turbine
durch geeignete Rückschlagklappen entkoppelt werden.
[0023] Im Rahmen des Erfindungsgedankens sind zahlreiche Abwandlungen möglich. In vielen
Fällen werden gewünschte Wirkungsgradsteigerungen und die Einsparung von Investitionskosten
bereits durch die Verwendung nur eines einzigen Dampfstrahlers 11 in der in Fig. 1
dargestellten Anordnung erreicht; dabei kann die Dampfbeaufschlagung der vorausgehenden
Stufe(n) herkömmlicher Ausführung sein. Auch die Anzapfungen an den Turbinen sind
in Fig. 1 nur beispielsweise gezeigt; sie können sich bei bereits existierenden Anlagen
nach den baulichen Gegebenheiten richten.
1. Verfahren zum Vorwärmen des Speisewassers eines Dampferzeugers (1) in einem Kraftwerksprozeß,
wobei wenigstens zwei auf unterschiedlichen Exergieniveaus befindliche Dampf-Teilmengen
dem Kraftwerksprozeß entnommen und unter Verwendung eines Thermokompressionsverfahrens
gemischt werden,
wobei die auf höherem Exergieniveau befindliche Dampf-Teilmenge als Treibdampf zum
Ansaugen und Verdichten der auf niedrigerem Exergieniveau befindlichen Dampf-Teilmenge
verwendet wird; und
wobei die Dampfmischung nach der Thermokompression einer Speisewasser-Vorwärmer (HDV2;
HDV3) zugeführt wird;
dadurch gekennzeichnet,
daß die auf höherem Exergieniveau befindliche Dampf-Teilmenge direkt dem Dampferzeuger
oder einer dem Dampferzeuger nachfolgenden Frischdampfleitung (16) entnommenen wird;
und
daß die auf niedrigerem Exergieniveau befindliche Dampf-Teilmenge nach teilweiser Entspannung
in einer Turbine (2) einer kalten Zwischenüberhitzung (KZÜ) entnommen wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Speisewasser mehrstufig vorgewärmt wird,
daß die Dampfmischung nach der Thermokompression der höchsten Vorwärmstufe zugeführt
wird und
daß auf niedrigem Exergieniveau befindlicher Anzapfdampf nach Thermokompression mit Zwischenüberhitzerdampf
oder Frischdampf aus dem Dampferzeuger (1) oder einer diesem nachfolgenden Frischdampfleitung
(16) einer niedrigeren Speisewasser-Vorwärmerstufe (HDV1; HDV2) zugeführt wird.
3. Anordnung zum Vorwärmen des Speisewassers eines Dampferzeugers (1), dessen Dampf in
einer nachgeschalteten Turbinenanordnung (3) in einem Kraftwerksprozeß entspannt wird,
wobei an wenigstens zwei räumlich getrennten Stellen (19, A1) des Kraftwerksprozesses
Dampfanzapfungen angeordnet sind, an denen auf unterschiedlichen Exergieniveaus befindliche
Dampf-Teilmengen dem Kraftwerksprozeß entnehmbar sind;
wobei die beiden auf unterschiedlichen Dampf-Exergieniveaus befindlichen Anzapfungen
mit einem Dampfstrahler (11) verbunden sind, wobei die Anzapfung höheren Exergieniveaus
mit dem Treibdampfanschluß (12) und die andere Anzapfung mit dem Saugdampfanschluß
(13) des Dampfstrahlers verbunden ist; und
wobei der Ausgang (14) des Dampfstrahlers (11) mit der höchsten Speisewasser-Vorwärmstufe
(HDV2; HDV3) gekoppelt ist;
dadurch gekennzeichnet,
daß der Treibdampfanschluß (12) des Dampfstrahlers (11) direkt mit dem Dampferzeuger
(1) oder einer dem Dampferzeuger nachfolgenden Frischdampfleitung (16) verbunden ist;
und
daß der Saugdampfanschluß (13) des Dampfstrahlers (11) mit einer Zwischenüberhitzung
(KZÜ) verbunden ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang (14) des Dampfstrahlers (11) mit der höchsten Stufe (HDV2; HDV3) einer
mehrstufigen Vorwärmstufe (6; 6') gekoppelt ist.
5. Anordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine Anzapfung (A3) für auf niedrigerem Exergieniveau befindlichen Dampf vorgesehen
ist;
daß die niederexergetische Anzapfung mit dem Saugdampfanschluß (33) eines zweiten Dampfstrahlers
(31) verbunden ist;
daß der Treibdampfstrahlanschluß (32) des zweiten Dampfstrahlers (31) mit dem Dampferzeuger
(1), einer diesem nachfolgenden Frischdampfleitung (16) oder mit einer Anzapfung einer
Zwischenüberhitzung (A1) verbunden ist; und
daß der Ausgang (34) des Dampfstrahlers (31) mit einer niedrigen Speisewasser-Vorwärmstufe
(HDV1) gekoppelt ist.
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 3 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (18) zum Entkoppeln der Anschlüsse (12, 13) des Dampfstrahlers (11) vorgesehen
sind.
1. Method of preheating the feedwater of a steam generator (1) in a power station process,
wherein at least two part steam quantities disposed at different exergy levels are
removed and are mixed with use of a thermocompression method, wherein the part steam
quantity disposed at the higher exergy level is used as drive steam for suction and
compression of the part steam quantity disposed at the lower exergy level and wherein
the steam mixture is fed to a feedwater preheater (HDV2; HDV3) after the thermocompression,
characterised in that the part steam quantity disposed at the higher exergy level is removed directly at
the steam generator or at a fresh steam duct (16) downstream of the steam generator
and that the part steam quantity disposed at the lower exergy level is removed at
a cold intermediate superheating (KZÜ) after partial expansion in a turbine (2).
2. Method according to claim 1, characterised in that the feedwater is preheated in multi-staged manner, that the steam mixture is fed
to the highest preheating stage after the thermocompression and that bleed steam disposed
at the low exergy level is fed to a lower feedwater preheater stage (HDV1; HDV2) after
thermocompression with intermediately superheated steam or fresh steam from the steam
generator (1) or a fresh steam duct (16) downstream thereof.
3. Arrangement for preheating the feedwater of a steam generator (1), the steam of which
is expanded in a downstream turbine arrangement (3) in a power station process, wherein
steam bleed points, at which part steam quantities disposed at different exergy levels
are withdrawable to the power station process, are arranged at at least two physically
separate locations (19, A1) of the power station process, wherein the two bleed points
disposed at different steam exergy levels are connected with a steam ejector (11),
wherein the bleed point of the higher exergy level is connected with the drive steam
connection (12) and the other bleed point is connected with the suction steam connection
(13) of the steam ejector and wherein the outlet (14) of the steam ejector (11) is
coupled with the highest feedwater preheater stage (HDV2; HDV3), characterised in that the drive steam connection (12) of the steam ejector (11) is connected directly with
the steam generator (1) or a fresh steam duct (16) downstream of the steam generator
and that the suction steam connection (13) of the steam ejector (11) is connected
with an intermediate superheater (KZÜ).
4. Arrangement according to claim 3, characterised in that the outlet (14) of the steam ejector (11) is coupled with the highest stage (HDV;
HDV3) of a multi-stage preheater stage (6; 6').
5. Arrangement according to claim 4, characterised in that a bleed point (A3) for steam disposed at the lower exergy level is provided, that
the low exergetic bleed point is connected with the suction steam connection (33)
of a second steam ejector (31), that the drive steam ejector connection (32) of the
second steam ejector (31) is connected with the steam generator (1), a fresh steam
duct (16) downstream thereof or a bleed point of an intermediate superheater (A1)
and that the outlet (34) of the steam ejector (31) is coupled with a low feedwater
preheater stage (HDV1).
6. Arrangement according to one of claims 3 to 5, characterised in that means (18) for decoupling the connections (12, 13) of the steam ejector (11) are
provided.
1. Procédé de préchauffage de l'eau d'alimentation d'un générateur de vapeur (1) dans
un processus d'usine génératrice,
où sont prélevées au moins deux quantités partielles de vapeur, se trouvant à des
niveaux d'exergie différents, du processus d'usine génératrice et, en utilisant un
procédé de thermocompression, sont mélangées,
où la quantité partielle de vapeur se trouvant au niveau d'exergie plus élevé est
utilisée comme vapeur de propulsion pour aspirer et compacter la quantité partielle
de vapeur se trouvant au niveau d'exergie plus bas ; et
où le mélange de vapeur, après la thermocompression, est acheminé à un dispositif
de préchauffage (HDV2 ; HDV3) de l'eau d'alimentation ;
caractérisé
en ce que la quantité partielle de vapeur se trouvant au niveau d'exergie plus élevé est prélevée
directement du générateur de vapeur ou d'une canalisation de vapeur fraîche (16) en
aval du générateur de vapeur ; et
en ce que la quantité partielle de vapeur se trouvant au niveau d'exergie plus bas, après une
détente partielle dans une turbine (2), est prélevée d'un dispositif de surchauffe
intermédiaire froid (KZU).
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce
que l'eau d'alimentation est préchauffée à plusieurs étages,
que le mélange de vapeur, après la thermocompression, est amené à l'étage de préchauffage
le plus élevé et
que de la vapeur de soutirage se trouvant au niveau d'exergie bas, après la thermocompression
avec de la vapeur de surchauffe intermédiaire ou de la vapeur fraîche du générateur
de vapeur (1) ou d'une canalisation de vapeur fraîche (16) faisant suite à celui-ci,
est acheminée à un étage de préchauffage plus bas (HDV1 ; HDV2) de l'eau d'alimentation.
3. Agencement de préchauffage de l'eau d'alimentation d'un générateur de vapeur (1),
dont la vapeur est détendue dans un agencement de turbines (3) disposé en aval lors
d'un processus d'usine génératrice,
où sont disposés, à au moins deux emplacements (19, A1) spatialement séparés du processus
d'usine génératrice, des soutirages de vapeur, auxquels peuvent être prélevées du
processus d'usine génératrice des quantités partielles de vapeur se trouvant à des
niveaux d'exergie différents ;
où les deux soutirages se trouvant à des niveaux d'exergie de vapeur différents sont
reliés à un dispositif à jet de vapeur (11), où le soutirage du niveau d'exergie plus
élevé est relié au raccord de vapeur de propulsion (12) et l'autre soutirage au raccord
de vapeur d'aspiration (13) du dispositif à jet de vapeur ; et
où la sortie (14) du dispositif à jet de vapeur (11) est couplée à l'étage de préchauffage
le plus élevé (HDV2 ; HDV3) de l'eau d'alimentation ;
caractérisé en ce
que le raccord de vapeur de propulsion (12) du dispositif à jet de vapeur (11) est relié
directement au générateur de vapeur (1) ou à une canalisation de vapeur fraîche (16)
en aval du générateur de vapeur ; et
en ce que le raccord de vapeur d'aspiration (13) du dispositif à jet de vapeur (11)
est relié à un dispositif de surchauffe intermédiaire (KZU).
4. Agencement selon la revendication 3, caractérisé en ce que la sortie (14) du dispositif à jet de vapeur (11) est couplée à l'étage le plus élevé
(HDV2 ; HDV3) d'un étage de préchauffage (6 ; 6') à plusieurs étages.
5. Agencement selon la revendication 4,
caractérisé en ce
qu'il est prévu un soutirage (A3) pour de la vapeur se trouvant à un niveau d'exergie
plus bas ;
en ce que le soutirage d'exergie basse est relié au raccord de vapeur d'aspiration
(33) d'un second dispositif à jet de vapeur (31) ;
en ce que le raccord de dispositif à jet de vapeur de propulsion (32) du second dispositif
à jet de vapeur (31) est relié au générateur de vapeur (1), à une canalisation de
vapeur fraîche (16) en aval de celui-ci, ou à un soutirage d'un dispositif de surchauffe
intermédiaire (A1) ; et
en ce que la sortie (34) du dispositif à jet de vapeur (31) est couplée à un étage
de préchauffage bas (HDV1) de l'eau d'alimentation.
6. Agencement selon l'une des revendications 3 à 5, caractérisé en ce que des moyens (18) sont prévus pour désaccoupler les raccords (12, 13) du dispositif
à jet de vapeur (11).