[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Erzeugung von dünnem Metallband, bei dem
flüssige Metallschmelze mit einem Metall-Flachprodukt, vorzugsweise einem Warmband
aus Stahl, in Kontakt gebracht wird und verschweißt sowie eine Einrichtung zur Durchführung
des Verfahrens mit einer oszillierenden Kokille (Standkokille) oder einer Wanderkokille,
vorzugsweise einer 2-Rollen-Gießvorrichtung, in der das Metall-Flachprodukt (Warmband)
kontinuierlich so nachgeführt wird, daß es die einlaufende Metallschmelze allseitig
umgibt und über ein Abzugssystem ausgefördert wird.
[0002] Heutzutage werden Flachprodukte in Dicken < 2 mm hauptsächlich über das Walzen von
Warmband erzeugt, die dann auch bis auf Dicken von 0,2 mm kaltgewalzt werden können.
Hierbei müssen die an das Kaltband gestellten Anforderungen hinsichtlich Profil und
Planheit schon im Warmwalzprozeß prozentual eingestellt sein, da eine Korrektur der
Maßhaltigkeit im Kaltwalzprozeß prozentual nicht mehr möglich ist. Ab einem Breite-Dicken-Verhältnis
von ca. 100/1 wird der Fließwiderstand im Walzspalt in Breitenrichtung praktisch unendlich
groß, so daß eine prozentuale Korrektur von Profil bzw. Planheit nicht mehr möglich
ist, Deshalb sind Entwicklungen von Gießtechnologien, die z.B. Formate mit Breiten
> 1000 mm und Dicken < 10 mm realisieren wollen, bis heute kaum über den Status einer
Semi-Produktionsanlage hinausgekommen.
[0003] Hauptproblem beim Gießen dünner Formate mit einer oszillierenden Kokille unter systembedingter
Schlackenfilmdicke und unter Voraussetzung gleicher Produktion, wie sie bei einer
konventionellen Brammenanlage erreicht wird, ist, daß entsprechend der Absenkung der
Gießdicke und Erhöhung der Gießgeschwindigkeit die pro Zeiteinheit produzierte Oberfläche
um ein Vielfaches steigt und gleichzeitig die Schlackenfilmdicke sinkt. Einhergehend
steigt die pro Zeiteinheit freiwerdende Erstarrungswärme und damit der Wärmestrom
in die Kokille.
[0004] Bild 1 stellt die resultierenden Wärmeströme in Abhängigkeit von Gießdicke und Gießgeschwindigkeit
dar. Liegt beispielsweise der kritische Wärmestrom einer konventionell hergestellten
200 mm dicken und mit 1 m/min gegossenen Bramme bei ca. 1 MW/m
2, so führt die Absenkung der Gießdicke auf z.B. 50 mm bei gleichzeitiger Erhöhung
der Gießgeschwindigkeit auf 6 m/min zu einer Erhöhung des Wärmestromes auf 2,8 MW/m
2. Entsprechend dem Schrumpfindex steigt auch die Gefahr für Längsrisse von dem normierten
Wert 1, im Falle der Standardbramme, auf 2,8, d.h. die Dünnbramme ist, bei gleicher
Breite, 2,8 mal so anfällig für Längsrisse wie die Standardbramme.
[0005] Die Grenzbetrachtung der Teilbilder weist eine minimale relative Schlackenfilmdicke
von 0,001 bzw. 0,02 mm auf und spiegelt guasi die Verhältnisse beim Gießen ohne Gießpulver
wider. Der integrale Wärmestrom nimmt einen Wert von ca. 5 MW/m
2 an und findet sich auch auf Knüppelanlagen wieder, auf welchen ohne Gießpulver bzw.
Gießschlacken gegossen wird.
[0006] Ähnliche Verhältnisse bezüglich des Wärmestroms liegen auch beim Bandgießen mit mitlaufenden
Kokillen vor. Das Fehlen von Schlacke führt auch bei diesen Prozessen zu Wärmeströmen
in Höhe der Grenzbetrachtung.
[0007] Die Übertragung dieser Ergebnisse auf Bandanlagen verdeutlicht, daß
1. das schlackenfreie Gießen zu einem erheblich höheren Wärmestrom in die Kokille
während der Erstarrung führt und damit
2. einen erheblich höheren Schrumpf beim Gießprozeß sowie
3. eine entsprechend höhere thermische Belastung der Kokille verursacht, die zu der
Gefahr von Längsrissen in der Bandoberfläche sowie geringeren Standzeiten der Kokille
führt.
[0008] Diese dargestellten Probleme führen zur Zeit zu nicht beherrschbaren Oberflächenfehlern
beim Gießen dünner Stränge in Dicken < 30 mm auf Anlagen mit mitlaufender Kokille,
beispielsweise nach dem 2-Rollen-Verfahren (Bessemer Prinzip), dem Hazelett-Verfahren
oder den "Belt"-Anlagen und dem 1-Rollen-Verfahren.
[0009] Die größten Erfolge konnten bisher mit dem Twin-Roller erzielt werden. Bei diesem
Verfahren wird symmetrisch zwischen zwei gegenläufig rotierende Rollen flüssiger Stahl
gegossen, erstarrt im engsten Spalt zwischen den Rollen (Kissing Point) und wird über
eine Auszugsvorrichtung ausgefördert.
[0010] Die erzielte Oberflächenqualität und insbesondere die Maßhaltigkeit in Dicken- und
Breitenrichtung (Planheit und Profil) sind nicht reproduzierbar bzw. nicht in den
vom Markt geforderten prozentualen Toleranzen für Kaltband darstellbar. Dies gilt
im besonderen für die Erzeugung von C-Stahl.
[0011] Die Erklärung liegt in dem Erstarrungsverhalten des Stahls. Bei den beim Twin Roller
vorliegenden Gießbedingungen erstarrt der Stahl auf einer "kalten" Rollenoberfläche
in sehr kurzer Zeit. Der Wärmestrom von ca. 5 MW/m
2 fließt radial in die Rollenoberfläche und wird über die Rollenkühlung abgebaut.
[0012] Hierbei treten folgende Effekte auf:
- Die thermisch hochbelastete Rollenkokille z.B. mit einem zylindrischen Kaltmaß, dehnt
sich im Kontaktbereich durch thermisches Wachsen mit dem erstarrenden Strang aus und
prägt dem Band eine negative Crown auf. Jedoch ist eine Korrektur des Profils in der
Weiterverarbeitung im Walzwerk praktisch durch den fehlenden Querfluß im Walzspalt
bei den vorliegenden Breite-/Dickenverhältnissen von >= 100/1 nicht mehr möglich.
- Die Strangoberfläche schrumpft während der Erstarrung parallel zur Rollenoberfläche
sowohl in Gieß- als auch in Breitenrichtung, hierdurch wird eine Zugspannung in der
Strangschale und eine Druckspannung in der Kokillenoberfläche ausgeübt. Gleichzeitig
dehnt sich die Kokillenoberfläche während eines Rotationszyklus infolge des Wärmestromes
in radialer sowie axialer Richtung aus und baut in beide Richtungen eine Zugspannung
in der Strangoberfläche auf.
[0013] Die Überlagerung dieser Spannungen mit den über den Schrumpf der Strangschale verursachten
Spannungen führt zu einem Festschrumpfen der Strangschale auf der Kokillenoberfläche.
Dies führt zur Bildung von Längsrissen infolge der axial (quer zur Gießrichtung) wirkenden
Spannungen und zu Querrissen infolge der radial (längs zur Gießrichtung) wirkenden
Spannungen. Je breiter die abgegossenen Formate sind, desto größer wird der absolute
Wert und dadurch der Einfluß des axialen Schrumpfes auf die Gefahr der Längsrißbildung
und auf die Einstellung einer prozentual akzeptablen Planheit sowie Rißfreiheit im
gegossenen Band.
[0014] In verschiedenen Patentschriften, z.B. DE 34 40 234, DE 34 40 235, DE 34 40 237,
wird über mitlaufende Kokillen in Form von Bändern und/oder Rollen berichtet. Hierbei
wird versucht, die Oberflächenqualität dadurch zu verbessern, daß die Reibung zwischen
erstarrender Oberfläche der Metallschmelze und dem Kokillenwerkstoff minimiert und
damit Risse vermieden und eine gleichförmige Oberflächenqualität erreicht werden.
Eine Verbindung bzw. Verschweißung zwischen den gekühlten Flächen und dem kristallisierten
Werkstoff wird bewußt vermieden. Ein anderer Verfahrensvorschlag, DE 34 06 730, beschreibt
die kontinuierliche Zuführung einer Metallfolie in die Kokille einer Horizontalstranggießanlage
zum Zwecke der Schmierung der Kokillenwand.
[0015] Ungelöst nach dem Stand der Technik für das Gießen von Bändern, vorzugsweise aus
Stahl, in Breiten zwischen 400 - 1600 mm und Dicken < 10 mm sind bis heute die Probleme
des hohen Wärmestromes sowie die Profil- und Planheitstoleranz.
[0016] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Stranggießverfahren und eine
Vorrichtung zum Durchführen des Verfahrens auf der Basis einer oszillierenden oder
mitlaufenden Kokille vorzuschlagen, bei denen der Wärmestrom aus der erstarrenden
Schmelze so gesteuert wird, daß der Schrumpf eine unterkritische Größe darstellt,
gleichzeitig eine Verschweißung zwischen der erstarrenden Schmelze und dem Flachprodukt
(beispielsweise ein Warmband) stattfindet sowie eine optimale Bandgeometrie (Profil
und Planheit) gewährleistet ist.
[0017] Diese Aufgaben werden mit einem Verfahren bzw. einer Vorrichtung, wie sie in den
Patentansprüchen beschrieben werden, unerwartet gelöst.
[0018] Die unerwartete Lösung und Erfindung besteht darin, daß der kritische Schrumpf der
erstarrenden Strangoberfläche, die eine Zugsspannung erfährt durch die Überlagerung
einer entgegengesetzt wirkenden Druckspannung, ausgelöst durch die Ausdehnung der
Umhüllung, welche sich zwischen Kokille und flüssigem Metall befindet, kompensiert
wird.
[0019] Die Umhüllung selber nimmt zunächst den Wärmestrom kapazitiv auf und bleibt damit
an der der Kokillenwand zugewandten Seite relativ kalt und kann dort mehr Spannung
ohne Rißbildung aufnehmen.
[0020] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Bilder 2 und 3 beispielhaft erklärt.
[0021] Figur 2 stellt eine 2-Rollen-Gießmaschine mit den erfindungsgemäßen Merkmalen beispielhaft
dar.
[0022] Über einen Verteiler 1 gelangt flüssiger Stahl über ein Stahlzuführungssystem 2 in
die Umhüllung 4, die zwischen der Schmelze 3 und einer mitlaufenden Kokille 5 kontinuierlich
mindestens auf einer Seite nachgeführt und mit der erstarrenden Schmelze ausgefördert
wird. In der Erstarrungszone, die gleichzeitig die Verschweißungszone 6 bildet, verschweißt
die erstarrende Schmelze 7 oder Strangschale mit der Umhüllung 4. Die Durcherstarrung
des Metallbandes 13 ist am Kissing Point, Rollenzenit 8 oder im Bereich der Strangführung
10 beendet. Die Strangführung kann aus Rollen oder aus Platten bestehen und zur Reduktion
der Strangdicke genutzt werden. Hierdurch ist eine Erhöhung der Gießgeschwindigkeit
und somit der Kapazität durch Herausführen der Enderstarrung 9 aus dem Rollenzenit
8 (Kissing Point) möglich. Ein Kühlsystem 14 ist unmittelbar der mitlaufenden Kokille
5 nachgeschaltet. Der Bereich der Strangführung ist eingehaust 15 und kann gas- und/oder
temperaturkontrolliert betrieben werden.
[0023] Verfahrenstechnisch stellt sich die Erfindung am Beispiel des Twin-Rollers wie folgt
dar:
[0024] Die während der Erstarrung der Stahlschmelze 3 freiwerdende Energie heizt die zwischen
mitlaufender Kokille 5 und Stahlschmelze 3 bzw. Strangschale 7 befindliche Umhüllung
4 bis schmelzseitig über T
Sol Umhüllung auf, was zu einer Verschweißung der Strangschale mit der Umhüllung 4 im Wirkfeld
der Kokille, Verschweißzone 6, führt. Zusätzlich können schmelzpunkterniedrigende
Substanzen 18 auf die der flüssigen Schmelze zugewandten Seite der Umhüllung aufgebracht
werden, die die Verschweißung unterstützen. Durch den Materialverbund von Umhüllung
und erstarrter Schmelze 7, Strangschale, kommt die in der Strangschale 7 auftretende
Zugspannung 12 mit der in der Umhüllung 4 auftretenden Druckspannung 11 zur Überlagerung
und zum Ausgleich.
[0025] Damit lassen sich Planheit und Profil des zu erzeugenden Bandes kontrollieren und
Längsrisse vermeiden. Die thermische Belastung der beispielsweise Rollen-Kokille wird
durch die kapazitive Aufheizung der Umhüllung stark gesenkt, wodurch sich gleichzeitig
die Standzeit der Kokille erhöht.
[0026] Bei Verwendung von Umhüllungen aus z.B. Edelstahl, Aluminium, Cu oder sonstigen Nicht-Eisen-Metallen,
lassen sich mit der Erfindung auch Verbundmaterialien herstellen, insbesondere beschichtete
Materialien wie z.B. rostfrei beschichteter Kohlenstoffstahl als Flach- sowie auch
Langprodukt.
[0027] Bild 3 stellt die Grundvoraussetzungen für einen Materialverbund zwischen erstarrender
Schmelze und Umhüllung dar.
[0028] Die Solidustemperatur des als Umhüllung dienenden Materiales muß immer kleiner oder
gleich der Solidustemperatur der eingesetzten Schmelze, d.h. T
S Sch > = T
S Um sein.
[0029] Bei der Erstarrung von Schmelze an der Umhüllung wird selbst noch bei Abkühlung der
Strangschale von T
S Sch bis auf T
S Um Energie abgegeben, die einer Verschweißung förderlich ist.
[0030] Beispiel sei eine Baustahlschmelze mit einer Solidustemperatur von z.B. 1520 °C,
die in eine Umhüllung aus Edelstahl mit einer Solidustemperatur von z.B. 1460 °C gegossen
wird. Die freiwerdende Erstarrungswärme des Baustahles heizt die Umhüllung bis 1460
°C auf und verschweißt mit ihr. Infolge des Solidustemperaturunterschiedes von 60
°C wird die Edelstahlschicht partiell aufschmelzen und bei nachfolgender gemeinsamer
Abkühlung die Verschweißungszone bilden.
[0031] Die Erfindung läßt sich auch auf Hazelett-Anlagen sowie Gießrädern (Bild 4) anwenden.
[0032] Die oben an den Beispielen beschriebene Erfindung führt zu folgenden Vorteilen:
∘ kontrollierte Erzeugung eines 100%igen Materialverbundes durch eine sichergestellte
Verschweißung zwischen der Schmelze und der Umhüllung aus Edelstahl, Nicht-Eisen-Metall
oder anderen Stahlgüten,
∘ definierte Oberfläche in Profil und Planheit,
∘ Gießen heißrißempfindlicher Güten mit hohen Gießgeschwindigkeiten,
∘ wesentliche Kosteneinsparung durch Substitution von z.B. massiven Rostfreiprodukten
durch Verbundmaterial mit mindestens einer rostfreien Oberfläche,
∘ frei wählbare End- und Beschichtungsdicke,
∘ neue Werkstoffkombinationen,
∘ Verknüpfung des Gießprozesses mit dem Walzprozeß in-line ist möglich
∘ durch gezielte Kühlung keine Verzunderung,
∘ geringe thermische Belastung der Kokille durch kapazitive Aufwärmung der Umhüllung,
∘ Möglichkeit der Erhöhung der Gießgeschwindigkeit (Kapazität) durch Herausführen
der Enderstarrung aus dem Rollenzenit (Kissing Point)
∘ Erhöhung der Kokillenhaltbarkeit.
Bezugszeichenliste
[0033]
- 1
- Verteiler
- 2
- Stahlzuführungssystem
- 3
- Schmelze
- 4
- Umhüllung
- 5
- Mitlaufende Kokille
- 6
- Verschweißungszone, Erstarrungszone
- 7
- Erstarrende Schmelze, Strangschale
- 8
- Rollenzenit (Kissing Point)
- 9
- Enderstarrung
- 10
- Strangführung
- 11
- Druckspannungen
- 12
- Zugspannungen
- 13
- Durcherstarrtes Metallband
- 14
- Kühlsystem
- 15
- Einhausung, gaskontrolliert
- 16
- Tliq Schmelze
- 17
- TSol Schmelze
- 18
- Schmelzpunkterniedrigende Substanzen
1. Verfahren zum Metallstranggießen mit oszillierender oder mitlaufender Kokille, insbesondere
zum Herstellen von umhülltem Material, bei dem eine Metallschmelze zwischen eine mit
Gießgeschwindigkeit kontinuierlich mitlaufende metallische Umhüllung gegossen wird,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Solidustemperatur der metallischen Umhüllung immer kleiner oder gleich der
Solidustemperatur der Metallschmelze ist.
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Metallschmelze vorzugsweise aus flüssigem Stahl besteht.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schmelze und die Umhüllung aus Stahl sind.
4. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umhüllung aus rostfreiem Stahl besteht.
5. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umhüllung aus einem Nicht-Eisen-Metall besteht.
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umhüllung < 50 % der Gesamtdicke ausmacht.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Umhüllungsmaterial vor dem Einsatz bis zu maximal TSol aufgeheizt wird.
8. Vorrichtung nach einem der Verfahrensansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Umhüllungsmaterial (4) mindestens an einer Kokillenfläche entlang geführt
wird.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kokillen temperaturkontrolliert betrieben werden können.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 und 9,
dadurch gekennzeichnet,
daß eine 2-Rollen-Kokille (5) zum Einsatz kommt.
11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Kokillen aus einem metallischen und/oder keramischen Werkstoff bestehen.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß das umhüllte Metallband (13) noch mit flüssigem Kern in seinem Querschnitt in
der Strangführung (10) reduziert werden kann.
13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß durch schmelzpunkterniedrigende Substanzen (18) auf der schmelzenzugewandten Oberfläche
der Umhüllung der Materialverbund zwischen Umhüllung (4) und erstarrender Schmelze
bzw. Strangschale (7) unterstützt wird.
14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 bis 13,
dadurch gekennzeichnet,
daß das umhüllte Metallband (13) durch eine gaskontrollierte Einhausung (15) geführt
wird.