[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Waffenbatterie, insbesondere für Flab-Feuereinheiten,
wobei jede Feuereinheit mindestens einen Sensor zur Erfassung von Zieldaten, einen
Direktor für die Berechnung der Flugbahn eines Zieles und mindestens einen Effektor
für die Bekämpfung des Zieles aufweist.
[0002] Mit der
EP-B- 0 551 667 ist eine aus mehreren Lenkwaffen-Abschussstationen bestehende Waffenbatterie bekannt
geworden. Die Lenkwaffen-Abschussstationen, im folgenden auch Feuereinheiten genannt,
weisen Mittel zur Erfassung eines Zieles auf und sind mit einer Zentraleinheit verbunden.
Jede Feuereinheit sendet über die Verbindungen Daten, welche die Position und Geschwindigkeit
des momentan verfolgten Zieles betreffen, an die Zentral-einheit. Diese Daten werden
von der Zentraleinheit unmittelbar nach Empfang über Funk an alle Feuereinheiten zurückgesendet.
Jede Feuereinheit enthält eine computerisierte Steuerungseinrichtung, die einen Zielsensor
und -verfolger aufweist. Der erste Sensor, der ein bestimmtes Ziel feststellt, teilt
dies den anderen Feuereinheiten mit, die daraufhin von der Behandlung des Zieles ausgesperrt
werden, jedoch fortfahren, es weiter zu verfolgen. Diese Aktion ist einem übergeordneten
Steuerungsalgorithmus unterworfen, wobei die dazu erforderlichen Berechnungen von
den Feuereinheiten durchgeführt werden.
[0003] Die Nachteile der vorstehend beschriebenen Waffenbatterie beruhen darauf, dass die
Feuereinheiten ihre Zielmeldungen über die Zentraleinheit austauschen, so dass bei
deren Ausfall das ganze System lahmgelegt wird. Ausserdem kann die Uebertragung der
Daten durch Funk gestört werden. Weiterhin ist es als nachteilig anzusehen, dass ein
bestimmtes Ziel gleichzeitig nicht durch mehr als eine Feuereinheit bekämpft werden
kann.
[0004] Lenkwaffen eignen sich übrigens für grössere Einsatzdistanzen und Flughöhen als Rohrwaffen.
Umgekehrt sind Rohrwaffen dank ihrer kleinen Reaktionszeit bei der Abwehr von Tieffliegern
den Lenkwaffen überlegen. Damit sich ein Tiefflieger auch in rauhem Gelände nicht
unbemerkt anschleichen kann, ist hier die Koordination der Feuereinheiten besonders
wertvoll.
[0005] Bei einem weiteren durch die
EP-A- 0 431 892 bekannt gewordenen Netzwerk von Lenkwaffen-Abschussstationen sind mehrere Sensoren
für die Erfassung von Zieldaten vorgesehen. Diese Zieldaten werden einem Datennetz
zugeführt, welches die Daten zu einem integrierten Bild der Zielaktivitäten kombiniert.
Dieses Bild wird zwei Direktoren zugeleitet, die vier Effektoren in Form von Werfern
steuern.
[0006] Vorstehend genanntes Netzwerk hat den Nachteil, dass die Daten von den Sensoren über
das Datennetz zu den Direktoren fliessen, nicht aber in umgekehrter Richtung. Dadurch
ist es nicht möglich, dass ein Sensor, der ein Ziel bereits erfasst hat, einem anderen
Sensor helfen kann, dieses Ziel ebenfalls zu erfassen. Ebenso wenig ist es möglich,
dass die Direktoren ihren Einsatz koordinieren können, da der eine Direktor nicht
wissen kann, welches Ziel vom anderen Direktor bekämpft wird. So kann es passieren,
dass ein Ziel von mehreren Werfern bekämpft wird, während ein anderes unbehelligt
bleibt.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Waffenbatterie der eingangs genannten
Art vorzuschlagen, die vorstehend erwähnte Nachteile nicht aufweist und nicht nur
Lenk- sondern auch Rohrwaffen einsetzt, welch letztere Rohrwaffen besonders für die
Abwehr von Tieffliegern geiegnet sind.
[0008] Diese Aufgabe wird durch die im Patentanspruch 1 angegebene Erfindung gelöst. Hierbei
sind die Direktoren der Feuereinheiten direkt miteinander verbunden, so dass die von
einem Sensor einer Feuereinheit erfassten Daten eines Zieles direkt den anderen Feuereinheiten
zugeleitet werden. Aus den zur Verfügung stehenden Daten wird für alle Effektoren
aller Feuereinheiten ein optimaler Kampfplan errechnet, mittels welchem der Einsatz
der Effektoren koordiniert wird.
[0009] Gemäss Weiterbildungen der Erfindung wird der Kampfplan von jedem Direktor unabhängig
von den anderen Direktoren aus den zur Verfügung stehenden Daten berechnet, wobei
bei der Berechnung auch Informationen über die Position und Einsatzfähigkeit aller
Feuereinheiten berücksichtigt werden.
[0010] Die mit der Erfindung erzielten Vorteile sind darin zu sehen, dass das gleiche Ziel
gleichzeitig von mehr als einer Feuereinheit bekämpft werden kann, wobei jedoch die
Möglichkeit besteht, ein weiteres gleichzeitig vorhandenes Ziel durch eine andere
Feuereinheit zu bekämpfen. Da die erfindungsgemäss informatisch vernetzten Flab-Feuereinheiten
zusammen mit den vorgelagerten Sensoren ein genügend grosses Gebiet abdecken, können
angreifende Tiefflieger leichter entdeckt werden. Dadurch ist es möglich, billige
Flab-Feuereinheiten mit grösserer Reaktionszeit einzusetzen.
[0011] Die vorgeschlagene triangulatorische Vermessung des Zieles durch passive Sensoren
ist besonders billig und wirksam, da das Ziel sich nicht durch elektronische Abwehrmassnahmen
dagegen schützen kann.
[0012] Ein weiterer Vorteil gegenüber dem Stand der Technik liegt darin, dass die Verwendung
von unverarbeiteten Messwerten anstatt von vorverarbeiteten Schätzwerten vorgeschlagen
wird.
[0013] Durch die dauernde Nachführung des Kampfplanes bleibt dieser aktuell, auch dann,
wenn sich die Gefechtslage ändert.
[0014] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang
mit den Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
- Fig.1a
- Eine schematische Darstellung einer Feuereinheit mit Lenkwaffen gemäss allgemeinem
Stand der Technik,
- Fig.1b
- eine schematische Darstellung einer Feuereinheit mit Rohrwaffen gemäss allgemeinem
Stand der Technik,
- Fig.2
- eine schematische Darstellung einer Waffenbatterie gemäss der vorstehend genannten
EP-A- 0 431 892,
- Fig.3
- eine schematische Darstellung einer Waffenbatterie gemäss der vorstehend genannten
EP-B- 0 551 667,
- Fig.4
- eine schematische Darstellung der erfindungsgemässen Waffenbatterie, und
- Fig.5a,5b
- eine schematische Darstellung einer triangulatorischen Vermessung eines Zieles.
[0015] In den
Fig.1a und
1b ist mit
1 ein Sensor bezeichnet, der die Position und eventuell auch die Radialgeschwindigkeit
eines Zieles vermisst. Der Sensor
1 kann ein Suchsensor sein, der viele Ziele ungenau vermisst oder ein Folgesensor,
der ein einziges Ziel genau vermisst. Er kann jedoch auch beides sein. Der Sensor
1 steht mit einem Direktor
2 in Verbindung, der die Flugbahn eines Zieles berechnet und extrapoliert und über
den Einsatz des Sensors
1 und eines Effektors
3, 4 entscheidet, wobei der Effektor
3 (
Fig.1a) ein Werfer und der Effektor
4 (
Fig.1b) ein Geschütz ist. Damit eine aus dem Sensor
1, dem Direktor
2 und dem Effektor
3 bzw.
4 bestehende Feuereinheit möglichst wenig verwundbar ist, liegen die Teile
1, 2, 3 bzw.
4 vorzugsweise weit voneinander entfernt. Ausserdem ist vorzugsweise nur der Direktor
2 dauernd bemannt, denn er sendet weder Strahlung aktiver Messmittel noch Geschosse
aus und kann deshalb besser getarnt werden als Sensor
1 und Effektor
3, 4. Weiterhin schützt die räumliche Distanzierung den Sensor
1 vor den Erschütterungen, dem Rauch und der Hitze des Effektors
3, 4.
[0016] Gemäss
Fig.2 sind vier Sensoren
5 über ein Datennetz
6 mit zwei Direktoren
7 verbunden. Mit
8 sind Effektoren in Form von Werfern bezeichnet, wobei jeder Effektor
8 mit jedem Direktor
7 in Verbindung steht. Die Funktionsweise dieser Waffenbatterie ist vorstehend kurz
im Stand der Technik beschrieben.
[0017] Nach
Fig.3 sind vier Feuereinheiten vorgesehen, die je aus einem Sensor
10, einem Direktor
11 und einem Werfer
12 gebildet sind. Die Feuereinheiten stehen über eine Zentraleinheit
13 miteinander in Verbindung. Die Funktionsweise dieser Waffenbatterie ist vorstehend
im Stand der Technik beschrieben.
[0018] In der
Fig.4 sind mit
20, 21, 22 und
23 vier Feuereinheiten bezeichnet, die je aus einem Direktor
24 und mindestens einem Sensor
25 und mindestens einem ersten Effektor
26 oder mindestens einem zweiten Effektor
27 bestehen. Im gewählten Beispiel weist die erste Feuereinheit
20 noch einen weiteren Effektor in Form des zweiten Effektors
27 und die zweite Feuereinheit
21 einen ersten Effektor
26 auf. Die dritte Feuereinheit
22 besitzt einen zweiten Sensor
25, während die vierte Feuereinheit
23 einen weiteren Sensor
28 aufweist. Die Direktoren
24 sind direkt und bidirektional mit ihren zugehörigen Sensoren
25 verbunden und können diese optimal einsetzen, beispielsweise mit Hilfe von Informationen
von andern Sensoren. Dabei kann ein Teil dieser Sensoren so weit vorgelagert sein,
dass er primär nicht dem Einsatz der Effektoren
26, 27 dient, sondern der Vorwarnung und Einweisung der übrigen Sensoren. Die Direktoren
24 der Feuereinheiten
20, 21, 22, 23 sind direkt und vorzugsweise bidirektional durch eine Ring-Struktur
29 miteinander verbunden. Bei der Ring-Struktur
29 leitet jede Feuereinheit
20, 21, 22, 23 die Daten, die sie erfasst oder empfängt, jeweils an die nächste Feuereinheit
20, 21, 22, 23 weiter.
[0019] Es ist jedoch auch möglich, nur einen Teil der Direktoren durch eine Ring-Struktur
miteinander zu verbinden. Ausser der Ring-Struktur sind noch andere, vorzugsweise
stärker vernetzte Strukturen, wie beispielsweise ein Datenbus oder ein Funknetz, welche
beide die gleiche Struktur haben, denkbar. Dies bedeutet, dass die von einer Feuereinheit
gesendeten Daten gleichzeitig von allen anderen Feuereinheiten empfangen werden können.
Je stärker also eine Struktur vernetzt ist, desto geringer sind sowohl die Zeitverluste
bei der Uebertragung der Daten als auch die Folgen eines Ausfalls einer einzelnen
Verbindung.
[0020] Jeder Direktor
24 kommuniziert mit jedem anderen, so dass auch jeder seiner Sensoren
25 mit jedem anderen zusammen arbeiten kann. Auf diese Weise kann ein Sensor, der ein
Ziel noch nicht erfasst hat, von einem anderen Sensor, der es bereits erfasst hat,
eingewiesen werden. Dadurch ist es auch möglich, dass zwei Sensoren, die das gleiche
Ziel rein passiv verfolgen, durch Triangulation die Distanz des Zieles bestimmen können,
ohne dass das Ziel durch den Empfang aktiver Strahlung gewarnt wird. Falls das Ziel
sich durch Ausstrahlung von Störsignalen schützen würde, würden diese Störsignale
nur die Genauigkeit der passiven Vermessung verbessern.
[0021] In den
Fig.5a und
5b sind mit
30 ein ein Ziel darstellendes Flugzeug und mit
31, 32 zwei Sensoren bezeichnet, die entweder gleich oder wie dargestellt ungleich sein
können. Eine erste und eine zweite Ellipse
33, 34 stellen Bereiche der passiv arbeitenden Sensoren
31,
32 dar, in welchen je einer der beiden das Ziel vermutet, solange der eine Sensor noch
nicht weiss, was der andere weiss. Die Ellipsen
31, 32 sind in Wirklichkeit viel schlanker, als in
Fig.5b dargestellt, denn die Winkel-Information ist bei passiver Vermessung meistens viel
genauer als die Distanz-Information. Eine dritte, kleinere Ellipse
35 stellt den Bereich dar, in welchem beide Sensoren
31, 32 das Ziel vermuten, wenn sie zusammenarbeiten. Die Zusammenarbeit kann in diesem Fall
oder auch in anderen Fällen beispielsweise darin bestehen, dass die Sensoren
31, 32 ihre rohen Messdaten in ein Kalman-Filter einspeisen, das z.B. in mindestens einem
Direktor
24 vorgesehen ist. Diese Methode ermöglicht, dass beliebig viele Sensoren zusammenarbeiten
können, wenn über die Datenverbindungen unverarbeitete Messdaten (rohe Messdaten)
mit weissem Messrauschen ausgetauscht werden.
[0022] Die anhand der
Fig. 4, 5a und
5b beschriebene Waffenbatterie arbeitet wie folgt: Aufgrund der vorliegenden Informationen
wird ein Kampfplan erstellt, welcher definiert, welches Ziel von wann bis wann von
welchem Effektor welcher Feuereinheit beschossen wird (beispielsweise Rohrwaffe
26 der ersten Feuereinheit
20). Der Kampfplan wird durch eine vieldimensionale und iterative Optimierung derart
entworfen und dauernd nachgeführt, dass der voraussichtliche gesamte Kampferfolg aller
Feuereinheiten maximal wird und bleibt, dies unter Berücksichtigung der Zielwechsel-Zeiten
und der Begrenzungen der Munitionsvorräte usw. Dieser voraussichtliche Kampferfolg
kann beispielsweise definiert sein als Erwartungswert der Zahl der Abschüsse oder
als Ueberlebenswahrscheinlichkeit des Schutzobjekts oder als gewichtetes Mittel von
beiden. Das schliesst im Gegensatz zum zuerst genannten Stand der Technik nicht aus,
dass das gleiche Ziel gleichzeitig von mehr als einer Feuereinheit bekämpft wird.
[0023] Für die erwähnte Optimierung sind verschiedene Verfahren bekannt wie beispielsweise
Quasi-Newton (Broyden-Fletcher-Goldfarb-Shanno oder Davidson-Fletcher-Powell), minimale
Fehlerquadrate (Gauss-Newton oder Levenberg-Marquardt) sowie Simplex (Nelder-Mead).
Sie können allerdings keine harten Randbedingungen wie z. B. die Begrenzung des Munitionsvorrats
verarbeiten. Optimierungsverfahren für harte Randbedingungen sind theoretisch und
numerisch wesentlich anspruchsvoller. Deshalb wird die harte Randbedingung durch eine
weiche Randbedingung dadurch angenähert, dass beispielsweise der Munitionsverbrauch
durch einen Abzug am Kampferfolg "bestraft" wird, und zwar umso härter, je kleiner
der Munitionsvorrat geworden ist.
[0024] Jeder Direktor
24 berechnet unabhängig von den anderen Direktoren die Luftlage und den Kampfplan aufgrund
der zur Verfügung stehenden Informationen. Dazu gehören auch Informationen über die
Position und Einsatzfähigkeit aller Feuereinheiten
20, 21, 22, 23. Normalerweise werden allen Direktoren
24 alle Informationen zur Verfügung stehen, so dass alle Direktoren
24 den gleichen Kampfplan berechnen und ausführen können. Diese demokratische Koordination
ist effizient und wird nur schwach suboptional, wenn infolge Ausfalls einzelner Datenverbindungen
einige Informationen nicht allen Direktoren
24 zur Verfügung stehen.
1. Waffenbatterie, insbesondere für Flab-Feuereinheiten, wobei jede Feuereinheit (20, 21, 22, 23) mindestens einen Sensor (25) zur Erfassung von Zieldaten, einen Direktor (24) für die Berechnung der Flugbahn und mindestens einen Effektor (26) für die Bekämpfung des Zieles aufweist und wobei der Sensor (25) und der Effektor (26) mit dem Direktor (24) in Verbindung steht,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Direktoren (24) der Feuereinheiten (20, 21, 22, 23) direkt miteinander verbunden sind, so dass die von einer Feuereinheit erfassten
Daten eines Zieles direkt den anderen Feuereinheiten zugeleitet werden, und dass aus
den zur Verfügung stehenden Daten für alle Effektoren (26, 27) aller Feuereinheiten (20, 21, 22, 23) ein Kampfplan berechnet wird, mittels welchen der Einsatz der Effektoren (26, 27) koordiniert wird.
2. Waffenbatterie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Direktoren (24) der Feuereinheiten (20, 21, 22, 23) über eine Ring-Struktur (29) miteinander verbunden sind, wobei jede Feuereinheit die Daten, die sie erfasst oder
empfängt, jeweils an die nächste Feuereinheit weiterleitet.
3. Waffenbatterie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Direktoren (24) der Feuereinheiten (20, 21, 22, 23) über eine Bus-Struktur oder ein Funknetz miteinander verbunden sind, wobei die von
einer Feuereinheit gesendeten Daten gleichzeitig von allen anderen Feuereinheiten
empfangen werden.
4. Waffenbatterie nach Anspuch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Daten zwischen den Direktoren (24) der Feuereinheiten (20, 21, 22, 23) bidirektional ausgetauscht werden.
5. Waffenbatterie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Daten zwischen den Direktoren (24) und den zugeordneten Sensoren (25) bidirektional ausgetauscht werden, so dass ein Direktor (24) von mindestens einem seiner Sensoren (25) Daten empfängt und ihm von anderen Sensoren empfangene Daten zusendet.
6. Waffenbatterie nach Anspruch 4 und 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Sensoren (25) bzw. Direktoren (24) rohe Messdaten austauschen.
7. Waffenbatterie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens einer der Effektoren der Feuereinheiten (20, 21, 22, 23) eine Rohrwaffe ist.
8. Waffenbatterie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
mindestens zwei passiv arbeitende oder zu passiver Funktion schaltbare Sensoren (31, 32) vorgesehen sind, die das Ziel (30) triangulatorisch vermessen, falls sie passiv arbeiten.
9. Waffenbatterie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein Teil der Sensoren (25) als vorgelagerte Sensoren eingesetzt sind, die der frühzeitigen Erfassung des Zieles,
der Vorwarnung und der Einweisung der übrigen Sensoren dienen.
10. Waffenbatterie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
nur die Direktoren (24) dauernd bemannt sind.
11. Waffenbatterie nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kampfplan von jedem Direktor (24) unabhängig von den anderen Direktoren aufgrund der ihm zur Verfügung stehenden Daten
errechnet wird.
12. Waffenbatterie nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei der Berechnung des Kampfplanes Informationen über die Position und Einsatzfähigkeit
aller Feuereinheiten (20, 21, 22, 23) berücksichtigt werden.
13. Waffenbatterie nach Anspruch 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei der Berechnung des Kampfplanes Zielwechselzeiten und die Begrenzungen der Munitionsvorräte
berücksichtigt werden.
14. Waffenbatterie nach Anspruch 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Kampfplan durch iterative Berechnung mit den jeweils neuesten Daten ständig nachgeführt
wird.