| (19) |
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(11) |
EP 0 852 554 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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24.05.2000 Patentblatt 2000/21 |
| (22) |
Anmeldetag: 26.09.1996 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B65D 17/28 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9601/838 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9711/892 (03.04.1997 Gazette 1997/15) |
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| (54) |
AUFREISSDECKEL MIT ÜBERRASCHENDEM AUFREISSBEREICH
PULL-TAB LID WITH A SURPRISING PULL-OFF REGION
COUVERCLE ARRACHABLE A ZONE D'OUVERTURE FACTICE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU NL PT SE |
| (30) |
Priorität: |
26.09.1995 DE 19535827
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.07.1998 Patentblatt 1998/29 |
| (73) |
Patentinhaber: Schmalbach-Lubeca AG |
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40880 Ratingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- STRUBE, Lutz
D-38162 Cremlingen (DE)
- REICHINGER, Richard
Liverpool L7 3QB (GB)
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| (74) |
Vertreter: Leonhard, Frank Reimund, Dipl.-Ing. et al |
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Leonhard - Olgemöller - Fricke
Patentanwälte
Postfach 10 09 57 80083 München 80083 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A-91/18796 GB-A- 2 029 381 US-A- 4 036 398 US-A- 4 253 582 US-A- 5 064 087 US-A- 5 397 014
|
FR-A- 2 256 876 US-A- 3 773 209 US-A- 4 141 464 US-A- 4 467 938 US-A- 5 285 919
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Aufreißdeckel aus Blech für Getränkedosen und deren Gestaltung.
Solche Aufreißdeckel haben in der Regel einen durch eine Schwächungslinie im Deckelspiegel
begrenzten Bereich, wobei die Schwächungslinie zum Öffnen der Dose einreißt und eine
Öffnung zum Trinken oder Ausgießen des Inhaltes freilegt. Der Bereich in dem diese
zum Aufreißen dienende Schwächungslinie angeordnet ist, wird in der Regel durch Sicken
oder Rippen (Linien-Verformungen) oder eine flächige Verformung entsprechend versteift.
Im Bereich dieses versteiften Aufreißbereiches ist, zumeist mittels Niet, eine hebelförmige
Grifflasche, zumeist aus Blech, befestigt. Mit ihrer Hilfe wird der Aufreißbereich
zunächst eingebrochen und dann wenigstens teilweise herausgetrennt, um die Öffnung
zum Ausgießen oder Trinken freizulegen.
[0002] Aus der
US-A 3,773,209 (Schane) ist ein solcher Deckel bekannt, der dazuhin zwei von außen sichtbare Öffnungsbereiche
aufweist, die abhängig von der Ausrichtung der Grifflasche bei deren Anheben aufzubrechen
vermögen, vgl. dort Fig. 5 und 7 oder die Figuren 1 und 4 sowie die Spalte 1, Zeile
43 bis 47. Beide Öffnungsbereiche, von denen der eine klein ist und der andere die
gesamte Deckelfläche einnimmt, sind echte Aufbrechbereiche und damit nach Wahl des
Anwenders zum Aufbrechen
alternativ auswählbar (dort 19 oder 17, nicht 19 und 17). Der Anwender sieht von außen beide
möglichen Bereiche und wählt durch Einstellung der Grifflasche in ihrer Winkelorientierung
einen von ihm gewünschten Öffnungsbereich aus, wobei er sich bei der Auswahl davon leiten
läßt, ob er die gesamte Deckelfläche oder nur eine kleinen Teil davon aufbrechen möchte.
[0003] In gleicher Weise, wie bei der vorgenannten US-Schrift von Schane sieht der Anwender
auch bei
US-A 4,872,597 (Hanafusa) von außen zwei alternativ
mögliche Bereiche und kann sich einen dieser Bereiche zum Öffnen des Deckels bzw. der Getränkedose
aussuchen, allerdings nicht durch Drehen einer einzelnen Grifflasche, sondern durch
Auswahl einer von zwei ineinander verschachtelten (unterschiedlich großen) Grifflaschen,
wobei die kleinere an der kleineren Öffnung und die größere an der großen Öffnung
(ausgebildet als Vollaufreiß-Deckel) fixiert ist, vgl. dort Figuren 1, 3 sowie Spalte
1, Zeile 41 bis 46, Spalte 2, Zeile 10 bis 12, und Spalte 3, Zeilen 1 bis 15.
[0004] Bei keiner der beschriebenen Getränkedosen bzw. Deckeln für diese Getränkedosen wird
der Benutzer über die Funktion und erwartete Öffnung im Dunkeln gelassen, vielmehr
ist genau vorherbestimmt, welcher Öffnungsbereich bei welcher Winkelstellung einer
drehbaren Grifflasche oder welcher Öffnungsbereich mit welcher Grifflasche bei zwei
vorgesehenen Grifflaschen geöffnet wird.
[0005] Es ist
Aufgabe der Erfindung eine Möglichkeit zu schaffen, den Benutzer einer Getränkedose beim Öffnen zu überraschen,
ohne ein einfaches und zuverlässiges Öffnen der Getränkedose zu beeinträchtigen.
[0006] Diese Aufgabe wird gemäß Anspruch 1, 6 oder 16 gelöst.
[0007] Eine Dose mit einem Deckel gemäß der Erfindung ist praktisch von einer "Dose herkömmlicher
Art" auf den ersten Blick nicht zu unterscheiden. Der Deckelspiegel weist, wie die
herkömmliche Dose, einen durch Sicken, Rippen oder Einsenkungen oder dergleichen versteiften
Bereich auf, der auch eine Art Schwächungslinie aufweisen kann. Auch die Grifflasche
ist herkömmlicher Form und in herkömmlicher Weise mittels Niet befestigt. Der Benutzer
erwartet beim Öffnen, daß der Deckelspiegel an der sichtbaren und zum Öffnen üblicherweise
vorgesehenen Stelle einbricht, ein- und weiterreißt und in diesem Bereich, der durch
die Versteifungen gekennzeichnet ist, die zum Entnehmen der Flüssigkeit dienende Öffnung
dabei freigelegt wird. Tatsächlich aber ist, sofern in dem versteiften Bereich eine
Schwächungslinie von außen erkennbar ist, diese so ausgebildet, daß sie beim Öffnen,
d.h. beim Betätigen der Grifflasche,
nicht aufreißt. Stattdessen ist bei geschlossener Dose für den Benutzer nicht oder nur
sehr schwer erkennbar eine zum Aufreißen dienende Schwächungslinie neben der außerhalb
des üblichen und versteiften Bereiches vorgesehen und zwar auch unabhängig von diesem,
so daß beim Öffnen der Dose mit Hilfe der Grifflasche an einer ganz anderen Stelle
als der versteiften Stelle die Ausgießöffnung freigelegt wird (Anspruch 6).
[0008] Um die zum Freilegen der Öffnung einreißbare Schwächungslinie für den Benutzer nicht
oder nur schwer erkennbar zu machen, kann diese auf der Unterseite des Deckels vorgesehen
bzw. von der Unterseite her eingeprägt sein (Anspruch 5). Es kann aber auch eine auf
der Oberseite angeordnete Schwächungslinie so vorgesehen sein, daß sie durch die Grifflasche
verdeckt ist. Die Verdeckung kann ganz oder teilweise vorgesehen sein (Anspruch 3,
Anspruch 7, Anspruch 16). Ist sie teilweise, bedeckt die Grifflasche also nur je einen
Abschnitt der Schwächungslinie, so wird zumindest der Abschnitt beider Schwächungslinien
bedeckt - und damit dem Auge des Benutzers verborgen -, der das anfängliche Einbrechen
durch seine Gestaltung ermöglicht. So ist nicht ersichtlich, welche der zwei (oder
mehreren) Kerblinien beginnt einzubrechen, obwohl mehrere mögliche Öffnungsbereiche
ersichtlich sind.
[0009] Die Erfindung kann dazu dienen, ein begrenztes Öffnungssegment freizulegen, wie dies
bei Getränkedosen üblich ist speziell mit genau der üblichen Standard-Kerblinie im
versteiften Bereich. Es kann aber auch eine unter der Grifflasche vorgesehene Schwächungslinie
so im Deckelspiegel angeordnet sein, daß beim Einreißen dieser Bereich eine Reißzunge
bildet, mit deren Hilfe und über eine entlang des Deckelrandes verlaufende Schwächunglinie
der ganze Deckelspiegel zum Freilegen einer Öffnung herausgerissen werden kann. In
diesem Falle handelt es sich um einen Vollaufreißdeckel (Anspruch 4).
[0010] Der herausgerissene Deckelsektor kann eine Kennzeichnung (Symbol oder Muster) enthalten
(unterseitig), die Kennzeichnung kann auch gut verborgen auf der Unterseite der Lasche
angebracht sein. Sie soll erst zu Tage treten, wenn die Dose an überraschendem Ort
geöffnet worden ist (Anspruch 8). Der überraschende Ort kann ein ausreißbares Öffnungssegment
sein (Anspruch 9), wobei damit zum Ausdruck gebracht wird, daß ein gesamter Bereich
des Deckels nach außen abgerissen und nicht mehr mit dem restlichen Deckelspiegel
verbunden ist. Das zur Öffnung einladende Segment, das mit der Grifflasche nach Art
eines Hebels zum Einschwenken gebracht werden soll und das überraschend nicht öffnet,
bleibt ein Standard-Öffnungssegment, das in die Dose (zur Deckelunterseite hin) einschwenkt.
Für solche Deckel, bei denen die Überraschung nicht gewollt ist, die sich also wie
ein üblicher Deckel öffnen sollen, ist das vermeintlich einschwenkende (virtuelle)
Öffnungssegment ein tatsächliches Öffnungssegment, ohne daß das überraschende Öffnungssegment
ausgerissen wird. Im Unterschied zum ausreißenden (überraschenden) Öffnungssegment
arbeitet das einschwenkende Öffnungssegment mit einer Einbruchstelle am Anfang, wo
die Enden der Kerblinie am dichtesten beieinander liegen, wo durch die Scherkraft
des Öffnungshebels der Einbrech-Startabschnitt gebildet wird. Das Weiterreißen der
Standard-Kerblinie führt zum Einschwenken des Öffnungsbereiches. Im Falle der gewollten
Überraschung, bei beispielsweise nur wenigen Dosen einer großen Charge wird der Aufbrechvorgang
durch Ausreißen initiiert. Sinngemäß soll damit zum Ausdruck gebracht werden, daß
in allgemeiner Terminologie das Aufreißen sowohl das Einbrechen wie auch das Ausreißen
umfaßt, während das Einbrechen die nach innen gerichtete Bewegungskomponente und das
Ausreißen die nach außen gerichtete Bewegungskomponente beinhaltet.
[0011] Weitere Symbole oder Muster können in den Deckel eingebracht werden, um erst dann
zu erscheinen, wenn die mit dem Deckel verschlossene Dose unter Druck gesetzt wird
(Ansprüche 10, 11). Diese nicht auftrennbaren "Kerblinien" (Schwächungslinien) können
durch Laser eingebracht werden (Anspruch 12).
[0012] Werden zwei Öffnungsbereiche dem Benutzer von außen erkennbar, so definiert der Abschnitt
dieser mehreren Öffnungsbereiche, der unter der Grifflasche liegt,
welche davon aufbricht und weiterreißt, wenn die Grifflasche betätigt wird (Anspruch 13,16). Diese
vedeckten Abschnitte sind günstig im Befestigungsbereich (am Niet) der Grifflasche
vorgesehen (Anspruch 17), wo die Grifflasche den größten zusammenhängenden Flächenbereich
hat und am wenigsten aufwärts beweglich ist (Verhindern des "Kibitzens" für Neugierige).
[0013] Sind mehr Aufreißbereiche vorgesehen, als die Grifflasche (beidseits des Niets) Enden
hat, wird die Grifflasche drehbar (um den Niet) gestaltet, so daß mehr als zwei Öffnungsbereiche
erreichbar sind. Sie können aus Paaren von Einschwenksegment und Ausreißsegment bestehen
(Anspruch 9), die um das Zentrum des Deckelspiegel symmetrisch verteilt sind. Zur
Auswahl des gewünschten Paares wird die Grifflasche verdreht, ähnlich einem Glücksrad.
[0014] Der Bereich, der als überraschender Ausreißbereich gestaltet ist, kann die Form einer
Flasche haben (Anspruch 14), auch andere Formen sind mit Schwächungslinien definierbar
(Sterne, Kricketschläger, Hockeyschläger), insbesondere solche Motive aus dem Sport.
Wird eine Flaschenform als Ausreißsegment gewählt, so kann die Form der Flasche an
eine dem Benutzer geläufige Flaschenform angenähert sein, mit der er den Inhalt der
Blechdose assoziiert. Gängige Getränke sind heute mit gängigen Flaschen verbunden
und der Verbraucher kennt Flaschenformen, ohne daß hier bestimmte Markennamen genannt
werden müssen. Diese Flaschenformen können dem überraschend ausreißenden Bereich zugewiesen
werden, wenn das Getränk, das in der Metalldose enthalten ist, dem Getränk entspricht,
das üblicherweise unter der Flaschenform und mit der Flaschenform verkauft wird.
[0015] Die Erfindung wird nachfolgend anhand schematischer Zeichnungen an mehreren Ausführungsbeispielen
näher erläutert.
[0016] Es zeigen:
- Figur 1
- einen Aufreißdeckel 1 gemäß der Erfindung in Draufsicht;
- Figur 2
- den Deckel nach Figur 1 mit Ansicht von unten, und zwar mit freigelegter Ausgießöffnung
9;
- Figur 3, Figur 3a, Figur 3b
- in Ansicht von unten und zwei Seitenansichten den aus dem Deckel 1 nach Figur 2 herausgetrennten
Teil 10 mit Grifflasche 6;
- Figur 4
- in ähnlicher Darstellung wie Figur 1 eine abgewandelte Ausführungsform 19, wobei zur
Verdeutlichung die Grifflasche weggelassen ist.
- Figur 5a, Figur 5b, Figur 5c
- veranschaulicht Beispiele von nicht aufreißbaren Schwächungslinien 21a, 21b, 21 die
mit Laser unterseitig eingebracht sind und die oberseitig Symbole oder Markierungen
20a, 20b bewirken, die nach Einbringen von Druck auf der Oberseite entstehen.
- Figur 6a, Figur 6b
- zeigt Beispiele von Ausreiß-Abschnitten 30,31 mit einer neuen geometrischen Gestaltung.
[0017] Bei den Aufreißdeckeln handelt es sich bevorzugt um Deckel aus Blech.
[0018] Der Deckel 1
nach Figur 1 und 2 weist in seinem Deckelspiegel 2, der von dem Deckelrand 3 umgeben ist, einen Bereich
5 auf, der in einer der bekannten und gängigen Art und Weise durch Rippen 5a oder
Sicken 5d oder flächige Einsenkung(en) 5b versteift ausgebildet ist. In diesem Bereich
kann auch, wie dargestellt ist, eine Art Schwächungslinie 5c erkennbar sein. Diese
kann jedoch auch fehlen. Der Bereich 5 entspricht einem üblichen versteiftem Bereich
von herkömmlichen Aufreißdeckeln, so daß der Benutzer einer Dose, die mit einem solchen
Deckel verschlossen ist, annehmen muß und auch annehmen wird, daß in üblicher Weise
entlang der Linie 5c das Blech beim Öffnen einreißt und die Trink- oder Gießöffnung
freilegt.
[0019] Wie üblich ist eine Grifflasche 6, bevorzugt mittels Niet 7, am Deckelspiegel 2 befestigt,
und zwar nahe dem Bereich 5 und bevorzugt in einer relativen Stellung zu dem Bereich
5, wie man dies bei üblichen Deckeln für Getränkedosen gewohnt ist.
[0020] Die Ansicht und die Ausbildung des Deckels 1 in der Draufsicht nach
Figur 1 kann von der dargestellten Form abweichen, soweit das Erscheinungsbild von außen
dem eines üblichen Aufreißdeckels entspricht.
[0021] In
Figur 2 ist der Deckel von der Unterseite gezeigt, wobei im Deckelrand 3 die Dichtung 4 eingebracht
ist. Man erkennt wieder den versteiften Bereich 5. Außerhalb dieses Bereiches und
unabhängig von diesem ist im Deckelspiegel 2 eine zum Freilegen der Öffnung 9 im Abschnitt
8a anreißbare und dann weiter ausreißbare Schwächungslinie 8 vorgesehen. Diese ist,
wie ein Vergleich mit
Figur 1 zeigt, normalerweise durch die Grifflasche 6 von außen verdeckt. Sie kann aber auch
von der Unterseite her in das Blech eingearbeitet sein, so daß man sie auch unabhängig
von einer Abdeckung durch die Grifflasche 6 von außen nicht oder nicht ohne weiteres
erkennt.
[0022] Figur 2 zeigt den Deckel 1 nach Heraustrennen des durch die Schwächungslinie 8 begrenzten
Blechstreifens 10, der über den Niet 7 bleibend mit der Grifflasche 6 verbunden ist.
Die Anordnung kann auch so sein, daß die Schwächungslinie 8 im Bereich nahe des Deckelrandes
unterbrochen ist, so daß der Blechstreifen 10 unverlierbar mit dem Deckel 1 auch nach
dem Öffnen verbunden bleibt.
[0023] Der Zweck und die Funktion ist es, den Benutzer beim Öffnen einer mit dem neuen Deckel
versehenen Dose zu überraschen bezüglich der Lage und der Form der beim Öffnen freiwerdenden
Öffnung. Dieser Überraschungseffekt kann zum Beispiel dazu benutzt werden, um in einem
Verkaufswettbewerb Gewinner zu bestimmen, indem zum Beispiel auf der Unterseite des
Blechstreifens 10 ein entsprechender Vermerk (erster Gewinn, zweiter Gewinn) vorgesehen
sein kann, der (erst) nach dem Öffnen des Deckels sichtbar wird. Gewinner werden überrascht
durch die unerwartete Öffnungsweise; Verlierer merken nichts und öffnen die übliche
Dose.
[0024] Figur 3, Figur 3a und
Figur 3b zeigen in Aufsicht und zwei Seitenansichten ausgerissene Öffnungssegmente, die mit
dem Öffnungssegment 10 der Figur 2 korrespondieren. Gekennzeichnet ist an dem Öffnungssegment
10 der innere Flächenbereich, an dem eine Markierung vorgesehen sein kann, die einen
Gewinner im oben umschriebenen Rahmen informiert und legitimiert. Der Anfangs-Aufreißbereich,
an dem der Aufreißvorgang startet, ist mit 8a bezeichnet und korrespondiert mit dem
halbrunden Bereich in
Figur 2. Durch das Einwirken der hebelförmigen Grifflasche 6, die sowohl den Einschwenkvorgang
des gängigen Öffnungsbereiches 5 veranlassen können muß und gleichzeitig bei den Deckeln,
die überraschend öffnen sollen, den Ausreißbereich 10 mitnehmen soll, wird der Ausreißbereich
10 beim Öffnen stark gekrümmt, was in
Figur 3a ersichtlich ist. Ein Schwenklappen 6a kann in einer inneren Aussparung der Grifflasche
6 gemäß
Figur 3b vorgesehen sein, der diese Krümmung auffängt, so daß der Ausreißbereich 10 kaum gekrümmt
wird. In allen Figuren 3 ist der Niet 7 deutlich erkennbar, mit dem das Ausreißsegment
10 direkt gemäß
Figur 3a an der Grifflasche 6 befestigt ist oder aber über den Schwenklappen 6a an der Grifflasche
6 angebracht ist.
[0025] Das Ende des Ausreißsegmentes 10 ist die Abtrenn-Kerblinie mit ihrem Abschnitt 8b,
die weitgehend gerade verlaufen kann, um ein leichtes Abtrennen zu ermöglichen.
[0026] Figur 4 zeigt eine weitere Ausführungsform eines Aufreißdeckels 10, der als Vollaufreißdeckel
ausgebildet ist. Der Deckel weist in dem vom Deckelrand umgebenen Deckelspiegel 12
wieder einen versteiften Bereich 14 auf, der dem in Figur 1 dargestellten Bereich
5 entspricht. Außerhalb und unabhängig von diesem Bereich 14 ist im Deckelspiegel
eine Kerblinie oder Schwächungslinie 18 vorgesehen, die beim Öffnen mit Hilfe einer
in
Figur 4 zur Vereinfachung weggelassenen Grifflasche bei 18a beginnt einzubrechen. Sie ist
außerhalb und öffnungsfunktionell unabhängig vom Bereich 14 vorgesehen, zum Beispiel
an der Unterseite des Deckels in diesen eingeprägt, wobei sie bei 16 und 16' endet.
Ferner ist eine weitere beim Öffnen einreißbare Schwächungslinie 13 vorgesehen, die
parallel und nahe dem Deckelrand 11 verläuft. Mit der am Niet 15 befestigten Grifflasche
kann zunächst die Schwächungslinie 18 zur Bildung eines durch Rippen 17 versteiften
Aufreißstreifens 10' eingerissen werden, welcher Aufreißstreifen dann als Aufreißlasche
für das Einreißen der Kerblinie 13 dient, um so den gesamten Deckelspiegel 12 zum
Öffnen von der Dose abzutrennen.
[0027] Es wird noch einmal betont, daß die Form des erkennbar versteiften Bereiches 5 oder
14 und die Art der Versteifung von der dargestellten Form und Anordnung abweichen
kann. Der versteifte Bereich soll in der jeweils gängigen Art und Weise ausgebildet
sein. Das gleiche gilt für die Grifflasche und ihre Anbringung sowie ihre relative
Anbringung gegenüber dem versteiften Bereich. Der Benutzer soll
vor dem Öffnen einer Dose, die mit diesem Deckel versehen ist, den Eindruck haben, eine
ihm gewohnte Dose an der gewohnten Stelle zu öffnen. Auf diese Weise wird der angestrebte
Überraschungseffekt erreicht, wenn sich dann - völlig überraschend - die Dose an einer
anderen Stelle dem Benutzer öffnet.
[0028] Figuren 5a bis 5c zeigen Deckel mit einem eingebrachten Muster auf ihrer Rückseite, das auf der Oberseite
des Deckels erscheint, wenn die Dose (die mit dem Deckel verschlossen ist) unter Druck
gesetzt wird. Die Herstellung ist in drei Schritten veranschaulicht. Gemäß
Figur 5c sind die Muster 20a,20b mit Laser auf der Rückseite des Deckelspiegels 2 aufgebracht.
Die Symbole sind als kreisförmige Gestaltungen 21 mit einem Streifenpaar 21a, 21b
im Inneren ausgebildet. Die Deckel erscheinen von oben wie übliche Deckel, ohne daß
die von unten eingebrachten Muster 20a,20b erkennbar sind, was
Figur 5b veranschaulicht.
Figur 5a zeigt erneut einen Blick von oben auf den Deckel, der unter Druck gesetzt worden
ist; die Muster 20a,20b erscheinen so, wie wenn sie in den Deckel eingebracht worden
wären, der auf der abgefüllten Dose angebracht ist.
[0029] Die "Kerblinien" 21,21a,21b, die die Muster 20a,20b definieren, sind nur sichtbar,
nicht aufreißbar und können nicht geöffnet werden. Der Begriff "Kerblinie" ist mit
Bezug auf die Muster 21, 21a und 21b so zu verstehen, daß sie nicht die gängige Funktion
von Kerblinien haben, sondern in fertigungstechnisch günstiger Weise zur Bildung von
Markierungen, Kennzeichnungen und Verschönerungen der Deckelaußenseite dienen. Gegenüber
diesen "Kerblinien" haben die Schwächungslinien, die den tatsächlich öffnenden Bereich
im eingangs beschriebenen Sinne umfassen, eine größere Tiefe und lassen damit weniger
Restdicke der Blechstärke stehen. Die Kerblinien, die nur optisch zu erkennen sind,
die aber auch nicht einreißen sollen, können wieder eine spürbar größere Blechdicke
stehen lassen, haben also eine geringere Tiefe, als die tatsächlich öffnenden Kerblinien.
[0030] Figur 6a und 6b veranschaulichen eine Gestaltung des Ausreißbereiches 30, 31, wie er von der Funktion
her dem Ausreißbereich 10 der
Figur 2 entspricht. Hier sind die Ausreißbereiche in Form einer gängigen Flasche gestaltet
und deren nietnaher Bereich definiert, ob die Flaschenform beim Betätigen der Grifflasche
6 tatsächlich öffnet oder verschlossen bleibt, um stattdessen den Einschwenkbereich
5 entlang der Kerblinie 5c mit dem Einbrech-Startabschnitt 5x zu öffnen. Der Bereich,
der darüber bestimmt welche der beiden Öffnungsbereiche tatsächlich geöffnet werden,
ist von der in
Figur 6a strichliniert eingezeichneten Grifflasche 6 im nietnahen Bereich verdeckt. Außerhalb
dieses Bereiches sind die Öffnungssegmente erkennbar, sowohl das flaschenförmige Öffnungssegment
31, als auch der übliche Öffnungsbereich 5.
[0031] In Figur 6a öffnet der übliche Öffnungsbereich, indem das Einbrechen an dem Ende 5x der tatsächlich
aufgetrennten Kerblinie 5c beginnt. Die beiden Enden der Kerblinie sind eng beieinander.
Die beiden Enden der nur sichtbaren Kerblinie 31a, die das zweite Öffnungssgment 31
definiert, sind im Bereich 31b deutlich beabstandet und schließen sich nicht, kommen
sich nicht einmal nahe.
[0032] Im Beispiel der
Figur 6b ist der Ausreißbereich 30 derjenige Öffnungsbereich, der eine tatsächlich ausreißende
Kerblinie 30a hat, die mit der Grifflasche 6 - die hier nicht eingezeichnet ist -
aufgetrennt wird. Die Flaschenform der Kerblinie 30a schließt sich über den Ausreiß-Startabschnitt
30b um den Niet 7. Stattdessen ist die übliche Kerblinie 5c gemäß
Figur 6a nicht mehr mit einem Ende 5x versehen, sondern endet vorher bei 5y, so daß es im
Öffnungsbereich 5 bei Betätigen der hebelförmigen Grifflasche 6 kein Öffnen gibt.
[0033] Der jeweils bestimmende Bereich der Kerblinie diesseits und jenseits vom Niet 7,
der vorgibt welcher der beiden Öffnungsbereiche sich bei Betätigen der Grifflasche
tatsächlich öffnet, ist von dem flächigen Teil 6b der Grifflasche 6 verdeckt. Er kann
also von einem Benutzer nicht eingesehen werden, auch wenn der Benutzer die beiden
Öffnungsbereiche 30 und 5 oder 31 und 5 von außen ohne weiteres erkennen kann. Nur
der öffnungsfunktionell den Einbrech-Startabschnitt oder den Ausreiß-Startabschnitt
definierende Bereich der Kerblinie bzw. der Schein-Kerblinie sind verdeckt.
1. Aufreißdeckel aus Blech für Getränkedosen, bei dem im Deckelspiegel (12;2) eine Schwächungslinie
(5c), ein durch Sicken oder Rippen in einer - für einen Aufreißbereich zum Freilegen
einer begrenzten Öffnung - etwa üblichen Art und Form begrenzter Bereich (5) und eine
hebelförmige Grifflasche (6) vorgesehen sind, die nahe dem begrenzten Bereich (5)
des Deckelspiegels an diesem befestigt ist (7), und bei dem die (5c) oder eine zusätzliche,
zum Freilegen der Öffnung (9) einreißbare Schwächungslinie (8,13,18) außerhalb des
begrenzten Bereiches (5) und unabhängig von diesem im Deckelspiegel (2) so angeordnet
ist, daß zumindest der Bereich des Deckelspiegels, in dem die beabstandeten anfänglich
einbrechbaren Anfangs-Abschnitte (8a,18a;31b,30b,5x,5y) der Schwächungslinien liegen
würden, verdeckt ist.
2. Aufreißdeckel nach Anspruch 1, bei dem die zum Freilegen der Öffnung (9) einreißbare
Schwächungslinie (13) parallel und nahe dem Deckelrand (3) verläuft.
3. Aufreißdeckel nach Anspruch 1, bei dem die zum Freilegen der Öffnung (9) einreißbare
Schwächungslinie (8;18) unter der Grifflasche (6) ganz verdeckt angeordnet ist.
4. Aufreißdeckel nach Anspruch 3, bei dem die unter der Grifflasche (6) angeordnete Schwächungslinie
(18) eine Aufreißzunge (10') im Deckelspiegel (12) begrenzt, mit deren Hilfe entlang
einer am Deckelrand (11) verlaufenden Schwächungslinie (13) der Deckelspiegel (12)
als ganzes abtrennbar ist (Vollaufreißdeckel).
5. Aufreißdeckel nach einem der vorigen Ansprüche, bei dem die zum Freilegen der Öffnung
einreißbare Schwächungslinie (8,18,13) auf der Deckelunterseite vorgesehen ist.
6. Aufreißdeckel für eine Getränkedose üblicher Art, bei dem
(a) ein erster Aufreißbereich (5;5a,5b,5c,5d;14) vorgesehen ist, der scheinbar geöffnet
werden kann, wenn eine Grifflasche (6) betätigt wird;
(b) ein zweiter Aufreißbereich (8,9,10;13,10';30;30a,30b) neben oder außerhalb des
ersten Bereiches vorgesehen ist, in welchem zweiten Bereich die Öffnung des Deckels
(12) oder eines Segmentes (10,30) des Deckels - anstelle der (erwarteten) Öffnung
des ersten Bereiches (5;14) - überraschend erfolgt.
7. Aufreißdeckel nach Anspruch 6, bei dem der zweite (wirkliche) Aufreißbereich (10,30,10')
visuell so verborgen ist, daß er von außen nicht oder nur schwer erkennbar ist, zumindest
der Bereich (5x,5y;30b,31b) der die Öffnung veranlaßt oder zu veranlassen scheint,
bezüglich des ersten bzw. zweiten Aufreißbereichs.
8. Aufreißdeckel nach einem der erwähnten Ansprüche, bei dem eine Kennzeichnung auf der
dem Deckel zugewandten Seite der Grifflasche (6) oder auf der Innenseite des wirklich
ausreißbaren (zweiten) Bereichs (10,30,10') angebracht ist.
9. Aufreißdeckel nach einem der erwähnten Ansprüche, bei dem der erste Bereich (5,14)
ein (vermeintlich) einschwenkbares (virtuelles) Öffnungssegment und der zweite Bereich
ein ausreißbares Öffnungssegment (10,30) ist, wobei im Falle des tatsächlich vorgesehenen
Öffnens über das Ausreißsegment (10,30) die Kerblinie (30a,30b) vollumfänglich um
den Niet (7) der Grifflasche (6) verläuft.
10. Aufreißdeckel auch nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß weitere Schwächungslinien
(21,21a,21b) auf der Innenseite (Unterseite) des Deckelspiegels (12,2) angebracht
sind, welche auf der Ober- oder Außenseite des Deckelspiegels Muster oder Symbole
(20a,20b) definieren, wenn die Dose unter Druck gesetzt wird, wobei die weiteren Schwächungslinien
jedoch nicht einreißbar sind.
11. Aufreißdeckel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren "Schwächungslinien"
(21,21a,21b) von außen nicht sichtbar sind, wenn kein Fülldruck auf den Deckel einwirkt.
12. Aufreißdeckel nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, daß die weiteren "Schwächungslinien"
mittels Laser angebracht werden.
13. Aufreißdeckel nach Anspruch 3, bei dem der verdeckte Abschnitt (8a,18a,30b,5x,5y,31b)
der Schwächungslinie (8,13,31a,30a,5c) der das anfängliche Einbrechen ermöglichende
und nicht ermöglichende Teil der Schwächungslinie ist.
14. Aufreißdeckel aus Blech, nach einem der voranstehenden Ansprüche, bei dem der weitgehend
unter der Grifflasche liegende zweite - einbrechende oder nicht einbrechende - Öffnungsbereich
(30,31) die Form eines Motivs aus dem Sport oder einer Flasche hat.
15. Aufreißdeckel nach Anspruch 14, bei dem die Flaschenform des zweiten Aufreißbereichs
an den Inhalt des Getränkebehälters, der mit dem Blechdeckel verschlossen ist, angepaßt
ist.
16. Aufreißdeckel aus Blech für Getränkedosen, bei dem im Deckelspiegel (2;12) zwei beabstandete unabhängige Aufreißbereiche (5,14;30,31,10,10',13) vorgesehen sind,
von denen nur einer anfänglich aufbrechbar (5x,30b,18a,8a) und dann weiterreißbar an einer Kerblinie (5c,30a,8,18) ist, wobei
die Anfangs-Abschnitte der Aufreißbereiche, an dessem einen das anfängliche Aufbrechen
vorgesehen ist und an dessem anderen das anfängliche Aufbrechen nicht vorgesehen ist,
von einer das Aufbrechen und Weiterreißen veranlassenden Grifflasche (6) verdeckt
sind.
17. Deckel nach Anspruch 16, bei dem die verdeckten Abschnitte (8a,18a,5x,30b) der Kerblinien
nahe einer Befestigungsstelle (7) der Grifflasche (6) angeordnet sind.
18. Deckel nach einem der Ansprüche 16 oder 17, bei dem der "Aufreißbereich" - der nur
ein scheinbarer ist - eine reduzierte Kerblinientiefe hat oder das eine Ende (5y,31b)
dieser Schein-Kerblinie nicht nahe an das andere Ende der Schein-Kerblinie herankommt,
um den Einbrech- oder Ausreiß-Startabschnitt (30b,5x) weitgehend zu vermeiden.
1. Openable can end made of sheet material for beverage cans, having a central panel (12;2) which is
provided with a score line (5c), an area (5) limited or defined by beads or ribs in
substantially prior fashion for providing a tear-out portion for opening an opening
portion of delimited size, and a lever-type tab (6) mounted (7) close to said limited
area (5) of the central panel to said panel, whereby said score line (5c) or an additional
tearable weakening line (8,13,18) for opening or exposing said opening portion (9)
is placed outside said limited area (5) and independently of it in said central panel
(2) to allow covering of at least that portion of the central panel, in which spaced,
initial break-in sections (8a,18a; 31 b, 30b, 5x,5y) of the score or wakening lines
would be positioned.
2. Openable can end according to claim 1, wherein said tearable line (13) for opening
said opening portion (9) is located parallel and close to the rim (3) of the can end.
3. Openable can end according to claim 1, wherein said tearable line (8;18) for opening
said opening portion (9) is covered or hidden completely by said lever-type tab (6).
4. Openable can end according to claim 3, wherein said tearable line (18), provided below
said tab (6), delimits a rupture tongue (10') in said central panel (12), said tongue
being adapted to tear out the central panel (12) as a whole (full opening end) along
a score line (13) extending along the rim (11) of the can end.
5. Openable can end according to one of the aforementioned claims, wherein said tearable
line (8,18,13) for opening said opening portion is provided at the inside surface
of the can end.
6. Openable can end for a beverage can of usual type, in which
(a) a first tear-out portion (5;5a,5b,5c,5d;14) is provided, which seems to be openable,
when a tab (6) is operated;
(b) a second tear-out portion (8,9,10;13,10';30;30a,30b) is provided beside or outside
said first portion, in which second portion the opening of the end (12) or a segment
(10,30) of the end happens surprisingly - instead of the (expected) opening of said
first portion (5;14).
7. Openable can end according to claim 6, the second (real) tear-out portion (10,30,10')
being visually hidden, so that it may not or only hardly be perceived from outside,
at least the portion (5x,5y;30b,31b) which causes or seems to cause the opening, with
regard to the first or second tear-out portion, respectively.
8. Openable can end according to one of the aforementioned claims, a mark being provided
on the side of the tab (6) facing the can end or on the inner side of the real tear-out
(second) portion (10,30,10').
9. Openable can end according to one of the aforementioned claims, said first portion
(5,14) being an (alleged to be) inside pivotable (virtual) opening segment and said
second portion being a tear-out opening segment (10,30), and - when an opening is
to be provided by said tear-out portion (10,30) - the score line (30a,30b) entirely
surrounds said rivet (7) of said lever-type tab (6).
10. Openable can end also according to claim 8 or 9, characterized in that further score
lines (21,21 a,21 b) are applied at the inner side (bottom side) of the central panel
(12,2), defining patterns or symbols (20a,20b) on the top or outer side of the central
panel, when the can is pressurized, said further score lines however not being tearable.
11. Openable can end according to claim 10, characterized in that said further "score
lines" (21,21a,21b) are not visible from outside when no filling pressure is affecting
the can end.
12. Openable can end according to claim 10 or 11, characterized in that said further "score
lines" are applied by laser.
13. Openable can end according to claim 3, the covered portion (8a,18a,30b,5x,5y,31b)
of the score line (8,13,31a,30a,5c) being the portion enabling and not enabling the
initial break-in of said score line.
14. Openable can end made of sheet material according to one of the aforementioned claims,
the second - break-in or not break-in - opening portion (30,31) which, to a large
extent, is located below said lever-type tab, having the shape of a sports motif or
a bottle.
15. Openable can end according to claim 14, the bottle shape of said second opening portion
being adapted to the content of the beverage container being closed with said can
end.
16. Openable can end made of sheet material for beverage cans, having a central panel (2;12) which is
provided with two spaced apart independent opening portions (5,14;30,31,10,10',13), only one of which being initially openable by tearing (5x,30b,18a,8a) and then continuously tearable further along a score line
(5c,30a,8,18), whereby the initial sections of said opening portions - one of which
being provided to initially break in and the other one of which being adapted not
to initially break in - are covered by a lever-type tab (6) for causing the opening
and further tearing.
17. Can end according to claim 16, the covered sections (8a,18a,5x,30b) of the score lines
being located next to an attachment point (7) of said lever-type tab (6).
18. Can end according to one of claims 16 or 17, said "opening portion" - which is the
alleged one - having a reduced weakening line depth, or one end (5y,31b) of said alleged
score line is not approaching the other end of said alleged score line to substantially
avoid an initial break-in or tear-out starting portion (30b,5x).
1. Couvercle arrachable constitué de tôle pour boîtes de boissons, dans lequel il est
prévu, dans le plan (12;2) du couvercle, une ligne d'affaiblissement (5c), une zone
(5) délimitée par des bourrelets ou des nervures plus ou moins de type et de forme
usuelles - pour une zone arrachable afin de libérer une ouverture délimitée - et une
languette de préhension (6) en forme de levier, qui est fixée, près de la zone délimitée
(5) du plan du couvercle, sur celui-ci (7), et dans lequel la ligne d'affaiblissement
(5c) ou une ligne d'affaiblissement supplémentaire (8,13,18) déchirable pour libérer
l'ouverture (9) est ménagée à l'extérieur de la zone délimitée (5) et indépendamment
de celle-ci dans le plan (2) du couvercle de telle sorte qu'au moins la zone du plan
du couvercle, dans laquelle les sections espacées d'amorce initialement enfonçables
(8a,18a;31b,30b;5x,5y) des lignes d'affaiblissement se situeraient, soit dissimulée.
2. Couvercle arrachable selon la revendication 1, dans lequel la ligne d'affaiblissement
(13) déchirable pour libérer l'ouverture (9) s'étend parallèlement au bord (3) du
couvercle et près de celui-ci.
3. Couvercle arrachable selon la revendication 1, dans lequel la ligne d'affaiblissement
(8;18) déchirable pour libérer l'ouverture (9) est ménagée complètement dissimulée
sous la languette de préhension (6).
4. Couvercle arrachable selon la revendication 3, dans lequel la ligne d'affaiblissement
(18) ménagée sous la languette de préhension (6) délimite dans le plan (12) du couvercle
une languette d'arrachage (10') au moyen de laquelle le plan (12) du couvercle peut
être séparé intégralement (couvercle complètement arrachable) le long d'une ligne
d'affaiblissement (13) s'étendant sur le bord (11) du couvercle.
5. Couvercle arrachable selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
la ligne d'affaiblissement (8,18,13) enfonçable pour libérer l'ouverture est ménagée
sur la face inférieure du couvercle.
6. Couvercle arrachable pour une boîte de boisson de type usuel, dans lequel :
(a) il est prévu une première zone arrachable (5;5a,5b,5c,5d;14) qui peut être ouverte
virtuellement lorsqu'une languette de préhension (6) est actionnée, et
(b) il est prévu, à côté ou à l'extérieur de la première zone, une seconde zone arrachable
(8,9,10;13,10';30,30a,30b) dans laquelle l'ouverture du couvercle (12) ou d'un segment
(10,30) du couvercle - au lieu de l'ouverture (attendue) de la première zone (5;14)
- se fait de manière inattendue.
7. Couvercle arrachable selon la revendication 6, dans lequel la seconde zone arrachable
(effective) (10,30,10') est dissimulée visuellement de telle sorte qu'elle ne soit
pas identifiable ou seulement difficilement de l'extérieur, au moins la zone (5x,5y;30b,31b)
qui permet ou semble permettre l'ouverture, par rapport à la première ou à la seconde
zone déchirable.
8. Couvercle arrachable selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
un marquage est appliqué sur la face de la languette de préhension (6) tournée vers
le couvercle ou sur la face intérieure de la (seconde) zone effectivement arrachable
(10,30,10').
9. Couvercle arrachable selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
la première zone (5, 14) est un segment d'ouverture (virtuel) (présumé) pivotant vers
l'intérieur et la seconde zone un segment d'ouverture arrachable (10,30), la ligne
de perforation (30a,30b) s'étendant sur toute la périphérie autour du rivet (7) de
la languette de préhension (6) dans le cas d'une ouverture réelle par l'entremise
du segment arrachable (10,30).
10. Couvercle arrachable selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce qu'on applique
sur la face interne (face inférieure) du plan (12,2) du couvercle d'autres lignes
d'affaiblissement (21,21a,21b) qui définissent des motifs ou des symboles (20a,20b)
sur la face supérieure ou extérieure du plan du couvercle lorsque la boîte est placée
sous pression, les autres lignes d'affaiblissement n'étant cependant pas enfonçables.
11. Couvercle arrachable selon la revendication 10, caractérisé en ce que les autres "lignes
d'affaiblissement" (21,21a,21b) ne sont pas visibles de l'extérieur lorsqu'aucune
pression de remplissage ne s'exerce sur le couvercle.
12. Couvercle arrachable selon la revendication 10 ou 11, caractérisé en ce que les autres
"lignes d'affaiblissement" sont appliquées au moyen d'un laser.
13. Couvercle arrachable selon la revendication 3, dans lequel la section dissimulée (8a,18a,30b,5x,5y,31b)
de la ligne d'affaiblissement (8,13,31a,30a,5c) est la partie de la ligne d'affaiblissement
permettant et ne permettant pas l'enfoncement initial.
14. Couvercle arrachable selon l'une quelconque des revendications précédentes, dans lequel
la seconde zone d'ouverture (30,31) - s'enfonçant ou ne s'enfonçant pas - se trouvant
largement sous la languette de préhension a la forme d'un motif de sport ou d'une
bouteille.
15. Couvercle arrachable selon la revendication 14, dans lequel la forme de bouteille
de la seconde forme arrachable est adaptée au contenu du récipient de boisson qui
est fermé par le couvercle de tôle.
16. Couvercle arrachable en tôle pour boîtes de boissons, dans lequel il est prévu, dans
le plan (2;12) du couvercle, deux zones arrachables espacées indépendantes (5,14;30,31,10,10',13)
parmi lesquelles l'une seulement peut être rompue initialement (5x,30b,18a,8a) et
ensuite sa déchirure propagée sur une ligne de perforation (5c,30a,8,18), les sections
d'amorce des zones arrachables, sur la première desquelles se fait la rupture initiale
et sur l'autre desquelles il n'est pas prévu de rupture initiale, étant dissimulées
par une languette de préhension (6) déterminant la rupture et la propagation de la
déchirure.
17. Couvercle selon la revendication 16, dans lequel les sections dissimulées (8a,18a,5x,30b)
des lignes de perforation sont agencées près d'un point de fixation (7) de la languette
de préhension (6).
18. Couvercle selon l'une quelconque des revendications 16 et 17, dans lequel la "zone
arrachable" - qui est seulement une zone apparente - a une profondeur de ligne de
perforation réduite ou la première extrémité (5y,31b) de cette ligne de perforation
apparente n'est pas proche de l'autre extrémité de la ligne de perforation apparente
pour éviter largement la section (30b,5x) d'amorce d'enfoncement ou d'arrachage.