[0001] Die vorliegende Vorrichtung betrifft eine Vorrichtung zum Entfernen von Fremdstoffen
aus einem textilen Flächengebilde und zum Trocknen desselben mittels eines Luftstromes,
welche Vorrichtung ein an eine Druckluftquelle anzuschliessendes Druckluftzufuhrrohr
aufweist, das in einem Bearbeitungskopf ausgebildet ist.
[0002] Zum Entfernen von Schmutz aus textilen Flächengebilden, mögen diese Kleider sein,
die in einem Reinigungsbetrieb gereinigt werden, oder mögen diese Zuschnitte für Kleider
oder gewobene Ware in industriellen Textilbetrieben sein, wird unter anderem gemäss
bekannten Vorgehen eine Reinigungsflüssigkeit gegen die zu reinigende Stelle gespritzt
und diese Stelle danach getrocknet. Die Reinigungsflüssigkeit kann Wasser mit unterschiedlichen
Temperaturen sein, wobei dem Wasser gegebenenfalls Reinigungszusätze oder langsam
verdunstende Lösungsmittel zugegeben werden. Zum Reinigen wird die Reinigungsflüssigkeit,
z.B. Wasser, in Form eines scharfen Strahles gegen die zu reinigende Stelle gespritzt,
um den Schmutz zu lösen und beim Durchtritt durch das z.B. Gewebe mitzureissen.
[0003] Dazu wird ein jeweiliges Textilstück auf eine durchlässige Arbeitsunterlage gelegt,
beispielsweise ein Sieb oder ein Gitter. Diese Arbeitsunterlage kann Teil eines Tisches
sein, unter welchem bei einigen bekannten Ausführungen ein Saugzug angelegt ist. Sie
kann aber auch, insbesondere bei grossflächigen Textilstücken in industriellen Betrieben
Teil einer sogenannten Schautafel sein.
[0004] Die durch die Reinigungsflüssigkeit benetzte Stelle muss nach dem Einwirken derselben
getrocknet werden.
[0005] Die Reinigungsflüssigkeit muss dabei so schnell als möglich von der benetzten Stelle
entfernt werden. Bei einer zu langen Verweilzeit kann die Reinigungsflüssigkeit die
Fasern des textilen Flächengebildes negativ beeinflussen oder schädliche Einwirkungen
auf mögliche Appreturen, Farbstoffe, etc. ausüben. Weiter können die bekannten Randbildungen,
sichtbare Ringe um die benetzte Stelle entstehen, die durch Schmutzteile erzeugt werden,
die durch das Wasser auf und im Stoff gegen den äussersten Rand der feuchten Stelle
transportiert und abgelagert werden. Weiter kann erst bei einem trockenen Stück Stoff
festgestellt werden, ob ein Schmutzflecken vollständig entfernt worden ist oder ob
eine nochmalige Behandlung mittels der Reinigungsflüssigkeit erfolgen muss.
[0006] Es ist daher notwendig, die betreffende nasse oder feuchte Stelle mittels eines gegebenenfalls
erwärmten Luftstrahls zu trocknen. Der Luftstrahl soll durch den Stoff hindurchströmen
und dabei die im Stoff als Fremdstoff vorliegende Flüssigkeit mit dem gelösten Schmutz
mitreissen und aus dem Stoff entfernen.
[0007] Es sind verschiedene Verfahren und Geräte zur Reinigung von textilen Flächengebilden
und auch zum Trocknen derselben bekannt geworden. Es wird hierzu auf die EP-A-0 325
192 und die EP-A-0 687 762 hingewiesen, wobei auf die entsprechende Offenbarungen
ausdrücklich hingewiesen wird.
[0008] Beim Trocknen strömt nun eine Teilmenge der von einem Luftzufuhrgerät abgegebenen
Luft durch den Stoff hindurch. Eine weitere Teilmenge der Luft entweicht seitwärts
zwischen der Oberfläche des Stoffes und dem Luftzufuhrgerät und reisst entsprechend
auch Flüssigkeitstropfen und gelösten Schmutz mit. Offensichtlich ist ein Auftreten
der weggespritzten Flüssigkeit mit dem gelösten Schmutz auf Bereiche um die zu reinigende
Stelle unerwünscht. Gleicherweise ist ein übermässiges seitliches Ausbreiten der sich
im Stoff befindlichen Flüssigkeit unerwünscht.
[0009] Es sind Vorrichtungen entwickelt worden, die einem solchen Ausbreiten, sei dies durch
ein Abprallen von der Stoffoberfläche oder durch ein Wandern durch den Stoff hindurch
entgegenwirken. Ein solches Gerät ist z.B. in der EP-A-0 415 283 offenbart.
[0010] Bei den bekannten Vorrichtungen zum Trocknen der durch eine Reinigungsflüssigkeit
benetzten flächigen Textilgebilde entweicht also eine Teilmenge der Trocknungsluft
zwischen dem Textilgebilde und einer darauf aufgesetzten Vorrichtung zum Abgeben von
Trocknungsluft seitwärts und reisst einen Teil der Reinigungsflüssigkeit mit dem gelösten
Schmutz mit. Dieses ist insbesondere bei engmaschigen Geweben der Fall. Mindestens
ein Teil der seitwärts wegspritzenden Reinigungsflüssigkeit trifft wieder auf das
textile Flächengebilde, was unerwünscht ist.
[0011] Hier will die Erfindung Abhilfe schaffen. Die Erfindung, wie sie in den Ansprüchen
gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, eine Vorrichtung zum Entfernen von Fremdstoffen
aus einem textilen Flächengebilde zu schaffen, die ein einfacheres und schnelleres
Arbeiten erlaubt und insbesondere ein seitliches Ausbreiten und seitliches Wegspritzen
von Behandlungsflüssigkeit und gelöstem Schmutz unterbindet.
[0012] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen,
dass Behandlungsflüssigkeit und gelöster Schmutz beim Aufbringen der Trocknungsluft
geführt vom Stoff weggeleitet werden. Damit ist ein unkontrolliertes seitliches Ausbreiten
der Flüssigkeit im Stoff und ein Aufspritzen von Flüssigkeit mit gelöstem Schmutz
auf von der Behandlungsstelle entfernten Orten verunmöglicht.
[0013] Im folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungswegen darstellenden Zeichnungen
beispielsweise näher erläutert. Es zeigt:
Fig. 1 einen Schnitt durch eine bevorzugte Ausführung der Erfindung;
Fig. 2 eine Ansicht von unten auf den Bearbeitungskopf der in der Fig. 1 gezeigten
Vorrichtung;
Fig. 3 die Vorrichtung nach Fig. 1 und Fig. 2 zusammen mit einem Reinigungsflüssigkeits-Abgabekopf
einer Fleckenreinigungspistole, und
Fig. 4 eine Fleckenreinigungspistole mit einer fest montierten Druckluft-Abgabevorrichtung.
[0014] Die Fremdstoffe, die aus dem textilen Flächengebilde zu entfernen sind, sind die
gegen das Flächengebilde gespritzte Reinigungsflüssigkeit, gegebenenfalls Wasser mit
einem Schmutzlösungsmittel sowie der gelöste Schmutz, mit welchen Fremdstoffen das
textile Flächengebilde vor dem Trocknen mehr oder weniger gesättigt sind.
[0015] Die Vorrichtung weist einen Bearbeitungskopf (1) auf, der einen Drucklufteintritt
in Form eines Rohrstutzens (2) enthält. Dieser Rohrstutzen (2) ist zur Verbindung
mit einem Druckluft-Zufuhrschlauch (3) bestimmt, der gemäss bekannten Ausbildungen
zu einer Druckluftquelle (21) (Fig. 3) führt. Im Bearbeitungskopf (1) ist eine Schlitzdüse
(4) ausgebildet, durch welche die durch den Rohrstutzen (2) zuströmende Luft ausströmt.
[0016] Die Fig. 1 zeigt die Vorrichtung in der Arbeitsstellung. Der zu reinigende Bereich
des textilen Flächengebildes (5), z.B. ein Kleidungsstück, ein Zuschnitt für Kleidungsstücke
oder eine grossflächige Warenbahn, ist auf einer durchlässigen Unterlage (6), z.B.
einem Sieb oder einem Gitter, aufgelegt. Dieses Sieb oder Gitter ist, je nach Ausführung
und nach bekannten Ausbildungen, Teil einer sogenannten Schautafel (üblicherweise
im Falle von grossflächigen Warenbahnen) oder Teil eines Reinigungstisches (bei kleineren
zu reinigenden Stücken). Oft wird unter dem Sieb bzw. Gitter in bekannter Weise ein
Saugzug angelegt.
[0017] Aus der Fig. 1 ist ersichtlich, dass der aus der Schlitzdüse (4) austretende Luftstrom
mindestens annähernd senkrecht auf die zu reinigende Stelle auftrifft.
[0018] An einem Längsrand der Schlitzdüse (4) schliesst eine planare Auflagefläche (7) des
Bearbeitungskopfes (1) an. Im Betrieb liegt der Bearbeitungskopf (1) mit der planaren
Auflagefläche (7) direkt auf dem behandelten Abschnitt des textilen Flächengebildes
(5) auf.
[0019] Beim der planaren Auflagefläche (7) gegenüberliegenden Rand der Schlitzdüse (4) ist
ein schräggestellter Flächenabschnitt (8) des Bearbeitungskopfes (1) ausgebildet,
der eine Vertiefung im Bearbeitungskopf (1) bildet. Diese Vertiefung ist beidseitig
durch Abschnitte (9), (9a) von seitlichen Wänden des Bearbeitungskopfes (1) abgeschlossen
(siehe auch Fig. 4).
[0020] Die freien (unteren) Ränder (10) der Wandabschnitte (9), (9a) fluchten mit dem planaren
Abschnitt (7). Somit liegen im Betrieb diese freien Ränder (10) zusammen mit dem planaren
Abschnitt (7) auf dem zu reinigenden Bereich des textilen Flächengebildes auf, womit
unmittelbar neben der Schlitzdüse(4) eine Vertiefung vorhanden ist, die einen keilförmigen
Strömungskanalabschnitt (11) bildet, welcher im Betrieb, wie noch gezeigt sein wird,
als Strahldüsenraum wirkt.
[0021] Diesem Strömungskanalabschnitt (11) folgt, in der Strömungsrichtung gesehen, eine
Beschleunigungskammer (12). Die Beschleunigungskammer (12) weist einen schneckenförmig
verlaufenden Innenraum auf, deren Querschnittabmessung in Durchströmungsrichtung stetig
abnimmt. Sie weist eine Eintrittsöffnung (13) auf, die beidseitig durch weitere Abschnitte
(14), (14a) der seitlichen Wände des Bearbeitungskopfes (1) abgeschlossen ist. Die
unteren Ränder (15) (Fig. 4) dieser weiteren Abschnitte (14), (14a) fluchten ebenfalls
mit dem planaren Flächenabschnitt, wie dies mit den unteren Rändern (10) der Wandabschnitte
(9), (9a) der Fall ist.
[0022] Die Beschleunigungskammer (12) weist eine schneckenförmig verlaufende Aussenwand
(16) auf, deren unterer freier Rand (17) ebenfalls mit der planaren Auflagefläche
fluchtet.
[0023] Somit liegen die Auflagefläche (7), die unteren Ränder (10) der Wandabschnitte (9),
(9a), die den Strömungskanalabschnitt (11) seitlich begrenzen, die unteren Ränder
(15) der Wandabschnitte (14), (14a), die die Beschleunigungskammer (12) seitlich begrenzen
und der freie Rand (17)der Aussenwand (16) der Beschleunigungskammer (12) in einer
gemeinsamen Ebene.
[0024] Es ist somit ersichtlich, dass, wenn der Bearbeitungskopf (1) im Betrieb auf ein
zu bearbeitendes Stoffstück aufgelegt wird, eine durch die oben genannten Bauteile
vollständig geschlossene Kammer vorliegt, die "unten" durch das Stoffstück abgeschlossen
ist.
[0025] Im Innenraum der Beschleunigungskammer (12) ist eine schneckenförmig verlaufende
Trennwand (23) angeordnet, siehe Fig. 1. Diese Trennwand verhindert eine direkte Verbindung
zwischen der Eintrittsöffnung (13) und der Austrittsöffnung (18), so dass ein Zurücktropfen
von möglicherweise aus dem durch die Beschleunigungskammer (12) strömenden Medium
abgeschiedenen Flüssigkeitstropfen unmöglich ist.
[0026] Die Beschleunigungskamer (12) endet bei einem Austritt (18), an welchem ein Austrittsstutzen
(19) anschliesst, der über z.B. eine flexible Verbindungsleitung an einen Flüssigkeitsabscheider
(22) anzuschliessen ist.
[0027] In der Fig. 1 bezeichnet das Bezugszeichen (25) einen schematisch gezeichneten Handgriff
zur Handhabung der Vorrichtung. Das Ein- und Ausschalten der Druckluftzufuhr kann
über den beispielsweise gezeichneten Druckknopf (24) am Handgriff (25) erfolgen.
[0028] Der Betrieb der beschriebenen Vorrichtung erfolgt folgendermassen:
[0029] Zur Reinigung des textilen Flächengebildes ist vorgängig eine Reinigungsflüssigkeit
mittels beispielsweise einer Fleckenreinigungspistole aufgebracht worden. Der betreffende
Bereich des textilen Flächengebildes (5) ist nun nass, bzw. feucht und muss getrocknet
werden, wobei die im textilen Flächengebilde (5) vorhandene Flüssigkeit auch gelösten
Schmutz enthält.
[0030] Die Vorrichtung wird in der in der Fig. 1 gezeichneten Stellung auf den zu trocknenden
Bereich des textilen Flächengebildes (5) aufgesetzt, welches gegebenenfalls auf einem
Sieb oder Gitter (6) liegt.
[0031] Durch Betätigung des Druckknopfes wird eine Druckluftquelle (21) in Betrieb gesetzt
und damit strömt gegebenenfalls erwärmte Druckluft durch den Zufuhrschlauch (3) in
den Rohrstutzen (2) und tritt aus der Schlitzdüse (4) aus. Ein Teil der zugeführten
Druckluft strömt durch den zu trocknenden Bereich und das darunter liegende Sieb oder
Gitter (6) und reisst im Stoff des zu trocknenden Bereiches vorhandene Flüssigkeit
mit, so dass die Trocknung erfolgt.
[0032] Der beaufschlagte Bereich setzt dem Luftstrahl einen Widerstand entgegen, so dass
eine Menge Luft zwischen dem Bearbeitungskopf und dem genannten Bereich entweichen
möchte.
[0033] Da nun der Strömungskanalabschnitt (11) wie oben beschrieben ist, allseitig abgeschlossen
ist, entweicht keine Luft seitlich zwischen dem Bearbeitungskopf (1) und dem textilen
Flächengebilde (5); diejenige Menge Luft, die nicht durch das textile Flächengebilde
(5) dringt, strömt durch den Strömungskanalabschnitt (11) seitlich weg. Dadurch, dass
die Luftströmung im Strömungskanal (11) mindestens annähernd parallel zur Oberfläche
des zu trocknenden Bereiches strömt, wirkt dieser keilförmige Strömungskanalabschnitt
als Strahldüse, so dass weitere, in diesem Bereich möglicherweise vorhandene Flüssigkeit
durch den Luftstrom mitgerissen wird.
[0034] Der aus dem Strömungskanalabschnitt (11) austretende Luftstrom tritt in die schneckenförmige
Beschleunigungskammer (12) ein. Es ist ersichtlich, dass diese Beschleunigungskammer
(12) einen in Durchströmrichtung sich verengenden Querschnitt aufweist, so dass der
Luftstrom beschleunigt wird. Die Beschleunigungskammer (12) steht über dem Austritt
(18), den Austrittsstutzen (19) und der Verbindungsleitung (20) mit einem Flüssigkeitsabscheider
(22) in Verbindung, und es ist ersichtlich, dass in der Beschleunigungskammer (12)
im sich verengenden Querschnitt eine Beschleunigung des Luftstromes erfolgt.
[0035] Bekanntlich können sich bei einem stark gekrümmten Strömungsverlauf Flüssigkeitstropfen
aus einer Luft, bzw. Gasströmung abscheiden.
[0036] Mittels der Trennwand (23) wird verhindert, dass abgeschiedene Flüssigkeitstropfen
wieder auf den zu trocknenden Bereich gelangen, sondern durch die Luftströmung weiter
mitgerissen werden.
[0037] Die Fig. 3 zeigt eine Ausführung, bei welcher der Bearbeitungskopf (1) über ein Verbindungsstück
(26) mit einer Fleckenreinigungspistole verbunden ist, von welcher lediglich der vorderste
Teil, d.h. das Mundstück (27) mit dem austretenden Reinigungsflüssigkeitsstrahl (28)
gezeichnet ist, wobei die Quelle der Reinigungsflüssigkeit mit (33) bezeichnet ist.
[0038] Mit einer solchen Anordnung kann das gesamte Reinigen und Trocknen mittels eines
Gerätes erfolgen, das mit nur einer Hand getragen werden muss. Zu bemerken ist, dass
der Abstand zwischen dem Mundstück (27) und dem zu bearbeitenden Bereich des textilen
Flächengebildes genügend gross ist, dass zum Trocknen der Bearbeitungskopf (1) auf
den entsprechenden Bereich ebenflächig aufgesetzt werden kann, ohne dass das Mundstück
(27) ein Hindernis bildet.
[0039] Die Figur 4 zeigt eine vollständige Fleckenreinigungspistole (29) mit einem Bearbeitungskopf
(1) zur Abgabe von Trocknungsluft, der über ein Verbindungsstück (26) fest mit der
Fleckenreinigungspistole (29) verbunden ist. Eine solche Fleckenreinigungspistole
(29) ist in der EP-A-687 762 offenbart und somit erübrigt sich eine detaillierte Beschreibung
derselben.
[0040] Im Handgriff (30) der Fleckenreinigungspistole 29 ist ein Druckknopf (31) angeordnet,
mittels welchem die Förderung der Reinigungsflüssigkeit ein- und ausgeschaltet wird,
die aus dem Mundstück (27) austritt.
[0041] Mit einem in der Fleckenreinigungspistole (29) gelagerten Betätigungsarm (32) wird
analog zur in der genannten veröffentlichten europäischen Patentanmeldung EP-A-687
762 beschriebenen Weise die Druckluftzufuhr gesteuert.
[0042] Es ist ersichtlich, dass das gesamte Gerät in nur einer Hand getragen und mit nur
einer Hand manipuliert wird. Die Faust umschliesst den Handgriff (30), mit dem Zeigefinger
derselben Hand wird der Druckknopf (31) betätigt und mit dem Daumen wird der Betätigungsarm
(32) betätigt. Damit liegt ein sehr kompaktes Fleckenreinigungsgerät vor, das sehr
einfach gehandhabt werden kann.
1. Vorrichtung zum Entfernen von Fremdstoffen aus einem textilen Flächengebilde (5) und
zum Trocknen desselben mittels eines Luftstromes, welche Vorrichtung einen an eine
Druckluftquelle (21) anzuschliessenden Drucklufteintritt (2) aufweist, der in einem
Bearbeitungskopf (1) ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Bearbeitungskopf (1) einen Luftaustritt in Form einer Schlitzdüse (4) und einen
mindestens annähernd senkrecht zu Durchströmrichtung der Schlitzdüse (4) gerichteten
Strömungskanalabschnitt (11) für eine Teilmenge Luft aufweist, der strömungsseitig
mit einem Luftabfuhraustritt im Bearbeitungskopf (1) in Verbindung steht, und dass
bei einem Längsrand der Schlitzdüse (4) eine planare Auflagefläche (7) des Bearbeitungskopfes
(1) anschliesst und zur Bildung des Strömungskanalabschnittes (11) beim entgegengesetzten
Rand der Schlitzdüse (4) eine Vertiefung im Bearbeitungskopf (1) ausgebildet ist,
welche Vertiefung in der Durchströmrichtung des Strömungskanalabschnittes (11) von
einer Beschleunigungskammer (12) gefolgt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Bearbeitungskopf (1) zwei seitliche Wände aufweist und die Vertiefung von einem
an der Schlitzdüse (4) gegenüber der planaren Auflagefläche (7) anschliessenden und
mit der planaren Auflagefläche (7) einen stumpfen Winkel einschliessenden, schräggestellten
Flächenabschnitt (8) des Bearbeitungskopfes (1), und beidseitig durch Abschnitte der
(9, 9a) der seitlichen Wände umschlossen ist, deren freie Ränder (10) mit der planaren
Auflagefläche (7) fluchten, derart, dass bei auf einem zu behandelnden textilen Flächengebilde
(5) aufgesetztem Bearbeitungskopf zwischen der Oberfläche des textilen Flächengebildes
(5), dem schräggestellten Flächenabschnitt (8) und den Seitenwandabschnitten (9, 9a)
der Strömungskanalabschnitt (11) in Form eines keilförmigen Strahldüsenraumes vorliegt.
3. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschleunigungskammer (12) einen schneckenförmig verlaufenden Innenraum aufweist,
dessen Querschnittsabmessung in Durchströmrichtung stetig abnimmt.
4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschleunigungskammer (12) eine Eintrittsöffnung (13) aufweist, die unmittelbar
neben der Vertiefung angeordnet ist, welche Eintrittsöffnung (13) seitlich durch weitere
Abschnitte (14, 14a) der Seitenwände des Bearbeitungskopfes (1) begrenzt ist deren
freie Ränder mit der planaren Auflagefläche (7) fluchten.
5. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Beschleunigungskammer (12) einen Austritt (10) aufweist, an welchem ein Austrittsstutzen
(19) anschliesst, der mindestens annähernd senkrecht zur Durchströmrichtung der Beschleunigungskammer
(12) verläuft und an einen Flüssigkeitsabscheider (22) anzuschliessen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in der Beschleunigungskammer (12) eine schneckenförmig verlaufende Trennwand (23)
angeordnet ist, welche zwischen der Eintrittsöffnung (13) und dem Austritt (18) verläuft
und eine direkte, gradlinige Verbindung zwischen den zwei Öffnungen (13; 18) verhindert,
so dass ein Zurücktropfen von aus einem die Beschleunigungskammer (12) durchströmenden
Medium abgeschiedenen Flüssigkeitstropfen zu deren Eintrittsöffnung (13) unmöglich
ist.
7. Fleckenreinigungspistole mit einer Vorrichtung zum Entfernen von Fremdstoffen und
Trocknen nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung über einen Träger mit der Fleckenreinigungspistole verbunden ist,
so dass die Fleckenreinigungspistole zusammen mit der genannten Vorrichtung ein von
einer Hand tragbares, integrales Arbeitsgerät bildet.
1. Apparatus for removing foreign matter from a textile flat structure (5) and drying
same by means of an air stream, which apparatus includes a inlet (2) for pressurised
air formed in a treatment head (1) to be coupled to a source (21) of pressurised air,
characterised in that the treatment head (1) comprises an air outlet in form of a slotted nozzle (4) and
a flow channel portion (11) for a partial quantity of air oriented at least approximately
perpendicularly to the direction of the flow through the slotted nozzle (4) and communicates
flow wise with an air removal outlet in the treatment head (1), and in that a planar resting surface (7) of the treatment head (1) adjoins a longitudinal edge
of the slotted nozzle (4), and a recess is formed in the treatment head (1) at the
opposite edge of the slotted nozzle (4) for a forming of a flow channel portion (11),
which recess is followed in the direction of the flow through the flow channel portion
(11) by an acceleration channel (12).
2. Apparatus according to claim 1, characterised in that the treatment head (1) comprises two side walls and the recess is encircled by an
obliquely oriented surface portion (8) of the treatment head (1) adjoining the slotted
nozzle (4) opposite of the planar resting surface (7) and enclosing with the planar
resting surface (7) an obtuse angle, and at both sides by portions (9, 9a) of the
side of the walls of which the free ends (10) are aligned with the planar resting
surface (7), so that when the treatment head is placed onto a flat textile structure
(5) to be treated the flow channel portion (11) is present between the surface of
the flat textile structure (5), the obliquely oriented surface portion and the side
wall portions (9, 9a) in form of a wedge shaped blast nozzle chamber.
3. Apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the acceleration channel (12) comprises a snail-like extending inner space of which
the dimension of its cross-section decreases continuously in the through flow direction.
4. Apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the acceleration chamber (12) comprises a inlet opening (13) which is located directly
adjacent the recess, which inlet opening (13) is confined at the sides by further
portions (14, 14a) of the side walls of the treatment head (1) of which the free edges
are aligned with the planar resting surface.
5. Apparatus according to one of the preceding claims, characterised in that the acceleration chamber (12) comprises an outlet (10) which is followed by an outlet
stub (19) which extends at least approximately perpendicularly to the direction of
the flow trough the acceleration chamber (12) and is to be coupled to a liquid separator
(22).
6. Apparatus according to one of the preceding claims, characterised that a snail-like extending partition (23) is located in the acceleration chamber (12)
which extends between the inlet opening (13) and the outlet (18) and prevents a direct
rectilinear communication between the two openings (13; 18), so that a dripping back
of droplets of a liquid separated from a medium flowing through the acceleration chamber
(12) to the inlet opening (13) is not possible.
7. Spot removing gun with an apparatus for removing foreign matter and drying according
to one of the preceding claims, characterised in that the apparatus is mounted though a carrier to the spot removing gun so that the spot
removing gun forms together with said apparatus a manually portable integral operating
device.
1. Dispositif pour ôter des matières indésirables d'une nappe textile (5) et pour sécher
celle-ci au moyen d'un courant d'air, ce dispositif comprenant une entrée d'air comprimé
(2) destinée à être connectée à une source d'air comprimé (21) et formée dans une
tête de travail (1), caractérisé en ce que la tête de travail (1) comporte une sortie d'air formant une buse à fente (4) ainsi
qu'une section de canal (11) pour une partie de l'air, cette section étant au moins
approximativement orthogonale à la direction du courant traversant la buse à fente
(4) et communicant du côté du courant avec une sortie d'évacuation d'air agencée dans
la tête de travail (1), en ce qu'une surface d'appui plane (7) de la tête de travail (1) jouxte un bord longitudinal
de la buse à fente (4), en ce qu'un creux formant la section de canal (4) est ménagé dans la tête de travail près du
bord opposé de la buse à fente (4), ce creux étant suivi en direction aval selon la
direction du courant dans la section de canal (11) par une chambre d'accélération
(12).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce que la tête de travail comporte deux parois latérales, et que le creux est entouré d'une
part par une surface oblique (8) de la tête de travail avoisinant la buse à fente
(4) en face de la surface d'appui plane (7) et formant un angle obtus avec celle-ci
et des deux côtés par des sections (9, 9a) des parois latérales dont les bords libres
(10) sont alignés avec la surface d'appui plane (7), de façon à ce que lorsque la
tête de travail est appliquée sur une nappe textile (5) à traiter la section de canal
(11) constitue une buse en forme de coin pour un jet entre la surface de la nappe
textile (5), la surface oblique (8) et les sections de parois latérales (9, 9a).
3. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la chambre d'accélération (12) présente un volume intérieur conchoïdal dont la section
libre diminue de manière continue en direction du courant.
4. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la chambre d'accélération (12) comporte une entrée (13) disposée au voisinage immédiat
du creux, cette entrée (13) étant limitée latéralement par des sections additionnelles
(14, 14a) des parois latérales de la tête de travail dont les bords libres sont alignés
avec la surface d'appui plane (7).
5. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la chambre d'accélération (12) comporte une sortie (10) suivie d'un ajutage de sortie
(19) orienté au moins sensiblement à angle droit avec la direction du courant traversant
la chambre d'accélération (12) et agencé pour être connecté à un séparateur de liquide
(22).
6. Dispositif selon une des revendications précédentes, caractérisé par une paroi de séparation conchoïde (23) allant de l'entrée (13) à la sortie (18) disposée
dans la chambre d'accélération (12), cette paroi empêchant une communication rectiligne
entre l'entrée et la sortie (13;18), de façon à empêcher un égouttement vers l'arrière
de particules liquides émanant d'un médium traversant la chambre d'accélération (12)
vers l'entrée (13).
7. Pistolet pour enlever les taches avec un dispositif pour éliminer les matières indésirables
et pour le séchage selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif est relié par un support au pistolet de manière à ce que celui-ci et
ledit dispositif forment ensemble un outil portable intégré.