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EP 0 853 172 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.11.2004 Patentblatt 2004/46 |
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Anmeldetag: 31.12.1997 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: E04F 10/00 |
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Sonnenschutzanlage
Sun protecting arrangement
Arrangement para-soleil
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB GR IT LI NL |
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Priorität: |
11.01.1997 DE 19700757
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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15.07.1998 Patentblatt 1998/29 |
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Patentinhaber: Weinor,
Die Markise,
Dieter Weiermann GmbH & Co. |
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50829 Köln (Ostendorf) (DE) |
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Erfinder: |
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- Merkel, Rudolf
91083 Baiersdorf (DE)
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Vertreter: COHAUSZ DAWIDOWICZ HANNIG & PARTNER |
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Patent- und Rechtsanwaltskanzlei
Postfach 14 01 61 40071 Düsseldorf 40071 Düsseldorf (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 545 062 DE-U- 9 311 755
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DE-U- 8 524 022 US-A- 5 186 231
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Sonnenschutzanlage, insbesondere für Wintergärten
mit oberen waagerecht oder schräg geneigt verlaufenden Dachverglasungen und anstoßenden
senkrechten Wandverglasungen, mit einer oberen Tuchwelle, einer am vorderen Ende der
Tuchbahn befestigten, in seitlichen, an der Übergangskante der Verglasungen abgewinkelten
Führungs-Längsschienen geführten Ausfallstange, sowie mit einer Spannvorrichtung mit
Zug- oder Druckfedern parallel zu den Längsschienen, die mittels Seilzügen, die über
Umlenkrollen geführt sind, die Ausfallstange in Ausfallrichtung spannen.
[0002] Bei allen derartigen Sonnenschutzanlagen, man vergleich hierzu beispielsweise die
EP 0 545 062 B1, oder die DE 85 24 022U, ist vorgesehen, dass jeweils eine Umlenkrolle
an dem der Tuchwelle am weitesten abgelegenen Ende der Führungs-Längsschienen angeordnet
ist, wodurch die Führungseinrichtungen sehr kompliziert und störanfällig werden. Es
ergeben sich meterlange Seilzüge, bei denen die Gefahr eines Verklemmens einer funktionsbeeinträchtigenden
Längung im Betrieb und bei unterschiedlichen Temperaturen sowie die Gefahr des Auftretens
unerwünschter Geräusche an den Umlenkstellen und Umlenkrollen besonders störend sind.
[0003] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Sonnenschutzanlage der eingangs
genannten Art so auszugestalten, dass bei vereinfachtem Aufbau ein sicheres und sauberes
Ausfahren der Tuchbahn mit der Ausfallstange möglich ist, ohne dass Umlenkseilzüge
über die gesamte Lände der Führungs-Längsschienen eingesetzt werden.
[0004] Zur Lösung dieser Aufgabe ist erfindungsgemäß vorgesehen, dass die Zug- oder Druckfedern
in Spann-Längsschienen entlang der waagerechten oder schrägen oberen Abdeckflächen
angeordnet sind, wobei die Seilzüge mit einer zur Ausfallstange parallelen, in den
Spann-Längsschienen geführten Spannstange verbunden sind, die die Ausfallstange hintergreift,
um diese in den Führungs-Längsschienen bis in den Kniebereich im Übergang zur im wesentlichen
vertikalen Wandverglasung zu verschieben, oder alternativ dass die Zug- oder Druckfedern
in den Führungs-Längsschienen entlang der waagerechten oder schrägen Dachverglasungen
angeordnet sind, wobei die Seilzüge mit einer zur Ausfallstange parallelen Spannstange
verbunden sind, die die Ausfallstange hintergreift, um diese in den waagerechten oder
schrägen Schenkeln der Führungs-Längsschienen bis in den Bereich eines Knies im Übergang
zur im wesentlichen vertikalen Wandverglasung zu verschieben, wobei die Spannstange
in den Führungs-Längsschienen unmittelbar hinter der Ausfallstange geführt ist und
gleichzeitig die Tuchumlenkschiene in dem Bereich eines Knies im Übergang zur im wesentlichen
vertikalen Wandverglasung bildet.
[0005] Die Spannstange kann - bei getrennter Ausbildung der Führungs-Längsschienen und der
Spann-Längsschienen - zumindest am einen Ende mit einem die Ausfallstange hintergreifender
Koppelfinger versehen sein, damit die in den beiden Längsschienen übereinander gleitenden
Stangen miteinander gekoppelt sein können.
[0006] Der Erfindung liegt dabei die Erkenntnis zugrunde, dass eine Federunterstützung für
die Ausfallbewegung der Ausfallstange nur im schrägen oder horizontalen oberen Bereich
der Verglasung erforderlich ist, dass aber im Bereich der vertikalen Wandverglasung
die dann senkrecht nach unten fallende Ausfallstange allein durch ihr entsprechend
vorgebbares Gewicht sowohl ausreicht, um das Markisentuch beim Abwickeln der Tuchwelle
gespannt nachzuziehen, als auch ggf. Winddruck oder dergleichen federnd abzufangen.
Demzufolge werden nur im horizontalen oder schräg geneigten Bereich der Dachverglasung
mit Hilfe der federunterstützten Spannvorrichtung Ausfallkräfte auf die Ausfallstange
ausgeübt. Sobald die Ausfallstange aber in den Kniebereich gelangt, in dem sie in
den im wesentlichen senkrecht nach unten gerichteten Führungs-Längsschienen frei herunterhängt
und somit ihr gesamtes Gewicht auf das Tuch wirkt, ist diese Unterstützungskraft nicht
mehr erforderlich. Die Spannstange hat in diesem Kniebereich ihre Endposition erreicht
und kann der Bewegung der Ausfallstange nicht mehr folgen, die frei unter Nachziehen
der Tuchbahn bis zum unteren Ende der Längs-Führungsschienen der Wandverglasung herunterfallen
kann. Beim Wiederaufwickeln der Tuchwelle wird die Ausfallstange frei hochgezogen,
bis sie wiederum an den Koppelfingern der Spannstange anstößt und dann diese entgegen
der Kraft der Zug- oder Druckfedern mitnimmt und so diese Zug- oder Druckfedern wieder
spannt, so dass sie beim Wiederabwickeln der Tuchbahn in den vorstehen beschriebenen
Weise wirksam werden können.
[0007] Die Spann-Längsschienen können dabei auf die entsprechenden oberen Schenkel der Führungs-Längsschienen
aufgesteckt oder ggf. auch einstückig an diesen angeformt sein.
[0008] Schließlich liegt es auch im Rahmen der Erfindung, dass die Führungs-Längsschienen
im Kniebereich mit Seitenwangen für eine zur Verbindungsachse parallel versetzte Tuchumlenkschiene
versehen sind.
[0009] Die Versetzung der Tuchumlenkschiene gegenüber der Verbindungsachse der Kniescheitel
beruht darauf, dass ja die Ausfallstange an dieser Stelle passieren muss und demzufolge
die Tuchumlenkstange entsprechend zurückgesetzt sein muss.
[0010] Gemäß einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung kann vorgesehen sein,
dass die Spannstange in den Führungs-Längsschienen unmittelbar hinter der Ausfallstange
geführt ist und gleichzeitig die Tuchumlenkschiene im Kniebereich bildet. Bei dieser
Ausführung verzichtet man also auf getrennte übereinander angeordnete Führungs-Längsschienen
und Spann-Längsschienen. Dies macht die Anlage baulich einfacher und wegen der fehlenden
Doppelführungen zierlicher und eleganter und man spart insbesondere auch die gesonderte
Tuchumlenkschiene. Die hinter der Ausfallstange in den Führungs-Längsschiene über
die Gasfedern vorne gedrückte Spannstange nimmt die Ausfallstange bis in den Kniebereich
mit, in dem sie dann aufgrund ihres Gewichts frei nach unten fällt und bleibt ihrerseits
- dies ergibt sich automatisch durch die entsprechende Auslegung der Gasfern - im
Kniebereich stehen, so dass sie dann in dieser ausgefahrenen Position die Funktion
der Tuchumlenkschiene gleich mit übernehmen kann.
[0011] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels sowie anhand der Zeichnung. Dabei zeigen:
- Figur 1
- einen vertikalen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Sonnenschutzanlage für Innenbeschattung
längs der Linie I-I in Figur 3;
- Figur 2
- einen vergrößerten Schnitt längs der Linie II-II in Figur 1,
- Figur 3
- eine Draufsicht auf die Sonnenschutzanlage nach Figuren 1 und 2, und
- Figuren 4 und 5
- dem vertikalen Längsschnitt der Figur 1 entsprechende stark schematisierte Längsschnitte
durch eine zweite Ausführungsform, bei der besondere Spann-Längsschienen nicht vorgesehen
sind und die Spannstange unmittelbar hinter der Ausfallstange in den Führungs-Längsschienen
verschoben sind.
[0012] Die erfindungsgemäße Sonnenschutzanlage umfasst beim Ausführungsbeispiel nach den
Figuren 1 und 3 abgewinkelte Führungs-Längsschienen 1 mit einem schrägen, ggf. auch
horizontalen oberen Schenkel 1a im Bereich der Dachverglasung und einen im wesentlichen
vertikalen Schenkel 1b im Bereich der Wandverglasung. Zwei solche Führungs-Längsschienen
1 sind im Abstand der Breite einer Tuchbahn beabstandet mit Hilfe der Abstandhalter
2 und 3 unter dem Dach bzw. an der Wand innen befestigt. Sie sind mit C-förmig hinterschnittenen
Nuten 4(vgl. insbesondere Figur 2) versehen, die zur Aufnahme von Führungsrollen 5
auf den Achsen 6 einer Ausfallstange 7 dienen. An der Ausfallstange 7 ist das vordere
freie Ende einer als Sonnenschutzabschattung dienenden Tuchbahn 8 befestigt, die von
einer Tuchwelle 8a abwickelbar ist. Die beiden parallel beabstandeten Führungsschienen
für jeweils eine Tuchbahn 8 - wobei Zwischenschienen beidseits mit Führungen für zwei
aneinanderstoßende Tuchbahnen ausgestattet sein können - sind im Bereich des Knies
9, also der Abwinklung zwischen dem schrägen Schenkel 1a und dem vertikalen Schenkel
1b, mit Seitenwangen 10 zum Befestigen einer zur Verbindungsachse der Scheitel 9 parallel
versetzten Tuchumlenkschiene 11 versehen. Über dieser liegt die in der Figur 1 nicht
gezeigte Tuchbahn 8, wenn die Ausfallstange sich irgendwo im Bereich des vertikalen
Schenkels 1b befindet, auf.
[0013] Erfindungsgemäß sind auf den schrägen Schenkel 1a jeder Führungs-Längsschiene 1 -
ggf. reicht auch eine solche Unterstützungseinrichtung auf nur einer Seite aus - Spann-Längsschienen
12 aufgesetzt, die eine als Gasfeder ausgebildete Druckfeder 13 enthalten. Das Ende
14 dieser Druckfeder 13 ist starr in der Spann-Längsschiene 12 befestigt, und zwar
im Bereich einer festen Umlenkrolle 15, über die ein Spannseil 16 geführt und in nicht
gezeigter Weise mit einer zur Ausfallstange 7 parallelen Spannstange 17 verbunden
ist. Diese ist in ähnlicher Weise wie die Ausfallstange mit Hilfe von Führungsrollen
18 in C-förmigen Führungsnuten 19 der Spann-Längsschienen 12 geführt. An den Spannstangen
17 sind vorzugsweise beidseits Koppelfinger 20 befestig, welche die Ausfallstange
7 lose hintergreifen, um bei einer Ausfallbewegung der Spannstange 17 die Ausfallstange
7 mit nach vorne zu verschieben.
[0014] Der über die Umlenkrolle 15 zur Spannstange 17 geführte Seilzug 16 ist über eine
zweite innere Umlenkrolle 21 umgelenkt, die am beweglichen inneren Ende der Gasfeder,
im dargestellten Ausführungsbeispiel dem freien Ende des Kolbens 22, befestigt ist.
Dabei ist der Seilzug 16 vorzugsweise mehrfach flaschenzugartig umgelenkt, da je die
Hublänge der Gasfeder 13 niemals der Gesamtlänge der Spann-Längsschiene 12 entsprechen
kann. Bei der Ausfallbewegung des Markisentuchs 8 wird im oberen schrägen Bereich
dies Ausfallbewegung der Ausfallstange 7 und damit das Abwickeln der Tuchwelle 8a
durch die Druckfedern 13 in den Spann-Längsschienen 12 unterstützt, indem diese Druckfedern
13 über die Seilzüge 16 die Spannstange 17 nach außen drücken, die dabei die Ausfallstange
7 - deren Gewicht in der flachen Neigung der Schenkel 1a der Führungs-Längsschienen
1 möglicherweise gar nicht ausreichen würde, um die Tuchwelle nachzuziehen - nach
vorne drück. Sobald die Ausfallstange 7 durch die Spannstange 17 bis in den Kniebereich
9 verschoben worden ist, gelangt die Ausfallstange 7 in die Führungen der vertikalen
Schenkel 1b der Führungs-Längsschienen 1, so dass ihr volles Gewicht zum Tragen kommt
und sie allein aufgrund ihres Gewichts die Tuchbahn 8 nachziehen und auch gegen Winddruck
stabilisierend spannen kann. Für die weitere Abwärtsbewegung entlang der Wandvergasung
bedarf es also keinerlei Unterstützung der Ausfahrbewegung der Ausfallstange 7 und
es erübrigen sich alle Umlenkführungen und Seilzüge im Bereich dieser Abschnitte 1b.
[0015] Beim Wiederaufwickeln der Tuchwelle 8a wird die Tuchbahn 8 und die daran hängende
Ausfallstange 7 nachgezogen, bis sie wieder in den Kniebereich der Schenkel 1a und
1b gelangt. Dort stößt die Ausfallstange 7 an die Koppelfinger 20 an und bewegt die
Spannstange 17 gegen die Wirkung der Druckfeder 13 längs des schrägen Schenkels 1a,
also entlang der Dachverglasung, bis in die oberste Position im Bereich der Tuchwelle
8.
[0016] Bei der in den Figuren 4 und 5 in zwei unterschiedlichen Ausfahrpositionen gezeigten
zweiten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Sonnenschutzanlage ist lediglich die
Führungs-Längsschiene 1 vorhanden. Die Spannstange 17 wird von den im übrigen ähnlich
wie bei der Ausführungsform nach den Figuren 1 bis 3 ausgebildeten Spannfeder im gleichen
Führungsprofil verschoben, in dem auch die Ausfallstange 7 läuft. Die Spannsange 17
drückt also unmittelbar von hinten auf die Ausfallstange 7 und verschiebt sie bis
in den Bereich des Knies 9. An dieser Stelle endet dier Verschiebeweg der Spannstange
17, der durch die Auslegung der Federn und die Anordnung der Umlenkrillen festgelegt
ist. Die Ausfallstange 7 fällt in der weiter oben beschriebenen Weise im senkrechten
Abschnitt 1b der Führungs-Längsschiene 1 nach unten und zieht dabei die Tuchbahn 8
hinter sich her. Sie Spannschiene 17, die nur für die Verschiebung der Ausfallstange
7 im Bereich des leicht geneigten oder waagerechten oberen Abschnitts 1a der Führungs-Längsschienen
notwendig war, dient in ihrer Endstellung gemäß Figur 5 als Tuchumlenkschiene für
de Tuchbahn 8.
[0017] Die Ausführungsform nach den Figuren 4 und 5 ist also vom Bauaufwand her erheblich
einfacher als diejenige nach den Figuren 1 bis 3, wobei die Ausführungsform nach den
Figuren 1 bis 3 den Vorteil hat, dass man bestehende Anlagen umrüsten kann, indem
man die Spann-Längsschienen 12 mit den darin angeordneten Gasfedern einfach oben auf
die leicht schrägen oder waagerechten Abschnitte 1a der Führungs-Längsschienen bestehender
Anlagen aufsetzt, um das Ausfallverhalten der Ausfallstange 7 in diesem flachen Bereich
zu verbessern.
1. Sonnenschutzanlage, insbesondere für Wintergärten mit oberen waagerecht oder schräg
geneigt verlaufenden Dachverglasungen und anstoßenden senkrechten Wandverglasungen,
mit einer Tuchwelle (8a), einer Tuchbahn (8), die von der Tuchwelle (8a) abwickelbar
ist, einer am vorderen freien Ende der Tuchbahn (8) befestigten, in seitlichen abgewinkelten
Führungs-Längsschienen (1) geführten Ausfallstange (7), wobei die Führungs-Längsschienen
(1) einen schrägen, ggf. auch horizontalen oberen Schenkel (1a) und einen im wesentlichen
vertikalen Schenkel (1b) aufweisen, sowie mit einer Spannvorrichtung mit Zug- oder
Druckfedern (13) parallel zu den Längsschienen (1), die mittels Seilzügen (16), die
über Umlenkrollen (15, 21) geführt sind, die Ausfallstange (7) in Ausfallrichtung
spannen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zug- oder Druckfedern (13) in Spann-Längsschienen (12) entlang des horizontalen
oder schrägen Schenkels (1a) angeordnet sind, wobei die Seilzüge (16) mit einer zur
Ausfallstange (7) parallelen, in den Spann-Längsschienen (12) geführten Spannstange
(17) verbunden sind, die die Ausfallstange (7) hintergreift, um diese in den waagerechten
oder schrägen Schenkeln (1a) der Führungs-Längsschienen (1) bis in den Bereich eines
Knies (9) im Übergang zum im wesentlichen vertikalen Schenkel (1b) zu verschieben.
2. Sonnenschutzanlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannstange (17) zumindest an einem Ende mit einem die Ausfallstange (7) hintergreifenden
Koppelfinger (20) versehen ist.
3. Sonnenschutzanlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Spann-Längsschienen (12) auf die Führungs-Längsschienen (1) aufgesetzt sind.
4. Sonnenschutzanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Spann-Längsschienen (12) einstückig an den waagerechten oder schrägen Schenkeln
(1a) der Führungs-Längsschiene (12) angeformt sind.
5. Sonnenschutzanlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungs-Längsschienen (1) im Kniebereich (9) mit Seitenwangen (10) für eine
zur Verbindungsachse parallel versetzte Tuchumlenkschiene (11) versehen sind.
6. Sonnenschutzanlage, insbesondere für Wintergärten mit oberen waagerecht oder schräg
geneigt verlaufenden Dachverglasungen und anstoßenden senkrechten Wandverglasungen,
mit einer Tuchwelle (8a), einer Tuchbahn (8), die von der Tuchwelle (8a) abwickelbar
ist, einer am vorderen freien Ende der Tuchbahn (8) befestigten, in seitlichen abgewinkelten
Führungs-Längsschienen (1) geführten Ausfallstange (7), wobei die Führungs-Längsschienen
(1) einen schrägen, ggf. auch horizontalen oberen Schenkel (1a) und einen im wesentlichen
vertikalen Schenkel (1b) aufweisen, sowie mit einer Spannvorrichtung mit Zug- oder
Druckfedern (13) parallel zu den Längsschienen (1), die mittels Seilzügen (16), die
über Umlenkrollen (15, 21) geführt sind, die Ausfallstange (7) in Ausfallrichtung
spannen, dadurch gekennzeichnet, dass die Zug- oder Druckfedern (13) entlang des horizontalen oder schrägen Schenkels (1a)
angeordnet sind, wobei die Seilzüge (16) mit einer zur Ausfallstange (7) parallelen
Spannstange (17) verbunden sind, die die Ausfallstange (7) hintergreift, um diese
in den waagerechten oder schrägen Schenkeln (1a) der Führungs-Längsschienen (1) bis
in den Bereich eines Knies (9) im Übergang zum im wesentlichen vertikalen Schenkel
(1b)zu verschieben, wobei die Spannstange (17) in den Führungs-Längsschienen (1) unmittelbar
hinter der Ausfallstange (7) geführt ist und gleichzeitig eine Tuchumlenkschiene in
dem Bereich eines Knies (9) im Übergang zum im wesentlichen vertikalen Schenkel (1b)
bildet.
1. A sun protection arrangement, in particular for conservatories with upper horizontal
or sloping roof glazing and adjoining vertical wall glazing, with a cloth roller (8a),
a width of cloth (8) which can be unwound from the cloth roller (8a), a drop bar (7)
fastened to the free front end of the width of cloth (8) and guided in lateral angled
longitudinal guide rails (1), the longitudinal guide rails (1) having a sloping or
possibly horizontal upper arm (1a) and a substantially vertical arm (1b), and with
a tensioning device with tension or compression springs (13), parallel to the longitudinal
rails (1), which tension the drop bar (7) in the dropping direction by means of cables
(16) guided by pulleys (15, 21), characterized in that, the tension or compression springs (13) are arranged in longitudinal tensioning
rails (12) along the horizontal or sloping arm (1 a), the cables (16) being connected
to a tensioning bar (17) which is parallel to the drop bar (7) and is guided in the
longitudinal tensioning rails (12), said tensioning bar (17) engaging behind the drop
bar (7) in order to displace the latter in the horizontal or sloping arms (1a) of
the longitudinal guide rails (1) as far as the region of a knee (9) in the transition
to the substantially vertical arms (1b).
2. A sun protection arrangement according to claim 1, characterized in that the tensioning bar (17) is provided at least at one end with a coupling finger (20)
engaging behind the drop bar (7).
3. A sun protection arrangement according to claim 1 or 2, characterized in that the longitudinal tensioning rails (12) are mounted on top of the longitudinal guide
rails (1).
4. A sun protection arrangement according to any of claims 1 to 3, characterized in that the longitudinal tensioning rails (12) are formed in one piece on the horizontal
or sloping arms (1a) of the longitudinal guide rails (12).
5. A sun protection arrangement according to any of claims 1 to 3, characterized in that the longitudinal guide rails (1) are provided in the knee region (9) with side cheeks
(10) for a cloth deflection rail (11) spaced parallel to the connection axis.
6. A sun protection arrangement, in particular for conservatories with upper horizontal
or sloping roof glazing and adjoining vertical wall glazing, with a cloth roller (8a),
a width of cloth (8) which can be unwound from the cloth roller (8a), a drop bar (7)
fastened to the free front end of the width of cloth (8) and guided in lateral angled
longitudinal guide rails (1), the longitudinal guide rails (1) having a sloping or
possibly horizontal upper arm (1a) and a substantially vertical arm (1b), and with
a tensioning device with tension or compression springs (13), parallel to the longitudinal
rails (1), which tension the drop bar (7) in the dropping direction by means of cables
(16) guided by pulleys (15, 21), characterized in that, the tension or compression springs (13) are arranged along the horizontal or sloping
arms (1a), the cables (16) being connected to a tensioning bar (17) which is parallel
to the drop bar (7) and engages behind the drop bar (7) in order to displace the latter
in the horizontal or sloping arms (1a) of the longitudinal guide rails (1) as far
as the region of a knee (9) in the transition to the substantially vertical arms (1b),
the tensioning bar (17) being guided directly behind the drop bar (7) in the longitudinal
guide rails (1) and simultaneously constituting a cloth deflection rail in the region
of a knee (9) in the transition to the substantially vertical arm (1b).
1. Un arrangement para-soleil, en particulier pour des jardins d'hiver dotés de vitrages
supérieurs au niveau du toit orientés dans la direction horizontale ou inclinés en
pente et aboutant sur des vitrages muraux verticaux, doté d'un rouleau (8a) de toile,
d'un pan (8) de toile, qui peut être dévidé du rouleau (8a) de toile, d'une barre
(7) de déploiement, qui est fixée en l'extrémité de devant, libre, du pan (8) de toile
et est guidée dans des glissières (1) de guidage longitudinal latérales coudées, cependant
que les glissières (1) de guidage longitudinal présentent un bras (1a) supérieur incliné
ou même horizontal, le cas échéant, et un bras (1b) essentiellement vertical, ainsi
que doté d'un dispositif de tension avec des ressorts (13) de traction ou de pression
parallèles aux glissières (1) longitudinales, où des commandes par câbles (16) guidés
par des poulies (15, 21) de renvoi mettent la barre (7) de déploiement sous tension
dans le sens du déploiement,
caractérisé en ce que les ressorts (13) de traction ou de pression sont disposés dans des glissières (12)
longitudinales de tension le long du bras (1a) horizontal ou incliné, cependant que
les commandes par câbles (16) sont reliées à une barre (17) de tension, parallèle
à la barre (7) de déploiement et guidée dans les glissières (12) longitudinales de
tension, qui prend la barre (7) de déploiement par derrière pour la faire coulisser
dans les bras (1a) horizontaux ou inclinés des glissières (1) de guidage longitudinal
jusqu'à proximité d'un coude (9) dans le passage vers le bras (1b) essentiellement
vertical.
2. Un arrangement para-soleil selon la revendication n° 1,
caractérisé en ce que la barre (17) de tension présente, au moins en une extrémité, un doigt (20) d'accouplement,
qui prend la barre (7) de déploiement par derrière.
3. Un arrangement para-soleil selon la revendication n° 1 ou n° 2,
caractérisé en ce que les glissières (12) longitudinales de tension sont apposées sur les glissières (1)
de guidage longitudinal.
4. Un arrangement para-soleil selon une des revendications n° 1 à n° 3, caractérisé en ce que les glissières (12) longitudinales de tension sont formées d'une pièce avec la glissière
(12) de guidage longitudinal au niveau des bras (1a) horizontaux ou inclinés.
5. Un arrangement para-soleil selon une des revendications n° 1 à n° 3, caractérisé en ce que les glissières (1) de guidage longitudinal, à proximité du coude (9), sont dotées
de mâchoires (10) latérales pour un rail (11) de renvoi de toile parallèle à l'axe
de liaison.
6. Un arrangement para-soleil, en particulier pour des jardins d'hiver dotés de vitrages
supérieurs au niveau du toit orientés dans la direction horizontale ou inclinés en
pente et aboutant sur des vitrages muraux verticaux, doté d'un rouleau (8a) de toile,
d'un pan (8) de toile, qui peut être dévidé du rouleau (8a) de toile, d'une barre
(7) de déploiement, qui est fixée en l'extrémité de devant, libre, du pan (8) de toile
et est guidée dans des glissières (1) de guidage longitudinal latérales coudées, cependant
que les glissières (1) de guidage longitudinal présentent un bras (1a) supérieur incliné
ou même horizontal, le cas échéant, et un bras (1b) essentiellement vertical, ainsi
que doté d'un dispositif de tension avec des ressorts (13) de traction ou de pression
parallèles aux glissières (1) longitudinales, où des commandes par câbles (16) guidés
par des poulies (15, 21) de renvoi mettent la barre (7) de déploiement sous tension
dans le sens du déploiement,
caractérisé en ce que les ressorts (13) de traction ou de pression sont disposés le long du bras (1a) horizontal
ou incliné, cependant que les commandes par câbles (16) sont reliées à une barre (17)
de tension, parallèle à la barre (7) de déploiement, qui prend la barre (7) de déploiement
par derrière pour la faire coulisser dans les bras (1a) horizontaux ou inclinés des
glissières (1) de guidage longitudinal jusqu'à proximité d'un coude (9) dans le passage
vers le bras (1b) essentiellement vertical, cependant que la barre (17) de tension
est guidée dans les glissières (1) de guidage longitudinal immédiatement derrière
la barre (7) de déploiement et en même temps forme un rail de renvoi de la toile à
proximité d'un coude (9) dans le passage vers le bras (1b) essentiellement vertical.