| (19) |
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(11) |
EP 0 853 491 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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12.12.2001 Patentblatt 2001/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.09.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B01F 7/04 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9604/145 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9712/666 (10.04.1997 Gazette 1997/16) |
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| (54) |
MISCHKNETER
MIXING KNEADER
MALAXEUR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FR GB IT LI LU NL SE |
| (30) |
Priorität: |
04.10.1995 DE 19536944
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.07.1998 Patentblatt 1998/30 |
| (73) |
Patentinhaber: LIST AG |
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4422 Arisdorf (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- PALMER, David
Groton, MA 01450 (US)
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| (74) |
Vertreter: Weiss, Peter, Dr. |
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Dr. Weiss, Weiss & Brecht,
Postfach 12 50 78229 Engen 78229 Engen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 517 068
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DE-A- 2 012 294
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- PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 013, no. 029 (C-562), 23.Januar 1989 & JP,A,63 232828
(MITSUBISHI HEAVY IND LTD), 28.September 1988,
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Mischkneter zur Durchführung von mechanischen, chemischen
und/oder thermischen Prozessen mit mindestens zwei achsparallel rotierenden Wellen,
auf denen sich jeweils zumindest zwei in Drehrichtung der Wellen aufeinanderfolgende
Knet- und Transportelemente befinden, wobei in Achsrichtung der jeweiligen Welle aufeinanderfolgende
Knet- und Transportelemente eine Lücke zueinander einhalten, durch welche ein Teil
des Knet und Transportelementes auf der jeweils anderen Welle hindurchfährt, und zumindest
teilweise axial versetzt angeordnet sind.
[0002] In vielen industriellen Bereichen, insbesondere aber in der chemischen Industrie,
müssen heute Produkte behandelt werden. Beispielsweise müssen in einem oben beschriebenen
Mischkneter zwei chemische Produkte so innig miteinander vermengt werden, dass sie
zumindest zum Teil miteinander reagieren. Dabei können diese Produkte einen beliebigen
Aggregatzustand durchlaufen, so dass Anforderungen an einen Mischkneter sehr hoch
sind.
[0003] Im wesentlichen werden einwellige und zweiwellige Mischkneter unterschieden. Die
vorliegende Erfindung betrifft eine mehrspindelige Misch- und Knetmaschine, wie sie
beispielsweise in der CH-A 506 322 beschrieben ist. Dort befinden sich auf einer Welle
radiale Scheibenelemente und zwischen den Scheiben angeordnete axial ausgerichtete
Knetbarren. Zwischen diese Scheiben greifen von der anderen Welle rahmenartig geformte
Knetelemente ein. Diese Knetelemente reinigen die Scheiben und Knetbarren der ersten
Welle. Die Knetbarren auf beiden Wellen reinigen wiederum die Gehäuseinnenwand.
[0004] Weitere Ausführungsformen von mehrwelligen Mischknetern sind in der EP 92 10 88 29.0
beschrieben.
[0005] Bei all diesen mehrspindeligen Misch- und Knetmischern geht es u.a. darum, sämtliche
Flächen, die mit dem zu behandelnden Produkt in Berührung kommen und insbesondere
die beheizten Flächen von Produktankrustungen oder - anhaftungen zu befreien. Bei
der oben genannten Europäischen Patentanmeldung 92 10 88 29.0 geschieht dies bereits
in weitgehendem Masse, allerdings bleibt infolge der Lücke zwischen den Knet- und
Transportelementen auf der Gehäuseinnenwand sowohl bei der Rührwelle als auch bei
der Putzwelle immer ein Ring stehen, der nicht abgereinigt wird.
[0006] Dieser eben erwähnte Ring wird bspw. nach der DE-A-2012294 oder auch nach der JP-A-63232828
dadurch beseitigt, dass in Drehrichtung aufeinanderfolgende Knet- und Transportelemente
axial versetzt zueinander angeordnet sind.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Wellen einfacher und flexibler
aufzubauen und gleichzeitig die Reinigungsmöglichkeiten zu verbessern.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe führt, dass die Welle aus einzelnen Rohrabschnitten besteht,
zwischen die jeweils zumindest zwei Ringe eingesetzt sind, welche jeweils die axial
versetzten Knet- und Transportelemente tragen.
[0009] Die gesamte Welle kann so abschnittsweise aufgebaut werden. Das bedeutet, dass die
Wellen im wesentlichen aus einzelnen Rohrabschnitten bestehen, zwischen denen die
Ringe angeordnet werden. Zwei benachbarte Ringe können dann noch ggfs. durch einen
Zwischenring getrennt werden, so dass hierdurch der axiale Versatz der Knetbarren
bestimmt wird. Dieser axiale Versatz sollte auf jeden Fall so gross sein, dass er
die Lücke der beiden in Drehrichtung vorangegangenen Knetbarren überdeckt.
[0010] Das bedeutet, daß die eigenen Knet- und Transportelemente jeder Welle die jeweilige
Gehäuseinnenwand zu 100% abreinigen. Dies hat sowohl Vorteile für die Wärmeübertragung
als auch für den Produkttransport.
[0011] Wenn im vorliegenden Fall von Knet- und Transportelementen gesprochen wird, so haben
diese Elemente nicht nur die Knet- und Transportfunktion, sondern auch die oben erwähnte
Reinigungsfunktion.
[0012] Bevorzugt besteht ein Knet- und Transportelement aus einem radialen Tragelement und
einem am Umfang des Tragelements aufgesetzten Knetbarren. Dabei besteht die Möglichkeit,
sowohl das radiale Tragelement als auch den Knetbarren beliebig auszugestalten. Der
Knetbarren kann im Querschnitt pflugscharähnlich angestellt oder mit seitlichen Flügeln
scheiben-, ringförmig, sägezahnartig, wellenförmig oder lediglich als Streifen ausgebildet
sein. Hier sind viele Möglichkeiten denkbar und liegen im Rahmen der vorliegenden
Erfindung. Wesentlich allein ist, dass zwischen den Knet- und Transportelementen und
hier insbesondere zwischen den Knetbarren, die axial benachbart sind, eine Lücke entsteht,
durch die ein Teil des Knet- und Transportelementes auf der anderen Welle hindurchfährt.
Durch den axialen Versatz der Knetbarren von in Drehrichtung aufeinanderfolgenden
Knet- und Transportelementen wird gewährleistet, dass diese Lücke ständig gereinigt
wird.
[0013] Die Knet- und Transportelemente sollen in die Welle integriert werden. Hierbei bietet
es sich an, die radialen Tragelemente zusammen einstückig mit einem Ring herzustellen,
so dass dieser Herstellungsvorgang wesentlich vereinfacht ist. Zudem gibt es bei der
einstückigen Herstellung eine geringere Gefahr des Brechens der radialen Tragelemente.
Die Knetbarren werden dann bevorzugt auf die radialen Tragelemente aufgeschweisst.
[0014] In jedem Fall muss gewährleistet sein, dass immer diejenigen Knet- und Transportelemente
zusammenwirken, d.h. kämmen, welche den gleichen axialen Versatz aufweisen. Nur so
wird erreicht, dass nicht zwei Knetbarren mit unterschiedlichem Versatz aufeinandertreffen
und sich beschädigen.
[0015] Um dieses Ziel zu erreichen ist es notwendig, die Anzahl und Form der Knet- und Transportelemente,
das Drehzahlverhältnis der Wellen und die Drehrichtung der Wellen aufeinander abzustimmen.
Es ist möglich, die Wellen sowohl gleichsinnig als auch gegensinnig zu betreiben.
Das Drehzahlverhältnis der Wellen ist dabei umgekehrt proportional zum Verhältnis
der Knet-/Transportbarren auf den Wellen zu wählen. Weiter ist die Anzahl der Barren
so zu bestimmen, dass bei jeder Wellenumdrehung dieselben Wellentransportbarren miteinander
in Eingriff stehen.
[0016] Insgesamt wird durch diese Erfindung ein mehrspindeliger Mischkneter geschaffen,
bei dem beide Gehäuseinnenwände vollständig abgereinigt werden. Dies ist der wesentliche
Vorteil der vorliegenden Erfindung, wobei der Aufwand für diese Umgestaltung sehr
gering ist.
[0017] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnung; diese zeigt
in
Figur 1 eine Draufsicht auf einen erfindungsgemässen Mischkneter mit einem teilweise
aufgeschnittenen Gehäuse;
Figur 2 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemässe Rührwelle;
Figur 3 eine Abwicklung der Rührwelle gemäss Figur 2;
Figur 4 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemässe Putzwelle;
Figur 5 eine Abwicklung der Putzwelle gemäss Figur 4;
Figur 6 eine schematische Darstellung eines Teils von Rühr- und Putzwelle in Gebrauchslage;
Figur 7 eine Frontansicht der Gebrauchslage von Rühr- und Putzwelle gemäss Figur 6.
[0018] Ein Mischkneter P weist gemäss Figur 1 ein Gehäuse auf, welches aus mehreren Gehäuseabschnitten
1 a, 1 b und 1 c besteht. Die Gehäuseabschnitte sind miteinander durch entsprechende
Flanschverbindungen 2 gekoppelt. Im Gehäuseabschnitt 1 a ist ein Aufgabestutzen 3
für ein in dem Mischkneter zu behandelndes Produkt und in dem Gehäuseabschnitt 1 c
ein Auslassstutzen 4 für das behandelte Produkt vorgesehen.
[0019] Das Produkt wird vom Aufgabestutzen 3 zum Auslassstutzen 4 mittels zweier Wellen
5 und 6 sowie daran angeordneten Knet- und Transportelementen 7 transportiert. Während
des Transportes findet eine Mischung und Knetung des Produktes sowie bevorzugt eine
thermische Behandlung statt. Hierzu sind die Wellen 5 und 6 und gegebenenfalls auch
die Knet- und Transportelemente 7 sowie, nicht näher gezeigt, die Gehäusewandung 8
beheizt. Zum Einbringen eines Heizmediums in die Wellen 5 und 6 und von dort gegebenenfalls
in das Innere der Knet- und Transportelemente 7 sind Anschlüsse 9 und 10 um entsprechende
Einlass- bzw. Auslassnippel 11 und 12 für das durch die Wellen 5 und 6 geführte Heizmedium
angeordnet. Eine entsprechende Führung des Heizmediums in Mantelflächen der Wellen
5 und 6 und eine entsprechende Rückführung durch den Auslassnippel 12 sind Stand der
Technik und werden deshalb nicht weiter beschrieben.
[0020] Zwischen den Anschlüssen 9 und 10 durchgreifen mit den Wellen 5 und 6 verbundene
Wellenzapfen 13 und 14 eine Laterne 15, wobei gegen das Gehäuse 1 jeweils eine Stopfbüchse
16 und 17 zur Abdichtung der Welle 5 bzw. 6 vorgesehen ist. Die Wellenzapfen 13 und
14 sind ausserhalb der Laterne über entsprechende Gebriebeelemente 18 und 19, beispielsweise
Zahnräder, miteinander gekoppelt, wobei das Getriebeelement 19 über ein Getriebe 20
mit einem Antrieb 21 verbunden ist. Über diesen Antrieb 21 und das Getriebe 20 wird
zumindest das Getriebeelement 19 in Drehbewegung versetzt, welche auf die Welle 5
übertragen wird. Eine Übertragung dieser Drehbewegung auf das Getriebeelement 19 kann
gleich- oder gegensinnig sowie mit gleicher oder unterschiedlicher Drehzahl erfolgen.
Entsprechende Übersetzungsgetriebe sind handelsüblich und sollen hier nicht näher
beschrieben sein.
[0021] In Figur 2 ist erkennbar, dass zumindest ein Teil der Rührwelle 5 aus einer Mehrzahl
von Rohrabschnitten 30 zusammengesetzt ist, welche zwischen sich zumindest jeweils
zwei Ringe 31 und 32 aufnehmen, die über entsprechende Schweißnähte 33 miteinander
und mit den Rohrabschnitten 30 verbunden sind. An den Ringen 31 und 32 sind die Knet-
und Transportelemente 7 angeordnet, die jeweils im wesentlichen aus einem Knetbarren
34 und einem radialen Tragelement 35 bestehen. Vor allem in Figur 7 ist angedeutet,
daß der Ring 31/32 und das radiale Tragelement 35 einstückig hergestellt sein können,
während der Knetbarren 34 auf das radiale Tragelement 35 aufgesetzt ist. Das radiale
Tragelement 35 kann im übrigen je nach Wunsch ausgestaltet sein. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist es streifenförmig. Es kann jedoch auch scheibenförmig, gezackt, gewellt, ringförmig,
segmentartig od.dgl. ausgestaltet sein. Nur beispielhaft wird auf die Schweizer Patentanmeldungen
00551/88-0, 00550/88-8, die Europäische Patentanmeldungen 90 11 86 26.2, 91 10 54
97.1 oder die DE-OS 41 18 884.5 verwiesen.
[0022] Wesentlich bei der vorliegenden Erfindung ist, dass die Ringe 31 und 32 axial aufeinander
folgen, so dass die entsprechenden Knet- und Transportelemente 7 axial versetzt angeordnet
sind. Hierdurch findet auch ein axialer Versatz der Knetbarren 34 statt, wie dies
in Figur 3 deutlich wird. Auf jedem Ring 31 bzw. 32 befinden sich gemäss Figur 3 jeweils
4 Knet- und Transportelemente 7, wobei sich diese Knet- und Transportelemente 7 in
ihrem axialen Versatz abwechseln.
[0023] Aus Figur 3 ist auch erkennbar, dass sich zwischen dem Ring 31 und dem Ring 32 noch
ein Zwischenring 36 befindet, der die Ringe 31 und 32 so weit beabstandet, dass eine
Lücke 37 zwischen zwei axial aufeinanderfolgenden Knetbarren 34 durch den in Drehrichtung
nachfolgende Knetbarren überbrückt wird.
[0024] Auch die Putzwelle 6 gemäss Figur 4 und 5 ist aus Rohrabschnitten 30.1 zusammengesetzt,
wobei zwei in axialer Richtung der Putzwelle 6 aufeinanderfolgende Rohrabschnitte
30.1 zwischen sich jeweils zwei Ringe 31.1 und 32.1 sowie gegebenenfalls einen Zwischenring
36.1 aufnehmen. Auch hier sind die Rohrabschnitte 30.1, die Ringe 31.1 und 32.1 und
die Zwischenringe 36.1 miteinander über entsprechende Schweißnähte 33.1 verbunden.
[0025] Auf jedem Ring 31.1 bzw. 32.1 befindet sich zumindest ein Knet- und Transportelement
7.1, welches ebenfalls aus einem radialen Tragelement 35.1 sowie einem darauf aufgesetzten
Knetbarren 34.1 besteht. Die Knetbarren 34.1 bzw. radialen Tragelemente 35.1 von zwei
zusammengehörenden Ringen 31.1 und 32.1 sind wiederum in axialer Richtung versetzt
angeordnet, so dass auch Lücken 37.1 und 37.2 axial versetzt sind.
[0026] Die Funktionsweise der vorliegenden Erfindung wird insbesondere anhand Figur 6 und
7 erläutert. Die Knet- und Transportelemente 7 und die Knet- und Transportelemente
7.1 der Rühr- bzw. Putzwelle 5 bzw. 6 greifen beim Drehen zinkenförmig ineinander.
Dabei ist die Drehgeschwindigkeit so geregelt, dass jeweils diejenigen Dreh- und Transportelemente
7 bzw. 7.1 miteinander kämmen, die in Drehrichtung aufeinanderfolgen in einer axial
versetzten Ebene liegen. Hierdurch wird gewährleistet, dass von den jeweiligen Knetbarren
34 bzw. 34.1 auch sämtliche Lücken 37, 37.1 bzw. 37.2 überstrichen werden, so dass
sich hier an einer Gehäuseinnenwand kein Ring oder gar ein ringförmiger Torus aufbauen
kann. Hierbei ist allerdings das Verhältnis der Anzahl der Knet- und Transportelemente
7 auf der Rührwelle 5 zu den Knet- und Transportelementen 7.1 auf der Putzwelle 6
zu beachten. Ferner ist darauf auch die Geschwindigkeit von Rühr- und Putzwelle 5
bzw. 6 abzustimmen. Befinden sich auf der Rühr- bzw. Putzwelle 5 bzw. 6 eine gleiche
Anzahl an Knet- und Transportelementen 7 bzw. 7.1, so werden beide Wellen bevorzugt
mit der gleichen Geschwindigkeit betrieben. Sofern nur eine geringere Anzahl an Knet-
und Transportelementen 7 auf der Rührwelle 5 vorhanden sind (beispielsweise 2 oder
4), kann die Putzwelle 6 auch mit einer höheren Geschwindigkeit betrieben werden.
Es muss lediglich sichergestellt sein, dass immer die jeweils versetzt in einer Ebene
angeordneten Knet- bzw. Transportelemente 7 bzw. 7.1 miteinander zusammenwirken.
[0027] Das Verhältnis der Anzahl der Knet- und Transportelementen 7 zu den Knet- und Transportelementen
7.1 auf der Putzwelle 6 ist in der Regel ein ganzzahliges Vielfaches, jedoch ist auch
beispielsweise das Verhältnis 6:4 möglich.
[0028] Ferner ist auch diese Anordnung sowohl bei einer gleichsinnigen als auch bei einer
gegensinnigen Drehrichtung der beiden Wellen 5 und 6 denkbar. Drehrichtung, Geschwindigkeit
der Wellen und Anzahl der Knet- und Transportelement sollten dem einzelnen Produkt
angepasst werden, welches mit dem Mischkneter bearbeitet wird. Das gleiche gilt auch
für die Ausgestaltung der radialen Tragelemente 35 bzw. 35.1, durch deren Vergrösserung
beispielsweise die Verweildauer des zu bearbeitenden Produktes in dem Mischkneter
erhöht wird.
1. Mischkneter zur Durchführung von mechanischen, chemischen und/oder thermischen Prozessen
mit mindestens zwei achsparallel rotierenden Wellen (5, 6), auf denen sich jeweils
zumindest zwei in Drehrichtung der Wellen (5, 6) aufeinanderfolgende Knet- und Transportelemente
(7, 7.1) befinden, wobei in Achsrichtung der jeweiligen Welle (5, 6) aufeinanderfolgende
Knet- und Transportelemente (7 oder 7.1) eine Lücke (37, 37.1, 37.2) zueinander einhalten,
durch welche ein Teil (35) des Knet und Transportelementes (7.1 oder 7) auf der jeweils
anderen Welle (5, 6) hindurchfährt, und zumindest teilweise axial versetzt angeordnet
sind,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Welle (5, 6) aus einzelnen Rohrabschnitten (30) besteht, zwischen die jeweils
zumindest zwei Ringe (31, 32) eingesetzt sind, welche jeweils die axial versetzten
Knet- und Transportelemente (7, 7.1) tragen.
2. Mischkneter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Knet- und Transportelement (7, 7.1) aus einem radialen Tragelement (35, 35.1)
und einem am Umfang des Tragelementes (35, 35.1) aufgesetzte Knetbarren (34, 34.1)
besteht.
3. Mischkneter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das radiale Tragelement (35, 35.1) mit dem Ring (31, 32), bevorzugt einstückig, verbunden
ist.
4. Mischkneter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei benachbarten Ringe (31, 32) durch einen Zwischenring (36) getrennt sind.
5. Mischkneter nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Paar von Ringen (31, 32) einer Welle (5, 6) jeweils durch einen Rohrabschnitt
(30) voneinander getrennt sind.
6. Mischkneter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Anzahl der Knet- und Transportelemente (7, 7.1), die Drehgeschwindigkeit und
die Drehrichtung der Wellen (5, 6) so aufeinander abgestimmt sind, dass immer Knet-
und Transportelemente (7, 7.1) mit dem gleichen axialen Versatz zusammenwirken.
1. Kneader-mixer for carrying out mechanical, chemical and/or thermal processes, having
at least two shafts (5, 6), which rotate in an axis-parallel manner, and on each of
which shafts there are situated at least two kneading and conveying elements (7, 7.1),
which follow one another when viewed with respect to the direction of rotation of
the shafts (5, 6), kneading and conveying elements (7 or 7.1) which follow one another
when viewed with respect to the axial direction of each shaft (5, 6) maintaining a
gap (37, 37.1, 37.2) relative to each other, through which gap a part (35) of the
kneading and conveying element (7.1 or 7) on the respective other shaft (5, 6) passes,
and said elements being disposed so as to be at least partially axially offset from
each other, characterised in that the shaft (5, 6) comprises individual tubular portions (30), between each of which
are inserted at least two rings (31, 32), which respectively carry the axially offset
kneading and conveying elements (7, 7.1).
2. Kneader-mixer according to claim 1, characterised in that a kneading and conveying element (7, 7.1) comprises a radial carrying element (35,
35.1) and a kneading bar (34, 34.1) mounted on the periphery of the carrying element
(35, 35.1).
3. Kneader-mixer according to claim 2, characterised in that the radial carrying element (35, 35.1) is connected, preferably integrally, to the
ring (31, 32).
4. Kneader-mixer according to claim 3, characterised in that the two adjacent rings (31, 32) are separated by an intermediate ring (36).
5. Kneader-mixer according to claim 3 or 4, characterised in that a pair of rings (31, 32) of a shaft (5, 6) are separated from each other by a respective
tubular portion (30).
6. Kneader-mixer according to one of claims 1 to 5, characterised in that the number of kneading and conveying elements (7, 7.1), the rate of rotation and
the direction of rotation of the shafts (5, 6) are adapted to one another in such
a manner that kneading and conveying elements (7, 7.1) always co-operate with the
same axial offset arrangement.
1. Malaxeur pour la mise en oeuvre de processus mécaniques, chimiques et/ou thermiques,
comportant au moins deux arbres (5, 6) tournant à axes parallèles, portant chacun
au moins deux éléments de malaxage et de transport (7, 7.1) se faisant suite dans
le sens de rotation des arbres (5, 6), les deux éléments de malaxage et de transport
(7 ou 7.1) laissant entre eux dans la direction axiale de l'arbre (5, 6) un intervalle
(37, 37.1, 37.2) à travers lequel circule une pièce (35) de l'élément de malaxage
et de transport (7.1 ou 7) montée sur l'autre arbre (5, 6), ces éléments étant au
moins partiellement décalés axialement,
caractérisé en ce que
l'arbre (5, 6) est composé d'éléments tubulaires (30) distincts, entre lesquels sont
insérés chaque fois au moins deux anneaux (31, 32) portant chacun les éléments de
malaxage et de transport (7, 7,1) décalés axialement.
2. Malaxeur selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
un élément de malaxage et de transport (7, 7.1) est composé d'un élément porteur radial
(35, 35.1) et d'une barrette de malaxage (34, 34.1) montée sur la périphérie de l'élément
porteur (35, 35.1).
3. Malaxeur selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
l'élément porteur radial (35, 35.1) est relié à l'anneau (31, 32), de préférence d'une
seule pièce avec lui.
4. Malaxeur selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
les deux anneaux voisins (31, 32) sont séparés par un anneau intermédiaire (36).
5. Malaxeur selon l'une quelconque des revendications 3 ou 4,
caractérisé en ce qu'
une paire d'anneaux (31, 32) d'un arbre (5, 6) est séparée chaque fols de la suivante
par un élément tubulaire (30).
6. Malaxeur selon l'une quelconque des revendications 1 à 5.
caractérisé en ce que
le nombre des éléments de malaxage et de transport (7. 7.1). la vitesse de rotation
et le sens de rotation des arbres (5, 6) sont accordés entre eux de manière que les
éléments de malaxage et de transport (7, 7.1) coopèrent entre eux avec toujours le
même décalage axial.