| (19) |
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(11) |
EP 0 853 753 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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28.10.1998 Patentblatt 1998/44 |
| (22) |
Anmeldetag: 21.08.1996 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)6: G01F 15/14 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9603/673 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9714/018 (17.04.1997 Gazette 1997/17) |
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| (54) |
MONTAGEBAUSTEIN FÜR DIE SANITÄRINSTALLATION UND VERFAHREN ZUR HERSTELLUNG DESSELBEN
FITTING UNIT FOR A SANITARY INSTALLATION AND PROCESS FOR PRODUCING IT
MODULE DE MONTAGE POUR INSTALLATION SANITAIRE ET SON PROCEDE DE FABRICATION
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE ES FR GB IT LI LU NL |
| (30) |
Priorität: |
10.10.1995 DE 19537743 12.07.1996 DE 29612197 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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22.07.1998 Patentblatt 1998/30 |
| (73) |
Patentinhaber: Kamo Wärmetechnische Gesellschaft mbH |
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89584 Ehingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- MORLOK, Ulrich
D-89584 Ehingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Beyer, Andreas, Dr. et al |
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Wuesthoff & Wuesthoff,
Patent- und Rechtsanwälte,
Schweigerstrasse 2 81541 München 81541 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 431 222 DE-A- 4 322 696 US-A- 3 921 449
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DE-A- 2 756 163 DE-U- 9 419 330
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Montagebaustein für die Sanitärinstallation und ein
Verfahren zur Herstellung eines solchen Montagebausteines. Insbesondere betrifft die
Erfindung einen Montagebaustein, der zwei Leitungsabschnitte mit je einer Absperrarmatur
und einem Zählerunterteil umfaßt, die mit Hilfe des Montagebausteins auf einfache
Weise optisch einwandfrei und funktionell überzeugend montierbar sind.
[0002] Getrennte Wasserzähler für Warm- und Kaltwasser einschließlich je eines zugehörigen
Absperrventils werden heute in jeder Mietwohnung benötigt, um die Auflagen des Gesetzgebers
zu erfüllen, der eine eindeutige Zuordnung verbrauchter Wasser- und Energiemengen
zu einzelnen Wohneinheiten verlangt. Um eine optisch ansprechendere und schnellere
Montage zweier voneinander getrennter Wasserzähler/Absperrventil-Einheiten zu ermöglichen,
ist in der DE 43 22 696 A1 ein Montagebaustein vorgeschlagen worden, der in einem
Blechgehäuse zwei parallel zueinander verlaufende Leitungsabschnitte aufweist, in
denen je ein Wasserzähler und ein zugehöriges Absperrventil vormontiert sind. Die
in Bezug aufeinander ausgerichteten, an jeweils gleichen Stellen der Leitungsabschnitte
angebrachten Wasserzähler und Absperrventile sind mittels Rohrschellen innen an der
Rückwand des Blechgehäuses befestigt. Als Ausrichthilfe ist an der Vorderseite des
Blechgehäuses eine Libelle angebracht und der Innenraum des Blechgehäuses ist zur
Verminderung einer Schallübertragung mit PU-Schaum ausgefüllt. Das die genannten Teile
tragende Blechgehäuse kann mittels aus ihm ausgestanzter, herausgebogener Blechlaschen
an einer Wand befestigt werden. Dieser bekannte Montagebaustein stellt zwar eine deutliche
Verbesserung gegenüber dem zuvor üblichen Einzeleinbau der genannten Teile dar, seine
Herstellung ist jedoch relativ aufwendig und läuft aufgrund der damit einhergehenden
Kosten dem angestrebten Ziel einer allgemeinen Verringerung der Baukosten zuwider.
[0003] Bekannt ist des weiteren ein Montagebaustein ähnlich dem zuvor beschriebenen, der
im Unterschied dazu jedoch kein Blechgehäuse aufweist. Stattdessen ist versucht worden,
die beiden Leitungsabschnitte mit den Wasserzählerunterteilen und den Absperrventilen
lediglich einzuschäumen. Die Stabilität dieses Montagebausteines ist jedoch so niedrig,
daß der Schaumkörper bereits bei geringer mechanischer Belastung zerbricht. Deshalb
erfordert ein solcher Montagebaustein zum einen eine sehr vorsichtige Behandlung und
kann zum anderen nur mit Lötanschlüssen ausgestattet werden, d.h. die aus dem Montagebaustein
herausragenden Anschlußstutzen der beiden Leitungsabschnitte müssen am Einbauort mittels
je einer Lötverbindung an das Rohrnetz angeschlossen werden. Auch hat ein solcher
Montagebaustein keine Halterungen für eine Befestigung am Mauerwerk oder an einer
Vorwandinstallation. Beides läuft einem rationellen, zeit- und damit kostensparenden
Einbau eines Montagebausteines auf der Baustelle zuwider.
[0004] Aus der DE-U-92 03 601 ist bekannt, bestimmte Aggregate, Armaturen und Verbindungsteile
wie etwa Rohrstränge einer Warmwasserheizungsanlage, einer Brauchwasserbereitungsanlage
oder ähnlichem zu einer Baugruppe zusammenzufassen und diese Baugruppe mittels zweier
Halbschalen wärmezudämmen, die auf die Baugruppe aufgesteckt und dann entlang der
gemeinsamen Außenränder durch eine Falzverbindung miteinander verbunden werden. Die
Halbschalen sind vorgefertigte Schaumteile, die auf ihrer Innenseite Vertiefungen
aufweisen, die der zugehörigen Baugruppe in Form und Größe entsprechen. Die Halbschalen
können deshalb entweder seitlich oder von oben und unten (als Ober- und Unterschale)
auf die Baugruppe aufgesteckt werden. Die beiden wärmedämmenden Halbschalen haben
keinerlei tragende Funktion, vielmehr wird die Baugruppe mittels an ihren Rohrsträngen
vorhandener Klemmen durch das Material der Unterschale hindurch beispielsweise an
einer Gebäudewand festgeschraubt.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Montagebaustein für die Sanitärinstallation
eines Gebäudes und insbesondere für den eingangs genannten Zweck anzugeben, der die
Herstellungsvorteile eines gehäuselosen, nur umschäumten Montagebausteines mit den
robusten Gebrauchs- und guten Montageeigenschaften eines Montagebausteines mit Blechgehäuse
vereint.
[0006] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß durch einen Montagebaustein gelöst, der die im
Anspruch 1 angegebenen Merkmale aufweist. Ähnlich dem oben erwähnten, bekannten gehäuselosen
Montagebaustein verzichtet auch der erfindungsgemäße Montagebaustein auf jegliches
Gehäuse. Die Festigkeit der erfindungsgemäß verwendeten Umschäumung, die zugleich
die Außenfläche des Montagebaustein bildet, reicht dazu aus, alle umschäumten Teile
fest und sicher in Bezug aufeinander zu fixieren, d.h. die gewünschte, räumlich definierte
Anordnung der einzelnen Teile zueinander bleibt im Rahmen der normalen, auch im Laufe
der Montage auftretenden Beanspruchung des Montagebausteins unverrückbar erhalten.
Die Anschlußstutzen, die an beiden Enden jedes Leitungsabschnitts aus dem erfindungsgemäßen
Montagebaustein herausragen, können somit als Schraubanschlüsse ausgebildet sein.
Schraubanschlüsse lassen sich schnell montieren und bieten die Möglichkeit, erfindungsgemäße
Montagebausteine für alle gängigen Anwendungsfälle einfach vorab zu konfektionieren.
Der erfindungsgemäße Montagebaustein widersteht durch seine inhärente Stabilität ohne
weiteres den beim Anschließen an die Sanitärinstallation auf ihn ausgeübten Drehmomenten,
ohne daß es dabei zu einer Lageveränderung der in ihm eingeschäumten Teile kommt.
Der erfindungsgemäße Montagebaustein ist aufgrund des Wegfalls eines Gehäuses leicht,
dennoch erstaunlich stabil und außerdem hervorragend schall- und wärmegedämmt. Er
läßt sich beispielsweise mit dem im Anspruch 11 angegebenen Herstellungsverfahren
kostengünstig in großen Stückzahlen produzieren.
[0007] Die Oberseite jeder Absperrarmatur und jedes Zählerunterteils eines erfindungsgemäßen
Montagebausteines ist durch entsprechende, vorzugsweise runde Aussparungen in der
Umschäumung frei zugänglich, so daß die Griffstücke der Absperrventile und/oder die
Wasserzähleroberteile schnell und einfach ergänzt werden können, ohne daß vorbereitende
Arbeiten - abgesehen von einer Entfernung der Schutzkappen - erforderlich wären.
[0008] Damit der erfindungsgemäße Montagebaustein gut und einfach an einer Wand oder auch
an einem Vorwandinstallationssystem befestigt werden kann, enthält die Umschäumung
an zwei gegenüberliegenden Seiten je ein Halteelement, an dem Befestigungslaschen
angebracht sind. Diese Halteelemente sind nicht separat befestigt, sondern sie werden
nur von dem sie umgebenden, festen Schaum an Ort und Stelle gehalten. Vorteilhaft
weisen die Halteelemente eine im wesentlichen band- bzw. streifenförmige Gestalt auf
und sind als Blechteil oder auch als Kunststoffteil ausgebildet.
[0009] Bei bevorzugten Ausführungsformen erfindungsgemäßer Montagebausteine weist jedes
Halteelement sowohl Befestigungslaschen zur Anbringung des Montagebausteines an einer
hinter ihm gelegenen Wand als auch Befestigungslaschen zur Anbringung des Montagebausteines
an seitlich von ihm gelegenen Wandabschnitten auf. Die zuletzt genannten Befestigungslaschen
können auch zur Anbringung des Montagebausteines an einer Ständerwandkonstruktion
herangezogen werden, die Teil üblicher Vorwandinstallationssysteme ist. Vorteilhaft
ist jedes Halteelement einstückig mit den Befestigungslaschen ausgeführt und beispielsweise
durch ein Blechstanzteil bzw. Blechformteil gebildet.
[0010] Die Befestigungslaschen der Halteelemente sind bei einer Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Montagebausteines bündig in der Oberfläche der Umschäumung angeordnet und lassen sich
aus der Umschäumungsoberfläche in eine Befestigungsstellung herausklappen. Nicht benötigte
Befestigungslaschen werden nicht herausgeklappt und stören demnach bei der Montage
auch nicht.
[0011] Gemäß einer etwas abgewandelten Ausführungsform stehen zwei einander gegenüberliegende
Befestigungslaschen jedes Halteelementes um etwa das Maß ihrer Materialdicke aus der
Oberfläche der Umschäumung hervor, wobei sie nach wie vor parallel zur entsprechenden
Umschäumungsoberfläche verlaufen. Es können auch alle vorhandenen Befestigungslaschen
in der beschriebenen Art aus der Oberfläche hervorstehen. Die hervorstehenden Befestigungslaschen
solcher abgewandelten Ausführungsformen lassen sich einfacher ergreifen und in ihre
Befestigungsstellung klappen bzw. biegen. Darüberhinaus bieten sie fertigungstechnische
Vorteile, auf die im Zusammenhang mit dem erfindungsgemäßen Herstellungsverfahren
unten noch eingegangen werden wird.
[0012] Bevorzugt beträgt die Dichte der Umschäumung des erfindungsgemäßen Montagebausteins
mehr als 50 kg/m
3, insbesondere mindestens 80 kg/m
3 und vorzugsweise zwischen 90 kg/m
3 und 120 kg/m
3. Erfindungsgemäße Montagebausteine mit einer Umschäumung derartiger Dichte widerstehen
selbst extremen Belastungen, wie sie beispielsweise beim Herunterfallen eines Montagebausteines
auftreten können. Soll eine Umschäumung mit einer Dichte von weniger als 50 kg/m
3 eingesetzt werden, kann gemäß einer alternativen Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Montagebausteines mit zumindest zwei Leitungsabschnitten die verminderte Festigkeit
durch Verstrebungen zwischen den beiden parallel verlaufenden Leitungsabschnitten
ausgeglichen werden, beispielsweise durch zwei oder drei voneinander beabstandete,
quer zu den Leitungsabschnitten verlaufende Streben, die im Innern der Umschäumung
zusammen mit den Leitungsabschnitten ein stabilisierendes Gerüst bzw. Skelett bilden.
Gegenüber Stoß und Fall ist eine solche alternative Ausführungsform eines erfindungsgemäßen
Montagebausteines allerdings nicht so widerstandsfähig wie die mit einer dichteren
Umschäumung versehenen Ausführungsbeispiele. In jedem Fall wird bevorzugt ein Zweikomponenten
PU-Schaum als Umschäumungsmaterial verwendet. Die Oberfläche der Umschäumung stellt
aufgrund ihrer leichten Rauhigkeit einen hervorragend zur Befliesung geeigneten Untergrund
dar, auf dem übliche Fliesenkleber sehr gut haften.
[0013] Zur erleichterten, korrekten Ausrichtung des erfindungsgemäßen Montagebausteines
am Einsatzort ist bei bevorzugten Varianten eine zumindest von der Vorderseite des
Montagebausteines sichtbare Libelle in die Umschäumung eingelassen. Wird diese Libelle
am oberen, vorderen Rand der Umschäumung vorgesehen, so läßt sie sich sowohl von vorne
als auch von oben betrachten.
[0014] Damit der erfindungsgemäße Montagebaustein optisch einwandfrei befliesbar ist, sind
die Mittelpunkte der Absperrarmaturen und der Zählerunterteile bezogen auf die Draufsicht
in einem bestimmten Rastermaß angeordnet, beispielsweise in einem Rastermaß von 153
mm. Dieses zuletzt genannte Rastermaß entspricht dem bei einer Verwendung von Fliesen
mit 15 cm Kantenlänge üblichen Rastermaß und erlaubt es, genau eine quadratische 15
cm Fliese zwischen die vier Eckpunkte zu plazieren, die sich aus zwei Absperrarmaturen
und zwei Zählerunterteilen ergeben. Es versteht sich von selbst, daß erfindungsgemäße
Montagebausteine auch für andere Rastermaße einfach hergestellt werden können.
[0015] Obwohl der erfindungsgemäße Montagebaustein bisher und auch im folgenden insbesondere
unter Bezugnahme auf eine Ausführungsform beschrieben ist, die zwei Absperrventile
und zwei Wasserzählerunterteile umfaßt, ist klar, daß sich eine Vielzahl von abgewandelten
erfindungsgemäßen Montagebausteinen für ähnliche Anwendungsfälle leicht herstellen
läßt, denen allen das Ziel zugrunde liegt, eine Reihe von Armaturen, die optisch sichtbar
sind, in einer in Bezug aufeinander räumlich definierten Weise anzuordnen. Anstelle
der beschriebenen Kombination aus Wasserzählern und Absperrventilen können andere
Anwendungsfälle beispielsweise erfordern, lediglich eine Reihe von Absperrventilen
oder von Wasserzählern in optisch ansprechender Form anzuordnen.
[0016] Bevorzugt werden erfindungsgemäße Montagebausteine nach folgendem Verfahren hergestellt:
Zunächst werden die beispielsweise zwei Leitungsabschnitte (je nach Anwendungsfall
können es auch mehrere Leitungsabschnitte oder nur ein einziger sein) mit den gewünschten
Armaturen dicht verbunden, im hier hauptsächlich beschriebenen Fall also mit je einer
Absperrarmatur und einem Wasserzählerunterteil. Falls an den Armaturen bzw. Zählerunterteilen
nicht bereits Anschlußstutzen befestigt sind, wird jedes Ende der Leitungsabschnitte
mit einem Anschlußstutzen dicht verbunden, der eine solche Länge aufweist, daß er
aus dem fertigen Montagebaustein herausragt. Die so vorbereiteten, mit den gewünschten
Armaturen verbundenen Leitungsabschnitte werden dann in eine quaderförmige Schäumungsform
eingelegt, zu der Halterungen gehören, die eine zueinander parallele und eine gewünschte,
räumlich genau definierte Anordnung der Leitungsabschnitte gewährleisten. Sofern der
fertige Montagebaustein Halteelemente aufweisen soll, werden als nächstes die Halteelemente
in die Schäumungsform eingelegt. Die Schäumungsform kann dann geschlossen werden.
Formstücke, die Teil der Schäumungsform sein können und in den Schäumungshohlraum
hineinragen, verhindern, daß die Oberseiten der Absperrarmaturen und der Zählerunterteile
später zugeschäumt werden. Nun wird eine vorher festgelegte, definierte Menge von
feuchtigkeitsabweisendem, aushärtendem Schaum in den Schäumungshohlraum eingeleitet
und dem eingeleitetem Schaum wird Zeit gelassen, um auszuhärten. Nach dem Aushärten
kann die Schäumungsform geöffnet und der fertige Montagebaustein entnommen werden.
Die äußere Oberfläche der erhaltenen Umschäumung entspricht dabei der inneren Oberfläche
der Schäumungsform und ist normalerweise leicht rauh, um eine bessere Haftung von
Material zu erzielen, das noch auf den Montagebaustein aufgebracht werden soll. Falls
gewünscht, kann die Oberfläche jedoch auch ganz glatt sein.
[0017] Gemäß einer bevorzugten Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens
werden die gewünschten Armaturen, hier also die Absperrarmaturen und die Wasserzählerunterteile,
unter Verwendung eines Klebstoffes dicht mit den entsprechenden Leitungsabschnitten
verbunden. Insbesondere wird ein aushärtender Klebstoff verwendet, der vor dem Zusammenschrauben
jedes Leitungsabschnitts mit beispielsweise einem Zählerunterteil auf das Schraubgewinde
aufgetragen wird und der nach dem Aushärten dafür sorgt, daß diese Schraubverbindung
sich später nicht mehr lockern und dadurch undicht werden kann. Alternativ können
die Verbindungsstellen auch gehanft oder gelötet werden.
[0018] Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, sind gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Montagebausteines zwei gegenüberliegende Befestigungslaschen
jedes Halteelementes so ausgeführt, daß sie zwar parallel zur entsprechenden Schäumungsoberfläche
verlaufen, jedoch um etwa das Maß ihrer Materialdicke aus der Schäumungsoberfläche
herausstehen. Eine solche Ausführungsform hat hinsichtlich des erfindungsgemäßen Herstellungsverfahrens
den Vorteil, daß jedes Halteelement durch diese zwei Befestigungslaschen in der Schäumungsform
fixiert werden kann, indem die an gegenüberliegenden Enden des Halteelementes angeordneten
Befestigungslaschen in korrespondierende Ausnehmungen der Schäumungsforminnenwandung
eingreifen, deren Tiefe der Materialdicke der Befestigungslaschen zumindest annähernd
entspricht. Die Halteelemente sind auf diese Weise in der Schäumungsform definiert
angeordnet und können auch von dem eingeleiteten Schaum in ihrer Position nicht mehr
verändert werden. Ein weiterer Vorteil einer solchen Ausführungsform bzw. eines so
ausgestalteten Herstellungsverfahrens besteht darin, daß die etwas aus der Umschäumungsoberfläche
herausragenden Befestigungslaschen einfacher ergriffen werden können, um in ihre Befestigungsstellung
geklappt bzw. gebogen werden zu können.
[0019] In Abhängigkeit des eingesetzten Schaums kann es vorteilhaft sein, die Schäumungsform
während des Schäumens zu Beheizen und/oder während des Aushärtens zu kühlen. Bevorzugt
ist der verwendete Schaum ein Zweikomponenten PU-Schaum. Bei Verwendung eines solchen
Schaumes kann der geschäumte Montagebaustein bereits nach etwa 15 bis 20 Minuten aus
der Schäumungsform genommen werden; die Zeit bis zur völligen Aushärtung des Schaumes
beträgt etwa 30 bis 40 Minuten.
[0020] Die bereits erwähnten, in den Schäumungshohlraum hineinragenden Formstücke haben
vorteilhaft einen etwas größeren Durchmesser als Schutzkappen, die später, d.h. nach
dem Entnehmen des Montagebausteines, in die durch die Formstücke in der Umschäumungsfläche
gebildeten Aussparungen gesetzt werden. So ist gewährleistet, daß die Schutzkappen
einfach angebracht werden können und daß später eine Komplettierung des Montagebausteines
mit Griffstücken bzw. Zähleroberteilen ohne Nacharbeit an der Umschäumung erfolgen
kann.
[0021] Zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Montagebausteines werden
im folgenden anhand der Figuren näher erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine räumliche Darstellung eines ersten Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen
Montagebausteins mit zwei Leitungsabschnitten, in denen je eine Absperrarmatur und
ein Wasserzählerunterteil angeordnet sind, und
- Fig. 2
- eine räumliche Darstellung eines zweiten Ausführungsbeispieles eines erfindungsgemäßen
Montagebausteins, der nur einen Leitungsabschnitt aufweist.
[0022] In Figur 1 ist ein Montagebaustein 10 dargestellt, dessen äußere Gestalt im wesentlichen
durch eine quaderförmige Umschäumung 12 bestimmt ist. Die Begrenzungslinien der quaderförmigen
Umschäumung 12 sind in Figur 1 mit gestrichelten Linien angegeben und der Schaum ist
zur besseren Erkennbarkeit des Innenlebens des Montagebausteines 10 durchsichtig dargestellt.
Es versteht sich jedoch, daß der verwendete Schaum in Wirklichkeit nicht durchsichtig
ist.
[0023] In der Umschäumung 12 befindet sich ein erster Leitungsabschnitt 14 und ein parallel
dazu verlaufender, zweiter Leitungsabschnitt 16. Jeder Leitungsabschnitt 14, 16 verläuft
parallel zur Rückseite des Montagebausteines 10 und weist eine Absperrarmatur 18 sowie
ein Zählerunterteil 20 auf, die dicht mit dem zugehörigen Leitungsabschnitt 14 bzw.
16 verbunden sind. Auch die Absperrarmaturen 18 sowie die Zählerunterteile 20 befinden
sich innerhalb der Umschäumung 12. Die Enden jedes Leitungsabschnitts 14, 16 werden
durch Anschlußstutzen 22 gebildet, die ebenfalls dicht mit einer Absperrarmatur 18
bzw. einem Zählerunterteil 20 verbunden sind und nach außen aus der Umschäumung 12
herausragen. Die Anschlußstutzen 22 sind mit je einem Innengewinde 24 versehen und
somit als Schraubanschlüsse ausgeführt. Durch geeignete Wahl der Anschlußstutzen 22
läßt sich der Montagebaustein 10 in alle üblichen Sanitärinstallation problemlos integrieren.
In den dargestellten Ausführungsbeispielen ist auch die Verbindung zwischen der Absperrarmatur
18 bzw. dem Zählerunterteil 20 und dem zugehörigen Leitungsabschnitt 14 bzw. 16 als
Schraubverbindung ausgeführt.
[0024] Die beiden Leitungsabschnitte 14 und 16 sind in der Umschäumung 12 so ausgerichtet,
daß jeweils beide Absperrarmaturen 18 und beide Zählerunterteile 20 in derselben Ebene
und auf gleicher Höhe bezüglich der Vertikalerstreckung des Montagebausteines 10 angeordnet
sind. Desweiteren sind die Absperrarmaturen 18 und die Zählerunterteile 20 in der
Umschäumung 12 so angeordnet, daß sie von der Vorderseite des Montagebausteines 10
aus komplettiert werden können, d.h. daß ein Griffstück auf jede Absperrarmatur 18
und ein Zähleroberteil auf jedes Zählerunterteil 20 gesetzt werden kann. Hierzu befindet
sich in der Umschäumung 12 über jeder Absperrarmatur 18 und über jedem Zählerunterteil
20 eine entsprechende Aussparung 25, 25' (siehe Fig. 2), die beim Herstellen der Umschäumung
12 durch geeignete Formstücke erzeugt wird. Bezüglich der Draufsicht auf den Montagebaustein
10 sind die Mittelpunkte der Absperrarmaturen 18 sowie der Zählerunterteile 20 so
angeordnet, daß sich ein Rastermaß A ergibt, welches im gezeigten Beispiel einen Wert
von 153 mm hat. Auf diese Weise kann später genau eine Fliese mit einer Kantenlänge
von 15 cm auf die von den vier Mittelpunkten begrenzte Oberfläche des Montagebausteines
10 gesetzt werden. Für andere Fliesengrößen hat das Rastermaß A naturgemäß einen anderen
Wert.
[0025] In der Nähe des in der Figur 1 rechten und linken Randes des Montagebausteines 10
ist je ein Halteelement 26 in der Umschäumung 12 angeordnet und durch sie gehalten,
welches Befestigungslaschen 28 und 30 zur Befestigung des Montagebausteines 10 am
Einsatzort aufweist. Damit die Halteelemente 26 genügend stabil in der Umschäumung
12 verankert sind, befindet sich ihr bandförmiger Grundkörper 26', von dem sich die
Befestigungslaschen 28 und 30 erstrecken, einige Zentimeter von der zugehörigen Seitenfläche
des Montagebausteines 10 entfernt innerhalb der Umschäumung 12. Wie aus den Figuren
ersichtlich ist, sind die Befestigungslaschen 28 und 30 bündig mit der Oberfläche
der Umschäumung 12 angeordnet und können aus dieser gezeigten Stellung durch Herausklappen
um 90° in eine Befestigungsstellung gebracht werden. Wenn es sich bei dem Halteelement
26 wie im dargestellten Beispiel um einen Blechstreifen handelt, erfolgt das Herausklappen
der Befestigungslaschen 28, 30 durch einfaches Herausbiegen derselben.
[0026] Jedes Halteelement 26 weist zwei Befestigungslaschen 28 und zwei Befestigungslaschen
30 auf, von denen die Befestigungslaschen 28 zur Befestigung des Montagebausteines
10 an einer hinter ihm angeordneten Wand gedacht sind, während die Befestigungslaschen
30 zur Befestigung des Montagebausteines 10 an seitlich gelegenen Wandabschnitten,
insbesondere aber zur Befestigung an einer Ständerwandkonstruktion gedacht sind, wie
sie bei Vorwandinstallationssystemen Verwendung findet. Der Abstand der beiden Befestigungslaschen
30 eines Halteelementes 26 bzw. der Abstand der in den Befestigungslaschen vorhandenen
Löcher ist dann sinnvollerweise so gewählt, daß dieser Abstand mit dem Rastermaß des
Vorwandinstallationssystems übereinstimmt. Wird der Montagebaustein 10 unter Putz
installiert, so werden üblicherweise nur die Befestigungslaschen 28 verwendet, während
im Falle einer Vorwandinstallation normalerweise nur die Befestigungslaschen 30 zum
Einsatz kommen.
[0027] Das Material, aus dem die Umschäumung 12 besteht, ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
ein feuchtigkeitsabweisender Zweikomponenten PU-Schaum, der im ausgehärteten Zustand
eine Dichte zwischen 90 kg/m
3 und 120 kg/m
3 aufweist. Ein Schaum mit einer solchen Dichte garantiert einen äußerst stabilen Zusammenhalt
des gesamten Montagebausteines 10 und ist insbesondere den Beanspruchungen ohne weiteres
gewachsen, die bei einem Anschluß des Montagebausteines 10 an eine Sanitärinstallation
auftreten.
[0028] Um die korrekte Ausrichtung des Montagebausteines 10 zu erleichtern, ist am oberen
Rand der Umschäumung 12 vorne eine Libelle 32 in die Umschäumung eingelassen, so daß
keine separate Wasserwaage mehr benötigt wird. Im eingebauten Zustand stellt die freiliegende
Oberfläche der Umschäumung 12, die glatt oder leicht rauh ausgeführt sein kann, einen
hervorragend zur Befliesung geeigneten Untergrund dar.
[0029] In Figur 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel eines Montagebausteines 10 dargestellt,
das sich von dem zuvor beschriebenen, ersten Ausführungsbeispiel dadurch unterscheidet,
daß nur ein Leitungsabschnitt 14 und dementsprechend auch nur eine Absperrarmatur
18 und ein Zählerunterteil 20 vorhanden sind. Ansonsten entspricht das zweite Ausführungsbeispiel
dem ersten. Montagebausteine gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel werden beispielsweise
dort verwendet, wo nur eine Erfassung des Warmwasserverbrauches notwendig ist. Die
Figur 2 zeigt darüber hinaus noch zwei Schutzkappen 34, 34', die in die Aussparungen
25, 25' eingesetzt sind, um auf dem Transportweg die noch nicht komplettierte Absperrarmatur
bzw. Zählerarmatur zu schützen.
[0030] Unabhängig von der Ausführung des Montagebausteines 10 mit einem, zwei oder mehreren
Leitungsabschnitten 14, 16 weist die Umschäumung 12 vorteilhaft einen oder mehrere
Kanäle 36 (sh. Fig. 1) auf, die sich von der Außenfläche der Umschäumung 12 zu den
Zählerunterteilen 20 erstrecken. Durch diese Kanäle können elektrische Kabel geführt
werden, die bei Bedarf eine Fernablesung der Zähler ermöglichen, wenn die Zähler mit
einem Impulsgeber ausgestattet sind. Die Kanäle 36 können durch entsprechende Formstücke
bereits beim Schäumvorgang erzeugt werden, sie können jedoch auch nachträglich ohne
weiteres gebohrt oder ausgestochen werden.
1. Montagebaustein (10) für die Sanitärinstallation eines Gebäudes, mit wenigstens einem
ersten Leitungsabschnitt (14), der an beiden Enden je einen aus dem Montagebaustein
herausragenden Anschlußstutzen (22) aufweist, wobei in jedem Leitungsabschnitt (14,
16) an jeweils übereinstimmender Stelle zumindest eine Absperrarmatur (18) und/oder
ein Zählerunterteil (20) angeordnet ist/sind, und mit einer quaderförmigen Umschäumung
(12), die alle Leitungsabschnitte (14, 16), alle Absperrarmaturen (18) und alle Zählerunterteile
(20) umgibt und zugleich die Außenfläche des Montagebausteins bildet, dadurch gekennzeichnet,
daß
- die Umschäumung (12) einteilig ist und aus einem feuchtigkeitsabweisenden Hartschaum
einer Dichte besteht, welche die mechanisch stabile Fixierung der räumlichen Lage
der umschäumten Teile auch bei Einleitung montageüblicher Drehmomente in die Leitungsabschnitte
(14, 16) gewährleistet, so daß die Anschlußstutzen (22) als Schraubanschlüsse ausgebildet
sein können,
- die Umschäumung (12) an zwei gegenüberliegenden Seiten je ein Halteelement (26)
enthält, an dem Laschen (28, 30) zur Befestigung des Montagebausteins angebracht sind,
und daß
- die Oberseite jeder Absperrarmatur (18) und jedes Zählerunterteils (20) durch entsprechende,
vorzugsweise runde Aussparungen in der Umschäumung (12) frei zugänglich ist.
2. Montagebaustein nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß die Dichte der Umschäumung (12) mindestens 80 kg/m3 und vorzugsweise zwischen 90 kg/m3 und 120 kg/m3 beträgt.
3. Montagebaustein nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß eine zumindest von der Vorderseite des Montagebausteins
sichtbare und als Ausrichthilfe dienende Libelle (32) in die Umschäumung (12) eingelassen
ist.
4. Montagebaustein nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß weitere, im Abstand vom und parallel zum ersten Leitungsabschnitt
(14) verlaufende Leitungsabschnitte vorhanden sind, insbesondere ein zweiter Leitungsabschnitt
(16).
5. Montagebaustein nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß bezüglich der Draufsicht auf den Montagebaustein die Mittelpunkte
der Absperrarmaturen (18) und der Zählerunterteile (20) in einem Rastermaß angeordnet
sind, das einer späteren Wandbefliesung angepaßt ist, beispielsweise in einem Rastermaß
von 153 mm.
6. Montagebaustein nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Halteelement (26) sowohl Befestigungslaschen (28)
zur Anbringung des Montagebausteins an einer hinter ihm gelegenen Wand als auch Befestigungslaschen
(30) zur Anbringung des Montagebausteins an seitlich von ihm gelegenen Wandabschnitten
bzw. an einem Vorwandinstallations system aufweist.
7. Montagebaustein nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Halteelement (26) einstückig mit den Befestigungslaschen
(28, 30) ausgeführt ist.
8. Montagebaustein nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungslaschen (28, 30) der Halteelemente (26)
bündig mit der Oberfläche der Umschäumung (12) angeordnet und aus der Umschäumungsoberfläche
in eine Befestigungsstellung herausklappbar sind.
9. Montagebaustein nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß zwei einander gegenüberliegende Befestigungslaschen (30)
jedes Halteelementes (26) um etwa das Maß ihrer Materialdicke aus der Oberfläche der
Umschäumung (12) hervorstehen und in eine Befestigungsstellung klappbar sind.
10. Montagebaustein nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Halteelement (26) eine im wesentlichen bandförmige
Gestalt hat und insbesondere aus Blech oder aus Kunststoff besteht.
11. Verfahren zur Herstellung eines Montagebausteins (10) gemäß einem der vorhergehenden
Ansprüche, mit den Schritten:
- dichtes Verbinden je einer Absperrarmatur (18) und eines Zählerunterteiles (20)
mit einem zugehörigen Leitungsabschnitt (14, 16),
- Einlegen der entsprechenden Anzahl so vorbereiteter Leitungsabschnitte (14, 16)
in eine quaderförmige Schäumungsform mit Halterungen, die eine zu Außenflächen des
Montagebausteins parallele und räumlich genau definierte Anordnung jedes Leitungsabschnitts
(14, 16) und, bei Vorhandensein mehrerer Leitungsabschnitte (14, 16), auch eine zueinander
parallele Anordnung derselben gewährleisten,
- Schließen der Schäumungsform, wobei in den dadurch gebildeten Schäumungshohlraum
hineinragende Formstücke geeigneter Größe verhindern, daß die Oberseiten der Absperrarmaturen
(18) und der Zählerunterteile (20) zugeschäumt werden,
- Einleiten einer definierten Menge von feuchtigkeitsabweisendem, aushärtendem Schaum
in den Schäumungshohlraum, wobei der Schaum in ausgehärtetem Zustand eine Dichte aufweist,
welche die mechanisch stabile Fixierung der räumlichen Lage der umschäumten Teile
auch bei Einleitung montageüblicher Drehmomente in die Leitungsabschnitte (14, 16)
gewährleistet,
- Aushärten lassen des eingeleiteten Schaumes, und
- Öffnen der Schäumungsform und Entnehmen des fertigen Montagebausteines (10).
12. Verfahren nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, daß die Absperrarmaturen (18) und die Zählerunterteile (20)
unter Verwendung eines Klebstoffes dicht mit den entsprechenden Leitungsabschnitten
(14, 16) verbunden sind.
13. Verfahren nach Anspruch 11 oder 12,
dadurch gekennzeichnet, daß die Schäumungsform während des Schäumens beheizt und/oder
während des Aushärtens gekühlt wird.
14. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, daß die in den Schäumungshohlraum hineinragenden Formstücke
einen etwas größeren Durchmesser als Schutzkappen haben, die nach dem Entnehmen des
Montagebausteines in die Aussparungen gesetzt werden, welche durch die in den Schäumungshohlraum
hineinragenden Formstücke auf der Oberseite des fertigen Montagebausteines gebildet
worden sind.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 14,
dadurch gekennzeichnet, daß der eingeleitete Schaum ein Zweikomponenten PU-Schaum
ist.
16. Verfahren nach Anspruch 15,
dadurch gekennzeichnet, daß der Montagebaustein (10) nach etwa 15 bis 20 Minuten aus
der Schäumungsform herausgenommen werden kann.
17. Verfahren nach einem der Ansprüche 11 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, daß vor oder nach dem Einlegen der Leitungsabschnitte (14,
16) in die Schäumungsform Halteelemente (26) in die geöffnete Schäumungsform eingelegt
werden.
18. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, daß jedes Halteelement (26) in der Schäumungsform durch zwei
an ihm angebrachte Befestigungslaschen (30) fixiert wird, die an gegenüberliegenden
Enden des Halteelementes angeordnet sind und die in korrespondierende Ausnehmungen
der Schäumungsforminnenwandung eingreifen, deren Tiefe der Materialdicke der Befestigungslaschen
(30) zumindest annähernd entspricht.
1. Assembling module (10) for the sanitary installation of a building, said module comprising
at least a first conduit portion (14) provided with a connecting piece (22) each at
its both ends projecting from the assembling module, wherein at corresponding positions
of each conduit portion (14, 16) at least one shut-off device (18) and/or one meter
base (20) is/are arranged, and a right parallelepiped foamed encapsulation (12) which
encloses all conduit portions (14, 16), all shut-off devices (18) and all meter bases
(20) and at the same time constitutes the exterior surface of the assembling module,
characterized in that
- the foamed encapsulation (12) is a one-piece element and is made from a moisture
repellent rigid foam of a density to ensure that the foam-enclosed parts are mechanically
held fast in their spatial position even when applying turning moments typical in
assembly work to the conduit portions (14, 16), such that the connecting pieces (22)
can be designed as threaded connections,
- the foamed encapsulation (12) includes on two opposing sides a fixing element (26)
each having attached thereto brackets (28, 30) for mounting the assembling module,
and in that
- the top surface of each shut-off device (18) and each meter base (20) is freely
accessible through corresponding, preferably circular, recesses in the foamed encapsulation
(12).
2. Assembling module according to claim 1,
characterized in that the density of the foamed encapsulation (12) amounts to at least
80 kg/m3 (about 5 lb/ft3), and preferably to between 90 kg/m3 (about 5.6 lb/ft3) and 120 kg/m3 (about 7.5 lb/ft3).
3. Assembling module according to claim 1 or 2,
characterized in that there is embedded into the foamed encapsulation (12) a bubble
level (32) which is visible at least from the front of the assembling module and serves
as an alignment aid.
4. Assembling module according to any of the preceding claims,
characterized in that there are provided further conduit portions which are spaced
from and are parallel with the first conduit portion (14), more particularly a second
conduit portion (16).
5. Assembling module according to any of the preceding claims,
characterized in that, when referring to the plan view of the assembling module, the
centres of the shut-off devices (18) and of the meter bases (20) are positioned according
to a grid suitable to a later wall tiling, for example, a grid of 153 mm.
6. Assembling module according to any of the preceding claims,
characterized in that each fixing element (26) comprises brackets (28) for securing
the assembling module to a wall at its rear side as well as brackets (30) for securing
the assembling module to wall portions positioned at its lateral sides or to a sanitary
installation system erected in front of a wall.
7. Assembling module according to any of the preceding claims,
characterized in that each fixing element (26) is made in one piece with the brackets
(28, 30).
8. Assembling module according to any of the preceding claims,
characterized in that the brackets (28, 30) of the fixing elements (26) are flush
with the surface of the foamed encapsulation (12) and are able to be tilted out of
the surface of the foamed encapsulation into a mounting position.
9. Assembling module according to any of the claims 1 to 7,
characterized in that two opposing brackets (30) of each fixing element (26) project
from the surface of the foamed encapsulation (12) by about the amount of their wall
thickness and are able to be tilted into a mounting position.
10. Assembling module according to any of the preceding claims,
characterized in that each fixing element (26) is of a generally strip-shaped configuration
and consists particularly of sheet metal or of plastics material.
11. Method of manufacturing an assembling module (10) according to any of the preceding
claims, comprising the steps of
- sealingly joining one each shut-off device (28) and meter base (20) with the respective
conduit portion (14, 16),
- placing the corresponding number of thus prepared conduit portions (14, 16) into
a right parallelepiped foaming mould provided with holding elements to assure a parallel
and exactly defined spatial arrangement of each conduit portion (14, 16) with respect
to external surfaces of the assembling module and, when there are several conduit
portions (14, 16), to also assure a parallel arrangement thereof to one another,
- closing the foaming mould, upon which forming pieces of suitable size which extend
inwardly into the foaming cavity thus obtained, prevent the top surfaces of the shut-off
devices (18) and the meter bases (20) to be covered with foam,
- admitting a defined quantity of moisture repellent, curable foam into the cavity
of the foaming mould, which foam, after curing, has a density to assure that the foam-enclosed
elements are mechanically held fast in their spatial position even when applying turning
moments typical in assembly work to the conduit portions (14, 16),
- letting the foam introduced cure, and
- opening the foaming mould and removing the finished assembling module (10).
12. Method according to claim 11,
characterized in that the shut-off devices (18) and the meter bases (20) are sealingly
joined together with the corresponding conduit portions (14, 16) using an adhesive.
13. Method according to claim 11 or 12,
characterized in that the foaming mould will be heated during foaming and/or cooled
during curing.
14. Method according to any of claims 11 to 13,
characterized in that the forming pieces which extend into the foaming cavity have
a diameter slightly greater than have protecting caps which after removing the assembling
module will be placed into the recesses having been formed by the forming pieces extending
into the foaming cavity in the top surface of the finished assembling module.
15. Method according to any of claims 11 to 14,
characterized in that the foam admitted is a two-component PU foam.
16. Method according to claim 15,
characterized in that the assembling module (10) can be removed from the foaming mould
after about 15 to 20 minutes.
17. Method according to any of claims 11 to 16,
characterized in that before or after the conduit portions (14, 16) will be or have
been placed into the foaming mould, fixing elements (26) will be placed into the open
foaming mould.
18. Method according to claim 17,
characterized in that each fixing element (26) will be fastened within the foaming
mould by two brackets (30) attached thereto in positions at opposing ends of the fixing
element and which engage with corresponding recesses in the internal wall of the foaming
mould, the depth of which corresponding essentially to the material thickness of the
brackets (30).
1. Bloc fonctionnel (10) pour l'installation sanitaire d'un bâtiment, muni d'au moins
un premier tronçon de conduite (14) qui comporte, à chacun de ses deux bouts, un raccord
(22) dépassant ledit bloc fonctionnel, bloc dans lequel au moins un dispositif d'arrêt
(18) et/ou une base de compteur (20) est/sont disposé(s) dans une position correspondante
sur chacun des tronçons de conduite (14, 16), et comportant une carcasse (12) en mousse,
de forme parallélépipède, qui englobe tous les tronçons de conduite (14, 16), tous
les dispositifs d'arrêt (18) et toutes les bases de compteur (20) et constitue, en
même temps, la surface extérieure du bloc fonctionnel,
caractérisé en ce que
- la carcasse (12) en mousse est en une seule pièce et consiste en une mousse rigide
hydrofuge d'une densité qui assure le maintien mécanique et stable des pièces enveloppées
de mousse dans leurs positions dans l'espace, même lors de l'application aux tronçons
de conduites (14, 16) de couples de rotation typiques dans une opération de montage,
de manière que les raccords (22) peuvent être conçus comme raccords à visser,
- la carcasse en mousse (12) inclut, sur deux côtés opposés, un organe de fixation
(26), chacun, sur lequel sont fixées des attaches (28, 30) prévues pour le montage
du bloc fonctionnel, et en ce que
- le dessus de chaque dispositif d'arrêt (18) et de chaque base de compteur (20) est
d'un accès libre à travers des évidements correspondants, de préférence circulaires,
pratiqués dans la carcasse (12) en mousse.
2. Bloc fonctionnel selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la densité de la carcasse (12) en mousse se monte à 80 kg/m3, au moins, et, de préférence, à une valeur comprise entre 90 kg/m3 et 120 kg/m3.
3. Bloc fonctionnel selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce qu'un niveau à bulle (32) est encastré dans la carcasse (12) en
mousse, ce niveau étant visible au moins du front du bloc fonctionnel et sert d'aide
d'alignement.
4. Bloc fonctionnel selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce qu'il existe d'autres tronçons de conduite, espacés de et parallèles
au premier tronçon de conduite (14), plus particulièrement un deuxième tronçon de
conduite (16).
5. Bloc fonctionnel selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que, si l'on se réfère au plan du bloc fonctionnel, les centres
des dispositifs d'arrêt (18) et des bases de compteur (20) sont disposés selon un
quadrillage conforme à un carrelage ultérieur des parois, par exemple, selon un réseau
de 153 mm.
6. Bloc fonctionnel selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que chaque organe de fixation (26) comporte des attaches de fixation
(28) servant à monter le bloc fonctionnel sur une paroi se trouvant à son arrière,
aussi bien que des attaches de fixation (30) servant à monter le bloc fonctionnel
sur des parties de paroi se trouvant à ses côtés ou sur un système d'installation
disposé en face de la paroi.
7. Bloc fonctionnel selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que chaque organe de fixation (26) et les attaches de fixation (28,
30) sont réalisés en une seule pièce.
8. Bloc fonctionnel selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce que les attaches de fixation (28, 30) des organes de fixation (26)
sont à fleur de la surface de la carcasse (12) en mousse et, par rapport à cette surface,
sont aptes à être rabattues vers l'extérieur dans une position de montage.
9. Bloc fonctionnel selon l'une quelconque des revendications 1 à 7,
caractérisé en ce que sur chaque organe de fixation (26), deux pattes de fixation
(30) opposées dépassent la surface de la carcasse (12) en mousse d'un montant à peu
près égal à l'épaisseur de leur matériau et sont aptes à être rabattues dans une position
de montage.
10. Bloc fonctionnel selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisé en ce chaque organe de fixation (26) a la forme générale d'un ruban et
consiste plus particulièrement en tôle ou en une matière plastique.
11. Procédé de fabrication d'un bloc fonctionnel (10) selon l'une quelconque des revendications
précédentes, ledit procédé comprenant les étapes suivantes:
- le raccordement étanche d'un dispositif d'arrêt (18) et d'une base de compteur (20),
chacun, avec le tronçon de conduite (14, 16) respectif,
- la mise en place d'un nombre correspondant de tronçons de conduite (14, 16) ainsi
préparés dans un moule d'expansion parallélépipède comportant des éléments d'appui
qui assurent, par rapport à des surfaces extérieures du bloc fonctionnel, une position
parallèle et une disposition exactement définie dans l'espace de chacun des tronçons
de conduite (14, 16) et, de plus, lorsqu'il y a plusieurs tronçons de conduite (14,
16), une disposition parallèle de ceux-ci, les uns aux autres,
- la fermeture du moule d'expansion, moyen par lequel des éléments de formage, de
taille correspondante, faisant saillie vers la cavité d'expansion ainsi obtenue, préviennent
le recouvrement par la mousse des dessus des dispositifs d'arrêt (18) et des bases
de compteur (20),
- l'introduction d'une quantité définie de mousse durcissable, hydrofuge, dans la
cavité d'expansion, la mousse ayant, dans l'état complètement durci, une densité qui
assure le maintien mécanique et stable des pièces enveloppées de mousse dans leurs
positions dans l'espace, même dans le cas de l'application aux tronçons de conduite
(14, 16) de couples de rotation typiques dans les opérations de montage,
- l'opération de laisser durcir la mousse introduite, et
- l'ouverture du moule d'expansion et l'extraction du bloc fonctionnel (10) fini.
12. Procédé selon la revendication 11,
caractérisé en ce que les dispositifs d'arrêt (18) et les bases de compteur (20) sont
raccordés aux tronçons de conduite (14, 16) respectifs d'une manière étanche en employant
un adhésif.
13. Procédé selon la revendication 11 ou 12,
caractérisé en ce que le moule d'expansion est chauffé pendant l'expansion et/ou est
refroidi pendant le durcissement.
14. Procédé selon l'une quelconque des revendications 11 à 13,
caractérisé en ce que les éléments de formage qui font saillie vers la cavité d'expansion
sont d'un diamètre légèrement supérieur à celui de capots de protection qui, après
l'extraction du bloc fonctionnel, sont insérés dans les évidements produits sur le
dessus du bloc fonctionnel fini par les éléments de formage faisant saillie vers la
cavité d'expansion.
15. Procédé selon l'une quelconque des revendications 11 à 14,
caractérisé en ce que la mousse introduite est une mousse PUR à deux composants.
16. Procédé selon la revendication 15,
caractérisé en ce que le bloc fonctionnel (10) peut être extrait du moule d'expansion
après 15 à 20 minutes.
17. Procédé selon l'une quelconque des revendications 11 à 16,
caractérisé en ce que des organes de fixation (26) sont mis en place dans le moule
d'expansion ouvert avant ou après la mise en place des tronçons de conduite (14, 16)
dans le moule d'expansion.
18. Procédé selon la revendication 17,
caractérisé en ce que chaque organe de fixation (26) est immobilisé dans le moule
d'expansion au moyen de deux attaches (30) y rapportées qui sont disposées sur des
extrémités opposées de l'organe de fixation et s'engagent dans des évidements correspondants
dans la paroi intérieure du moule d'expansion, la profondeur desdits évidements correspondant,
au moins sensiblement, à l'épaisseur du matériau des attaches (30).

