(19)
(11) EP 0 853 912 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
22.07.1998  Patentblatt  1998/30

(21) Anmeldenummer: 97121548.8

(22) Anmeldetag:  08.12.1997
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)6A47K 3/22
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE
Benannte Erstreckungsstaaten:
AL LT LV MK RO SI

(30) Priorität: 17.01.1997 DE 29700744 U

(71) Anmelder: ALTURA LEIDEN HOLDING B.V.
4131 LX Vianen (NL)

(72) Erfinder:
  • Der Erfinder hat auf seine Nennung verzichtet.

(74) Vertreter: Schmitt, Meinrad, Dipl.-Ing. et al
Reble, Klose & Schmitt Patente & Marken Postfach 12 15 19
68066 Mannheim
68066 Mannheim (DE)

   


(54) Duschtrennwand


(57) Eine Duschtrennwand enthält eine Tür (2, 4), welche mittels eines Lagers um eine vertikale Hochachse (6, 8) schwenkbar gelagert ist, sowie ein feststehendes Wandelement (20, 22). Diese Duschtrennwand soll dahingehend weitergebildet werden, daß mit geringem konstruktiven Aufwand die Einstellbarkeit und Ausrichtbarkeit der wenigstens einen Tür gewährleistet wird. Es wird vorgeschlagen, daß die Tür (2, 4) mittels eines Lagerbocks (56, 58) bezüglich einer unteren horizontalen Profilschiene sowie einer oberen horizontalen Profilschiene (28) einstellbar angeordnet ist und daß zumindest die obere Profilschiene (28) bezüglich eines Endprofils (34, 36) in horizontaler Richtung verstellbar angeordnet ist.




Beschreibung


[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Duschtrennwand gemäß den im Oberbegriff des Anspruchs 1 angegebenen Merkmalen.

[0002] Aus der europäischen Patentanmeldung EP 721 759 A1 ist eine derartige Duschtrennwand bekannt, welche mittels zwei vertikal beabstandet angeordneten Scharnieren um eine im wesentlichen vertikale Hochachse schwenkbar angeordnet ist. Es ist ein Scharnierträger vorgesehen, in welchem eine Teleskopstange in Richtung ihrer Längsachse einstellbar ist und welcher mittels beabstandet angeordneten Verbindungsmitteln mit einem feststehenden Wandelement verbunden ist. Der Scharnierträger enthält einen Grundkörper und einen Klemmkörper, zwischen welchen die Teleskopstange einstellbar eingespannt ist. Die Tür ist als eine ebene Platte ausgebildet und steht im geschlossenen Zustand in einer Vertikalebene, welche parallel zur Ebene des feststehenden Wandelements verläuft. Die vorbekannten Teleskopscharniere können nicht ohne weiteres bei solchen Duschtrennwänden mit Profilschienen eingesetzt werden, welche den mit der Tür absperrbaren Durchtrittsbereich oben und unten begrenzen und zur Befestigung und Stabilisierung des Wandelements vorgesehen sind.

[0003] Hiervon ausgehend liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, die Duschtrennwand dahingehend weiterzubilden, daß mit geringem konstruktiven Aufwand die Einstellbarkeit und Ausrichtbarkeit der wenigstens einen Tür gewährleistet wird. Die Duschtrennwand soll dahingehend ausgebildet sein, daß sie für Wannen oder Duschbereiche unterschiedlicher Größe zum Einsatz gelangen kann. Mit geringem Materialeinsatz und geringem Aufwand soll eine stabile und gleichfalls funktionsgerechte Lagerung der Tür sichergestellt sein.

[0004] Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt gemäß den im Anspruch 1 angegebenen Merkmalen.

[0005] Die erfindungsgemäße Duschtrennwand zeichnet sich durch einen geringen Konstruktionsaufwand und eine gleichwohl funktionssichere Konstruktion aus. Die beiden horizontalen unteren und oberen Profilschienen sind jeweils mit wenigstens einem Endbereich bezüglich eines Endprofils teleskopartig geführt, so daß die Gesamtlänge den Erfordernissen entsprechend vorgebbar ist. Die Profilschiene und das Endprofil besitzen einen im Prinzip dreieckartigen Querschnitt, wobei das Endprofil eine Verlängerung und/oder Nut zur Aufnahme und Befestigung der Kante des feststehenden Wandelements aufweist. Abgesehen von dem in das Endprofil einschiebbaren Ende der Profilschiene kann diese im Rahmen der Erfindung zweckmäßig gebogen oder abgewinkelt ausgebildet sein, so daß die Duschtrennwand insbesondere für Duschbereiche oder Duschwannen mit abgerundeter oder abgewinkelter Vorderkante bzw. einem dort vorgesehenen Durchtrittsbereich ausgebildet sein kann. Auch die wenigstens eine Tür ist in besonders zweckmäßiger Weise abgewinkelt oder gebogen ausgebildet, wobei ein gerader Endteil dem feststehenden Wandelement bzw. dem geraden Endprofil zugeordnet ist und in geschlossener Position überlappt.

[0006] Zur Lagerung der Tür ist in der oberen sowie der unteren Profilschiene ein Lagerbock angeordnet, welcher in Richtung der Profilschiene einstellbar angeordnet ist. Durch Einstellung des Lagerbocks sowie durch das mehr oder weniger tiefe Einschieben des geraden Endes der Profilschiene in das Endprofil wird ohne besonderen Aufwand die Duschtrennwand für unterschiedlich große Duschwannen oder Duschbereiche eingestellt. Ferner ist in zweckmäßiger Weise ein Lagerteil entlang der horizontalen Kante der Tür verschiebbar und/oder einstellbar angeordnet. Unabhängig von der Einstellung der Profilschiene bzw. der Größe der Duschwanne ist somit die Lager- oder Hochachse im Bereich der vertikalen und den Durchtrittsbereich begrenzenden Längskante des Wandelements erfindungsgemäß angeordnet.

[0007] Besondere Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen sowie der weiteren Beschreibung angegeben.

[0008] Die Erfindung wird nachfolgend anhand der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen:
Fig. 1
eine Aufsicht auf eine Duschtrennwand mit gebogenem Durchtrittsbereich,
Fig. 2
eine explosionsartige Darstellung der Lagerung der Tür,
Fig. 3
teilweise die Profilschiene und das Endprofil,
Fig. 4
einen Schnitt durch das Endprofil,
Fig. 5
eine Ansicht auf eine Duschtrennwand mit abgewinkeltem Durchtrittsbereich.


[0009] Fig. 1 zeigt eine Aufsicht auf die erfindungsgemäße Duschtrennwand mit zwei Türen 2, 4, welche um vertikale Hochachsen 6, 8 schwenkbar gelagert sind. In dem dargestellten geschlossenen Zustand der beiden Türen 2, 4 sperren diese einen Durchtrittsbereich 10 von einem Außenraum 12 und einem Innenraum 14. Der Innenraum 14 befindet sich über einer Duschwanne 16, deren gebogener vorderer Rand 18 sich im Durchtrittsbereich befindet. Die Duschwanne 16 mit der Duschtrennwand ist in bekannter Weise im Eck zwischen zwei Raumwänden angeordnet, welche hier nicht weiter dargestellt sind.

[0010] Zu beiden Seiten des Durchtrittsbereiches 10 ist jeweils ein feststehendes Wandelement 20, 22 vorgesehen, welches mit einem vertikalen Anschlußprofil 24 an der zugeordneten Raumwand ggf. in Verbindung mit einem Ausgleichsprofil befestigt ist. Ferner ist eine obere horizontal angeordnete Profilschiene 28 vorgesehen, welche den Durchtrittsbereich 10 überspannt. Am unteren Ende ist auf dem Wannenrand 18 eine entsprechende Profilschiene angeordnet und die nachfolgenden Erläuterungen gelten entsprechend auch für diese untere Profilschiene.

[0011] Die Profilschiene 28 ist entsprechend dem vorderen Rand 18 im Durchtrittsbereich 10 gebogen ausgebildet und besitzt den feststehenden Wandelementen 20, 22 zugeordnete gerade Endbereiche 30, 32. Die Profilschiene 28 kann einteilig ausgebildet sein oder aber in zweckmäßiger Weise aus zwei Teilen bestehen, welche in der Mitte des Durchtrittsbereiches 10 miteinander verbunden sind. Die Profilschiene 28 ist mit ihren geraden Endteilen bezüglich Endprofilen 34, 36 teleskopartig einstellbar angeordnet, wie es mit den Doppelpfeilen 38, 40 angedeutet ist. Entsprechend den gestrichelten Linien 42, 44 kann somit die Duschtrennwand für unterschiedliche große Duschwannen bzw. Duschbereiche eingestellt werden, wobei eine Anpassung an unterschiedliche Schenkellängen 46, 48 der Duschwanne problemlos vorgebbar sind. Gemäß Zeichnung ist unten links das Endprofil 34 auf das große Schenkelmaß 48 und oben rechts das Endprofil 36 auf das kleine Schenkelmaß 46 eingestellt.

[0012] Es ist von besonderer Bedeutung, daß die beiden Türen 2, 4 jeweils einen geraden Endteil 52, 54 aufweisen, welche im geschlossenen Zustand parallel zum feststehenden Wandelement 20, 22 ausgerichtet ist. Damit wird vermieden, daß für die oben rechts dargestellte Einstellung entsprechend des kleinen Schenkelmaßes ein gebogener Endteil der Tür 4 in den Duschinnenraum 14 hineinragt.

[0013] Die bereits erwähnten Hochachsen 6, 8 werden durch Lagerböcke definiert, welche bezüglich der Profilschiene 28 gleichfalls in horizontaler Richtung einstellbar angeordnet sind. Ferner enthalten die Türen 2, 4 Lagerkörper 62, 64, welche bezüglich der Türen gleichfalls horizontal verschiebbar und einstellbar ausgebildet sind. Hierdurch wird gewährleistet, daß in der jeweiligen Einstellung des Endprofils bezüglich der Profilschiene die Hochachsen 6, 8 sich am äußeren Rand des Durchtrittsbereiches 10 befinden. Unabhängig von der jeweiligen Einstellung bzw. den vorgegebenen Schenkellängen oder Größen des Duschbereiches wird somit eine maximale Größe des Durchtrittsbereiches gewährleistet. Die Hochachse liegt erfindungsgemäß unabhängig von der Einstellung in nächster Nähe der vertikalen Seitenkante des feststehenden Wandelements, wobei diese Seitenkante den Durchtrittsbereich begrenzt.

[0014] Fig. 2 zeigt vergrößert einen Teil der Profilschiene 28 mit dem Lagerbock 58, welcher gemäß Doppelpfeil 66 bezüglich der Profilschiene 28 in horizontaler Richtung einstellbar ist. Nach der Einstellung erfolgt in einfacher Weise eine Fixierung durch Einschrauben einer durch die strichpunktierte Linie angedeutete Schraube 68 durch eine Bohrung 70 des Lagerbocks 58 sowie in eine Wand 72 der Profilschiene 28. Der Lagerbock 70 ist in zweckmäßiger Weise in einer zum Duschinnenraum offenen Nut 74 der Profilschiene 28 geführt, welche Nut 74 von der bereits genannten Zwischenwand 72 und zwei nach innen zum Duschinnenraum weisenden Stegen 76, 78 gebildet wird. Durch diese Ausbildung und Anpassung der Geometrie des Lagerbocks 56 an die der Nut 74 der Profilschiene 28 wird eine stabile funktionssichere Befestigung und Auflagerung des Lagerbocks 58 sichergestellt.

[0015] Ferner ist der Lagerkörper 64 bezüglich der Tür 4 in Richtung des Doppelpfeiles 80 aus den oben erläuterten Gründen in horizontaler Richtung einstellbar angeordnet. Wie ersichtlich, enthält der Lagerkörper 64 zwei Teile, welche den oberen Rand und das dort angeordnete Profil 82 des Türelements 4 befestigt sind und insbesondere das obere Profil 82 umgreifen und mittels Schrauben 84 festgeklemmt sind. Es sei darauf hingewiesen, daß die Tür 4 eine Platte, insbesondere aus Kunststoff enthält, welche bevorzugt nicht nur oben mit dem Profil 82, sondern auch an den drei anderen Rändern mit entsprechenden Profilen bzw. einem daraus gebildeten Rahmen eingefaßt ist. Ferner kann im Rahmen der Erfindung die Tür 4 aus Glas bestehen und/oder keinen derartigen Rahmen aufweisen, und einen mit dem Rand entsprechend verbundenen Lagerkörper aufweisen.

[0016] Desweiteren sei an dieser Stelle hervorgehoben, daß in entsprechender Weise an der Unterkante der Tür ein Lagerkörper angeordnet ist und in der zugeordneten unteren Profilschiene der Duschtrennwand in entsprechender Weise ein zugeordneter Lagerbock angeordnet ist. Der Lagerkörper 64 besitzt einen Zapfen 86, welcher in eine zugeordnete Öffnung 88 des Lagerbocks 58 eingreift, wobei derart die Hochachse 8 vorgegeben ist. Es versteht sich, daß im Rahmen der Erfindung die Anordnung von Zapfen und Öffnungen auf Lagerbock und Lagerkörper vertauscht sein können.

[0017] Fig. 3 zeigt in einem Ausschnitt den geraden Endbereich der Profilschiene sowie das zugeordnete Endprofil 36, wobei der Endbereich 32 in Richtung des Doppelpfeiles 40 teleskopartig mehr oder weniger weit in das Endprofil 36 einschiebbar ist. Der Endbereich 32 und ebenso die gesamte Profilschiene besitzt einen im Prinzip dreieckartigen Querschnitt, wobei die dem Außenbereich zugekehrte Außenwand 90 die größte Seite bildet oder mit einer Hypothenuse vergleichbar ist. Die Außenwand 90 ist abgerundet ausgebildet und verläuft unter einem vorgegebenen Winkel 92 bezüglich der horizontalen 94 und/oder der oberen Wand 96 der Profilschiene bzw. des Endbereiches 32. Die Außenwand 90 ist in zweckmäßiger Weise abgerundet ausgebildet, wobei ein vergleichweiser großer Krümmungsradius vorzugsweise vorgegeben ist. Der genannte Winkel 92 ist in einem Bereich zwischen 30 und 60 Winkelgraden, vorzugsweise im Bereich zwischen 40 und 50 Winkelgraden, insbesondere im wesentlichen von 45 Winkelgraden vorgegeben. Durch diese dreieckartige Ausbildung der Profilschiene weist diese bei geringem Materialeinsatz eine hohe Stabilität und Verwindungssteifigkeit auf. Insoweit ist auch die im wesentlichen vertikale Anordnung der Zwischenwand 72 sowie vor allem der untere, dem Duschinnenraum zugewandten Steges 78, welcher zudem noch nach oben abgewinkelt ausgebildet ist, von Bedeutung. Die Profilschiene bzw. deren gerader Endbereich 32 enthält ferner in der oberen Wand 96 eine nach unten gerichtete Nut 98, welche einerseits die Festigkeit erhöht und andererseits in einfacher Weise die Arretierung und Fixierung des Endbereiches 32 bezüglich des Endprofils 36 problemlos ermöglicht. Hierzu wird bei der Montage nach der erforderlichen Ausrichtung entsprechend Doppelpfeil 40 gemäß gestrichelter Linie 100 eine Schraube von oben in das Endprofil 36 sowie die Schraubennut 98 eingeschraubt.

[0018] Das Endprofil 36 enthält eine vertikale, hier nach unten ausgerichtete Verlängerung 102 mit einer Nut 104, in welche der obere Rand des feststehenden Wandelements 22 eingesetzt ist. Somit ist eine gute Verbindung und Auflagerung des Endprofils 36 auf dem feststehenden Wandelement 22 sichergestellt. Es sei darauf hingewiesen, daß an der unteren Kante des Wandelements 22 das dort vorgesehene Endprofil eine entsprechende, nunmehr vertikal nach oben gerichtete Verlängerung mit zugeordneter Nut für den unteren Rand des Wandelements 22 aufweist. An dieser Stelle sei ausdrücklich festgehalten, daß dem Wandelement 22 ferner an der der Raumwand zugewandten vertikalen Längskante ein weiteres Profil in entsprechender Weise zugeordnet ist, welches mit dem hier dargestellten oberen Endprofil 36 sowie mit dem unteren Endprofil fest verbunden ist. Die Duschtrennwand enthält folglich einen Rahmen aus dem genannten vertikalen Profil den beiden oberen und den unteren Endprofilen, den oberen und unteren teleskopartig bezüglich dieser einstellbaren oberen und unteren Profilschienen sowie im Bereich des zweiten feststehenden Wandelements korrespondierende Endprofile mit vertikalem Profil.

[0019] Fig. 4 zeigt einen Schnitt durch das Endprofil mit dem der Endbereich der Profilschiene dreieckartig, jedoch zum Duschinnenraum mit einer Öffnung 106 ausgebildet ist. Aufgrund dieser Öffnung ist auch im Hinblick auf Fertigungstoleranzen problemlos das Einführen des Endbereiches und das gegenseitige Einstellung durchführbar. Durch die Verlängerung 102, welche in der Mitte einen etwa rechteckförmigen Querschnitt aufweist und dort als Hohlprofil ausgebildet ist, wird mit geringem Materialeinsatz eine hohe Stabilität sichergestellt.

[0020] Fig. 5 zeigt eine Aufsicht auf eine weitere Ausbildung, wobei die Duschwanne einen abgewinkelten vorderen Rand 108 aufweist und einen fünfeckigen Grundriß besitzt. Die Türen 2, 4 sind entsprechend dem Rand 108 abgewinkelt und besitzen wiederum gerade Endteile 52, 54. Im übrigen entspricht diese Duschtrennwand der oben eingehend erläuterten Ausführungsform und die dortigen Erläuterungen gelten gleichermaßen. Es ist von besonderer Bedeutung, daß auch für diese Ausgestaltung der Duschtrennwand überwiegend die gleichen Bauteile zum Einsatz gelangen, wie bei der oben erläuterten Ausgestaltung. Der Fertigungsaufwand und der Lagerhaltungsaufwand für beide Ausgestaltungen kann somit auf ein Minimum reduziert werden. Nach Art eines Baukastensystems oder einer Modulbauweise können viele Bauteile, wobei hier vor allem auf die feststehenden Wandelemente Endprofile, Anschlußprofile und Lagerungen hingewiesen sei, gemeinsam genutzt werden. Auch die Profilschienen können auf den gleichen Maschinen hergestellt werden, wobei lediglich im nachfolgenden Fertigungsschritt einmal die abgerundete Version und zum anderen die abgewinkelte Version zu fertigen bzw. zu biegen ist.

[0021] Durch die Erläuterung der beiden Ausführungsformen für einen gebogenen oder abgewinkelten Wannenrand bzw. Durchtrittsbereich erfolgt insoweit keine Beschränkung der Erfindung. Vielmehr werden auch Ausführungsformen für rechteckige Duschwannen mit Diagonaleinstieg umfaßt, bei welchen die Türen als völlig ebene Platten ausgebildet sind und in der geschlossenen Stellung orthogonal zueinander stehen ebenso wie die feststehenden Wandelemente. Desweiteren kann die Duschtrennwand im Rahmen der Erfindung auch für einen Nischeneinbau ausgebildet sein und nur eine schenkbare Tür und ein feststehendes Wandelement aufweisen. Unabhängig von der jeweiligen Ausgestaltung ist die teleskopartige Einstellbarkeit der Profilschiene bzw. deren Endbereich bezüglich des geraden Endprofils in Kombination mit der Verstellbarkeit der Lagerböcke bezüglich der Profilschiene und/oder der Lagerteile bezüglich der Tür von besonderer Bedeutung.

Bezugszeichen



[0022] 
2, 4
Tür
6, 8
Hochachse
10
Durchtrittsbereich
12
Außenraum
14
Innenraum
16
Duschwanne
18
vorderer Rand von 16
20, 22
Wandelement
24, 26
Anschlußprofil
28
obere Profilschiene
30, 32
gerader Endbereich von 28
34, 36
Endprofil
38, 40
Doppelpfeil
42, 44
gestrichelte Linie
46, 48
Schenkelmaß
52, 54
gerader Endteil von 2, 4
56, 58
Lagerbock
62, 64
Lagerkörper
66
Doppelpfeil
68
Schraube
70
Bohrung in 56
72
Zwischenwand von 28
74
Nut
76, 78
Steg von 28
80
Doppelpfeil
82
oberes Profil von 4
84
Schraube
86
Zapfen
88
Öffnung
90
Außenwand
92
Winkel
94
Horizontale
96
oberer Rand
98
Nut
100
gestrichelte Linie / Schraube
102
Verlängerung
104
Nut
106
Öffnung
108
abgewinkelter Rand



Ansprüche

1. Duschtrennwand mit einer Tür (2, 4), welche mittels eines Lagers um eine vertikale Hochachse (6, 8) schwenkbar gelagert ist, und mit einem feststehenden Wandelement (20,22), dadurch gekennzeichnet, daß die Tür (2, 4) mittels eines Lagerbocks (56, 58) bezüglich einer unteren horizontalen Profilschiene sowie oberen horizontalen Profilschiene (28) einstellbar angeordnet ist und daß zumindest die Profilschiene (28) bezüglich eines Endprofils (34, 36) in horizontaler Richtung verstellbar angeordnet ist.
 
2. Duschtrennwand nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das vorzugsweise gerade ausgebildete Endprofil (34, 36) an der Oberkante und der Unterkante des feststehenden Wandelements (20, 22) fest angeordnet ist und/oder daß das Endprofil (34, 36) eine vertikal ausgerichtete Nut (104) zur Aufnahme der Kante des feststehenden Wandelements (20, 22) aufweist.
 
3. Duschtrennwand nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene (28) und das Endprofil (34, 36) einen im Prinzip dreieckförmigen Querschnitt aufweisen und/oder eine nach außen gerichtete Wand (90) aufweisen, welche in einem vorgegebenen Winkel (92), geneigt zur Horizontalen (94) angeordnet ist und/oder daß die Außenwand (90) abgerundet ausgebildet ist.
 
4. Duschtrennwand, insbesondere nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbock (56, 58) unabhängig von der jeweiligen teleskopartigen Einstellung des Endbereiches (30, 32) bezüglich des Endprofils (34, 36) zumindest näherungsweise im Bereich einer vertikalen den Durchtrittsbereich (10) begrenzenden Längskante des feststehenden Wandelements (20, 22) angeordnet ist.
 
5. Duschtrennwand nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene (28) im Durchtrittsbereich gebogen oder abgewinkelt ausgebildet ist und ferner einen gerade ausgebildeten Endbereich (30, 32) aufweist, bezüglich welchem das gerade ausgebildete Endprofil (34, 36) teleskopartig einstellbar ist.
 
6. Duschtrennwand nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Profilschiene (28) und/oder deren Endbereich (30, 32) eine zum Duschinnenraum (14) zugewandte Nut (24) aufweist, in welcher der Lagerbock (56, 58) zumindest teilweise angeordnet ist und/oder eine Wand (72) und wenigstens einen Steg (76, 78) aufweist, an welchen der Lagerbock (56, 58) zumindest teilweise anliegt.
 
7. Duschtrennwand nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Endprofil (34, 36) eine in vertikaler Richtung verlaufende Verlängerung (102) und/oder eine Nut (104) zur Aufnahme des Wandelements (20, 22) aufweist und/oder daß das Endprofil (36) eine zum Duschinnenraum (14) gewandte Öffnung (106) aufweist.
 
8. Duschtrennwand nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Endprofil (34, 36) sowie die Profilschiene (28) bzw. deren gerader Endbereich (30, 32) eine im wesentlichen horizontal angeordnete Wand aufweisen, und/oder daß in der horizontalen Wand (96) des geraden Endbereiches (30, 32) eine Nut (98) vorgesehen ist, welche zur Aufnahme eines Befestigungselements, insbesondere einer Schraube (100), zur Verbindung mit dem Endprofil (34, 36) vorgesehen ist.
 
9. Duschtrennwand nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß bezüglich des horizontalen Randes der Tür (2, 4) der Lagerkörper (62, 64) in horizontaler Richtung verstellbar angeordnet ist und/oder zwei Teile aufweist, welche vorzugsweise über eine Klemmverbindung mit dem horizontalen Rand der Tür (2, 4) verbunden sind.
 




Zeichnung













Recherchenbericht