[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Breithalten und Quetschen von insbesondere
Schlauch-Wirkware, mit den Merkmalen des Oberbegriffs von Anspruch 1 bzw. Anspruch
3.
[0002] Eine derartige Vorrichtung ist dafür vorgesehen, die Behandlungsflotte schonend und
ohne Bugmarkierungen zu hinterlassen aus der Schlauch-Wirkware auszuquetschen.
[0003] Aus der DE 41 23 477 C2 ist eine derartige Quetschvorrichtung bekannt, wobei nach
dieser Vorrichtung die Schlauch-Wirkware zwischen einem rotierbaren und im Durchmesser
verstellbaren inneren Quetschwalzensystem und einem rotierbaren äußeren Quetschwalzensystem
geführt wird. Der strukturelle Aufbau des inneren Quetschwalzensystems entspricht
dem eines Rundbreithalters gemäß der DE 37 32 754 C1. Allerdings ist bei der Vorrichtung
nach der DE 41 23 477 C2 an den freien Enden der Abstützungen anstelle von Längsführungselementen
jeweils ein Quetschwalzenpaar angeordnet.
[0004] Jedes Quetschwalzenpaar des inneren Systems bildet zusammen mit einer Quetschwalze
des äußeren Systems ein sogenanntes Teilquetschwerk. Beim Abquetschen der Schlauchware
greift zwischen die Quetschwalzen jedes Quetschwalzenpaares jeweils eine drehangetriebene
Quetschwalze des äußeren Systems gesteuert ein. Die Behandlungsflotte wird auf diese
Weise weitgehend aus der Schlauch-Wirkware gequetscht. Die Ware wird durch eine Breithalteeinrichtung
in ihrem Querschnitt breitgehalten, wobei die Breithalteeinrichtung unten und oben
mit Breithalterköpfen versehen ist, die in zugeordneten Fixierrollen gelagert sind.
Die Breithalterköpfe dienen zur Fixierung der Lage der Breithalteeinrichtung und zu
deren motorischer Breitenverstellung durch eine Hubvorrichtung, mit der die Lagerung
des unteren Breithalterkopfes in Verbindung steht.
[0005] Aus der DE 43 34 897 (Oberbegriff der Ansprüche 1 und 3) ist ferner eine kombinierte
Ausbreit- und Quetschvorrichtung, insbesondere für Schlauch-Wirkware bekannt, welche
Schlauch-Wirkware nach dem Ausquetschen der Behandlungsflotte durch den oberen Breithalterkopf
der Vorrichtung geführt wird.
[0006] Die aus den vorgenannten Druckschriften bekannten Systeme haben den Nachteil, daß
die Ware nach dem Ausquetschen durch die Quetschwerke den oberen Breithalterkopf passieren
muß, in dem es zu unregelmäßigen Druckbelastungen zwischen Breithalterkopf und Fixierrolle
kommen kann, die sich nachteilig auf die Gleichmäßigkeit der Warenqualität auswirken
können.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es, ein Rundquetschwerk der eingangs genannten Art derart
weiterzubilden, daß die Schlauch-Wirkware nach dem Ausquetschen keinen weiteren, für
die Gleichmäßigkeit der Warenqualität schädlichen Druckbelastungen ausgesetzt wird.
[0008] In einer ersten Ausführungsform gemäß Anspruch 1 wird diese Aufgabe dadurch gelöst,
daß kein oberer Breithalterkopf vorgesehen ist und die Breithalteeinrichtung 8 allein
durch die Quetschwerke 13 in ihrer horizontalen Lage fixiert ist.
[0009] In einer zweiten Ausführungsform gemäß Anspruch 3 ist vorgesehen, daß kein oberer
Breithalterkopf vorgesehen ist und die Breithalteeinrichtung 8 allein durch die Quetschwerke
13 in ihrer horizontalen Lage fixiert ist und getragen wird, und daß wenigstens im
oberen Bereich des Außenrohrs 19a des Trägers 19 eine Kolben-Zylindereinheit koaxial
zum Außenrohr 19a des Trägers 19 angeordnet ist, deren Kolbenstange 33 in Richtung
der Achse des Außenrohres 19a des Trägers 19 beweglich ist. Das freie Ende der Kolbenstange
33 ist gelenkig mit den oberen Abstützungen 20a der Breithalteeinrichtung 8 verbunden.
Dadurch kann die Breitenverstellung der Breithalteeinrichtung 8 erfolgen.
[0010] Mit der erfindungsgemäßen Lösung wird in vorteilhafter Weise erreicht, daß die Ware
nach dem Ausquetschen ungehindert abgezogen werden kann, d.h. diese muß nicht mehr
über einen Breithalterkopf geführt werden, so daß die Gleichmäßigkeit der Warenqualität
gewährleistet ist.
[0011] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in den Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine Seitenansicht der Vorrichtung nach dem Stand der Technik;
- Fiugren 1a, 1b:
- einen horizontalten Schnitt durch die Mitte der Vorrichtung nach dem Stand der Technik;
- Figur 2:
- eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer ersten Ausführungsform;
- Figur 3:
- eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Figur 2 in einer abgewandelten
Ausführungsform;
- Figur 4:
- eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung in einer zweiten Ausführungsform;
- Figur 5:
- eine Seitenansicht der erfindungsgemäßen Vorrichtung gemäß Figur 4 in einer abgewandelten
Ausführungsform.
[0012] Zum besseren Verständnis der erfindungsgemäßen Lösung und der Vorrichtung insgesamt
ist eine Rundquetschvorrichtung nach dem Stand der Technik in den Figuren 1, 1a und
1b dargestellt. Die Hauptmerkmale eines derartigen bekannten Rundquetschwerks finden
sich bei den erfindungsgemäßen Vorrichtung wieder.
[0013] Die Schlauchware 1 gelangt, getränkt in einer Behandlungsflotte, von unten zu einem
unteren Breithalterkopf 11, bestehend aus paarweise angeordneten Fixierrollen 10 und
diesen paarweise zugeordneten Stützrollen 9. Die Ware 1 läuft zwischen den Stützrollen
9 und den Fixierrollen 10 hindurch und wird von der Breithalteeinrichtung 8 mit Hilfe
von Ausbreitrollen 12 ausgebreitet und durch einzelne Quetschwerke 13 derart geführt,
daß die Flotte nach unten in einen Auffangbehälter (nicht gezeigt) ablaufen kann.
[0014] Nach dem Ausquetschen passiert die Ware 1 einen oberen Breithalterkopf 15, bestehend
aus einem Stützrollenpaar 16 und einem Fixierrollenpaar 14, und wird nach dem Durchlaufen
des Breithalterkopfes 15 in flach ausgebreiteter Form von einer angetriebenen Walzen-Anordnung
(nicht gezeigt), die im oberen Bereich des Gestells 5 vorgesehen ist, abgezogen.
[0015] Im unteren Teil des Gestells 5 ist eine Trag- und Hubvorrichtung 17 für das Rundquetschwerk
vorgesehen. Die Hubvorrichtung 17 kann in Richtung des Doppelpfeiles 18 den unteren
Breithalterkopf 11 anheben oder absenken. Damit kann die den unteren Breithalterkopf
11 tragende Vorrichtung 17 das untere teleskopartig ausgebildete Innenrohr 19b des
zentralen Trägers 19, an dem die Abstützungen 20b angelenkt sind, in der Höhe verstellen.
An den freien Enden der Abstützungen 20a,20b,21 ist jeweils eine Ausbreitrolle 12
angebracht.
[0016] Der zentrale Träger 19 besteht aus einem Außenrohr 19a und einem in dem Außenrohr
19a teleskopartig verschiebbaren Innenrohr 19b. Das freie Ende des Außenrohres 19a
ist mit dem oberen Breithalterkopf 15 und das freie Ende des Innenrohres 19b mit dem
unteren Breithalterkopf 11 über jeweils ein Drehlager 22 verbunden. Die Breithalte-
und Quetscheinrichtung ist damit zwischen den beiden Breithalterköpfen 11, 15 rotierbar
gehalten.
[0017] Die inneren Quetschwalzen 26 der einzelnen Quetschwerke 13 sind stationär und an
dem Teleskoprohr 19a des zentralen Trägers 19 in entsprechenden Walzenaufnahmen 24,
25 drehend gelagert.
[0018] Die Anordnung der einzelnen Quetschwalzen 26 mit der zugehörigen drehangetriebenen
Quetschwalze 23 ist ebenfalls aus Figur 1 ersichtlich. Die auszuquetschende Schlauch-Wirkware
1 ist zum einen über die Ausbreitrollen 12 und zum anderen durch einen einstellbaren
Quetschspalt in jedem Quetschwerk 13 geführt. Der Quetschspalt und damit auch die
auf die Schlauch-Wirkware 1 wirkende Quetschkraft F ist mittels der die jeweilige
Quetschwalze 23 tragenden Kolben-Zylindereinheit 27 einstellbar.
[0019] Die einzelnen Quetschwalzen 23 sind an ihren freien Enden mit der Kolbenstange der
Kolben-Zylindereinheit 27 verbunden. Die Kolben-Zylindereinheiten 27 fungieren dabei
sowohl als Tragorgan für die Quetschwalzen 23 als auch als Mittel zur Erzeugung der
erforderlichen Quetschkraft F.
[0020] Die an den oberen und unteren Enden der Quetschwalze 23 angreifenden Kolben-Zylindereinheiten
27 sind in bekannter Weise mit einem drehangetriebenen Lagerring-Paar 28 verbunden.
Das Lagerring-Paar ist in einem Gestell 5 aufgenommen.
[0021] Mit den vertikalen Trägern 5a des Gestells 5 sind Querträger 5b verbunden, welche
Lagerrollen 30 aufnehmen, die die drehangetriebenen Lagerringe 28, 29 unterstützen.
Auf den Antrieb der Lagerringe durch Antriebsmotoren 2 und 3 soll hier nicht im einzelnen
eingegangen werden, da das Antriebsprinzip bereits in der vorbekannten DE 41 23 477
C2 ausführlich beschrieben wurde.
[0022] In Figur 2 ist eine erste Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung gezeigt.
Im Prinzip entspricht die Anordnung der Anordnung gemäß Figur 1, wobei jedoch ein
oberer Breithalterkopf nicht vorgesehen ist. Die horizontale Fixierung der Breithalteeinrichtung
8 wird weitgehend von den Quetschwerken 13 übernommen. Das Eigengewicht des Breithalters
wird durch einen unterhalb der Breithalteeinrichtung 8 angebrachten stationären Breithalterkopf
31 übernommen, der in Fixierrollen 32 gelagert ist. Der Breithalterkopf 31 ist über
ein Drehlager 22 mit dem Außenrohr 19a des Trägers 19, an dem die Abstützungen 20b,
21 angelenkt sind, verbunden. Das Innenrohr 19b des Trägers 19, an dem die Abstützungen
20a angelenkt sind, ist durch eine innerhalb des zentralgen Trägers 19 geführte Stange
36, die im Detail nicht dargestellt ist, mit dem unteren Breithalterkopf 11 verbunden,
der Teil der bereits erwähnten motorischen Verstell- oder Hubvorrichtung 17 ist, durch
welche die Breitenverstellung des Breithalters 8 erfolgt.
[0023] Figur 3 zeigt eine gegenüber Figur 2 abgewandelte Ausführung, wobei hier der Übersicht
halber die Quetschwerke und die Ausbreitrollen in eine Ebene geklappt sind. Sie sind
jedoch rundum gleichmäßig verteilt und mehrfach vorhanden, wie in den Figuren 1a und
1b dargestellt.
[0024] Gemäß dieser Ausführungsform wird auf einen zusätzlichen Breithalterkopf 31 zur Aufnahme
des Eigengewichts der Breithalteeinrichtung 8 verzichtet. Der zentrale Breithalter
8 wird durch die Quetschwerke 13 in der horizontalen Lage fixiert und das Eigengewicht
des Breithalters durch eine leichte Schrägstellung (V-Stellung) der Quetschwalzen
23a, 26a in einem Winkel α ebenfalls von den Quetschwerken übernommen. Der Breithalter
8 hängt also frei in den äußeren Quetschwalzen 23a. Ein Breithalterkopf zur Fixierung
und zur Aufnahme des Eigengewichts des Breithalters 8 ist nicht mehr notwendig.
[0025] Zur motorischen Breitenverstellung des Breithalters ist in bekannter Weise eine Hubvorrichtung
17 mit Fixierrollen 10 vorgesehen, in welchen der Breithalterkopf 11 gelagert ist,
wobei der Breithalterkopf 11 über ein Drehlager 22 mit dem Innenrohr 19b des Trägers
19 verbunden ist.
[0026] Durch die Schrägstellung der Quetschwalzen 23a, 26a, 26b im Winkel α ist der Umfang
der Ware 1 im unteren Bereich des Quetschwerks etwas kleiner als oben. Dies kann den
gleichmäßigen Transport der Ware stören, so daß die Breitenunterschiede durch eine
entsprechende gegensätzliche Schrägstellung der Ausbreitrollen 12 in einem Winkel
β ausgeglichen werden.
Die Schlauch-Wirkware 1 wird nach dem Quetschen über eine Walze 34 nach oben abgezogen,
ohne daß weitere, unerwünschte Drücke auf die Ware wirken.
[0027] Figur 4 zeigt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, wobei
wiederum die Quetschwerke und die Ausbreitrollen in eine Ebene geklappt sind. Diese
Anordnung entspricht im wesentlichen der Anordnung gemäß Figur 3, verzichtet jedoch
ganz auf den Breithalterkopf 11 und die Hubvorrichtung 17 zur Breitenverstellung der
Breithalteeinrichtng 8.
[0028] Die Breithalteeinrichtung 8 hängt frei in den äußeren Quetschwalzen 23a. Im oberen
Bereich der Breithalteeinrichtung ist im Außenrohr 19a des Trägers 19 eine Kolben-Zylindereinheit
angeordnet, deren Kolbenstange 33 gelenkig mit den oberen Abstützungen 20a der Breithalteeinrichtung
8 verbunden ist. Durch vertikale Bewegung der mit dem Zylinderkolben verbundenen Kolbenstange
in den Richtungen 18, werden die Abstützungen 20a mehr oder weniger nach oben gezogen
und dadurch die Breite der Breithalteeinrichtung 8 verstellt.
[0029] Figur 5 zeigt wieder die Quetschwerke und die Ausbreitrollen in eine Ebene geklappt.
In den Anordnungen gemäß Figuren 3 und 4 kann es vorkommen, daß die Breithalteeinrichtung
bei zu starker Schrägstellung der Quetschwerke unter dem Druck der Ware hochsteigt,
was natürlich nicht erwünscht ist.
[0030] Um dieses zu verhindern ist es nun vorgesehen, die Quetschwerke in vertikaler Richtung
in zwei Gruppen aufzuteilen. Es sind nun zwei Sätze von Quetschwerken, bestehend aus
Quetschwalzen 23b,26b bzw. 23c,26c, vertikal übereinander angeordnet, von denen die
unteren Quetschwalzen 23c,26c in V-Stellung und die oberen Quetschwalzen 23b,26b in
gegensätzlicher Stellung (umgekehrter V-Stellung) angebracht sind. Dazu ist eine zusätzliche
Walzenaufnahme 35 in der Mitte der Anordnung vorgesehen, welche die beiden Quetschwalzen
26b,26c aufnimmt. Gleichzeitig ist eine zusätzliche Kolben-Zylindereinheit 27a vorgesehen,
an welcher die beiden Quetschwalzen 23b,23c drehangetrieben befestigt sind. Durch
die sich "aufhebende" Schrägstellung der Walzensätze 23b,26b und 23c,26c wird die
Breithalteeinrichtung 8 in den Quetschwerken in allen Richtungen fixiert.
Eine zusätzliche Schrägstellung der Ausbreitrollen 12 ist nicht mehr notwendig.
ZEICHNUNGS-LEGENDE
[0031]
- 01
- Schlauchware
- 02
- Antriebsmotor
- 03
- Antriebsmotor
- 04
- Antriebsriemen
- 05
- Gestell
- 05a
- Längsträger
- 05b
- Querträger
- 08
- Breithalteeinrichtung
- 09
- Stützrollen
- 10
- Fixierrollen
- 11
- Breithalterkopf
- 12
- Ausbreitrolle
- 13
- Quetschwerk
- 14
- Fixierrolle
- 15
- Breithalterkopf
- 16
- Stützrollen
- 17
- Hubvorrichtung
- 18
- Doppelpfeil
- 19
- Träger
- 19a
- Außenrohr
- 19b
- Innenrohr
- 20
- Abstützung
- 21
- Abstützung
- 22
- Drehlager
- 23
- Quetschwalze, 23a, 23b
- 24
- Walzenaufnahme
- 25
- Walzenaufnahme
- 26
- Quetschwalze, 26a, 26b
- 27
- Kolben-Zylindereinheit
- 28
- Lagerring
- 29
- Lagerring
- 30
- Lagerrolle
- 31
- Rollenkopf
- 32
- Fixierrollen
- 33
- Kolbenstange
- 34
- Walze
- 35
- Walzenaufnahme
- 36
- Stange
- α
- Winkelstellung
- β
- Winkelstellung
- F
- Quetschkraft
1. Vorrichtung zum Breithalten und Quetschen von Schlauch-Wirkware bestehend aus:
a) einem Gestell (5,5a,5b) mit mehreren in horizontaler Ebene angeordneten, drehangetriebenen
Lagerringen (28,29),
b) einer drehbaren Breithalteeinrichtung (8), bestehend aus einem zentralen Träger
(19), der aus einem Außenrohr (19a) und einem im Außenrohr teleskopartig verschiebbaren
Innenrohr (19b) besteht, wobei am Träger (19) radial spreizbare Abstützungen (20,21)
angelenkt sind, deren freie Enden mit einer Ausbreitrolle (12) verbunden sind,
c) ein mit einem unteren Breithalterkopf (11) verbundenes Drehlager zum Abstützen
des Innenrohres (19b) des Trägers (19) und einen mit dem Breithalterkopf (11) zur
vertikalen Lageverstellung der Breithalteeinrichtung (8) verbundene Hubvorrichtung
(17),
d) mehreren um den Träger (19) angeordneten Quetschwerken (13), bestehend aus jeweils
wenigstens zwei inneren Quetschwalzen (26), die in am Träger (19) befestigten Walzenaufnahmen
(24,25) gelagert sind, und jeweils wenigstens einer äußeren Quetschwalze (23), die
mit den inneren Quetschwalzen (26) zusammenwirkt und über Kolben-Zylindereinheiten
(27) mit den Lagerringen (28) in Verbindung stehen, dadurch gekennzeichnet, daß
e) kein oberer Breithalterkopf vorgesehen ist und die Breithalteeinrichtung (8) allein
durch die Quetschwerke (13) in ihrer horizontalen Lage fixiert ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Drehlager (22) mit den Stützrollen (9) ein weiterer Rollenkopf (31)
angeordnet ist, der in mit den Stützrollen verbundenen Fixierrollen (32) gelagert
ist.
3. Vorrichtung zum Breithalten und Quetschen von Schlauch-Wirkware bestehend aus:
a) einem Gestell (5,5a,5b) mit mehreren in horizontaler Ebene angeordneten, drehangetriebenen
Lagerringen (28,29),
b) einer drehbaren Breithalteeinrichtung (8), bestehend aus einem zentralen Träger
(19), der aus einem Außenrohr (19a) und einem im Außenrohr teleskopartig verschiebbaren
Innenrohr (19b) besteht, wobei am Träger (19) radial spreizbare Abstützungen (20,21)
angelenkt sind, deren freie Enden mit einer Ausbreitrolle (12) verbunden sind,
c) mehreren um den Träger (19) angeordneten Quetschwerken (13), bestehend aus jeweils
wenigstens zwei inneren Quetschwalzen (26), die in am Träger (19) befestigten Walzenaufnahmen
(24,25) gelagert sind, und aus jeweils wenigstens einer äußeren Quetschwalze (23),
die mit den inneren Quetschwalzen (26) zusammenwirkt und über Kolben-Zylindereinheiten
(27) mit den Lagerringen (28) in Verbindung stehen,
dadurch gekennzeichnet, daß
d) kein oberer Breithalterkopf vorgesehen ist und die Breithalteeinrichtung (8) allein
durch die Quetschwerke (13) in ihrer horizontalen Lage fixiert ist und getragen wird,
und
e) im oberen Bereich des Außenrohrs (19a) des Trägers (19) eine Kolben-Zylindereinheit
koaxial zum Außenrohr (19a) des Trägers (19) angeordnet ist, deren Kolbenstange (33)
in Richtung der Achse des Außenrohres (91a) des Trägers (19) beweglich ist und die
gelenkig mit den oberen Abstützungen (20a) der Breithalteeinrichtung (8) verbunden
ist und dadurch eine Verstellung der Breithalteeinrichtung erfolgen kann.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Quetschwalzen (23a,26a) bezüglich der Vertikalen in einem Winkel (α) schräggestellt
sind.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausbreitrollen (12) bezüglich der Vertikalen in einem zum Winkel (α) entgegengesetzten
Winkel (β) schräggestellt sind.
6. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Sätze von Quetschwerken (23b,26b; 23c,26c) vertikal übereinander angeordnet
sind, wobei die inneren Quetschwalzen (26b,26c) in am Träger (19) angeordneten Walzenaufnahmen
(24,25,35) drehbar gelagert sind und die äußeren Quetschwalzen (23b,23c) an zugeordneten
Kolben-Zylindereinheiten (27,27a) drehangetrieben gelagert sind.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 oder 6, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Walzenpaare (23c, 26c) bezüglich der Vertikalen in einem Winkel (α) schräggestellt
sind und die oberen Walzenpaare (23b,26b) im gleichen, aber entgegengesetzt gerichteten
Winkel (α) schräggestellt sind.
1. Device for spreading and squeezing tubular knitted goods, consisting of:
a) a frame (5, 5a, 5b) with several rotary-driven roller races (28, 29) disposed in
a horizontal plane,
b) a rotatable spreading device (8) consisting of a central support (19), which consists
of an outer tube (19a) and an inner tube (19b) telescopically slidable in the outer
tube, radially extendable struts (20, 21) being articulatedly mounted on the support
(19), the free ends of which are joined to a stretcher roller (12),
c) a rotary bearing joined to a bottom spreader head (11) to support the inner tube
(19b) of the support and a lifting mechanism (17) connected to the spreader head (11)
for adjusting the vertical position of the spreading device (8),
d) several squeezing units (13) disposed about the support (19), consisting respectively
of at least two inner squeezer rollers (26) mounted in roll mountings (24, 25) fixed
to the support (19), and respectively at least one outer squeezer roller (23) co-operating
with the inner squeezer rollers (26) and linked to the roller races (28) by means
of piston-cylinder units (27),
characterised in that
e) no top spreader head is provided and the spreading device (8) is fixed in its horizontal
position by the squeezer units (13) alone.
2. Device as claimed in claim 1, characterised in that an additional roll head (31) is provided between the rotary bearing (22) with the
support rollers (9), which is mounted in fixing rollers (32) joined to the support
rollers.
3. Device for spreading and squeezing tubular knitted goods, consisting of:
a) a frame (5, 5a, 5b) with several rotary-driven roller races (28, 29) disposed in
a horizontal plane,
b) a rotatable spreading device (8) consisting of a central support (19), which consists
of an outer tube (19a) and an inner tube (19b) telescopically slidable in the outer
tube, radially extendable struts (20, 21) being articulatedly mounted on the support
(19), the free ends of which are joined to a stretcher roller (12),
c) several squeezing units (13) disposed about the support (19), consisting respectively
of at least two inner squeezer rollers (26) mounted in roll mountings (24, 25) fixed
to the support (19), and respectively at least one outer squeezer roller (23) co-operating
with the inner squeezer rollers (26) and linked to the roller races (28) by means
of piston-cylinder units (27),
characterised in that
d) no top spreader head is provided and the spreading device (8) is fixed in its horizontal
position by the squeezer units (13) alone,
e) a piston-cylinder unit is provided in the upper region of the outer tube (19a)
of the support (19), disposed coaxially with the outer tube (19a) of the support (19),
the piston rod (33) of which is displaceable in the direction of the axis of the outer
tube (19a) of the support (19) and articulatedly connected to the top struts (20a)
of the spreading device (8), thereby enabling the spreading device to be adjusted.
4. Device as claimed in one of claims 1 to 3, characterised in that the squeezer rollers (23a, 26a) are inclined at an angle (□) relative to the vertical.
5. Device as claimed in one of claims 1 to 4, characterised in that the spreader rollers (12) are inclined at an angle (□) relative to the vertical,
which is the inverse of the angle (□).
6. Device as claimed in claim 3, characterised in that two sets of squeezer rollers (23b, 26b; 23c, 26c) are disposed vertically one above
the other, the inner squeezer rollers (26b, 26c) being rotatably mounted in roller
mounts (24, 25, 35) arranged on the support (19) and the outer squeezer rollers (23b,
23c) being mounted so as to be rotatably driven on associated piston-cylinder units
(27, 27a).
7. Device as claimed in one of claims 3 or 6, characterised in that the bottom roller pair (23c, 26c) is inclined at an angle (□) relative to the vertical
and the top roller pair (23b, 26b) is inclined at a same angle (□) but in the opposite
direction.
1. Dispositif pour l'élargissement et l'exprimage des tricots tubulaires comportant :
a) un bâti (5, 5a, 5b) présentant plusieurs bagues de support (28, 29) montées avec
un entraînement à rotation et disposées dans le plan horizontal,
b) un dispositif élargisseur (8) rotatif se composant d'un support (19) central qui
comprend un tube extérieur (19a) et un tube intérieur (19b) déplaçable de façon télescopique
dans le tube extérieur, des appuis (20, 21) qui sont écartés radialement et dont les
extrémités libres sont reliées à un rouleau élargisseur (12), étant articulés sur
le support (19),
c) un palier pivotant assemblé avec une tête élargisseuse (11) pour le soutien du
tube intérieur (19b) du support (19) et un mécanisme élévateur (17) assemblé avec
la tête élargisseuse (11) pour le réglage vertical du dispositif élargisseur (8),
d) plusieurs dispositifs d'exprimage (13) disposés autour du support (19) et se composant
chacun d'au moins deux cylindres exprimeurs intérieurs (26) qui sont montés dans des
logements de cylindre (24, 25) fixés sur le support (19) et d'au moins un cylindre
exprimeur extérieur (23) qui coopère avec les cylindres exprimeurs intérieurs (26)
et sont reliés aux bagues de support (28) par l'intermédiaire des unités piston-cylindre
(27), caractérisé en ce
e) qu'il n'est pas prévu de tête élargisseuse supérieure et en ce que le dispositif
élargisseur (8) est fixé dans sa position horizontale uniquement par les dispositifs
d'exprimage (13).
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'une tête de rouleau (31) qui est montée dans des rouleaux de stabilisation (32) assemblés
avec les rouleaux d'appui, est disposée entre le palier pivotant (22) et les rouleaux
d'appui (9).
3. Dispositif pour l'élargissement et l'exprimage des tricots tubulaires comportant :
a) un bâti (5, 5a, 5b) présentant plusieurs bagues de support (28, 29) montées avec
un entraînement à rotation et disposées dans le plan horizontal,
b) un dispositif élargisseur (8) rotatif se composant d'un support (19) central qui
comprend un tube extérieur (19a) et un tube intérieur (19b) déplaçable de façon télescopique
dans le tube extérieur, des appuis (20, 21) qui sont écartés radialement et dont les
extrémités libres sont reliées à un rouleau élargisseur (12), étant articulés sur
le support (19),
c) plusieurs dispositifs d'exprimage (13) disposés autour du support (19) et se composant
chacun d'au moins deux cylindres exprimeurs intérieurs (26) qui sont montés dans des
logements de cylindre (24, 25) fixés sur le support (19) et d'au moins un cylindre
exprimeur extérieur (23) qui coopère avec les cylindres exprimeurs (26) intérieurs
et sont reliés aux bagues de support (28) par l'intermédiaire des unités piston-cylindre
(27), caractérisé en ce
d) qu'il n'est pas prévu de tête élargisseuse supérieure et en ce que le dispositif
élargisseur (8) est fixé et supporté dans sa position horizontale uniquement par les
dispositifs d'exprimage (13) et en ce que,
e) dans la zone supérieure du tube extérieur (19a) du support (19), est disposée,
coaxialement par rapport au tube extérieur (19a) du support (19), une unité piston-cylindre
dont la tige de piston (33) se déplace en direction de l'axe du tube extérieur (19a)
du support (19) et qui est articulée avec les appuis supérieurs (20a) du dispositif
élargisseur (8) et en ce qu'un réglage du dispositif élargisseur peut alors avoir
lieu.
4. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que les cylindres exprimeurs (23a, 26a) sont inclinés par rapport à la verticale en formant
un angle (α).
5. Dispositif selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les rouleaux élargisseurs (12) sont inclinés par rapport à la verticale en formant
un angle (β) opposé à l'angle (α).
6. Dispositif selon la revendications 3, caractérisé en ce que deux groupes de dispositifs d'exprimage (23b, 26b ; 23c, 26c) sont disposés verticalement
l'un au-dessus de l'autre, les cylindres exprimeurs intérieurs (26b, 26c) étant montés
à rotation dans des logements de cylindre (24, 25, 35) disposés sur le support (19)
et les cylindres exprimeurs extérieurs (23b, 23c) étant montés avec un entraînement
à rotation sur les unités piston-cylindre (27, 27a) associées.
7. Dispositif selon l'une des revendications 3 ou 6, caractérisé en ce que les paires de cylindres inférieures (23c, 26c) sont inclinées par rapport à la verticale
en formant un angle (α) et en ce que les paires de cylindres supérieures (23b, 26b) sont inclinées en formant le même
angle (α) mais dans la direction opposée.