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(11) |
EP 0 854 774 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.04.1999 Patentblatt 1999/16 |
| (22) |
Anmeldetag: 09.10.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)6: B26B 13/24 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9601/942 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9713/623 (17.04.1997 Gazette 1997/17) |
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VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM SCHNEIDEN VON HAAREN ZUR ERZEUGUNG VON LOCKIGEN ODER
GEWELLTEN FRISUREN
METHOD AND DEVICE FOR CUTTING HAIR TO PRODUCE CURLED OR WAVED STYLES
PROCEDE ET DISPOSITIF POUR COUPER LES CHEVEUX AFIN D'OBTENIR DES COIFFURES FRISEES
OU ONDULEES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DK ES FR GB IE IT LI LU NL SE |
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Priorität: |
14.10.1995 DE 19538367
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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29.07.1998 Patentblatt 1998/31 |
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Patentinhaber: McLean, Brian |
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72764 Reutlingen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- McLean, Brian
72764 Reutlingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Frank, Gerhard, Dipl.-Phys. |
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Patentanwälte
Mayer, Frank, Reinhardt,
Schwarzwaldstrasse 1A 75173 Pforzheim 75173 Pforzheim (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 3 200 394 US-A- 4 215 474
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GB-A- 2 058 642
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Technisches Gebiet
[0001] Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schneiden von Haaren zur Erzeugung von lockigen
oder gewellten Frisuren und eine Schere zur Durchführung dieses Verfahrens.
Stand der Technik
[0002] Die übliche Methode zur Erzeugung oder Verstärkung eines lockigen Gesamtbildes einer
Frisur besteht in der Einbringung von Vorrichtungen wie Lockenwicklern, meistens mit
zusätzlicher Anwendung von Wärme und chemischen Hilfsmitteln, um die Dauerhaftigkeit
des derart erzeugten Erscheinungsbildes des Haares zu verbessern. Diese Einwirkungen
haben oftmals einen negativen Einfluß auf das Haar, zerstören die natürliche Konsistenz
des Haares, sind oftmals gesundheitsschädlich für die Kopfhaut, ihre Anwendung steht
somit in einem offenkundigen Mißverhältnis zum erstrebten Erfolg.
Darstellung der Erfindung
[0003] Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein lockiges oder gewelltes Erscheinungsbild
einer Frisur mit schonenderen, einfacheren Verfahren zu erreichen und hierfür ein
geeignetes Werkzeug zur Verfügung zu stellen.
[0004] Erfindungsgemäß besteht dieses Verfahren in den im Patentanspruch 1 angegebenen Verfahrensschritten.
Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß bei Einbringung eines solchen Schnittes
alleine, ohne zusätzliche thermische oder chemische Bearbeitung des Haares, eine Wellung
erreicht wird, die dem Haar einerseits mehr optisches Volumen verleiht, andererseits
dem Friseur einen großen gestalterischen Spielraum zur Formung von Frisuren eröffnet.
[0005] Einfache Variationen des Schnittes gemäß den Unteransprüchen ermöglichen es, spezifische
Lockenbilder zu erreichen, aus denen eine Frisur aufgebaut werden kann.
[0006] Um ein solches Schnittergebnis mit gleichbleibender Qualität sicherzustellen, wird
zur Durchführung dieses Verfahrens erfindungsgemäß eine Schere mit den im Patentanspruch
4 angegebenen Merkmalen vorgeschlagen.
Kurze Beschreibung der Zeichnungen
[0007] Die Durchführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens insbesondere mittels der erfindungsgemäßen
Schere wird anhand von Figuren näher erläutert, es zeigen:
- Figur 1:
- Eine schematische Darstellung der Schnittform bei mehreren parallelen Haarsträhnen
bei waagrechtem Schnitt von rechts nach links,
- Figur 2:
- eine schematische Darstellung der Schnittform, von unten nach links oben geschnitten:
- Figuren 2A bis 2C:
- Die mit der Schnittform gemäß Figur 2 erzielbaren Locken (weiche Form),
- Figur 3:
- eine schematische Darstellung der Schnittform bei senkrecht gehaltenem Haar von oben
nach links unten geschnitten (für volle, schwere Locken),
- Figuren 3A und 3B:
- die mit der Schnittform gemäß Figur 3 erzielbaren Locken,
- Figur 4:
- eine erste Variante der Schnittform gemäß Figur 3 mit versetzten Schnittansätzen,
- Figur 5:
- eine zweite Variante der Schnittform nach Figur 3,
- Figur 6:
- die mit der Schnittform nach Figur 5 erzielbare Kombination der Lockenform,
- Figur 7:
- die Darstellung einer Schere in Aufsicht und Unteransicht, und
- Figur 8:
- eine schematische Darstellung der Verfahrensschritte zur Erzeugung eines der Haarschnitte
nach den vorangegangenen Figuren mittels der Schere der Figur 7.
Beschreibung eines Ausführungsbeispiels:
[0008] Das Grundprinzip des erfindungsgemäßen Haarschnittes ist in Figur 1 schematisch dargestellt:
[0009] Gezeigt sind fünf parallel liegende Haarsträhnen H1...H5, die jeweils aus einem Haarbüschel
bestehen. Diese Haarsträhnen H1...H5 werden so geschnitten, daß sich das in Figur
1 dargestellte Schnittbild ergibt:
[0010] In jede Haarsträhne H1...H5 wird dabei am Schnittansatz S1...S5 in Pfeilrichtung
waagrecht oder leicht schräg eingeschnitten und dann die Schere bogenförmig mit einem
Schnittradius R bis zu einem Endpunkt E geführt, wobei eine Verdrehung der Schere
senkrecht zur Zeichenebene um den Schnittwinkel α erfolgt.
[0011] Werden diese Verfahrensschritte an benachbarten Haarsträhnen H1...H5 ausgeführt,
so ergibt sich das in Figur 1 dargestellte sägezahnartige Schnittbild über die gesamte
Haarbreite. Dieses Schnittbild führt beim Loslassen der Haarsträhnen und gegebenenfalls
geeigneter Nachbehandlung mit Bürste oder Fön zu konkreten Lockenbildern.
[0012] Die Figuren 2 und 3 zeigen ähnliche Schnittbilder, wobei hier die Haarsträhnen H1...H5
waagrecht gehalten sind und die Schere jeweils, wie durch den Pfeil angedeutet, von
unten nach links oben (Figur 2) bzw. von oben nach links unten (Figur 3) geführt wird.
[0013] Die Figuren 2A bis 2C zeigen dann resultierende Lockenformen, wie sie sich aus dem
Schnittbild der Figur 2 ergeben, entsprechend die Figuren 3A und 3B Lockenbilder,
die aus der Schnittform der Figur 3 resultieren.
[0014] Bei der Variante der Figur 4 sind die Schnittansätze S1...S4 höhenmäßig bzw. bezogen
auf die Länge der Haarsträhnen H1...H5 längenmäßig (gegeneinander) versetzt.
[0015] Entsprechendes gilt für das Schnittbild der Figur 5, wo jeweils Gruppen von Haarsträhnen
H1...H5 zusammengefaßt werden, die untereinander mit gleichem Schnittbildversatz,
bezogen auf die Gruppe aber mit unterschiedlicher Schnittlänge angelegt sind, ein
damit erzielbares Kombinations-Lockenbild zeigt Figur 6.
[0016] Zur Erzielung einer gleichmäßigen Qualität ist es erforderlich, den Bogen mit dem
Schnittradius R möglichst bei jeder Haarsträhne H1...H5 gleichmäßig einzubringen.
Hierfür ist eine spezielle Schere vorgesehen, wie sie in Figur 7 dargestellt ist.
Diese Schere unterscheidet sich von einer üblichen Schere durch ein in ihrer Gelenkachse
Y-Y im wesentlichen senkrecht zur Scherenebene stehendes zapfenähnliches Führungselement
F, das in seinem Mittelbereich eine Einbuchtung B aufweist und beispielsweise mittels
einer Schraube P in der Gelenkachse Y-Y von der Rückseite der Schere her (Figur 7B)
auf dieser befestigt ist.
[0017] Anhand von Figur 8 wird das Verfahren nochmals kurz unter Verwendung der Schere nach
der Figur 7 erläutert:
[0018] Die Haarsträhnen H werden zwischen den Fingern der linken Hand so gehalten, daß sie
möglichst eine Ebene mit parallel verlaufenden Haaren bilden. Mit der rechten Hand
wird die geöffnete Schere senkrecht oder leicht in Haarrichtung geneigt so weit über
die Haarsträhnen H geführt, bis das Führungselement F mit seinem oberen, an der Schere
endenden Bereich an der Fingerkuppe der linken Hand anstößt. Damit ist der Schnittansatz
S im Scheitelpunkt der beiden geöffneten Scherenschneiden definiert (Figur 8A).
[0019] Der Schnitt wird nun so durchgeführt, daß die Scherenschneiden unter gleichzeitiger
Drehung der Schere um eine Achse senkrecht zur Zeichenebene geschlossen werden, so
daß der gewünschte Bogenschnitt durchgeführt wird (Figur 8B + C).
[0020] Wenn der gewünschte Schnittwinkel α erreicht ist, der in der Praxis beispielsweise
bei etwa 45° liegt, stößt die muldenähnliche Einbuchtung des Führungselementes F von
unten an eine Fingerkuppe derjenigen Hand, die die Haarsträhne H hält, so daß die
rechte Hand diesen Widerstand als Anschlag verspürt und der Friseur somit weiß, daß
der Endpunkt E des Schnittes bei praktisch geschlossener Schere erreicht ist.
[0021] Damit ist bei der ersten Haarsträhne H der Schnitt durchgeführt (Figur 8D) und die
Schere kann dann in der in Figur 8A dargestellten Position am nächsten Schnittansatz
(S) angesetzt werden. Sollen Schnittbilder gemäß den Figuren 4 oder 5 erzielt werden,
muß mit der linken Hand dann ein entsprechender Versatz der bleibenden Haarsträhnen
H erreicht werden und diese neu gefaßt werden.
1. Verfahren zum Schneiden von Haaren zur Erzeugung von lockigen oder gewellten Frisuren,
mit folgenden Verfahrensschritten, die nacheinander an benachbarten Haarsträhnen (H1...H5)
durchgeführt werden:
a) Erfassen einer Haarsträhne (H1) zwischen den Fingern der einen Hand etwa senkrecht
zum Verlauf der parallelen Haare,
b) Einführung der geöffneten Schere mit der anderen Hand schräg oder senkrecht zur
Richtung der Haarsträhne (H1),
c) Einschneiden in die Haarsträhne (H1) bei gleichzeitiger gleichmäßiger Drehung der
Schere um eine Drehachse senkrecht zu der durch die Haarsträhne (H1) gebildeten Ebene
bis zu einem Schnittwinkel (α) derart, daß ein bogenförmiger Schnitt entsteht, mit
im wesentlichen gleichen Schnittradius (R),
d) Wiederholung an den benachbarten Haarsträhnen (H2...H5) derart, daß ein im wesentlichen
sägezahnartiges Schnittbild über die gesamte Haarbreite entsteht (Fig. 1).
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnittansatz (S1...S4)
bei der senkrecht benachbarten Haarsträhne (H1...H5) jeweils höher oder tiefer gewählt
wird, so daß zusätzlich ein stufiges Schnittbild erzielt wird (Fig. 4).
3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Haarsträhnen
(H1...H5) mit periodisch wechselndem Schnittansatz abgelängt werden (Fig. 5).
4. Schere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet
durch ein im Bereich der Drehachse senkrecht aus der Scherenebene herausstehendes
Führungselement (F), das zusammen mit einem der Finger derjenigen Hand (A), die die
zu schneidende Haarsträhne (H) hält, einen im wesentlichen ortsfesten Drehpunktes
beim Schnitt und einen Anschlag beim Erreichen des Schnittwinkels (α) bildet, wozu
das Führungselement (F) zumindest auf derjenigen Seite, an der die Fingerkuppe anliegt,
eine muldenähnliche Einbuchtung (B) aufweist, die einen sensorisch erfaßbaren, erhöhten
Drehwiderstand der Schere bewirkt, wenn der Schnittwinkel (α) erreicht ist.
5. Schere nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (F) als rotationssymmetrischer
Zapfen ausgebildet ist, dessen Querschnitt in seinem Mittelbereich zur Bildung der
muldenähnlichen Einbuchtung (B) am geringsten ist.
6. Schere nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (F)
mittels einer Schraube (P) auf der Schere befestigt ist.
7. Schere nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (P) die Drehachse
(Y-Y) der beiden Scherenblätter bildet.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einer Schere nach Anspruch 4, gekennzeichnet
durch folgende Verfahrensschritte:
a) Erfassung der abzulängenden Haarsträhne (H1) mit der einen Hand (A) mit ausgestreckten
Fingern,
b) Anlegen der geöffneten Schere auf die Oberseite der einen Hand (A), wobei das Führungselement
(F) an eine Fingerspitze anstößt,
c) Einschneiden der Haarsträhne (H1) unter gleichmäßiger Drehung der Schere entsprechend
dem gewünschten Schnittradius (R) des Schnittes bis zum Schnittwinkel α, bei dessen
Erreichen eine Fingerkuppe der Hand (A) einen Anschlag für das Führungselement (F)
bildet, und
d) Abnahme der Schere und Wiederholung bei benachbarten Haarsträhnen (H2...H5).
1. Method of cutting hair to produce curled or waved styles having the following method
steps, which are carried out one after the other on adjacent hair strands (H1...H5):
a) taking hold of a hair strand (H1) between the fingers of one hand substantially
perpendicularly relative to the direction of the parallel hair,
b) introducing the opened scissors with the other hand inclinedly or perpendicularly
relative to the direction of the hair strand (H1),
c) cutting into the hair strand (H1), while simultaneously rotating the scissors uniformly
about an axis of rotation, perpendicularly relative to the plane formed by the hair
strand (H1), as far as a cutting angle (α) in such a manner that an arcuate cut is
produced, having a substantially equal cutting radius (R), and
d) repeating on the adjacent hair strands (H2...H5) in such a manner that a substantially
sawtooth-like cutting pattern is achieved over the total hair width (Fig. 1).
2. Method according to claim 1, characterised in that the cutting start (S1...S4) on
the perpendicularly adjacent hair strand (H1...H5) is selected to be respectively
higher or lower, so that a stepped cutting pattern is additionally achieved (Fig.
4).
3. Method according to claims 1 and 2, characterised in that adjacent hair strands (H1...H5)
are cut to length with a periodically changing cutting start (Fig. 5).
4. Scissors for accomplishing the method according to one of the preceding claims, characterised
by a guide member (F), which protrudes perpendicularly from the scissors plane in
the region of the axis of rotation and, together with one of the fingers of the hand
(A) which is holding the hair strand (H) to be cut, forms a substantially fixed point
of rotation during cutting and a stop when the cutting angle (α) is reached, for which
purpose the guide member (F) has a recess-like indentation (B), at least on the side
against which the fingertip abuts, which indentation causes an increased rotational
resistance of the scissors, sensed by touch, when the cutting angle (α) is reached.
5. Scissors according to claim 4, characterised in that the guide member (F) is configured
as a rotationally symmetrical pin, the cross-section of which is at the minimum in
its central region, to form the recess-like indentation (B).
6. Scissors according to claim 4 or 5, characterised in that the guide member (F) is
secured on the scissors by means of a screw (P).
7. Scissors according to claim 6, characterised in that the screw (P) forms the axis
of rotation (Y-Y) of the two scissor blades.
8. Method according to one of claims 1 to 3, having scissors according to claim 4, characterised
by the following method steps:
a) taking hold of the hair strand (H1), which is to be cut to length, with one hand
(A) with extended fingers,
b) positioning the opened scissors on the upper side of one hand (A), the guide member
(F) pressing against a fingertip,
c) cutting into the hair strand (H1) with uniform rotation of the scissors according
to the desired cutting radius (R) of the cut as far as the cutting angle α and, when
this is reached, a fingertip of the hand (A) forms a stop for the guide member (F),
and
d) removing the scissors and repeating on adjacent hair strands (H2...H5).
1. Procédé pour couper les cheveux afin d'obtenir des coiffures frisées ou ondulées avec
des phases de procédé suivantes, réalisées successivement sur des mèches de cheveux
adjacentes (H1 ... H5) :
a) Saisie d'une mèche de cheveux (H1) entre les doigts d'une main, à peu près perpendiculairement
à l'allure des cheveux parallèles,
b) Introduction des ciseaux ouverts par l'autre main, en oblique ou perpendiculairement
à la direction de la mèche de cheveux (H1),
c) Coupe dans la mèche de cheveux (H1) avec une rotation simultanée et régulière des
ciseaux autour d'un axe, perpendiculairement au plan formé par la mèche de cheveux
(H1) jusqu'à un angle de coupe (α), de sorte qu'il en résulte une coupe en forme d'arc
d'un rayon de courbure (R) essentiellement égal,
d) Répétition sur les mèches de cheveux adjacentes (H2 ... H5), de sorte qu'il en
résulte une image de coupe essentiellement en dents de scie sur toute la largeur des
cheveux (figure 1).
2. Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la pointe (S1 ... S4), sur
la mèche de cheveux (H1 ... H5) perpendiculairement adjacente, est respectivement
choisie plus haute ou plus basse, de sorte qu'une image de coupe dégradée est obtenue
en supplément (figure 4).
3. Procédé suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que des mèches
de cheveux adjacentes (H1 ... H5) sont mises à longueur avec une pointe alternant
périodiquement (figure 5).
4. Ciseaux pour la réalisation du procédé suivant l'une des revendications précédentes,
caractérisés par un élément de guidage (F) dépassant perpendiculairement au plan des
ciseaux dans la zone de l'axe de rotation, cet élément formant, avec l'un des doigts
de la main (A) qui maintient la mèche de cheveux (H) à couper, un point de rotation
essentiellement stationnaire lors de la coupe et une butée lors de l'obtention de
l'angle de coupe (α), l'élément de guidage (F) présentant, au moins sur le côté sur
lequel s'applique le bout de doigt, une anfractuosité (B) en forme d'auge qui provoque
une résistance à la rotation accrue des ciseaux, détectable au toucher, lorsque l'angle
de coupe (α) est atteint.
5. Ciseaux suivant la revendication 4, caractérisés en ce que l'élément de guidage (F)
est réalisé sous forme de pivot à symétrie de révolution, dont la section transversale
est minimale dans sa zone centrale pour former l'anfractuosité (B) en forme d'auge.
6. Ciseaux suivant l'une des revendications 4 et 5, caractérisés en ce que l'élément
de guidage (F) est fixé sur les ciseaux au moyen d'une vis (P).
7. Ciseaux suivant la revendication 6, caractérisés en ce que la vis (P) forme l'axe
de rotation (Y - Y) des deux lames de ciseaux.
8. Procédé suivant l'une des revendications 1 à 3 avec des ciseaux suivant la revendication
4, caractérisé par des phases de procédé suivantes :
a) Saisie de la mèche de cheveux (H1) à mettre à longueur par l'une des mains (A),
avec des doigts tendus,
b) Application des ciseaux ouverts sur la face supérieure de l'une des mains (A),
l'élément de guidage (F) butant sur un bout de doigt,
c) Coupe de la mèche de cheveux (H1) avec une rotation régulière des ciseaux suivant
le rayon souhaité (R) de la coupe jusqu'à l'angle de coupe (α), à l'obtention duquel
un bout de doigt de la main (A) forme une butée pour l'élément de guidage (F), et
d) Retrait des ciseaux et répétition sur les mèches de cheveux adjacentes (H2 ...
H5).