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<ep-patent-document id="EP96944572B1" file="EP96944572NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="0854774" kind="B1" date-publ="19990421" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-1">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECH..DKESFRGB..ITLILUNLSE....IE................</B001EP><B003EP>*</B003EP><B005EP>R</B005EP><B007EP>DIM360   - Ver 2.9 (30 Jun 1998)
 2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>0854774</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>19990421</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>96944572.5</B210><B220><date>19961009</date></B220><B240><B241><date>19971011</date></B241><B242><date>19980925</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>19538367</B310><B320><date>19951014</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>19990421</date><bnum>199916</bnum></B405><B430><date>19980729</date><bnum>199831</bnum></B430><B450><date>19990421</date><bnum>199916</bnum></B450><B451EP><date>19980925</date></B451EP></B400><B500><B510><B516>6</B516><B511> 6B 26B  13/24   A</B511></B510><B540><B541>de</B541><B542>VERFAHREN UND VORRICHTUNG ZUM SCHNEIDEN VON HAAREN ZUR ERZEUGUNG VON LOCKIGEN ODER GEWELLTEN FRISUREN</B542><B541>en</B541><B542>METHOD AND DEVICE FOR CUTTING HAIR TO PRODUCE CURLED OR WAVED STYLES</B542><B541>fr</B541><B542>PROCEDE ET DISPOSITIF POUR COUPER LES CHEVEUX AFIN D'OBTENIR DES COIFFURES FRISEES OU ONDULEES</B542></B540><B560><B561><text>DE-A- 3 200 394</text></B561><B561><text>GB-A- 2 058 642</text></B561><B561><text>US-A- 4 215 474</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>McLean, Brian</snm><adr><str>Seestrasse 21</str><city>72764 Reutlingen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>McLean, Brian</snm><iid>02315430</iid><irf>12168</irf><adr><str>Seestrasse 21</str><city>72764 Reutlingen</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Frank, Gerhard, Dipl.-Phys.</snm><iid>00042681</iid><adr><str>Patentanwälte
Mayer, Frank, Reinhardt,
Schwarzwaldstrasse 1A</str><city>75173 Pforzheim</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>SE</ctry></B840><B860><B861><dnum><anum>DE9601942</anum></dnum><date>19961009</date></B861><B862>de</B862></B860><B870><B871><dnum><pnum>WO9713623</pnum></dnum><date>19970417</date><bnum>199717</bnum></B871></B870></B800></SDOBI><!-- EPO <DP n="1"> -->
<description id="desc" lang="de">
<heading id="h0001"><u>Technisches Gebiet</u></heading>
<p id="p0001" num="0001">Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Schneiden von Haaren zur Erzeugung von lockigen oder gewellten Frisuren und eine Schere zur Durchführung dieses Verfahrens.</p>
<heading id="h0002"><u>Stand der Technik</u></heading>
<p id="p0002" num="0002">Die übliche Methode zur Erzeugung oder Verstärkung eines lockigen Gesamtbildes einer Frisur besteht in der Einbringung von Vorrichtungen wie Lockenwicklern, meistens mit zusätzlicher Anwendung von Wärme und chemischen Hilfsmitteln, um die Dauerhaftigkeit des derart erzeugten Erscheinungsbildes des Haares zu verbessern. Diese Einwirkungen haben oftmals einen negativen Einfluß auf das Haar, zerstören die natürliche Konsistenz des Haares, sind oftmals gesundheitsschädlich für die Kopfhaut, ihre Anwendung steht somit in einem offenkundigen Mißverhältnis zum erstrebten Erfolg.</p>
<heading id="h0003"><u>Darstellung der Erfindung</u></heading>
<p id="p0003" num="0003">Es ist daher Aufgabe der Erfindung, ein lockiges oder gewelltes Erscheinungsbild einer Frisur mit schonenderen, einfacheren Verfahren zu erreichen und hierfür ein geeignetes Werkzeug zur Verfügung zu stellen.</p>
<p id="p0004" num="0004">Erfindungsgemäß besteht dieses Verfahren in den im Patentanspruch 1 angegebenen Verfahrensschritten. Es hat sich überraschenderweise gezeigt, daß bei Einbringung eines solchen Schnittes alleine, ohne zusätzliche thermische oder chemische Bearbeitung<!-- EPO <DP n="2"> --> des Haares, eine Wellung erreicht wird, die dem Haar einerseits mehr optisches Volumen verleiht, andererseits dem Friseur einen großen gestalterischen Spielraum zur Formung von Frisuren eröffnet.</p>
<p id="p0005" num="0005">Einfache Variationen des Schnittes gemäß den Unteransprüchen ermöglichen es, spezifische Lockenbilder zu erreichen, aus denen eine Frisur aufgebaut werden kann.</p>
<p id="p0006" num="0006">Um ein solches Schnittergebnis mit gleichbleibender Qualität sicherzustellen, wird zur Durchführung dieses Verfahrens erfindungsgemäß eine Schere mit den im Patentanspruch 4 angegebenen Merkmalen vorgeschlagen.</p>
<heading id="h0004"><u>Kurze Beschreibung der Zeichnungen</u></heading>
<p id="p0007" num="0007">Die Durchführung eines erfindungsgemäßen Verfahrens insbesondere mittels der erfindungsgemäßen Schere wird anhand von Figuren näher erläutert, es zeigen:
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Figur 1:</dt><dd>Eine schematische Darstellung der Schnittform bei mehreren parallelen Haarsträhnen bei waagrechtem Schnitt von rechts nach links,</dd>
<dt>Figur 2:</dt><dd>eine schematische Darstellung der Schnittform, von unten nach links oben geschnitten:</dd>
<dt>Figuren 2A bis 2C:</dt><dd>Die mit der Schnittform gemäß Figur 2 erzielbaren Locken (weiche Form),</dd>
<dt>Figur 3:</dt><dd>eine schematische Darstellung der Schnittform bei senkrecht gehaltenem Haar von oben nach links unten geschnitten (für volle, schwere Locken),</dd>
<dt>Figuren 3A und 3B:</dt><dd>die mit der Schnittform gemäß Figur 3 erzielbaren Locken,<!-- EPO <DP n="3"> --></dd>
<dt>Figur 4:</dt><dd>eine erste Variante der Schnittform gemäß Figur 3 mit versetzten Schnittansätzen,</dd>
<dt>Figur 5:</dt><dd>eine zweite Variante der Schnittform nach Figur 3,</dd>
<dt>Figur 6:</dt><dd>die mit der Schnittform nach Figur 5 erzielbare Kombination der Lockenform,</dd>
<dt>Figur 7:</dt><dd>die Darstellung einer Schere in Aufsicht und Unteransicht, und</dd>
<dt>Figur 8:</dt><dd>eine schematische Darstellung der Verfahrensschritte zur Erzeugung eines der Haarschnitte nach den vorangegangenen Figuren mittels der Schere der Figur 7.</dd>
</dl></p>
<heading id="h0005"><u>Beschreibung eines Ausführungsbeispiels:</u></heading>
<p id="p0008" num="0008">Das Grundprinzip des erfindungsgemäßen Haarschnittes ist in Figur 1 schematisch dargestellt:</p>
<p id="p0009" num="0009">Gezeigt sind fünf parallel liegende Haarsträhnen H1...H5, die jeweils aus einem Haarbüschel bestehen. Diese Haarsträhnen H1...H5 werden so geschnitten, daß sich das in Figur 1 dargestellte Schnittbild ergibt:</p>
<p id="p0010" num="0010">In jede Haarsträhne H1...H5 wird dabei am Schnittansatz S1...S5 in Pfeilrichtung waagrecht oder leicht schräg eingeschnitten und dann die Schere bogenförmig mit einem Schnittradius R bis zu einem Endpunkt E geführt, wobei eine Verdrehung der Schere senkrecht zur Zeichenebene um den Schnittwinkel α erfolgt.</p>
<p id="p0011" num="0011">Werden diese Verfahrensschritte an benachbarten Haarsträhnen H1...H5 ausgeführt, so ergibt sich das in Figur 1 dargestellte sägezahnartige Schnittbild über die gesamte Haarbreite. Dieses Schnittbild führt beim Loslassen der Haarsträhnen und gegebenenfalls<!-- EPO <DP n="4"> --> geeigneter Nachbehandlung mit Bürste oder Fön zu konkreten Lockenbildern.</p>
<p id="p0012" num="0012">Die Figuren 2 und 3 zeigen ähnliche Schnittbilder, wobei hier die Haarsträhnen H1...H5 waagrecht gehalten sind und die Schere jeweils, wie durch den Pfeil angedeutet, von unten nach links oben (Figur 2) bzw. von oben nach links unten (Figur 3) geführt wird.</p>
<p id="p0013" num="0013">Die Figuren 2A bis 2C zeigen dann resultierende Lockenformen, wie sie sich aus dem Schnittbild der Figur 2 ergeben, entsprechend die Figuren 3A und 3B Lockenbilder, die aus der Schnittform der Figur 3 resultieren.</p>
<p id="p0014" num="0014">Bei der Variante der Figur 4 sind die Schnittansätze S1...S4 höhenmäßig bzw. bezogen auf die Länge der Haarsträhnen H1...H5 längenmäßig (gegeneinander) versetzt.</p>
<p id="p0015" num="0015">Entsprechendes gilt für das Schnittbild der Figur 5, wo jeweils Gruppen von Haarsträhnen H1...H5 zusammengefaßt werden, die untereinander mit gleichem Schnittbildversatz, bezogen auf die Gruppe aber mit unterschiedlicher Schnittlänge angelegt sind, ein damit erzielbares Kombinations-Lockenbild zeigt Figur 6.</p>
<p id="p0016" num="0016">Zur Erzielung einer gleichmäßigen Qualität ist es erforderlich, den Bogen mit dem Schnittradius R möglichst bei jeder Haarsträhne H1...H5 gleichmäßig einzubringen. Hierfür ist eine spezielle Schere vorgesehen, wie sie in Figur 7 dargestellt ist. Diese Schere unterscheidet sich von einer üblichen Schere durch ein in ihrer Gelenkachse Y-Y im wesentlichen senkrecht zur Scherenebene stehendes zapfenähnliches Führungselement F, das in seinem Mittelbereich eine Einbuchtung B aufweist und beispielsweise mittels einer Schraube P in der Gelenkachse Y-Y von der Rückseite der Schere her (Figur 7B) auf dieser befestigt ist.</p>
<p id="p0017" num="0017">Anhand von Figur 8 wird das Verfahren nochmals kurz unter Verwendung der Schere nach der Figur 7 erläutert:<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">Die Haarsträhnen H werden zwischen den Fingern der linken Hand so gehalten, daß sie möglichst eine Ebene mit parallel verlaufenden Haaren bilden. Mit der rechten Hand wird die geöffnete Schere senkrecht oder leicht in Haarrichtung geneigt so weit über die Haarsträhnen H geführt, bis das Führungselement F mit seinem oberen, an der Schere endenden Bereich an der Fingerkuppe der linken Hand anstößt. Damit ist der Schnittansatz S im Scheitelpunkt der beiden geöffneten Scherenschneiden definiert (Figur 8A).</p>
<p id="p0019" num="0019">Der Schnitt wird nun so durchgeführt, daß die Scherenschneiden unter gleichzeitiger Drehung der Schere um eine Achse senkrecht zur Zeichenebene geschlossen werden, so daß der gewünschte Bogenschnitt durchgeführt wird (Figur 8B + C).</p>
<p id="p0020" num="0020">Wenn der gewünschte Schnittwinkel α erreicht ist, der in der Praxis beispielsweise bei etwa 45° liegt, stößt die muldenähnliche Einbuchtung des Führungselementes F von unten an eine Fingerkuppe derjenigen Hand, die die Haarsträhne H hält, so daß die rechte Hand diesen Widerstand als Anschlag verspürt und der Friseur somit weiß, daß der Endpunkt E des Schnittes bei praktisch geschlossener Schere erreicht ist.</p>
<p id="p0021" num="0021">Damit ist bei der ersten Haarsträhne H der Schnitt durchgeführt (Figur 8D) und die Schere kann dann in der in Figur 8A dargestellten Position am nächsten Schnittansatz (S) angesetzt werden. Sollen Schnittbilder gemäß den Figuren 4 oder 5 erzielt werden, muß mit der linken Hand dann ein entsprechender Versatz der bleibenden Haarsträhnen H erreicht werden und diese neu gefaßt werden.</p>
</description><!-- EPO <DP n="6"> -->
<claims id="claims01" lang="de">
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Verfahren zum Schneiden von Haaren zur Erzeugung von lockigen oder gewellten Frisuren,<br/>
mit folgenden Verfahrensschritten, die nacheinander an benachbarten Haarsträhnen (H1...H5) durchgeführt werden:
<claim-text>a) Erfassen einer Haarsträhne (H1) zwischen den Fingern der einen Hand etwa senkrecht zum Verlauf der parallelen Haare,</claim-text>
<claim-text>b) Einführung der geöffneten Schere mit der anderen Hand schräg oder senkrecht zur Richtung der Haarsträhne (H1),</claim-text>
<claim-text>c) Einschneiden in die Haarsträhne (H1) bei gleichzeitiger gleichmäßiger Drehung der Schere um eine Drehachse senkrecht zu der durch die Haarsträhne (H1) gebildeten Ebene bis zu einem Schnittwinkel (α) derart, daß ein bogenförmiger Schnitt entsteht, mit im wesentlichen gleichen Schnittradius (R),</claim-text>
<claim-text>d) Wiederholung an den benachbarten Haarsträhnen (H2...H5) derart, daß ein im wesentlichen sägezahnartiges Schnittbild über die gesamte Haarbreite entsteht (Fig. 1).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnittansatz (S1...S4) bei der senkrecht benachbarten Haarsträhne (H1...H5) jeweils höher oder tiefer gewählt wird, so daß zusätzlich ein stufiges Schnittbild erzielt wird (Fig. 4).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß benachbarte Haarsträhnen (H1...H5) mit periodisch wechselndem Schnittansatz abgelängt werden (Fig. 5).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Schere zur Durchführung des Verfahrens nach einem der vorangehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein im Bereich der Drehachse senkrecht aus der Scherenebene herausstehendes Führungselement (F), das zusammen mit einem der Finger derjenigen Hand (A), die die zu schneidende Haarsträhne (H) hält, einen im wesentlichen ortsfesten Drehpunktes beim Schnitt und einen Anschlag beim Erreichen des Schnittwinkels (α) bildet, wozu das Führungselement (F) zumindest auf derjenigen Seite, an der<!-- EPO <DP n="7"> --> die Fingerkuppe anliegt, eine muldenähnliche Einbuchtung (B) aufweist, die einen sensorisch erfaßbaren, erhöhten Drehwiderstand der Schere bewirkt, wenn der Schnittwinkel (α) erreicht ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Schere nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (F) als rotationssymmetrischer Zapfen ausgebildet ist, dessen Querschnitt in seinem Mittelbereich zur Bildung der muldenähnlichen Einbuchtung (B) am geringsten ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Schere nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Führungselement (F) mittels einer Schraube (P) auf der Schere befestigt ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Schere nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraube (P) die Drehachse (Y-Y) der beiden Scherenblätter bildet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Verfahren nach einem der Ansprüche 1 bis 3 mit einer Schere nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch folgende Verfahrensschritte:
<claim-text>a) Erfassung der abzulängenden Haarsträhne (H1) mit der einen Hand (A) mit ausgestreckten Fingern,</claim-text>
<claim-text>b) Anlegen der geöffneten Schere auf die Oberseite der einen Hand (A), wobei das Führungselement (F) an eine Fingerspitze anstößt,</claim-text>
<claim-text>c) Einschneiden der Haarsträhne (H1) unter gleichmäßiger Drehung der Schere entsprechend dem gewünschten Schnittradius (R) des Schnittes bis zum Schnittwinkel α, bei dessen Erreichen eine Fingerkuppe der Hand (A) einen Anschlag für das Führungselement (F) bildet, und</claim-text>
<claim-text>d) Abnahme der Schere und Wiederholung bei benachbarten Haarsträhnen (H2...H5).</claim-text></claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="8"> -->
<claims id="claims02" lang="en">
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Method of cutting hair to produce curled or waved styles having the following method steps, which are carried out one after the other on adjacent hair strands (H1...H5):
<claim-text>a) taking hold of a hair strand (H1) between the fingers of one hand substantially perpendicularly relative to the direction of the parallel hair,</claim-text>
<claim-text>b) introducing the opened scissors with the other hand inclinedly or perpendicularly relative to the direction of the hair strand (H1),</claim-text>
<claim-text>c) cutting into the hair strand (H1), while simultaneously rotating the scissors uniformly about an axis of rotation, perpendicularly relative to the plane formed by the hair strand (H1), as far as a cutting angle (α) in such a manner that an arcuate cut is produced, having a substantially equal cutting radius (R), and</claim-text>
<claim-text>d) repeating on the adjacent hair strands (H2...H5) in such a manner that a substantially sawtooth-like cutting pattern is achieved over the total hair width (Fig. 1).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Method according to claim 1, characterised in that the cutting start (S1...S4) on the perpendicularly adjacent hair strand (H1...H5) is selected to be respectively higher or lower, so that a stepped cutting pattern is additionally achieved (Fig. 4).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Method according to claims 1 and 2, characterised in that adjacent hair strands (H1...H5) are cut to length with a periodically changing cutting start (Fig. 5).<!-- EPO <DP n="9"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Scissors for accomplishing the method according to one of the preceding claims, characterised by a guide member (F), which protrudes perpendicularly from the scissors plane in the region of the axis of rotation and, together with one of the fingers of the hand (A) which is holding the hair strand (H) to be cut, forms a substantially fixed point of rotation during cutting and a stop when the cutting angle (α) is reached, for which purpose the guide member (F) has a recess-like indentation (B), at least on the side against which the fingertip abuts, which indentation causes an increased rotational resistance of the scissors, sensed by touch, when the cutting angle (α) is reached.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Scissors according to claim 4, characterised in that the guide member (F) is configured as a rotationally symmetrical pin, the cross-section of which is at the minimum in its central region, to form the recess-like indentation (B).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Scissors according to claim 4 or 5, characterised in that the guide member (F) is secured on the scissors by means of a screw (P).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Scissors according to claim 6, characterised in that the screw (P) forms the axis of rotation (Y-Y) of the two scissor blades.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Method according to one of claims 1 to 3, having scissors according to claim 4, characterised by the following method steps:
<claim-text>a) taking hold of the hair strand (H1), which is to be cut to length, with one hand (A) with extended fingers,<!-- EPO <DP n="10"> --></claim-text>
<claim-text>b) positioning the opened scissors on the upper side of one hand (A), the guide member (F) pressing against a fingertip,</claim-text>
<claim-text>c) cutting into the hair strand (H1) with uniform rotation of the scissors according to the desired cutting radius (R) of the cut as far as the cutting angle α and, when this is reached, a fingertip of the hand (A) forms a stop for the guide member (F), and</claim-text>
<claim-text>d) removing the scissors and repeating on adjacent hair strands (H2...H5).</claim-text></claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claims id="claims03" lang="fr">
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Procédé pour couper les cheveux afin d'obtenir des coiffures frisées ou ondulées avec des phases de procédé suivantes, réalisées successivement sur des mèches de cheveux adjacentes (H1 ... H5) :
<claim-text>a) Saisie d'une mèche de cheveux (H1) entre les doigts d'une main, à peu près perpendiculairement à l'allure des cheveux parallèles,</claim-text>
<claim-text>b) Introduction des ciseaux ouverts par l'autre main, en oblique ou perpendiculairement à la direction de la mèche de cheveux (H1),</claim-text>
<claim-text>c) Coupe dans la mèche de cheveux (H1) avec une rotation simultanée et régulière des ciseaux autour d'un axe, perpendiculairement au plan formé par la mèche de cheveux (H1) jusqu'à un angle de coupe (α), de sorte qu'il en résulte une coupe en forme d'arc d'un rayon de courbure (R) essentiellement égal,</claim-text>
<claim-text>d) Répétition sur les mèches de cheveux adjacentes (H2 ... H5), de sorte qu'il en résulte une image de coupe essentiellement en dents de scie sur toute la largeur des cheveux (figure 1).</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Procédé suivant la revendication 1, caractérisé en ce que la pointe (S1 ... S4), sur la mèche de cheveux (H1 ... H5) perpendiculairement adjacente, est respectivement choisie plus haute ou plus basse, de sorte qu'une image de coupe dégradée est obtenue en supplément (figure 4).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Procédé suivant l'une des revendications 1 et 2, caractérisé en ce que des mèches de cheveux adjacentes (H1 ... H5) sont mises à longueur avec une pointe alternant périodiquement (figure 5).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Ciseaux pour la réalisation du procédé suivant l'une des revendications précédentes, caractérisés par un élément de guidage (F) dépassant perpendiculairement au plan des<!-- EPO <DP n="12"> --> ciseaux dans la zone de l'axe de rotation, cet élément formant, avec l'un des doigts de la main (A) qui maintient la mèche de cheveux (H) à couper, un point de rotation essentiellement stationnaire lors de la coupe et une butée lors de l'obtention de l'angle de coupe (α), l'élément de guidage (F) présentant, au moins sur le côté sur lequel s'applique le bout de doigt, une anfractuosité (B) en forme d'auge qui provoque une résistance à la rotation accrue des ciseaux, détectable au toucher, lorsque l'angle de coupe (α) est atteint.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Ciseaux suivant la revendication 4, caractérisés en ce que l'élément de guidage (F) est réalisé sous forme de pivot à symétrie de révolution, dont la section transversale est minimale dans sa zone centrale pour former l'anfractuosité (B) en forme d'auge.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Ciseaux suivant l'une des revendications 4 et 5, caractérisés en ce que l'élément de guidage (F) est fixé sur les ciseaux au moyen d'une vis (P).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Ciseaux suivant la revendication 6, caractérisés en ce que la vis (P) forme l'axe de rotation (Y - Y) des deux lames de ciseaux.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Procédé suivant l'une des revendications 1 à 3 avec des ciseaux suivant la revendication 4, caractérisé par des phases de procédé suivantes :
<claim-text>a) Saisie de la mèche de cheveux (H1) à mettre à longueur par l'une des mains (A), avec des doigts tendus,</claim-text>
<claim-text>b) Application des ciseaux ouverts sur la face supérieure de l'une des mains (A), l'élément de guidage (F) butant sur un bout de doigt,</claim-text>
<claim-text>c) Coupe de la mèche de cheveux (H1) avec une rotation régulière des ciseaux suivant le rayon souhaité (R) de la coupe jusqu'à l'angle de coupe (α), à l'obtention duquel un<!-- EPO <DP n="13"> --> bout de doigt de la main (A) forme une butée pour l'élément de guidage (F), et</claim-text>
<claim-text>d) Retrait des ciseaux et répétition sur les mèches de cheveux adjacentes (H2 ... H5).</claim-text></claim-text></claim>
</claims><!-- EPO <DP n="14"> -->
<drawings id="draw" lang="de">
<figure id="f0001" num=""><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="102" he="222" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="15"> -->
<figure id="f0002" num=""><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="152" he="188" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="16"> -->
<figure id="f0003" num=""><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="92" he="223" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="17"> -->
<figure id="f0004" num=""><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="98" he="164" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0005" num=""><img id="if0005" file="imgf0005.tif" wi="157" he="207" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="19"> -->
<figure id="f0006" num=""><img id="if0006" file="imgf0006.tif" wi="130" he="148" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="20"> -->
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