[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Zentralblock eines vorgesteuerte Sitz- und/oder
Kolbenventile aufweisenden Ventilsystems, der sowohl eine vorzugsweise genormte Anschlußschnittstelle,
als auch eine Pilotventilschnittstelle zur Aufnahme eines Pilotventils aufweist, und
der eine Pump- (P), eine Tank- (T), eine erste Arbeitsleitung (A), eine zweite Arbeitsleitung
(B), eine erste Steuerleitung x und eine zweite Steuerleitung y aufweist, und in dem
vier Ventilaufnahmen zur Aufnahme von je einer Ventileinheit (C
1, C
2, C
3, C
4) angeordnet sind.
[0002] Ventilsysteme mit vorgesteuerten Sitz- und/oder Kolbenventilen und mit einem derartigen
Zentralblock sind beispielsweise aus der DE-OS 36 04 410, der GB 2,212,220 A oder
der EP 0 473 030 A1 bekannt.
[0003] Aus der DE-OS 36 04 410 ist ein hydraulischer Steuerblock mit einem Pilotventil,
einem vier Wegeventil, welches durch das Pilotventil vorgesteuert wird, einem Druckminderer,
einem Rückschlagventil und einem Drosselrückschlagventil bekannt. Dabei ist jedes
der vorgenannten Elemente in einem eigenständigen Gehäuseblock aus Gußeisen untergebracht
und nur über entsprechende Hydraulikleitungen mit den anderen Gehäuseblöcken verbunden.
[0004] Aus der GB 2,212,220 A oder der EP 0 473 030 A1 ist ein proportional vier Wegeventil
mit vorgesteuerten Sitzventilen bekannt, welches wie das vier Wegeventil der DE-OS
36 04 410 in einem speziell hierfür aus Eisen gegossenem Gehäuseblock untergebracht
ist. Dieser nachfolgend als Zentralblock bezeichnete Gehäuseblock zur Aufnahme der
Ventileinheiten ist mit Hydraulikleitungen durchsetzt, die die vier im Zentralblock
angeordneten Ventileinheiten hydraulisch miteinander verbinden.
[0005] Als Ventileinheiten werden fertigungsoptimierte Sitz- oder kombinierte Kolben-Sitzventile
eingesetzt, die in entsprechende im Zentralblock vorgesehene Ventilaufnahmen einsetzbar
sind. Diese Ventile werden dann mit einem im Zentralblock verschraubten Deckel fixiert.
An diese Ventile können nun je nach Einsatzgebiet weitere Komponenten, zum Beispiel
ein Rückschlagventil, eine elektro-magnetische Proportionalsteuerung oder dergleichen,
und/oder weitere Ventile angebracht werden. Derartige Ventileinheiten werden als sogenannte
Cartridge (Cartridge-Technik) bezeichnet.
[0006] Die Unterseite des Steuerblocks (DE 36 04 410), bzw. die Unterseite des Zentralblocks
(EP 0 473 030) ist als Anschlußschnittstelle ausgebildet und hat ein nach DIN 24340
genormtes Bohrbild, so daß der Steuerblock bzw. der Zentralblock an nahezu jedes neue
und bestehende Hydrauliksystem angeschlossen werden kann.
[0007] Die im Zentralblock untergebrachten Ventile können auf verschiedene Art miteinander
verbunden werden. Hierzu werden die Ventile nach den Gesetzen der Logik durch "und",
"oder" oder "nicht und" Verknüpfungen miteinander verbunden. Durch Auswahl geeigneter
Ventileinheiten (Cartridges) und durch geeignetes Kombinieren der Ventileinheiten
können somit Hydraulikschaltungen für nahezu alle Anwendungen realisiert werden.
[0008] Für jede Anwendung ist eine andere Verknüpfung der Ventile erforderlich, so daß für
jede Anwendung ein eigener Zentralblock mit für die jeweilige hydraulische Schaltung
spezifischen Hydraulikverbindungen gegossen werden muß, was hohe Fertigungskosten
zur Folge hat. Durch die Tatsache, daß die Verbindungsleitungen mitunter schräg, diagonal
oder verwinkelt verlaufen, müssen diese in Form eines Kernes beim Gießen miteingearbeitet
werden, wodurch die Fertigung eines derartigen Zentralblockes weiter verteuert wird.
[0009] Aufgrund der Tatsache, daß für jede Anwendung ein eigener Zentralblock hergestellt
werden muß, wird auch die Lagerhaltung und die Vorhaltung von Ersatzzentralblöcken
sehr kostenaufwendig.
[0010] Beim Einsatz dieser Ventilsysteme beispielsweise bei Kunststoffspritzmaschinen oder
bei Industrierobotern kann es vorkommen, daß nach einiger Zeit ein andere Anwendungsfall
zum Einsatz kommt, so daß eine geänderte hydraulische Schaltung in der Kunststoffspritzmaschine
oder im Industrieroboter eingesetzt werden muß. In diesem Fall muß der gesamte Zentralblock
ausgetauscht werden und gegen einen neuen ersetzt werden, so daß sehr hohe Material-
und Montagekosten entstehen.
[0011] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, einen Zentralblock
eines vorgesteuerte Sitz- und/oder Kolbenventile aufweisenden Ventilsystems zu schaffen,
der universell für beliebig viele hydraulische Schaltungen eingesetzt werden kann
und dessen hydraulische Schaltung in einfacher Weise veränderbar ist.
[0012] Als technische Lösung dieser Aufgabe wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, einen Zentralblock
eines vorgesteuerte Sitz- und/oder Kolbenventile aufweisenden Ventilsystems der eingangs
genannten Art dahingehend weiterzubilden, daß sich der Zentralblock aus einem Mittelblock
und zwei lösbar daran befestigten Ventilblöcken zusammensetzt, wobei der Mittelblock
zwei Ventilseiten mit je einer Ventilblockschnittstelle zur Aufnahme je eines Ventilblockes
umfaßt, und wobei jeder Ventilblock zwei Ventilaufnahmen aufweist, und daß die Steuerleitungen
x und y derart angeordnet sind, daß jede Ventileinheit über ein an der Pilotventilschnittstelle
anbringbares Pilotventil ansteuerbar ist.
[0013] Ein nach dieser technischen Lehre ausgebildeter Zentralblock hat den Vorteil, daß
nur ein einziger Mittelblock hergestellt werden braucht, an dem der für den jeweiligen
Anwendungsfall geeignete Ventilblock mit den dazugehörigen Ventileinheiten (Cartridges)
angebaut wird. Derartige Ventileinheiten sind als fertigungsoptimierte Einschraubventile
(Cartridge-Technik) ausgeführt, die eine einfache und schnelle Montage ermöglichen.
An diese Ventile können nun weitere Komponenten, zum Beispiel ein Rückschlagventil,
eine elektromagnetische Proportionalsteuerung oder dergleichen, und/oder weitere Ventile
angebracht werden.
[0014] Auch ist es möglich das Pilotventil in eine oder mehrere Steuerkomponenten zu zerlegen,
die an dem jeweiligen Ventil angebracht werden und dieses direkt vorsteuern. In diesem
Fall wird das Pilotventil durch die Steuerkomponenten ersetzt und die Steuerleitungen
werden nicht mehr im Zentralblock angeordnet, sondern extern direkt von der Steuerkomponente
zum Ventil geführt.
[0015] Mit der vorliegenden Erfindung ist es möglich, mit einem einzigen Mittelblock, vorzugsweise
acht verschiedenen Ventilblöcken und geeigneten Cartridgen ein System zu schaffen,
mit dem nahezu sämtliche im Stand der Technik bekannten 3, 4 oder 5 Wege Ventile realisiert
werden können. Dies ist deshalb möglich weil durch Kombination des Mittelblocks mit
den jeweils geeigneten Ventilblöcken ein die jeweils gewünschte hydraulische Schaltung
aufweisender Zentralblock geschaffen werden kann. Diese hydraulische Schaltung unterliegt
ähnlichen Gesetzmäßigkeiten wie eine elektronische Schaltung.
[0016] Hierdurch braucht nicht mehr für jeden Zentralblock ein eigenes Gußwerkzeug erstellt
werden, sondern ein einziges Gußwerkzeug zur Herstellung des Mittelblocks ist für
alle Anwendungen ausreichend.
[0017] Somit hat ein nach dieser technischen Lehre ausgebildeter Zentralblock den Vorteil,
daß mit einem einzigen Mittelblock und nur wenigen Ventilblöcken nahezu jede beliebige
hydraulische Schaltung realisierbar ist. Folglich sind die Herstellungs- und die Lagerkosten
des erfindungsgemäßen Zentralblocksystem deutlich niedriger, da die universell einsetzbaren
Mittel- und Ventilblöcke in größeren Stückszahlen gefertigt werden können und da die
für die spezifische hydraulische Schaltung bislang erorderliche Einzelanfertigung
entfällt.
[0018] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß der aus
zwei Ventilblöcken und einem Mittelblock zusammengesetzte, erfindungsgemäße Zentralblock
kleiner ausgebildet werden kann, als die bekannten Zentralblöcke. Hierdurch wird der
Zentralblock leichter und kostengünstiger, da er weniger Material benötigt. Außerdem
ist der kleinere und leichtere Zentralblock einfacher zu montieren.
[0019] Noch ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung besteht darin, daß die
Ventilblöcke mit der oder den jeweils gewünschten Ventileinheit(en) (Cartridges) an
den Mittelblock angeschraubt werden können. Bei geänderten Anforderungen an die hydraulische
Schaltung kann durch Austauschen eines oder beider Ventilblöcke eine neue hydraulische
Schaltung geschaffen werden, ohne daß ein neuer Zentralblock gegossen bzw montiert
werden braucht, was zu einer deutlichen Kostensenkung führt.
[0020] In einer bevorzugten Ausführungsform sind die Ventileinheiten C
1, C
2, C
3, C
4 über die Hydraulikleitungen derart miteinander verbunden, daß durch Umkehrung der
Strömungsrichtung in den Hydraulikleitungen auch die Ventileinheiten C
1, C
2, C
3, C
4 in umgekehrter Richtung durchströmt werden. Hierdurch wird ein universeller Aufbau
des Mittelblockes und der Ventilblöcke erreicht, so daß ein und derselbe Mittelblock
durch den Einsatz von intelligenten Schaltungen für viele verschiedene hydraulische
Anwendungen eingesetzt werden kann. Folglich kann ein und derselbe Zentralblock für
verschiedene Anwendungen und verschiedene hydraulische Schaltungen eingesetzt werden,
ohne daß er umgerüstet werden braucht. Dies senkt die Lagerhaltungs- und die Montagekosten
weiter. Auch werden hierdurch die Standzeiten der betroffenen Maschine deutlich redurziert.
[0021] In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform sind die Ventileinheiten diagonal ansteuerbar.
Hierdurch können zwei Ventileinheiten hydraulisch miteinander verknüpft werden.
[0022] In einer anderen, bevorzugten Weiterbildung des erfindungsgemäßen Zentralblockes
ist der Mittelblock in zwei unterschiedliche Abschnitte unterteilt ist. Dabei ist
die Pump- (P) und die Tankleitung (T) in einem hinteren Abschnitt des Mittel-blocks
angeordnet, während die Arbeitsleitungen (A) und (B) in einem vorderen Abschnitt des
Mittelblocks angeordnet sind. Durch diese räumliche Trennung der hydraulischen Leitungen
wird die Fertigung, insbesondere das Giessen des Mittelblock erleichtert, da weniger
komplizierte Giesskerne eingesetzt werden können.
[0023] In einer bevorzugten Weiterbildung sind die Pump- (P), die Tank- (T) und/oder die
Arbeitsleitungen (A, B) teilweise senkrecht und teilweise parallel zur Anschlußseite
angeordnet.
[0024] Diese senkrechte bzw. parallele Anordnung der hydraulischen Leitungen hat den Vorteil,
daß die Leitungen nicht mehr, bzw. nicht mehr alle, mittels eines Kernes in den Mittelblock
mit eingegossen werden brauchen, sondern daß es nunmehr möglich ist, die Leitungen
nachträglich, zum Beispiel durch Bohren, einzuarbeiten.
[0025] Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß gegebenenfalls nachträglich durch Bohren
weitere Kanäle weitere Leitungen angebracht werden können.
[0026] Noch ein weiterer Vorteil besteht darin, daß durch die kurzen Wege und die meist
geradlinige Leitungsführung so gut wie kein Druckverlust und so gut wie keine Hysterese
auftritt.
[0027] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist der hauptsächlich als Fluidverteiler eingesetzte
Mittelblock erfindungsgemäß so aufgebaut, daß er eine Anschlußseite, eine linke, eine
rechte Ventilseite und eine Pilotventilseite aufweist. Dabei führt jeweils eine Pump-
(P) und eine Tankleitung (T) von der als Anschlußschnittstelle ausgebildeten Anschlußseite
zu jeder der beiden als Ventilblockschnittstellen ausgebildeten Ventilseiten, und
die Arbeitsleitung A führt von der Anschlußschnittstelle zur linken Ventilseite, während
die Arbeitsleitung B zur rechten Ventilseite führt.
[0028] Hierdurch ist es möglich, beide Ventilblöcke an die Pump- (P) und an die Tankleitung
(T) anzuschließen, und daß die beiden linken Ventileinheiten die Arbeitsleitung A
steuern, während die beiden rechten Ventileinheiten die Arbeitsleitung B steuern.
Durch die Auswahl geeigneter Ventileinheiten und deren Steuerung ist es somit möglich,
nahezu jede hydraulische Schaltung zu erzeugen.
[0029] Um die für den jeweiligen Anwendungsfall erforderliche hydraulische Schaltung zu
erzeugen, wird der erfindungsgemäß ausgebildete Mittelblock mit zwei für die jeweilige
Anwendung geeigneten Ventilblöcken kombiniert. Um nahezu sämtliche hydraulischen Schaltungen
zu realisieren sind nur wenige unterschiedliche Typen von Ventilblöcken notwendig,
wie in der Figurenbeschreibung näher beschrieben werden wird. Hierbei haben alle Ventilblöcke
eine mit der Ventilblockschnittstelle des Mittelblocks kompatible Schnittstelle.
[0030] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weisen die beiden Ventilblockschnittstellen
des Mittelblockes identische Bohrbilder auf. Dies hat den Vorteil, daß die Ventilblöcke,
je nach Anwendungsfall, sowohl an der linken, als auch an der rechten Ventilseite
anbrinbar sind. Hierdurch wird die Zahl der benötigten Ventilblöcke gering gehalten,
was zu einer weiteren Kostensenkung führt.
[0031] In einer weiteren, bevorzugten Weiterbildung weisen die Ventilblockschnittstellen
punksymetrisch ausgebildete Bohrbilder auf. Hierdurch wird erreicht, daß die Ventilblöcke
auch nach drehen um 180° um ihre Mittelachse wieder an derselben Ventilseite angebracht
werden können, wodurch die Anzahl der benötigten Ventilblöcke weiter verringert werden
kann.
[0032] In einer anderen, bevorzugten Ausführungsform sind am Ventilblock Befestigungsvorrichtungen
vorgesehen, mit denen weitere Ventile oder andere Komponenten am Ventilblock befestigt
werden können. Dies ist zum Beispiel dann vorteilhaft, wenn zusätzlich zum Sitzventil
noch ein Rückschlagventil, ein Wegaufnehmer und/oder ein zweites Ventil anzubringen
ist.
[0033] Beispielsweise ist für ein Einspritzsystem einer Kunststoffmaschine ein Ventilblock
als Zwei-Wege-Mengenregler ausgebildet, während der andere Ventilblock eine Pressen-Sicherheitssteuerung
aufweist. Erst durch die Kombination der beiden Ventilblöcke mit dem Mittelblock entsteht
ein Einspritzsystem für eine Kunststoffmaschine.
[0034] In einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform sind die zu der Tank- (T) und/oder
Pumpleitung (P) führenden Anschlußleitungen innerhalb des Ventilblockes so angeordnet,
daß sie außerhalb der Ventilebene in die Mittelblockschnittstelle münden, während
die anderen, zu den Arbeitsleitungen führenden Anschlußleitungen und die die Ventile
verbindenen Anschlußleitungen innerhalb der Ventilebene angeordnet sind. Hierdurch
werden die Anschlußleitungen, ähnlich wie beim Mittelblock, in zwei verschiedenen
Ebenen bzw. Abschnitten angesiedelt. Dabei sind die Arbeitsleitungen innerhalb der
Ventilebene angelegt, so daß einerseits kurze Wege entstehen und andererseits wenig
bzw. teilweise sogar gar keine Krümmung erforderlich ist, so daß diese Anschlußleitungen
einfach zu erzeugen sind.
[0035] Als weitere technische Lösung der oben genannten Aufgabe wird erfindungsgemäß ein
Ventilblock eines vorgesteuerte Sitz- und/oder Kolbenventile aufweisenden zwei oder
drei Wegeventils vorgeschlagen, bei dem im Ventilblock genau eine Tank- und eine Pumpleitung
vorgesehen ist, wobei die Tankleitung in die erste Ventilaufnahme und die Pumpleitung
in die zweite Ventilaufnahme mündet.
[0036] In einer bevorzugten Weiterbildung sind die Ventilaufnahmen über Anschlußleitungen
entweder direkt oder über eine Arbeitsleitung A oder B miteinander verbunden sind.
Dabei werden die Ventile mal von der Seite oder mal von unten angeströmt, so daß mit
wenigen Ventilblöcken sämtliche möglichen hydraulischen Schaltungen realisiert werden
können.
[0037] In einer bevorzugten Weiterbildung sind die Anschlußleitungen über Ergänzungsleitungen
mit der gewünschten Arbeitsleitung verbindbar sind, wobei die Ergänzungsleitungen
nachträglich am Ventilblock anbringbar sind.
[0038] Durch diese erfindungsgemäßen Ventilblöcke ist es möglich, mit nur wenigen Ventilblöcken,
die kostengünstig in hohen Stückzahlen gefertigt werden können, beliebige hydraulische
Schaltungen aufzubauen. Dies kann entweder dadurch geschehen, daß ein einzelner Ventilblock
mit geeigneten Ventileinheiten (Cartridges) zu einem 2 oder 3 Wegeventil aufgebaut
wird oder daß zwei Ventilblöcke mit entsprechenden Ventileinheiten (Cartridges) an
einen Mittelblock montiert werden, um ein 3, 4 oder 5 Wegeventil aufzubauen.
[0039] In noch einer weiteren, bevorzugten Ausführungsform sind im Mittelblock und in den
Ventilblöcken sogenannte Blindtaschen vorgesehen, d, h. die hydraulischen Leitungen
sind einseitig verschlossen. Erst wenn feststeht, welche Leitung (P, T, A, B, x, y)
für die jeweilige Schaltung benötigt wird, wird diese beispielweise durch aufbohren
geöffnet.
[0040] Dies hat den Vorteil, daß ein derartiger Mittel- oder Ventilblock universell einsetzbar
ist, denn ein und derselbe Block kann für beliebige Schaltungen verwendet werden.
[0041] Weitere Vorteile des erfindungsgemäßen Zentralblockes ergeben sich aus der Beschreibung
der Ausführungsformen und der beigefügten Zeichnung. Ebenso können die vorstehend
genannten und die noch weiter aufgeführten Merkmale erfindungsgemäß jeweils einzeln
oder in beliebigen Kombinationen miteinander verwirklicht werden. Die erwähnten Ausführungsformen
sind nicht als abschließende Aufzählung zu verstehen, sondern haben vielmehr beispielhaften
Charakter. Ausführungsformen der Erfindung sind in den Figuren 1 bis 14 der Zeichnungen
dargestellt und werden im folgenden näher erläutert.
- Fig. 0
- zeigt eine Prinzipdarstellung einer bekannten hydraulischen Schaltung;
- Fig. 1
- zeigt eine Frontansicht eines erfindungsgemäßen Mittelblocks mit den dazugehörigen
Schnittstellen;
- Fig. 2a
- zeigt einen Schnitt durch den vorderen Abschnitt des Mittelblocks gemäß Fig. 1 entlang
Linie IIa - IIa in Fig. 1;
- Fig. 2b
- zeigt einen Schnitt durch den hinteren Abschnitte des Mittelblocks gemäß Fig. 1 entlang
Linie IIb-IIb in Fig. 1;
- Fig. 2c
- zeigt den Mittelblock gemäß Fig. 1 von unten;
- Fig. 3 und 4
- zeigen zwei verschiedene Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen, hydraulischen
Zentralblocks;
- Fig. 5 bis 12
- zeigen verschiedene Ventilblöcke, die mit dem Mittelblock gemäß Fig. 1 kompatibel
sind;
- Fig. 13
- zeigt ein Wegeventil mit zwei Ventileinheiten;
- Fig. 14
- zeigt das Schaltbild des Wegeventils gemäß Fig. 13.
[0042] Die einzelnen Figuren der Zeichnung zeigen den erfindungsgemäßen Gegenstand teilweise
stark schematisiert und sind nicht maßstäblich zu verstehen. Dabei sind die Gegenstände
der einzelnen Figuren teilweise stark überproportional vergrößert dargestellt, damit
ihr Aufbau besser gezeigt werden kann.
[0043] In Figur
0 ist eine Prinzipskizze eines hydraulischen Steuerblocks mit einer bekannten hydraulischen
Schaltung mit vier Ventileinheiten C
1, C
2, C
3, C
4 dargestellt. In der erfindungsgemäßen Ausgestaltung sind die vier Ventileinheiten
C
1, C
2, C
3, C
4 in zwei Ventilblöcken angeordnet, die an einem Mittelblock befestigt sind, wie nachfolgend
näher beschrieben wird. Die in dieser Prinzipskizze schematisch dargestellten hydraulischen
Leitungen sind im Mittelblock und in den Ventilblöcken verwirklicht und schaffen hydraulische
Verbindungen zwischen den einzelnen Ventilen.
[0044] In den Figuren
1 und
2a bis
2c ist eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Mittelblocks
2 dargestellt. Der Mittelblock
2 umfaßt eine Anschlußseite
4, eine linke Ventilseite
6, eine Pilotventilseite
8 und eine rechte Ventilseite
10. Alle Seiten des Mittelblocks
2 sind mit Schnittstellen versehen, so daß der Mittelblock
2 mit anderen Komponenten verbunden werden kann. An der Anschlußseite
4 ist eine Anschlußschnittstelle
12 und an der Pilotventilseite
12 ist eine Pilotventilschnittstelle
13 ausgebildet, die beide ein gemäß DIN 24 340 genormtes Bohrbild aufweisen. Der hier
abgebildete Mittelblock
2 ist für ein Hydrauliksystem mit einer Nenngröße von 16 mm ausgelegt und kann durch
seine genormte Anschlußschnittstelle
12 problemlos an entsprechende Hydrauliksysteme angeschlossen werden.
[0045] In anderen, nicht dargestellten Ausführungsformen ist der Mittelblock
2 für Hydrauliksysteme mit einer Nennweite von 6 mm, 10 mm, 25 mm, 32 mm oder 50 mm
ausgelegt und weist die für die jeweilige Nennweite entsprechende Anschlußschnittstelle
12 gemäß den DIN 24 340 auf.
[0046] Die Pilotventilschnittstelle
13 hingegen ist für alle Ausführungsformen gleich und entspricht dem Bohrbild der DIN
24340 für NG 06.
[0047] Der Mittelblock
2 wird quasi als Fluidverteiler eingesetzt, denn mit seiner Pumpleitung
P, seiner Tankleitung
T, seinen beiden Arbeitsleitungen
A und
B und den (in Figur 1 nicht dargestellten) Steuerleitungen
x und
y wird das aus den entsprechenden Leitungen des Hydrauliksystems kommende bzw. abfliessende
Fluid zu den jeweiligen Ventilen verteilt. In diesen Ausführungsformen weist der Mittelblock
2 zusätzlich noch Steuerleitungen
14 auf, durch die ein an der Pilotventilseite
8 angebrachtes Pilotventil die anderen Ventile steuern kann.
[0048] Die Leitungen innerhalb des Mittelblocks
2 befinden sich in zwei verschiedenen Abschnitten bzw. Ebenen: einem vorderen Abschnitt
16 und einem hinteren Abschnitt
20. In dem vorderen Abschnitt
16 verlaufen die Arbeitsleitungen
A und
B, wobei die Arbeitsleitung
A die Anschlußschnittstelle
12 mit einer Ventilblockschnittstelle
22 der linken Ventilseite
6 verbindet, während die Arbeitsleitung
B die Anschlußschnittstelle
12 mit der Ventilblockschnittstelle
24 der rechten Ventilseite
10 verbindet. Dabei verlaufen die Längsachsen der jeweiligen Leitung nicht in einer
Ebene, sondern leicht beabstandet zueinander. Wie Fig.
2c zu entnehmen ist, verlaufen die gestrichelt dargestellten horizontalen Segmente
25 der Hydraulikleitung
P, T, A und
B leicht versetzt gegenüber den vertikal verlaufenden Segmenten
P, T, A und
B, befinden sich jedoch innerhalb desselben Abschnittes
16 bzw.
20.
[0049] Im Bohrbild
26, 28 der Ventilblockschnittstellen
22, 24 sind je zwei Anschlüsse
A bzw.
B zu der jeweiligen Arbeitsleitung
A bzw.
B (siehe Fig.
2a).
[0050] Die Steuerleitungen
14 verlaufen ausgehend von der Anschlußseite
4 hin zur Pilotventilseite
8 und verbinden die rechte und die linke Ventilseite
6, 10 mit der Anschlußseite
4 und der Pilotventilseite
8, jedoch verlaufen die Steuerleitungen
14 dabei nicht in einem der Abschnitte
16 oder
20, sondern sie verlaufen unregelmäßig innerhalb des Mittelblockes
2.
[0051] In dem hinteren Abschnitt
20 (siehe Fig.
2b) verläuft sowohl die Tank-
T als auch die Pumpleitung
P. Beide Leitungen verbinden die Anschlußseite
4 mit jeder der beiden Ventilseiten
6, 10 und verlaufen ebenso wie die Arbeitsleitungen
A, B teilweise senkrecht und teilweise parallel zur Anschlußseite
4.
[0052] Die Tank-
T und die Pumpleitung
P verlaufen zwar im wesentlichen innerhalb des hinteren Abschnittes
20, jedoch muß die Tankleitung
T an der Stelle, an der sie auf die Pumpleitung
P trifft um diese herumgelenkt werden, so daß sie an dieser Stelle aus dem hinteren
Abschnitt
20 ein wenig herausführt.
[0053] Die Bohrbilder
26, 28 der Ventilblockschnittstelle
22, 24 sind identisch, so daß ein in der Fig.
1 nicht dargestellter Ventilblock wahlweise an der linken
6 oder an rechten Ventilseite
10 angebracht werden kann.
[0054] In der Fig.
1 sind die Steuerleitungen
14 nicht dargestellt, um die Abbildung übersichtlicher gestalten zu können.
[0055] In den Figuren
3 und
4 sind zwei Ausführungsbeispiele eines erfindungsgemäßen Ventilsystems dargestellt,
bei denen der als Fluidverteiler eingesetzte Mittelblock
2 identisch ausgebildet ist.
[0056] In der ersten Ausführungsform gemäß Figur
3 ist sowohl an der rechten Ventilseite
10, als auch an der linken Ventilseite
6 jeweils ein Ventilblock
70 angebracht, dessen Ventile
30 als Sitzventile ausgeführt sind. Dabei sind die Ventilblöcke
70 derart mit einer Anschlußleitung
72 verbunden, daß die Ventile
30 in Serie geschaltet sind. An die Ventile
30 sind elektromagnetische Proportionalsteuerungen
31 angebracht, um kontrolliert öffnen und schließen zu können. Das Ventil
30 zusammen mit der Proportionalsteuerung
31 ist als vorgefertigte Ventileinheit (Cartridge) erhältich. Diese Cartridge braucht
dann nur noch in die entsprechende Ventilaufnahme
34 eingesteckt zu werden.
[0057] Ein mit einem derartige Wegeventil versehener Steuerblock kommt ohne ein Pilotventil
aus und wird vornehmlich bei Maschineneinrichtungen mit hängenden Lasten eingesetzt,
die sehr dicht sein müssen. Solche Maschineneinrichtungen sind beispielsweise Krane,
Pressen oder Feuerwehrleitern.
[0058] In der in Figur
4 dargestellten Ausführungsform sind am Mittelblock
2 zwei Ventilblöcke
50 angebracht, deren Ventile
33 eine Parallelschaltung aufweisen. In dieser Ausführungsform ist an der Pilotventilseite
8 des Mittelblocks
2 ein Pilotventil
32 angeschlossen, welches über die Steuerleitungen
14 die einzelnen, in den Ventilblöcken
50 angebrachten Ventile
33 steuert. An den Rückseiten der Ventile
33 sind hydrostatisch gesteuerte Rückschlagventile
35 angebracht, so daß jede in den Ventilaufnahmen
34, 36 angebrachte Ventileinheit (Cartridge) aus dem Ventil
33 und dem Rückschlagventil
35 besteht und in der Basisfunktion ein 2/2 Wege Ventil eines Logikelementes bildet.
[0059] Ein Wegeventil gemäß Fig.
4 wird ebenfalls bei Maschinen mit hängenden Lasten eingesetzt, ist jedoch nicht absolut
dicht, so daß es vorwiegend zur Steuerung von rotatorischen Antrieben (hydrostatischer
Motor) und translatorischen Antrieben (hydrostatischer Zylinder) jeweils mit Haltefunktion
eingesetzt wird.
[0060] Die beiden in Figur
3 und Figur
4 dargestellten Ausführungsformen haben lediglich beispielhaften Charakter. Vielmehr
ist es durchaus möglich, beliebige Ventile und Ventilblöcke in beliebigen Kombinationen
am Mittelblock
2 anzubringen. Dies schließt auch das Pilotventil
32 ein. Dabei ist es auch möglich, zwei verschiedene Ventilblöcke am Mittelblock
2 anzubringen.
[0061] In den Figuren
5 bis
12 sind verschiedene Ventilblöcke
50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120 dargestellt, die alle mit dem Mittelblock
2 kompatibel sind. Alle Ventilblöcke
50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120 besitzen zwei Ventilaufnahmen
34, 36, in die ein Ventil einsteckbar ist. Diese Technik ist als Cartridge-Technik hinlänglich
bekannt. Die Steuerleitungen
x, y sind hier nicht dargestellt, um die Abbildung übersichtlicher zu gestalten.
[0062] Darüber hinaus weist jeder Ventilblock
50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120 nicht dargestellte Befestigungsvorrichtungen zur Aufnahme weiterer Ventile, elektromagnetischer
Proportionalsteuerungen, Wegnehmer, Vorsteuereinrichtungen oder dergleichen auf.
[0063] Die Ventilaufnahmen
34, 36 sind achsparallel angeordnet und befinden sich in einer senkrecht zur Mittelblockschnittstelle
38 angeordneten Ventilebene
40.
[0064] Die Ventilblöcke
50, 60, 70, 80, 90, 100 weisen zumindest eine Pump-
42' und eine Tankanschlußleitung
42 auf, die einen durch das Ventil
30, 33 und die Ventilaufnahme
34, 36 gebildeten Ventilraum
44 mit der Tank- (
T) oder Pumpleitung (
P) verbindet. Diese Pump- und Anschlußleitung
42, 42' ist nicht in der Ventilebene
40 angesiedelt, sondern führt von der Ventilebene
40 in eine dem hinteren Abschnitt
20 entsprechende Ebene. Die Ventilebene
40 entspricht dabei dem vorderen Abschnitt
16.
[0065] Die Ventilblöcke
110 und
120 weisen je eine Pump- und eine Tankanschlußleitung
42, 42' auf, die die Ventilspitze mit der Tank- (
T) oder Pumpleitung (
P) verbindet.
[0066] Der in Figur
5 dargestellte Ventilblock
40 weist eine Parallelschaltung der Ventileinheiten auf, wobei die von der Ventilaufnahme
34, 36 zur Mittelblockschnittstelle
38 führenden Arbeitsleitungen
52, 54 innerhalb der Ventilebene
40 angesiedelt sind.
[0067] Bei dem in Figur
6 dargestellten Ventilblock
60 sind die Ventileinheiten parallel verbunden geschaltet. Dieser Ventilblock
60 entspricht dem in Figur
5 dargestellten Ventilblock
50, weist jedoch zusätzlich einen Anschlußleitung
62 vom Ausgang der Ventilaufnahme
34 in den Ventilraum
46 der Ventilaufnahme
36 auf.
[0068] Der in Figur
7 dargestellte Ventilblock
70 entspricht dem in Figur
6 abgebildeten Ventilblock
60, außer daß der Ventilblock
70 keine Verbindung von der Ventilaufnahme
34 zur Arbeitsleitung
A bzw.
B aufweist.
[0069] Der in Figur
8 dargestellte Ventilblock
80 entspricht dem in Figur
7 dargestellten Ventilblock
70, jedoch mit spiegelverkehrter Ausgestaltung der Anschlußleitungen
82 und
84.
[0070] Bei dem in Figur
9 dargestellten Ventilblock
90 sind die Ventileinheiten ebenso wie in den Ventilblöcken
70 und
80 in Reihe geschaltet, jedoch erfolgt die Ansteuerung in dem Ventilblock
90 in einer Ventileinheit invers. Hierbei sind die Ausgänge der Ventilaufnahmen
34 und
36 durch eine Arbeitsleitung
92 verbunden, ohne daß eine Verbindung zu einer Arbeitsleitung
A bzw.
B existiert.
[0071] Der in Fig.
10 dargestellte Ventilblock
100 weist zwei parallel geschaltete Ventilaufnahmen
34, 36 auf, die durch eine Verbindungsleitung
102 miteinander verbunden sind.
[0072] Der in Figur
11 dargestellte Ventilblock
110 entspricht dem in Figur
7 dargestellten Ventilblock
70, jedoch führt die Pump- und die Tankleitung
42,
42' zur Spitze des Ventils und nicht zum Ventilraum.
[0073] Der in Figur
12 dargestellte Ventilblock
120 entspricht dem in Figur
10 dargestellten Ventilblock
100, jedoch führt die Pump/Tankleitung
42' zur Spitze des Ventils und nicht zum Ventilraum.
[0074] Alle in den Figuren
5 bis
12 abgebildeten Ventilblöcke
50 bis
120 können an die Ventilblockstelle
22, 24 des Mittelblocks
2 angeschlossen werden. Dabei wird die gerade nicht benötigte Leitung derart abgedichtet,
daß die Funktionsweise des hydraulischen Wegeventils als Ganzes nicht beeinträchtigt
wird und daß aus dem entsprechenden Anschluß kein Hydrauliköl herausleckt. Dieses
Abdichten erfolgt beispielsweise mit einem nicht dargestellten Stopfen, Verschluß
oder dergleichen.
[0075] Alle Ventilblöcke
50 bis
120 sind auch mit Steuerleitungen
(x, y) 14 ausgestattet, wie dies beispielhaft in den Figuren
2 und
4 dargestellt ist. In den anderen Figuren sind die Steuerleitungen nicht dargestellt,
um die Figur übersichtlicher zu gestalten.
[0076] Wie bereits oben ausgeführt wurde, kann durch Kombination des Mittelblocks
2 mit einem oder zwei Ventilblöcken
50 bis
120 und geeigneten, in die Ventilaufnahme
34, 36 eingebauten Ventileinheiten jede beliebige hydraulische Schaltung erzeugt werden.
Hierdurch wird das hydraulische Wegeventil in Modulbauweise kostengünstig herstellbar
und es besteht die Möglichkeit, die vorhandene hydraulische Schaltung zu einem beliebigen
Zeitpunkt durch eine andere hydraulische Schaltung zu ersetzen, indem man einzelne
Ventile und/oder einzelne Ventilblöcke durch andere ersetzt.
[0077] In den Fig.
13 und
14 ist ein hydraulischer Steuerblock mit lediglich zwei Ventileinheiten dargestellt.
Wie Fig.
13 zu entnehmen ist, umfaßt dieser Steuerblock einen Ventilblock
70 gemäß Fig.
7, an dem zwei Ventileinheiten mit je einem Vetnil
30 und einem Rückschlagventil
35 angebracht sind. Der Ventilblock
70 ist an einer Anschlußplatte
130 befestigt, an der auch die hydraulischen Leitungen
P, T, A, x und
y angeschlossen sind.
[0078] Ein derartiger "kleiner" Steuerblock mit nur zwei Ventileinheiten findet in hydraulischen
Anlagen vielfache Verwendung. In anderen, nicht dargestellten Ausführungsformen können
auch andere Ventilblöcke
50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120 eingesetzt werden, um einen kleinen Steuerblock zu schaffen. Die Auswahl des gewünschten
Ventilblockes hängt lediglich von den im einzelnen Anwendungsfall erforderlichen Schaltbedingungen,
da alle Ventilblöcke gemäß einem der Fig.
5 bis
12 kompatibel mit der Anschlußplatte
130 ausgebildet sind.
[0079] Bei allen Ventilblöcken führt die Pumpleitung
42' zur zweiten Ventilaufnahme
36, während die Tankleitung
42 mit der ersten Ventilaufnahme
34 verbunden ist. Hinzu kommt, daß die in den Figuren
6 bis
12 dargestellten Ausführungsformen die Ventilaufnahmen
34, 36 über Anschlußleitungen
52, 54, 62, 72, 84, 92, 102, 112, 122 direkt miteinander verbunden sind. In der Ausführungsform gemäß Figur
5 hingegen, sind die Ventilaufnahmen
34, 36 über die Arbeitsleitung
A oder
B miteinander verbunden.
[0080] In nicht dargestellten Ausführungsformen sind nachträglich Ergänzungsleitungen in
den Ventilblock
60, 70, 80, 90, 100, 110, 120 eingebohrt, die die jeweilige Anschlußleitung
52, 54, 62, 72, 84, 92, 102, 112, 122 oder die Ventilaufnahme
34, 36 mit der Arbeitsleitung
A oder
B verbinden.
[0081] Wie den Figuren zu entnehmen ist, sind die Hydraulikleitungen im Mittelblock und
in den Ventilblöcken so ausgelegt, daß bei Umkehrung der Strömungsrichtung auch die
Ventile umgekehrt durchströmt werden, so daß bei vorhandenen Blöcken unter Umständen
nur durch geändertes Schalten der Ventile eine neue hydraulische Schaltung für eine
neue Anwendung entsteht.
[0082] In einer nicht dargestellten Ausführungsform sind im Zentralblock neben den Steuerleitungen
x und
y auch noch Steuerleitungen
z1 und
z2 vorgesehen. Letztere dienen der hydraulischen Verbindung der Ventile mit externen
Vorrichtungen.
[0083] In einer anderen nicht dargestellten Ausführungsform sind im Mittelblock und in den
Ventilblöcken eine oder mehrere hydraulische Leitungen als Blindtaschen ausgebildet,
d. h. die entsprechende hydraulische Leitung ist nicht als Durchgangsleitung ausgebildet,
sondern sie ist einseitig verschlossen. Dabei werden die Pump-, die Tank-, die Arbeits-
und die Steuerleitungen ausgehend von der Anschlußschnittstelle durch den gesamten
verlegt, enden jedoch kurz vor jeweiligen Austrittsstelle, so daß eine dünne Wand
verbleibt, die stark genug ist, dem Betriebsdruck standzuhalten. Somit ensteht beispielsweise
ein Mittelblock, der für jede beliebige Schaltung einsetzbar ist, denn erst wenn feststeht,
welche Leitung zum Einsatz kommt, wird diese geöffnet, insbesondere aufgebohrt.
Bezugszeichenliste
[0084]
- 2
- Mittelblock
- 4
- Anschlußseite
- 6
- linke Ventilseite
- 8
- Pilotventilseite
- 10
- rechte Ventilseite
- 12
- Anschlußschnittstelle
- 13
- Pilotventilschnittstelle
- 14
- Steuerleitung
- 16
- vorderer Abschnitt
- 20
- hinterer Abschnitt
- 22
- Ventilblockschnittstelle
- 24
- Ventilblockschnittstelle
- 25
- Segmente
- 26
- Bohrbild
- 28
- Bohrbild
- 30
- Ventil
- 31
- elektromagn. Proportionalsteuerung
- 32
- Pilotventil
- 33
- Ventil
- 34
- Ventilaufnahme
- 35
- Rückschlagventil
- 36
- Ventilaufnahme
- 38
- Mittelblockschnittstelle
- 40
- Ventilebene
- 42
- Pump/Tankanschlußleitung
- 42'
- Pump/Tankanschlußleitung
- 44
- Ventilraum
- 46
- Ventilraum
- 50
- Ventilblock
- 52
- Anschlußleitung
- 54
- Anschlußleitung
- 60
- Ventilblock
- 62
- Anschlußleitung
- 70
- Ventilblock
- 72
- Anschlußleitung
- 80
- Ventilblock
- 82
- Anschlußleitung
- 84
- Anschlußleitung
- 90
- Ventilblock
- 92
- Anschlußleitung
- 100
- Ventilblock
- 102
- Verbindungsleitung
- 110
- Ventilblock
- 112
- Verbindungsleitung
- 120
- Ventilblock
- 122
- Verbindungsleitung
- 130
- Anschlußplatte
- P
- Pumpleitung
- T
- Tankleitung
- A
- Arbeitsleitung
- B
- Arbeitsleitung
- C1-C4
- Ventileinheit
1. Zentralblock eines vorgesteuerte Sitz- und/oder Kolbenventile aufweisenden Ventilsystems,
der sowohl eine vorzugsweise genormte Anschlußschnittstelle (12), als auch eine Pilotventilschnittstelle
(13) zur Aufnahme eines Pilotventils (32) aufweist, und der eine Pump- (P), eine Tank-
(T), eine erste Arbeitsleitung (A), eine zweite Arbeitsleitung (B), eine erste Steuerleitung
x und einer zweite Steuerleitung y aufweist, und in dem vier Ventilaufnahmen (34,
34') zur Aufnahme von je einer Ventileinheit (C1, C2, C3, C4) angeordnet sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich der Zentralblock aus einem Mittelblock (2) und zwei lösbar daran befestigten
Ventilblöcken (50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120) zusammensetzt, wobei der Mittelblock
(2) zwei Ventilseiten (6, 10) mit je einer Ventilblockschnittstelle (22, 24) zur Aufnahme
je eines Ventilblockes (50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120) umfaßt, und wobei jeder
Ventilblock (50, 60, 70, 80, 80, 90, 100, 110, 120) zwei Ventilaufnahmen (34, 34')
aufweist, und daß die Steuerleitungen x und y derart angeordnet sind, daß jede Ventileinheit
(C1, C2, C3, C4) über ein an der Pilotventilschnittstelle (13) anbringbares Pilotventil (32) ansteuerbar
ist.
2. Zentralblock nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ventileinheiten (C1, C2, C3, C4) über die Hydraulikleitungen derart miteinander verbunden sind, daß durch Umkehrung
der Strömungsrichtung in den Hydraulikleitungen auch die Ventileinheiten (C1, C2, C3, C4) in umgekehrter Richtung durchströmt werden.
3. Zentralblock nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ventileinheiten (C1, C2, C3, C4) diagonal ansteuerbar sind.
4. Zentralblock nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Pump- (P) und die Tankleitung (T) in einem hinteren Abschnitt (20) und die erste
(A) und die zweite Arbeitsleitung (B) in einem vorderen Abschnitt (16) des Mittelblocks
(2) angeordnet sind,
5. Zentralblock nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Pumpleitung (P), die Tankleitung (T) und/oder die Arbeitsleitung (A, B) ausschließlich
teilweise senkrecht und teilweise parallel zur Anschlußseite (4) des Mittelblocks
(2) verlaufen.
6. Zentralblock nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Mittelblock (2) eine die Anschlußschnittstelle (12) aufweisende Anschlußseite
(4) aufweist, welche durch die Pump- (P) und die Tankleitung (T) mit jeder Ventilseite
(6, 10) hydraulisch verbunden ist, und die durch die erste Arbeitsleitung (A) mit
einer ersten Ventilseite (6) und durch die zweite Arbeitsleitung (B) mit der anderen
Ventilseite (10) hydraulisch verbunden ist.
7. Zentralblock nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ventilblockschnittstellen (22, 24) identische Bohrbilder (26, 28) aufweisen.
8. Zentralblock nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ventilblockschnittstellen (22, 24) punktsymetrisch ausgebildete Bohrbilder aufweisen.
9. Zentralblock nach wenigstens einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Pump- (P), die Tank- (T), die erste Arbeitsleitung (A), die zweite Arbeitsleitung
(B), die erste Steuerleitung x und/oder die zweite Steuerleitung y als Blindtasche
ausgebildet ist.
10. Ventilblock eines vorgesteuerte Sitz- und/oder Kolbenventile aufweisenden zwei oder
drei Wegeventils, insbesondere für einen Zentralblock gemäß einem der vorangehenden
Ansprüche, mit einer ersten (34) und einer zweiten Ventilaufnahme (36) zur Aufnahme
von je einer Ventileinheit (C1, C2), der mit einer Pump- (42'), einer Tank-(42), einer ersten Steuerleitung x und einer
zweiten Steuerleitung y durchsetzt ist, und
dadurch gekennzeichnet,
daß im Ventilblock (50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120) genau eine Tank- (42) und eine
Pumpleitung (42') vorgesehen ist, wobei die Tankleitung (42') in die erste Ventilaufnahme
(34) und die Pumpleitung (42') in die zweite Ventilaufnahme (36) mündet.
11. Ventilblock nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Ventileinheiten (C1, C2) über die Hydraulikleitungen derart miteinander verbunden sind, daß durch Umkehrung
der Strömungsrichtung in den Hydraulikleitungen auch die Ventileinheiten (C1, C2) in umgekehrter Richtung durchströmt werden.
12. Ventilblock nach wenigstens einem der Ansprüche 10 bis 11,
dadurch gekennzeichnet,
daß Ventilaufnahmen (34, 36) über Anschlußleitungen (52, 54, 62, 72, 84, 92, 102, 112,
122) entweder direkt oder über eine Arbeitsleitung A oder B miteinander verbunden
sind.
13. Ventilblock nach wenigstens einem der Ansprüche 10 bis 12,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Anschlußleitungen (62, 72, 84, 92, 102, 112, 122) über Ergänzungsleitungen mit
der gewünschten Arbeitsleitung verbindbar sind, wobei die Ergänzungsleitungen nachträglich
am Ventilblock (60, 70, 80, 90, 100, 110, 120) anbringbar sind.
14. Ventilblock nach wenigstens einem der Ansprüche 10 bis 13,
gekennzeichnet durch
ein Bohrbild, bei dem sämtliche Anschlüße auf einer Linie liegen.
15. Ventilblock nach wenigstens einem der Ansprüche 10 bis 14,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Pump- (P), die Tank- (T), die erste Steuerleitung x und/oder die zweite Steuerleitung
y als Blindtasche ausgebildet ist.
16. Verwendung eines mit Ventileinheiten (C1, C2) versehenen Ventilblockes (50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120) nach wenigstens einem
der vorangehenden Ansprüche als zwei oder drei Wegeventil.
1. Central block of a pilot controlled valve system with seat and/or piston valves having
a preferably standardised connection interface (12) as well as a pilot valve interface
(13) for receiving a pilot valve (32) and being equipped with a pump conduit (P),
a tank conduit (T), a first work conduit (A), a second work conduit (B), a first control
conduit x and a second control conduit y and in which four valve reception cavities
(34, 34') for receiving one valve unit (C1, C2, C3, C4) each are provided,
characterized in that
the central block is composed of a middle block (2) to which are detachably secured
two valve blocks (50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120), the middle block (2) having
two valve sides (6, 10) provided each with a valve block interface (22, 24) for the
reception of one valve block (50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120) each, whereas each
valve block (50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120) has two valve reception cavities (34,
34') and the control conduits x and y are arranged in such a way that each valve unit
(C1, C2, C3, C4) may be driven by a pilot valve (32) mountable onto the pilot valve interface (13).
2. Central block according to claim 1,
characterized in that
the valve units (C1, C2, C3, C4) are connected via the hydraulic conduits in such a way that by inverting the direction
of the flow in the hydraulic conduits, the flow direction in the valve units (C1, C2, C3, C4) is also inverted.
3. Central block according to at least one of the above mentioned claims,
characterized in that
the valve units (C1, C2, C3, C4) are diagonally drivable.
4. Central block according to at least one of the above mentioned claims,
characterized in that
the pump conduit (P) and the tank conduit (T) are located in a rear section (20) and
that the first (A) and second work conduit (B) are located in a front section (16)
of the middle block (2).
5. Central block according to claim 4,
characterized in that
the pump conduit (P), the tank conduit (T) and/or the work conduits (A, B) are exclusively
running partly perpendicular and partly parallel to the connecting side (4) of the
middle block (2).
6. Central block according to one of the above mentioned claims,
characterized in that
the middle block (2) has a connecting side (4) provided with a connection interface
(12) hydraulically connected by means of the pump conduit (P) and the tank conduit
(T) with each valve side (6, 10) and that the connection interface (12) is hydraulically
connected via the first work conduit (A) with a first valve side (6) and via the second
work conduit (B) with the other valve side (10).
7. Central block according to at least one of the above mentioned claims,
characterized in that
the valve block interfaces (22, 24) have identical bore schemes (26, 28).
8. Central block according to at least one of the above mentioned claims,
characterized in that
the valve block interfaces (22, 24) have point symmetrical bore schemes.
9. Central block according to at least one of the above mentioned claims,
characterized in that
the pump conduit (P), the tank conduit (T), the first work conduit (A), the second
work conduit (B), the first: control conduit x and/or the second control conduit y
are designed as blind pockets.
10. Valve block for a two or three port control valve with pilot controlled seat and/or
piston valves, particularly for a central block according to one of the above mentioned
claims, with a first (34) and a second valve reception cavity (36) for receiving one
valve unit (C1, C2) each, which is interspersed with a pump conduit (42'), a tank
conduit (42), a first control conduit x and a second control conduit y,
characterized in that
exactly one tank conduit (42) and one pump conduit (42') is provided in the valve
block (50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120), whereas the tank conduit (42') leads to
the first valve reception cavity (34) and the pump conduit (42') to the second valve
reception cavity (36).
11. Valve block according to claim 10,
characterized in that
the valve units (C1, C2) are connected via the hydraulic conduits in such a way that by inverting the direction
of the flow in the hydraulic conduits, the flow runnning through the valve units (C1, C2) is also inverted.
12. Valve block according to at least one of the claims 10 to 11,
characterized in that
the valve reception cavities (34, 36) are connected to each other via connecting and
link conduits (52, 54, 62, 72, 84, 92, 102, 112, 122) either directly or via a work
conduit A or B.
13. Valve block according to at least one of the claims 10 to 12,
characterized in that
the connecting and link conduits (62, 72, 84, 92, 102, 112, 122) are connectable with
the required work conduit via supplementary conduits, whereas the supplementary conduits
are subsequently arrangeable onto the valve block (60, 70, 80, 90, 100, 110, 120).
14. Valve block according to at least one of the claims 10 to 13,
characterized by
a bore scheme, in which all connections are aligned.
15. Valve block according to at least one of the claims 10 to 14,
characterized in that
the pump conduit. (P), the tank conduit (T), the first control conduit x and/or the
second control conduit y are designed as blind pockets.
16. Use of a valve block (50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120) with valve units (C1, C2) according to at least one of the above mentioned claims as a two or three port control
valve.
1. Bloc central d'un système de valves équipé de valves pilotées à siège et/ou à piston
ayant de préférence une interface de raccordement (12) standard ainsi qu'une interface
pour robinet pilote (13) pour recevoir un robinet pilote (32), et pourvu d'une conduite
de refoulement (P), d'une conduite citerne (T), d'une première conduite de travail
(A), d'une seconde conduite de travail (B), d'une première conduite de contrôle x
et d'une deuxième conduite de contrôle y, et dans lequel sont placés quatre trous
de logement (34, 34') pour recevoir chacun une unité de valve (C1, C2, C3, C4),
caractérisé en ce que
le bloc central est composé d'un bloc central (2) et de deux blocs-valve (50, 60,
70, 80, 90, 100, 110, 120) amovibles fixés sur le bloc central, le bloc central (2)
ayant deux côtés-valve (6, 10) pourvus chacun d'une interface pour bloc-valve (22,
24) permettant de recevoir chacun un bloc-valve (50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120),
chaque bloc-valve (50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120) étant pourvu de deux trous de
logement pour valve (34, 34') et que les conduites de contrôle x et y sont placées
de façon à ce que chaque unité de valve (C1, C2, C3, C4) puisse être pilotée par un robinet pilote (32) qui peut être placé sur l'interface
pour robinet pilote (13).
2. Bloc central selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les unités de valve (C1, C2, C3, C4) sont reliées entre elles par les conduites hydrauliques de telle sorte que, en inversant
le sens d'écoulement dans les conduites hydrauliques, le sens d'écoulement dans les
unités de valve C1, C2, C3, C4 est également inversé.
3. Bloc central selon une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
les unités de valve (C1, C2, C3, C4) sont pilotables en diagonale.
4. Bloc central selon une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
la conduite de refoulement (P) et la conduite citerne (T) sont placées dans une section
arrière (20) et que la première (A) et la. seconde conduite de travail (B) sont placées
dans une section avant (16) du bloc central (2).
5. Bloc central selon la revendication 4,
caractérisé en ce que
la conduite de refoulement (P), la conduite citerne (T) et/ou la conduite de travail
(A, B) cheminent exclusivement en partie perpendiculairement et en partie parallèlement
au côté de raccordement (4) du bloc central (2).
6. Bloc central selon une au moins des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le bloc central (2) possède un côté de raccordement (4) pourvu d'une interface de
raccordement (12) et relié hydrauliquement par la conduite de refoulement (P) et par
la conduite citerne (T) à chaque côté de valve (6, 10) et par la première conduite
de travail (A) à un premier côté-valve (6) et par la seconde conduite de travail (B)
à l'autre côté-valve (10).
7. Bloc central selon une au moins des revendications précédentes
caractérisé en ce que
les interfaces pour blocs-valve (22, 24) possèdent des schémas de perforation (26,
28) identiques.
8. Bloc central selon une au moins des revendications précédentes
caractérisé en ce que
les interfaces pour blocs-valve (22, 24) possèdent des schémas de perforation centro-symétriques.
9. Bloc central selon une au moins des revendications précédentes
caractérisé en ce que
la conduite de refoulement (P), la conduite citerne (T), la première conduite de travail
(A), la. seconde conduite de travail (B), la première conduite de contrôle x et/ou
la seconde conduite de contrôle y sont. conçues comme des "poches postiches".
10. Bloc-valve d'une valve pilotée à deux ou trois canaux à siège et/ou à piston, plus
particulièrement pour un bloc central selon une des revendications précédentes, avec
un premier (34) et un deuxième trou de logement (36) pour recevoir chacun une unité
de valve (C1, C2), et équipé de conduites de raccordement pour la conduite de refoulement (42') et
pour la conduite citerne (42), d'une première conduite de contrôle x et d'une seconde
conduite de contrôle y et
caractérisé en ce que
dans le bloc-valve (50, 60, 70, 80 , 90, 100, 110, 120) se trouvent exactement une
conduite de raccordement pour la conduite citerne (42) et une conduite de raccordement
pour la conduite de refoulement (42'), la conduite de raccordement pour la conduite
citerne (42) débouchant dans le premier trou de logement de valve (34) et la conduite
de raccordement pour la conduite de refoulement (42') débouchant dans le deuxième
trou de logement de valve (36).
11. Bloc-valve selon la revendication 10,
caractérisé en ce que
les unités de valve (C1, C2) sont reliées entre elles par les conduites hydrauliques de telle sorte qu'en inversant
le sens d'écoulement dans les conduites hydrauliques, le sens d'écoulement dans les
unités de valve (C1, C2) est également inversé.
12. Bloc-valve selon une au moins des revendications 10 à 11,
caractérisé en ce que
les trous de logement de valve (34, 36) sont reliés entre eux soit directement soit
par une conduite de travail A ou B au moyen de conduites de raccordement (52, 54,
62, 72, 84, 92, 102, 112, 122).
13. Bloc-valve selon une au moins des revendications 10 à 12,
caractérisé en ce que
les conduites de raccordement (62, 72, 84, 92, 102, 112, 122) peuvent être reliées
à la conduite de travail désirée par des conduites complémentaires, ces conduites
complémentaires pouvant être montées ultérieurement au bloc-valve (60, 70, 80, 90,
100, 110, 120).
14. Bloc-valve selon une au moins des revendications 10 à 13,
caractérisé par
un schéma de perforation selon lequel tous les branchements se trouvent alignés.
15. Bloc-valve selon au moins une des revendications 10 à 14,
caractérisé en ce que
les conduites de refoulement (P), la conduite citerne (T), la première conduite de
contrôle x et/ou la deuxième conduite de contrôle y sont conçues comme des "poches
postiches".
16. Utilisation d'un bloc-valve (50, 60, 70, 80, 90, 100, 110, 120) pourvu d'unités de
valves (C1, C2) comme valve à deux ou trois canaux selon une au moins des revendications précédentes.