[0001] Die Erfindung betrifft eine Dusche mit einer Vorrichtung zum Abschirmen des Ein-
bzw. Austrittes des von Wänden begrenzten Duschbereiches.
[0002] Es ist bekannt, den Ein- und Austrittsbereich von Duschkabinen mit entsprechenden
Vorrichtungen abzuschirmen. Solche Vorrichtungen umfassen zumeist Klapptüren oder
Schiebetüren und, in einfachster Form, einen recht unpraktischen Duschvorhang. Derartige
Vorrichtungen zum Abschirmen sind in der Regel nur für Duschkabinen mit quadratischem
oder rechteckigem Grundriß geeignet, also für Duschkabinen, deren den Duschbereich
begrenzende Wände plan und gerade verlaufen. Die bekannten Duschkabinen bieten deshalb
aufgrund ihrer eckigen Bauweise einen nicht sehr ansprechenden optischen Eindruck,
vergleichbar mit dem optischen Eindruck, den Kästen oder Boxen vermitteln.
[0003] Bei der Einrichtung von Badräumen kommt es nicht nur auf die Funktionalität der Einrichtungsgegenstände
an. Zunehmend werden Badräume mit Einrichtungen versehen, die ein ansprechendes Design
aufweisen. Abgesehen von einer möglichen Farb- und/oder einer Materialwahl, läßt sich
mit den bekannten eckigen Duschkabinen kein besonders ansprechender optischer Eindruck
vermitteln. Dies vermögen jedoch Rundduschen, deren den Duschbereich begrenzende Wände
mehr oder weniger rund ausgeführt sind.
[0004] Eine Runddusche, die als im Badraum freistehende Hohlsäule ausgebildet ist, welche
über einen Bereich von etwa 90 ° bis etwa 120 ° ihres Umfanges offen ist, ist nach
dem europäischen Patent 0 344 588 bekannt. Bei der bekannten Runddusche ist zur Bildung
eines Ein- und Austrittes eine der die Öffnung in der Hohlsäule begrenzenden Wandkanten
derart verlängert, daß sie sich im Verlauf der Verlängerung vom Zentrum der Hohlsäule
ständig weiter entfernt, bis ihr äußeres Ende die jeweils andere Wandkante überlappt,
so, daß die die Hohlsäule mit Verlängerung bildende Wand in einer Spirale um das Zentrum
der Hohlsäule verläuft. Den eigentlichen Duschbereich bildet der über der Grundfläche
des Hohlzylinders befindliche Raum, wobei die Grundfläche so bemessen ist, daß der
stehend duschenden Person innerhalb des von den begrenzenden Wänden vorhandenen Raumes
genügend Bewegungsfreiheit geboten wird. Dafür wird vom Badraum entsprechender Aufstellungsplatz
beansprucht. Zusätzlich wird für den offenen Ein- und Austrittsbereich auch noch ein
nicht unerheblicher Teil von der Fläche des Badraumes beansprucht. Die ein ansprechendes
optisches Erscheinungsbild bietende bekannte Runddusche hat deshalb den Nachteil,
daß ihre Aufstellung entsprechende Räumlichkeiten erfordert, die nicht immer zur Verfügung
stehen.
[0005] Außerdem hat sich gezeigt, daß das vorbeschriebene Konzept der türlosen Runddusche
insbesondere dann, wenn eine Installation in einer Ecke eines Badraumes erfolgt, derart,
daß die Raumecke bildenden Raumwände an der Begrenzung des Duschbereiches beteiligt
sind, hinsichtlich eines Schutzes gegen nach außen in den Badraum gelangendes Spritzwasser
nicht optimal ist. Dies auch vor allem dann, wenn der offene Ein- und Austrittsbereich
aus Platz- bzw. Raumgründen nicht weit genug gegenüber dem eigentlichen Duschbereich
abgesetzt werden kann. Während sich Rundduschen durch ein ansprechendes Äußeres auszeichnen,
aber größeren Aufstellungsraum erfordern und optimalen Spritzschutz kaum bieten können,
haben herkömmliche eckige Duschkabinen das nicht sehr ansprechende Äußere von einfachen
Kästen oder Boxen, jedoch ist bei ihnen der Schutz gegen während des Duschbetriebs
nach außen dringendes Spritzwasser recht wirksam.
[0006] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Dusche zu schaffen, die bei ansprechendem
Äußeren variabel gestaltet und installiert werden kann, optimale Funktionalität, insbesondere
hinsichtlich der Spritzsicherheit bietet und möglichst geringen Raumbedarf hat.
[0007] Diese Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die Vorrichtung zum Abschirmen
ein um eine lotrechte Achse drehbares Schirm-Mittelteil aufweist, das an seinen beiderseits
der Achse befindlichen äußeren Längsrändern je ein Schirm-Seitenteil trägt, dessen
Breite (kleiner oder gleich) dem kürzestmöglichen Abstand des von den Längsrändern
des Schirm-Mittelteils beschriebenen Drehkreises von den den Duschbereich begrenzenden
Wänden ist.
[0008] Durch eine derart ausgebildete Vorrichtung zum Abschirmen des Ein- und Austritts
erhält die erfindungsgemäße Dusche eine neuartige Funktionalität in Verbindung mit
einem verbesserten optischen Erscheinungsbild, indem ein sicherer Spritzschutz gegeben
ist, wobei die vom Badraum für die Aufstellung der Dusche beanspruchte Grundfläche
kleiner ist als bei der bekannten Runddusche, da deren offener Ein- und Austrittsbereich
entfällt. Die den Duschbereich begrenzenden Wände lassen bei der erfindungsgemäßen
Dusche zwischen sich den Ein- und Austritt frei, der von der wie eine Drehtür wirkenden
Vorrichtung zum Abschirmen auf einfachste Art und Weise sicher verschlossen werden
kann. Zum Betreten des Duschbereichs wird die Vorrichtung einfach um die lotrechte
Achse gedreht, wobei eines der Schirm-Seitenteile in die Dusche hineinschwenkt, während
das gegenüberliegende Schirm-Seitenteil aus der Dusche herausschwenkt. Es bieten sich
beiderseits des Schirm-Mittelteils dann jeweils offene Bereiche an, so daß z. B. eine
Person auf einer Seite des Schirm-Mittelteils die Dusche verlassen kann, während auf
der anderen Seite des Schirm-Mittelteils gleichzeitig eine Person, die duschen will,
den Duschbereich betreten kann. Dadurch, daß das drehbare Mittelteil vorhanden ist,
kann die Dusche von einer Person jedoch auch, je nach Drehstellung, wahlweise auf
einer der beiden Seiten des drehbaren Mittelteils betreten oder verlassen werden.
Die am drehbaren Mittelteil vorhandenen Seitenteile bilden praktisch Türflügel, die
bei geschlossener Dusche in einer Drehstellung stehen, bei der sie aufgrund ihrer
Breite bis an die den Duschbereich begrenzenden Wände heranreichen. Durch einfache
elastische Dichtlippen, die entweder an den Wänden und/oder den äußeren Längsrändern
der Seitenteile angeordnet sind, können die in dieser Drehstellung möglicherweise
Spalte zwischen den Wänden und den Seitenteilen sicher abgedichtet werden.
[0009] Die mehrteilige Ausbildung mit Mittelteil und daran angeordneten Seitenteilen hat
dabei noch den Vorteil, daß die Vorrichtung zum Abschirmen montierbar und somit leicht
handhabbar und transportierbar ist. Maßanpassungen an bauseitig vorhandene Duschbereiche
und Badräume sind besonders problemlos, da als drehbare Mittelteile stets gleich ausgebildete
Bauteile vorhanden sind. Lediglich die Breite der Seitenteile ist anzupassen bzw.
zu variieren, um eine zu dem bauseitig vorgegebenen Duschbereich passende Vorrichtung
zum Abschirmen bereitzustellen.
[0010] Konstruktiv kann diese Möglichkeit der Montage so ausgeführt sein, daß das Schirm-Mittelteil
an seinen äußeren Längsrändern Halterungen für je ein Schirm-Seitenteil aufweist.
Dabei kann jede Halterung eine am Längsrand des Schirm-Mittelteils befindliche Seitenteil-Aufnahme
und Befestigungsmittel sowie ggf. Dichtungsmittel umfassen. So kann z. B. als Seitenteil-Aufnahme
an jedem Längsrand des Schirm-Mittelteils eine Längsnut angeordnet sein, in die eine
Längskante des jeweiligen Schirm-Seitenteils einsteckbar ist. Befestigungsmittel,
z. B. in Form von der Längsnut zugeordneten Klemmen, sind denkbar. Jede Halterung
kommt in Frage, die geeignet ist, Seitenteile über entsprechende Befestigungsmittel
an dem drehbaren Mittelteil zu halten.
[0011] Die Mehrteiligkeit der Vorrichtung zum Abschirmen hat darüber hinaus auch noch den
Vorteil, daß für das Schirm-Mittelteil und die Schirm-Seitenteile unterschiedliche
Werkstoffe und/oder Farben verwendet werden können. So kann z. B. ein undurchsichtiges
Schirm-Mittelteil mit transparenten Schirm-Seitenteilen kombiniert werden. Auch Kombinationen
mit hinsichtlich der Form oder Bauausführung unterschiedlichen Teilen sind möglich.
[0012] Besonders vorteilhaft ist eine Ausführungsform, bei der das Schirm-Mittelteil als
Drehsäule ausgebildet ist. Eine Drehsäule kann zweckmäßig als Hohlzylinder mit entsprechendem
Durchmesser ausgeführt werden und bietet damit vorteilhaft Innenraum zur Unterbringung
von Einbauten, wie Drehlagern, Halterungen und dergleichen. Die Drehsäule kann in
besonders vorteilhafter Weise auch aus Halbschalen bzw. entsprechend geformten Segmenten
zusammengebaut sein.
[0013] Die Drehsäule kann auch Ablagemöglichkeiten für Duschutensilien aufweisen, die angebaut
oder integriert sind sowie auch einen Brausekopf tragen, wobei die Zuleitung des Duschwassers
durch eine Drehdichtung im Bereich der Achse der Drehsäule geführt werden kann.
[0014] Eine zweckmäßige, weil einfache Ausführung, sieht vor, daß das als Drehsäule ausgebildete
Schirm-Mittelteil mit endseitigen Achszapfen ausgerüstet ist, die in an der Decke
und im Bodenbereich eines Badraumes anbringbaren Halteorganen drehbar gelagert sind.
[0015] Dadurch, daß wenigstens einer der Achszapfen längsverschiebbar in der zugeordneten
Endseite des Schirm-Mittelteils aufgenommen ist, wird eine Anpassung an die Höhe eines
Badraumes problemlos möglich. Selbstverständlich ist jede andere Ausführung denkbar,
z. B. Teleskopierbarkeit oder Schiebe-Drehlager, die eine Variation der Länge der
Drehachse des Mittelteils zwecks Anpassung an die Badraum-Höhe erlaubt.
[0016] Vorzugsweise ist die Querschnittsform des Schirm-Mittelteils flacheliptisch. Daraus
ergibt sich der Vorteil, daß die längere der beiden Elipsenachsen dem Durchmesser
des von den Längsrändern der eliptischen Drehsäule beschriebenen Drehkreises entspricht,
dabei jedoch die kürzere Achse die Vorstehung der Drehsäule in den Duschbereich einerseits
bzw. in den Badraum andererseits vorgibt. Dadurch wird mit Vorteil erreicht, daß der
Duschbereich in der Verschluß-Drehstellung größer und der Platzbedarf für die Dusche
gleichzeitig geringer ist.
[0017] Selbstverständlich sind auch andere Querschnittsformen für das Schirm-Mittelteil
bzw. für die Drehsäule denkbar.
[0018] Jedes Schirm-Seitenteil ist eine Platte, die im Prinzip einen an das Schirm-Mittelteil
ansetzbaren, das Schirm-Mittelteil also verbreiternden Flügel bildet. Das Schirm-Mittelteil
mit den beiderseitigen flügelartig vorhandenen Schirm-Seitenteilen liegt somit erfindungsgemäß
in Form einer Vorrichtung vor, die einer Drehtür ähnlich ist.
[0019] Um den Duschbereich bei möglichst geringer Grundfläche so groß wie möglich zu halten,
damit die für das Duschen vorteilhafte Bewegungsfreiheit gewährleistet ist, ist vorgesehen,
daß jedes Schirm-Seitenteil eine etwa einem Wandabschnitt eines Hohlzylinders entsprechende
gewölbte Platte ist. Jedes Seitenteil ist damit ein in einer Kurve gekrümmtes bzw.
gewölbtes Segment, welches zusammen mit dem drehbaren Schirm-Mittelteil und den den
Duschbereich begrenzenden Wänden die Dusche bildet.
[0020] Die Wölbung verläuft selbstverständlich so, daß die Vorrichtung zum Abschirmen im
Prinzip die Form eines Kreisabschnittes aufweist, der um die in der Kreislinie liegende
Drehachse gedreht werden kann.
[0021] Nach einer Weiterbildung ist vorgesehen, daß die den Duschbereich begrenzenden Wände
durch in dem Badraum installierbare bzw. aufstellbare Schirmplatten gebildet sind.
[0022] Mit Schirmplatten läßt sich jede beliebige Grundrißform einer Dusche herstellen,
indem die Schirmplatten in entsprechender Anordnung zueinander aufgestellt bzw. im
Badraum installiert werden. In Kombination mit der verschließenden drehbaren Vorrichtung
zur Abschirmung läßt sich eine Dusche in jeweils gewünschter Ausgestaltung in einen
Badraum setzen oder auch mit mehreren gleichartigen Duschen zur Ausbildung eines Mehrfachduschraumes
nutzen.
[0023] Ein optisch ansprechendes Äußeres erhält die erfindungsgemäße Dusche weiterhin dadurch,
daß jede Schirmplatte als Wandabschnitt eines in dem Badraum stehenden Hohlzylinders
ausgebildet ist. Selbstverständlich kann auch eine einzige Schirmplatte, die die Form
eines Hohlzylinders mit einer unterbrochenen Mantelfläche hat, als im Badraum freistehende
Runddusche vorgesehen sein. Auch können mehrere Schirmplatten, die auch plan sein
können, ohne weiteres zu einer freistehenden Dusche zusammengesetzt werden, wobei
die Rundform des Grundrisses des Duschbereiches dann durch mehr oder weniger vieleckige
Ausführung annähernd verwirklicht ist.
[0024] Innerhalb der die Dusche begrenzenden Wände, die aus Schirmplatten zusammengesetzt
sind, können selbstverständlich sowohl gewölbte als auch plane Schirmplatten gemeinsam,
d. h. nebeneinander verwendet werden. Solche Kombinationen bieten viele Gestaltungsmöglichkeiten,
wobei die Montage der relativ klein dimensionierbaren Bauteile eine problemlose Anlieferung
durch den mit der Installation der Dusche befaßten Fachmann ermöglicht. Für den Hersteller
und Fachhändler ist der Transport und die Lagerhaltung dadurch ebenfalls mit Vorteil
vereinfacht.
[0025] Selbstverständlich ist es auch möglich, daß an der Ausbildung der den Duschbereich
begrenzenden Wände wenigstens eine Badraum-Wand beteiligt ist. Wenn an der Ausbildung
der den Duschbereich begrenzenden Wände die eine Ecke eines Badraumes bildenden Badraum-Wände
beteiligt sind, ist eine vorteilhaft einfache und kostengünstige Eck-Dusche bereitstellbar,
indem die Vorrichtung zum Abschirmen so im Badraum vor die Ecke gesetzt wird, daß
das Schirm-Mittelteil mit den daran angesetzten Schirm-Seitenteilen in der den Eck-Duschbereich
abschirmenden Verschluß-Drehstellung etwa die Basis eines Dreiecks bildet, dessen
Seiten die in der Ecke des Badraumes zusammengeführten Badraum-Wände sind, wobei sich
diese geometrische Angabe auf die Grundfläche des Duschbereichs bezieht.
[0026] Die Ausbildung einer Eck-Dusche erfordert somit im Idealfall keine Installation weiterer
Schirmplatten, denn sie kann auf die Anbringung der Vorrichtung zum Abschirmen beschränkt
sein.
[0027] Selbstverständlich können bei einer Eck-Dusche auch weitere Schirmplatten eingesetzt
werden, um den Duschbereich zusammen mit den Wänden des Badraumes zu begrenzen. Ebenso
wie für eine Dusche, die vor einer glatten Badraum-Wand aufgestellt wird, ist dann
jede Schirmplatte lotrecht stehend, dabei mit einem ihrer Längsränder an eine Badraum-Wand
in einem jeweils gewünschten oder erforderlichen Winkel stoßend, mit Befestigungsmitteln,
wie z. B. Profilen, Halteschuhen, Haltewinkeln und dergleichen Beschlägen, an die
Badraum-Wand anschließbar.
[0028] Als Werkstoff für die Schirm-Seitenteile und für die Schirmplatten ist Glas, insbesondere
klares Sicherheits-Verbundglas besonders vorteilhaft geeignet, da Glas pflegeleicht
ist, relativ hohe mechanische Festigkeit aufweist und dabei außerdem den optischen
Eindruck der Dusche verbessert.
[0029] Das als Drehsäule ausgebildete Schirm-Mittelteil besteht bevorzugt aus Aluminium
oder dergleichen mechanisch festem und korrosionswiderstandsfähigem Leichtmetall.
Auch korrosionsfreier Stahl, z. B. Chrom-Nickel-Stahl, ist elbstverständlich geeignet.
Letztlich lassen sich für das Schirm-Mittelteil auch kunststoffbeschichtete Werkstoffe
einsetzen bzw. kann Kunststoff dafür verwendet werden.
[0030] Ausführungsbeispiele, aus denen sich weitere erfinderische Merkmale ergeben, sind
in der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht der in einer Ecke eines Badraumes installierten Dusche,
- Fig. 2
- eine schematische Draufsicht einer als freistehende Runddusche ausgebildeten Dusche
und
- Fig. 3
- eine schematische Draufsicht einer Dusche vor einer Wand eines Badraumes.
[0031] Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf eine Ecke 1 eines Badraumes, wobei die in der Ecke
1 zusammengeführten, winklig zueinander stehenden Wände 2 und 3 des Badraumes einen
Duschbereich 4 begrenzen, dessen dreieckförmige Grundfläche in der hier gezeigten
schematischen Draufsicht sichtbar ist. In die Ecke 1 ist eine Verkleidung 5 gesetzt,
die als lotrecht zur Zeichnungsebene verlaufende Segmentsäule ausgebildet ist, an
der ein Brausekopf 6 sowie eine Brauseschlauch-Führungsschiene 7 angeordnet sind.
[0032] Eine Vorrichtung zum Abschirmen des Ein- bzw. Austrittes des von den Wänden 2 und
3 begrenzten Duschbereiches 4 umfaßt ein um eine lotrechte Achse 8 drehbares Schirm-Mittelteil
9, das hier als Drehsäule 10 mit flacheliptischem Querschnittsprofil ausgebildet ist
An den beiderseits der Achse 8 befindlichen äußeren Längsrändern 11,12 trägt das drehbare
Schirm-Mittelteil 9 je ein Schirm-Seitenteil 13 bzw. 14. Die Breite jedes Schirm-Seitenteils
13 bzw. 14 ist (kleiner oder gleich) dem kürzestmöglichen Abstand des von den Längsrändern
11,12 des Schirm-Mittelteils 9 beschriebenen Drehkreises 15 von den den Duschbereich
4 begrenzenden Wänden 2 und 3.
[0033] Jedes Schirm-Seitenteil 13,14 ist eine Platte, die hier gewölbt ist, so daß die gesamte
Vorrichtung zum Abschirmen, die aus Schirm-Mittelteil 9 und den beiden Schirm-Seitenteilen
13,14 besteht, etwa die Form eines halben Hohlzylinders aufweisen, der um die Drehachse
8 drehbar ist.
[0034] Fig. 2 zeigt ein anderes Ausführungsbeispiel einer Dusche in einer Draufsicht. Bei
diesem Ausführungsbeispiel ist die Dusche als frei in einem Badraum stehende Runddusche
ausgebildet, wobei die den Duschbereich 4 begrenzenden Wände durch Schirmplatten 16,17
gebildet sind, zwischen die wieder eine als entsprechend geformte Säule ausgebildete,
lotrecht zur Zeichnungsebene stehende Verkleidung 5 gesetzt ist. Der Brausekopf ist
wieder mit 6 bezeichnet.
[0035] Die Vorrichtung zum Abschirmen umfaßt hier wiederum ein sich lotrecht zur Zeichnungsebene
erstreckendes, um die Drehachse 8 drehbares Schirm-Mittelteil 9, das gewölbt ausgeformte
Schirm-Seitenteile 13,14 trägt. die Schwenkmöglichkeiten der Schirmvorrichtung sind
durch die Doppelpfeile angedeutet.
[0036] Fig. 3 zeigt eine weitere Ausführungsform einer Dusche. Gleiche Bauteile sind mit
gleichen Bezugszahlen bezeichnet. Bei diesem Ausführungsbeispiel ist an der Ausbildung
der den Duschbereich 4 begrenzenden Wände eine Badraum-Wand 18 beteiligt. Weiterhin
sind Schirmplatten 16',17' an der Begrenzung des Duschbereichs 4 beteiligt, indem
jede Schirmplatte 16',17' lotrecht stehend, dabei mit einem ihrer Längsränder an die
Badraum-Wand 18 stoßend und mit der Badraum-Wand 18 einen Winkel bildend, mit hier
nicht weiter dargestellten Befestigungsmitteln an die Badraum-Wand 18 angeschlossen
ist. An den in den Badraum vorstehenden freien Kanten der Schirmplatten 16',17' sind
bei diesem Ausführungsbeispiel lotrecht zur Zeichnungsebene stehende Profile 19,20
angeordnet, welche die Schirmplatten 16',17' stützen können. Außerdem können die Profile
19,20 mit elastischen Dichtlippen 21,22 ausgerüstet sein, welche den Berührungsspalt
mit den Schirm-Seitenteilen 13,14 abdichten, wenn die Vorrichtung zur Abschirmung
in der hier gezeigten Verschluß-Drehstellung steht.
1. Dusche mit einer Vorrichtung zum Abschirmen des Ein- bzw. Austrittes des von Wänden
begrenzten Duschbereiches,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Vorrichtung zum Abschirmen ein um eine lotrechte Achse (8) drehbares Schirm-Mittelteil
(9) aufweist, das an seinen beiderseits der Achse (8) befindlichen äußeren Längsrändern
(11,12) je ein Schirm-Seitenteil (13,14) trägt, dessen Breite (kleiner oder gleich)
dem kürzestmöglichen Abstand des von den Längsrändern (11,12) des Schirm-Mittelteils
(9) beschriebenen Drehkreises (15) von den den Duschbereich (4) begrenzenden Wänden
ist.
2. Dusche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Schirm-Mittelteil (9) an seinen
äußeren Längsrändern (11,12) Halterungen für je ein Schirm-Seitenteil (13,14) aufweist.
3. Dusche nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Halterung eine am jeweiligen
Langsrand (11,12) des Schirm-Mittelteils (9) befindliche Seitenteil-Aufnahme und Befestigungsmittel
sowie gegebenenfalls Dichtungsmittel umfaßt.
4. Dusche nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schirm-Mittelteil
(9) als Drehsäule (10) ausgebildet ist.
5. Dusche nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das als Drehsäule (10) ausgebildete
Schirm-Mittelteil (9) mit endseitigen Achszapfen ausgerüstet ist, die in an der Decke
und im Bodenbereich eines Badraumes anbringbaren Halteorganen drehbar gelagert sind.
6. Dusche nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Achszapfen
längsverschiebbar in der zugeordneten Endseite des Schirm-Mittelteils (9) aufgenommen
ist.
7. Dusche nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Querschnittsform
des Schirm-Mittelteils (9) flacheliptisch ist.
8. Dusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jedes
Schirm-Seitenteil (13,14) eine Platte ist.
9. Dusche nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Schirm-Seitenteil (13,14)
eine etwa einem Wandabschnitt eines Hohlzylinders entsprechende, gewölbte Platte ist.
10. Dusche nach einem der Ansprüche 1 - 9, dadurch gekennzeichnet, daß die den Duschbereich
(4) begrenzenden Wände durch in dem Badraum installierbare bzw. aufstellbare Schirmplatten
(16,17;16',17') gebildet sind.
11. Dusche nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schirmplatte (16,17;16',17')
als Wandabschnitt eines in dem Badraum stehenden Hohlzylinders ausgebildet ist.
12. Dusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß an der
Ausbildung der den Duschbereich (4) begrenzenden Wände wenigstens eine Badraum-Wand
(2,3,18) beteiligt ist.
13. Dusche nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, daß an der Ausbildung
der den Duschbereich (4) begrenzenden Wände die eine Ecke (1) eines Badraumes bildenden
Badraum-Wände (2,3) beteiligt sind.
14. Dusche nach einem der Ansprüche 10 - 13, dadurch gekennzeichnet, daß jede Schirmplatte
(16',17') lotrecht stehend, dabei mit einem ihrer Längsränder an eine Badraum-Wand
(18) stoßend und mit der Badraum-Wand (18) einen Winkel bildend, mit Befestigungsmitteln
an die Badraum-Wand (18) angeschlossen ist.
15. Dusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff
für die Schirm-Seitenteile (13,14) Glas ist.
16. Dusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff
für die Schirmplatten (16,17;16',17') Glas ist.
17. Dusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff
für das Schirm-Mittelteil (9) Leichtmetall ist.
18. Dusche nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Werkstoff
für das Schirm-Mittelteil (9) Kunststoff ist.