[0001] Die Erfindung betrifft eine pneumatische Endstellungsabfrageeinrichtung für Spannvorrichtungskopfstücke
mit einer von einem Linearstellglied betätigbaren Spannarmstellmechanik, wobei das
Linearstellglied einen Geber für zwei in Geberstellrichtung hintereinander angeordnete
Pneumatikschalter aufweist, die relativ zueinander verstellbar sind.
[0002] Derartige Endstellungsabfrageeinrichtungen sind insbesondere an Spannvorrichtungen
zum Festlegen von Werkstücken hinlänglich bekannt und in Benutzung, so daß es diesbezüglich
keines besonderen druckschriftlichen Nachweises bedarf. An solchen Spannvorrichtungen
ist es insbesondere von Interesse, die Endstellungen, d.h., einerseits die Spannstellung
des eigentlichen, vom linear beweglichen Stellglied betätigbaren Spannarmes und andererseits
dessen Öffnungsstellung per Steuersignal anzuzeigen und für die Steuerung der Spannvorrichtung
in geeigneter Weise umzusetzen, wobei die Auslösung der Steuersignale mit einem am
linear beweglichen Stellglied angeordneten Geber erfolgt, in dessen Stellweg die beiden
Pneumatikschalter hintereinander angeordnet sind. Mindestens einer dieser Schalter,
und zwar der für die Öffnungsstellungsanzeige, ist dabei über einen relativ großen
Bereich verstellbar am Träger fixiert.
[0003] Zu jedem der beiden Pneumatikschalter führt jeweils eine Permanentdruckleitung und
eine Steuerdruckleitung. Abgesehen davon, daß also vier Leitungen vorgesehen werden
müssen, die zu entsprechenden Pneumatikanschlüssen ebenfalls an der Einrichtung führen,
sind diese Leitungen relativ steif bzw. unelastisch, verlangen durch ihre relativ
großen Biegeradien entsprechend Raum und behindern bis zu einem gewissen Grad auch
die Einstellbarkeit des Pneumatikschalters für die Anzeige der Öffnungsstellung.
[0004] Ausgehend von einer Endstellungsabfrageeinrichtung der eingangs genannten Art liegt
der Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine solche pneumatische Endstellungsabfrageeinrichtung
dahingehend zu verbessern, daß diese zum einen räumlich so kompakt wie möglich ausgebildet
ist, zum anderen separate, zu den beiden Pneumatikschaltern von außen herangeführte
Leitungen entbehrlich sind und zudem auch relativ kleine Öffnungswinkelstellungen
mit dem betreffenden Pneumatikschalter erfaßt werden können.
[0005] Diese Aufgabe ist mit einer Einstellungsabfrageeinrichtung der eingangs genannten
Art nach der Erfindung dadurch gelöst, daß beide Pneumatikschalter an einer die Pneumatikkanäle
enthaltenden Trägerleiste angeordnet sind, der der Öffnungsstellungsschalter verstell-
und fixierbar mit seinem Sockel zugeordnet ist, daß im Sockel des Öffnungsstellungsschalters
zur Trägerleiste hin offene Überströmkanäle parallel einerseits zum Permanentdruckkanal
und andererseits zum Steuerdruckkanal für die Öffnungsstellungsanzeige angeordnet
sind, wobei Permanent- und Steuerdruckkanal zueinander distanziert zu den Überströmkanälen
führende Überströmbohrungen aufweisen und daß zwischen der Anlagefläche des Sockels
und der Auflagefläche der Trägerleiste eine von beiden Flächen preßbaren Flächendichtung
mit den Überströmkanälen entsprechenden Schlitzen angeordnet ist.
[0006] Durch diese erfindungsgemäße Ausbildung entfallen innerhalb der Einrichtung sämtliche
Schlauchleitungsführungen zu den beiden Schalter, da diese durch Bohrungen in der
Trägerleiste ersetzt sind. Ferner ist ein die Pneumatikschalter abdeckendes Gehäuse
entbehrlich, da die Trägerleiste die daran befindlichen bzw. angeordneten Pneumatikschalter
selbst abdeckt, was noch näher erläutert wird. Außerdem kann der Pneumatikschalter
für die Öffnungsstellungsanzeige, da von Schlauchleitungen nicht mehr behindert, ziemlich
dicht an den anderen Pneumatikschalter herangestellt werden, d.h., es sind auch kleine
Öffnungswinkelstellungen für den Spannarm (zwischen 30° und 60°) erfaßbar.
[0007] Zwecks Vergrößerung des Erfassungsbereiches für die Öffnungsstellung des Spannarmes
der betreffenden Spannvorrichtung besteht eine vorteilhafte Weiterbildung darin, daß
der Pneumatikschalter an einem Endbereich seines Sockels angeordnet und in seiner
Anlagefläche parallel und mit gleichem Abstand ein weiterer Überströmkanal angeordnet
ist. Dadurch, was im übrigen noch näher erläutert wird, kann der Pneumatikschalter
für die Öffnungsstellungsanzeige einfach in umgekehrter Richtung an der Trägerleiste
angesetzt werden, wobei der zusätzliche Überströmkanal die entsprechende Funktion
übernimmt.
[0008] Da die im Sockel des Öffnungsstellungsschalters angeordneten Überströmkanäle nach
Maßgabe der grundsätzlichen Lösung einerseits der Abdichtung bedürfen, andererseits
dieser Pneumatikschalter möglichst bequem verstell- und fixierbar in Bezug auf die
Trägerleiste sein soll, besteht eine vorteilhafte Weiterbildung darin, daß die Trägerleiste
im Bereich neben dem Pneumatikschalter für die Spannstellungsanzeige mit einer Eintiefung
versehen ist, in deren Längsseitenflanken parallel zueinander Längsnuten angeordnet
sind und daß in einem in die Eintiefung eingreifenden Sockelteil geringfügig zu den
Längsnuten versetzt, eine quer durchgehende Ausnehmung mit darin befindlichen Rollkörpern
angeordnet ist, zwischen die mittig und senkrecht zur Ausnehmung ein am wirksamen
Ende kegelstumpfförmiges Spannelement gerichtet ist.
[0009] Zwecks einfacher Entnehmbarkeit der am Kopfstück der Spannvorrichtung angesetzten
Abfrageeinrichtung, und zwar um den Öffnungsstellungsschalter einstellen zu können,
ist ferner vorteilhaft an der Trägerleiste über dem Pneumatikschalter für die Spannstellungsanzeige
eine Verrastungsausnehmung und am unteren Ende der Trägerleiste ein Befestigungsfortsatz
angeordnet, wobei wiederum vorteilhaft der Befestigungsfortsatz mit axial verstellbaren
Befestigungsmitteln, wie Madenschraube mit Spitze, Kugelfederelement oder federbelasteter
Verrastungsstift versehen ist.
[0010] Beim Ganzen weisen natürlich die eigentlichen Druck- bzw. Schaltknöpfe der beiden
Pneumatikschalter gegen den Geber am Linearstellglied. Je nach Konstruktion des Spannvorrichtungskopfstückes
sitzt die Abfrageeinrichtung bei einem bspw. gabelförmigen Kopfstück zwischen dessen
Schenkeln oder in einem entsprechend bemessenen Schlitz, falls es sich um ein geschlossenes,
d.h. schalenförmiges Kopfstück handelt. Die zur Abfrageeinrichtung führenden äußeren
drei Pneumatikleitungen sind an drei Anschlüssen der Trägerleiste angeschlossen, behindern
also nicht die Einstellbarkeit des Öffnungsstellungsschalters.
[0011] Die erfindungsgemäße Endstellungsabfrageeinrichtung wird nachfolgend anhand der zeichnerischen
Darstellung von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0012] Es zeigt
- Fig. 1
- teilweise in Schnitt und Ansicht die Abfrageeinrichtung in An- und Zuordnung zu einer
Spannvorrichtung;
- Fig. 2
- die Spannvorrichtung gemäß Fig. 1 von der Rückseite her gesehen;
- Fig. 3
- vergrößert die Abfrageeinrichtung teilweise im Schnitt und in Seitenansicht;
- Fig. 4
- die Abfrageeinrichtung gemäß Fig. 3 von der Geberseite her gesehen;
- Fig. 5
- einen Schnitt durch die Abfrageeinrichtung längs Linie V-V in Fig. 4;
- Fig.6A,B
- die Abfrageeinrichtung gemäß FIg. 3, 4 in abgewandelter Ausführungsform und
- Fig.7A-C
- verschiedene Ausführungsformen von Befestigungsmitteln.
[0013] Ausgegangen ist in bekannter Weise von einer pneumatischen Endstellungsabfrageeinrichtung
für Spannvorrichtungskopfstücke K mit einer von einem Linearstellglied LS betätigbaren
Spannarmstellmechanik M, wobei das Linearstellglied LS einen Geber G für zwei in Geberstellrichtung
hintereinander angeordnete Pneumatikschalter 1, 2 aufweist, von denen der Öffnungsstellungsschalter
2 verstellbar ist.
[0014] Was die Spannvorrichtung bzw. dessen Kopfstück K betrifft, so handelt es sich beim
Ausführungsbeispiel um ein geschlossenes Kopfstück K, an dem der nicht dargestellte
Spannarm auf dem seitlich herausragenden Vierkantwellenzapfen WZ sitzt, dessen Endstellungen
(Spannstellungs-/Öffnungsstellungen) abzufragen sind.
[0015] Für eine solche an einer Spannvorrichtung anzusetzende Abfrageeinrichtung ist nun
insbesondere unter Bezug auf Fig. 3, 4 wesentlich, daß beide Pneumatikschalter 1,
2 an einer die Pneumatikkanäle 3, 4, 5 enthaltenden Trägerleiste 6 angeordnet sind,
der der Öffnungsstellungsschalter 2 verstell- und fixierbar mit seinem Sockel 2' zugeordnet
ist. Dabei sind im Sockel 2' des Öffnungsstellungsschalters 2 zur Trägerleiste 6 hin
offene Überströmkanäle 7, 8 parallel einerseits zum Permanentdruckkanal 4 und andererseits
zum Steuerdruckkanal 3 für die Öffnungsstellungsanzeige angeordnet. Die Permanent-
und Steuerdruckkanäle 4, 3 weisen zueinander distanzierte, zu den Überströmkanälen
7, 8 führende Überströmbohrungen 9, 10 auf, und ferner ist zwischen der Anlagefläche
11 des Sockels 2' und der Auflagefläche 12 der Trägerleiste 6 eine von beiden Flächen
preßbare Flächendichtung 13 angeordnet, die mit zu den Überströmkanälen 7, 8 entsprechenden
Schlitzen 14, 15 versehen ist.
[0016] Wie dargestellt und bevorzugt, ist der Pneumatikaschalter 2 am Sockel 2' an einem
Endbereich angeordnet, und in seiner Anlagefläche 11 ist parallel und mit gleichem
Abstand ein weiterer Überströmkanal 7' angeordnet. Der Grund für eine derartige Ausbildung
wird noch näher erläutert.
[0017] Ohne zunächst auf die funktionellen Zusammenhänge einzugehen, ist die Trägerleiste
6 im Bereich neben dem Pneumatikschalter 1 für die Spannstellungsanzeige mit einer
Eintiefung 16 versehen, in deren Längsseitenflanken 16' parallel zueinander Längsnuten
17 angeordnet sind, wobei in einem in die Eintiefung 16 eingreifenden Sockelteil 2'',
geringfügig zu den Längsnuten 17 versetzt, eine quer durchgehende Ausnehmung 18 mit
darin befindlichen Rollkörpern 19 angeordnet ist, zwischen die mittig und senkrecht
zur Ausnehmung an seinem Ende ein kegelstumpfförmiges Spannelement 20 gerichtet ist.
[0018] Mit Rücksicht auf eine einfache Ansetzbarkeit der Abfrageeinrichtung, insbesondere
aber auch einfache Entnahme zwecks ggf. gewünschter Verstellung des Pneumatikschalters
für die Öffnungsstellung, ist ferner an der Trägerleiste 6 über dem Pneumatikschalter
1 für die Spannstellungsanzeige eine Verrastungsausnehmung 21 und am unteren Ende
der Trägerleiste 6 ein Befestigungsfortsatz 22 angeordnet, wobei vorteilhaft der Befestigungsfortsatz
22 mit axial verstellbaren Befestigungsmitteln, wie Madenschrauben mit Spitze 23,
Kugelfederelement 24 oder federbelasteter Verrastungsstift 25, versehen ist (siehe
Fig.7A-C).
[0019] Die Ausführungsform gemäß Fig. 6A, B unterscheidet sich von der gemäß Fig. 3, 4 nur
insoweit, als hierbei und bei grundsätzlich gleicher Ausbildung des Pneumatikschalters
1 wie der Pneumatikschalter 2 auch der Pneumatikschalter 1 für die Erfassung der Spannendstellung
ebenfalls auf der Trägerleiste 6 verstellfixierbar angeordnet ist. Eine solche Verstellbarkeit
ist insofern von Interesse, als damit Übertotpunkt-, Totpunkt- und Untertotpunktstellungen
des Spannarmes eingestellt und abgefragt werden können. In diesem Fall der Einstellbarkeit
beider Pneumatikschalter 1, 2 ist die Trägerleiste 6' im Gegensatz zu der gemäß Fig.
3, 4, gerade erstreckt ausgebildet. Die Permanentdruckleitung 4 bedient dabei beide
Pneumatikschalter 1, 2.
[0020] Die Funktion der Abfrageeinrichtung sei anhand der Fig. 1 und 3 bis 5 beschrieben.
Fig. 1 zeigt die mit der Abfrageeinrichtung ausgestattete Spannvorrichtung in einer
Stellung, bei der der Spannarm seine Schließ- bzw. Spannstellung erreicht und der
Geber 1 den Druckkopf D1 des Pneumatikschalters 1 geschaltet hat. Der als Ventil wirkende
Pneumatikschalter 1 (gilt auch für den Pneumatikschalter 2) öffnet dabei die Verbindung
zum Steuerdruckkanal 5, der den Druckimpuls weitergibt.
[0021] Der Pneumatikschalter 2 ist auf der Trägerleiste bspw. etwa mittig so positioniert,
daß der Spannarm beim Öffnen der Spannvorrichtung, d.h. vom Antrieb A des Linearstellgliedes
LS bewirkt, bspw. um 90° aus der Spannstellung zurückgeschwenkt wird. Bei Erreichen
dieser Öffnungsstellung kontaktiert der am Linearstellglied LS befindliche Geber G
den Druckkopf D2 des Pneumatikschalters 2, der damit die Verbindung zum Permanentdruckkanal
4 via Überströmbohrungen 9, Überströmkanal 8, Verbindung 5'', Überströmkanal 7, Überströmbohrung
10 zum Steuerdruckkanal 3 herstellt. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen,
daß sich die schlitzförmig dargestellten Überströmkanäle 7, 8 nur im Sockel 2'' des
Pneumatikschalters 2 befinden und in ihrer Länge dem notwendigen Verstellbereich des
Pneumatikschalters 2 entsprechend bemessen sind, d.h., in jeder Verstellposition die
Bohrungen 9, 10 in der Trägerleiste 6 erfassen. Der zusätzlich dargestellte und vorteilhaft
vorgesehene, parallele und gleich beabstandete Überströmkanal 7' ermöglicht es, den
Pneumatikschalter 2 um 180° gedreht auf der Trägerleiste 6 anzuordnen, wodurch der
Druckkopf D2, bei grundsätzlich gleicher Position, wie dargestellt, in die gestrichelt
in Fig. 3 angedeutete Position gelangt, was einer wesentlich größeren Öffnungsstellung
bzw. Rückschwenkstellung des Spannarmes entspricht. Trotz Einstellbarkeit eines großen
Öffnungswinkels kann dadurch die Gesamtlänge der Trägerleiste 6 wesentlich reduziert
werden.
[0022] Der Pneumatikschalter 1 mit seinem Druckkopf D1 muß auch nicht so hoch, wie dargestellt,
im Kopf 6'' der Trägerleiste 6 angeordnet werden, sondern kann wesentlich tiefer sitzen
(siehe hierzu bspw. Fig. 6A, B), was bedeutet, daß auch sehr kleine Öffnungswinkel
unter 60° bis 30° eingestellt und abgefragt werden können.
[0023] Da die Abfrageeinrichtung bei Betrieb einerseits dicht, andererseits mindestens aber
der Pneumatikschalter 2 verstellbar sein muß, ist, wie vorerläutert, diese Maßgabe
durch eine Ausbildung gemäß Fig. 5 entsprochen, die zum einen eine schnelle Freigabe
des Sockels 2'' zwecks Verstellung erlaubt, zum anderen aber auch gleichzeitig die
erforderliche Anpressung der entsprechend geschlitzten Flächendichtung 13 ermöglicht.
Wird das im Pneumatikschalter 2 eingeschraubte, an seinem Ende mit einem Kegelstumpf
versehene Spannelement 20 gelöst, erhalten die Rollkörper (siehe auch Fig. 3) ausreichend
Querspiel und geben den Sockel 2'' frei. Bei erreichter Positionierung des Pneumatikschalters
2 wird dann das Spannelement 20 einfach wieder festgezogen, was zur Fixierung an der
Trägerleiste 6 und zum Anpressen der Flächendichtung 13 führt.
[0024] Da die Schalterseite der Abfrageeinrichtung im montierten Zustand im Eingriffsschlitz
bzw. -spalt des Kopfstückes K nicht zugänglich ist - wie vorerwähnt, erfüllt die Trägerleiste
6 gleichzeitig auch die Abdeckfunktion eines sonst erforderlichen Abdeckgehäuses -,
ist die Halterung der Abfrageeinrichtung zwecks einfacher und schneller Entnahme und
Wiedereinsetzbarkeit, wie ebenfalls kurz vorerläutert, gestaltet.
[0025] Im Kopfstück K ist dafür quer durchgehend eine Spannhülse 21' eingesetzt, in die
die mit einer entsprechenden Verrastungsausnehmung 21 versehene Trägerleiste 6, die
rückseitig oben mit einer Kippabrundung 21'' versehen ist, eingesetzt und dann in
die in Fig. 1 dargestellte Stellung eingeschwenkt bzw. auch aus dieser Stellung ausgeschwenkt
werden kann.
[0026] Die eigentliche Fixierung der Abfrageeinrichtung am Kopfstück K einer Spannvorrichtung
K erfolgt dann mittels eines Befestigungsfortsatzes 22 oder, wenn Befestigungsmittel
gemäß Fig. 7A-C am Kopfstück K vorgesehen sind, mittels Querverrastung, wie Madenschraube
23 mit Spitze, Kugelfederelement 24 oder federbelasteter Vewrrastungsstift 25, für
deren Eingriff in der Trägerleiste 6 entsprechende Seitenflankenaufnahmen 26 vorgesehen
sind.
mit Spitze, Kugelfederelement 24 oder federbelasteter Verrastungsstift 25, am Kopfstück
K fixiert wird.
[0027] Die besondere Ausführungsform der Abfrageeinrichtung gemäß FIg. 6A, B, die auch eine
Verstellbarkeit des Pneumatikschalters 1 vorsieht, bedarf keiner zusätzlichen Erläuterung,
da bei dieser Ausführungsform Funktion und Ausbildung des Pneumatikschalters 1 den
beschriebenen Funktionen und Ausbildungen des Pneumatikschalters 2 entspricht.
1. Pneumatische Endstellungsabfrageeinrichtung für Spannvorrichtungskopfstücke (K) mit
einer von einem Linearstellglied (LS) betätigbaren Spannarmstellmechanik (M), wobei
das Linearstellglied (LS) einen Geber (G) für zwei in Geberstellrichtung hintereinander
angeordnete Pneumatikschalter (1, 2) aufweist, die realtiv zueinander verstellbar
sind,
dadurch gekennzeichnet,
daß beide Pneumatikschalter (1, 2) an einer die Pneumatikkanäle (3, 4, 5) enthaltenden
Trägerleiste (6) angeordnet sind, der der Pneumatikschalter(2) für die Öffnungsstellungsanzeige
relativ zum Pneumatikschalter (1) verstell- und fixierbar mit seinem Sockel (2') zugeordnet
ist,
daß beide Pneumatikschalter (1, 2) einerseits als Ventile mit dem Permanentdruckkanal
(4) verbunden sind, andererseits jeweils separat mit den ihnen zugehörigen Steuerdruckkanälen
(5, 3),
daß im Sockel (2') des Öffnungsstellungsschalters (2) zur Trägerleiste (6) hin offene
Überströmkanäle (7, 8) parallel einerseits zum Permanentdruckkanal (4) und andererseits
zum Steuerdruckkanal (3) für die Öffnungsstellungsanzeige angeordnet sind, wobei Permanent-
und Steuerdruckkanal (4, 3) zueinander distanziert zu den Überströmkanälen (7, 8)
führende Überströmbohrungen (9, 10) aufweisen und
daß zwischen der Anlagefläche (11) des Sockels (2') und der Auflagefläche (12) der
Trägerleiste (6) eine von beiden Flächen preßbare Flächendichtung (13) mit den Überströmkanälen
(7, 8) entsprechenden Schlitzen (14, 15) angeordnet ist.
2. Einrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Pneumatikschalter (2) am Sockel (2') an dessen einem Endbereich angeordnet
und in seiner Anlagefläche (11) parallel und mit gleichem Abstand ein weiterer Überströmkanal
(7') angeordnet ist.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Trägerleiste (6) im Bereich neben dem Pneumatikschalter (1) für die Spannstellungsanzeige
mit einer Eintiefung (16) versehen ist, in deren Längsseitenflanken (16') parallel
zueinander Längsnuten (17) angeordnet sind und
daß in einem in die Eintiefung (16) eingreifenden Sockelteil (2'') geringfügig zu
den Längsnuten (17) versetzt, eine quer durchgehende Ausnehmung (18) mit darin befindlichen
Rollkörpern (19) angeordnet ist, zwischen die mittig und senkrecht zur Ausnehmung
(18) ein an seinem Ende kegelstumpfförmiges Spannelement (20) gerichtet ist.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Trägerleiste (6) über dem Pneumatikschalter (1) für die Spannstellungsanzeige
eine Verrastungsausnehmung (21) und am unteren Ende der Trägerleiste (6) ein Befestigungsfortsatz
(22) angeordnet ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Trägerleiste (6) über dem Pneumatikschalter (1) für die Spannstellungsanzeige
eine Verrastungsausnehmung (21) und unten an mindestens einer Flanke eine Seitenflankenaufnahme
(26) für im Kopfstück (K) angeordnete axial verstellbare Befestigungsmittel, wie Madenschraube
(23) mit Spitze , Kugelfederelement (24), federbelasteter Verrastungsstift (25) angeordnet
ist.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Pneumatikschalter (1) bei gleicher Ausbildung wie der Pneumatikschalter (2)
ebenfalls auf der Trägerleiste (6') verstellbar angeordnet ist.