[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Halteeinrichtung zur Befestigung einer Lampe
in einer Reflektoröffnung eines Fahrzeugscheinwerfers mit einem an der Rückseite des
Reflektors angeordneten Lampenhalter, welcher mit Halteansätzen an dem Reflektor arretiert
ist.
[0002] Eine solche Halteeinrichtung zur Befestigung einer Lampe in einer Reflektoröffnung
ist aus der DE 44 36 409 C1 bekannt. Der Fahrzeugscheinwerfer weist einen aus Kunststoff
bestehenden schalenförmigen Reflektor auf, welcher im Bereich seines Scheitels mit
einer Reflektoröffnung versehen ist. Die Reflektoröffnung ist auf der Rückseite umlaufend
von einem Kragen umgeben. Durch die Reflektoröffnung ist von der Rückseite des Reflektors
her eine Lampe mit ihrem Glaskolben voraus hindurchgeführt, bis ihr Sockel mit dem
nach außen abstehenden umlaufenden Flansch an dem äußeren Randbereich der Reflektoröffnung
anliegt. Deshalb und weil die Lampe mit ihrem Sockel annähernd spielfrei in die Reflektoröffnung
eingreift, ist die Lampe nach ihrem Einsetzen genau zur Reflexionsfläche des Reflektors
fokussiert. In dieser Lage ist die Lampe durch einen die Reflektoröffnung vollständig
umgebenden ringförmigen Lampenhalter arretiert. Der ringförmige Lampenhalter ist aus
einer Blechplatine ausgestanzt und weist V-förmig gebogene Halteelemente auf, welche
mit ihrem freien Ende gegen den Flansch des Sockels drücken und diesen an dem äußeren
Randbereich der Reflektoröffnung halten. Der Lampenhalter ist mit nach außen weisenden
zungenartigen Halteansätzen, welche mit ihrem freien Rand in die Innenseite des Kragens
des Reflektors eingreifen, an dem Reflektor gehalten. Der Lampenhalter ist erst sicher
an dem Reflektor gehalten, wenn dieser sich mit seinen Halteelementen an einem Deckel
abstützt, welcher auf den Kragen aufgesetzt und an dem Kragen befestigt ist. Der Lampenhalter
kann auch in Einsetzrichtung der Lampe weisende zungenartige Halteansätze aufweisen,
welche seitlich der Reflektoröffnung in entsprechende kleine Durchgangsöffnungen eingesteckt
sind und mit federnden Rastelementen den Rand der Durchgangsöffnung hintergreifen.
Hierbei ist zwar der Lampenhalter sicher an dem Reflektor befestigt, jedoch ist eine
universelle Benutzung eines solchen Lampenhalters nachteilig. Letzteres ist gegeben,
wenn die Durchgangsöffnungen in die Reflektorschale eingebracht sind und die durch
die Durchgangsöffnungen hindurchgesteckten zungenartigen Halteelemente in das Innere
des Reflektors ragen. Hierbei ist nicht nur eine Verkleinerung der wirksamen Reflektionsfläche
gegeben, sondern es können auch Störstrahlen an den in das Reflektorinnere ragenden
zungenartigen Halteelementen entstehen. Des weiteren können insbesondere bei einer
optikfreien Abschlußscheibe die in das Reflektorinnere ragenden zungenartigen Halteelemente
aus stilistischen Gründen stören.
[0003] Aus der EP 0 390 316 A1 ist ein aus drei Halteklammern bestehender Lampenhalter bekannt.
Die drei Klammern sind um die Reflektoröffnung verteilt und mit ihren Schenkeln auf
einen Kragen aufgesteckt, welcher eine Reflektoröffnung auf der Rückseite des Reflektors
umgibt. Der innere Schenkel der Klammern umfaßt einen nach innen gerichteten Randabschnitt
der Reflektoröffnung und ist in dieser Lage durch den äußeren Schenke gehalten, welcher
federnd an der Außenseite des Kragens anliegt. Weiterhin weisen die Klammern fahnenartige
Halteelemente auf, zwischen denen und dem inneren Schenkel der Sockel der Lampe selbsttätig
festsetzbar ist. Als Anlagefläche für den Sockel dient die Außenseite des inneren
Schenkels. Dadurch ist ein genaues Fokussieren der Lampe zur Reflexionsfläche des
Reflektors nicht sicher. Außerdem ist der Lampenhalter wegen seiner Dreiteiligkeit
nur umständlich und zeitaufwendig zu montieren.
[0004] Aufgabe der Erfindung ist es, die im Oberbegriff des Anspruchs 1 beschriebene Halteeinrichtung
zur Befestigung einer Lampe in einer Reflektoröffnung eines Fahrzeugscheinwerfers
derart zu gestalten, daß der Lampenhalter leicht, schnell und sicher an dem Reflektor
festsetzbar ist und ein solcher Festsitz auch dann gegeben ist, wenn weder der Reflektor
eine spezielle Befestigungsöffnung für den Lampenhalter aufweist noch der Lampenhalter
durch ein zusätzliches separates Befestigungsmittel an dem Reflektor gehaltert werden
muß. Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß der Lampenhalter zumindest
einen Abschnitt der Reflektoröffnung mit zwei nach außen auffedernden Endabschnitten
umfaßt, welche mit abstehenden Halteansätzen an nach innen gerichteten Randabschnitten
der Reflektoröffnung unter Vorspannung anliegen und die Halteansätze in einer quer
zur Lampenachse gefügten Verbindung mit den Randabschnitten haltern. Die Montage des
Lampenhalters ist einfach und schnell durchführbar, da lediglich die federnden Endabschnitte
soweit nach innen zu drücken sind, bis sämtliche Halteansätze in die Reflektoröffnung
einführbar sind und Halteansätze nach einem Loslassen der Endabschnitte durch das
Auffedern der Endabschnitte nach außen selbsttätig in die Randabschnitte der Reflektoröffnung
eingreifen und den Lampenhalter an dem Reflektor haltern. Hierbei ist es vorteilhaft,
wenn die Halteansätze nach einem Einsetzen der Lampe in die Reflektoröffnung an die
Mantelfläche des Sockels der Lampe angrenzen und somit die Lampe ein die Halteansätze
in ihrer Lage sicherndes Teil ist. Außerdem sind die Halteansätze wegen ihres Eingriffs
in die die Lampe aufnehmende Reflektoröffnung von der Vorderseite des Scheinwerfers
her nicht als störende Einzelheit auf der Reflexionsfläche des Reflektors zu sehen.
Ein Lösen des Lampenhalters aus der Verbindung mit dem Reflektor ist nur bei demontierter
Lampe möglich. Der Lampenhalter ist bei demontierter Lampe ausreichend sicher an dem
Reflektor gehaltert, wenn er mit seinen federnden Endabschnitten zumindest annähernd
die Hälfte der Reflektoröffnung umfaßt. Ein besonders sicherer Festsitz des Lampenhalters
in dem Reflektor ist gegeben, wenn er über die Hälfte der Reflektoröffnung oder die
gesamte Reflektoröffnung umfaßt.
[0005] Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der Erfindung ist jeweils ein Halteansatz
an beiden federnden Endabschnitten und zwischen den Endabschnitten angeordnet. Hierbei
sind die federnden Endabschnitte Schenkel, an deren gemeinsamen Scheitelbereich ein
Halteansatz angeordnet ist. Der Lampenhalter ist besonders einfach montierbar, wenn
zuerst der zwischen den beiden Schenkeln angeordnete Halteansatz mit dem nach innen
gerichteten Randabschnitt der Reflektoröffnung gefügt wird und danach die federnden
Schenkel (Endabschnitte) nach ihrem Auffedern nach außen mit ihrem Halteansatz in
den Randabschnitt der Reflektoröffnung eingreifen.
[0006] Die federnden Endabschnitte des Lampenhalters können mit einer kleinen Kraft aufeinander
zu gedrückt werden, wenn die Endabschnitte von einer streifenförmigen Feder gebildet
sind, welche in einem Bogen verläuft und mit einer breiten Seitenfläche der Lampenachse
zugewandt ist. Außerdem nimmt der Lampenhalter auf der Rückseite des Reflektors nur
sehr wenig Raum ein.
[0007] Die mit den Halteansätzen quer zur Lampenachse gefügten Randabschnitte der Reflektoröffnung
können mit der die Reflexionsfläche und der die Rückseite des Reflektors formenden
Werkzeughälfte, das heißt ohne zusätzliche verstellbare Werkzeugteile, entformt werden,
wenn die Halteansätze einen den Randabschnitt der Reflektoröffnung umfassenden U-förmigen
Endbereich aufweisen, dessen freistehender Schenkel an den inneren Randbereich und
dessen anderer Schenkel an den äußeren Randbereich der Reflektoröffnung angrenzt,
während der Steg an der Innenseite der Reflektoröffnung unter Vorspannung anliegt.
In diesem Zusammenhang ist es weiterhin vorteilhaft, wenn die Reflektoröffnung an
ihren Randabschnitten einen eingebrachten Nutabschnitt aufweist, in welchem ein Abschnitt
des Halteansatzes versenkt angeordnet ist. Hierbei sollte zumindest der Steg des U-förmigen
Endabschnittes der Halteansätze in den Nutabschnitt eingreifen. Der Nutabschnitt kann
sich bis auf den äußeren Randbereich der Reflektoröffnung erstrecken und nimmt dort
einen Schenke des U-förmigen Endbereichs der Halteansätze auf. Die an die Nutabschnitte
angrenzenden Abschnitte des äußeren Randbereichs der Reflektoröffnung dienen dann
als Anlagefläche für den Sockel der Lampe.
[0008] Der Lampenhalter ist vor Beschädigungen, die durch unsachgemäßes Einsetzen der Lampe
in den Lampenhalter entstehen können, weitestgehend geschützt, wenn die federnden
Endabschnitte zu der Außenseite eines die Reflektoröffnung umgebenden Kragens benachbart
verlaufen und mit ihren Halteansätzen durch Aussparungen des Kragens hindurchgehen.
Die Verwendung eines Kragens ist weiterhin vorteilhaft, wenn die Lampe an ihrem Sockel
mindestens einen radial nach außen stehenden Positionierungslappen aufweist, welcher
in eine Aussparung des Kragens eingreift. Dadurch verhindert der Kragen zusätzlich
ein falsches Einsetzen der Lampe in die Reflektoröffnung.
[0009] Bei einer bestimmten Ausführungsform der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn vom Lampenhalter
mehrere zum Sockel der Lampe hin gerichteten federnde Halteelemente abstehen, die
zum selbsttätigen Festsetzen der Lampe an dem Reflektor dienen. Bei einem Einsetzen
der Lampe in die Reflektoröffnung federn die Halteelemente nach außen, bis sie selbsttätig
den Sockel der Lampe hintergreifen und den Sockel gegen den äußeren Randbereich der
Reflektoröffnung drücken. Damit beim Entrasten der Lampe keine den Lampenhalter verbiegende
Kraftmomente entstehen, sollte jedem Halteansatz ein zum selbsttätigen Festsetzen
der Lampe dem Reflektor dienendes federndes Halteelement zugeordnet sein.
[0010] Bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist es vorteilhaft, wenn an dem Lampenhalter
ein separates Halteelement angebracht ist, welches die Reflektoröffnung überspannt
und zum Halten der Lampe in der Reflektoröffnung dient. Das separate Halteelement
kann eine U-förmige Bügelfeder sein, welche auf der einen Seite der Reflektoröffnung
schwenkbar an dem Lampenhalter gelagert ist und auf der anderen Seite der Reflektoröffnung
lösbar an dem Lampenhalter arretiert ist.
[0011] Der Lampenhalter ist einfach gestaltet und kostengünstig herstellbar, wenn er aus
einer Blechplatine ausgestanzt ist, wobei die Halteansätze einstückig mit den Endabschnitten
ausgeführt sind und von den Endabschnitten abstehende Zungen sind. Ebenso wie die
Halteansätze können auch die Halteelemente einstückig mit dem Lampenhalter ausgeführt
sein.
[0012] Bei einem Scheinwerfer, bei welchem der Lichtquelle der Lampe eine Blende zugeordnet
ist, ist es vorteilhaft, wenn Tragarme der Blende über die Halteansätze mit dem Lampenhalter
verbunden sind. Hierbei sollte die Blende so gestaltet sein, daß sie von der Rückseite
des Reflektors her durch die Reflektoröffnung hindurchführbar ist.
[0013] In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigen
- Figur 1
- in einer Teilansicht einen mittleren Längsschnitt durch eine am Scheitelbereich eines
Reflektors angeordnete Halteeinrichtung für eine Lampe;
- Figur 2
- eine perspektivische Ansicht der in Figur 1 dargestellten Halteeinrichtung;
- Figur 3
- eine perspektivische Ansicht auf die Rückseite einer anderen Halteeinrichtung die
Lampe;
- Figur 4
- in einer Draufsicht einen Lampenhalter der Halteeinrichtung im entspannten Zustand;
- Figur 5
- in einer perspektivischen Teilansicht einen federnden Endabschnitt des Lampenhalters
und
- Figur 6
- in einer Draufsicht eine Halteeinrichtung, bei welcher an dem Lampenhalter ein separates
Halteelement angebracht ist.
[0014] Der Fahrzeugscheinwerfer weist einen aus Kunststoff bestehenden schalenförmigen Reflektor
(3) auf, welcher in seinem Scheitelbereich mit einer zur Aufnahme einer Lampe (1)
dienenden Reflektoröffnung (2) versehen ist. Bei der Lampe (1) handelt es sich um
eine Glühlampe, welche von der Rückseite des Reflektors (3) her mit ihrem Glaskolben
voraus durch die Reflektoröffnung (2) hindurchgeführt ist, bis ein ihren Sockel (16)
umgebender umlaufender Flansch (21) an dem als Anlagefläche dienenden äußeren Randbereich
(11) anliegt. Der Flansch (21) des Sockels (16) der Lampe (1) greift mit einem zylindrischen
Abschnitt in die Reflektoröffnung (2) hinein und fixiert die Lampe radial zur Lampenachse
(8). Von dem Flansch (21) des Sockels (16) steht ein Positionierungslappen (22) radial
nach außen ab und greift in eine Freimachung (23) eines die Reflektoröffnung (2) umgebenden
Kragens (14) ein. In dieser Lage ist die Lampe (1) durch einen Lampenhalter (4) fixiert,
welcher die Lampe (1) gegen den äußeren Randbereich (11) der Reflektoröffnung (2)
hält.
[0015] Der Lampenhalter (4) ist aus einer Federblechplatine ausgestanzt und weist eine streifenförmige
Feder auf, deren federnde Endabschnitte (6) annähernd mittig des Federstreifens aneinander
grenzen und annähernd drei Viertel der Reflektoröffnung (2) umfassen. Die federnden
Endabschnitte (6) beschreiben zusammen einen Bogenabschnitt, welcher in einem Abstand
zu der Außenseite des Kragens (14) verläuft. Die Endabschnitte (6) sind mit drei Halteansätzen
(5) an dem Reflektor (3) gehalten. Von den Halteansätzen (5) ist jeweils einer am
freien Ende eines federnden Endabschnittes (6) angebracht und einer mit den aneinandergrenzenden
Enden der federnden Endabschnitte (6) verbunden. Als Halteansätze (5) dienen Zungen,
welche zusammen mit den federnden Endabschnitten (6) aus der Federblechplatine ausgestanzt
sind und durch Aussparungen (15) des Kragens (14) hindurchführen. Die Endbereiche
(9) der Halteansätze (5) sind U-förmig gebogen und umfassen jeweils einen Randabschnitt
(7) der Reflektoröffnung (2). Der Steg und der innere Schenkel der U-Form der Halteansätze
(5) verlaufen in einem Nutabschnitt (13), welcher in den äußeren Randbereich (11)
und die Innenseite (12) der Reflektoröffnung (2) eingebracht ist (siehe Figur 1).
In Figur 3 ist der Nutabschnitt (13) ausschließlich in die Innenseite (12) der Reflektoröffnung
eingebracht und zur Anlage des Sockels (16) dienen an den äußeren Randbereich (11)
angeformte Ansätze (nicht dargestellt). Die Endabschnitte (6) des Lampenhalters (4)
sind nach außen auffedernde Schenke!, welche von dem zwischen ihnen angeordneten Halteansatz
(5) ausgehen.
[0016] Beim Einsetzen des Lampenhalters (4) in die Reflektoröffnung (2) sind lediglich die
federnden Endabschnitte (6) so weit nach innen zu drücken, bis die Halteansätze (5)
in die Reflektoröffnung (2) einführbar sind. Nach einem Loslassen der federnden Endabschnitte
umfassen die u-förmigen Halteansätze (5) selbsttätig die Randabschnitte (7) der Reflektoröffnung
(2). Zwischen den freien Enden der Endabschnitte (6) ist der Positionierungslappen
(22) des Sockels (16) angeordnet. An dem oberen Rand des von den Endabschnitten (6)
gebildeten Federstreifens sind zungenartige Halteelemente (17) angebracht. Jedem der
drei Halteansätze (5) ist ein Halteelment (17) zugeordnet. Die Halteelemente (17)
und die Halteansätze (5) sind, zusammen mit dem Federstreifen des Lampenhalters (4),
aus einer Blechplatine ausgestanzt. Die zungenartigen Halteelemente (17) sind um eine
Biegelinie zu dem Flansch (21) des Sockels (16) hin gebogen, liegen mit einer Anlagefläche
unter Vorspannung an dem Flansch (21) an und drücken den Flansch (21) gegen den äußeren
Randbereich (11) der Reflektoröffnung (2). Die beiden am freien Ende der Endabschnitte
(6) angeordneten Halteelemente (17) drücken die Lampe (1) radial zu dem zwischen beiden
Endabschnitten (6) angeordneten Halteelement (17) hin. Als radiale Anlagefläche des
Sockels (16) dient ein Abschnitt der Innenseite (12) der Reflektoröffnung (2). Die
Halteelemente (17) sind teilweise in den Aussparungen (15) des Kragens (14) angeordnet.
[0017] In Figur 1 ist eine der Lichtquelle (18) der Lampe (1) zugeordnete Blende (19) strichpunktiert
dargestellt. Bei der Verwendung einer Blende (19) ist es zweckmäßig, wenn sie über
Tragarme (20), welche mit den freien Endbereichen (9) der Halteansätze (5) des Lampenhalters
(4) verbunden sind, einstückig mit dem Lampenhalter (4) ausgeführt sind. Die Blende
sollte so gestaltet sein, daß sie bei der Montage des Lampenhalters (4) von der Rückseite
des Reflektors (3) her durch die Reflektoröffnung (2) hindurchführbar ist.
[0018] In Figur 6 weist der Lampenhalter (4) ein von einer U-förmigen Feder gebildetes,
separates Halteelement (24) auf. Das U-förmige Halteelement (24) ist mit den freien
Endabschnitten (25) seiner Schenkel (26) schwenkbar an einem Haltevorsprung (27) des
Lampenhalters (4) gelagert. Der Haltevorsprung (27) ist lappenförmig gestaltet und
aus dem Rand eines Endabschnitts (6) des Lampenhalters (4) freigeschnitten und radial
nach außen gebogen. An dem anderen Endabschnitt (6) des Lampenhalters (4) sind zwei
hakenförmige Halteabschnitte (28) angebracht, in welche die Schenkel (26) mit jeweils
einem Endabschnitt (29) eingreifen. Die Endabschnitte (29) grenzen an den sie verbindenden
Steg (30) des U-förmigen Halteelements (24) an. Der den Steg (30) aufweisende Bereich
des U-förmigen Halteelements (24) dient als Handhabe, um das Halteelement (24) in
den Eingriff der hakenförmigen Haltevorsprünge (27) zu bringen bzw. aus diesem Eingriff
heraus zu lösen. Besteht ein Eingriff zwischen den Endabschnitten (29) des U-förmigen
Halteelements (24), so drücken die Schenkel (26) mit ihrem mittleren Bereich den Flansch
(21) des Sockels (16) gegen den die Reflektoröffnung (2) begrenzenden Randabschnitt
(7) des Reflektors (3).
Bezugszeichenliste
[0019] Halteeinrichtung zur Befestigung einer Lampe in einer Reflektoröffnung eines Fahrzeugscheinwerfers
- 1
- Lampe
- 2
- Reflektoröffnung
- 3
- Reflektor
- 4
- Lampenhalter
- 5
- Halteansätze
- 6
- Endabschnitt
- 7
- Randabschnitt
- 8
- Lampenachse
- 9
- Endbereich
- 10
- innerer Randbereich
- 11
- äußerer Randbereich
- 12
- Innenseite
- 13
- Nutabschnitt
- 14
- Kragen
- 15
- Aussparung
- 16
- Sockel
- 17
- Halteelement
- 18
- Lichtquelle
- 19
- Blende
- 20
- Tragarm
- 21
- Flansch
- 22
- Positionierungslappen
- 23
- Freimachung
- 24
- Halteelement
- 25
- Endabschnitten
- 26
- Schenkel
- 27
- Haltevorsprung
- 28
- Halteabschnitte
- 29
- Endabschnitt
- 30
- Steg
1. Halteeinrichtung zur Befestigung einer Lampe (1) in einer Reflektoröffnung (2) eines
Fahrzeugscheinwerfers mit einem an der Rückseite des Reflektors (3) angeordneten Lampenhalter
(4), welcher mit Halteansätzen (5) an dem Reflektor (3) arretiert ist, dadurch gekennzeichnet,
daß der Lampenhalter (4) zumindest einen Abschnitt der Reflektoröffnung (2) mit zwei
nach außen auffedernden Endabschnitten (6) umfaßt, welche mit abstehenden Halteansätzen
(5) an nach innen gerichteten Randabschnitten (7) der Reflektoröffnung (2) unter Vorspannung
anliegen und die Halteansätze (5) in einer quer zur Lampenachse (8) gefügten Verbindung
mit den Randabschnitten (7) haltern.
2. Halteeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils ein Halteansatz
(5) an beiden federnden Endabschnitten (6) und ein weiterer Halteansatz (5) zwischen
den Endabschnitten (6) angeordnet ist.
3. Halteeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Endabschnitte
(6) von einer streifenförmigen Feder gebildet sind, welche in einem Bogen verläuft
und mit einer breiten Seitenfläche der Lampenachse (8) zugewandt ist.
4. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die
Halteansätze (5) einen den Randabschnitt (7) der Reflektoröffnung (2) umfassenden
U-förmigen Endbereich (9) aufweisen, dessen freistehender Schenkel an dem inneren
Randbereich (10) und dessen anderer Schenkel an dem äußeren Randbereich (11) der Reflektoröffnung
(2) angrenzt, während der Steg an der Innenseite (12) der Reflektoröffnung (2) unter
Vorspannung anliegt.
5. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
Reflektoröffnung (2) an ihren Randabschnitten (7) einen eingebrachten Nutabschnitt
(13) aufweist, in welchen ein Abschnitt des Halteansatzes (5) versenkt angeordnet
ist.
6. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die
federnden Endabschnitte (6) zu der Außenseite eines die Reflektoröffnung (2) umgebenden
Kragens (14) benachbart verlaufen und mit ihren Halteansätzen (5) durch Aussparungen
(15) des Kragens (14) hindurchgehen.
7. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß vom
Lampenhalter (4) mehrere zum Sockel (16) der Lampe (1) hin gerichtete federnde Halteelemente
(17) abstehen, die zum selbsttätigen Festsetzen der Lampe (1) an dem Reflektor (3)
dienen.
8. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jedem
Halteansatz (5) ein zum selbsttätigen Festsetzen der Lampe (1) an dem Reflektor (3)
dienendes federndes Halteelement (17) zugeordnet ist.
9. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß an
dem Lampenhalter (4) ein separates Halteelement (24) angebracht ist, welches die Reflektoröffnung
(2) überspannt und zum Halten der Lampe (1) in der Reflektoröffnung (2) dient.
10. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der
Lampenhalter (4) aus einer Blechplatine ausgestanzt ist, wobei die Halteansätze (5)
einstückig mit dem Lampenhalter (4) ausgeführt sind und von den Endabschnitten (6)
abstehend Zungen sind.
11. Halteeinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß eine
durch die Reflektoröffnung (2) hindurchgeführte und einer Lichtquelle (18) der Lampe
(1) zugeordnete Blende (19) mit Tragarmen (20) an den Lampenhalter (4) angebunden
ist.
12. Halteeinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragarme (20) der
Blende (19) über die Halteansätze (5) einstückig mit dem Lampenhalter (4) verbunden
sind.