| (19) |
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(11) |
EP 0 857 252 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.03.2001 Patentblatt 2001/12 |
| (22) |
Anmeldetag: 19.09.1996 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC)7: F02M 25/07 |
| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/DE9601/775 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9732/125 (04.09.1997 Gazette 1997/38) |
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| (54) |
ABGASRÜCKFÜHRVENTIL
EXHAUST GAS RETURN VALVE
SOUPAPE DE RETOUR DE GAZ D'ECHAPPEMENT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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DE FR GB IT SE |
| (30) |
Priorität: |
01.03.1996 DE 19607811
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.08.1998 Patentblatt 1998/33 |
| (73) |
Patentinhaber: ROBERT BOSCH GMBH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- KRIMMER, Erwin
D-73655 Plüderhausen (DE)
- HEZEL, Bruno
D-70565 Stuttgart (DE)
- WIZGALL, Eberhard
D-70372 Stuttgart (DE)
- MIEHLE, Tilman
D-71394 Kernen (DE)
- JAUERNIG, Peter
D-75233 Tiefenbronn (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-A- 4 338 194 GB-A- 2 250 801 US-A- 5 333 456
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DE-U- 29 506 928 US-A- 5 255 659
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung geht von einem Abgasrückführventil gemäß der Gattung des Patentanspruchs
1 aus. Bei einem solchen, durch die DE-A-43 38 194 bekannten Abgasrückführventil ist
der Ventilsitz als kegelförmiger Sitz ausgebildet, der in das Innere der Abgsrückführleitung
weist. Auf diesem Sitz kommt ein kegelförmiges Ventilglied zur Anlage, das durch die
Kraft der Feder in Schließstellung gebracht wird und durch die elektromagnetische
Kraft des Elektromagneten vom Ventilsitz abgehoben wird. Ein solches Ventil hat den
Nachteil, daß es durch den Abgasdruck bei Schließstellung in Schließrichtung beaufschlagt
wird, so daß erhebliche Kräfte notwendig sind, insbesondere zusätzlich bei Unterdruck
im Rohr, das Ventil in Öffnungsstellung zu bringen. Dies erfordert einen großbauenden
Elektromagneten und eine hohe Energie, die durch entsprechend ausgebaute Endstufen
kostenträchtig bereitgestellt werden muß.
Vorteile der Erfindung
[0002] Das erfindungsgemäße Abgasrückführventil mit den Merkmalen des Kennzeichens hat demgegenüber
den Vorteil, daß am Ventilglied durch die Bereitstellung der beweglichen Wand ein
Ausgleich der auf das Ventilglied wirkenden Abgasdrücke erzielt werden kann. Dementsprechend
sind die Betätigungskräfte, die das Ventil in Öffnungsstellung bringen sollen, nur
gering, so daß ein schnelles und exaktes Schalten des Abgasrückführventils möglich
ist. Zudem kann der Elektromagnet kleinbauend sein und mit einem geringen Energieeinsatz
betrieben werden. Entsprechend klein ist auch der Aufwand für eine elektrische Ansteuerstufe
für die Wicklung des Elektromagnets. In besonders vorteilhafter Weise kann das Abgasrückführventil
durch analoge oder quasianaloge Ansteuerung, getaktet mit variablen Tastverhältnis,
in Zwischenstellungen gehalten werden.
[0003] In vorteilhafter Weiterbildung erfolgt die Verbindung des Steuerraums über einen
durch den Ventilschaft gehenden Kanal, so daß eine unmittelbare Verbindung ohne gesonderte
Leitungsführung zwischen Abgasrückführleitung und Steuerraum verwirklicht wird. Dies
baut insbesondere klein bei leichter Montierbarkeit und geringen Fehlerquellen. Für
den Druckausgleich ist insbesondere nach Patentanspruch 3 die vom Abgasdruck in Schließrichtung
des Ventils beaufschlagte Fläche des Ventilglieds im wesentlichen gleich groß wie
die in Öffnungsrichtung des Ventilglieds wirkende Fläche der beweglichen Wand. Durch
die Dimensionierung dieser Fläche können die Schließkraft bei nicht erregtem Elektromagneten
beziehungsweise die öffnungskraft des Elektromagneten exakt eingestellt werden. In
weiter vorteilhafter Ausgestaltung besteht die bewegliche Wand aus einer Membrane.
Dabei bietet die Ausführung des Abgasrückführventils nach den vorstehenden Ansprüchen
1 bis 3 den Vorteil, daß im Falle eines Risses der Membrane die Kompensation des Abgasdruckes
in Schließrichtung entfällt und das Ventil durch den Abgasdruck stromaufwärts des
Ventilglieds sicher geschlossen gehalten wird. Ein Teilstrom von Abgas gelangt dann
über die Steuerkammer, die gerissene Membrane und den Druckraum in das Rohr als Teilmenge
einer Abgasrückführung, die durch den Querschnitt des Kanals begrenzt werden kann.
Insbesondere wird vermieden, daß bei einem Versagen der Membrane heißes Abgas in die
Umgebung des Abgasrückführventils abströmt, in den Motorraum des zugehörigen Kraftfahrzeugs
gelangt und dort gegebenenfalls Schäden verursachen kann.
[0004] In weiterhin vorteilhafter Ausgestaltung ist die bewegliche Wand als Kolben ausgebildet,
gemäß Patentanspruch 5 womit ein Versagen, wie es bei der Verwendung einer Membrane
möglich werden kann, hier sicher vermieden wird. Mit dieser Ausgestaltung kann vor
allen Dingen auch sehr genau die Fläche bestimmt werden, die kompensierend zu dem
Abgasdruck in Schließrichtung des Ventils auf das Ventilglied einwirkt. In vorteilhafter
Weiterbildung gemäß Patentanspruch 11 ist der Mündung des Kanals vorgelagert am Ventilglied
eine Schirmkappe vorgesehen, die dafür Sorge trägt, daß der Druck im Steuerraum nicht
in Abhängigkeit von einem dynamischen Staudruck beeinflußt wird, sondern sich als
statischer Abgasdruck einstellt. Die vorgelagerte Wand lenkt eine Anströmung von Abgas
zur Mündung ab, so daß Abgas nur quer dazu mit einem Druck, der dem statischen Druck
in der Abgasrückführleitung entspricht, in den Kanal eintreten kann. Somit wird vorteilhaft
ein Stellergebnis des Abgasrückführventils, insbesondere, wenn dieses Zwischenstellungen
zwischen offen und geschlossen einnehmen soll, durch den Strömungsdruck nicht beeinflußt.
Die Art der Einmündung des Stutzens in das Rohr gemäß Patentanspruch 12 hat den Vorteil,
daß der Stutzen selbst intensiv von kühlender Luft bei Luftführung im Rohr umspült
wird und die Einführung von Abgas im Bereich des Strömungsprofils im Rohr erfolgt,
das die höchste Geschwindigkeit aufweist und somit eine sehr schnelle, gleichmäßige
Verwirbelung von Abgas mit zugeführter Luft ermöglicht. Wird gemäß Patentanspruch
13 die Mündung unmittelbar angrenzend an eine den Durchströmquerschnitt des Rohres
steuernde Drosselklappe bewegt, so kann bei verschiedenen Stellungen der Drosselklappe
dieser Kühlungs- und Verwirbelungseffekt intensiviert werden.
Zeichnung
[0005] Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden
in der nachfolgenden Beschreibung näher erläutert. Es zeigen Figur 1 eine erste Ausführungsform
des Abgasrückführventils mit einer Membrane als beweglicher Wand und Figur 2 eine
zweite Ausführungsform des Abgasrückführventils mit einem Kolben als beweglicher Wand.
Beschreibung
[0006] In Figur 1 ist ein Rohr 1 dargestellt, das zum Beispiel Teil eines Ansaugsystemes
einer Brennkraftmaschine ist. In der Wand 2 des Rohres 1 sind eine erste Öffnung 3
und dieser diametral gegenüberliegend eine zweite Öffnung 4 vorgesehen. Über die erste
Öffnung 3 mündet eine Abgasrückführleitung 6 in das Rohr 1 ein. Dabei ist als Teil
der Abgasrückführleitung ein Stutzen 8 vorgesehen, in das Innere des Rohres durch
die Öffnung 3 hineinragt. Der Stutzen 8 kann zum Beispiel als Ziehteil aus Blech geformt
sein und hat außenliegend einen Flansch 9, der zusammen mit einem Flansch 10 der Abgasrückführleitung
und einem entsprechenden, nicht weiter gezeigten Flansch des Rohres 1 verschraubt
ist, so daß der Übergang von Abgasrückführleitung und Stutzen dicht verschlossen ist.
Der Stutzen wird mit seitlichem Abstand durch die Öffnung 3 geführt, zur Herstellung
einer thermischen Isolation, insbesondere dann, wenn das Rohr 1 aus Kunststoff gefertigt
ist.
[0007] An dem durch die Öffnung 3 ragenden zylindrischen Teil 11 des Stutzens schließt sich
ein kegelförmiger Teil 12 an, der einen Ventilsitz 13 bildet, dessen Sitzfläche ins
Innere des Stutzens beziehungsweise zur Abgasrückführleitung hin gerichtet ist. Anschließend
an den Ventilsitz 13 geht der Stutzen in ein Rohrteil 14 mit verringertem Durchmesser
über, das kurz vor der Achse des Rohres 1 seine Mündung in das Rohr 1 hat.
[0008] Mit dem Ventilsitz 13 wirkt ein Ventilglied 15 zusammen, das eine kegelförmige Dichtfläche
16 hat und am Ende eines Ventilschafts 17 befestigt ist. Dieser Ventilschaft wird
in einer Bohrung 18 dicht geführt, die in den Kern 19 eines Elektromagneten 20 axial
eingebracht ist. Der Kern 19 ist mit einem Stutzen 21 in der zweiten Öffnung 4 geführt
und in nicht weiter gezeigter Weise ebenfalls mit dem Rohr 1 dicht verbunden. Der
Kern trägt eine Magnetwicklung 22, die innerhalb des den Elektromagneten aufnehmenden
Gehäuses 24 angeordnet ist. Mit dem Kern arbeitet ein Tauchanker 25 mit im wesentlichen
kreiszylindrischer Form zusammen, der bei Erregung der Magnetwicklung in eine axiale
Ausnehmung 26 des Kerns 19 eintaucht. Die die Ausnehmung 26 umgebende Ringwand 27
des Kerns nimmt mit zunehmender Eintauchtiefe im Querschnitt zu. Auf diese Art und
Weise wird eine Linearcharakteristik des Elektromagneten erzielt. Entgegen der magnetischen
Kraft, die den Anker in die Ausnehmung 26 zieht, wirkt eine Druckfeder 29, die zwischen
Anker 25 und Magnetkern 19 eingespannt ist und am Ventilschaft 17 geführt wird.
[0009] Der Ventilschaft 17 durchdringt, wie bereits oben aufgeführt, koaxial den Magnetkern
19 und trägt an seinem Ende den Anker 25. Im ausgeführten Beispiel weist dazu der
Ventilschaft eine Außenringschulter 30 auf, die vom Rohr 1 weggerichtet ist und der
Magnetkern 25 eine Bohrung 31 auf, mittels der er auf dem im Durchmesser reduzierten
Teil 32 des Ventilschaftes bis zur Anlage an die Schulter 30 geschoben wird. In dieser
Stellung wird er durch Kontermuttern 33 auf dem Ventilschaft 17 fixiert. Alternativ
kann der Anker auch auf dem Ventilschaft afgepreßt sein. Zwischen der Stirnseite 34
und den Kontermuttern 33 ist eine Scheibe 35 vorgesehen, zwischen der und der Stirnseite
34 eine Membrane 36 eingespannt wird, die an ihrem Außenumfang 37 zwischen einem Flansch
38 des Gehäuses 24 und einem Deckel 39 dicht eingeschlossen wird.
[0010] Die Membrane 36 schließt nun zum Deckel 39 hin einen Steuerraum 41 ein, in den lediglich
ein Kanal 42 mündet, der koaxial durch den Ventilschaft hindurchgeführt ist und andererseits
unverschließbar im Inneren des Stutzens 8 stromaufwärts des Ventilsitzes 13 mündet.
Auf der dem Steuerraum 41 gegenüberliegenden Seite begrenzt die Membrane einen Druckraum
44, der über einen ersten Kanal 46 im Anker 25 und einem zweiten Kanal 47 im Kern
19 mit dem Inneren des Rohres 1 unverschließbar verbunden ist.
[0011] Weiterhin ist im Rohr 1 unmittelbar angrenzend an den Stutzen 8 eine Drosselklappe
49 so angeordnet, daß sie von voller Offenstellung, wie gezeigt, in eine voll geschlossene
Stellung des Rohres bringbar ist.
[0012] Der freie Wirkdurchmesser der Membrane 36, der vom Druck im Steuerraum 41 einerseits
und vom Druck im Druckraum 44 andererseits belastet wird, ist im wesentlichen gleich
groß wie der wirksam in Schließrichtung des Ventilglieds 15 vom Druck in der Abgasrückführleitung
beaufschlagte Durchmesser des Ventilglieds 14. Somit wirkt auf das Ventilglied der
Abgasdruck in Öffnungsrichtung im wesentlichen auf eine gleich große Fläche wie die
Fläche, die durch den Abgasdruck in Schließrichtung beaufschlagt wird. Es heben sich
die Abgaskräfte am ventilglied auf. Der Grad der Kompensation kann durch die Wahl
der beaufschlagten Flächen variiert werden. In Schließrichtung des Ventilglieds wirkt
dann somit hauptsächlich die Schließkraft der Druckfeder 29. Entgegen der Kraft dieser
Feder wird das Abgasrückführventil bei Erregung der Magnetwicklung 22 des Elektromagneten
20 in verschiedene Öffnungsstellungen gebracht. Die Kraft, die dazu notwendig ist,
bemißt sich aus der erforderlichen Schließkraft des Abgasrückführventils. Sie ist
aber auch nicht durch die Drücke in der Abgasrückführleitung und im Rohr 1 beeinflußt.
Denn diese Unterdrücke wirken sowohl auf die zum Rohr weisende Fläche des Ventilglieds
15 als auch auf die Membrane auf der Seite der Druckkammer 44. Die aus diesen Flächen
beaufschlagten, resultierenden Kräfte heben sich ebenfalls gegenseitig auf. Ein solches
Ventil baut sehr klein, da die relativ geringen Stellkräfte nur einen kleinen Elektromagneten
erforderlich machen.
[0013] Die Energiebereitstellung für einen solchen Magneten ist wenig aufwendig sowohl bzgl.
der Energieerzeugung als auch bzgl. den erforderlichen Ansteuerungsendstufen einer
elektronischen Steuereinrichtung. Vorteilhaft wird der Magnet getaktet mit variablem
Tastverhältnis angesteuert, womit zwischen `ganz auf' und `ganz zu' verschiedene Zwischenstellungen
und somit Dosierungsquerschnitte am Abgasrückführventil einstellbar sind. Natürlich
könnte es auch analog angesteuert werden. Um insbesondere in Halboffenstellung und
Offenstellung eine Druckerhöhung im Steuerraum 41 zu vermeiden, die aufgrund einer
dynamischen Anströmung des am Abgasrückführventil austretenden Abgases entstehen können,
ist die Mündung 50 des Kanals 42, die zentrisch zum Ventilglied 15 liegt, durch eine
Schirmkappe 51 geschützt. Diese Schirmkappe weist eine der Mündung axial vorgelagerte
Wand auf, die als Prallwand für die ankommende Abgasströmung dient. Durch seitliche
Öfffnungen 53 kann dann das Abgas zur Druckbildung in den Steuerraum 41 eintreten.
Dies erfolgt aus einer strömungsberuhigten Zone innerhalb der Kappe 51 mit einem Druck,
der gleich dem statischen Druck des Abgases in der Abgasrückführleitung ist.
[0014] Die Art der Einbringung des Abgasdruckes in den Steuerraum 41 ist besonders vorteilhaft
durch den hier vorgesehenen Kanal 42 im Ventilschaft 17. Aufgrund dieser Ausgestaltung
sind keine gesonderten Leitungsverbindungen zwischen Abgasrückführleitung und dem
Steuerraum 41 notwendig, die im anderen Falle zusätzlichen Verbindungsaufwand und
Dichtaufwand mit der Möglichkeit eines Schadensfalles mit sich bringen würde. Natürlich
ist auch möglich statt des Kanals, der durch den Ventilschaft geht, eine entsprechend
andere Verbindung vorzusehen, z. B. in Form eines durch das Gehäuse des Abgasrückführventils
und das Rohr zur Abgasrückführleitung geführten Kanals oder einer separaten Leitung
dorthin.
[0015] Da durch den Steuerraum 41 keine Abgasströmung auftritt, kann das dort enthaltenen
Gas seine Wärme an das Gehäuse abgeben und es bleibt weit unter der Temperatur, die
das Abgas aufweist, das über die Abgasrückführleitung zuströmt. Es wird lediglich
der Abgasdruck weitergegeben, nicht aber kommt es zu einem wesentliche Gasaustausch
über den die Membran stark temperaturbelastet wäre.
[0016] Das bei geöffneten Abgasrückführventil in das Rohr 1 eintretende Abgas wird über
den Rohrteil 14 erst etwa in der Mitte des Rohres 1 freigegeben, dort wo die höchsten
Geschwindigkeitsanteile eines Strömungsprofils des das Rohr 1 durchströmenden Mediums
auftreten. Dieses Medium ist im vorliegenden Falle Luft oder Luftkraftstoffgemisch.
Diese weite Hineinreichung in das Rohr 1 bei der dünnwandigen Ausgestaltung des Stutzens
führt zu einer intensiven Kühlung des Stutzens durch die umströmende kühlere Luft,
was der Verbindungsstelle des Stutzens mit dem Rohr 1 Wärme entzieht, die über die
Abgasrückführleitung 6 vom Abgas aufgenommen und weitergeleitet wird. Damit wird die
Verbindungsstelle zwischen Stutzen 8 und Rohr 1 thermisch weniger belastet. Die unmittelbare
Nachbarschaft der Drosselklappe bewirkt eine Intensivierung der Luftströmung. Die
Einführung des Abgases in den Strömungskern des Rohres 1 verbessert die schnelle Verwirbelung
und Vermischung des eingeführten Abgases mit dem dort strömenden Medium.
[0017] Die beschriebene Ventilkonstruktion ist im hohen Maße schadenssicher, derart, daß
im Falle eines Bruches der Membrane 36 der Kraftausgleich durch den Abgasdruck im
Steuerraum 41 entfällt, was zur Folge hat, daß der Abgasdruck verstärkt auf das Ventilglied
15 in dessen Schließrichtung wirkt. Dabei kann in keinem Falle eine zu hohe Abgasrückführung
eingestellt werden, was die Betriebsfähigkeit einer zugehörigen Brennkraftmaschine
erhält. Selbst wenn der Magnet aufgrund zu hoher Abgasdruckkräfte nicht mehr in der
Lage sein sollte, ordnungsgemäß zu arbeiten oder gar das Ventil zu öffnen, erfolgt
im geringen Maße noch eine Abgasrückführung über den Kanal 42, den Steuerraum 41,
die Kanäle 46 und 47 in das Rohr 1. In keinem Falle tritt aber bei einem Bruch der
Membrane Abgas in die Umgebung aus.
[0018] Bei einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Abgasrückführventils gemäß
Figur 2 sind im wesentlichen gleiche Teile wie beim Ausführungsbeispiel nach Figur
1 vorgesehen. Abweichend von dieser ist der im Magnetkern abgewandte Teil des Ankers
125 als Kolben 136 ausgebildet, der in Ersatz der Membrane eine bewegliche Wand bildet,
indem der Kolben dicht in einer Bohrung 61 gleitet und dabei mit einem Gehäusedeckel
139 wiederum einen Steuerraum 141 dicht einschließt. Dabei trennt der Kolben 136 diesen
Steuerraum 141 von einem Druckraum 144, der in seiner Ausgestaltung gleich ist wie
der Druckraum 44 vom Ausführungsbeispiel nach Figur 1. Die Bohrung 61 ist dabei in
einem Gehäuseteil vorgesehen, das aus nicht magnetisierbarem Werkstoff besteht, vorzugsweise
in Form einer Messinghülse 65, die fest in das Gehäuse eingesetzt ist, so daß sich
der Kolben unbeeinflußt vom Magneten innerhalb dieses Bereiches leicht beweglich ist.
In seiner in der Figur 2 gezeigten Schließstellung gelangt die Stirnseite 66 des Kolbens
an eine Dichtung 67, die zum Beispiel am Deckel 139 eingesetzt ist, derart, daß der
Steuerraum 141 zur Führung des Kolbens hin abgedichtet wird, wenn sich das Abgasrückführventil
in seiner Schließstellung befindet. Damit wird vermieden, daß Abgas über die Führung
in den Druckraum 144 austreten kann, was wegen des notwendigen Verschiebespiels des
Kolbens möglich wäre und was dazu führen könnte, daß sich Abgasablagerungen in der
Führung bilden, die dann insbesondere nach längeren Schließzeiten des Abgasventils
zu erhöhten Reibungen und Funktionsausfällen des Abgasrückführventils führen könnte.
Der Kolben 136 kann ferner, wie gezeigt, mit einer axialen Ausnehmung 68 versehen
sein, in die derr Kanal 42 mündet und die durch ein Rußfilter ausgefüllt ist. Auch
dies vermeidet eine Verschmutzung der Führung des kolbens 136 in der Hülse 65. Gegenüber
dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1 hat diese Ausführungsform dabei den wesentlichen
Vorteil, daß mit einem Schadensfall, wie dem Bruch der Membrane von Figur 1, hier
nicht gerechnet werden muß. Das Ventil hat somit eine wesentlich höhere Lebenserwartung.
Wie auch beim vorhergehenden Ausführungsbeispiel ist am Ventilglied 15 ebenfalls eine
Schirmkappe 51 vorgesehen, die verhindert, daß ein dynamischer Abgasdruck in den Steuerraum
141 gelangt.
1. Abgasrückführventil zur Steuerung von Abgasrückführmengen, die der Saugseite einer
Brennkraftmaschine über eine Abgasrückführleitung (8) zugeführt werden, die einen
kegelförmigen, der Abgasströmung in der Abgasrückführleitung entgegengerichteten Ventilsitz
(13) aufweist, mit dem ein Ventilglied (15) zusammenwirkt, das von einem Anker (25,
125) eines Elektromagneten (20) betätigt wird, der in einem Gehäuse (24) angeordneten
ist, das mit einem das rückgeführte Abgas weiterleitenden Rohr (1) verbundenen ist,
wobei das Ventilglied in die Abgasrückführleitung (8) stromaufwärts des Ventilsitzes
hinein öffnet und am Ende eines durch die Wand (2) des Rohres (1) hindurchgeführten,
von einer Feder (29) in Schließrichtung des Ventilglieds (15) belasteten Ventilschafts
(17) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (25, 125) fest mit dem
Ventilschaft (17) verbunden ist und der Ventilschaft (17) wenigstens mittelbar fest
mit einer beweglichen Wand (36, 136) verbunden ist, die auf ihrer einen Seite einen
mit dem Innern des Rohres (1) verbundenen Druckraum (44, 144) begrenzt und diesen
von einem sich auf ihrer anderen Seite anschließenden, mit der Abgasrückführleitung
(6) stromaufwärts des Ventilsitzes (13) verbundenen Steuerraum (41, 141) dicht trennnt.
2. Abgasrückführventil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerraum (41,141)
über einen Kanal (42) im Ventilschaft (17) mit der Abgasrückführleitung (6, 8) stromaufwärts
des Ventilsitzes verbunden ist.
3. Abgasrückführventil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Abgasdruck
in Schließrichtung beaufschlagte Fläche des Ventilglieds (15) im wesentlichen gleich
groß wie die den Steuerraum (41, 141) begrenzenden, auf den Ventilschaft (17) in Öffnungsrichtung
des Ventilglieds (15) wirkende Fläche der beweglichen Wand (36, 136) ist.
4. Abgasrückführventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Wand
eine Membran (36) ist, deren Ränder einerseits im Gehäuse (24, 38, 39) eingespannt
sind und andererseits mit dem Ventilschaft (17) den Durchtritt des Kanals ermöglichend
dicht verbunden sind.
5. Abgasrückführventil nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Wand
(136) als dicht im Gehäuse geführter Kolben ausgebildet ist.
6. Abgasrückführventil nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (136)
Teil des Ankers (125) ist und als dessen Verlängerung in einer nichtmagnetisierbaren
Teil (65) gleitet.
7. Abgasrückführventil nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker in seiner
Endstellung entsprechend der Schließstellung des Ventilglieds in dichter Anlage mit
einer Dichtung (67) ist, die in dieser Stellung des Ankers (136) den Steuerraum (141)
von der Führung des Ankers in dem nichtmagnetisierbaren Teil (65) trennt.
8. Abgasrückführventil nach Anspruch 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Ventilsitz
(13) und die Dichtfläche (16) des Ventilglieds (15) kegelförmig ausgebildet sind.
9. Abgasrückführventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Anker als Tauchanker (25, 125) ausgeführt ist, der am Ventilschaft (17) befestigt
ist.
10. Abgasrückführventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet
(20) als Linearmagnet ausgeführt ist.
11. Abgasrückführventil nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (25, 125)
und der Magnetkern (19) des Elektromagneten (20) Kanäle (46, 47) aufweisen, die die
Verbindung zwischen Rohr (1) und Druckraum (44, 144) herstellen.
12. Abgasrückführventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß am Ventilglied (15) eine Schirmkappe (51) vorgesehen ist, die eine der Mündung
(50) des Kanals (42) entgegen der Strömungsrichtung des anströmenden Abgases vorgelagerte
Wand (52) aufweist.
13. Abgasrückführventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abgasrückführleitung in Form eines Stutzens (8) ausgeführt ist, an dem der
Ventilsitz (13) ausgebildet ist und der senkrecht in das Rohr (1) ragt.
14. Abgasrückführventil nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Stutzen (8)
aus gezogenem Blech gebildet ist und anschließend an den Ventilsitz in ein Rohrteil
(14) übergeht, die den Ventilschaft (17) umgibt und bis etwa in die Mitte der Rohres
(1) reicht.
15. Abgasrückführventil nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohrteil (14)
unmittelbar stromaufwärts einer den Durchströmquerschnitt des Rohres (1) steuernden
Drosselklappe (49) liegt.
16. Abgasrückführventil nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Elektromagnet (20) von einer Steuereinrichtung getaktet mit variablen Tastverhältnis
angesteuert wird, um das Abgasrückführventil in verschiedene Offenstellungen zu bringen.
1. Exhaust-gas recirculation valve for controlling exhaust-gas recirculation quantities
which are fed to the intake side of an internal combustion engine via an exhaust-gas
recirculation line (8) which has a conical valve seat (13) which faces in a direction
opposite to the exhaust-gas flow in the exhaust-gas recirculation line and with which
there interacts a valve member (15) which is actuated by an armature (25, 125) of
an electromagnet (20) which is arranged in a housing (24) which is connected to a
tube (1) carrying the recirculation exhaust gas, the valve member opening into the
exhaust-gas recirculation line (8) upstream of the valve seat and being arranged at
the end of a valve stem (17) which is passed through the wall (2) of the tube (1)
and is loaded in the closing direction of the valve member (15) by a spring (29),
characterized in that the armature (25, 125) is firmly connected to the valve stem
(17), and the valve stem (17) is firmly connected, at least indirectly, to a moveable
wall (36, 136) which on its one side delimits a pressure space (44, 144) connected
to the interior of the tube (1) and separates this pressure space leaktightly from
a control space (41, 141) which adjoins it on its other side and is connected to the
exhaust-gas recirculation line (6) upstream of the valve seat (13).
2. Exhaust-gas recirculation valve according to Claim 1, characterized in that the control
space (41, 141) is connected to the exhaust-gas recirculation line (6, 8) upstream
of the valve seat by a duct (42) in the valve stem (17).
3. Exhaust-gas recirculation valve according to Claim 1 or 2, characterized in that that
surface of the valve member (15) which is acted upon in the closing direction by the
exhaust-gas pressure is essentially the same size as that surface of the moveable
wall (36, 136) which delimits the control space (41, 141) and acts on the valve stem
(17) in the opening direction of the valve member (15).
4. Exhaust-gas recirculation valve according to Claim 3, characterized in that the moveable
wall is a diaphragm (36), the edges of which are, on the one hand, clamped in the
housing (24, 38, 39) and, on the other hand, are connected leaktightly to the valve
stem (17) in a manner which allows passage through the duct.
5. Exhaust-gas recirculation valve according to Claim 3, characterized in that the moveable
wall (136) is designed as a piston guided leaktightly in the housing.
6. Exhaust-gas recirculation valve according to Claim 5, characterized in that the piston
(136) is part of the armature (125) and slides as the extension of the latter in a
nonmagnetizable part (65).
7. Exhaust-gas recirculation valve according to Claim 6, characterized in that, in its
end position corresponding to the closed position of the valve member, the armature
is in leaktight contact with a seal (67) which, in this position of the armature (136),
separates the control space (141) from the guide of the armature in the nonmagnetizable
part (65).
8. Exhaust-gas recirculation valve according to Claims 3 to 7, characterized in that
the valve seat (13) and the sealing surface (16) of the valve member (15) are of conical
design.
9. Exhaust-gas recirculation valve according to one of the preceding claims, characterized
in that the armature is embodied as a solenoid plunger (25, 125) which is secured
on the valve stem (17).
10. Exhaust-gas recirculation valve according to Claim 9, characterized in that the electromagnet
(20) is embodied as a linear magnet.
11. Exhaust-gas recirculation valve according to Claim 9, characterized in that the armature
(25, 125) and the magnet core (19) of the electromagnet (20) have ducts (46, 47) which
establish the connection between the tube (1) and the pressure space (44, 144).
12. Exhaust-gas recirculation valve according to one of the preceding claims, characterized
in that a shielding cap (51), which has a wall (52) situated in front of the mouth
(50) of the duct (42), counter to the direction of flow of the inflowing exhaust gas,
is provided on the valve member (15).
13. Exhaust-gas recirculation valve according to one of the preceding claims, characterized
in that the exhaust-gas recirculation line is in the form of a stub (8) on which the
valve seat (13) is formed and which projects perpendicularly into the tube (1).
14. Exhaust-gas recirculation valve according to Claim 13, characterized in that the stub
(8) is formed from drawn sheet metal and, at the valve seat, then merges into a tubular
part (14) which surrounds the valve stem (17) and extends approximately as far as
the centre of the tube (1).
15. Exhaust-gas recirculation valve according to Claim 14, characterized in that the tubular
part (14) is situated directly upstream of a throttle valve (49) which controls a
cross-section of flow through the tube (1).
16. Exhaust-gas recirculation valve according to one of the preceding claims, characterized
in that the electromagnet (20) is activated in a pulsed manner at a variable duty
ratio by a control device in order to move the exhaust-gas recirculation valve into
various open positions.
1. Soupape de recyclage de gaz d'échappement pour commander des recyclages de gaz d'échappement,
amenés à l'admission d'un moteur à combustion interne par l'intermédiaire d'une conduite
de recyclage de gaz d'échappement (8) qui présente un siège de soupape (13) en forme
de cône, dirigé en sens opposé à la conduite de recyclage des gaz d'échappement, avec
lequel coopère une tête de soupape (15), actionnée par une armature (25, 125) d'un
électroaimant (20) disposé dans un boîtier (24), soupape reliée à un tuyau (1) pour
faire passer au-delà les gaz d'échappement recyclés, la tête de la soupape s'ouvrant
dans la conduite de recyclage des gaz d'échappement (8) en amont du siège de la soupape,
et étant disposée à l'extrémité d'une tige de soupape (17) guidée à travers la paroi
(2) du tuyau (1) en étant comprimée par un ressort (29) quand la tête de la soupape
(15) est en position fermée,
caractérisée en ce que
l'armature (25, 125) est reliée de façon solidaire à la tige de la soupape (17) et
la tige de la soupape (17) est reliée d'une manière au moins indirecte de façon solidaire
à une paroi mobile (36, 136) qui délimite sur l'un de ses côtés une chambre de pression
(44, 144) reliée avec l'intérieur du tuyau (1), qui et sépare de façon étanche cette
dernière d'une chambre de commande (41, 141) se raccordant sur son autre côté, et
reliée à la conduite de recyclage des gaz d'échappement (6) en amont du siège de soupape
(13).
2. Soupape de recyclage de gaz d'échappement selon la revendication 1,
caractérisée en ce que
la chambre de commande (41, 141) est reliée par l'intermédiaire d'un canal (42) dans
la tige de la soupape (17) à la conduite de recyclage des gaz d'échappement (6, 8)
en amont du siège de la soupape.
3. Soupape de recyclage de gaz d'échappement selon la revendication 1 ou 2,
caractérisée en ce que
la surface de la tête de la soupape (15) qui est sollicitée par la pression des gaz
d'échappement dans le sens de la fermeture, est sensiblement aussi grande que la surface
de la paroi mobile (36, 136), délimitant la chambre de commande (41, 141), et agissant
sur la tige de la soupape (17) dans le sens de l'ouverture de la tête de soupape (15).
4. Soupape de recyclage de gaz d'échappement selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
la paroi mobile est une membrane (36), dont les bords sont insérés d'un côté dans
le boîtier (24, 38, 39) et de l'autre sont reliés à la tige de la soupape (17) en
permettant le passage du canal.
5. Soupape de recyclage de gaz d'échappement selon la revendication 3,
caractérisée en ce que
la paroi mobile (136) est constituée sous la forme d'un piston passant de façon étanche
dans le boîtier.
6. Soupape de recyclage de gaz d'échappement selon la revendication 5,
caractérisée en ce que
le piston (136) fait partie de l'armature (125) et glisse comme son prolongement dans
une pièce (65) non magnétisable.
7. Soupape de recyclage de gaz d'échappement selon la revendication 6,
caractérisée en ce que
l'armature est en appui étanche dans sa position finale correspondant à la position
fermée de la tête de soupape par un joint d'étanchéité (67) qui dans cette position
de l'armature (136) sépare la chambre de commande (141) du passage de l'armature dans
la pièce non magnétisable (65).
8. Soupape de recyclage de gaz d'échappement selon l'une des revendications 3 à 7,
caractérisée en ce que
le siège de soupape (13) et la surface d'étanchéité (16) de la tête de soupape (15)
sont constitués en forme de cône.
9. Soupape de recyclage de gaz d'échappement selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
l'armature est réalisée sous la forme d'un noyau plongeur (25, 125) fixé sur la tige
de soupape (17).
10. Soupape de recyclage de gaz d'échappement selon la revendication 9,
caractérisée en ce que
l'électroaimant (20) est réalisé sous la forme d'un électroaimant linéaire.
11. Soupape de recyclage de gaz d'échappement selon la revendication 9,
caractérisée en ce que
l'armature (25, 125) et le noyau magnétique (19) de l'électroaimant (20) présentent
des canaux (46, 47) qui établissent la liaison entre le tuyau (1) et la chambre de
pression (44, 144).
12. Soupape de recyclage de gaz d'échappement selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisée en ce qu'
il est prévu sur la tête de soupape (15) un chapeau de protection (51), qui présente
une paroi (52) montée en avant de l'embouchure (50) du canal (42) en sens contraire
du sens de l'écoulement des gaz d'échappement.
13. Soupape de recyclage de gaz d'échappement selon quelconque l'une des revendications
précédentes,
caractérisée en ce que
la conduite de recyclage des gaz d'échappement est réalisée sous la forme d'un ajutage
(8) sur lequel est constitué le siège de soupape (13) et qui pénètre perpendiculairement
dans le tuyau (1).
14. Soupape de recyclage de gaz d'échappement selon la revendication 13,
caractérisée en ce que
l'ajutage (8) est constitué à partir d'une tôle emboutie et se transforme ensuite
sur le siège de la soupape en une pièce tubulaire (14), qui entoure la tige de soupape
(17) et va à peu près jusqu'au milieu du tuyau (1).
15. Soupape de recyclage de gaz d'échappement selon la revendication 14,
caractérisée en ce que
la pièce tubulaire (14) se trouve directement en amont d'un clapet d'étranglement
(49) qui commande la section transversale d'écoulement du tuyau (1).
16. Soupape de recyclage de gaz d'échappement selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisée en ce que
l'électroaimant (20) est commandé par un dispositif de commande en étant actionné
avec un taux d'impulsions variable, pour mettre la soupape de recyclage de gaz d'échappement
dans différentes positions d'ouverture.

