(19)
(11) EP 0 857 549 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
22.05.2002  Patentblatt  2002/21

(21) Anmeldenummer: 98890033.8

(22) Anmeldetag:  11.02.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7B26D 7/06

(54)

Schneidemaschine für Lebensmittel mit einem Schnittguthalter auf einem Schnittgutwagen

A food slicing machine with a product holder on a carriage

Machine à couper des aliments en tranches avec un support de produits sur un chariot


(84) Benannte Vertragsstaaten:
CH DE ES FR GB IT LI NL

(30) Priorität: 11.02.1997 AT 21597

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
12.08.1998  Patentblatt  1998/33

(73) Patentinhaber: Kuchler, Fritz
A-9020 Klagenfurt (AT)

(72) Erfinder:
  • Kuchler, Fritz
    A-9020 Klagenfurt (AT)

(74) Vertreter: Müllner, Erwin, Dr. 
Patentanwälte Dr. Erwin Müllner Dipl.-Ing. Werner Katschinka Postfach 159 Weihburggasse 9
1010 Wien
1010 Wien (AT)


(56) Entgegenhaltungen: : 
FR-A- 858 827
GB-A- 408 174
FR-A- 2 584 335
US-A- 2 073 860
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung


    [0001] Die Erfindung betrifft eine Schneidemaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 (siche, z.B., US-A-2 073 860). Schnittguthalter erfüllen neben der Lagefixierung des Schnittgutes und der Übertragung der Vorschubkraft in Richtung auf die Anschlagplatte auch die Funktion eines Restehalters. Wenn nunmehr etwa ein Wurstrest in einer Länge von 5 cm vorliegt, der noch aufgeschnitten werden soll, dann befindet sich die Hand der Bedienungsperson in der Gefahrenzone, auch wenn das Schnittgut nicht unmittelbar mit der Hand sondern mit Hilfe eines Restehalters für den Schneidevorgang des Restes festgehalten wird.

    [0002] Bekannte Schneidemaschine umfassen eine meist mit Spitzen besetzte Stirnplatte als Anlagefläche für das Schnittgut, sowie einen Handgriff auf einem Schwenkarm, der einerseits die Stirnplatte trägt und der anderseits auf einer Längsführungsstange oder Schiene in Richtung auf die Anschlagplatte nächst dem Kreismesser und wieder zurück verschiebbar ist. Die ergonomische Gestaltung der Bauteile schließt Formgebungen, die der Sicherheit dienen und eine Berührung des Kreismessers ausschließen sollen, ein.

    [0003] Die Erfindung zielt darauf ab, eine Schneidemaschine sowohl für den normalen Schneidevorgang als auch für den Sicherheitsbereich des Resteschneidens zu verbessern. Dies wird durch die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs definierten Merkmale erreicht. Wird also eine Wurst auf dem Schnittgutwagen mit Hilfe des Schnittguthalters zwischen der gerätefesten und nur zur Schnittstärkeeinstellung parallel verschiebaren Anschlagplatte und dem Schnittguthalter eingespannt, so kann der Schnittguthalter um ein Stück gegen die Anschlagplatte vorgeschoben und damit der Federspeicher aufgeladen werden. Es ergibt sich auf diese Weise eine Speicherung der für den Vorschub um das genannte Stück notwendigen Vorschubkraft. In dieser Stellung rastet die Rücklaufsperre des Schnittguthalters ein, sodaß der Vorschubspeicher nur in Vorschubrichtung und nicht in Gegenrichtung wirksam werden kann. Beim Schneidevorgang, also der bloßen hin- und hergehenden, händisch auf den Schnittgutwagen übertragenen Bewegung, wird der Vorschub des Schnittgutes gegen die Anschlagplatte durch den Federspeicher (Vorschubspeicher) durchgeführt. Durch ein Nachschieben des Schnittguthalters kann der Federspeicher immer wieder aufgeladen werden, bis der Schnittguthalter eine Position erreicht hat, die dem gespeicherten Vorschub entspricht. Dieser Vorschub steht für den Schnittgutrest zur Verfügung. Wesentlich ist, daß die Hand der Bedienungsperson nicht in den Schutzbereich gelangt, was aber bei herkömmlichen Ausführungen mit händischem Vorschub der Fall wäre. Da erfindungsgemäß der Vorschub für den Schnittgutrest (z.B. 6 cm) auf dem Schnittgutwagen ausschließlich durch den Vorschubspeicher erfolgt, kann die Hand der Bedienungsperson den Schnittgutwagen selbst an einer völlig ungefährlichen Stelle erfassen, die weit vom Kreismesser entfernt ist, um bloß die Hubbewegung durchzuführen. Die volle Konzentration und erhöhte Wachsamkeit die üblicherweise das Schneiden eines Schnittgutrestes erfordert, ist hier nicht erforderlich. Dies gilt nicht nur für den Schnittguthalter in seiner Funktion als Restehalter, sondern auch beim normalen Aufschneidevorgang, wenn etwa 20 dag Wurst aufgeschnitten werden sollen. Der notwendige Vorschub wird beim Schneidevorgang aus dem Vorschubspeicher durch (teil-weises) Entspannen der Feder abgearbeitet. Somit erfordert das Aufschneiden keinerlei händischen Vorschub, sondern lediglich ein Hin- und Herschieben des Schnittgutwagens, um den Hub für den Schneidevorgang zu bewirken. Letzteres könnte dann auch durch einen Antrieb ersetzt werden, sodaß sich eine halbautomatische, einfache Schneidemaschine mit Vorschubspeicher und erhöhter Sicherheit beim Schneiden des Schnittgutrestes ergibt.

    [0004] Dabei ist es vorteilhaft, wenn auf dem Schwenkarm ein Griff vorgesehen ist, dessen Mittelachse in Vorschub- oder Bohrungsrichtung weist und der eine Führungshülse als Lagerung umgibt, in welche ein mit der Stirnplatte starr verbundener, gegen die Vorschubrichtung ausgerichteter Zapfen eingreift und gegen die Kraft des Federspeichers einschiebbar ist. Ein hohler Griff kann den Federspeicher, also z.B. eine Schraubenfeder, aufnehmen und erfüllt somit eine Doppelfunktion. Die Schneidemaschine wird durch den erfindungsgemäßen, mechanischen Vorschubspeicher besonders bedienerfreundlich, denn der Vorschubspeicher kann beispielsweise auf einen z.B. 20 dag entsprechenden Erfahrungswert eingestellt werden (oder eine entsprechende Skala umfassen), wenn ein Kunde diese Menge bestellt. Dies gilt in erhöhtem Maße dann, wenn etwa 20 Blatt verlangt sind, da bei einer Schnittstärke von 1 mm demnach der Vorschubspeicher auf 20 mm Vorschub eingestellt bzw. in diesem Maße durch einmaliges Vorschieben des Schnittguthalters gegen das Schnittgut aufgeladen werden muß. Dies ist leicht möglich, sodaß auch ungelernte Kräfte mit der Maschine zuverlässig arbeiten und dem Kunden größere Aufmerksamkeit schenken können. Eine weitere, halbautomatische Schneidemaschine sieht vor, daß ein die entspannte Lage des Federspeichers meldender Endschalter zum Ausschalten eines elektrischen Antriebes für den Schnittgutwagen vorgesehen ist. Das Einschalten erfolgt nach dem Einspannen des Schnittgutes und Aufladen des Vorschubspeichers durch Schalterbetätigung. Ferner ist es zweckmäßig, wenn der Federspeicher eine Anzeige, beispielsweise eine Skala, für die eingeschobene Wegstrecke, die als Vorschub gespeichert ist, aufweist.

    [0005] Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Schneidemaschine ohne Schnittgut in Draufsicht, Fig. 2 den Schnittgutwagen mit einer Wurst, die auf den Schnittgutwagen zwischen Schnittguthalter und Anschlagplatte eingespannt ist, Fig. 3 den Schnittguthalter nach Fig. 2 beim händischen Vorschub, Fig. 4 den Schnittguthalter mit Schnittgutrest und Fig. 5 den Schnittguthalter nach vollständigem Aufschneiden auch des Schnittgutrestes.

    [0006] Gemäß Fig. 1 umfaßt eine Aufschneidemaschine 1 einen Schnittgutwagen 2, der auf einem Maschinengehäuse 3 eine reversierende Bewegung längs einer Anschlagplatte 4 ausführen kann. Diese lineare Hubbewegung wird händisch hervorgerufen. Die Ebene der Anschlagplatte 4 tritt gegenüber der Ebene eines Kreismessers 5 um ein einstellbares Maß zurück, das der gewünschten Schnittstärke eines Schnittgutes 6 (Fig. 2) entspricht.

    [0007] Auf dem Schnittgutwagen 2 ist eine zylindrische Führungsstange 7 vorgesehen, längs welcher ein Gleitstück 8 verschiebbar gelagert ist, welches einen Schwenkarm 9 trägt. Am Ende desselben ist als Schnittguthalter 10 eine gegebenenfalls mit Spitzen besetzte Stirnplatte 11 mit einem Zapfen 12 in einer Lagerung 13, z.B. einer Hülse oder Bohrung in einem Griff 14 drehbar und in das Innere der Lagerung 13, also in die Hülse oder Bohrung des Griffes 14 hinein, gegen die Kraft einer Feder 15 einschiebbar.

    [0008] Ferner zeigt Fig. 1 noch eine Rücklaufsperre als gefederte Sperrklinke 16 auf dem Gleitstück 8. Die Sperrklinke greift in Sägezähne 17 ein, die auf der zylindrischen Führungsstange 7, z.B. im Bereich einer Erzeugenden, ausgebildet sind. Wie aus Fig. 1 ersichtlich, kann der Schnittguthalter 10 zusammen mit dem Schwenkarm 9 und dem Gleitstück zwar in Vorschubrichtung auf die Anschlagplatte 4, jedoch nicht zurückverschoben werden. Dazu muß die Sperrklinke 16 mittels des Hebels 18 ausgehoben werden. Die Funktion der Schnittguthalteranordnung ist wie folgt:

    [0009] Wenn eine Wurst 6 auf dem Schnittgutwagen nach Fig. 1 aufgelegt wird, dann wird der Schnittguthalter 10 durch Vorschieben desselben gegen die Wurst 6 bewegt und in weiterer Folge nach Berührung der Stirnplatte 11 und der Wurst 6 noch weitergeschoben, wobei der Zapfen 12 der Stirnplatte 11 in die Lagerung 13, also in die Hülse bzw. Bohrung des Handgriffs 14, immer tiefer eintaucht, bis die Feder 15 gespannt ist.

    [0010] Diese Situation der auf dem Schnittgutwagen zwischen Anschlagplatte 4 und Schnittguthalter 10, bzw. dessen Stirnplatte 11 eingespannte Wurst 6, ist in Fig. 2 dargestellt. Die gespannte Feder 15 wirkt als Federspeicher bzw. Vorschubspeicher. Die Sperrklinke 16 verhindert ein Zurückschieben des Schwenkarmes 9 und des Gleitstückes 8 unter der Reaktionskraft der Feder 15.

    [0011] Es kann nun der Schneidevorgang wie üblich durchgeführt werden, wobei dem Schnittgutwagen 2 über den Handgriff 14 eine hin- und hergehende Hubbewegung und dem Schnittguthalter 10 eine Vorschubbewegung in Richtung auf die Anschlagplatte 4 vermittelt wird. Die Feder 15 bzw. der Feder- oder Vorschubspeicher bleibt dabei gespannt bzw. voll aufgeladen. Nach dem Schneidvorgang ergibt sich die Situation gemäß Fig. 3.

    [0012] Alternativ dazu kann von Fig. 2 ausgehend bloß der Schnittgutwagen 2 hin- und herbewegt werden, wobei es nicht erforderlich ist, den Handgriff 14 zu erfassen. Es kann der Schnittgutwagen 2 direkt, etwa im Bereich 19 ergriffen und hin- und herbewegt werden. Dabei entlädt sich der Federspeicher (Vorschubspeicher) durch Entspannen der Feder 15 und die Wurst 6 wird vorgeschoben, bis die strichliert dargestellte Position der Wurst 6 und der Stirnplatte erreicht ist. Bei einer Speicherung eines Vorschubs von 6 cm und bei einer Schnittstärke von 1 mm können 60 Blatt der Wurst 6 aufgeschnitten werden, also mehr als üblicherweise von Einzelkunden verlangt wird. Es kann am Zapfen 12 eine Skala vorgesehen sein, die die gespeicherte Vorschublänge erkennen läßt und damit ein Abschätzen des erforderlichen Vorschubs für eine gewünschte Blattzahl und gegebenenfalls eines Gewichts ermöglicht. Es kann auch ein Anschlag einstellbar sein, der selbst bei einer fortgesetzten Hin- und Herbewegung des Schnittgutwagens einen weiteren Vorschub des Schnittgutes 6 am Vorschubspeicher verhindert, sodaß Blattzahlen oder Mengen vorprogrammierbar sind und während der Hubbewegung des Schnittgutwagens 2 darauf nicht weiter geachtet werden muß. Letzteres ist etwa beim Portionieren von Wurst - etwa zum wiederholten Aufschneiden von 10 Blatt Wurst - besonders vorteilhaft. Es wird nach Entnahme der 10 Blatt oder nach Zwischenlage einer Folie auf der Ablegeseite der Schneidemaschine 1 lediglich der Schnittguthalter 10 einmal bis zu dem auf dem Zapfen 12 eingestellten Anschlag nachgeschoben und dann wieder ohne nähere Beachtung des Vorganges die Hin- und Herbewegung des Schnittgutwagens 2 ausgeführt, bis kein Schnitt mehr erfolgt. Der Vorgang kann wiederholt werden, bis die ganze Stange Wurst 6 aufgeschnitten ist.

    [0013] Während die bisher beschriebenen Abläufe in erster Linie den Bedienungskomfort und der Steigerung der Funktionalität der Schneidemaschine dienen, steht gemäß Fig. 4 und Fig. 5 die Sicherheit im Vordergrund. Das Reststück der Wurst 6 befindet sich gemäß Fig. 4 in der Gefahrenzone (Sicherheitszone von z.B. 6 cm). Das Gleitstück 8 steht bereits am vorderen Anschlag 20 der Führungsstange 7 an und damit kann auch der Handgriff 14 nicht näher an die Gefahrenzone herangeführt werden. Die Hand der Bedienungsperson befindet sich selbst in der vordersten Stellung des Handgriffs 14 im sicheren Bereich. Wie Fig. 4 zeigt, ist der Vorschubspeicher noch voll aufgeladen, also die Feder 15 gespannt. Wenn die Bedienungsperson nun bloß den Schnittgutwagen 2 ohne jede Einflußnahme auf den Vorschub des Schnittgutes hin- und her schiebt, wird der Rest der Wurst 6 zur Gänze aufgeschnitten. Diese Situation zeigt Fig. 5. Auch in diesem Fall des Schneidens im Restebereich des Schnittgutes kann der Schnittgutwagen 2 ohne Annäherung der Hand an das Kreismesser 5 im Bereich 19 des Schnittgutwagens 2 betätigt werden.

    [0014] Die Erfindung eignet sich, insbesondere bei Einstellung bzw. mechanischem Vorprogrammieren von Vorschublängen im Vorschubspeicher zum elektrischen Antrieb des Schnittgutwagens 2. Das Ein- und Ausschalten desselben kann händisch durchgeführt werden. Es besteht dabei nicht die Gefahr, daß unerwünschte Schneidevorgänge erfolgen, denn nach Ende des voreingestellten Vorschubs am Vorschubspeicher führt die Maschine Leerbewegungen aber keine Schneidevorgänge aus.

    [0015] Bei einer halbautomatischen Maschine mit einem Antrieb für den Schnittgutwagen kann eine selbsttätige Abschaltung am Ende eines voreingestellten Aufschnittvorganges dadurch erreicht werden, daß in der Lagerung für den Schnittguthalter 10 ein Endschalter 22 vorgesehen ist, der bei Erreichen des maximalen Vorschubs, bzw. des voreingestellten Vorschubs durch einen Anschlag oder einen Magnetkontakt 23 betätigt wird. So kann der Zapfen 12 an seinem freien Ende einen Permanentmagneten tragen und in der Lagerung 13, also im Öffnungsbereich der Hülse oder Bohrung kann ein Reedkontakt als Endschalter 22 vorgesehen sein, der seine Schaltstellung, z.B. drahtloses an die Steuerung des Motors 24, für den Schnittgutantrieb zu dessen Abschaltung meldet. (Fig. 1 und 2) Der Endschalter 22 kann auf der Lagerung 13, bzw. dem Handgriff 14, längsverschiebbar angeordnet sein, sodaß die Abschaltung nach einer wählbaren Vorschublänge erfolgt. Auf diese Weise sind, z.B. geschnittene Blattzahlen oder Schnittgutmengen, vorprogrammierbar und halbautomatisch aufschneidbar.

    [0016] Bei einer Weiterbildung der Erfindung kann ergänzend auch der Vorschub des Gleitstückes 8 mit dem Schwenkarm 9 und dem Schnittguthalter 10, also die Vorwärtsbewegung, die das Spannen des Federspeichers 15 gegen ein Schnittgut 6 bewirkt, automatisiert werden. Dieses Spannen kann jeweils nach Abarbeiten des Vorschubspeicherweges selbsttätig erfolgen, beispielsweise durch drei oder mehr Magnethübe eines Vorschubmagneten im Gleitstück 8. Der Magnetanker betätigt eine Raste, die sich an den Zähnen der Zahnstange 17 abstützt und die gesamte Baueinheit mehrfach um je eine Zahnlänge weiterrückt. Die Sperrklinke 16 verhindert ein Zurücklaufen. Selbstverständlich kann auch ein Spindeltrieb mit Vorschubwegen von z.B. je 6 cm (bzw. der Vorschubspeicherlänge) vorgesehen sein.


    Ansprüche

    1. Schneidemaschine für Lebensmittel, beispielsweise Wurst, mit einem Schnittgutwagen (2) an dem ein Schnittguthalter (10) angeordnet ist, wobei der Schnittgutwagen (2) das Schnittgut (6) längs einer zur Schnittstärkeneinstellung verstellbaren Anschlagplatte (4) gegen die Schneide eines rotierenden Kreismessers (5) und zurück führt und der Schnittguthalter (10), der insbesondere eine Stirnplatte (11) umfaßt, an einem Schwenkarm (9) gelagert und der Schnittguthalter (10) entgegen der Vorschubrichtung des Schnittgutes (6) auf dem Schnittgutwagen (2) um eine begrenzte, gegebenenfalls voreinstellbare Wegstrecke gegen die Kraft einer Feder (15) zurückschiebbar ist, wobei der Schnittgutwagen (2) eine Führungsstange (7) aufweist, längs der der Schwenkarm (9) in Richtung auf die Anschlagplatte (4) verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnittguthalter (10) in seiner Lagerung am Schwenkarm (9) die Feder (15) aufweist und daß zwischen dem Schwenkarm (9) und der Führungsstange (7) eine ausrückbare Rücklaufsperre, wie beispielsweise eine Klinkensperre (16), die in Sägezähne (17) auf der Führungsstange (7) eingreift, gegen ein Zurückweichen des Schwenkarmes (9) auf der Führungsstange (7) unter der Reaktionskraft der gespannten Feder (15) vorgesehen ist.
     
    2. Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schwenkarm (9) ein Griff (14) fest angeordnet ist, dessen Mittelachse in Vorschubrichtung des Schnittgutes (6) am Schnittgutwagen (2) weist und der eine Führungshülse als Lagerung (13) umgibt, in welche ein mit dem Schnittguthalter (10), insbesondere dessen Stirnplatte (11), starr verbundener, gegen die Vorschubrichtung ausgerichteter Zapfen (12) eingreift und gegen die Kraft der Feder (15) einschiebbar ist.
     
    3. Schneidemaschine nach dem Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein die entspannte Lage der Feder (15) meldender Endschalter (22) zum Ausschalten eines elektrischen Antriebes für den Schnittgutwagen (2) vorgesehen ist.
     
    4. Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzeige, beispielsweise eine Skala, für den Federweg der Feder (15) als Maß für den Vorschub der Stirnplatte (11) des Schnittguthalters (10) vorgesehen ist.
     


    Claims

    1. Cutting machine for food, for example sausage, with a cutting product carriage (2) on which a cutting product holder (10) is mounted, wherein the cutting product carriage (2) guides the cutting product (6) along a stop plate (4) adjustable to the setting of the cutting thickness against the cutting edge of a rotating circular knife (5) and back, and the cutting product holder (10), which in particular comprises a front plate (11), is carried on a swivel arm (9) and the cutting product holder (10) can be pushed back against the forward feed direction of the cutting product (6) on the cutting product carriage (2) by a limited, possibly pre-settable distance against the force of a spring (15), wherein the cutting product carriage (2) has a guide rod (7), along which the swivel arm (9) can be displaced towards the stop plate (4), characterised in that the cutting product holder (10) has the spring (15) in its bearing on the swivel arm (9) and that between the swivel arm (9) and the guide rod (7) a disengageable reverse motion locking device, such as for example a catch locking device (16), which engages in saw teeth (17) on the guide rod (7), is provided against giving way of the swivel arm (9) on the guide rod (7) under the reaction force of the tensioned spring (15).
     
    2. Cutting machine according to Claim 1, characterised in that on the swivel arm (9) a handle (14) is fixedly mounted, the central axis of which points in the forward feed direction of the cutting product (6) on the cutting product carriage (2) and which surrounds a guide sleeve as a bearing (13), in which a pin (12), rigidly connected to the cutting product holder (10), in particular its front plate (11), and orientated against the forward feed direction engages and can be pushed in against the force of the spring (15).
     
    3. Cutting machine according to Claim 1 or 2, characterised in that a limit switch (22), indicating the released position of the spring (15), is provided for switching off an electric drive for the cutting product carriage (2).
     
    4. Cutting machine according to one of Claims 1 to 3, characterised in that a display, for example a scale, is provided for the range of the spring (15) as a measurement for the forward feed of the front plate (11) of the cutting product holder (10).
     


    Revendications

    1. Machine à découper pour des produits comestibles, par exemple de la saucisse, comprenant un chariot (2) pour le produit à découper et sur lequel est disposé un support (10) pour le produit à découper, le chariot (2) pour le produit à découper guidant le produit à découper (6) le long d'une plaque de butée (4) réglable pour fixer l'épaisseur de coupe, à l'aller contre le tranchant d'un couteau circulaire (5) tournant et en retour, et dans laquelle machine le support (10) pour le produit à découper, qui comprend en particulier une plaque frontale (11) montée à rotation sur un bras pivotant (9), et le support pour le produit à découper est susceptible de coulisser en retour à l'encontre de la direction d'avance du produit à découper (6) sur le chariot (2) pour le produit à découper sur un parcours limité, le cas échéant réglable à l'avance, à l'encontre de la force de réaction d'un ressort (15), le chariot (2) pour le produit à découper comportant une barre de guidage (7) le long de laquelle le bras pivotant (9) est susceptible de coulisser dans la direction de la plaque de butée (4), caractérisée en ce que le support (10) pour le produit à découper, comporte à son palier de guidage, sur le bras pivotant (9) le ressort (15), et en ce qu'est prévu entre le bras pivotant (9) et la barre de guidage (7) un verrou anti-retour rétractable, tel que par exemple un verrou à cliquets (16), qui s'encliquète dans des dents de scie (17) sur la barre de guidage (7), à l'encontre d'un recul du bras pivotant (9) sur la barre de guidage (7) sous l'effet de la force de réaction du ressort précontraint (15).
     
    2. Machine à découper selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'est fixée rigidement sur le bras pivotant (9) une poignée (14), dont l'axe médian est orienté dans la direction d'avance du produit à découper (6) sur le chariot (2) pour le produit à découper qui comporte un manchon de guidage servant de palier (13), et dans lequel s'engage une broche (12) rigidement reliée au support (10) pour le produit à découper, en particulier à sa plaque frontale (11), et dirigée à l'encontre de la direction d'avance et qui est susceptible de coulisser à l'encontre de la force du ressort (15).
     
    3. Machine à découper selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'est prévu un commutateur d'extrémité (22) signalant la position d'étendue du ressort (15) pour débrancher un entraînement électrique du chariot (2) pour le produit à découper.
     
    4. Machine à découper selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'est prévu un organe indicateur, par exemple une échelle pour indiquer la course du ressort (15) comme grandeur pour l'avance de la plaque frontale (11) du support (10) pour le produit à découper.
     




    Zeichnung