[0001] Die Erfindung betrifft eine Schneidemaschine gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1 (siche, z.B., US-A-2 073 860). Schnittguthalter erfüllen neben der Lagefixierung
des Schnittgutes und der Übertragung der Vorschubkraft in Richtung auf die Anschlagplatte
auch die Funktion eines Restehalters. Wenn nunmehr etwa ein Wurstrest in einer Länge
von 5 cm vorliegt, der noch aufgeschnitten werden soll, dann befindet sich die Hand
der Bedienungsperson in der Gefahrenzone, auch wenn das Schnittgut nicht unmittelbar
mit der Hand sondern mit Hilfe eines Restehalters für den Schneidevorgang des Restes
festgehalten wird.
[0002] Bekannte Schneidemaschine umfassen eine meist mit Spitzen besetzte Stirnplatte als
Anlagefläche für das Schnittgut, sowie einen Handgriff auf einem Schwenkarm, der einerseits
die Stirnplatte trägt und der anderseits auf einer Längsführungsstange oder Schiene
in Richtung auf die Anschlagplatte nächst dem Kreismesser und wieder zurück verschiebbar
ist. Die ergonomische Gestaltung der Bauteile schließt Formgebungen, die der Sicherheit
dienen und eine Berührung des Kreismessers ausschließen sollen, ein.
[0003] Die Erfindung zielt darauf ab, eine Schneidemaschine sowohl für den normalen Schneidevorgang
als auch für den Sicherheitsbereich des Resteschneidens zu verbessern. Dies wird durch
die im kennzeichnenden Teil des Anspruchs definierten Merkmale erreicht. Wird also
eine Wurst auf dem Schnittgutwagen mit Hilfe des Schnittguthalters zwischen der gerätefesten
und nur zur Schnittstärkeeinstellung parallel verschiebaren Anschlagplatte und dem
Schnittguthalter eingespannt, so kann der Schnittguthalter um ein Stück gegen die
Anschlagplatte vorgeschoben und damit der Federspeicher aufgeladen werden. Es ergibt
sich auf diese Weise eine Speicherung der für den Vorschub um das genannte Stück notwendigen
Vorschubkraft. In dieser Stellung rastet die Rücklaufsperre des Schnittguthalters
ein, sodaß der Vorschubspeicher nur in Vorschubrichtung und nicht in Gegenrichtung
wirksam werden kann. Beim Schneidevorgang, also der bloßen hin- und hergehenden, händisch
auf den Schnittgutwagen übertragenen Bewegung, wird der Vorschub des Schnittgutes
gegen die Anschlagplatte durch den Federspeicher (Vorschubspeicher) durchgeführt.
Durch ein Nachschieben des Schnittguthalters kann der Federspeicher immer wieder aufgeladen
werden, bis der Schnittguthalter eine Position erreicht hat, die dem gespeicherten
Vorschub entspricht. Dieser Vorschub steht für den Schnittgutrest zur Verfügung. Wesentlich
ist, daß die Hand der Bedienungsperson nicht in den Schutzbereich gelangt, was aber
bei herkömmlichen Ausführungen mit händischem Vorschub der Fall wäre. Da erfindungsgemäß
der Vorschub für den Schnittgutrest (z.B. 6 cm) auf dem Schnittgutwagen ausschließlich
durch den Vorschubspeicher erfolgt, kann die Hand der Bedienungsperson den Schnittgutwagen
selbst an einer völlig ungefährlichen Stelle erfassen, die weit vom Kreismesser entfernt
ist, um bloß die Hubbewegung durchzuführen. Die volle Konzentration und erhöhte Wachsamkeit
die üblicherweise das Schneiden eines Schnittgutrestes erfordert, ist hier nicht erforderlich.
Dies gilt nicht nur für den Schnittguthalter in seiner Funktion als Restehalter, sondern
auch beim normalen Aufschneidevorgang, wenn etwa 20 dag Wurst aufgeschnitten werden
sollen. Der notwendige Vorschub wird beim Schneidevorgang aus dem Vorschubspeicher
durch (teil-weises) Entspannen der Feder abgearbeitet. Somit erfordert das Aufschneiden
keinerlei händischen Vorschub, sondern lediglich ein Hin- und Herschieben des Schnittgutwagens,
um den Hub für den Schneidevorgang zu bewirken. Letzteres könnte dann auch durch einen
Antrieb ersetzt werden, sodaß sich eine halbautomatische, einfache Schneidemaschine
mit Vorschubspeicher und erhöhter Sicherheit beim Schneiden des Schnittgutrestes ergibt.
[0004] Dabei ist es vorteilhaft, wenn auf dem Schwenkarm ein Griff vorgesehen ist, dessen
Mittelachse in Vorschub- oder Bohrungsrichtung weist und der eine Führungshülse als
Lagerung umgibt, in welche ein mit der Stirnplatte starr verbundener, gegen die Vorschubrichtung
ausgerichteter Zapfen eingreift und gegen die Kraft des Federspeichers einschiebbar
ist. Ein hohler Griff kann den Federspeicher, also z.B. eine Schraubenfeder, aufnehmen
und erfüllt somit eine Doppelfunktion. Die Schneidemaschine wird durch den erfindungsgemäßen,
mechanischen Vorschubspeicher besonders bedienerfreundlich, denn der Vorschubspeicher
kann beispielsweise auf einen z.B. 20 dag entsprechenden Erfahrungswert eingestellt
werden (oder eine entsprechende Skala umfassen), wenn ein Kunde diese Menge bestellt.
Dies gilt in erhöhtem Maße dann, wenn etwa 20 Blatt verlangt sind, da bei einer Schnittstärke
von 1 mm demnach der Vorschubspeicher auf 20 mm Vorschub eingestellt bzw. in diesem
Maße durch einmaliges Vorschieben des Schnittguthalters gegen das Schnittgut aufgeladen
werden muß. Dies ist leicht möglich, sodaß auch ungelernte Kräfte mit der Maschine
zuverlässig arbeiten und dem Kunden größere Aufmerksamkeit schenken können. Eine weitere,
halbautomatische Schneidemaschine sieht vor, daß ein die entspannte Lage des Federspeichers
meldender Endschalter zum Ausschalten eines elektrischen Antriebes für den Schnittgutwagen
vorgesehen ist. Das Einschalten erfolgt nach dem Einspannen des Schnittgutes und Aufladen
des Vorschubspeichers durch Schalterbetätigung. Ferner ist es zweckmäßig, wenn der
Federspeicher eine Anzeige, beispielsweise eine Skala, für die eingeschobene Wegstrecke,
die als Vorschub gespeichert ist, aufweist.
[0005] Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in den Zeichnungen schematisch
dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Schneidemaschine ohne Schnittgut in Draufsicht, Fig.
2 den Schnittgutwagen mit einer Wurst, die auf den Schnittgutwagen zwischen Schnittguthalter
und Anschlagplatte eingespannt ist, Fig. 3 den Schnittguthalter nach Fig. 2 beim händischen
Vorschub, Fig. 4 den Schnittguthalter mit Schnittgutrest und Fig. 5 den Schnittguthalter
nach vollständigem Aufschneiden auch des Schnittgutrestes.
[0006] Gemäß Fig. 1 umfaßt eine Aufschneidemaschine 1 einen Schnittgutwagen 2, der auf einem
Maschinengehäuse 3 eine reversierende Bewegung längs einer Anschlagplatte 4 ausführen
kann. Diese lineare Hubbewegung wird händisch hervorgerufen. Die Ebene der Anschlagplatte
4 tritt gegenüber der Ebene eines Kreismessers 5 um ein einstellbares Maß zurück,
das der gewünschten Schnittstärke eines Schnittgutes 6 (Fig. 2) entspricht.
[0007] Auf dem Schnittgutwagen 2 ist eine zylindrische Führungsstange 7 vorgesehen, längs
welcher ein Gleitstück 8 verschiebbar gelagert ist, welches einen Schwenkarm 9 trägt.
Am Ende desselben ist als Schnittguthalter 10 eine gegebenenfalls mit Spitzen besetzte
Stirnplatte 11 mit einem Zapfen 12 in einer Lagerung 13, z.B. einer Hülse oder Bohrung
in einem Griff 14 drehbar und in das Innere der Lagerung 13, also in die Hülse oder
Bohrung des Griffes 14 hinein, gegen die Kraft einer Feder 15 einschiebbar.
[0008] Ferner zeigt Fig. 1 noch eine Rücklaufsperre als gefederte Sperrklinke 16 auf dem
Gleitstück 8. Die Sperrklinke greift in Sägezähne 17 ein, die auf der zylindrischen
Führungsstange 7, z.B. im Bereich einer Erzeugenden, ausgebildet sind. Wie aus Fig.
1 ersichtlich, kann der Schnittguthalter 10 zusammen mit dem Schwenkarm 9 und dem
Gleitstück zwar in Vorschubrichtung auf die Anschlagplatte 4, jedoch nicht zurückverschoben
werden. Dazu muß die Sperrklinke 16 mittels des Hebels 18 ausgehoben werden. Die Funktion
der Schnittguthalteranordnung ist wie folgt:
[0009] Wenn eine Wurst 6 auf dem Schnittgutwagen nach Fig. 1 aufgelegt wird, dann wird der
Schnittguthalter 10 durch Vorschieben desselben gegen die Wurst 6 bewegt und in weiterer
Folge nach Berührung der Stirnplatte 11 und der Wurst 6 noch weitergeschoben, wobei
der Zapfen 12 der Stirnplatte 11 in die Lagerung 13, also in die Hülse bzw. Bohrung
des Handgriffs 14, immer tiefer eintaucht, bis die Feder 15 gespannt ist.
[0010] Diese Situation der auf dem Schnittgutwagen zwischen Anschlagplatte 4 und Schnittguthalter
10, bzw. dessen Stirnplatte 11 eingespannte Wurst 6, ist in Fig. 2 dargestellt. Die
gespannte Feder 15 wirkt als Federspeicher bzw. Vorschubspeicher. Die Sperrklinke
16 verhindert ein Zurückschieben des Schwenkarmes 9 und des Gleitstückes 8 unter der
Reaktionskraft der Feder 15.
[0011] Es kann nun der Schneidevorgang wie üblich durchgeführt werden, wobei dem Schnittgutwagen
2 über den Handgriff 14 eine hin- und hergehende Hubbewegung und dem Schnittguthalter
10 eine Vorschubbewegung in Richtung auf die Anschlagplatte 4 vermittelt wird. Die
Feder 15 bzw. der Feder- oder Vorschubspeicher bleibt dabei gespannt bzw. voll aufgeladen.
Nach dem Schneidvorgang ergibt sich die Situation gemäß Fig. 3.
[0012] Alternativ dazu kann von Fig. 2 ausgehend bloß der Schnittgutwagen 2 hin- und herbewegt
werden, wobei es nicht erforderlich ist, den Handgriff 14 zu erfassen. Es kann der
Schnittgutwagen 2 direkt, etwa im Bereich 19 ergriffen und hin- und herbewegt werden.
Dabei entlädt sich der Federspeicher (Vorschubspeicher) durch Entspannen der Feder
15 und die Wurst 6 wird vorgeschoben, bis die strichliert dargestellte Position der
Wurst 6 und der Stirnplatte erreicht ist. Bei einer Speicherung eines Vorschubs von
6 cm und bei einer Schnittstärke von 1 mm können 60 Blatt der Wurst 6 aufgeschnitten
werden, also mehr als üblicherweise von Einzelkunden verlangt wird. Es kann am Zapfen
12 eine Skala vorgesehen sein, die die gespeicherte Vorschublänge erkennen läßt und
damit ein Abschätzen des erforderlichen Vorschubs für eine gewünschte Blattzahl und
gegebenenfalls eines Gewichts ermöglicht. Es kann auch ein Anschlag einstellbar sein,
der selbst bei einer fortgesetzten Hin- und Herbewegung des Schnittgutwagens einen
weiteren Vorschub des Schnittgutes 6 am Vorschubspeicher verhindert, sodaß Blattzahlen
oder Mengen vorprogrammierbar sind und während der Hubbewegung des Schnittgutwagens
2 darauf nicht weiter geachtet werden muß. Letzteres ist etwa beim Portionieren von
Wurst - etwa zum wiederholten Aufschneiden von 10 Blatt Wurst - besonders vorteilhaft.
Es wird nach Entnahme der 10 Blatt oder nach Zwischenlage einer Folie auf der Ablegeseite
der Schneidemaschine 1 lediglich der Schnittguthalter 10 einmal bis zu dem auf dem
Zapfen 12 eingestellten Anschlag nachgeschoben und dann wieder ohne nähere Beachtung
des Vorganges die Hin- und Herbewegung des Schnittgutwagens 2 ausgeführt, bis kein
Schnitt mehr erfolgt. Der Vorgang kann wiederholt werden, bis die ganze Stange Wurst
6 aufgeschnitten ist.
[0013] Während die bisher beschriebenen Abläufe in erster Linie den Bedienungskomfort und
der Steigerung der Funktionalität der Schneidemaschine dienen, steht gemäß Fig. 4
und Fig. 5 die Sicherheit im Vordergrund. Das Reststück der Wurst 6 befindet sich
gemäß Fig. 4 in der Gefahrenzone (Sicherheitszone von z.B. 6 cm). Das Gleitstück 8
steht bereits am vorderen Anschlag 20 der Führungsstange 7 an und damit kann auch
der Handgriff 14 nicht näher an die Gefahrenzone herangeführt werden. Die Hand der
Bedienungsperson befindet sich selbst in der vordersten Stellung des Handgriffs 14
im sicheren Bereich. Wie Fig. 4 zeigt, ist der Vorschubspeicher noch voll aufgeladen,
also die Feder 15 gespannt. Wenn die Bedienungsperson nun bloß den Schnittgutwagen
2 ohne jede Einflußnahme auf den Vorschub des Schnittgutes hin- und her schiebt, wird
der Rest der Wurst 6 zur Gänze aufgeschnitten. Diese Situation zeigt Fig. 5. Auch
in diesem Fall des Schneidens im Restebereich des Schnittgutes kann der Schnittgutwagen
2 ohne Annäherung der Hand an das Kreismesser 5 im Bereich 19 des Schnittgutwagens
2 betätigt werden.
[0014] Die Erfindung eignet sich, insbesondere bei Einstellung bzw. mechanischem Vorprogrammieren
von Vorschublängen im Vorschubspeicher zum elektrischen Antrieb des Schnittgutwagens
2. Das Ein- und Ausschalten desselben kann händisch durchgeführt werden. Es besteht
dabei nicht die Gefahr, daß unerwünschte Schneidevorgänge erfolgen, denn nach Ende
des voreingestellten Vorschubs am Vorschubspeicher führt die Maschine Leerbewegungen
aber keine Schneidevorgänge aus.
[0015] Bei einer halbautomatischen Maschine mit einem Antrieb für den Schnittgutwagen kann
eine selbsttätige Abschaltung am Ende eines voreingestellten Aufschnittvorganges dadurch
erreicht werden, daß in der Lagerung für den Schnittguthalter 10 ein Endschalter 22
vorgesehen ist, der bei Erreichen des maximalen Vorschubs, bzw. des voreingestellten
Vorschubs durch einen Anschlag oder einen Magnetkontakt 23 betätigt wird. So kann
der Zapfen 12 an seinem freien Ende einen Permanentmagneten tragen und in der Lagerung
13, also im Öffnungsbereich der Hülse oder Bohrung kann ein Reedkontakt als Endschalter
22 vorgesehen sein, der seine Schaltstellung, z.B. drahtloses an die Steuerung des
Motors 24, für den Schnittgutantrieb zu dessen Abschaltung meldet. (Fig. 1 und 2)
Der Endschalter 22 kann auf der Lagerung 13, bzw. dem Handgriff 14, längsverschiebbar
angeordnet sein, sodaß die Abschaltung nach einer wählbaren Vorschublänge erfolgt.
Auf diese Weise sind, z.B. geschnittene Blattzahlen oder Schnittgutmengen, vorprogrammierbar
und halbautomatisch aufschneidbar.
[0016] Bei einer Weiterbildung der Erfindung kann ergänzend auch der Vorschub des Gleitstückes
8 mit dem Schwenkarm 9 und dem Schnittguthalter 10, also die Vorwärtsbewegung, die
das Spannen des Federspeichers 15 gegen ein Schnittgut 6 bewirkt, automatisiert werden.
Dieses Spannen kann jeweils nach Abarbeiten des Vorschubspeicherweges selbsttätig
erfolgen, beispielsweise durch drei oder mehr Magnethübe eines Vorschubmagneten im
Gleitstück 8. Der Magnetanker betätigt eine Raste, die sich an den Zähnen der Zahnstange
17 abstützt und die gesamte Baueinheit mehrfach um je eine Zahnlänge weiterrückt.
Die Sperrklinke 16 verhindert ein Zurücklaufen. Selbstverständlich kann auch ein Spindeltrieb
mit Vorschubwegen von z.B. je 6 cm (bzw. der Vorschubspeicherlänge) vorgesehen sein.
1. Schneidemaschine für Lebensmittel, beispielsweise Wurst, mit einem Schnittgutwagen
(2) an dem ein Schnittguthalter (10) angeordnet ist, wobei der Schnittgutwagen (2)
das Schnittgut (6) längs einer zur Schnittstärkeneinstellung verstellbaren Anschlagplatte
(4) gegen die Schneide eines rotierenden Kreismessers (5) und zurück führt und der
Schnittguthalter (10), der insbesondere eine Stirnplatte (11) umfaßt, an einem Schwenkarm
(9) gelagert und der Schnittguthalter (10) entgegen der Vorschubrichtung des Schnittgutes
(6) auf dem Schnittgutwagen (2) um eine begrenzte, gegebenenfalls voreinstellbare
Wegstrecke gegen die Kraft einer Feder (15) zurückschiebbar ist, wobei der Schnittgutwagen
(2) eine Führungsstange (7) aufweist, längs der der Schwenkarm (9) in Richtung auf
die Anschlagplatte (4) verschiebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schnittguthalter (10) in seiner Lagerung am Schwenkarm (9) die Feder (15) aufweist
und daß zwischen dem Schwenkarm (9) und der Führungsstange (7) eine ausrückbare Rücklaufsperre,
wie beispielsweise eine Klinkensperre (16), die in Sägezähne (17) auf der Führungsstange
(7) eingreift, gegen ein Zurückweichen des Schwenkarmes (9) auf der Führungsstange
(7) unter der Reaktionskraft der gespannten Feder (15) vorgesehen ist.
2. Schneidemaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schwenkarm (9) ein Griff (14) fest angeordnet ist, dessen Mittelachse in
Vorschubrichtung des Schnittgutes (6) am Schnittgutwagen (2) weist und der eine Führungshülse
als Lagerung (13) umgibt, in welche ein mit dem Schnittguthalter (10), insbesondere
dessen Stirnplatte (11), starr verbundener, gegen die Vorschubrichtung ausgerichteter
Zapfen (12) eingreift und gegen die Kraft der Feder (15) einschiebbar ist.
3. Schneidemaschine nach dem Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein die entspannte Lage der Feder (15) meldender Endschalter (22) zum Ausschalten
eines elektrischen Antriebes für den Schnittgutwagen (2) vorgesehen ist.
4. Schneidemaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Anzeige, beispielsweise eine Skala, für den Federweg der Feder (15) als Maß
für den Vorschub der Stirnplatte (11) des Schnittguthalters (10) vorgesehen ist.
1. Cutting machine for food, for example sausage, with a cutting product carriage (2)
on which a cutting product holder (10) is mounted, wherein the cutting product carriage
(2) guides the cutting product (6) along a stop plate (4) adjustable to the setting
of the cutting thickness against the cutting edge of a rotating circular knife (5)
and back, and the cutting product holder (10), which in particular comprises a front
plate (11), is carried on a swivel arm (9) and the cutting product holder (10) can
be pushed back against the forward feed direction of the cutting product (6) on the
cutting product carriage (2) by a limited, possibly pre-settable distance against
the force of a spring (15), wherein the cutting product carriage (2) has a guide rod
(7), along which the swivel arm (9) can be displaced towards the stop plate (4), characterised in that the cutting product holder (10) has the spring (15) in its bearing on the swivel
arm (9) and that between the swivel arm (9) and the guide rod (7) a disengageable
reverse motion locking device, such as for example a catch locking device (16), which
engages in saw teeth (17) on the guide rod (7), is provided against giving way of
the swivel arm (9) on the guide rod (7) under the reaction force of the tensioned
spring (15).
2. Cutting machine according to Claim 1, characterised in that on the swivel arm (9) a handle (14) is fixedly mounted, the central axis of which
points in the forward feed direction of the cutting product (6) on the cutting product
carriage (2) and which surrounds a guide sleeve as a bearing (13), in which a pin
(12), rigidly connected to the cutting product holder (10), in particular its front
plate (11), and orientated against the forward feed direction engages and can be pushed
in against the force of the spring (15).
3. Cutting machine according to Claim 1 or 2, characterised in that a limit switch (22), indicating the released position of the spring (15), is provided
for switching off an electric drive for the cutting product carriage (2).
4. Cutting machine according to one of Claims 1 to 3, characterised in that a display, for example a scale, is provided for the range of the spring (15) as a
measurement for the forward feed of the front plate (11) of the cutting product holder
(10).
1. Machine à découper pour des produits comestibles, par exemple de la saucisse, comprenant
un chariot (2) pour le produit à découper et sur lequel est disposé un support (10)
pour le produit à découper, le chariot (2) pour le produit à découper guidant le produit
à découper (6) le long d'une plaque de butée (4) réglable pour fixer l'épaisseur de
coupe, à l'aller contre le tranchant d'un couteau circulaire (5) tournant et en retour,
et dans laquelle machine le support (10) pour le produit à découper, qui comprend
en particulier une plaque frontale (11) montée à rotation sur un bras pivotant (9),
et le support pour le produit à découper est susceptible de coulisser en retour à
l'encontre de la direction d'avance du produit à découper (6) sur le chariot (2) pour
le produit à découper sur un parcours limité, le cas échéant réglable à l'avance,
à l'encontre de la force de réaction d'un ressort (15), le chariot (2) pour le produit
à découper comportant une barre de guidage (7) le long de laquelle le bras pivotant
(9) est susceptible de coulisser dans la direction de la plaque de butée (4), caractérisée en ce que le support (10) pour le produit à découper, comporte à son palier de guidage, sur
le bras pivotant (9) le ressort (15), et en ce qu'est prévu entre le bras pivotant (9) et la barre de guidage (7) un verrou anti-retour
rétractable, tel que par exemple un verrou à cliquets (16), qui s'encliquète dans
des dents de scie (17) sur la barre de guidage (7), à l'encontre d'un recul du bras
pivotant (9) sur la barre de guidage (7) sous l'effet de la force de réaction du ressort
précontraint (15).
2. Machine à découper selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'est fixée rigidement sur le bras pivotant (9) une poignée (14), dont l'axe médian
est orienté dans la direction d'avance du produit à découper (6) sur le chariot (2)
pour le produit à découper qui comporte un manchon de guidage servant de palier (13),
et dans lequel s'engage une broche (12) rigidement reliée au support (10) pour le
produit à découper, en particulier à sa plaque frontale (11), et dirigée à l'encontre
de la direction d'avance et qui est susceptible de coulisser à l'encontre de la force
du ressort (15).
3. Machine à découper selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce qu'est prévu un commutateur d'extrémité (22) signalant la position d'étendue du ressort
(15) pour débrancher un entraînement électrique du chariot (2) pour le produit à découper.
4. Machine à découper selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'est prévu un organe indicateur, par exemple une échelle pour indiquer la course du
ressort (15) comme grandeur pour l'avance de la plaque frontale (11) du support (10)
pour le produit à découper.