[0001] Die Erfindung betrifft einen schienengebundenen Güterwagen, insbesondere Kesselwagen,
dessen Ladungsträger bei Überstössen auf die stirnseitig angeordneten Puffer gegenüber
dem Untergestell begrenzt längsverschieblich gehalten ist.
[0002] Ein derartiger Güterwagen ist z. B. aus der DE 39 40 650 C1, der DE 41 32 047 A1
oder der DE 41 32 048 A1 bekannt. Der Ladungsträger (Behälter, Kessel) ist in Querrichtung
über Endsättel und geeignete Halteelemente am Untergestell gehalten. Die Verbindungskräfte
zwischen Behälter und Untergestell werden durch ein elastisches Untergestell reduziert,
weil ein Teil der Aufprallenergie in Federenergie des Untergestells gespeichert wird.
An jedem Ende des Behälters ist ein behälterseitiges Anschlagstück befestigt, das
einem untergestellseitigen Widerlager zugeordnet ist. Jedes mit dem Behälter verbundene
Anschlagstück ist für Bewegungen in Richtung auf das jeweils zugeordnete Ende des
Untergestells bezüglich des jeweils zugeordneten Widerlagers zwangfrei längsverschieblich
geführt, derart, daß Kräfte und Energien aus einer Stoßeinleitung an einem Ende des
Untergestells über das Untergestell und das Widerlager am stoßabgewandten Ende des
Untergestells in das zugeordnete Anschlagstück des Behälters am der Stoßrichtung abgewandten
Ende in den Behälter eingeleitet werden. Durch diese Ausbildung wird die Verbindungsstelle
zwischen Aufbau und Untergestell bei hohen Krafteinleitungen in das Untergestell,
insbesondere bei Pufferstößen auf der Seite des Pufferstoßes entlastet und die auftretende
Pufferkraft verringert. Das Untergestell ist in Längsrichtung reversibel nachgiebig
ausgebildet, wobei eine Energieaufnahme und ein nennenswerter Abbau der Pufferstoßkraft
durch gezielte reversible Biegung der Trägerstruktur oder von Teilen der Trägerstruktur
der Kopfsektionen und/oder der Mittelsektion des Untergestells erfolgt. Um diese zu
erreichen weist die Mittelsektion zwei in horizontaler Ebene mit Abstand angeordnete
Langträger auf, die durch einen Strebverband verbunden sind, der die Langträger reversibel
biegeweich miteinander koppelt und diese zu Biegeverformungen quer zur Längsrichtung
des Untergestells mindestens in der horizontalen Ebene zwingt.
Für bestimmte Einsatzfälle ist es allerdings wünschenswert, die Pufferkräfte weiter
zu erniedrigen und dazu beispielsweise das Untergestell noch weicher auszubilden.
Dem sind aber aus Stabilitätsgründen Grenzen gesetzt, da die Zulassungsbedingungen
für die Einstellung von Eisenbahnfahrzeugen bestimmte Festigkeiten bzw. maximale Verformungen
beim Diagonalstoß oder den Anhebefall vorschreiben.
[0003] Bei derartigen, elastischen Untergestellkonstruktionen stellt sich die Frage nach
der richtigen Bemessung des Untergestells im Hinblick auf die geforderte Zulassungsgeschwindigkeit
für Auflaufversuche. Legt man das Untergestell für die maximale Zulassungsgeschwindigkeit
v
max = 15 km/h nach ERRI B12/RP17 mit niedriger Federkonstante aus, wird es bei höheren
Geschwindigkeiten durch Ausknicken der Langträger und plastisches Verbiegen der Hauptquerträger
und Kopfträger versagen. Die Gefahr, daß eine derartige Konstruktion schon bei Auflaufgeschwindigkeiten
von 15 - 20 km/h total versagt ist erheblich. Legt man das Untergestell für eine höhere
Auflaufgeschwindigkeit von z. B. v
max = 25 km/h aus, wird das Untergestell für geringere Geschwindigkeiten, auch für die
Zulassungsgeschwindigkeit v
max = 15 km/h, sehr hart. In diesem Fall bietet diese Untergestellkonstruktion keinen
nennenswerten Vorteil gegenüber herkömmlichen Konstruktionen.
[0004] Aus der DE 39 09 883 A1 ist es bekannt, bei einem gattungsähnlichen Eisenbahngüterwagen
zwischen den Anschlagstücken und dem jeweils zugeordneten Widerlager jeweils eine
in Richtung auf die Quermittelebene des Eisenbahngüterwagens wirksame Energieverzehreinrichtung
anzuordnen, wobei als Energieverzehreinrichtung eine Druckfederanordnung oder eine
Keilebene vorgeschlagen wird. Als nachteilig erweist es sich, daß die sichere Rückstellung
des Behälters nach einem Pufferstoß gegenüber dem Untergestell nicht immer erreicht
wird. Zur Abhilfe sind zusätzliche Rückstelleinrichtungen erforderlich, was den Wartungsaufwand
und die Wirtschaftlichkeit ungünstig beeinflußt.
[0005] Auch bei dieser Konstruktion wird die elastische Ausbildung des Untergestells in
die Energieverzehrbilanz einbezogen. Die Energieverzehreinrichtung wird deshalb auf
der dem Stoß abgewandten Seite des Untergestells wirksam angeordnet. Da - unabhängig
von der Ausbildung der Energieverzehreinrichtung - sämtliche Auflaufkräfte durch die
gesamte Untergestellstruktur geführt werden müssen, stellt sich die Frage nach der
kritischen Auflaufgeschwindigkeit, für die die Konstruktion auszubilden ist. Um Totalschäden
bei geringfügig über der Zulassungsgeschwindigkeit liegenden Auflaufstößen zu vermeiden,
wird man die kritische Auflaufgeschwindigkeit höher ansetzen. Dies hat zur Folge,
daß das Untergestell steifer ausgebildet sein muß. Wenn das Energieverzehrglied z.
B. bei v
max = 25 km/h ansprechen soll, muß sich die Untergestellstruktur noch elastisch verhalten,
darf also noch nicht fließen. Bei einer diese Vorgaben berücksichtigende Auslegung
des Untergestells sind aber die Federwege des Untergestells sehr gering. Es ist sehr
hart, d. h. unelastisch, und die Energieaufnahme ist damit zu vernachlässigen. Es
liegt also kein nennenswerter Vorteil darin, das Energieverzehrglied nur auf dem dem
Stoß abgewandten Ende des Untergestells anzuordnen.
[0006] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen gattungsgemäßen, schienengebundenen
Güterwagen derart auszubilden, daß die Stoßenergie aus dem normalen Eisenbahnbetrieb
an dem dem Stoß zugewandten Ende des Güterwagens elastisch abgebaut werden und Stoßenergien
aus Überstößen möglichst geringe plastische Verformungen und Zerstörungen am Güterwagen
erzeugen.
[0007] Diese Aufgabe wird durch den im Anspruch 1 gekennzeichneten, schienengebundenen Güterwagen
gelöst.
[0008] Zweckmäßige Weiterbildungen der Erfindung sind in den Ansprüchen 2 bis 15 angegeben.
[0009] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend unter Bezugnahme auf die Zeichnung
näher erläutert.
[0010] Es zeigt
- Fig. 1
- einen Eisenbahngüterwagen in Seitenansicht;
- Fig. 2
- den Eisenbahngüterwagen gemäß Fig. 1 nach einem Überstoß auf Wagenende A mit längsverschobenem
Ladungsträger;
- Fig. 3
- den Eisenbahngüterwagen gemäß Fig. 1 in Draufsicht im Teilschnitt;
- Fig. 4
- ein Querschnitt durch den Stützträger entlang der Schnittlinie A-A in Fig. 1;
- Fig. 5
- ein Querschnitt durch den Stützträger entlang der Schnittlinie B-B in Fig. 1 und
- Fig. 6
- einen Querschnitt im Bereich eines Quersattels mit Längsführung in der Ebene der Schnittlinie
A-A in Fig. 1.
[0011] Die Fig. 1 zeigt einen Eisenbahngüterwagen mit Untergestell 1, Ladungsträger 2 (hier
einen Kessel) sowie zwei Fahrwerken 3. Der Ladungsträger 2 ist auf Quersätteln 15
des Untergestells 1, wahlweise abgefedert, in einer Längsführung 16 längsverschieblich
gehalten und abgestützt sowie verdrehgesichert. Jedes Fahrwerk 3 (hier ein Drehgestell)
ist mit dem ihm zugeordneten Endbereich des Ladungsträgers 2 in Längsrichtung im wesentlichen
spielfrei fest über einen Stützträger 4 gehalten. Der Stützträger 4 weist an einem
Ende ein Gelenk 5 zur Fahrwerksanbindung und an seinem anderen Ende ein Stützlager
6 zur Aufnahme eines mit dem Ladungsträger 2 fest verbundenen Anschlagstückes 7 auf.
Die Stützträger 4 sind bei Längsverschiebungen gegenüber dem Untergestell 1 - hervorgerufen
durch einen Überstoß -jeweils über eine in Längsrichtung wirksame Überstoß-Energieverzehreinrichtung
8 im Untergestell 1 abgestützt und geführt. Somit sind die an den Enden des Güterwagens
angeordneten Fahrwerke 3 gemeinsam mit dem Ladungsträger 2 gegenüber dem Untergestell
1 längsverschieblich gehalten und erfahren im wesentlichen einen gleichen Verschiebeweg
X.
[0012] Die Überstoß-Energieverzehreinrichtung 8 weist Energieverzehrglieder 8a auf, die
technisch parallel aber räumlich hintereinander angeordnet sind. Um vorzugsweise symmetrische
Belastungen des Untergestells 1, insbesondere auch bei einem diagonalen Pufferstoß,
zu erreichen, ist neben der Hintereinanderschaltung eine paarige, nebeneinanderliegende
Anordnung von Energieverzehrgliedern 8a zweckmäßig. Der bei einem Überstoß auf ein
Wagenende wirksamen Überstoß-Energieverzehreinrichtung 8 eines Wagenendes sind Energieverzehrglieder
8a der Überstoß-Energieversehreinrichtung 8 an beiden Stützträgern 4, d. h. an beiden
Wagenenden zugeordnet; sowohl am dem Überstoß zugewandten als auch am dem Überstoß
abgewandten Ende. Bei einem Überstoß auf das Ende A des Untergestells 1 (siehe Fig.
2) wird jeweils ein Teil der zweiteilig ausgebildeten Überstoß-Energieverzehreinrichtung
8 beider Wagenenden beaufschlagt, da jeder Stützträger 4 mit den Anschlagstücken 7
zu beiden Seiten in Wagenlängsrichtung von Energieverzehrgliedern 8a eingefaßt ist.
Die Energieverzehrglieder 8a sind gleichartig ausgebildet.
[0013] Die Überstoß-Energieversehreinrichtung 8 ist vorteilhaft durch sich plastisch gezielt
verformende Energieverzehrglieder 8a gebildet, da durch die plastische Verformung
eine nahezu konstante Verzögerung der Verschiebebewegung des Ladungsträgers 2 und
des mit ihm verbundenen Fahrwerks 3 gegenüber dem Untergestell 1 auf dem Verschiebeweg
X erreicht wird.
[0014] Eine einfach auszuführende und wirtschaftliche Ausbildung der Energieverzehrglieder
8a kann z. B. durch Rohre, sogenannte Überstoß- oder Stauchrohre erfolgen.
[0015] Zum Einheben des Ladungsträgers 2 auf das Untergestell 1 können die Energieverzehrglieder
8a durch geeignete Mittel vorgespannt werden. Ein gegebenenfalls vorzusehendes Längs-
und/oder Querspiel kann durch Anpaßstücke vorgenommen werden.
[0016] Jeder Stützträger 4 ist im Hauptquerträger 9 und/oder zwischen den Langträgern 10
des Untergestells 1 geführt.
[0017] Das Gelenk 5 zur Fahrwerksanbindung ist im normal Betrieb unterhalb und etwa in der
senkrechten Ebene des Hauptquerträgers 9 angeordnet. Nach einem Überstoß weist diese
Anordnung Längsversatz in der Größe des Verschiebeweges X der Stützträger 4 auf.
[0018] Die Überstoß-Energieverzehreinrichtungen 8 sind zur Erfüllung der Auflaufversuche
nach ERRI B12/RP17 für ein Ansprechen bei Auflaufgeschwindigkeiten über v
max = 15 km/h ausgelegt. Eine Auslegung für höhere Auflaufgeschwindigkeiten ist durch
Anpassen und andere Bemessung der Überstoß-Energieverzehreinrichtungen 8 leicht möglich,
auch für Nachrüstungen erfindungsgemäß ausgebildeter Güterwagen.
[0019] Um eine höhere elastische Aufnahmefähigkeit des Untergestells 1 zu erreichen, ohne
die Funktion der erfindungsgemäßen Ausbildung zu beschränken, kann zusätzlich zu den
Puffern 11 das Kopfstückes 12 des Untergestells 1 elastisch ausgebildet werden. Das
Kopfstück 12 ist am amboßartigen, weitgehend starren Hauptquerträger 9 des Untergestells
1 abgestützt. Weiter können zusätzlich oder wahlweise im Kopfstück 12 Energieverzehrelemente
13 angeordnet sein, die am weitgehend starren Hauptquerträger 9 abgestützt sind. Die
Energieverzehrelemente 13 können z. B. als Tellerfederpakete ausgebildet werden, die
symmetrisch an den Abstützpunkten der beiden Außenträger 14 des Kopfstückes 12 am
Hauptquerträger 9 zwischen diesen angeordnet sind.
[0020] Die Anschlagstücke 7 des Ladungsträgers 2 sind mit Querspiel in den Stützlagern 6
gelagert. Durch lose Auflage des Ladungsträgers 2 und Querspiel wird eine gewisse
Verbindung des Untergestells 1 relativ zum Ladungsträger 2 zugelassen, wodurch eine
höhere Entgleisungssicherheit erzielt wird. Gegebenenfalls können auch Rückstellfedern
zur Rückführung des Ladungsträgers 2 in die Normallage vorgesehen werden.
[0021] Die Längsführung 16 im Bereich der Quersättel 15 weist gleichfalls Querspiel auf
oder ist über eine Feder 17 vorgespannt.
[0022] Die Funktion des Stoßenergieabbaus beim erfindungsgemäßen Güterwagen kann zusammenfassend
wie folgt dargestellt werden:
- Bis zur maximalen Zulassungsgeschwindigkeit von derzeit vmax = 15 km/h wird die Stoßenergie von den Puffern 11 und - falls ausbildungsgemäß vorgesehen
- im elastisch ausgebildeten Kopfstück 12 aufgenommen und abgebaut.
- Bei größeren Auflaufgeschwindigkeiten ab ca. vmax = 18 bis 20 km/h beginnt die Überstoß-Energieverzehreinrichtung 8 wirksam zu werden
und nimmt kinetische Energie auf. Da bei Verwendung von Überstoßrohren die Stauchlänge
geschwindigkeitsabhängig ist, kann die Verzögerung des Ladungsträgers 2 annähernd
konstant auf dem Verschiebeweg X gehalten werden.
- Bei einer Auflaufgeschwindigkeit bis ca. vmax= 35 km/h (derzeit höchste, übliche Rangiergeschwindigkeit) ist die Überstoß-Energieverzehreinrichtung
8 erschöpft. Selbstverständlich läßt sich der Zeitpunkt der Erschöpfung durch entsprechende
Auslegung und Bemessung der Überstoß-Energieverzehreinrichtung 8 auch für andere Geschwindigkeiten
einstellen.
- Bei Auflaufgeschwindigkeiten ab ca. v = 35 km/h beginnt sich bei üblicher Auslegung
und Bemessung das Untergestell 1 plastisch zu verformen.
Bezugsziffernliste
[0023]
- 1.
- Untergestell
- 2.
- Ladungsträger
- 3.
- Fahrwerk
- 4.
- Stützträger
- 5.
- Gelenk
- 6.
- Stützlager
- 7.
- Anschlagstück
- 8.
- Überstoß-Energieverzehreinrichtung
- 8a
- Energieverzehrglied
- 9.
- Hauptquerträger
- 10.
- Langträger
- 11.
- Puffer
- 12.
- Kopfstück
- 13.
- Energieverzehrelement
- 14.
- Außenträger
- 15.
- Quersattel
- 16.
- Längsführung
- 17.
- Feder
1. Schienengebundener Güterwagen, insbesondere Kesselwagen, dessen Ladungsträger bei
Überstößen auf die stirnseitig angeordneten Puffer gegenüber dem Untergestell begrenzt
längsverschieblich gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, daß die an den Enden des Güterwagens angeordneten Fahrwerke (3) gemeinsam mit dem
Ladungsträger (2) gegenüber dem Untergestell (1) längsverschieblich sind, wobei jedes
Fahrwerk (3) mit dem ihm zugeordneten Endbereich des Ladungsträgers (2) in Längsrichtung
im wesentlichen spielfrei fest über einen Stützträger (4) gehalten ist, der einerseits
ein Gelenk (5) zur Fahrwerksanbindung und andererseits ein Stützlager (6) zur Aufnahme
eines mit dem Ladungsträger (2) fest verbundenen Anschlagstückes (7) aufweist, und
daß die Stützträger (7) bei Längsverschiebungen um einen Verschiebeweg (X) - hervorgerufen
durch einen Überstoß -jeweils über eine in Längsrichtung wirksame Überstoß-Energieverzehreinrichtung
(8) im und gegenüber dem Untergestell (1) abgestützt und geführt sind.
2. Schienengebundener Güterwagen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Überstoß-Energieverzehreinrichtung (8) Energieverzehrglieder (8a) aufweist,
die technisch parallel aber räumlich hintereinander angeordnet sind.
3. Schienengebundener Güterwagen nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Überstoß-Energieverzehreinrichtung (8) Energieverzehrglieder (8a) der Überstoß-Energieverzehreinrichtung
(8) an beiden Stützträgern (4) zugeordnet sind, daß heißt, sowohl am dem Überstoß
zugewandten als auch am dem Überstoß abgewandten Ende des Wagens.
4. Schienengebundener Güterwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Überstoß-Energieverzehreinrichtung (8) durch sich plastisch gezielt verformende
Energieverzehrglieder (8a) gebildet ist, die bei der plastischen Verformung eine nahezu
konstante Verzögerung der Verschiebebewegung des Ladungsträgers (2) und des mit ihm
verbundenen Fahrwerks (3) gegenüber dem Untergestell (1) auf dem Verschiebeweg (X)
gestattet.
5. Schienengebundener Güterwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Energieverzehrglieder (8a) der Energieverzehreinrichtung (8) gleichartig
ausgebildet sind und an jedem Stützträger (4) in Längsrichtung des Wagens sowohl vor
als auch hinter dem Anschlagstück (7) des Ladungsträgers (2) angeordnet sind.
6. Schienengebundener Güterwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Energieverzehrglieder (8a) als Rohre ausgebildet sind.
7. Schienengebundener Güterwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Stützträger (4) im Hauptquerträger (9) und/oder zwischen den Langträgem
(10) des Untergestells (1) geführt ist.
8. Schienengebundener Güterwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Gelenk (5) zur Fahrwerksanbindung im Normalbetrieb unterhalb und etwa in
der senkrechten Ebene des Hauptquerträgers (9) angeordnet ist und lediglich nach einem
Überstoß diese Anordnung Längsversatz in der Größe des Verschiebeweges (X) der Stützträger
(4) aufweist.
9. Schienengebundener Güterwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet,
daß die Überstoß-Energieverzehreinrichtungen (8) so ausgelegt sind, daß diese für
eine vorgebbare Auflaufgeschwindigkeit wirksam eingestellt bzw. ausgebildet sind.
10. Schienengebundener Güterwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Überstoß-Energieverzehreinrichtungen (8) so ausgelegt sind, daß diese für
eine Auflaufgeschwindigkeit ab ca. 15 km/h wirksam eingestellt sind bzw. ausgebildet
sind.
11. Schienengebundener Güterwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß das Kopfstück (12) elastisch nachgiebig ausgebildet ist und am weitgehend starren
Hauptquerträger (9) abgestützt ist.
12. Schienengebundener Güterwagen nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß im Kopfstück (12) Energieverzehrelemente (13) angeordnet sind, die am weitgehend
starren Hauptquerträger (9) des Kopfstückes (12) abgestützt sind.
13. Schienengebundener Güterwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagstück (7) des Ladungsträgers (2) mit Querspiel in den Stützlagern
(6) gelagert ist.
14. Schienengebundener Güterwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladungsträger (2) im Quersattel (15), wahlweise abgefedert, in Längsführungen
(16) geführt ist.
15. Schienengebundener Güterwagen nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsführung (16) Querspiel aufweist oder über eine Feder (17) vorspannt.