[0001] Die Erfindung betrifft Vorrichtungen und Verfahren und eine Maschine nach den Oberbegriffen
der Ansprüche 1, 12, 13, 14 und 16.
[0002] Beim Befüllen von für den Endverbraucher bestimmten Kleinbehältern, wie Flaschen
oder Dosen, mit Getränken besteht ein erhebliches Problem darin, das Getränk keimarm
bis in den versandfertig verschlossenen Behälter zu bringen. Bei alkoholhaltigen und
CO
2-haltigen Getränken, wie z.B. Bier oder Limonaden, wird das Problem durch die bakterizide
Wirkung dieser Zusätze verringert. Besonders schwerwiegend ist dieses Problem aber
beim Füllen alkoholfreier und CO
2-armer bzw. CO
2-freier Getränke, wie z.B. Fruchtsäfte, fruchtsafthaltige Getränke, Milch, Eistee,
alkoholreduzierte Biere und Weine. Diese Getränke sind zumeist durch ihren hohen Nährstoffanteil
von z.B. Zucker besonders gefährdet geben Keime. Hinzu kommt, daß für den Endverbraucher
bestimmte Getränke in Kleinbehältern nur mit längeren Verbrauchsfristen marktfähig
sind. Hier hilft also nur aseptische, also völlig keimfreie Befüllung.
[0003] Aseptische Befüllung konnte sich bisher für Behälter der eingangs genannten Art nur
mit Heißbefüllung durchsetzen. Das Getränk wird dabei mit keimtötenden Temperaturen
gefüllt, so daß Sterilitätsprobleme beim Füllvorgang unkritisch sind. Nachteilig dabei
sind aber thermische Geschmacksbeeinflussungen und erheblicher Heiz- und Kühlaufwand.
Auch ist die erforderliche Beachtung fester Thermisierungszeiten, die beispielsweise
aus Geschmacksgründen eingehalten werden müssen, beispielsweise bei Betriebsstörungen,
sehr schwierig.
[0004] Vorzuziehen wäre eine kaltaseptische Befüllung, also eine Befüllung unter keimfreien
Bedingungen mit vorsteriliseirtem kaltem Getränk. Dann kann die z.B. thermisch erfolgende
Sterilisierung in speziellen Einrichtungen optimiert werden. Betriebsstörungen während
der Füllung schädigen das Getränk nicht.
[0005] Für die kaltaseptische Befüllung ist es notwendig, das sterile Getränk unter sterilen
Bedingungen in einen sterilen Behälter zu füllen und diesen unter sterilen Bedingungen
zu verschließen. Dies hat sich im Stand der Technik bisher für Behälter der eingangs
genannten Art als nicht machbar erwiesen, sondern nur für Kartonagenverpackungen zum
Abfüllen von Milch und Fruchtsäften.
[0006] Es sind gangbare Wege bekannt, Behälter der eingangs genannten Art vor Erreichen
der Füllmaschine oder auf deren Behandlungsplatz unmittelbar vor der Befüllung thermisch,
z.B. mit Heißdampf oder z.B. mit einem bakteriziden, lebensmitteltechnisch unbedenklichen
Gas, wie z.B. H
2O
2 zu sterilisieren. Auch die Befüllung unter sterilen Bedingungen ist nach dem Stand
der Technik lösbar. Das anschließende Verschließen des Behälers erfordert aber stets
den Transport des Behälters von der Füllmaschine zu einer nachgeschalteten Verschließmaschine,
die auf Flaschen eine Verschlußkappe aufschraubt, einen Kronkorken aufdrückt oder
bei Dosen einen Deckel aufbördelt. Auf diesem Transportweg lassen sich sterile Bedingungen
nicht oder nur mit unvertretbarem Aufwand, wie z.B. Sterilverkapselung der Maschinen,
einhalten.
[0007] Aus dem Stand der Technik sind Füll- und Verschließmaschinen bekannt, bei denen auf
einem Behandlungsplatz nacheinander der Behälter gefüllt und anschließend, noch auf
demselben Behandlungsplatz, verschlossen wird. Die dabei bestehenden technischen Probleme,
beispielsweise mit der sterilen Einschleusung von Verschlußkappen und mit dem technisch
schwierigen Aufschrauben der Verschlußkappen oder Aufdrücken von Kronkorken, sind
praktisch nie gelöst worden.
[0008] Die Aufgaben der vorliegenden Erfindung bestehen darin, einen Behälter oder eine
Verschlußkappe sowie ein Verfahren und eine Maschine der eingangs genannten Art zu
schaffen, mit denen kaltaseptische Getränkeabfüllung mit vertretbarem technischem
Aufwand möglich ist.
[0009] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen der Ansprüche 1, 12 13, 14 und 16 gelöst.
[0010] Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß die aus dem Stand der Technik bekannten
Vorschläge zur aseptischen Befüllung von Behältern mit sofort anschließendem Verschließvorgang
auf einem Behandlungsplatz daran scheiterten, daß stets versucht wurde, den üblichen,
zur Bedienung durch den Verbraucher vorgesehenen Handverschluß zu verwenden, also
eine Schraubkappe oder einen Kronkorken für Flaschen bzw. einen Dosendeckel mit Aufreißverschluß
für Dosen. Diese Verschlüsse sind jedoch nur mit aufwendiger Kinematik verschließbar,
die am zum Füllen vorgesehenen Behandlungsplatz einer Füll- und Verschließmaschine
zu erheblichen technischen Problemen führt. Die Erfindung sieht daher zusätzlich zu
dem gewohnten Handverschluß, den der Verbraucher aus Gründen der einfachen Handhabung
fordert, einen gesonderten Maschinenverschluß vor, der auf einfache Weise maschinell
schließbar ist. Hierdurch wird das bisher ungelöste Problem der kaltaseptischen Getränkefüllung
lösbar. Der Behälter kann beispielsweise verschlossen, z.B. mit dein Handverschluß
verschlossen, und vorsterilisiert zur Füll- und Verschließmaschine gebracht und dort
durch den Maschinenverschluß gefüllt werden. Am selben Behandlungsplatz, noch unter
sterilen Bedingungen kann nun der Maschinenverschluß verschlossen werden, was bei
einem speziell für diese Zwecke vorgesehenen Verschluß, der nicht auf die Verbrauchergewohnheiten
Rücksicht zu nehmen braucht, leicht lösbar ist.
[0011] Der Maschinenverschluß kann gemäß Anspruch 2 selbstschließend nach Art eines Rückschlagventiles
ausgebildet sein, das beim Füllen geöffnet wird und anschließend automatisch schließt.
[0012] Nach Anspruch 3 kann der Maschinenverschluß eine Öffnung aufweisen, die auf maschinell
leicht handhabbare Weise verschlossen wird. Dabei ist nach Anspruch 4 vorteilhaft
ein Rohrstück vorgesehen, das besonders einfach von einer Maschine durch Quetschung
od. dgl. verschließbar ist.
[0013] Die Konstruktion nach Anspruch 5 ergibt eine sehr flache Bauweise des Maschinenverschlusses,
wenn dieser geschlossen ist, wodurch der optische Eindruck des Behälters und dessen
Handhabbarkeit nicht gestört werden. Der Verschluß kann maschinell sehr einfach, z.B.
durch Heißversiegeln, mit einem warmen Stempel erfolgen, wobei der Maschinenverschluß
beispielsweise aus thermoplastisch schweißbarem Kunststoff besteht.
[0014] Nach Anspruch 6 kann der Maschinenverschluß einstückig mit einer den Innenraum des
Behälters begrenzenden Wand ausgebildet sein, also beispielsweise einstückig mit dem
Kunststoff- oder Blechmaterial einer Verschlußkappe, einstückig mit der Wand einer
Kunststoffflasche oder mit der Blechwand einer Dose. Dadurch kann der Maschinenverschluß
bei der Herstellung des Behälters an diesem ausgebildet werden. Je nach Material,
Kunststoff oder Blech, kann auf geeignete Weise durch thermoplastisches Kunststoffschweißen,
durch Metallschweißen, durch Umbördeln od. dgl. der Maschinenverschluß geschlossen
werden. Auch Verklebung, z.B. unter Zuführung von heißklebendem Kunststoff, kann der
Maschinenverschluß geschlossen werden, der dann wie die übrige Flasche z.B. auch aus
Glas bestehen kann.
[0015] Nach Anspruch 7 ist der Maschinenverschluß als getrenntes Teil, z.B. aus Kunststoff,
ausgebildet, das an einer Öffnung des Behälters dichtend befestigt wird. Dadurch kann
der Maschinenverschluß unabhängig vom Material des Behälters, z.B. Glas, aus für Verschließzwecke
geeignetem Material vorgesehen werden.
[0016] Der Maschinenverschluß kann an unterschiedlichsten Stellen an einem Behälter vorgesehen
werden. Besonders eignet sich gemäß Anspruch 8 der Boden des Behälters, insbesondere,
wenn dieser gemäß Anspruch 9 aufgewölbt ausgebildet ist. An dieser Stelle stört der
Maschinenverschluß später nicht. Das Befüllen kann beispielsweise in Überkopflage
des Behälters problemlos erfolgen.
[0017] Nach Anspruch 10 kann der Maschinenverschluß in der Mündung einer Flasche vorgesehen,
z. B. eingesetzt sein. Der Handverschluß, z.B. in Form einer Schraubkappe, kann dann
später in einer der Fülleinrichtung nachgeschalteten Verschließvorrichtung aufgebracht
werden, wobei es beim Transport des Behälters zur Verschließvorrichtung keine Sterilitätsprobleme
gibt, da er mit dem Maschinenverschluß bereits steril verschlossen ist. Der Verbraucher
kann nach Öffnen des Handverschlusses den Maschinenverschluß entfernen, der dazu geeignet
ausgebildet sein kann, beispielsweise mit einer Ausreißlasche od. dgl.
[0018] Der erfindungsgemäße Maschinenverschluß ist, wenn er zum Verschließen dauerhaft verformt
wird, für eine Wiederverwendung nicht geeignet und muß bei Mehrwegbehältern vor dem
nächsten Füllvorgang ausgewechselt werden. Dies vereinfacht sich bei Ausbildung nach
den Ansprüchen 11 und 12, wobei der Maschinenverschluß in der Verschlußkappe des Handverschlusses
angeordnet ist. Er wird mit dieser auf einfache Weise ausgewechselt. Auch sitzt der
Maschinenverschluß dann dort, nämlich über der Mündung der Flasche, wo üblicherweise
die Fülleinrichtung an einer Flasche angreift. Es kann also die Fülleinrichtung weitgehend
auf herkömmliche Weise konstruiert werden. Handelt es sich bei der Verschlußkappe
um eine Schraubkappe, so ist diese heutzutage zumeist ohnehin aus Kunststoff ausgebildet
und kann auf einfache Weise mit dem Maschinenverschluß einstückig hergestellt werden,
der bei Verwendung thermoplastischen Materiales sehr einfach durch thermoplastische
Verformung oder Verklebung verschlossen werden kann.
[0019] Verfahren zum Befüllen erfindungsgemäßer Behälter sind in den Ansprüchen 13 und 14
angegeben.
[0020] Vorteilhaft sind dabei die Merkmale des Anspruches 15 vorgesehen. Beim Transport
des mit Heißdampf oder Gas steriliserten Behälters mit offenem Maschinenverschluß
zur Füll- und Verschließmaschine kann durch den offenen Maschinenverschluß Dampf oder
Gas entweichen, so daß eine Schädigung des Getränks durch das Sterilisiermedium vermieden
wird.
[0021] Eine Füll- und Verschließmaschine zur Durchführung der genannten Verfahren ergibt
sich aus Anspruch 16, wobei vorteilhaft gemäß Anspruch 17 eine Sterilisiervorrichtung
vorgesehen ist, die den Maschinenverschluß in seinen Rand- und Außenbereichen nachsterilisert,
um mit der Fülleinrichtung keimfrei ansetzen zu können.
[0022] In den Zeichnungen ist die Erfindung beispielsweise und schematisch dargestellt.
Es zeigen:
- Fig. 1
- einen schematischen Schnitt durch eine Getränkedose mit Darstellung zweier möglicher
Anbringungsorte für einen Maschinenverschluß,
- Fig. 2
- einen schematischen Schnitt durch eine Kunststoffgetränkeflasche mit drei möglichen
Anbringungsorten für einen Maschinenverschluß,
- Fig. 3
- einen Schnitt durch eine Ausführungsform eines Maschinenverschlusses mit eingeführtem
Füllrohr,
- Fig. 4
- den Maschinenverschluß der Fig. 3 in verschlossenem Zustand mit Verschließwerkzeug,
- Fig. 5 - 7
- Schnitte gemäß Fig. 3 durch weitere Ausführungsformen des Maschinenverschlusses,
- Fig. 8
- den Maschinenverschluß der Fig. 7 in geschlossenem Zustand,
- Fig. 9
- im Schnitt der Fig. 3 einen Maschinenverschluß in einer weiteren Ausführungsform,
- Fig. 10
- einen Schnitt durch den Kopfbereich einer Schraubverschlußflasche mit in die Mündung
eingesetztem Maschinenverschluß und aufzuschraubender Handverschlußkappe,
- Fig. 11
- einen Schnitt durch den Kopfbereich einer Kronkorkflasche mit in die Mündung eingesetztem
Maschinenverschluß und verschlossenem Kronkorken und
- Fig. 12
- den Kopfbereich einer Kunststoffgetränkeflasche mit aufgeschraubter Verschlußkappe
mit Maschinenverschluß, in Eingriff mit dem Behandlungskopf einer Füll- und Verschließmaschine.
[0023] Fig. 1 zeigt in schematischem Achsschnitt eine ansonsten handelsübliche Getränkedose
1 aus Blech, mit einer zylinderförmigen Seitenwand 2 und einem konkav eingewölbten
Boden 3. Der obere Rand der Seitenwand 2 ist mit einem Deckel 4 durch Randumbördelung
verschlossen. Im Deckel 4 ist der übliche, vom Verbraucher zu bedienende Handverschluß
5 mit Aufreißlasche vorgesehen.
[0024] Zusätzlich zum Handverschluß 5 ist ein Maschinenverschluß 6 im folgenden noch zu
erläuternder Konstruktion im Deckel 4 oder ein Maschinenverschluß 7 im Boden 3 vorgesehen.
Der Maschinenverschluß 6 bzw. 7 könnte auch an anderer Stelle, z.B. in der Seitenwand
2 angeordnet sein, jedoch sind die dargestellten Anbringungsorte bei 6 bzw. 7 zu bevorzugen,
weil sie den Gebrauch der Dose 1 insbesondere hinsichtlich ihrer Transportier- und
Stapelbarkeit weniger beeinträchtigen.
[0025] Fig. 2 zeigt eine Kunststoffgetränkeflasche 8, die aber auch aus Glas bestehen könnte,
mit zylindrischer Seitenwand 9, Hals 10 mit Halskragen 11 und eingewölbtem Boden 12.
Ein Maschinenverschluß kann hier vorzugsweise wiederum bei 13 im Boden 12 vorgesehen
sein. Ferner ergibt sich ein wenig störender Anbringungsort bei 14 im Übergangsbereich
zwischen Seitenwand 9 und Hals 10. Da diese Anbringung unsymmetrisch ist, ist vorzugsweise
am Rand des Bodens 12 eine Nase 15 oder eine Kerbe vorgesehen, die in üblicher Weise
die Drehorientierung der Flasche 8 unter einer Füll- und Verschließmaschine ermöglicht,
um dieser das präzise Treffen des asymmetrisch sitzenden Maschinenverschlusses 14
zum Zwecke des Füllens und Verschließens zu ermöglichen.
[0026] Ein weiterer Anbringungsort ist oben auf einer Verschlußkappe 16 des üblichen Schraubhandverschlusses
solcher Flaschen, also bei 17. Dies wird später noch gesondert erläutert.
[0027] Die in den Fig. 1 und 2 erwähnten Maschinenverschlüsse bei 6, 7, 13, 14 oder 17 können
auf unterschiedliche Weise ausgebildet sein, wie im folgenden erläutert wird:
[0028] Die Fig. 3 und 4 zeigen einen Maschinenverschluß 18, der aus thermoplastischem Kunststoff
besteht und in einer Öffnung einer Wand 19 des Behälters 1 oder 8 bzw. der Deckwand
der Verschlußkappe 16 eingesetzt ist und mit einer Umfangsnut 20 abdichtend gehalten
ist. Der Maschinenverschluß 18 besitzt eine durchgehende Öffnung 21 und auf seiner
Außenseite einseitig befestigt einen Deckel 22.
[0029] In der geöffneten Stellung der Fig. 3 steht der Deckel 22 nach oben. Ein Füllrohr
23 mit Rückluftrohr 24 einer Füll- und Verschließmaschine kann durch die Öffnung 21
eintauchend den Behälter befüllen und wird in Pfeilrichtung herausgezogen. Ein beheizter
Stempel 25 drückt dann den Deckel 22 herunter und verschweißt ihn thermoplastisch
mit dem äußeren Rand der Öffnung 21, wie die Fig. 4 zeigt.
[0030] Fig. 5 zeigt einen Maschinenverschluß 26, der ebenso wie der Maschinenverschluß 18
mit einer Umfangsnut in die Wand 19 des Behälters oder der Verschlußkappe eingesetzt
ist. Auf der Innenseite seiner Öffnung 27 ist eine bei 28 befestigte, beispielsweise
einstückig befestigte Schließklappe 29 aus elastisch eigenfederndem Material vorgesehen,
die bei Einführen beispielsweise des Füllrohres 23 der Fig. 3 in die gestrichelte
Stellung öffnen kann und im unbelasteten Zustand und insbesondere bei Innendruck im
Behälter in der ausgezogen dargestellten Schließstellung die Öffnung 27 verschließt.
Es handelt sich hierbei um ein selbstschließendes Rückschlagventil.
[0031] Ein weiteres selbstschließendes Rückschlagventil weist der in Fig. 6 dargestellte
Maschinenverschluß 30 auf, der in seiner durchgehenden Öffnung 31 zwei oder mehrere
mit ihrem äußeren Rand an der Wand der Öffnung 31 befestigte, nach innen unten ragende
gegeneinander schließende Dichtklappen 32 aufweist.
[0032] Im Gegensatz zu den Ausführungsformen der Fig. 3 bis 5 ist bei der Ausführungsform
der Fig. 6 der Maschinenverschluß 30 in einem Gewindestutzen 33 der Wand 19 mit Außengewinde
34 eingeschraubt.
[0033] Die Fig. 7 und 8 zeigen in einer weiteren Variante einen Maschinenverschluß 35, der
wie die Maschinenverschlüsse 18 und 26 in der Wand 19 eingesetzt ist. Bei dem Maschinenverschluß
35 verläuft die Öffnung 36 durch ein Rohrstück 37, das von dem Maschinenverschluß
35 nach außen absteht.
[0034] Maschinenseitig vorgesehene Klemmbacken 38 können in Pfeilrichtung zusammengedrückt
werden, um das Rohrstück 37 in die Form der Fig. 8 zu quetschen. Besteht das Rohrstück
37 aus thermoplastischem Kunststoff, so kann durch Beheizen der Klemmbacken 38 eine
absolut dichte Verschweißung erzielt werden.
[0035] Besteht das Rohrstück 37 aus Metall, so kann ebenfalls unter höherem Druck in die
in Fig. 8 dargestellte Form gequetscht werden, wobei durch Kaltverschweißung völlig
dichter Verschluß erzielt werden kann bzw. durch elektrische Verschweißung mittels
geeigneter Strombeaufschlagung der Klemmbacken 38.
[0036] Alle unterschiedlichen Ausführungsformen des Maschinenverschlusses, die in den Fig.
3, 5, 6 und 7 dargestellt sind, können auf unterschiedliche Weise mit der Wand 19
verbunden sein, entweder eingesteckt, wie in den Fig. 3, 5 und 7 dargestellt, eingeschraubt,
wie in Fig. 6 dargestellt, einstückig mit der Wand 19 ausgebildet, wie in Fig. 9 dargestellt,
oder können in nicht dargestellter Weise mit der Wand 19 durch Verschweißung oder
Verklebung verbunden sein.
[0037] Fig. 9 zeigt in einer weiteren Ausführungsform einen Maschinenverschluß 39 mit einem
Rohrstutzen 40, der einstückig mit der Wand 19 des Behälters oder der Verschlußkappe
ausgebildet ist. Je nach Material der Wand 19 kann in einer der zu den Fig. 7 und
8 beschriebenen Verschlußarten der Rohrstutzen 40 in die in Fig. 8 dargestellte Form
gequetscht werden.
[0038] Fig. 10 zeigt eine weitere Ausführungsform, bei der ein Maschinenverschluß 41 in
der Mündung einer nur mit ihrem Hals 42 dargestellten Flasche eingesetzt ist. Der
Maschinenverschluß 41 mit Öffnung 43 ist durch die Mündung der Flasche in den Hals
42 eingesteckt und sitzt mit einem Flansch 43a auf deren Rand. Am unteren Ende der
Öffnung 43 ist der Maschinenverschluß entsprechend der Ausführungsform der Fig. 5
mit einer eigenelastisch federnden Klappe 44 verschlossen, die auf der linken Seite,
wie dargestellt, mit dem Maschinenverschluß 41 einstückig verbunden ist.
[0039] Der Hals 42 trägt in seinem oberen Bereich ein Außengewinde, auf das eine herkömmliche
Verschlußkappe 45 eines üblichen Handverschlusses mit Innengewinde aufschraubbar ist.
[0040] Fig. 11 zeigt den Hals 46 einer Kronkorkflasche. In die Mündung ist ein Maschinenverschluß
47 eingesetzt, der ähnlich wie der Maschinenverschluß 41 der Fig. 10 in die Mündung
des Halses 46 paßt und mit einem Flansch 48 auf dessen Rand aufsitzt. In seinem Innenraum
trägt der Maschinenverschluß 47 auf einer Bodenwand 49 ein Rohrstück 50, das in der
zu den Fig. 7 und 8 beschriebenen Weise verschlossen ist. Über den Maschinenverschluß
47 hinweg ist ein Kronkorken 51 auf die Flasche aufgesetzt und angepreßt.
[0041] Bei den Ausführungsformen der Fig. 10 und 11 muß nach Abschrauben der Schraubkappe
45 bzw. nach Entfernen des Kronkorkens 51 der Maschinenverschluß entfernt werden.
Dazu kann dieser mit einer nicht dargestellten Hilfseinrichtung versehen sein, wie
beispielsweise einer Ausreißlasche od. dgl., die das Herausziehen von Hand ermöglicht.
Es kann auch beispielsweise bei der Verschlußkappe 45 der Fig. 10 an deren Innenseite
im oberen Bereich eine beispielsweise mit Haken oder entsprechenden Kanten vorgesehene
Eingriffeinrichtung vorgesehen sein, die nach dem Aufschrauben unter den Flansch 43a
greift und beim Wiederabschrauben diesen automatisch mit aus der Flaschenöffnung hinauszieht.
Auf entsprechende Weise kann auch dafür gesorgt werden, daß bei der Ausbildung der
Fig. 11 beim Öffnen des Kronkorkens 51 der Maschinenverschluß 47 über einen entsprechenden
Eingriff mit dem Kronkorken 51 mit entfernt wird.
[0042] Für den Maschinenverschluß und dessen Behandlung beim Füllen und Verschließen sind
weitere nicht dargestellte Varianten möglich. So können beispielsweise die Maschinenverschlüsse
35 und 39 der Fig. 7 und 9 auf einfache Weise dadurch verschlossen werden, daß ihnen
auf das obere Ende des Rohrstutzens 37 bzw. 40 in die Öffnung hinein ein Tropfen eines
geeigneten Klebemateriales gegeben wird, das die Öffnung verschließt. Dieses kann
beispielsweise aus heiß zugegebenem thermoplastischem Kunststoff bestehen. In diesem
Fall kann die Konstruktion des Maschinenverschlusses vereinfacht werden. So kann beispielsweise
bei dem Maschinenverschluß 35 der Fig. 7 das aufragende Rohrstück 37 bei dieser Verschlußart
weggelassen werden. Im Falle des Maschinenverschusses 39 der Fig. 9 kann der Maschinenverschluß
aus einem einfachen Loch in der Wand 19 bestehen.
[0043] Der Maschinenverschluß kann der Füll- und Verschließmaschine geschlossen zugeführt
werden, wie beispielsweise der Maschinenverschluß 26 der Fig. 5 oder offen, wie beispielsweise
der Maschinenverschluß 35 der Fig. 7. Bei dem geschlossen der Füll- und Verschließmaschine
zugeführten Maschinenverschluß 26 der Fig. 5 ist dieser durch die elastisch federnde
Klappe 29 verschlossen, die leicht geöffnet werden kann. Die Klappe 29, oder auch
die Klappe 44 der Konstruktion der Fig. 10, könnte aber auch fest geschlossen ausgebildet
sein und erst beim Füllen in einem Schneid- oder Durchstechvorgang, z.B. durch ein
Füllrohr mit geeignet angeschliffener Spitze, geöffnet werden. Der anschließend erforderliche
gut dichtende Verschluß kann dann in der zuvor beschriebenen Weise durch Aufbringen
eines geeigneten Klebemateriales erreicht werden oder durch Wiederverschmelzen der
Schnittstelle mit einem geeigneten Heißstempel. Diese Variante wäre auch bei der Ausführungsform
der Fig. 3 möglich.
[0044] Fig. 12 zeigt in einem stark schematisierten Schnitt den Behandlungskopf 52 einer
Füll- und Verschließmaschine in Füllstellung auf dem Kopf der in Fig. 2 dargestellten
Flasche 8, und zwar in Ausführungsform mit einer Verschlußkappe 16, in deren Deckwand
53 der Maschinenverschluß 39 der Fig. 9 mit seinem Rohrstutzen 40 vorgesehen ist.
[0045] Die Verschlußkappe 16 ist vor Beginn des Füllvorganges außerhalb des dargestellten
Behandlungskopfes 52 fest auf den Hals 10 der Flasche 8 geschraubt worden und dichtet
auf deren Rand mit dem üblichen Dichtring 54.
[0046] Die Flasche 8 wird in dieser dargestellten Konfiguration mittels einer unter ihren
Halskragen 11 fassenden Gabel 55 unter den Verschließkopf 52 gebracht. Mit seinem
Gehäuse 56 wird der Behandlungskopf 52 auf die Flasche aufgesetzt, und zwar im Ausführungsbeispiel
mit einer Randdichtung 57 auf den Halskragen 11 dichtend aufgesetzt. Der Innenraum
des Gehäuses 56 ist daher nun abgedichtet mit dem Innenraum der Flasche 8 verbunden,
so daß auch unter Druck z.B. karbonisierte Getränke gefüllt werden können. Die Randdichtung
57 könnte in anderer Ausführungsform auch, den Rohrstutzen 40 umgreifend, von oben
auf der Deckwand 53 der Verschlußklappe 16 aufsetzen.
[0047] Der Innenraum der Flasche 8 ist vorsterilisiert, z.B. mit Heißdampf oder geeignetem
Gas, wie H
2O
2. Es empfiehlt sich jedoch, im Öffnungsbereich, also am oberen Rand des Rohrstückes
40, nachzusterilisieren und vorzugsweise den gesamten Innenraum des Gehäuses 56 zu
sterilisieren, um hochsterile Füllbedingungen zu erreichen. Dies kann erreicht werden
durch Einblasen von Heißdampf mit einem Dampfrohr 58, das auf den Mündungsbereich
des Rohrstutzens 40 gerichtet ist. Anschließend wird ein Füllrohr 59 mit im Ausführungsbeispiel
zentralem Rückluftrohr 60 durch den Rohrstutzen 40 bis in den Flaschenhals eingeführt.
Durch das Füllrohr 59 wird Getränk in die Flasche gefüllt, während Gas durch das Rückluftrohr
60 entweichen kann.
[0048] Anschließend wird das Füllrohr 59 mit dem Rückluftrohr 60 nach oben herausgezogen.
Nun treten die bereits in Fig. 7 erläuterten Klemmbacken 38 in Aktion, die im Ausführungsbeispiel
über von oben herabragende Arme 61 betätigt werden. Die Klemmbacken 38 werden in Pfeilrichtung
zusammengedrückt und verformen den Rohrstutzen 40 in die in Fig. 8 dargestellte Form,
wobei er durch Zusammenquetschen, gegebenenfalls unter Verschweißung, dicht verschlossen
wird.
[0049] Der Rohrstutzen 40 kann auch mit dem Stempel 25 der Fig. 4 unter Wärmeeinwirkung
derart gequetscht und verschweißt werden, daß die Deckwand 53 der Verschlußkappe 16
fest verschlossen wird.
[0050] Dem Behandlungskopf 52 der Fig. 12, der zu mehreren auf einer karusselartig umlaufenden
Verschließmaschine üblicher rotierender Bauart vorgesehen sein kann, können auf übliche
Weise die Behälter 8 vorsterilisiert zugeführt werden. Die Vorsterilisierung kann
durch Einblasen von Heißdampf oder z.B. H
2O
2 erfolgen. Auf dem Wege von der Sterilisiervorrichtung zum Behandlungskopf 52 kann
dabei Dampf oder Gas durch den noch geöffneten Masehinenverschluß 39 entweichen. Ist
der Befüll- und Verschließvorgang abgeschlossen, ist die Flasche bis auf gegebenenfalls
noch vorzunehmende Etikettierung versandfertig.
[0051] Wird ein Maschinenverschluß der Ausbildung der Fig. 10 oder 11 verwendet, so wird
in der Füllmaschine lediglich gefüllt. Die gefüllte und mit dem Maschinenverschluß
41 bzw. 47 verschlossene Flasche wird dann weiter zu einer Nachverschließmaschine
befördert, die die Schraubkappe 45 bzw. den Kronkorken 51 des Handverschlusses aufsetzt.
[0052] Der Maschinenverschluß in den Ausführungsformen der Fig. 4 und 8 ist völlig dicht
verschlossen und bedarf keiner Nachbehandlung. Im Falle der Ausführungsform der Fig.
8 könnte allerdings eine Nachbehandlung erfolgen durch Aufpressen des Heißstempels
25 der Fig. 4, um durch weitere Verformung das Rohrstück 37 flachzupressen. Dies würde
zu einer ästhetisch ansprechenderen flachen Endform führen, die auch bei Transport
und Stapelung der Behälter weniger stören würde.
[0053] Bei den Ausführungsformen des Maschinenverschlusses entsprechend den Fig. 5 und 6
ist jedoch unmittelbar nach dem Füllen ein nur behelfsmäßig dichtender Verschluß gegeben,
der den Behälterinhalt zwar kurzfristig steril hält, für längere Aufbewahrung aber
weniger geeignet ist. An einem solchen mit Rückschlagklappen 29 oder 32 dichtenden
Verschluß, der von außen frei zugänglich ist, könnten beispielsweise spielende Kinder
Unheil anrichten, indem sie mit einem spitzen Gegenstand die Rückschlagklappe aufdrücken,
oder es könnten Keime längerfristig durch den Dichtspalt wachsen.
[0054] Bei diesen Ausführungsformen des Maschinenverschlusses empfiehlt sich eine Nachversiegelung.
[0055] Dazu könnte der Behälter nach dem Füllvorgang mit anschließendem Selbstschluß des
Maschinenverschlusses zu einer Nachversiegelungseinrichtung gebracht werden, die außen
über den Rand des Maschinenverschlusses 26 bzw. 30 eine Siegelfolie aufklebt oder
aufschweißt. Vorteilhaft wird dabei zuvor der Innenraum des Maschinenverschlusses,
also der Raum innerhalb der Öffnungen 27 bzw. 31, außerhalb der Klappe 29 bzw. 32
z.B. durch Einblasen von Heißdampf sterilisiert.
1. Flasche (8, 42, 46) oder Dose (1) als für Endverbraucher bestimmter Kleinbehälter
für die aseptische kalte Befüllung mit Getränken in einer Füll- und Verschließmaschine
(52), mit einem vom Verbraucher zu bedienenden Handverschluß (5, 16, 45, 51), dadurch gekennzeichnet, daß der Behälter (1, 8, 42, 46) einen zusätzlichen Maschinenverschluß (6, 7, 13,
14, 17, 18, 26, 30, 35, 39, 41, 47) für die Befüllung und maschinelle Verschließung
aufweist.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenverschluß (26, 30, 41) eine oder mehrere elastisch eigenfedernd
oder mit Federbelastung schließende Rückschlagklappen (29, 32, 44) aufweist, die von
einem Dorn oder Füllrohr (23, 59) der Maschine (52) nach innen öffnend betätigbar
sind.
3. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenverschluß (18, 35, 39, 47) eine Öffnung (21, 36) aufweist, die von
der Maschine (38) durch Quetschung, Schweißung, thermoplastische Verformung oder Klebung
verschließbar ist.
4. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Öffnung (36) in einem von dem Maschinenverschluß nach außen weisenden Rohrstück
(37, 40) angeordnet ist.
5. Behälter nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenverschluß (18) einen Deckel (22) aufweist, der neben dem Rand der
Öffnung (21) nach außen abstehend befestigt ist und der von der Maschine (25) nach
Umlenken auf den Rand der Öffnung durch Schweißen oder Kleben verschließbar ist.
6. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenverschluß (39) einstückig mit einer den Innenraum des Behälters
begrenzenden Wand (19) ausgebildet ist.
7. Behälter nach Anspruch 1 ,dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenverschluß (18, 26, 30, 35) in eine Öffnung einer den Innenraum
des Behälters begrenzenden Wand (19) formschlüssig eingesetzt oder eingeschraubt oder
an dieser durch Verschweißen oder Verkleben befestigt ist.
8. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenverschluß (7, 13) im Boden (3, 12) des Behälters (1, 8) angeordnet
ist.
9. Behälter nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden (3, 12) im Bereich des Maschinenverschlusses (7, 13) konkav ausgebildet
ist.
10. Flasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenverschluß (41, 47) in der Flaschenmündung, im verschlossenen Zustand
von der Verschlußkappe (45, 51) des Handverschlusses übergreifbar angeordnet ist.
11. Flasche nach Anspruch 1 mit verschlossenem Handverschluß (16), der die Flaschenmündung
mit der Deckwand (53) einer Verschlußkappe (16) überspannt, dadurch gekennzeichnet, daß der Maschinenverschluß (39) in der Deckwand (53) ausgebildet ist.
12. Verschlußkappe (16) für den Handverschluß einer für den Endverbraucher bestimmten
Flasche (8) für die aseptische kalte Befüllung mit Getränken in einer Füll- und Verschließmaschine,
mit einer die Flaschenmündung überspannenden Deckwand (53), dadurch gekennzeichnet, daß in der Deckwand ein Maschinenverschluß (18, 26, 30, 35, 39) nach einem der Ansprüche
1 bis 7 vorgesehen ist.
13. Verfahren zum aseptischen kalten Befüllen eines Behälters (1, 8) nach einem der Ansprüche
1 bis 9 oder 11 mittels einer Füll- und Verschließmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß in aufeinanderfolgenden Schritten der mit dem Handverschluß (5, 16) auslieferungsfertig
verschlossene und mit dein Maschinenverschluß (6, 7, 13, 14, 17, 18, 26, 30, 35, 39)
versehene Behälter (1, 8) innen sterilisiert, der Behälter durch den Maschinenverschluß
befüllt und anschließend an demselben Behandlungsplatz (52) der Maschine der Maschinenverschluß
verschlossen wird.
14. Verfahren zur aseptischen kalten Befüllung eines Behälters (42, 46) nach Anspruch
10, dadurch gekennzeichnet, daß der mit dem Maschinenverschluß (41, 47) versehene Behälter innen sterilisiert,
der Behälter durch den Maschinenverschluß befüllt und anschließend der Behälter zu
einem Nachverschließer zum Aufbringen und Verschließen des Handverschlusses (45, 51)
gebracht wird.
15. Verfahren nach einem der Ansprüche 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, daß der mit Heißdampf oder Gas sterilisierte Behälter (1, 8, 46) mit offenem Maschinenverschluß
(18, 35, 39, 47) zur Füll- und Verschließmaschine (52) transportiert wird.
16. Füll- und Verschließmaschine zur Durchführung des Verfahrens nach einem der Ansprüche
13 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Maschine wenigstens einen Behandlungsplatz (52) aufweist mit einer Fülleinrichtung
(23, 59), die mit dem Maschinenverschluß in füllenden Eingriff bringbar ist, wobei
bei selbstschließender Ausbildung des Maschinenverschlusses (26, 30, 41) dieser durch
Zurückziehen der Fülleinrichtung geschlossen wird, oder eine Verschließeinrichlung
(25, 38) vorgesehen ist, die nach dem Füllvorgang in Eingriff mit dem Maschinenverschluß
(18, 35, 39, 47) bringbar ist, um diesen durch Quetschung, Schweißung, thermoplastische
Verformung oder Verklebung zu verschließen.
17. Maschine nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß der Behandlungsplatz eine Sterilisiereinrichtung (58) aufweist zur Sterilisierung
der Öffnung des Maschinenverschlusses (39) und/oder seiner Umgebung vor dem Befüllen.