[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vereinzelungseinrichtung für Wertgegenstände
für münzbetätigte Unterhaltungsgeräte, die eine Symbol-Spieleinrichtung, gegebenenfalls
mindestens eine Zusatzgewinn-Spieleinrichtung und eine rechnergesteuerte Steuereinheit
aufweisen, mit einer Gewinnausgabeeinrichtung, die einen Sammelbehälter mit zumindest
einer Ein- bzw. Ausgabeöffnung für die Wertgegenstände umfaßt.
[0002] Derartige Unterhaltungsgeräte sind in den verschiedensten Ausführungsformen bekannt.
Sie umfassen eine Symbol-Spieleinrichtung, die in der Regel drei Umlaufkörper besitzt,
die als Walzen, Scheiben, Klappkarten-Karusselle oder dergleichen ausgebildet sein
können. Auf der von außen durch Ablesefenster einsehbaren Oberfläche tragen die Umlaufkörper
Gewinnsymbole. Die Umlaufkörper werden nacheinander stillgesetzt und nachdem alle
Umlaufkörper zum Stillstand gekommen sind, entscheiden die in den Ablesefenstern angezeigten
Symbolkombinationen über Gewinn oder Verlust. In unterschiedlicher Höhe werden Geld-
und/oder Punkte- und/oder Sonderspielgewinne oder dergleichen in Aussicht gestellt.
[0003] Um nun einen Spieler zur Benutzung derartiger Unterhaltungsgeräte anzuregen und ihn
auch wahrend der Spieldauer zu unterhalten und weitere Spielanreize zu vermitteln,
wurden bereits verschiedene Maßnahmen getroffen. So ist es üblich, an diesen Unterhaltungsgeräten
für den Spieler Betätigungsorgane anzubringen, die in der Regel auf den Lauf der einzelnen
Umlaufkörper einwirken. Durch Betätigung einer Starttaste kann der Spieler einen oder
mehrere Umlaufkörper starten, wodurch dem Spieler ein reeller Einfluß auf das Spielgeschehen
vermittelt wird. So kann beispielsweise durch Betätigung einer Taste innerhalb einer
bestimmten Zeitdauer einer der Umlaufkörper durch den Spieler nachgestartet werden,
um ihm die Möglichkeit einzuräumen, eine gewinnbringende Symbolkombination zu erzielen.
Darüber hinaus können für die übrigen Umlaufkörper Stopptasten vorgesehen werden,
um dem Spieler zu gestatten, einen sich drehenden Umlaufkörper anzuhalten, wodurch
dem Spieler der Eindruck vermittelt wird, das Spielgeschehen und damit die aus dem
Spiel resultierende Symbolkombination beeinflussen zu können.
[0004] Weiterhin weisen bekannte Unterhaltungsgeräte häufig als Zusatzgewinn-Spieleinrichtung
eine Risiko-Spieleinrichtung auf, die bei einem bereits erzielten Gewinn über eine
Taste in Betätigung gesetzt werden kann. Dabei wird auf einer Risikoleiter, die auf
Gewinnanzeigeelementen verschiedene Gewinnwerte anzeigt, der bereits erzielte Gewinn
und der erzielbare Gewinn optisch hervorgehoben. Über einen im Unterhaltungsgerät
vorhandenen Zufallsgenerator wird entschieden, ob der bereits erzielte Gewinn verloren
geht oder erhöht wird. Bei Erhöhung des Gewinns wird dieser wieder als erzielter Gewinn
angezeigt und auch der nun erzielbare Gewinn wird wieder optisch hervorgehoben. Durch
Betätigung der Risikotaste kann der erzielte Gewinn erneut riskiert werden. Bei der
Durchführung eines Risikospiels erfolgt in der Regel eine Entscheidung über Erhöhung
oder Totalverlust des eingesetzten Gewinns.
[0005] Darüber hinaus ist es bei Unterhaltungsgeräten bekannt, Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen
auch als Ausspieleinrichtung oder als Jackpot-Spieleinrichtung auszubilden. Solche
Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen sind meistens in ihren Anzeigefeldern mit unterschiedlichen
Geldwerten und Sonderspielen belegt. In der Regel werden bei derartigen münzbetätigten
Unterhaltungsgeräten die in der Symbol-Spieleinrichtung oder in einer der Zusatzgewinn-Spieleinrichtungen
erzielten Geldwerte und Sonderspiele lediglich einfach ausgegeben, in der Ausspieleinrichtung
ausgespielt, in der Risiko-Spieleinrichtung weiterriskiert oder in der Jackpot-Einrichtung
angesammelt.
[0006] Weitere bekannte Unterhaltungsgeräte weisen einen von außen einsehbaren Sammelbehälter
auf, der beispielsweise als Echtgeld-Fülljackpot ausgebildet ist und zumindest eine
Ein-/Ausgabeöffnung für Wertgegenstände aufweist. Die durch in der Symbol-Spieleinrichtung
und/oder der Zusatzgewinn-Spieleinrichtung erzielte Geldgewinne in einer Spielserie
werden bis zu einem bestimmten Jackpot-Gewinnwert mit Münzen aufgefüllt und dieser
Jackpot-Gewinnwert in Abhängigkeit von einem bestimmten Spielereignis als Münzen ausgegeben.
Der Sammelbehälter wird hierbei mittels einem Wischerblatt oder einem motorisch betriebenen
Auswerfer entleert. Diese Entleerung des Sammelbehälters bereitet dann in der Praxis
Schwierigkeiten, wenn nur eine bestimmte Anzahl von Wertgegenständen aus dem Sammelbehälter
ausgegeben werden sollen, da die konstruktive Ausbildung eines Wischerblattes oder
Auswerfers in der Regel nicht auf Einzelwertgegenstände ausgerichtet ist. Dieser Nachteil
wird noch dadurch verstärkt, wenn in Abhängigkeit vom Auftreten eines bestimmten Spielereignisses
eine, mehrere oder alle Wertgegenstände, auch mit unterschiedlichen Wertigkeiten,
ausgegeben werden sollen.
[0007] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vereinzelungseinrichtung für Wertgegenstände für
münzbetätigte Unterhaltungsgeräte der eingangs genannten Art zu schaffen, die individuelle
Auszahlmöglichkeiten der in dem Sammelbehälter angesammelten Wertgegenstände ermöglicht.
[0008] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe dadurch gelöst, daß die Ausgabeöffnung des Sammelbehälters
mittels eines angetriebenen Sperrelementes zu öffnen und zu schließen ist, wobei die
Ausgabe eines, mehrerer oder aller im Sammelbehälter befindlichen Wertgegenstände
von der Steuereinheit regulierbar ist.
[0009] Durch diese Maßnahme wird erreicht, daß die im Sammelbehälter angesammelten Wertgegenstände
rechnergesteuert individuell in die Ausgabeschale des Unterhaltungsgerätes überführt
werden können und zwar in Abhängigkeit vom Auftreten eines bestimmten Spielereignisses.
Die Auszahlung der Wertgegenstände kann hierbei einzeln erfolgen. Darüber hinaus ist
die Auszahlung mehrerer Wertgegenstände oder gar aller Wertgegenstände aus dem Sammelbehälter
möglich. Dabei kann das Sperrelement konstruktiv unterschiedlich ausgeführt werden,
so daß eine individuelle Anpassung an den jeweiligen Sammelbehälter einerseits und
an das jeweilige Unterhaltungsgerät andererseits gewährleistet wird.
[0010] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist das Sperrelement als in einer Schieberführung
geführter Schieber ausgebildet, der über einen Gelenkhebel mit einem Stellmotor verbunden
ist. Eine solche Ausbildungsform ist besonders für rohrförmige Sammelbehälter geeignet,
deren untere Ausgabeöffnung geöffnet und verschlossen werden soll. Der Schieber gibt
bei Betätigung des Stellmotors temporär die Ausgabeöffnung frei bis die erforderliche
Anzahl von Wertgegenständen aus dem Sammelbehälter ausgegeben wurde.
[0011] Gemäß einer anderen Weiterbildung der Erfindung ist das Sperrelement als gegenüber
der Ausgabeöffnung rotierbares, die Wertgegenstände erfassendes Kreuzelement, beispielsweise
als einfaches Drehkreuz, ausgebildet. Bevorzugt ist aber das Kreuzelement nach Art
eines Malteserkreuzes ausgeführt. Das Malteserkreuz enthält mehrere, vorzugsweise
vier am Umfang gleichmäßig verteilte Öffnungen bzw. Ausnehmungen, deren Durchmesser
etwa dem der Wertgegenstände entspricht. Selbstverständlich kann auch eine größere
oder kleinere Anzahl von solchen Ausnehmungen am Umfang des Malteserkreuzes ausgeformt
sein. Jede Ausnehmung nimmt einen Wertgegenstand, beispielsweise eine Münze bestimmter
Wertigkeit, auf.
[0012] Weiterhin kann das Kreuzelement quer zur Ausgaberichtung der Wertgegenstände aus
dem Sammelbehälter realtiv zu diesem verschiebbar ausgebildet werden. Dadurch können
mit einem Kreuzelement verschiedene Funktionszustände im Hinblick auf die Auszahlmöglichkeiten
der Wertgegenstände in die Ausgabeschale des Unterhaltungsgerätes realisiert werden.
So kommt es bei vollständiger, d.h. maximaler Verschiebung des Kreuzelementes zum
Sammelbehälter zur Gesamtauszahlung der im Sammelbehälter befindlichen Wertgegenstände.
Bei einer teilweisen Verschiebung des Kreuzelementes wiederum werden nur aufeinanderfolgend
einzelne Wertgegenstände aus dem Sammelbehälter freigegeben. Hingegen erfolgt keine
Auszahlung, wenn das Kreuzelement in der Weise teilverschoben wird, daß die im Sammelbehälter
befindlichen Wertgegenstände durch den Umfangsrand des Kreuzelementes blockiert sind.
[0013] Eine weitere Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vereinzelungseinrichtung besteht
in der kreissektorförmigen Ausbildung des Sperrelementes, welches mit einer Öffnung
zur Aufnahme eines Wertgegenstandes versehen ist. Dabei wird die Öffnung des kreissektorförmigen
Kreuzelementes bei dessen Rotation immer nur dann mit einem Wertgegenstand gefüllt,
wenn die Öffnung des Kreuzelementes die Ausgabeöffnung des Sammelbehälters passiert.
Eine Blockierung der Ausgabeöffnung im Sammelbehälter erfolgt, wenn eine der Öffnung
benachbarte Wand des Kreuzelementes anliegt. Ist jedoch die Öffnung des Kreuzelement
völlig vom Sammelbehälter weggerichtet, werden alle Wertgegenstände zur Ausgabe aus
dem Sammelbehälter freigegeben.
[0014] Darüber hinaus kann das Sperrelement als verschwenkbares, die Wertgegenstände erfassendes
Hebelelement ausgebildet sein, wobei der erfassende Teil des Hebelelementes der Form
der Wertgegenstände angepaßt ist.
[0015] Zweckmäßigerweise wird das Sperrelement motorisch, elektromagnetisch oder über ein
Feder-Massesystem betätigt.
[0016] In einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens besteht das Sperrelement aus zwei
sich gegenüberliegend angeordneten Hebelelementen, die gegeneinander verschwenkbar
sind. Dabei kann wahlweise entweder eines oder beide Hebelelemente zum Öffnen und
Verschließen der Ausgabeöffnung des Sammelbehälters von der Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes
betätigt werden. Bevorzugt ist sonach zumindest eines der Hebelelemente motorisch
oder elektromagnetisch betätigbar. Die Hebelelemente sind vorzugsweise nach Art von
Flipperhebeln ausgebildet.
[0017] Neben der Ausbildung des Sammelbehälters als Einkammerbehälter, kann dieser auch
in mindestens zwei mit Wertgegenständen unterschiedlicher Wertigkeit auffüllbare Kammern
geteilt sein. Somit können unterschiedliche Auszahlungsvarianten von Wertgegenständen
realisiert werden. Hierbei wird die eine Kammer mit Wertgegenständen einer bestimmten
Wertigkeit und die andere Kammer mit Wertgegenständen einer anderen Wertigkeit beschickt,
wobei die Auszahlung entweder aus der einen oder der anderen oder aus beiden Kammern
erfolgen kann. Darüber hinaus kann der Sammelbehälter aber auch aus mehreren übereinanderliegend
angeordneten Kammern bestehen, wobei gleichfalls jede der Kammern mit Wertgegenständen
unterschiedlicher Wertigkeit auffüllbar ist. Bevorzugt ist bei diesen Ausgestaltungen
des Sammelbehälters jeder dessen Kammern ein deren jeweilige Ausgabeöffnung öffnendes
und schließendes Sperrelement zugeordnet. Zweckmäßig ist jedes die jeweilige Ausgabeöffnung
der Kammern des Sammelbehälters öffnendes und schließendes Sperrelement separat von
der Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes regulierbar.
[0018] Alternativ wird die Aufgabe auch dadurch gelöst, daß die Ausgabeöffnung des Sammelbehälters
durch an diesem angeordnete Betätigungselemente im Zusammenwirken mit einem bewegbaren
Schieberelement, welches ein relativ zum Sammelbehälter und zum Schieberelement verschiebbares
Mehrkammer-Münzfach in Ausgaberichtung der Wertgegenstände abdeckt, zu öffnen und
zu verschließen ist, wobei die Ausgabe eines, mehrerer oder aller im Sammelbehälter
befindlichen Wertgegenstände von der Steuereinheit regulierbar ist.
[0019] Diese andersgeartete Ausbildung der Vereinzelungseinrichtung gewährt die gleichen
erläuterten Vorteile wie die vorangegangene erfindungsgemäße Lösung.
[0020] Vorzugsweise sind bei dieser Lösung die am Sammelbehälter angeordneten Betätigungselemente
als zwei jeweils zur Ausgabeöffnung des Sammelbehälters beabstandete Mitnahmestifte
ausgebildet, die das Mehrkammer-Münzfach und/oder das Schieberelement bei einer Drehung
des Sammelbehälters relativ zu diesem bewegen. Somit können die Kammern des Mehrkammer-Münzfaches
bei einer Drehung des Sammelbehälters über dessen Ausgabeöffnung schrittweise mit
Wertgegenständen aufgefüllt werden. Zur Ausgabe einzelner, im Mehrkammer-Münzfach
befindlicher Wertgegenstände in die Auszahlschale wird dabei das Schieberelement relativ
zum Mehrkammer-Münzfach verschoben. Zur Ausgabe aller im Sammelbehälter befindlichen
Wertgegenstände in die Auszahlschale hingegen sind sowohl das Mehrkammer-Münzfach
als auch das Schieberelement durch die Betätigungselemente und eine Kupplungseinrichtung
relativ zum Sammelbehälter verschiebbar ausgebildet.
[0021] Zweckmäßigerweise sind das Mehrkammer-Münzfach und das Schieberelement motorisch,
elektromagnetisch oder auch mittels Federkraft verschiebbar. Bei Anlegen einer Federkraft
werden das Mehrkammer-Münzfach und das Schieberelement gegen entsprechende gehäusefeste
Anschläge gedrückt, welche deren Relativbewegung zum Sammelbehälter entgegen der Federkraft
begrenzen.
[0022] Eine weitere alternative Lösung der Aufgabe besteht erfindungsgemäß darin, daß der
Ausgabeöffnung des Sammelbehälters ein zur Auszahlschale beabstandeter Hopper für
die aus dem Sammelbehälter ausgebbaren Wertgegenstände zugeordnet ist.
[0023] Schließlich wird die Aufgabe alternativ auch dadurch erfindungsgemäß gelöst, daß
der Ausgabeöffnung des Sammelbehälters ein zur Auszahlschale beabstandeter durchsichtiger
Hopper für die aus dem Sammelbehälter ausgebbaren Wertgegenstände zugeordnet ist.
Dieser Hopper ist zur Ausgabe von Wertgegenständen unterschiedlicher Wertigkeiten
vorgesehen und von außen einsehbar.
[0024] Nach einer Weiterbildung der Erfindung ist der Sammelbehälter Bestandteil eines Echtgeld-Fülljackpots,
so daß das Unterhaltungsgerät mit Echtgeldmünzen betrieben werden kann.
[0025] Je nach Erfordernis oder Ausbildung des Unterhaltungsgerätes bzw. der erfindungsgemäßen
Vereinzelungseinrichtung kann der Sammelbehälter starr oder rotierbar im Unterhaltungsgerät
angeordnet werden. Dabei kann der Sammelbehälter scheiben-, trommel-, kugel-, teller-
oder schalenförmig ausgebildet sein.
[0026] Darüber hinaus kann der Sammelbehälter auch als Münzsammelrohr ausgeführt werden,
welches vertikal im Unterhaltungsgerät aufgerichtet ist und in dem die Wertgegenstände
gestapelt werden.
[0027] In Abhängigkeit davon, ob der Sammelbehälter starr oder rotierbar im Unterhaltungsgerät
angeordnet und in welcher Weise die Vereinzelungseinrichtung ausgebildet ist, weist
der Sammelbehälter eine Ein-/Ausgabeöffnung bzw. eine von der Ausgabeöffnung getrennte
und beabstandete Eingabeöffnung auf.
[0028] Um weitere Ausgabefunktionen für die Wertgegenstände zur Auszahlung in eine Auszahlschale
des Unterhaltungsgerätes zur Verfügung zu stellen, ist nach einer vorteilhaften Ausbildung
der Erfindung der Sammelbehälter relativ zu seiner Mittenachse verschiebbar.
[0029] Bevorzugt ist weiterhin, daß der Füllstand des Sammelbehälters mit Wertgegenständen
von außerhalb des Unterhaltungsgerätes einsehbar ist, so daß der Spieler visuell den
Füllstand des Sammelbehälters wahrnehmen kann, wodurch das Spielinteresse weiter gesteigert
wird.
[0030] Des weiteren ist bevorzugt der Sammelbehälter über die Ein- bzw. Ausgabeöffnung durch
einen Einfüllschacht einer Transporteinrichtung mit Wertgegenständen auffüllbar, die
im Innern des Unterhaltungsgerätes angeordnet ist.
[0031] Eine weitere besondere Maßnahme besteht darin, daß der Sammelbehälter in Abhängigkeit
von in der Symbol-Spieleinrichtung und/oder Zusatzgewinn-Spieleinrichtung auftretenden
Spielereignissen schrittweise oder vollständig auffüllbar bzw. entleerbar ist.
[0032] Zum Erkennen des Vorhandenseins bzw. Nichtvorhandenseins eines Wertgegenstandes in
den Kammern des Mehrfach-Münzfaches weist jede der Kammern des Mehrkammer-Münzfaches
wenigstens einen Sensor auf, der mit der Steuereinrichtung des Unterhaltungsgerätes
in Verbindung steht und den entsprechenden Zustand der Kammer signalisiert. Als Wertgegenstände
kommen vor allem Münzen, Token oder dergleichen in Betracht.
[0033] Es versteht sich, daß die vorstehend genannten und nachstehend noch zu erläuternden
Merkmale nicht nur in der jeweils angegebenen Kombination, sondern auch in anderen
Kombinationen oder in Alleinstellung verwendbar sind, ohne den Rahmen der vorliegenden
Erfindung zu verlassen.
[0034] Der der Erfindung zugrunde liegende Gedanke wird in der nachfolgenden Beschreibung
anhand mehrerer Ausführungsbeispiele, die in den Zeichnungen dargestellt sind, näher
erläutert. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine grundlegende schematische Darstellung eines münzbetätigten Unterhaltungsgerätes,
in dem die erfindungsgemäßen Vereinzelungseinrichtungen zur Anwendung kommen,
- Fig. 2
- eine erfindungsgemäße Vereinzelungseinrichtung an einem rohrförmigen Sammelbehälter,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung eines Unterhaltungsgerätes mit einer als Hopper ausgebildeten
Vereinzelungseinrichtung,
- Fig. 3a
- einen trommelförmigen rotierbaren Sammelbehälter mit dem Hopper nach Fig. 3,
- Fig. 3b
- einen trommelförmigen starren Sammelbehälter mit dem Hopper nach Fig. 3,
- Fig. 4
- eine als Kreuzelement ausgebildete Vereinzelungseinrichtung an einem trommelförmigen
Sammelbehälter,
- Fig. 5
- eine als Malteserkreuz ausgebildete Vereinzelungseinrichtung an einem trommelförmigen
Sammelbehälter,
- Fig. 5a-c
- die Vereinzelungseinrichtung im Schnitt nach Fig. 5 bei unterschiedlichen Auszahlungsformen
der Wertgegenstände aus dem Sammelbehälter,
- Fig. 6
- einen in zwei Kammern geteilten Sammelbehälter mit zwei als Malteserkreuz ausgebildeten
Vereinzelungseinrichtungen,
- Fig. 7
- einen Längsschnitt durch einen aus drei übereinanderliegend angeordneten Kammern bestehenden
Sammelbehälter mit drei als Malteserkreuz ausgebildeten Vereinzelungseinrichtungen,
- Fig. 7a-c
- Ausbildungen der drei Vereinzelungseinrichtungen nach Fig. 7
- Fig. 8
- eine kreissektorförmig ausgebildete Vereinzelungseinrichtung an einem Sammelbehälter,
- Fig. 9
- eine aus Flipperhebeln bestehende Vereinzelungseinrichtung an einem Sammelbehälter,
- Fig. 10
- eine aus Flipperhebeln und Mehrkammer-Münzfach bestehenden Vereinzelungseinrichtung
an einem Sammelbehälter,
- Fig. 11 a-d
- eine aus einem verstell- und verschiebbaren Mehrkammer-Münzfach bestehende Vereinzelungseinrichtung
an einem Sammelbehälter in verschiedenen Ansichten und Betriebsstellungen im Teilschnitt,
und
- Fig. 12
- eine aus verstellbaren Flipperhebeln bestehende Vereinzelungseinrichtung an einem
Sammelbehälter.
[0035] Das die Symbol-Spieleinrichtung 1 aufnehmende Gehäuse 2 eines münzbetätigten, rechnergesteuerten
Unterhaltungsgerätes mit Gewinnmöglichkeit weist auf seiner Vorderseite eine Frontscheibe
3 mit Ablesefenstern 4 auf, hinter denen drei nebeneinander angeordnete, scheibenförmig
ausgebildete Umlaufkörper 5 der Symbol-Spieleinrichtung 1 vorgesehen sind. Die Umlaufkörper
5 werden nach dem Inlaufsetzen zu Spielbeginn während oder zum Ende des Spiels von
einem Zufallsgenerator der Steuereinheit jeweils in einer von einer Mehrzahl möglicher
Rastpositionen zum Stillstand gebracht. Den Rastpositionen sind auf dem Umfang der
Umlaufkörper 5 Symbole 6 zugeordnet, die der Anzeige des Spielergebnisses in den Ablesefenstern
4 dienen. Aus den angezeigten Symbolen 6 kann der Spieler das Spielergebnis ablesen,
insbesondere auch, ob sich ein Gewinn nach einem auf der Frontscheibe 3 erläuterten
Gewinnplan aus einer Kombination der angezeigten Symbole 6 ergeben hat.
[0036] Im unteren Bereich des Spielgerätes befindet sich eine Nachstart-Taste 7 für den
linken Umlaufkörper 5, mit der die in der Symbol-Spieleinrichtung 1 angezeigten Symbole
des Umlaufkörpers 5 gehalten bzw. nachgestartet werden können. Weiterhin sind Stopp-Tasten
8 und 9 für die übrigen Umlaufkörper 5 vorgesehen. Im Falle eines Gewinns durch Erreichen
einer bestimmten Symbolkombination kann eine Gewinnausschüttung in bar, d.h. durch
Münzauswurf in eine Ausgabeschale 10 oder durch Aufaddieren in einer Guthabenanzeige
11 erfolgen. Im oberen Bereich des Unterhaltungsgerätes befinden sich ein Münzeinwurfschlitz
12, ein Tokeneinwurfschlitz 13, ein Geldschein-Eingabeschlitz 14 und ein Benutzerkarten-Eingabeschlitz
15 einer nicht näher dargestellten Geldverarbeitungseinrichtung. Des weiteren ist
neben dem Münzeinwurfschlitz 12 eine Rückgabetaste 16 angeordnet, durch deren Betätigung
ein in der Guthabenanzeige 11 angezeigtes Guthaben in die Ausgabeschale 10 abrufbar
ist. Ein positives Spielergebnis kann auch darin bestehen, das anstelle von oder zusätzlich
zu einem definierten Geldgewinn eine Anzahl von Sonderspielen gewährt wird, bei denen
ein Gewinnschlüssel mit erhöhter Gewinnchance zur Anwendung kommt. Die Anzahl der
Sonderspiele wird in einer Sonderspiele-Anzeige 17 dargestellt. Weiterhin kann ein
positives Spielergebnis im Erhalt einer bestimmten Anzahl von Punkten bestehen, die
in der Punkteanzeige 18 dargestellt werden. Schließlich kann ein Gewinn auch in der
Gewährung von Freispielen liegen, deren Anzahl in der Freispiele-Anzeige 19 dargestellt
wird.
[0037] Der in der Symbol-Spieleinrichtung 1 durch Erreichung einer zufallsgesteuert ermittelten
Symbolkombination erzielte Gewinn kann tasten- oder rechnergesteuert als Einsatz in
eine Zusatzgewinn-Spieleinrichtung übertragen werden. Die beidseitigen der Frontscheibe
3 angeordneten Zusatzgewinn-Spieleinrichtung 20 sind jeweils als Risiko-Spieleinrichtung
ausgebildet. Die rechte Risikoleiter 21 und linke Risikoleiter 22 der Risiko-Spieleinrichtungen
besitzen jeweils mehrere beleuchtbare Anzeigefelder 23, die im unteren Bereich mit
steigenden Geldgewinnen und im oberen Bereich in steigender Reihenfolge mit Anzahlen
von Sonderspiel- bzw. Punktegewinnen belegt sind. Das Riskieren des in der Risikoleiter
21 bzw. 22 angezeigten Gewinns geschieht dadurch, daß das nächsthöhere Anzeigefeld
23 in Bezug auf das beleuchtete, den Gewinn anzeigende Anzeigefeld im Wechsel mit
einem unterhalb der Risikoleiter 21 bzw. 22 angebrachten Totalverlust-Anzeigefeld
24 bzw. 25 mit der Beschriftung

0" blinkt. Bei Betätigung einer Risikotaste 26 bzw. 27 wird entweder der nächsthöhere
Gewinn erzielt oder der eingesetzte Gewinn verloren. Dieser Vorgang kann bis zum Erreichen
des Höchstgewinnes an Sonderspielen bzw. an Punkten fortgesetzt werden. Mit der Strich-Punkt-Strich-Linie
ist schematisch eine Vereinzelungseinrichtung 28 dargestellt, die im Gehäuse 2 des
Unterhaltungsgerätes angeordnet ist und an den nachfolgenden Ausführungsbeispielen
näher erläutert wird.
[0038] Die Vereinzelungseinrichtung 28 besteht gemäß Fig. 2 im wesentlichen aus einem Sammelbehälter
29, der als vertikal aufrecht stehendes Münzsammelrohr 30 ausgebildet ist. Das Münzsammelrohr
30 weist eine obere Eingabeöffnung 31 und eine dazu beabstandete untere Ausgabeöffnung
32 auf. Im Münzsammelrohr 30 sind eine Vielzahl von übereinander liegenden Wertgegenständen
33 gestapelt, die Münzen, Token oder dergleichen sein können. An der Ausgabeöffnung
32 befindet sich eine Schieberführung 34, in welcher ein Schieber 35 vertikal beweglich
geführt wird. Der Schieber 35 ist über ein Gelenk 36 mit einem Gelenkhebel 37 verbunden.
Dieser wiederum ist drehbeweglich mit einer auf einem Stellmotor 38 angeordneten Drehscheibe
39 an deren Außenbereich verbunden. Der Schieber 35, der Gelenkhebel 37 und der mit
der Drehscheibe 39 versehene Stellmotor 38 bilden ein Sperrelement 40.
[0039] Wird der Stellmotor 38 in Rotation versetzt, bewirkt der über den Gelenkhebel 37
mit der Drehscheibe 39 verbundene Schieber 35 ein temporäres Öffnen der Ausgabeöffnung
32, so daß eine bestimmte Anzahl von Wertgegenständen 33 in die zum Sammelbehälter
29 beabstandete Auszahlschale 10 des Unterhaltungsgerätes überführt und ausgezahlt
werden kann. Die nicht dargestellte Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes bestimmt
dabei die Dauer der Öffnung der Ausgabeöffnung 32 und somit die Anzahl der auszugebenden
Wertgegenstände 33.
[0040] Fig. 3 zeigt ein münzbetätigtes Unterhaltungsgerät, hinter dessen transparenter Frontscheibe
3 ein durchsichtiger Hopper 41 angeordnet ist. Über eine nicht dargestellte Transporteinrichtung
werden Wertgegenstände 33 in einen Einfüllschacht 42 eingegeben. Zwischen dem Einfüllschacht
42 und dem Hopper 41 befindet sich nach einer ersten Ausführungsform gemäß Fig. 3a
ein rotierbarer trommelförmiger Sammelbehälter 29, der um seine Mittenachse 43 drehbar
ist. Der Sammelbehälter 29 ist mit einer Ein-/Ausgabeöffnung 44 versehen. Die in den
Einfüllschacht 42 eingegebenen Wertgegenstände 33 fallen in den Sammelbehälter 29,
wenn sich dessen Ein-/Ausgabeöffnung 44 in Deckung mit dem Einfüllschacht 42 befindet.
[0041] Wird der Sammelbehälter 29 im Uhrzeigersinn oder entgegengesetzt dazu gedreht, bewegt
sich die Ein-/Ausgabeöffnung 44 in die in Fig. 3a gezeigte Stellung, so daß die Wertgegenstände
33 über die Ein-/Ausgabeöffnung 44 über einen Zuführschacht 45 zum Hopper 41 geleitet
werden. Der Hopper 41 überführt dann die Wertgegenstände 33 in die Auszahlschale 10
des Unterhaltungsgerätes. Nach einer zweiten Ausführungsform ist in Fig. 3b ein starrer
Sammelbehälter 29 dargestellt, der eine obere Eingabeöffnung 31 und eine untere Ausgabeöffnung
32 aufweist. Beim Inbetriebsetzen des Hoppers 41 durch die Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes
werden die Wertgegenstände 33 über den Zuführschacht 45 in den Hopper 41 überführt
und durch die Auszahlschale 10 zur Auszahlung gebracht.
[0042] Fig. 4 zeigt eine Vereinzelungseinrichtung 28 mit einem starren trommelförmigen Sammelbehälter
29. Dieser weist eine obere Eingabeöffnung 31 und eine dazu versetzte untere Ausgabeöffnung
32 auf. Im Bereich der unteren Ausgabeöffnung 32 ist ein als Kreuzelement 46 ausgebildetes
Sperrelement 40 angeordnet. Wird das Kreuzelement 46 durch die Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes
in Rotation versetzt, bewirken die vier Flügel 47 des Kreuzelementes 46 eine Einzelausgabe
der Wertgegenstände 33 vom Sammelbehälter 29 in die Auszahlschale 10 des Unterhaltungsgerätes.
[0043] Fig. 5 zeigt einen rotierbaren Sammelbehälter 29 mit einer Ein-/Ausgabeöffnung 44
an seinem äußeren Umfang. Befindet sich die Ein-/Ausgabeöffnung 44 in Deckung mit
dem oberhalb des Sammelbehälters 29 angeordneten Einfüllschachtes 42, werden über
diesen Wertgegenstände 33 in den Sammelbehälter 29 überführt. Unterhalb des Sammelbehälters
29 ist ein als Malteserkreuz 48 ausgebildetes Sperrelement 40 angeordnet. In diesem
und einigen der folgenden Ausführungsbeispiele ist das Malteserkreuz 48 mit drei Öffnungen
49 versehen, die jeweils um einen Winkel von 120° zueinander angeordnet sind. Das
Malteserkreuz 48 ist um seine Rotationsachse 50 drehbar. Die Öffnungen 49 des Malteserkreuzes
48 weisen einen Durchmesser auf, der etwa dem der Wertgegenstände 33 entspricht. Beim
Drehen des Sammelbehälters 29 um Mittenachse 43 und Drehen des Malteserkreuzes 48
um dessen Rotationsachse 50 in die in Fig. 5 gezeigte Stellung, fällt jeweils ein
Wertgegenstand 33 in eine Öffnung 49 des Malteserkreuzes 48. Bei weiterer Rotation
des Malteserkreuzes 48 fallen die Wertgegenstände 33 einzeln aus den Öffnungen 49
des Malteserkreuzes 48 heraus und werden in die Auszahlschale 10 des Unterhaltungsgerätes
überführt.
[0044] Die Fig. 5a, 5b und 5c zeigen, daß das Malteserkreuz 48 gemäß dem Doppelpfeil in
Fig. 5b horizontal relativ zum Sammelbehälter 29 verschiebbar ist. Gleichzeitig ist
dargestellt, daß der Sammelbehälter 29 trommelförmig ausgebildet ist und sich in dessen
Hohlraum die Wertgegenstände 33 stehend, Kante auf Kante, stapeln. Bei der Stellung
des Malteserkreuzes 48 gemäß Fig. 5a erfolgt eine Gesamtauszahlung aller Wertgegenstände
33 aus dem Sammelbehälter 29, da sich das Malteserkreuz 48 außer Eingriff mit dem
Sammelbehälter 29 befindet und somit die Ausgabeöffnung 32 des Sammelbehälters 29
geöffnet ist.
[0045] Bei der Stellung des Malteserkreuzes 48 nach Fig. 5b erfolgt eine Einzelauszahlung
der Wertgegenstände 33, da diese in die jeweiligen Öffnungen 49 des Malteserkreuzes
48 aufgenommen werden. Das Malteserkreuz 48 besitzt einen von seinen Öffnungen 49
weggerichteten Umfangsrand 51. Ist das Malteserkreuz 48 in die in Fig. 5c gezeigte
Stellung verschoben, erfolgt keine Auszahlung der Wertgegenstände 33, da der Umfangsrand
51 die Ausgabeöffnung 32 des Sammelbehälters 29 verschließt. Die Verschiebung des
Malteserkreuzes 48 erfolgt über die Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes.
[0046] Fig. 6 zeigt eine Vereinzelungseinrichtung 28, die einen in zwei Kammern 52 unterteilten
starren Sammelbehälter 29 aufweist. Jeder Kammer 52 ist ein separater Einfüllschacht
42 zugeordnet. Jeder dieser Einfüllschächte 42 befindet sich in Deckung jeder Eingabeöffnung
31 der Kammern 52. In der einen Kammer 52 des Sammelbehälters 29 befinden sich Wertgegenstände
33, die sich in der Wertigkeit von den Wertgegenständen 33 in der anderen Kammer 52
des Sammelbehälters 29 unterscheiden. Die Wertgegenstände 33 unterscheiden sich hierbei
auch in ihrer Größe voneinander. Unterhalb jeder Ausgabeöffnung 32 der Kammern 52
ist jeweils ein zuvor beschriebenes Malteserkreuz 48 als Sperrelement 40 angeordnet.
Diese können einzeln oder gemeinsam von der Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes
um ihre jeweilige Rotationsachse 50 in Drehung versetzt werden. Dabei fallen die Wertgegenstände
33 in die entsprechenden Öffnungen 49 der Malteserkreuze 48 und werden damit in die
Auszahlschale 10 des Unterhaltungsgerätes überführt.
[0047] Ein mehrebiger, transparenter Sammelbehälter 29 ist in Fig. 7 dargestellt. Dieser
besteht aus drei übereinanderliegend angeordneten Kammern 52 für Wertgegenstände 33
unterschiedlicher Wertigkeit und Größe. Unterhalb der Ausgabeöffnungen 32 der Kammern
52 befinden sich drei nebeneinander angeordnete Malteserkreuze 48, die um ihre Rotationsachse
50 drehbar sind. Die Malteserkreuze 48 weisen Öffnungen 49, wie zuvor beschrieben,
auf, die der Größe der darin aufzunehmenden Wertgegenstände 33 entspricht. Darüber
hinaus können die Malteserkreuze 48 einzeln oder gemeinsam durch die Steuereinheit
des Unterhaltungsgerätes in Rotation versetzt werden. Die Fig. 7a, 7b und 7c zeigen
jeweils einen Ausschnitt einer der Kammern 52 des Sammelbehälters 29 und das zugehörige
Malteserkreuz 48.
[0048] Der Sammelbehälter 29 gemäß Fig. 8 ist um seine Mittenachse 43 rotierbar ausgebildet
und weist eine Ein-/Ausgabeöffnung 44 auf. Die Wertgegenstände 33 werden über den
Einfüllschacht 42 in das Innere des Sammelbehälters 29 überführt. Unter dem Sammelbehälter
29 ist ein kreissektorförmiges Sperrelement 40 angeordnet, das um seine Rotationsachse
50 drehbar ist und eine Öffnung 49 zur Aufnahme eines Wertgegenstandes 33 aufweist.
Dieses kreissektorförmige Sperrelement 40 ist gewissermaßen ein Teil eines Malteserkreuzes.
Befindet sich das kreissektorförmige Sperrelement 40 in der in Fig. 8 gezeigten Stellung,
erfolgt eine Gesamtauszahlung der Wertgegenstände 33, da diese ungehindert aus der
Ein-/Ausgabeöffnung 44 fallen können. Wird das kreissektorförmige Sperrelement 40
im Uhrzeigersinn oder entgegengesetzt dazu gedreht, so daß sich die Öffnung 49 in
Deckung mit der Ein-/Ausgabeöffnung 44 befindet, gleitet ein Wertgegenstand 33 in
die Öffnung 49 und wird separat zur Auszahlung gebracht.
[0049] Fig. 9 zeigt einen starren Sammelbehälter 29, der eine obere Eingabeöffnung 31 und
eine dazu beabstandete untere Ausgabeöffnung 32 aufweist. Im Bereich der Ausgabeöffnung
32 befindet sich ein Sperrelement 40, das aus zwei flipperartigen Hebelelementen 53
besteht, die über einen gemeinsamen Drehpunkt 54 klappbar miteinander verbunden sind.
Die von der Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes ansteuerbaren Hebelelemente 53
geben wechselweise die im Sammelbehälter 29 befindlichen Wertgegenstände 33 über die
Ausgabeöffnung 32 in die Auszahlschale 10 aus.
[0050] Bei der Ausführungsform nach Fig. 10 ist der Sammelbehälter 20 rotierbar um seine
Mittenachse 43 ausgebildet und mit einer Ein-/Ausgabeöffnung 44 versehen. Das Sperrelement
40 umfaßt das in Fig. 9 beschriebene flipperartige Hebelelementepaar 53. Zwischen
dem Hebelelementepaar 53 und dem Sammelbehälter 29 ist gestellfest ein Mehrkammer-Münzfach
55 angeordnet, das aus vier Wertgegenstände 33 aufnehmenden Kammern 56 besteht. Jede
der Kammern 56 ist mit Sensoren 57 versehen, die das Vorhandensein bzw. Nichtvorhandensein
eines Wertgegenstandes 33 in der jeweiligen Kammer 56 erkennen und den jeweiligen
Zustand an die Steuereinheit des Unterhaltungsgerätes melden.
[0051] Beim sukzessiven Drehen des Sammelbehälters 29 gelangen die darin befindlichen Wertgegenstände
33 jeweils einzeln in eine Kammer 56 des Mehrkammer-Münzfaches 55. Durch entsprechende
Betätigung der flipperartigen Hebelelemente 53 durch die Steuereinheit werden die
Kammern 56 entleert und die Wertgegenstände 33 in die Auszahlschale 10 überführt.
Hierbei können die Kammern 56 des Mehrkammer-Münzfaches 55 unterschiedliche Größen
aufweisen, so daß auch Wertgegenstände 33 unterschiedlicher Wertigkeit bzw. Größe
in die zugehörigen passenden Kammern 56 des Mehrkammer-Münzfaches 55 fallen können.
[0052] In den Fig. 11 bis 11d ist eine Vereinzelungseinrichtung 28 dargestellt, die mit
einem Sammelbehälter 29 versehen ist.
[0053] Dieser Sammelbehälter 29 ist um seine Mittenachse 43 rotierbar und weist an seinem
Außenumfang eine Ein-/Ausgabeöffnung 44 auf. Darüber hinaus ist am Außenumfang des
Sammelbehälters 29 ein als Mitnahmestift 58 ausgebildetes Betätigungselement 59 starr
angeordnet. Beabstandet hierzu ist am Innenumfang des Sammelbehälters 29 als weiteres
Betätigungselement 59 ein weiterer Mitnahmestift 60 starr befestigt. Unterhalb des
Sammelbehälters 29 befindet sich eine in mehrere Kammern 56 unterteiltes Mehrkammer-Münzfach
55, welches über einen Hebel 61 mit einer Druckfeder 62 verbunden ist. Die Druckfeder
62 ist an ihrem anderen Ende gehäusefest befestigt, wobei diese Ende gleichzeitig
als Anschlag 63 zur Bewegungsbegrenzung des Mehrkammer-Münzfaches 55 dient. Die Unterseite
des Mehrkammer-Münzfaches 55 wird von einem verschiebbaren Schieberelement 64 überdeckt,
welches rechtsseitig eine Durchtrittsöffnung 65 aufweist. Das der Durchtrittsöffnung
65 gegenüberliegende Endes des Schieberelementes 64 ist zum einen mit einer Kupplungseinrichtung
66 und zum anderen mit einer Druckfeder 67 verbunden. Darüber hinaus sind die Kupplungseinrichtung
66 und das davon entfernte Ende der Druckfeder 67 mit einem Führungssteg 68 verbunden,
der an einen gehäusefesten Anschlag 69 anlegbar ist.
[0054] Das vordere freie Ende des Schieberelementes 64 weist einen Mitnehmer 70 auf, der
mit dem inneren Mitnahmestift 60 am Sammelbehälter 29 in Eingriff bringbar ist. Die
Kupplungseinrichtung 66 ist mit einen Anschlagelement 71 versehen, auf das der äußere
Mitnahmestift 58 am Sammelbehälter 29 zusammenwirkt.
[0055] Über den Einfüllschacht 42 werden Wertgegenstände 33 in das Innere des Sammelbehälters
29 eingefüllt. In Fig. 11 ist der Zustand der Vereinzelungseinrichtung 28 dargestellt,
in dem sich Wertgegenstände 33 sowohl im Sammelbehälter 29 als auch in den Kammern
56 des Mehrkammer-Münzfaches 55 befinden. Da das Schieberelement 64 die Kammern 56
des Mehrkammer-Münzfaches 55 verschließt, können die darin befindlichen Wertgegenstände
33 nicht ausgegeben werden. Wird nun der Sammelbehälter 29 im Uhrzeigersinn gemäß
Fig. 11a gedreht, stößt der Mitnahmestift 60 gegen den Mitnehmer 70 des Schieberelementes
64, so daß dieses gegen den Widerstand der Druckfeder 67 bewegt und die Druckfeder
67 zusammengedrückt wird. Der Anschlag 69 begrenzt die Bewegung des Schieberelementes
64. Dabei gleitet die Durchtrittsöffnung 65 des Schieberelementes 64 schrittweise
an den Kammern 56 des Mehrkammer-Münzfaches 55 vorbei, so daß die in den Kammern 56
befindlichen Wertgegenstände 33 einzeln nacheinander herausfallen und in die Auszahlschale
10 des Unterhaltungsgerätes überführt werden können. Die Kammern 56 des Mehrkammer-Münzfaches
55 sind nunmehr leer.
[0056] Um die Kammern 56 des Mehrkammer-Münzfaches 55 wieder mit Wertgegenständen 33 zu
befüllen, wird der Sammelbehälter 29 um seine Mittenachse 43 entgegengesetzt zum Uhrzeigersinn
gedreht, wie dies in Fig. 11b dargestellt ist. Da nun der Mitnahmestift 60 zwangsläufig
außer Eingriff mit dem Mitnehmer 70 des Schieberelementes 64 gelangt, drückt die Druckfeder
67 das Schieberelement 64 wieder in seine Ausgangsstellung zurück. Bei weiterer Drehung
des Sammelbehälters 29 kommt der außen am Sammelbehälter 29 angebrachte Mitnahmestift
58 zunächst mit dem Anschlagelement 71 der Kupplungseinrichtung 66 in Anlage. Hierbei
befindet sich die Ein-/Ausgabeöffnung 44 in Deckung mit den Kammern 56 des Mehrkammer-Münzfaches
55. Dadurch können Wertgegenstände 33 einzeln in die jeweiligen Kammern 56 des Mehrkammer-Münzfaches
55 fallen. Da sich das Schieberelement 64 in seiner Ausgangsstellung befindet, werden
die Kammern 56 von unten her verschlossen.
[0057] Wird der Sammelbehälter 29 weiter entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, wie in Fig.
11d dargestellt ist, drückt der Mitnahmestift weiter gegen das Anschlagelement 71
der Kupplungseinrichtung 66. Dadurch wird das Mehrkammer-Münzfach 55 gleichfalls entgegen
dem Uhrzeigersinn entgegen der Federkraft der Druckfeder 62 gedreht. Gleichzeitig
löst sich der Führungssteg 68 vom gehäusefesten Anschlag 69, wodurch auch das durch
die Druckfeder 67 belastete Schieberelement 64 mitbewegt wird, ohne daß die in den
Kammern 56 des Mehrkammer-Münzfaches 55 befindlichen Wertgegenstände 33 herausfallen
können. Darüber hinaus wird auch die Ein-/Ausgabeöffnung 44 frei. Nun können alle
im Sammelbehälter 29 befindlichen Wertgegenstände 33 herausfallen und in die Auszahlschale
10 des Unterhaltungsgerätes überführt werden. Die Bewegung des Mehrkammer-Münzfaches
55 wird durch den gehäusefesten Anschlag 63 begrenzt. Sind alle Wertgegenstände 33
aus dem Sammelbehälter 29 entfernt worden, wird dieser wieder im Uhrzeigersinn in
Rotation versetzt, wobei der Sammelbehälter 29 und das Sperrelement 40 in die in Fig.
11 gezeigte Ausgangsstellung übergehen.
[0058] Bei der Ausführungsform nach Fig. 12 weist ein starrer Sammelbehälter 29 eine Eingabeöffnung
31 und eine Ausgabeöffnung 32 auf. Das Sperrelement 40 besteht aus einem Hebelelement
53, welches die Ausgabeöffnung 32 des Sammelbehälters 29 teilweise versperrt. Darüber
hinaus weist das Sperrelement 40 einen Schieber 35 auf, der an seinem vorderen Ende
bis nahe an das Hebelelement 53 ragt, wodurch ein Durchtritt für einzelne Wertgegenstände
33 geschaffen wird. Durch Betätigung des Hebelelementes 53 mit der Steuereinheit des
Unterhaltungsgerätes erfolgt eine Überführung einzelner Wertgegenstände 33 in die
Auszahlschale 10 des Unterhaltungsgerätes. Der Schieber 35 ist an seinem anderen Ende
über ein Gelenk 36 mit einem Gelenkhebel 37 verbunden, der seinerseits mit einem Stellmotor
38 verbunden ist. Wird der Stellmotor 18 aktiviert, zieht sich der Gelenkhebel 37
zurück, so daß der Schieber 35 nach unten wegklappt. In diesem Fall werden alle im
Sammelbehälter 29 befindlichen Wertgegenstände 33 ausgegeben und in die Auszahlschale
10 überführt.
Liste der Bezugszeichen
[0059]
- 1
- Symbol-Spieleinrichtung
- 2
- Gehäuse
- 3
- Frontscheibe
- 4
- Ablesefenster
- 5
- Umlaufkörper
- 6
- Symbol
- 7
- Nachstart-Taste
- 8
- Stopp-Taste
- 9
- Stopp-Taste
- 10
- Auszahlschale
- 11
- Guthabenanzeige
- 12
- Münzeinwurfschlitz
- 13
- Tokeneinwurfschlitz
- 14
- Geldschein-Eingabeschlitz
- 15
- Benutzerkarten-Eingabeschlitz
- 16
- Rückgabetaste
- 17
- Sonderspiele-Anzeige
- 18
- Punkteanzeige
- 19
- Freispiele-Anzeige
- 20
- Zusatzgewinn-Spieleinrichtung
- 21
- Risikoleiter
- 22
- Risikoleiter
- 23
- Anzeigefelder
- 24
- Totalverlust-Anzeigefeld
- 25
- Totalverlust-Anzeigefeld
- 26
- Risikotaste
- 27
- Risikotaste
- 28
- Vereinzelungseinrichtung
- 29
- Sammelbehälter
- 30
- Münzsammelrohr
- 31
- Eingabeöffnung
- 32
- Ausgabeöffnung
- 33
- Wertgegenstände
- 34
- Schieberführung
- 35
- Schieber
- 3
- 6 Gelenk
- 37
- Gelenkhebel
- 38
- Stellmotor
- 39
- Drehscheibe
- 40
- Sperrelement
- 41
- Hopper
- 42
- Einfüllschacht
- 43
- Mittenachse
- 44
- Ein-/Ausgabeöffnung
- 45
- Zuführschacht
- 46
- Kreuzelement
- 47
- Flügel
- 48
- Malteserkreuz
- 49
- Öffnungen
- 50
- Rotationsachse
- 51
- Umfangsrand
- 52
- Kammern
- 53
- Hebelelemente
- 54
- Drehpunkt
- 55
- Mehrkammer-Münzfach
- 56
- Kammern
- 57
- Sensoren
- 58
- Mitnahmestift
- 59
- Betätigungselement
- 60
- Mitnahmestift
- 61
- Hebel
- 6
- 2 Druckfeder
- 63
- Anschlag
- 64
- Schieberelement
- 65
- Durchtrittsöffnung
- 66
- Kupplungseinrichtung
- 67
- Druckfeder
- 68
- Führungssteg
- 69
- Anschlag
- 70
- Mitnehmer
- 71
- Anschlagelement
1. Vereinzelungseinrichtung für Wertgegenstände für münzbetätigte Unterhaltungsgeräte,
die eine Symbol-Spieleinrichtung, gegebenenfalls mindestens eine Zusatzgewinn-Spieleinrichtung
und eine rechnergesteuerte Steuereinheit aufweisen, mit einer Gewinnausgabeeinrichtung,
die einen Sammelbehälter mit zumindest einer Ein- bzw. Ausgabeöffnung für die Wertgegenstände
umfaßt, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabeöffnung (32) des Sammelbehälters (29) mittels eines angetriebenen
Sperrelementes (40) zu öffnen und zu schließen ist, wobei die Ausgabe eines, mehrerer
oder aller im Sammelbehälter (29) befindlichen Wertgegenstände (33) von der Steuereinheit
regulierbar ist.
2. Vereinzelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (40) als in einer Schieberführung (34) geführter Schieber (35)
ausgebildet ist, der über einen Gelenkhebel (37) mit einem Stellmotor (38) verbunden
ist.
3. Vereinzelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (40) als gegenüber der Ausgabeöffnung (32) rotierbares, die
Wertgegenstände (33) erfassendes Kreuzelement (46) ausgebildet ist.
4. Vereinzelungseinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kreuzelement (46) nach Art eines Malteserkreuzes (48) ausgebildet ist.
5. Vereinzelungseinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kreuzelement (46) quer zur Ausgaberichtung der Wertgegenstände (33) aus
dem Sammelbehälter (29) realtiv zu diesem verschiebbar ist.
6. Vereinzelungseinrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (40) kreissektorförmig ausgebildet und mit einer Öffnung (49)
zur Aufnahme eines Wertgegenstandes (33) versehen ist.
7. Vereinzelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (40) als verschwenkbares, die Wertgegenstände (33) erfassendes
Hebelelement (53) ausgebildet ist.
8. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (40) motorisch, elektromagnetisch oder über ein Feder-Massesystem
betätigbar ist.
9. Vereinzelungseinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sperrelement (40) aus zwei sich gegenüberliegend angeordneten Hebelelementen
(53) besteht, die gegeneinander verschwenkbar sind.
10. Vereinzelungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß wahlweise entweder eines oder beide Hebelelemente (53) zum Öffnen und Verschließen
der Ausgabeöffnung (32) des Sammelbehälters (29) betätigbar sind.
11. Vereinzelungseinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß zumindest eines der Hebelelemente (53) motorisch oder elektromagnetisch betätigbar
ist.
12. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Hebelelemente (53) nach Art von Flipperhebeln ausgebildet sind.
13. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (29) in mindestens zwei mit Wertgegenständen (33) unterschiedlicher
Wertigkeit auffüllbare Kammern (52) geteilt ist.
14. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (29) aus mehreren übereinanderliegend angeordneten Kammern
(52) besteht, wobei jede der Kammern (52) mit Wertgegenständen (33) unterschiedlicher
Wertigkeit auffüllbar ist.
15. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 13 und 14, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Kammern (52) des Sammelbehälters (29) ein deren jeweilige Ausgabeöffnung
(32) öffnendes und schließendes Sperrelement (40) zugeordnet ist.
16. Vereinzelungseinrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß jedes die jeweilige Ausgabeöffnung (32) der Kammern (52) des Sammelbehälters
(29) öffnendes und schließendes Sperrelement (40) separat von der Steuereinheit regulierbar
ist.
17. Vereinzelungseinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgabeöffnung (32) des Sammelbehälters (29) durch an diesem angeordnete
Betätigungselemente (59) im Zusammenwirken mit einem bewegbaren Schieberelement (64),
welches ein relativ zum Sammelbehälter (29) und zum Schieberelement (64) verschiebbares
Mehrkammer-Münzfach (55) in Ausgaberichtung der Wertgegenstände (33) abdeckt, zu öffnen
und zu verschließen ist, wobei die Ausgabe eines, mehrerer oder aller im Sammelbehälter
(29) befindlichen Wertgegenstände (33) von der Steuereinheit regulierbar ist.
18. Vereinzelungseinrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die am Sammelbehälter (29) angeordneten Betätigungselemente (59) als zwei jeweils
zur Ausgabeöffnung (32) des Sammelbehälters (29) beabstandete Mitnahmestifte (58,60)
ausgebildet sind, die das Mehrkammer-Münzfach (55) und/oder das Schieberelement (64)
bei einer Drehung des Sammelbehälters (29) relativ zu diesem bewegen.
19. Vereinzelungseinrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Kammern (56) des Mehrkammer-Münzfaches (55) bei einer Drehung des Sammelbehälters
(29) über dessen Ausgabeöffnung (32) schrittweise mit Wertgegenständen (33) auffüllbar
sind.
20. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausgabe der im Mehrkammer-Münzfach (55) befindlichen Wertgegenstände (33)
in eine Auszahlschale (10) das Schieberelement (64) relativ zum Mehrkammer-Münzfach
(55) verschiebbar ist.
21. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 20, dadurch gekennzeichnet, daß zur Ausgabe aller im Sammelbehälter (29) befindlichen Wertgegenstände (33) in
die Auszahlschale (10) sowohl das Mehrkammer-Münzfach (55) als auch das Schieberelement
(64) durch die Betätigungselemente (59) und eine Kupplungseinrichtung (66) relativ
zum Sammelbehälter (29) verschiebbar sind.
22. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 21, dadurch gekennzeichnet, daß das Mehrkammer-Münzfach (55) und das Schieberelement (64) motorisch, elektromagnetisch
oder mittels Federkraft (62,67) verschiebbar sind.
23. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß das Mehrkammer-Münzfach (55) und das Schieberelement (64) gegen entsprechende
gehäusefeste Anschläge (63,69) drückbar sind, welche deren Relativbewegung zum Sammelbehälter
(29) entgegen der Federkraft begrenzen.
24. Vereinzelungseinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgabeöffnung (32) des Sammelbehälters (29) ein zu einer Auszahlschale
(10) beabstandeter Hopper (41) für die aus dem Sammelbehälter (29) ausgebbaren Wertgegenstände
(33) zugeordnet ist.
25. Vereinzelungseinrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruches 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgabeöffnung (32) des Sammelbehälters (29) ein zu einer Auszahlschale
(10) beabstandeter durchsichtiger Hopper (41) für die aus dem Sammelbehälter (29)
ausgebbaren Wertgegenstände (33) zugeordnet ist.
26. Vereinzelungseinrichtung nach Anspruch 24 oder 25, dadurch gekennzeichnet, daß der Hopper (41) zur Ausgabe von Wertgegenständen (33) unterschiedlicher Wertigkeiten
vorgesehen ist.
27. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 26, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (29) Bestandteil eines Echtgeld-Fülljackpots ist.
28. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (29) starr angeordnet ist.
29. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 27, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (29) rotierbar ausgebildet ist.
30. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 29, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (29) scheiben-, trommel-, kugel-, teller- oder schalenförmig
ausgebildet ist.
31. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 28, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (29) als Münzsammelrohr (30) ausgebildet ist.
32. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 31, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (29) eine von der Ausgabeöffnung (32) getrennte und beabstandete
Eingabeöffnung (31) aufweist.
33. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 32, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (29) relativ zu seiner Mittenachse (43) verschiebbar ist.
34. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 33, dadurch gekennzeichnet, daß der Füllstand des Sammelbehälters (29) mit Wertgegenständen (33) von außerhalb
des Unterhaltungsgerätes einsehbar ist.
35. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 34, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (29) über eine Ein- bzw. Ausgabeöffnung (31,44) durch einen
Einfüllschacht (42) einer Transporteinrichtung mit Wertgegenständen (33) auffüllbar
ist.
36. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 35, dadurch gekennzeichnet, daß der Sammelbehälter (29) in Abhängigkeit von in der Symbol-Spieleinrichtung (1)
und/oder Zusatzgewinn-Spieleinrichtung (20) auftretenden Spielereignissen schrittweise
oder vollständig auffüllbar bzw. entleerbar ist.
37. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 36, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Kammern (56) des Mehrkammer-Münzfaches (55) wenigstens einen Sensor
(57) zum Erkennen des Vorhandenseins bzw. Nichtvorhandenseins eines Wertgegenstandes
(33) in der Kammer (56) aufweist.
38. Vereinzelungseinrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 37, dadurch gekennzeichnet, daß die Wertgegenstände (33) Münzen, Token oder dergleichen sind.