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(11) |
EP 0 858 400 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.12.2002 Patentblatt 2002/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.09.1997 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC)7: B42D 15/00 |
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP9704/745 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 9800/9825 (12.03.1998 Gazette 1998/10) |
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| (54) |
Dokument mit Moirémuster-erzeugender Rasterstruktur
Document with a moiré-effect-generating screen structure
Document a structure de trame produisant un effet Moiré
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
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Priorität: |
03.09.1996 DE 19635761
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.08.1998 Patentblatt 1998/34 |
| (73) |
Patentinhaber: Giesecke & Devrient GmbH |
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81677 München (DE) |
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Erfinder: |
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- MÜLLER, Johann
D-85586 Poing (DE)
- MAY, Stefan
D-81675 München (DE)
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| (74) |
Vertreter: Klunker . Schmitt-Nilson . Hirsch |
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Winzererstrasse 106 80797 München 80797 München (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 204 552
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EP-A- 0 353 974
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Datenträger, insbesondere Wertdokument,
mit wenigstens einem durch Strukturelemente dargestellten Halbtonbild, wobei jedes
Strukturelement eine Grundgeometrie und eine Größe aufweist, wobei die Größe des Strukturelements
eine Graustufe des Halbtonbildes repräsentiert sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
Die Erfindung betrifft ferner einen Datenträger, insbesondere Wertdokument, mit wenigstens
einem durch mehrere Strukturelemente dargestellten Bildelement.
[0002] Ein besonderes Problem bei Dokumenten, wie beispielsweise Wertdokumenten, stellt
der Schutz vor Fälschungen, insbesondere durch Kopieren bzw. Abscannen eines echten
Dokuments zur Herstellung eines gefälschten Dokuments, dar. So betrifft beispielsweise
die EP 0 710 574 A2 ein Sicherheitsdokument mit einer Zeichnung, wobei auf einer Kopie
des Sicherheitsdokuments in der entsprechenden Zeichnung ein Moirémuster entsteht.
Hierzu ist vorgesehen, daß eine ganzflächige Rasterstruktur mit parallelen Linien
angeordnet ist. Die Zeichnung wird in Form eines Halbtonbildes gebildet, wobei dazu,
wie in der EP 0 085 066 B1 beschrieben, die Strichdicken der Linien in einer Kontaktrasterstruktur
variiert werden. Ferner wird der Abstand der Linien über das gesamte Halbtonbild entsprechend
einer Modulationsfunktion variiert. D.h. über die gesamte Fläche der Zeichnung variiert
die Anzahl der Linien pro Längeneinheit. Die Modifikation einer derartigen Liniendichte
führt zu einem Kopierschutz gegen Farbkopierer oder Scanner, da die Überlagerung der
Rasterstruktur wenigstens in einem vorbestimmten Bereich mit dem Abtastraster des
Kopierer oder Scanners ein deutlich hervortretendes Moirémuster erzeugt. Da dieses
Moirémuster nur auf der Kopie, jedoch nicht auf dem Original zu sehen ist, ist die
Kopie als Fälschung einfach identifizierbar.
[0003] In EP 0 204 552 A2 werden Dokumente zum Erschweren einer Fälschung mit einer Fläche
versehen, die in einzelne Blöcke unterteilt wird. Die einzelnen Blöcke werden mit
unterschiedlich orientierten Linien versehen, deren Breite und Abstand so variiert
wird, dass die Gesamtfläche bei normalem Betrachtungsabstand insgesamt homogen und
von gleichem Farbton erscheint. Die hier beschriebene Halbtonseparationstechnik eignet
sich jedoch nicht zur Wiedergabe von Halbtonbildern.
[0004] Zwar gibt es durch die Änderung der Liniendichte selbst bei unterschiedlichen Rastern
der Scanner-Abtastung wenigstens in vorbestimmten Bereichen einen Moiré-Effekt, jedoch
wirkt sich die Variation der Liniendichte über die gesamte Fläche der Zeichnung äußerst
negativ auf das optische Aussehen des Halbtonbildes aus. Durch den Wechsel hoher und
niedriger Dichte bzw. Anzahl von Linien pro Flächeneinheit wirkt das Bild unruhig,
inhomogen und das Rastermuster dominiert das Halbtonbild statt umgekehrt, so daß das
Bild ästhetisch wenig ansprechend ist.
[0005] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, ein Dokument mit einer
Moirémuster erzeugenden Struktur, insbesondere auf einem Halbtonbild, zur Verfügung
zu stellen, wobei bei einem Kopiervorgang des Dokuments großflächige Moiréstrukturen
zur Erkennung von Fälschungen erzeugt werden, wobei gleichzeitig die Moirémuster erzeugende
Struktur homogen in das Halbtonbild eingefügt ist und als Hintergrundstruktur gegenüber
dem Halbtonbild selbst zurücktritt.
[0006] Diese Aufgabe wird bei einem Dokument der obengenannten Art durch die kennzeichnenden
Merkmale der unabhängigen Ansprüche gelöst.
[0007] Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die Gesamtfläche eines Bildes, in dem bei
einem Kopiervorgang Moiréstrukturen erzeugt werden sollen, in mehrere Bereiche aufzuteilen.
Jedem Bereich wird dann eine Anzahl von Strukturelementen zugeordnet, mit deren Hilfe
die in diesem Bereich vorhandenen Graustufen erzeugt werden sollen. Die Anzahl der
Strukturelemente wird in wenigstens zwei aneinandergrenzenden Bereichen dabei so gewählt,
dass sie in den beiden aneinandergrenzenden Bereichen unterschiedlich ist. Durch diese
unterschiedliche Anzahl ergibt sich zwangsläufig ein Versatz der Strukturelemente
relativ zum Strukturelement des benachbarten Bereiches. Somit wird das Halbtonbild,
das auf den Datenträger aufgebracht wird, in Bereiche aufgeteilt, die unterschiedliche
Rasterfrequenzen aufweisen. Beim Versuch, dieses Halbtonbild zu kopieren bzw. mit
einem Scanner in eine Datenverarbeitungsanlage einzulesen, überlagert sich die Abtastfrequenz
des Scanners oder Kopierers mit den aufgebrachten, unterschiedlichen Rasterfrequenzen
des Halbtonbildes. Diese Überlagerung führt jedoch zu Störungen in der Reproduktion
des Halbtonbildes, wobei sich diese Störung insbesondere in der Erzeugung eines großflächigen
Moirémusters bemerkbar macht.
[0008] Durch die Variation der Anzahl der Strukturelemente in den Bereichen des Halbtonbildes
wird für jeden Bereich eine andere Rasterfrequenz erzeugt, so daß sichergestellt ist,
daß selbst bei Verändern des Abtastrasters, also der Scann- oder Kopierfrequenz, ein
Moirémuster entsteht. Dies erscheint dann jeweils in den Bereichen der Gesamtfläche,
für die Abtast- und Rasterfrequenz so aufeinander abgestimmt sind, daß ein Moirémuster
entstehen kann.
[0009] Erfindungsgemäß ist somit vorgesehen, daß das Bild vorbestimmte Bereiche aufweist,
in denen jeweils eine vorbestimmte Anzahl von Strukturelementen angeordnet ist, wobei
die Anzahl der Strukturelemente pro Fläche eines Bereichs zwischen mindestens zwei
aneinandergrenzenden Bereichen unterschiedlich ist und die Strukturelemente gegebenenfalls
in mindestens zwei der Bereiche gegeneinander versetzt angeordnet sind. Dies hat den
Vorteil, daß auch bei unterschiedlichen Abtastrastern, beispielsweise eines Kopierers
oder Scanners, Störungen, wie beispielsweise Moirémuster, entstehen ohne daß Inhomogenitäten
des Gesamtflächenrasters, insbesondere des Halbtonbildes, entstehen.
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform weisen die Strukturelemente eines Bereiches
des Halbtonbildes eine einheitliche Grundgeometrie auf, wobei besonders bevorzugt
die Strukturelemente aller Bereiche eine einheitliche Grundgeometrie haben. Die Strukturelemente
sind bevorzugt als Linien ausgeführt, wobei für jeden Bereich separat eine jeweils
vorbestimmte Dicke einer Linie einen vorbestimmten Grauton repräsentiert. Damit ist
es möglich, trotz der Aufteilung des Graustufenbildes in mehrere Bereiche mit unterschiedlicher
Anzahl von Strukturelementen einen homogen Helligkeitsgrad über das gesamte Graustufenbild
zu gewährleisten. Denn liegen beispielsweise in einem ersten Bereich n Strukturelemente
vor und in dem benachbarten Bereich n +10 Strukturelemente, so würde sich, alleine
durch die Zunahme der Anzahl der Strukturelemente, der zweite Bereich optisch dunkler
darstellen als der erste Bereich. Diese Schwierigkeit wird nun dadurch umgangen, daß
innerhalb eines Bereiches eine vorgegebene Breite der Linie einem vorgegebenen Grauton
entspricht, während innerhalb eines zweiten Bereiches, der beispielsweise eine höhere
Anzahl von Linien aufweist, eine andere, in diesem Fall geringere Breite der Linie
für den gleichen vorgegebenen Grauton vorgesehen wird.
[0011] Mit der erfindungsgemäßen Darstellung der Halbtonbilder durch Bereiche mit einer
unterschiedlichen Anzahl von Strukturelementen kann somit der Vorteil erzielt werden,
daß das Halbtonbild verschiedene Rasterfrequenzen aufweist, die beim Abtasten mit
Hilfe eines Scanners oder Kopierers mit der Abtastfrequenz des Gerätes überlagert
werden und die durch die Variation der Anzahl der Strukturelemente je Bereich erzeugten
unterschiedlichen Rasterfrequenzen die Möglichkeit liefern, die Abtastfrequenzen mit
mehreren Rasterfrequenzen zu überlagern, so daß die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung
eines Moirémusters deutlich erhöht werden kann. Gleichzeitig wird der mit der Erhöhung
der Anzahl der Strukturelemente einhergehende Effekt der Verdunkelung der einzelnen
Bereiche dadurch vermieden, daß die vorbestimmte Größe der Strukturelemente einem
vorbestimmten Grauton innerhalb eines Bereiches entspricht, daß jedoch die vorbestimmten
Größen der Strukturelemente in den unterschiedlichen Bereichen abhängig von der Anzahl
der Strukturelemente in jedem Bereich unterschiedliche Grautöne repräsentieren können.
[0012] Weitere Merkmale, Vorteile und bevorzugte Ausführungen der vorliegenden Erfindung
ergeben sich aus den Unteransprüchen und der nachfolgenden Beschreibung der Figuren.
Dabei zeigen:
- Fig. 1
- in einer vergrößerten Darstellung ein Halbtonbild mit Moirémuster erzeugender Struktur
gemäß einer ersten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 2a - 2d
- mehrere Kopierversuche des erfindungsgemäßen Halbtonbildes von Fig. 1,
- Fig. 3
- in einer vergrößerten Darstellung ein Halbtonbild mit Moirémuster erzeugender Struktur
gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung,
- Fig. 4a - 4b
- zwei Kopierversuche des erfindungsgemäßen Halbtonbilds von Fig. 3 und
- Fig. 5
- in vergrößerter Darstellung zwei Strukturelemente, die gemäß einer dritten vorteilhaften
Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dargestellt sind.
[0013] Fig. 1 zeigt eine vergrößerte Detaildarstellung eines Portraits, welches gemäß der
vorliegenden Erfindung als Halbtonbild mit Moirémuster erzeugender Struktur dargestellt
ist. Das Halbtonbild 10 ist in verschiedene spaltenartige Streifen 14, 16, 22 aufgeteilt,
die jeweils eine Anzahl von Strukturelementen 12 aufweisen. In der vorliegenden Ausführungsform
sind dies 23 Streifen, wobei diese Zahl auch höher oder niedriger gewählt werden kann.
Jedem Streifen 14,16, 22 ist eine Anzahl von linienförmigen Strukturelementen 12 zugeordnet,
die in jeder Spalte eine Rasterstruktur bilden. Das Halbtonbild 10 ist aus den linienförmigen
Strukturelementen 12 dargestellt, wobei in jedem Bereich eine bestimmte Liniendicke
einem bestimmten Grautonwert des Halbtonbildes 10 entspricht.
[0014] Innerhalb einer Spalte bzw. eines Streifens 14, 16, 22 können die waagerechten linienförmigen
Strukturelemente 12 in ihrer Rasterweite und/oder ihrer Winkellage variieren.
[0015] Jeder Streifen 14,16, 22 enthält jeweils eine vorbestimmt Anzahl von Strukturelementen
12, d.h. eine vorbestimmte Linienzahl bezogen auf die Gesamtportraithöhe. Die Liniendichte
beträgt beispielsweise 20 Linien pro cm im ersten Streifen 16. Der erste Streifen
16 beinhaltet in der dargestellten Ausführungsform 118 Linien. Diese Linienzahl erhöht
sich von Streifen zu Streifen, so daß der letzte Streifen 22 mit 171 Linien in der
dargestellten bevorzugten Ausführungsform vorliegt.
[0016] Da alle Streifen des in Fig. 1 dargestellten Portraits die gleiche Höhe aufweisen,
bedeutet eine unterschiedliche Linienzahl eine unterschiedliche Rasterfrequenz für
jeden Streifen. Wie in Fig. 1 gezeigt, nimmt die Rasterfrequenz entsprechend der Zunahme
der Anzahl der Strukturelemente 12 in jedem Streifen von rechts nach links zu. Hierdurch
ergibt sich in jedem der 23 Streifen eine etwas unterschiedliche Rasterfrequenz, wobei
wenigstens eine Rasterfrequenz oder wenigstens eine vorbestimmte Anzahl von Rasterfrequenzen
beim Abscannen oder Kopieren durch die Überlagerung mit der Abtastfrequenz des Scanners
oder Kopierers ein deutlich sichtbares, hervortretendes Moiremuster erzeugt.
[0017] Dies erzielt einen wirksamen Kopierschutz eines Dokuments, das mit einem Bild 10
gemäß Fig. 1 versehen ist, wobei die Variation der Zahl der Strukturelemente 12 in
den verschiedenen Bereichen 14,16 und 22 das Halbtonbild nicht negativ beeinflußt
bzw. zusätzlich, beispielsweise zur Hervorhebung von Kanten oder Ecken, verwendet
werden kann.
[0018] Im Beispiel gemäß Fig. 1 werden als Strukturelemente gerade Linien verwendet, die
zur Darstellung eines bestimmten Halbtones symmetrisch aufgeweitet werden, so daß
in jedem Bereich eine bestimmte Dicke der Linie einem vorbestimmten Grauton zugeordnet
werden kann. Die Linien sind im Winkel senkrecht zur Aufteilung der Bereiche ausgebildet
und können Ekken und Kanten des Halbtonbildes insbesondere dann hervorheben, wenn
die Bereiche so ausgewählt werden, daß aneinanderstoßende Bereiche entlang einer solchen
Ecke oder Kante verlaufen.
[0019] Neben der Darstellung der Strukturelemente durch Linien ist es auch möglich, andere
geometrische Grundformen als Strukturelemente, wie beispielsweise Kurven, Punkte,
Kreise oder ähnliches, zu verwenden.
[0020] Obwohl, wie in Fig. 1 dargestellt, die Bereiche gleiche Breite und nahezu gleiche
Fläche haben, kann die Aufteilung des Halbtonbildes auch in Bereicher unterschiedlicher
Form oder Breite sowie unterschiedlicher Fläche erfolgen. Darüber hinaus ist auch
möglich, die Grundgeometrie und/oder die Orientierung der Strukturelemente innerhalb
zweier, vorzugsweise aneinandergrenzender Bereiche zu variieren. Dadurch wird eine
noch breitere Abdeckung der unterschiedlichen Abtastfrequenzen der eingesetzten Scanner
oder Kopierer erzielt. Die Abstände der Strukturelemente innerhalb eines Bereiches
sind, wie in Fig. 1 gezeigt, konstant. Ferner stellen mehrere unterschiedliche Anordnungen
der Strukturelemente sicher, daß selbst bei zufälligem Aufeinandertreffen der Abtastfrequenz
eines Scanners oder beispielsweise eines Farbkopierers und einer Rasterstruktur eines
bestimmten Streifens 14, bei dem kein Moirémuster erzeugt wird, dennoch bei wenigstens
einer anderen Rasterstruktur eines anderen Bereiches 16, 22 beim Kopieren ein Moirémuster
entsteht. Damit entsteht bei der Reproduktion zumindest auf Teilbereichen der Reproduktion
auch dann ein Moirémuster, wenn das Dokument unter verschiedenen Winkeln gescannt
wird.
[0021] In besonders vorteilhafter Weise sind die Spalten 14,16, 22 um eine vorbestimmte
Weite voneinander beabstandet. Dadurch fügt sich die Moirémuster erzeugende Struktur
homogener ein, da eine direkte Berührung der Moirémuster erzeugenden Struktur von
benachbarten Streifen 14, 16, 22 zu abrupten Übergangssprüngen führt, die optisch
stark hervortreten. Dadurch wird das optische Erscheinungsbild des Halbtonbildes 10
stark negativ beeinflußt.
[0022] Die Fig. 2a bis 2d veranschaulichen Kopierversuche des Halbtonbildes von Fig. 1 mit
verschiedenen Einstellungen des Kopierers. Wie sich aus den Fig. 2a bis 2d unmittelbar
ergibt, kommt es bei verschiedenen Abtastwinkeln beim Kopieren an unterschiedlichen
Stellen des Halbtonbildes 10 zu verschiedenen Moirémustern, jedoch tritt bei jedem
Kopierversuch in irgendeiner Form ein Moirémuster zumindest in Teilbereichen des Halbtonbildes
10 deutlich hervor. Dies macht in einer Kopie des Bildes von Fig. 1 gegenüber dem
Original von Fig. 1 sofort und deutlich erkennbar, daß eine Fälschung durch Kopieren
bzw. Abscannen erfolgt ist.
[0023] Fig. 3 zeigt in einer vergrößerten Darstellung ein Halbtonbild mit einer Moirémuster
erzeugenden Struktur gemäß einer zweiten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung.
Diese Ausführungsform entspricht der ersten in Fig. 1 dargestellten Ausführungsform,
mit dem Unterschied, daß die Strukturelemente 12 in den Bereichen 14 nicht, wie in
der ersten Ausführungsform von Fig. 1, senkrecht zur Unterteilung der Bereiche 14
angeordnet sind, sondern gegenüber der Senkrechten der Spaltenaufteilung leicht verkippt
sind.
[0024] Fig. 4a und 4b stellen zwei Kopierversuche des Halbtonbildes von Fig. 3 dar. Wie
sich aus den Fig. 4a und 4b deutlich ergibt, kommt es durch den Abtastvorgang beim
Kopieren zu deutlich hervortretenden Moirémustern. Die Fig. 4a und 4b unterscheiden
sich dabei durch einen unterschiedlichen Abtastwinkel beim Kopieren des Halbtonbildes
von Fig. 3. Es ist unmittelbar ersichtlich, daß bei unterschiedlichen Abtastrastern
beim Kopiervorgang in unterschiedlichen Bereichen 14 unterschiedliche Moirémuster
entstehen. Selbst ohne direkten Vergleich mit dem Halbtonbild von Fig. 3 ist sofort
und mit bloßem Auge erkennbar, daß es sich bei den Fig. 4a und 4b nicht um Originalbilder,
sondern um Kopien handelt.
[0025] Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des Moirémuster erzeugenden Rasters in
Halbtonbild 10 besteht darin, den Kippwinkel der Strukturelemente 12 zusätzlich innerhalb
des Halbtonbildes 10 zu variieren. Dadurch ist verhindert, daß eine Moirémuster-Erzeugung
beim Kopiervorgang durch entsprechende Wahl des Abtastwinkels beim Kopieren vermindert
oder gegebenenfalls verhindert wird. In diesem Zusammenhang sei darauf hingewiesen,
daß das Kopiergerät keine besonderen Einrichtungen haben muß, um den Kopierschutz
der vorliegenden Erfindung zu realisieren. Ferner ist es ausgeschlossen, einen Kopiervorgang
derart auszugestalten, daß unter Anpassung des Abtastrasters des Kopierers an die
Moirémuster erzeugende Struktur die Bildung von Moiréstrukturen auf Kopien verhindert
werden kann. Die Moirémuster erzeugende Struktur gemäß der vorliegenden Erfindung
spricht auf jeden, wie auch immer gearteten Kopiervorgang dadurch an, daß deutlich
hervortretende, mit bloßem Auge sichtbare und erkennbare Moirémuster auf der Kopie
entstehen, die diese sofort als Kopie identifizierbar machen.
[0026] Fig. 5 zeigt in einer vergrößerten Darstellung zwei Strukturelemente 18 analog den
Strukturelementen 12 von Fig. 1, die jedoch gemäß einer dritten vorteilhaften Ausführungsform
besonders ausgeführt sind. Dabei weisen die Strukturelemente 18 selbst Rasterlinien
20 auf, die eine Rasterstruktur innerhalb des Strukturelementes 18 erzeugen. Diese
Rasterstruktur selbst kann auch eine Farbmodulation zur Erzeugung eines Bildmotivs
aufweisen. Der Tonwert, der durch die Rasterlinien 20 gebildet wird, läßt sich insbesondere
sehr gut im Stahldruckverfahren realisieren, da die Tiefe des Stahldrucks ein Maß
für die Farbsättigung ist und somit die Möglichkeit besteht, über die Rasterlinien
20 den Tonwert des Strukturelementes 18 einzustellen.
[0027] Selbstverständlich ist eine Kombination der beiden Ausführungsformen von Fig. 1 und
3 mit der zweiten Ausführungsform von Fig. 5 derart möglich, daß ein Strukturelement
12 der Ausführungsform von Fig. 1 oder 3 gemäß einem Strukturelement 18 der Ausführungsform
von Fig. 5 dargestellt wird.
[0028] Zwar ist es unter Umständen möglich, daß ein beim Kopieren entstehendes Moirémuster
bei der dritten Ausführungsform gemäß Fig. 5 nicht mit bloßem Auge erkennbar ist,
jedoch sind Abweichungen der durch die Rasterlinien 20 erzeugten Rasterstruktur vom
Original gegenüber der Kopie mit der Lupe sichtbar, so daß Fälschungen eindeutig identifizierbar
sind.
[0029] Obwohl in den dargestellten Ausrührungsformen der Fig.1 und 3 die Unterteilung des
Halbtonbildes 10 in Bereiche 14 in Längsspalten erfolgt, gehört es durchaus zum Umfang
der vorliegenden Erfindung, die Bereiche 14 als beliebige Flächen, vorzugsweise auch
ohne vorbestimmte geometrische Form, wie beispielsweise Quadrat, Rechteck, Dreieck
oder ähnliches, auszubilden. Wenigsten zwei aneinandergrenzende, beliebig ausgeformte
Flächenbereiche unterscheiden sich erfindungsgemäß durch die Zahl der Strukturelemente,
wie beispielsweise Linien, in einem jeweiligen Flächenbereich und/oder durch die Orientierung
der Strukturelemente in einem Flächenbereich und/oder durch die Form der Strukturelemente
in dem jeweiligen Flächenbereich, wie beispielsweise Linien in Form von Geraden, Wellen,
Guillochen oder ähnlichem. Diese neue Technik ermöglicht es, Scann- oder Kopierversuche
zu verhindern bzw. die gescannten oder kopierten Objekte eindeutig als Reproduktion
zu erkennen.
[0030] Als Flächenbereiche können beispielsweise auch die inneren Flächen eines Guillochenmusters
verwendet werden. Innerhalb dieser Flächen wird dann durch Variation der Winkel, Variation
der Linien pro Fläche und/oder durch Variation der Linienart die Entstehung eines
Moirémusters beim Kopieren erzeugt bzw. sichergestellt.
1. Datenträger, insbesondere Wertdokument, mit wenigstens einem durch Strukturelemente
(12, 18) dargestellten Halbtonbild (10), wobei jedes Strukturelement eine Grundgeometrie
und eine Größe aufweist, wobei die Größe des Strukturelements (12, 18) eine Graustufe
des Halbtonbildes (10) repräsentiert, dadurch gekennzeichnet, daß das Halbtonbild (10) wenigstens zwei aneinandergrenzende Bereiche (14, 16, 22) aufweist,
in denen jeweils eine vorbestimmte Anzahl von Strukturelementen (12, 18) angeordnet
ist, wobei in wenigstens zwei aneinandergrenzenden Bereichen (14, 16, 22) die Anzahl
der Strukturelemente (12, 18) pro Fläche unterschiedlich ist und die Strukturelemente
(12, 18) innerhalb eines Bereiches (14,16,22) einen Abstand aufweisen, der konstant
ist.
2. Datenträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Strukturelemente (12, 18) in mindestens zwei aneinandergrenzenden Bereichen (14,
16, 22) gegeneinander versetzt angeordnet sind.
3. Datenträger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß alle Strukturelemente (12, 18) eines oder mehrerer Bereiche (14, 16, 22) eine einheitliche
Grundgeometrie aufweisen.
4. Datenträger nach 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmte Größe der Strukturelemente in einer vorbestimmten symmetrischen
Aufweitung ihrer Grundgeometrie besteht.
5. Datenträger nach einem der Ansprüche 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß die Strukturelemente (12,18) Linien sind.
6. Datenträger nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß alle das Halbtonbild (10) bildenden Linien (12, 18) wenigstens innerhalb eines Bereiches
(14, 16, 22) im wesentlichen in die gleiche Richtung ausgerichtet sind.
7. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 5 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Linien (12, 18) im wesentlichen senkrecht zur Aufteilung der Bereiche (14, 16,
22) ausgerichtet sind.
8. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmte Größe eines Strukturelementes (12, 18) innerhalb eines Bereiches
(14, 16, 22) einer vorbestimmten Graustufe entspricht.
9. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Halbtonbild (10) auf den Datenträger aufgedruckt ist.
10. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Datenträger eine Banknote, Ausweiskarte, Chipkarte oder dergleichen ist.
11. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bereiche (14, 16, 22) in Spalten angeordnete Streifen mit jeweils einer vorbestimmten
Breite sind.
12. Datenträger nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß alle Streifen (14, 16, 22) eine gleiche, vorbestimmte Breite haben.
13. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß alle Bereiche (14, 16, 22) eine gleiche Fläche haben.
14. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß sich bei wenigstens zwei aneinandergrenzenden Bereichen (14, 16, 22) die Orientierung
und/oder die Grundgeometrie der Strukturelemente (12,18) voneinander unterscheidet.
15. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die vorbestimmte Anzahl Strukturelemente (12, 18) pro Fläche so gewählt ist, daß
bei Abtastung des Datenträgers mit einem Scanner ein Moirémuster erzeugt wird.
16. Datenträger nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Strukturelemente eines Bereichs (14, 16, 22) die Strukturelemente eines benachbarten
Bereichs nicht direkt berühren.
17. Datenträger, insbesondere Wertdokument, nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche,
mit wenigstens einem durch ein oder mehrere Strukturelemente (18) dargestellten Bildelement,
dadurch gekennzeichnet, daß die Strukturelemente (18) mittels eine Rasterstruktur bildenden Rasterlinien (20)
dargestellt sind.
18. Datenträger nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Rasterstruktur mittels einer Anzahl von Rasterlinien (20) dargestellt ist, welche
innerhalb eines Strukturelementes (18) im wesentlichen parallel sind.
19. Datenträger nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Rasterlinien (20) zwischen wenigstens zwei Strukturelementen (18)
unterschiedlich ist.
20. Verfahren zur Herstellung eines Datenträgers , insbesondere eines Wertdokuments, mit
wenigstens einem durch Strukturelemente (12, 18), dargestellten Halbtonbild (10),
wobei die Strukturelemente eine Grundgeometrie aufweisen und eine vorbestimmte Größe
der Strukturelemente (12, 18) eine Graustufe des Halbtonbildes (10) repräsentiert,
gekennzeichnet durch folgende Schritte:
a) Aufteilen einer Halbtonbildvorlage in wenigstens zwei aneinandergrenzende Bereiche
(14, 16, 22),
b) Zuordnen einer Anzahl von Strukturelementen (12, 18) zu jedem Bereich (14, 16,
22), wobei in wenigstens zwei aneinandergrenzenden Bereichen (14, 16, 22) die Anzahl
der Strukturelemente (12, 18) pro Fläche unterschiedlich ist,
c) Zuordnen der in einem Bereich vorliegenden Halbtöne zu einem Strukturelement (12,
18) definierter Größe,
d) Aufbringen des Halbtonbildes auf den Datenträger durch Aufbringen der wenigstens zwei Bereiche (14, 16, 22) mit der jeweils zugeordneten
Anzahl von Strukturelementen (12, 18) in den den Halbtönen entsprechenden Größen.
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Strukturelemente insbesondere mit Hilfe des Stahltiefdruckverfahrens aufgedruckt
werden.
22. Verfahren nach Anspruch 20 oder 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Strukturelemente mittels einer Anzahl von Rasterlinien aufgebracht werden.
1. A data carrier, in particular document of value, with at least one halftone image
(10) represented by structural elements (12, 18), each structural element having a
basic geometry and a size whereby the size of the structural element (12, 18) represents
a gray level of the halftone image (10), characterized in that the halftone image (10) has at least two contiguous areas (14, 16, 22) each having
a predetermined number of structural elements (12, 18), the number of structural elements
(12, 18) per unit area being different in at least two contiguous areas (14, 16, 22)
and the structural elements (12, 18) within an area (14, 16, 22) having a distance
which is constant.
2. The data carrier of claim 1, characterized in that the structural elements (12, 18) in at least two contiguous areas (14, 16, 22) are
offset from each other.
3. The data carrier of claim 1 or 2, characterized in that all structural elements (12, 18) of one or more areas (14, 16, 22) have a uniform
basic geometry.
4. The data carrier of claim 3, characterized in that the predetermined size of the structural elements consists in a predetermined symmetrical
widening of their basic geometry.
5. The data carrier of any of claims 1 to 4, characterized in that the structural elements (12, 18) are lines.
6. The data carrier of claim 5, characterized in that all lines (12, 18) forming the halftone image (10) are aligned essentially in the
same direction at least within one area (14, 16, 22).
7. The data carrier of at least one of claims 5 to 6, characterized in that the lines (12, 18) are aligned essentially perpendicular to the division of the areas
(14, 16, 22).
8. The data carrier of at least one of claims 1 to 7, characterized in that the predetermined size of a structural element (12, 18) corresponds to a predetermined
gray level within an area (14, 16, 22).
9. The data carrier of at least one of claims 1 to 8, characterized in that the halftone image (10) is printed on the data carrier.
10. The data carrier of at least one of claims 1 to 9, characterized in that the data carrier is a bank note, ID card, chip card or the like.
11. The data carrier of at least one of claims 1 to 10, characterized in that the areas (14, 16, 22) are strips disposed in columns each with a predetermined width.
12. The data carrier of claim 11, characterized in that all strips (14, 16, 22) have the same predetermined width.
13. The data carrier of at least one of claims 1 to 12, characterized in that all areas (14, 16, 22) have the same surface area.
14. The data carrier of at least one of claims 1 to 13, characterized in that the orientation and/or basic geometry of the structural elements (12, 18) differ
from each other in at least two contiguous areas (14, 16, 22).
15. The data carrier of at least one of claims 1 to 14, characterized in that the predetermined number of structural elements (12, 18) is selected such that a
moiré pattern is produced when the data carrier is scanned with a scanner.
16. The data carrier of at least one of claims 1 to 15, characterized in that the structural elements of an area (14, 16, 22) do not directly touch the structural
elements of an adjacent area.
17. A data carrier, in particular document of value, according to at least one of the
above claims, with at least one picture element represented by one or more structural
elements (18), characterized in that the structural elements (18) are represented by means of screen lines (20) forming
a screen structure.
18. The data carrier of claim 17, characterized in that the screen structure is represented by means of a number of screen lines (20) which
are essentially parallel within a structural element (18).
19. The data carrier of claim 18, characterized in that the number of screen lines (20) is different between at least two structural elements
(18).
20. A method for producing a data carrier, in particular document of value, with at least
one halftone image (10) represented by structural elements (12, 18), the structural
elements having a basic geometry, and a predetermined size of the structural elements
(12, 18) representing a gray level of the halftone image (10),
characterized by the following steps:
a) dividing a halftone image original into at least two contiguous areas (14, 16,
22),
b) associating a number of structural elements (12, 18) with each area (14, 16, 22),
the number of structural elements (12, 18) per unit area being different in at least
two contiguous areas (14, 16, 22),
c) associating the halftones present in an area with a structural element (12, 18)
of defined size,
d) applying the halftone image to the data carrier by applying the at least two areas
(14, 16, 22) with the particular associated number of structural elements (12, 18)
in the sizes corresponding to the halftones.
21. The method of claim 20, characterized in that the structural elements are in particular printed using steel intaglio printing.
22. The method of claim 20 or 21, characterized in that the structural elements are applied by means of a number of screen lines.
1. Support de données, en particulier document de valeur ayant une image en demi-tons
(10), représentée par des éléments structurels (12, 18), chaque élément structurel
présentant une géométrie de base et une taille, la taille de l'élément structurel
(12, 18) représente un niveau de gris de l'image en demi-tons (10), caractérisé en ce que l'image en demi-tons (10) présente au moins deux zones (14, 16, 22) limitrophes,
dans chacune desquelles est disposé un nombre prédéterminé d'éléments structurels
(12, 18), en au moins deux zones (14, 16, 22) limitrophes, le nombre d'éléments structurels
(12, 18) par unité de surface étant différent et les éléments structurels (12, 18)
à l'intérieur d'une zone (14, 16, 22) présentant un espacement qui est constant.
2. Support de données selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments structurels (12, 18) sont décalés les uns des autres en au moins deux
zones (14, 16, 22) limitrophes.
3. Support de données selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que tous les éléments structurels (12, 18) d'une ou plusieurs zones (14, 16, 22) ont
une géométrie de base unitaire.
4. Support de données selon la revendication 3, caractérisé en ce que la taille prédéterminée des éléments structurels est formée en un élargissement symétrique
prédéterminé de sa géométrie de base.
5. Support de données selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les éléments structurels (12, 18) sont des lignes.
6. Support de données selon la revendication 5, caractérisé en ce que toutes les lignes (12, 18) formant l'image en demi-tons (10), au moins à l'intérieur
d'une zone (14, 16, 22), sont orientées sensiblement dans la même direction.
7. Support de données selon au moins l'une des revendications 5 à 6, caractérisé en ce que les lignes (12, 18) sont orientées sensiblement perpendiculairement par rapport à
la division des zones (14, 16, 22).
8. Support de données selon au moins l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la taille prédéterminée d'un élément structurel (12, 18) à l'intérieur d'une zone
(14, 16, 22) correspond à un niveau de gris prédéterminé.
9. Support de données selon au moins l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'image en demi-tons (10) est imprimée sur le support de données.
10. Support de données selon au moins l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que le support de données est un billet de banque, une carte d'identité, une carte à
puce ou analogue.
11. Support de données selon au moins l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que les zones (14, 16, 22) sont des bandes disposées en colonnes ayant chacune une largeur
prédéterminée.
12. Support de données selon la revendication 11, caractérisé en ce que toutes les bandes (14, 16, 22) ont une largeur identique prédéterminée.
13. Support de données selon au moins l'une des revendications 1 à 12, caractérisé en ce que toutes les zones (14, 16, 22) ont une surface identique.
14. Support de données selon au moins l'une des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que, pour au moins deux zones (14, 16, 22) limitrophes, l'orientation et/ou la géométrie
de base des éléments structurels (12, 18) sont différentes l'un de l'autre.
15. Support de données selon au moins l'une des revendications 1 à 14, caractérisé en ce que le nombre prédéterminé d'éléments structurels (12, 18) par surface est choisi tel
que, en cas d'exploration d'un support de données avec un scanneur, on génère un motif
en moiré.
16. Support de données selon au moins l'une des revendications 1 à 15, caractérisé en ce que les éléments structurels d'une zone (14, 16, 22) ne touchent pas directement les
éléments structurels d'une zone voisine.
17. Support de données, en particulier document de valeur, selon au moins l'une des revendications
précédentes, avec au moins un élément image représenté par un ou plusieurs éléments
structurels (18), caractérisé en ce que les éléments structurels (18) sont représentés à l'aide de lignes de trame (20) formant
une structure tramée.
18. Support de données selon la revendication 17, caractérisé en ce que la structure tramée est représentée au moyen d'une pluralité de lignes de trame (20)
qui sont sensiblement parallèles à l'intérieur d'un élément structurel (18).
19. Support de données selon la revendication 18, caractérisé en ce que le nombre des lignes de trame (20) entre au moins deux éléments structurels (18)
est différent.
20. Procédé de fabrication d'un support de données, en particulier d'un document de valeur
avec au moins une image en demi-tons (10) représentée par des éléments structurels
(12, 18), les éléments structurels présentant une géométrie de base et une taille
prédéterminée des éléments structurels (12, 18), représentant un niveau de gris de
l'image en demi-tons (10),
caractérisé par les étapes suivantes :
a) subdivision d'un modèle d'image en demi-tons en au moins deux zones (14, 16, 22)
limitrophes,
b) association d'une pluralité d'éléments structurels (12, 18) à chaque zone (14,
16, 22), en au moins deux zones (14, 16, 22) limitrophes, le nombre des éléments structurels
(12, 18) par surface étant différent,
c) Association des demi-tons présents dans une zone à un élément structurel (12, 18)
de taille définie,
d) Application de l'image en demi-tons sur le support de données par application des
au moins deux zones (14, 16, 22) avec la pluralité associée d'éléments structurels
(12, 18) dans les tailles correspondant aux demi-tons.
21. Procédé selon la revendication 20, caractérisé en ce que les éléments structurels sont imprimés, en particulier à l'aide d'un procédé d'impression
en héliogravure sur acier.
22. Procédé selon la revendication 20 ou 21, caractérisé en ce que les éléments structurels sont appliqués au moyen d'une pluralité de lignes de trame.