(19)
(11) EP 0 858 753 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
13.11.2002  Patentblatt  2002/46

(21) Anmeldenummer: 98102631.3

(22) Anmeldetag:  16.02.1998
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7A47B 88/00

(54)

Verbesserte Schublade für Möbel

Improved drawer for furniture

Amélioration pour tiroir de meubles


(84) Benannte Vertragsstaaten:
DE FR GB IT

(30) Priorität: 17.02.1997 ES 9700323

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
19.08.1998  Patentblatt  1998/34

(73) Patentinhaber: Rioja Calvo, Miguel Angel D.
E-20800 Zarautz (Guipuzcoa) (ES)

(72) Erfinder:
  • Rioja Calvo, Miguel Angel D.
    E-20800 Zarautz (Guipuzcoa) (ES)

(74) Vertreter: Feldkamp, Rainer, Dipl.-Ing. et al
Garmischer Strasse 4
80339 München
80339 München (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A1- 0 755 640
WO-A1-94/01019
DE-A1- 2 837 327
EP-A2- 0 388 656
WO-A1-97/16090
US-A- 3 511 550
   
       
    Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


    Beschreibung

    GEBIET DER ERFINDUNG



    [0001] Die Schublade, die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, ist eine Schublade, wie sie in Möbeln verwendet wird und bei der zumindest zwei Seitenteile aus Metallblech bestehen und mit ihrem Rückseitenteil derart verbunden werden, daß sie nach der Herstellung der Verbindung einen Boden und eine Schubladenfront aufnehmen können, wobei diese Art von Schubladen an ihren Seitenteilen jeweilige hintere Räder aufweist, vor denen jeweilige gewölbte Schienen angeordnet sind und die in komplementäre C-förmige Führungen einführbar sind, die an dem Möbelstück befestigt sind, wobei sich die gewölbten Schienen gleitend an jeweiligen vorderen Räder abstützen, die in diesen C-förmigen Führungen vorgesehen sind.

    STAND DER TECHNIK



    [0002] Die Herstellung von Schubladen beliebiger Art, bei denen die Seitenteile und das Rückseitenteil vollständig miteinander vereinigt sind, ist sinnvoll, wenn nach Lösungen gesucht wird, die sowohl einfach als auch wirtschaftlich sind, die leicht für eine sichere Lagerung und einen sicheren Transport zu verpacken sind und die sehr einfach und schnell montierbar sind, und zwar sowohl in der Zwischenstufe beim Hersteller von Möbeln sowie an der eigentlichen Einbaustelle seitens des Handwerkers oder durch den Endanwender in Heimarbeit. Diese bekannten integrierten Konstruktionen bestehen aus Preßholz, das mit einem Kunststofffilm beschichtet ist, der ein Scharnier bildet, wobei eine Monage, eine Verstärkung durch Leimen und die zusätzliche Einfügung von Führungsschienen erforderlich ist, was nicht zu einer befriedigenden Lösung führt. In gleicher Weise erfordern die bekannten integrierten Konstruktionen aus Kunststoff die Hinzufügung von Führungsschienen- und Radelementen und in allen diesen Fällen ist die Befestigung der Schubladenfront mühsam und langwierig.

    [0003] Bei den bisher bekannten Ausführungsformen wurden Probleme und Nachteile verschiedener Art festgestellt, die nachfolgend erläutert werden und die im vorliegenden Fall mit einer aus Metall bestehenden Schublade gelöst werden sollen, die zusätzlich eine vollständige Lieferung der gesamten Einheit mit einer Schnellbefestigungsvorrichtung für die Schubladenfront ermöglicht.

    [0004] Ein erstes Problem besteht darin, daß bisher die Seitenteile auf der Grundlage eines geometrischen Konzeptes mit rechtwinkliger Form hergestellt werden, wobei sie als unabhängige Teile hergestellt werden, und es sind keine Herstellungsverfahren bekannt, bei denen die Teile vollständig miteinander vereinigt sind und Räder an diesen vorgesehen sind. Aus diesem Grund erfolgt die Befestigung der Räder an der Gesamtkonstruktion mit der bisher bekannten Technik unter der Annahme von rechtwinkligen Seitenteilen und der Anbringung der hinteren Räder an den Seitenteilen notwendigerweise vor der hinteren Kante der Schublade, was in unerwünschter Weise das gewünschte Ausmaß des Herausziehens der Schublade gegenüber deren Gesamtlänge verringert, wodurch die Zugänglichkeit des Innenraumes der Schublade und deren Brauchbarkeit verringert wird.

    [0005] Ein weiteres Problem bezieht sich auf die schnelle Befestigung der Schubladenfront. Dieser Vorgang muß die Möglichkeit einer Einstellung der Höhenposition dieser Schubladenfront gegenüber den Seitenteilen ermöglichen, um die erforderliche Ausrichtung mit dem übrigen Teil der Möbelfront zu erzielen. Die in dieser Hinsicht bekannten Vorrichtungen beruhen alle auf der Verwendung von aufspreizbaren Dübeln, die in eingestellter Weise in Blindbohrungen eingesetzt werden, die in der zu befestigenden Schubladenfront ausgebildet sind, wobei diese Dübel mit Hilfe eines drehbaren Nockens aufspreizbar sind, der durch Verschwenken eines Hebels beweglich ist, wobei anschließend bei bereits an der Vorrichtung befestigter Schubladenfront die Schublade an der Vorrichtung in einer zweiten Befestigung verbunden wird,
    wobei weitere Zubehörteile für diese zweite Befestigung und für die vertikale Einstellung der Position der Schubladenfront erforderlich sind.

    [0006] Bei den bekannten Befestigungsvorrichtungen ist die Funktion der Befestigung der Schubladenfront zur späteren Befestigung an der Schublade von der Funktion der vertikalen Einstellung getrennt, wobei diese Trennung einen schwerwiegenden Nachteil darstellt, wenn vorgesehen ist, daß alle Teile für einen Versand der montierten Einheit miteinander vereinigt werden sollen.

    [0007] Die Druckschrift EP-A-0 800 354 (Art. 54(3) EPÜ) zeigt eine Schublade für Möbel,
    wobei die Schublade zwei Seitenteile aus Metallblech aufweist, die eine Schubladenfront aufnehmen,
    wobei die Seitenteile jeweilige Schnellbefestigungsvorrichtungen für die Schubladenfront aufweisen,
    wobei die Schnellbefestigungsvorrichtungen trenn-und einstellbar an jeweiligen Vorderflanschen angekoppelt sind, die von den Seitenteilen rechtwinklig nach außen abgebogen sind,
    wobei die Schnellbefestigungsvorrichtungen zwischen jeweiligen Freigabestellungen und Blockierstellungen betätigbar sind,
    wobei die Freigabestellungen und die Blockierstellungen durch jeweilige Positionen eines Betätigungshebels bestimmt sind, der mit einem drehbaren Nocken verbunden ist,
    wobei die Schnellbefestigungsvorrichtungen aufspreizbare Dübel aufweisen, die durch Aussparungen in Form von Führungsschlitzen in den Vorderflanschen hindurch in Aufnahmesitze der Schubladenfront einsetzbar sind und diese an den Seitenteilen befestigen, und
    wobei die Schnellbefestigungsvorrichtungen mit allen festen und beweglichen Teilen gegenüber der Seitenkante der Vorderflansche dauernd zurückversetzt sind.

    ERLÄUTERUNG DER ERFINDUNG UND DER VORTEILE



    [0008] Die erfindungsgemäße Schublade ist in Anspruch 1 definiert.

    [0009] Ein erstes Merkmal dieser neuartigen Schublade besteht darin, daß die Seitenteile jeweilige Schnellbefestigungsvorrichtungen für die Schubladenfront auf weisen, wobei diese Schnellbefestigungsvorrichtungen immer mit allen ihren festen und beweglichen Teilen gegenüber der Seitenkante dieser Vorderflansche zurückversetzt sind und zwischen jeweiligen Montage-Freigabe- und Blockierstellungen betätigbar sind, die durch jeweilige Positionen eines Betätigungshebels bestimmt sind, dessen drehbarer Nocken gegen eine eingefügte Klemmbacke drückt und eine Zugkraft auf eine Querstrebe ausübt, die gleichzeitig zwei verschiebbare Kerne bewegt. Die Drehbewegungen des Hebels erfolgen in einer Ebene parallel zu den Seitenteilen, und der Hebel springt bei dieser Handhabung nicht gegenüber der seitlichen Erstreckung vor, die durch die Vorderflansche gebildet ist. Mit dem gleichen Hebel wird damit sowohl die Befestigung der Schubladenfront als auch deren Verbindung mit der Schublade erreicht, wobei die Verbindung für die Höheneinstellung lösbar ist. Jede Schnellbefestigungsvorrichtung weist zwei aufspreizbare Dübel auf, die in Aufnahmesitze in der Schubladenfront einsetzbar sind, und diese aufspreizbaren Dübel weisen jeweilige vertikale Nuten auf, deren Abmessungen ein gleitendes Einsetzen in jeweilige vertikale Führungen ermöglichen, die die Vorderflansche durchbrechen und die ihrerseits am oberen Ende in jeweiligen Erweiterungen mit einem Umfang enden, der an den Umriß der aufspreizbaren Dübel in deren nicht aufgespreiztem Zustand angepaßt ist, wobei auf diese Weise eine Liefereinheit gebildet wird, die alle erforderlichen Elemente für den Einbau enthält, ohne daß Werkzeuge erforderlich sind.

    [0010] Ein erster Vorteil ergibt sich daraus, daß eine einzige von Hand biegbare Einheit geschaffen wird, die zwei Befestigungsvorrichtungen für die Schubladenfront enthält, die beide für den Versand bereits vormontiert sind, wobei der gleiche Mechanismus sowohl für die Befestigung der Schubladenfront als auch für dessen Befestigung der Schublade verwendet wird. Diese Befestigungsvorrichtungen sind für die Höheneinstellung lösbar, mit der Besonderheit, daß die Sperr- und Freigabestellungen des Hebels der Befestigungsvorrichtung und der Übergang von einer Stellung zur anderen erfolgen können, ohne daß zu irgendeinem Zeitpunkt die seitliche Erstreckung der Schale der Schublade überschritten wird, die durch die Vorderflansche der Seitenteile festgelegt ist. Diese Anordnung, die es ermöglicht, daß bei der Positionseinstellung der Schubladenfront diese an der Vorderfront des Möbelstückes anliegt, erleichtert andererseits die Verpackung, die Lagerung und den Transport bei in den Seitenteilen der Schublade befestigten Schnellbefestigungsvorrichtungen in deren Freigabestellung.

    [0011] Die Möglichkeit der Erzielung dieser Einstellung der Schubladenfront bei geschlossener Schublade ergibt sich aus dem Gleitsitz, mit dem die vertikalen Nuten der aufspreizbaren Dübel in die jeweiligen Führungsschlitze eingesetzt sind, die die Vorderflansche der Seitenteile durchbrechen. Auf diese Weise reicht dieser Gleitsitz aus, um eine Relativstellung der Dübel in diesen vertikalen Führungsschlitzen aufrechtzuerhalten, selbst wenn sich der Hebel in der Freigabestellung befindet, d.h. es wird eine eingestellte Höhenlage der Schubladenfront aufrechterhalten, bevor die abschließende Blockierung durch die Betätigung dieses Hebels erfolgt. Auf diese Weise ist ein Einstellvorgang der Schubladenfront in der Höhe gemäß einer Arbeitsfolge möglich, bei der 1) die Schublade vollständig geschlossen wird, während sich der Hebel in der Freigabestellung befindet, 2) die Höhenlage der Schubladenfront eingestellt wird und 3) die Schublade herausgezogen wird und der Hebel auf die Sperrstellung bewegt wird.

    [0012] In diesem Zusammenhang sind gemäß der Erfindung am Boden dieser vertikalen Nuten der aufspreizbaren Dübel Vorsprünge vorgesehen, die in gegenseitiger Beziehung zu entsprechenden Aussparungen in den vertikalen Führungen ausgebildet sind, und diese Vorsprünge und Aussparungen sind derart angeordnet, daß sich ihre Kopplung in einer Mittelstellung des möglichen vertikalen Einstellbereiches ergibt, die als die theoretisch ideale Höheneinstellung der Schubladenfront betrachtet wird. Diese Vorrichtung ergibt eine größere Klemmung zwischen den aufspreizbaren Dübeln und den vertikalen Führungen in der Freigabestellung und markiert eine Einraststellung in einer Höhe der Schubladenfront, die für den größten Teil der Fälle richtig ist.

    [0013] Der Aufspreizvorgang der aufspreizbaren Dübel erfolgt gleichzeitig, weil diese aufspreizbaren Dübel jeweilige starre Kerne aufweisen, die in Axialrichtung verschiebbar sind und mit einem gemeinsamen Quersteg überbrückt sind, der in seinem Mittelpunkt eine Drehachse eines drehbaren Nockens aufweist, dessen aktives Profil sich gegen die eingefügte Klemmbacke abstützt, die gegen die Innenfläche des jeweiligen Vorderflansches derart anliegt, daß der kleinere und größere Radius dieser Abstützung der Freigabestellung bzw. der Sperrstellung des Betätigungshebels entspricht. Die verschiebbaren Kerne weisen ein Längsprofil auf, das an der Spitze erweitert ist und das reziprok zu der axialen Ausnehmung ist, die die aufspreizbaren Dübel in ihrem nicht aufgespreitzten Zustand haben.

    [0014] Der Vorgang der Blockierung durch Aufspreizen der aufspreizbaren Dübel wird zur Erzielung einer zusätzlichen Halterung zwischen der Schnellbefestigungsvorrichtung und dem zugehörigen Vorderflansch des Seitenteils der Schublade ausgenutzt und stellt eine weitere Verbesserung der Festlegung der eingestellten Position der Schubladenfront selbst bei häufigen Schlagkräften im Gebrauch der Schublade sicher. Zu diesem Zweck weist die Klemmbacke eine gerippte Vorderfläche mit einer ersten Vielzahl von feinen horizontal verlaufenden Rippen auf, und diese Klemmbacke ist querverschiebbar in einer Ausnehmung angeordnet, die in der Grundfläche der Halterung ausgebildet ist und eine Öffnung aufweist, die von dieser gerippten Vorderfläche durchquert wird und die zwischen dieser gerippten Vorderfläche und einer gerippten Rückseite angeordnet ist, die in reziproker Weise in den Vorderflanschen in Form einer zweiten Vielzahl von feinen horizontalen Rippen ausgebildet ist. Diese Klemmbacke kann sich zwischen jeweiligen zurückgezogenen und vorgeschobenen Stellungen verschieben, die jeweils mit der Freigabestellung bzw. der Sperrstellung des Betätigungshebels zusammenfallen.

    [0015] Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausgestaltung besteht darin, daß die neuartige Konstruktion der Seitenteile das übliche Konzept der Rechtwinkligkeit durchbricht und eine nach hinten versetzte Position der Laschen ergibt, in denen die Wellen der hinteren Räder eingebaut sind, so daß diese hinteren Räder gegenüber der Schale der Schublade nach hinten versetzt sind, was es ermöglicht, daß die Schublade in größerem Ausmaß herausgezogen werden kann, als dies der Fall ist, wenn die hinteren Räder in der üblichen Position vor der Hinterkante der Schublade angeordnet sind. Auf diese Weise ist die Zugänglichkeit des Inneren der Schublade und die Brauchbarkeit der Schublade beträchtlich verbessert.

    [0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die beiden Seitenteile und das Rückseitenteil in einem einstückigen Profil vereinigt, wobei im nicht gebogenen Zustand dieses einstückigen Profils die zur Bildung der Seitenteile und des Rückseitenteils bestimmten längsgerichteten Teile durch einen schmalen Streifen mit verringerter Stärke getrennt sind, der durch Prägung derjenigen Fläche des einstückigen Profils gebildet ist, die im gebogenen Zustand auf der Außenseite der Seitenteile und des Rückseitenteils zu liegen kommt. Dieser in seiner Stärke verringerte Streifen ist symmetrisch bezüglich einer Längsebene ausgebildet, die im gebogenen Zustand mit der Winkelhalbierungsebene zusammenfällt, die die Spitze des Winkels enthält, der zwischen dem Rückseitenteil und jedem Seitenteil gebildet ist. Dies erweist sich als äußerst vorteilhaft, weil das Scharniergelenk, das durch diesen in seiner Stärke verringerten Streifen gebildet ist, ein Biegen von Hand mit wesentlich geringerer Kraft ermöglicht, ohne daß dauerhafte Verformungen hervorgerufen werden, die zu Rissen führen können, wenn versucht wird, das Profil teilweise aufzubiegen. Die an diesem Scharnier (Streifen mit verringerter Stärke) zusammenlaufenden Wände können praktisch frei von Biegespannungen sein, und das Biegen erfolgt mit großer Präzision an der vorgesehenen Linie. Eine genauso vorteilhafte Alternative besteht in einer Mikroperforationslinie, die den in seiner Stärke verringerten Streifen ersetzt.

    [0017] Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist in dem Profil des aus Metall bestehenden Rückseitenteils an dessen Unterkante ein Falz ausgebildet, der aufeinanderfolgend einen längs verlaufenden Kanal, dessen Öffnung auf die Mitte der Schublade gerichtet ist, und einen längsverlaufenden horizontalen Flansch bildet, der als Verlängerung der unteren Seitenwand des Kanals ausgebildet ist. Dieser Kanal weist eine Breite auf, die an eine genormte Dicke des Bodens der Schublade angepaßt ist, der aus einer Holzplatte gebildet ist. Der horizontale Flansch ist mit Bohrungen für eventuell vorgesehene Befestigungsschrauben für einen Boden aus Preßmaterial oder dergleichen versehen.
    Der Kanal weist in seiner Bodenwand eine Vielzahl von ausgestanzten elastischen Zungen auf, die sich in Richtung auf die Schubladenfront erstrecken. Damit dient der Kanal zum Einsetzen der Hinterkante eines Bodens aus einer Holzplatte oder einer vorspringenden Lippe, die durch Verringerung der Wandstärke einer Preßmaterialplatte oder dergleichen dient, während die horizontalen Flansche zur Abstützung und eventuellen Befestigung der Kante des Bodens dienen, wenn dieser Boden eine größere Stärke aufweist, als die Breite des Kanals. Das gleiche gilt für die Seitenkanten des Bodens bezüglich der jeweiligen metallischen Seitenteile, die das gleiche Profil aufweisen, wie dies für das metallische Rückseitenteil beschrieben ist. Weiterhin erzeugen die genannten elastischen Zungen in dem Kanal des metallischen Rückseitenteils (auf die ggf. eingesetzte Hinterkante des Bodens der Schublade) eine Druckkraft in Richtung auf die Schubladenfront, was zweckmäßig ist, um kleine Abmessungsunterschiede hinsichtlich der Konstruktion oder bei der Montage auszugleichen, insbesondere dann, wenn in der Schubladenfront kein Aufnahmesitz für die Vorderkante des Bodens der Schublade vorgesehen ist. Für den Fall eines Bodens aus einer Holzplatte ist gemäß einem weiteren bevorzugten Merkmal der Erfindung auf der Rückseite der Schubladenfront eine Aussparung vorgesehen, deren vordere Breite geringfügig größer als die des Bodens ist und deren Höhe etwas größer als die Summe der Stärke des Bodens und des Ausmaßes ist, das für den Einstellbereich der Schubladenfront gegenüber der Schubladenschale in der Höhe vorgesehen ist. Diese Lösung reicht für Böden mit geringer Breite aus, doch ergibt sich bei großer Breite eine erhebliche und unerwünschte Wölbung des Bodens, und zwar aufgrund des Übermaßes, die die Aussparung der Schubladenfront haben muß, um den Höheneinstellbereich der Schubladenfront zu ermöglichen.

    [0018] Erfindungsgemäß wird dieses Problem dadurch gelöst, daß auf der Rückseite dieser Schubladenfront in horizontaler Ausrichtung eine Vielzahl von Halterungen eingesetzt sind, die jeweilige horizontale Nuten mit gleitend an die Dicke des Bodens aufweisende Breite aufweisen und die unter gleichen gegenseitigen Abständen und bezüglich der Seitenkanten des Bodens angeordnet sind. Auf diese Weise führt die Einstellung der Schubladenfront in der Höhe zu einer möglichen Wölbung von schmalen Streifen des Bodens, die zwischen den eingespannten Seitenkanten und der nächstgelegenen dieser Halterungen liegen können, während der mittlere und größere Teil des Bodens vollständig eben ist.

    [0019] Damit ergibt sich eine neuartige Konstruktion der Schublade, die mit großer Einfachheit die verschiedenen, bereits mehrfach erwähnten Probleme hinsichtlich der Position der hinteren Räder und der dauerhafte Einfügung von Schnellbefestigungsvorrichtungen löst, die eine präzise und dauerhafte Einstellung ermöglichen. Ausgehend hiervon ist es möglich, die Vielseitigkeit der Anwendung auf Fälle zu erweitern, in denen das noch nicht gebogene einstückige Profil eine zu große Abmessung aufweist, als das die zerlegte Schubladeneinheit in einem kompakten Paket geliefert werden könnte, oder wenn Rückseitenteile aus anderen Materialien oder mit anderen Kosten verwendet werden sollen. Zu diesem Zweck ist eine Konstruktion mit unabhängigen getrennten Seitenteilen mit gleicher Konfiguration wie die beschriebenen Seitenteile aus einstückigem Profil vorgesehen, und die Hinterkanten dieser getrennten Seitenteile sind mit Verbindungseinrichtungen zur Verbindung mit einem getrennten Rückseitenteil verschiedener Art und Ausgestaltung versehen. Wenn dieses getrennte Rückseitenteil ein Rückseitenteil aus Metallblech ist, so ist dieses mit dem gleichen Querprofil versehen, wie es das Rückseitenteil des einstückigen Profils hat. Diese einzelnen Seitenteile und das metallische Rückseitenteil sind miteinander über jeweilige nach unten gerichtete Haken und erste nach oben gerichtete Haken verbindbar, die in reziproker Weise in den jeweiligen Kanten der getrennten Seitenteile und des metallischen Rückseitenteils ausgebildet und beim gegenseitigen Zusammenbau gegeneinander verschiebbar sind. Diese ineinandergreifenden Kanten weisen Spitzen auf, die bei dem Vorgang des Zusammenbaus vor der abschließenden Kopplung zwischen den nach unten gerichteten Haken und den ersten nach oben gerichteten Haken übereinandergreifen. Diese zu Beginn der Verbindung gegenseitig übereinandergreifenden Spitzen verhindern die zufällige Entkopplung der aus Metall bestehenden Seitenteile und des Rückseitenteils, während die Schublade durch Anbringen des entsprechenden Bodens vervollständigt und abschließend versteift wird.

    [0020] Erfindungsgemäß ist weiterhin die Möglichkeit vorgesehen, daß das unabhängige Rückseitenteil ein Rückseitenteil aus Preßholz oder dergleichen ist, wobei in diesem Fall die voneinander getrennten Seitenteile und das Rückseitenteil aus Holz miteinander über die genannten nach unten gerichteten Haken in den getrennten Seitenteilen und zweiten nach oben gerichteten Haken verbindbar sind, die in jeweiligen Beschlägen ausgebildet sind, die bezüglich der vertikalen Kanten des getrennten Holz-Rückseitenteils befestigt sind, die mit den Kanten der getrennten Seitenteile zusammenfallen. Diese Beschläge bestehen aus an der Rückseite des getrennten Holz-Rückseitenteils befestigten Platten, die bezüglich einer längsverlaufenden Querebene symmetrisch sind und koplanar die genannten zweiten nach oben gerichteten Haken und spitzenförmige Vorsprünge in ihren vertikalen Kanten sowie senkrecht hierzu eine untere Abbiegung und jeweilige Paare von Dornen in den vertikalen Kanten aufweisen. Diese spitzenförmigen Vorsprünge ragen über die Spitzen der getrennten Seitenteile etwas vor, bevor beim Vorgang des Zusammenbaus sich die abschließende Kopplung zwischen den nach unten gerichteten Haken und den zweiten nach oben gerichteten Haken erfolgt. Die untere Abbiegung kann an der Unterkante des getrennten Holz-Rückseitenteils anliegen, und von den Paaren von Dornen kann eines zur Anlage an die entsprechende der vertikalen Seitenkanten des getrennten Holz-Rückseitenteils gebracht werden, während das andere Paar von Dornen in die Rückseite dieses Holz-Rückseitenteils eingepreßt werden kann. Die korrekte Positionierung der Beschläge erfolgt daher in einfacher Weise durch Anlage der unteren Abbiegung und des einen Paares von Dornen an der jeweiligen Unterkante bzw. der vertikalen Kante des getrennten Rückseitenteils. Dann werden durch einen Schlag die beiden Dorne der anderen vertikalen Kante des Beschlages eingeschlagen und es er folgt eine abschließende Befestigung des Beschlages durch Verschraubung. Die spitzenförmigen Vorsprünge verhindern eine unerwünschte Trennung in der gleichen Weise, wie dies hinsichtlich der Spitzen des getrennten, aus Metall bestehenden Rückseitenteils beschrieben wurde.

    ZEICHNUNGEN UND BEZUGSZIFFERN



    [0021] Um die Eigenart der vorliegenden Erfindung besser zu verstehen, ist in den beigefügten Zeichnungen eine bevorzugte gewerbliche Ausführungsform dargestellt, die ausschließlich einen beispielhaften erläuternden, nicht beschränkenden Charakter aufweist.

    [0022] Die Figur 1 ist eine perspektivische Ansicht, die in auseinandergezogener Form den Aufbau einer Schublade gemäß der Erfindung zeigt, wobei schematisch der Aufnahmehohlraum in einem Möbelstück (9) gezeigt ist, während gleichzeitig verschiedene mögliche Böden (4) dargestellt sind. Eine der Schnellbefestigungsvorrichtungen (14) ist in dem normalen Lieferzustand (in dem Vorderflansch -15- des jeweiligen Seitenteils -1- befestigt) gezeigt, während die andere Schnellbefestigungsvorrichtung getrennt (und damit nicht im normalen Lieferzustand) dargestellt ist, lediglich um klarer die Funktionsweise ihrer Handhabung zu zeigen.

    [0023] Die Figur 2 ist eine senkrechte Draufsicht, die seitlich und mit gekürzter Länge das einstückige Profil (3) ohne die beiden Schnellbefestigungsvorrichtungen (14) zeigt. Diese Ansicht ist von der Seite aus, die beim Biegen zum Bilden der Schale der Schublade auf der Außenseite bleibt.

    [0024] Die Figur 3 ist eine Ansicht von rechts auf Figur 2.

    [0025] Die Figur 4 ist eine Vergrößerung des Schnittes IV-IV, der in Figur 2 gezeigt ist.

    [0026] Die Figur 5 ist eine Vergrößerung des Schnittes V-V, der in Figur 2 gezeigt ist.

    [0027] Die Figur 6 zeigt vergrößert die Einzelheit VI, die mit einem Kreis in Figur 2 umgeben ist.

    [0028] Die Figur 7 ist der Schnitt VII-VII, der in Figur 6 gezeigt ist.

    [0029] Die Figur 8 ist wie die Figur 7, jedoch nach Einfügung des entsprechenden hinteren Rades (6).

    [0030] Die Figur 9 ist eine Vergrößerung des Schnitte IX-IX, der in Figur 2 gezeigt ist.

    [0031] Die Figur 10 zeigt das rechte Ende der Figur 2 in Vergrößerung und in Verbindung mit der entsprechenden Schnellbefestigungsvorrichtung (14) in der entriegelten Stellung, wobei ein Teil der Schubladenfront (5) mit dargestellt ist.

    [0032] Die Figur 11 ist wie die Figur 10, jedoch in der Sperrstellung der Vorrichtung (14).

    [0033] Die Figur 12 ist der Schnitt XII-XII, der in Figur 10 gezeigt ist.

    [0034] Die Figur 13 ist eine Vergrößerung der Einzelheit XIII, die in Figur 12 mit einem Kreis umgeben ist.

    [0035] Die Figur 14 ist wie die Figur 13, jedoch ohne Darstellung des Vorderflansches (15).

    [0036] Die Figur 15 zeigt die Vorrichtung (14) im gleichen Zustand wie in Figur 10, jedoch in vergrößerter Darstellung und mit entlang ihrer Mittelebene geschnittenen aufspreizbaren Dübeln (17), wobei jedoch die Vorderwand der Halterung (19) fortgelassen ist, um deren Innenaufbau erkennen zu lassen.

    [0037] Die Figur 16 ist eine Teilansicht der Figur 15, wobei jedoch die Sperrstellung mit aufgespreizten Dübeln (17) gezeigt ist.

    [0038] Die Figuren 17 und 18 sind jeweilige vergrößerte Darstellungen der Einzelheiten XVII und XVIII, die in den Figuren 15 und 16 gezeigt sind.

    [0039] Die Figuren 19 und 20 sind entsprechende Ansichten von der Seite bzw. von oben der aus dem Hebel (16), dem Quersteg (24) und den Kernen (23) bestehenden Einheit, die aus der Halterung (19) entfernt ist.

    [0040] Die Figur 21 ist eine Einzelheit des in Figur 19 dargestellten Schnittes entlang der Schnittlinie XXI-XXI.

    [0041] Die Figur 22 ist eine der Figur 16 ähnliche Einzelheit, wobei jedoch die Vorrichtung in einen Aufnahmesitz (18) eingeschoben ist, um die Funktionsbetätigung der seitlichen Rippen (23a, 23b) erkennen zu lassen.

    [0042] Die Figur 23 ist eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht, die zwei getrennte Seitenteile (32) bezüglich eines getrennten aus Metall bestehenden Rückseitenteils (33) und eines getrennten Rückseitenteils (34) aus Holz zeigt.

    [0043] Die Figur 24 ist eine perspektivische Ansicht, die einen Beschlag (46) zeigt, der von der Anlageseite gegenüber dem getrennten Rückseitenteil (34) aus Holz dargestellt ist.

    [0044] Die Figur 25 zeigt die Schubladenfront (5) von der Rückseite aus, mit drei Halterungen (53) für einen Boden (4), der strichpunktiert dargestellt ist.

    [0045] Die Figur 26 zeigt in einer Seitenansicht den vorderen Teil einer Schublade gemäß der Erfindung, die im unteren Bereich bezüglich einer der Halterungen (53) des Bodens (4) geschnitten ist.

    [0046] Die Figur 27 zeigt einen rechten Teil einer Schubladenfront (5) gemäß Figur 25, die jedoch mit einer Aussparung (32) für die Aufnahme und Einstellung der Höhe des Bodens (4) versehen ist.

    [0047] Die Figuren 28, 29 und 30 zeigen jeweilige Befestigungsarten des Bodens (4) in ABhängigkeit davon, ob der Boden eine Holzplatte (28), ein Schichtkörper mit einem in seiner Dicke verringerten Rand (Figur 29) oder eine Schichtplatte ist (Figur 20), die mit Schrauben (43) befestigt ist.

    [0048] Die Figur 31 zeigt die Schubladenfront (5) entlang des Schnittes XXXI-XXXI nach Figur 27.

    [0049] Die Figur 32 ist eine vergrößerte Ansicht des Schnittes XXXII-XXXII nach Figur 10.

    [0050] Die Figur 33 ist eine Vergrößerung der vertikalen Führung und Erweiterung (21, 22), die in Figur (32) gezeigt ist, wobei der aufspreizbare Dübel (17) in der Erweiterung (22) angeordnet ist, um in die vertikale Führung (21) eingeschoben zu werden.

    [0051] In diesen Figuren sind die folgenden Bezugsziffern angegeben:
    1.-
    Seitenteile aus einstückigem Profil (3)
    2.-
    Rückseitenteil aus einstückigem Profil (3)
    3.-
    einstückiges Profil
    4.-
    Boden der Schublade
    5.-
    Schubladenfront
    6.-
    hintere Räder
    7.-
    gewölbte Schienen
    8.-
    C-förmige Führung
    9.-
    Möbelstück
    10.-
    vordere Räder
    11.-
    Schwächungslinie und/oder Hinterkante des Seitenteils (1)
    12.-
    Lasche
    12a.-
    Aussparung
    13.-
    Öffnung
    14.-
    Schnellbefestigungsvorrichtung
    15.-
    Vorderflansch
    16.-
    Betätigungshebel
    17.-
    aufspreizbare Dübel
    18.-
    Aufnahmesitz
    19.-
    Halterung
    20.-
    vertikale Nuten
    21.-
    vertikale Führungen
    22.-
    Erweiterung
    23.-
    verschiebbarer Kern
    23a.-
    seitliche Abstützrippe
    23b.-
    seitliche Zentrierrippe des Dübels
    23c.-
    erweiterte Spitze des Kerns (23)
    24.-
    Quersteg
    25.-
    Achse des Nockens (26)
    26.-
    drehbarer Nocken
    27.-
    Klemmbacke
    28.-
    gerippte Vorderfläche
    29.-
    Aussparung
    30.-
    Öffnung
    31.-
    gerippte Rückseite
    32.-
    getrennte Seitenteile
    33.-
    getrenntes aus Metall bestehendes Rückseitenteil
    34.-
    getrenntes Rückseitenteil aus Holz
    35.-
    nach unten gerichtete Haken
    36.-
    erste nach oben gerichtete Haken
    37.-
    Kante des Seitenteils (32)
    38.-
    Kante des Rückseitenteils (33)
    39.-
    Spitzen
    40.-
    Kanal
    41.-
    horizontaler Flansch
    42.-
    Bohrungen
    43.-
    Schrauben
    44.-
    elastische Zungen
    45.-
    zweite nach oben gerichtete Haken
    46.-
    Beschläge
    47.-
    vertikale Kante
    48.-
    spitze Vorsprünge
    49.-
    vertikale Kanten
    50.-
    unterer Falz
    51.-
    Dorn
    52.-
    Aussparung
    53.-
    Halterungen
    54.-
    Nuten
    55.-
    Vorsprünge
    56.-
    Schlitze

    DARSTELLUNG EINER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORM



    [0052] Hinsichtlich der bereits aufgeführten Figuren und Bezugsziffern ist in den beigefügten Zeichnungen eine bevorzugte Ausführungsform der neuartigen Möbelschublade dargestellt, die, wie dies in den Figuren 1 und 2 gezeigt ist, aus Metallblech in Form eines einstückigen Profils (3) gebildet ist, das an vorgegebenen Stellen gebogen ist, um die beiden Seitenteile (1) und ein Rückseitenteil (2) einer Schale der Schublade zu bilden, die durch Einfügen eines Bodens (4) und einer Schubladenfront (5) vervollständigt wird, wobei die letztere eine in der Höhe einstellbare Schnellbefestigung über Vorrichtungen (14) aufweist, die in den Seitenteilen (1) eingefügt sind. Diese neuartige Schublade ist von der Art, die an ihren Seitenteilen (1) hintere Räder (6) aufweist, die in einer C-förmigen Führung (8) laufen, die an dem Möbelstück (9) befestigt ist, wobei die Seitenteile an ihrem oberen Bereich längsverlaufende gewölbte Schienen (7) aufweisen, die sich gleitend auf zwei vorderen Rädern (10) der C-förmigen Führung (8) abstützen. Die Figuren 1 bis 18 und 21 bis 29 zeigen die Hauptmerkmale der neuartigen Schublade, die durch Biegen des einstückigen Profils (3) gebildet sind, wie dies in diesem Abschnitt beschrieben ist. In den Figuren 19 und 20 sind mehrere Möglichkeiten gezeigt, die verschiedene der genannten Hauptmerkmale ausnutzen, um auf die Konstruktion von Schubladen aus getrennten Teilen angewandt zu werden.

    [0053] Unter Bezugnahme auf das einstückige Profil (3) ist zu erkennen, daß die Festlegung der Biegelinien zwischen den Seitenteilen (1) und dem Rückseitenteil (2) durch Schwächung des Materials in einer Biegelinie (11) (Figuren 2 bis 4) erzielt ist, was ein manuelles Biegen oder Falten ohne große Kraftanwendung in einer wirkungsvollen Weise und ohne Erzeugung von Spannungen oder dauernden Verformungen ermöglicht, wobei eine mögliche Alternative darin besteht, eine (nicht gezeigte) Linie von sehr kleinen Perforationen vorzusehen.

    [0054] Die Seitenteile (1) sind über ihre eigentliche Hinterkante (die mit der Biegelinie -11- des einstückigen Profils -3- zusammenfällt), hinaus verlängert, um (Figuren 6 bis 8) Laschen (12) zu bilden, die es auf diese Weise ermöglichen, daß die hinteren Räder (6) hinter dem Rückseitenteil (2) angeordnet sind, wodurch die gesamte mögliche Strecke für das Herausziehen der Schublade ausgenutzt wird. Im ungefalteten Zustand des einstückigen Profils (3) (Figur 2) bildet eine Aussparung (12a) eine Trennung gegenüber dem Rückseitenteil (2) sowie gegenüber der Biegelinie (11), um das Falten durch diese zu erleichtern. Zur Anbringung der Welle der hinteren Räder (6) weisen diese Laschen (12) eine Öffnnung (13) auf, deren Mittelpunkt in diesem Fall mit der längsverlaufenden Symmetrieebene der Biegelinie (11) ausgerichtet ist, die jedoch auch weiter hinten liegen kann, wenn dies erforderlich ist.

    [0055] Die Seitenteile (1) weisen Schnellbefestigungsvorrichtungen (14) gegenüber der Schubladenfront (5) auf. Zu diesem Zweck weisen sie einen Vorderflansch (15) auf, der mit folgenden Elementen versehen ist: die vertikalen Führungen (21), die an ihrer Oberseite in Erweiterungen (22) übergehen, die sich bis zur Biegekante erstrecken, um diesen Biegevorgang zu erleichtern, indem genau und wirkungsvoll die Biegelinie festgelegt wird; sowie eine gerippte Rückseite (31) mit einer Vielzahl von horizontalen Rippen.

    [0056] Die Schnellbefestigungsvorrichtungen (14) sind in dem seitlichen Bereich angeordnet, der durch die Vorderflansche (15) umgrenzt ist und arbeiten in diesem Bereich, so daß sie in den Hohlraum des Möbelstücks (9) eintreten können, wenn die Schubladenfront (5) gegen dieses Möbelstück anschlägt. Die Anordnung der Vorrichtungen (14) erfolgt in der durch die Pfeile in Figur 1 gezeigten Weise und ist in den Figuren 32 und 33 erläutert, wobei sich der Hebel (16) in der Freigabestellung befindet und die aufspreizbaren Dübel (17) gemäß Figur 29 über die Erweiterungen (22) eingesetzt sind, bis die Grundfläche der Halterung (19) gegen den Vorderflansch (15) anliegt. Dann können die Kanten der vertikalen Führungen (21) gemäß den Figuren 13 und 14 in die vertikalen Nuten (20) eingesetzt werden, die zwischen den aufspreizbaren Dübeln (17) und der Halterung (19) ausgebildet sind, wobei sich ein Gleitsitz gegenüber der Dicke des Vorderflansches (15) und/oder der Breite der vertikalen Führung (21) ergibt. Daraufhin wird die Halterung (19) in Längsrichtung in den vertikalen Führungen (21) verschoben, was ausreicht, damit die Schnellbefestigungsvorrichtungen (14) in den Seitenteilen (1) angeordnet werden und mit diesen zusammen verpackt werden können. Die Transport- und Verpackungsstellung dieser Schnellbefestigungsvorrichtungen (14) ist derart, daß (Figur 28) die Vorsprünge (55) in den den Schlitzen (56) verkeilt sind, um Rüttelbewegungen bei der Handhabung und beim Transport wiederstehen zu können. Gleichzeitig ist die verkeilte Stellung die theoretische Stellung, die für die korrekte Positionierung der Schubladenfront (5) in der Höhe für einen großen Teil der Fälle ist, in denen es nicht erforderlich ist, eine andere Eeinstellposition aufzufinden, die entlang der Breite der vertikalen Führungen (31) besser geeignet ist.

    [0057] Um die Schnellbefestigung durchzuführen, wird die Schubladenfront (5) derart angesetzt, daß in die Aufnahmesitze (18) die aufspreizbaren Dübel (17) eingesetzt werden (Figur 10), wobei diese noch nicht aufgespreizt sind. Dann schließt man die Schublade und stellt die Höhe der Schubladenfront (5) ein, wobei die Vorrichtungen (14) gegenüber ihren Führungen (21) mitgenommen werden, bis die gewünschte Position erreicht ist. Dann wird die Schublade herausgezogen und der Hebel (16) auf seine Sperrstellung (Figur 11) bewegt, wobei der Nocken (26) seine größte Abmessung (Figuren 15 und 16) gegenüber der Grundfläche der Halterung (19) aufweist und eine Zugkraft auf den Quersteg (24) ausübt, wodurch die Kerne (23) herangezogen werden, die die Aufspreizung der aufspreizbaren Dübel (17) hervorrufen. Bei diesem Vorgang stützt sich der Nocken (26) gegen die Klemmbacke (27) (Figuren 17 und 18) ab, die auf diese Weise durch die Öffnung (30) der Aussparung (29) gedrückt wird, damit ihre gerippte Vorderfläche (28) mit Druck gegen die mit Rippen versehene Rückseite (31) des Vorderflansches (15) gedrückt wird, wodurch in dauerhafter Weise die eingestellte Befestigung während der Benutzung der Schublade sichergestellt wird.

    [0058] Jeder verschiebbare Kern (23) weist in der aus den Figuren 19 bis 22 erkennbaren Weise zusätzlich zu seiner Mittelachse, die in einer Erweitung (23c) an der Spitze endet, seitliche Rippen (23a und 23b) an diametralen Winkelpositionen auf, die mit der Drehebene des Hebels (16) zusammenfallen. Von diesen Rippen bildet eine eine seitliche Zentrierrippe (23b) in dem aufspreizbaren Dübel (17), während die andere eine seitliche Abstützrippe (23a) ist, die eine größere radiale Abmessung aufweist, die ausreicht, um in Radialrichtung größer als die Nut des aufspreizbaren Dübels (17) zu sein, und die sich an der Wand des Aufnahmesitzes (18) der Schubladenfront (5) abstützt. Diese vorteilhafte Anordnung ermöglicht es, daß bei der Drehbewegung zum Anlegen des Hebels (16) die verschiebbaren Kerne nicht in unerwünschter Weise gegenüber ihrer zentrierten Position verschoben werden, weil die seitliche Zentrierrippe (23b) die Achse gegenüber der Achse des Dübels (17) zentriert hält und außerdem die seitliche Abstützrippe (23a) über ihre Hauptabmessung den Durchmesser des Dübels (17) übersteigt und sich an der Wand des Aufnahmesitzes (18) abstützt, wodurch sichergegestellt wird, daß die Bewegung jedes verschiebbaren Kerns (23) notwendigerweise zentriert ist.

    [0059] In dem einstückigen Profil (3) ist zusätzlich zu den oberen gewölbten Schienen (7) an der Unterseite der Kanal (40) und der horizontale Flansch (41) angeordnet, die beide die Anbringung verschiedener Arten von Böden (4) ermöglichen, wie dies in den Figuren 1 und 28 bis 30 bezeigt ist. Der Kanal (40) wird zum Einschieben der seitlichen und der hinteren Kante eines Bodens in Form einer Holzplatte oder einer in ihrer Dicke veringerten Kante eines Schichtkörpers verwendet, wobei der Flansch (41) zur direkten Abstützung einer Schichtplatte wirken kann, die zusätzlich mit Hilfe von Schrauben (43) über Bohrungen festgelegt werden kann, die in dem Flansch vorgesehen sind. In dem Kanal 40 des Rückseitenteils (2) sind zusätzlich (Figuren 2 bis 5) elastische Zungen (44) vorgesehen, die den Boden (4) gegen die Schubladenfront (5) beim Einsetzen drücken, um kleine Unterschiede bei der Konstruktion oder Befestigung auszugleichen.

    [0060] Die Schubladenfront (5) kann auf ihrer Rückseite glatt sein oder eine längsverlaufende Aussparung (52) (in der vorderen Breite) aufweisen, deren Höhe ausreicht, um eine Beweglichkeit gegenüber der Vorderkante eines Bodens (4) zu ermöglichen, der aus einer Holzplatte hergestellt ist, und zwar während der Einstellbewegung in der Höhe der Schubladenfront (5). Wenn es sich um schmale Schubladen handelt, ist dies ausreichend. Wenn jedoch die Schublade sehr breit ist, verformt sich der Boden (5), wie dies in den Figuren 25 und 31 gezeigt ist. Es können dann Halterungen (53) verwendet werden, die (ohne Notwendigkeit einer Aussparung -52-) nach den Figuren 25 und 26 horizontale Nuten (54) bilden, die den Boden (54) in ausreichender Weise in seinem Mittelteil haltern und seitliche Schwächungslinien aufweisen, die eine ausreichende Verformung zur Aufnahme der Höheneinstellbewegung der Schubladenfront (5) aufweisen.

    [0061] Die soweit beschriebenen vorteilhaften Hauptmerkmale können verwendet werden, um Schubladen aus getrennten Teilen aufzubauen, wie dies in den Figuren 23 und 24 gezeigt ist. In diesem Fall werden getrennte Seitenteile (32), die im wesentlichen gleich dem einstückigen Profil (3) sind, an ihrer Hinterkante (37) mit nach unten gerichteten Haken (35) und Spitzen (39) versehen, wodurch man eine einfache Ankopplung an getrennten Rückseitenteilen aus Metall (33) oder aus Holz (34) erreichen kann, wobei eine große Vielseitigkeit der Anwendung für andere Materialien, andere Kosten und zur Bildung von kompakten Paketen erzielt wird, wenn die Schubladen zerlegt geliefert werden sollen und die Länge des einstückigen Profils (3) übermäßig groß ist.

    [0062] Das getrennte, aus Metall bestehende Rückseitenteil (33) kann im wesentlichen gleich dem einstückigen Profil (3) sein und an seinen Seitenkanten (38) mit ersten nach oben gerichteten Haken (36) und jeweiligen Spitzen (39) versehen sein. Bei der Verbindung dieser Haken (35 und 36) der getrennten Seitenteile (32) und des getrennten metallischen Rückseitenteils (33) liegen die Spitzen (33) der beiden Teile übereinander, derart, daß ein Anschlag gegen eine versehentliche Entkopplung gebildet wird.

    [0063] Im Fall eines getrennten Rückseitenteils (34) aus Holz greifen die Haken (35) der getrennten Seitenwände (32) in zweite nach oben gerichtete Haken (45) von Beschlägen (46) ein, die an diesem getrennten Rückseitenteil (34) aus Holz bezüglich deren vertikalen Kanten (47) angeordnet sind. Bei diesem Vorgang liegen die vorspringenden Spitzen (48) der vertikalen Kanten (49) der Beschläge (46) über den Spitzen (39) der getrennten Seitenteile (32), so daß sich die gleiche Funktionsweise ergibt, wie sie für das getrennte aus Metall bestehende Rückseitenteil (33) beschrieben wurde.

    [0064] Die Beschläge (46) sind in Vertikalrichtung symmetrisch und weisen zusätzlich eine untere Abbiegung (50) auf, die eine richtige Ausrichtung vor der abschließenden Befestigung des Beschlages (46) ermöglicht, und sie weisen weiterhin Paare von Dornen (51), jeweils eines in jeder Kante (49) derart auf, daß die Dorne (51) einer Kante (49) die Positionierung des Beschlages (46) gegenüber der Kante (47) erleichtern, während das andere Paar von Dornen (51) mit Hilfe eines Schlages in dem getrennten Rückseitenteil (34) aus Holz vor der abschließenden Befestigung des Beschlages (46) verkeilt wird.

    [0065] Die Vielseitigkeit der Anwendung der Ausführungsformen der getrennten Seitenteile (32) mit dem getrennten Rückseitenteil (33) oder den Beschlägen (46) kann durch Lösungen ergänzt werden, die sowohl bei der Herstellung als auch beim Transport sicherstellen, daß alle erforderlichen Teile hergestellt wurden, und beispielsweise mit einer gewünschten Oberflächenbehandlung (Farbe oder Behandlung).

    [0066] Wenn getrennte Seitenteile (32) mit einem getrennten Rückseitenteil (33) oder Beschlägen (46) vorgesehen sind, können alle Teile durch ein oder mehrere kleine Streifen aus dem gleichen Material mit zerreißbaren Schwächungslinien verbunden werden, was die Herstellung in einem Stück und das Falten zum Versand sowie die Trennung an den Schwächungslinien für die Montage ermöglicht.


    Ansprüche

    1. Schublade für Möbel,
    wobei die Schublade zwei Seitenteile (2) aus Metallblech aufweist, die eine Schubladenfront (5) aufnehmen,
    wobei die Seitenteile (2) jeweilige Schnellbefestigungsvorrichtungen (14) für die Schubladenfront (5) aufweisen,
    wobei die Schnellbefestigungsvorrichtungen (14) trenn- und einstellbar an jeweiligen Vorderflanschen (15) angekoppelt sind, die von den Seitenteilen (2) rechtwinklig nach außen abgebogen sind,
    wobei die Schnellbefestigungsvorrichtungen (14) zwischen jeweiligen Freigabestellungen und Blockierstellungen betätigbar sind,
    wobei die Freigabestellungen und die Blockierstellungen durch jeweilige Positionen eines Betätigungshebels (16) bestimmt sind, der mit einem drehbaren Nocken verbunden ist,
    wobei die Schnellbefestigungsvorrichtungen (14) aufspreizbare Dübel (17) aufweisen, die durch Aussparungen in Form von Führungsschlitzen (21,22) in den Vorderflanschen hindurch in Aufnahmesitze (18) der Schubladenfront (15) einsetzbar sind und diese an den Seitenteilen befestigen,
    wobei die Schnellbefestigungsvorrichtungen (14) mit allen festen und beweglichen Teilen gegenüber der Seitenkante der Vorderflansche (15) dauernd zurückversetzt sind,
    wobei der Nocken eine Nockenspitze (26) aufweist, die auf eine Klemmbacke (27) drückt, und einen Quersteg (24) zurückzieht, der gleichzeitig zwei verschiebbare, in den jeweiligen aufspreizbaren Dübeln (17) angeordnete, Kerne (23) bewegt, wenn Drehbewegungen des Hebels (16) in einer Ebene parallel zu den Seitenteilen (2) ausgeführt werden, ohne bei dieser Betätigung den seitlichen Bereich zu überschreiten, der durch die Vorderflansche (15) abgegrenzt ist, und
    wobei jede Klemmbacke (27) zwischen jeweiligen zurückgezogenen und vorgeschobenen Stellungen verschiebbar ist, die jeweils mit der Freigabestellung bzw. der Blockierstellung des Betätigungshebels (16) zusammenfallen, wobei eine Vorderfläche (28) der jeweiligen Klemmbacke (27) mit einer Rückseite (31) des jeweiligen Vorderflansches (15) zusammenwirkt, wenn sich der entsprechende Hebel (16) in der Blockierstellung befindet.
     
    2. Schublade nach Anspruch 1, bei der die beiden Seitenteile (2) mit einem Rückseitenteil (2) verbindbar sind und nach Herstellung dieser Verbindung einen Boden (4) aufnehmen, mit an den Seitenteilen angeordneten hinteren Rädern (6), vor denen gewölbte Schienen (7) liegen, die an der Oberkante der Seitenteile ausgebildet sind, wobei die hinteren Räder (6) auf komplementären "C"-förmigen Führungen (8) laufen, die an dem Möbelstück (9) befestigt sind, und wobei die gewölbten Schienen (7) sich gleitend auf vorderen Rädern (10) abstützen, die in den "C"-förmigen Führungen (8) angeordnet sind.
     
    3. Schublade nach Anspruch 1 oder 2,
    dadurch gekennzeichnet, daß die aufspreizbaren Dübel (17) jeweilige vertikale Nuten (20) aufweisen, deren Abmessungen derart sind, daß sie mit Gleitsitz in die jeweiligen vertikalen Führungschlitze (21) einsetzbar sind, die am oberen Ende in jeweiligen Erweiterungen (22) mit einem Umfang enden, der dem Umriß der aufspreizbaren Dübel (17) in nicht aufgespreiztem Zustand entspricht.
     
    4. Schublade nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Seitenteile (1) in Verlängerung hiervon jeweilige Laschen (12) bilden, die ausgehend von der gewölbten Schiene (7) ausgebildet sind und sich über die Hinterkante des Seitenteils (1) hinaus erstrecken, wobei die Hinterkante und Unterkante der Laschen (12) von einer Aussparung (12a) zur Trennung gegenüber der Hinterkante des Seitenteils umgeben sind und die Laschen (12) eine Öffnung (13) für den Einbau der Achse der hinteren Räder (6) aufweisen, die über das Rückseitenteil (2) der Schublade hinaus vorspringen.
     
    5. Schublade nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß die aufspreizbaren Dübel (17) jeweilige starre, in Axialrichtung verschiebbare Kerne (23) aufweisen, die mit einem gemeinsamen Quersteg (24) eine Brücke bilden, wobei der Quersteg in seiner Mitte eine Drehachse (25) für den drehbaren Nocken (26) aufweist, der mit seinem aktiven Profil gegen die Klemmbacke (27) abgestützt ist, die an der Innenseite des jeweiligen Vorderflansches (15) derart anliegt, daß der kleinere oder größere Radius dieser Abstützung der Freigabe- bzw. Blockierstellung des Betätigungshebels (16) entspricht, und daß die verschiebbaren Kerne (23) ein Längsprofil aufweisen, das an der Spitze (23c) erweitert ist und das reziprok zu einem Innenhohlraum ist, den die aufspreizbaren Dübel (17) im nicht aufgespreizten Zustand haben.
     
    6. Schublade nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß zusätzlich zu der Mittelachse, die in der Erweiterung der Spitze 23c endet, jeder verschiebbare Kern (23) seitliche Rippen (23a, 23b) in diametralen Winkelstellungen aufweist, die mit der Drehebene des Hebels (16) zusammenfallen, und von denen eine Rippe eine seitliche Zentrierrippe (23b) in dem aufspreizbaren Dübel (17) ist, während die andere Rippe eine seitliche Abstützrippe (23a) ist, die eine größere radiale Abmessung aufweist, die ausreicht, um in Radialrichtung gegenüber der Nut des aufspreizbaren Dübels (17) vorzuspringen und sich an der Wand des Aufnahmesitzes (18) der Vorderfront (5) anzulegen.
     
    7. Schublade nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß das aktive Profil des drehbaren Nockens (26) gegen die Rückseite der Klemmbacke (27) abgestützt ist, die eine gerippte Vorderfläche (28) mit einer ersten Vielzahl von feinen horizontalen Rippen aufweist, daß die Klemmbacke (27) querverschiebbar in einer Aussparung (29) eingebaut ist, die in der Grundfläche einer Halterung (19) der Schnellbefestigungsvorrichtung ausgebildet ist, die eine Öffnung (30) aufweist, die von der gerippten Vorderfläche (28) durchquert wird, daß die gerippte Vorderfläche (28) mit einer gerippten Rückseite (31) der Vorderflansche (15) in Form einer zweiten Vielzahl von feinen horizontalen Rippen zusammenwirkt.
     
    8. Schublade nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Seitenteile (1) und das Rückseitenteil (2) in einem einstückigen Profil vereinigt sind, daß im nicht gebogenen Zustand des einstückigen Profils (3) die zur Bildung der Seitenteile (1) und des Rück- seitenteils (2) bestimmten längsverlaufenden Abschnitte durch einen schmalen Streifen mit verringerter Dicke (11) getrennt sind, der durch Prägung auf der Seite des einstückigen Profils (3) ausgebildet ist, die im gebogenen Zustand auf der Außenseite der Seitenteile (1) und des Rückseitenteils (2) zu liegen kommt, und daß der in seiner Stärke verringerte Streifen (11) symmetrisch bezüglich einer Längsebene ausgebildet ist, die im gebogenen Zustand mit der winkelhalbierenden Ebene zusammenfällt, die die Spitze des Winkels bildet, der zwischen dem Rückseitenteil (2) und jedem Seitenteil (1) gebildet ist.
     
    9. Schublade nach Anspruch 8,
    dadurch gekennzeichnet, daß im nicht gebogenen Zustand des einstückigen Profils (3) die längsverlaufenden Abschnitte, die zur Bildung der Seitenteile (1) und des Rückseitenteils (2) bestimmt sind, durch eine Mikroperforationslinie anstelle des Streifens mit verringerter Dicke (11) getrennt sind.
     
    10. Schublade nach den vorhergehenden Ansprüchen,
    dadurch gekennzeichnet, daß das Profil des aus Metall bestehenden Rückseitenteils einen Falz aufweist, der aufeinanderfolgend einen längsverlaufenden Kanal (40), der mit seiner Öffnung auf die Mitte der Schublade gerichtet ist, und einen horizontal verlaufenden Flansch (41) bildet, der als Verlängerung der unteren Seitenwand des Kanals (40) gebildet ist, daß dieser Kanal (40) eine Weite aufweist, die an eine genormte Dicke eines Bodens (4) aus einer Holzplatte angepaßt ist, während der Flansch (41) Bohrungen (42) für eventuelle Befestigungsschrauben (43) für den Boden (4) aufweist, wenn dieser aus Preßmaterial oder dergleichen hergestellt ist, und daß der Kanal (40) in seiner Bodenwand eine Vielzahl von elastischen Zungen (44) aufweist, die sich angenähert in Richtung auf die Vorderfront (5) der Schublade erstrecken.
     
    11. Schublade nach den vorhergehenden Ansprüchen,
    dadurch gekennzeichnet, daß für einen Bodens (4) aus einer Holzplatte in der Rückseite der Schubladenfront (5) eine Aussparung (52) mit einer Breite, die geringfügig größer als die des Bodens (4) ist, und mit einer Höhe ausgebildet ist, die größer als die Summe der Dicke des Bodens (4) plus dem Einstellbereich ist, der für die Höheneinstellung der Vorderfront (5) der Schublade gegenüber deren Schale vorgesehen ist.
     
    12. Schublade nach den vorhergehenden Ansprüchen,
    dadurch gekennzeichnet, daß für einen Bodens (4) aus einer Holzplatte in der Rückseite der Schubladenfront (5) in horizontaler Ausrichtung eine Vielzahl von Halterungen (53) eingesetzt ist, die jeweilige horizontale Nuten mit einer Weite aufweisen, die gleitend an die Dicke des Bodens (4) angepaßt ist, und die unter gleichen Abständen gegeneinander und gegenüber den Seitenkanten des Bodens (4) angeordnet sind.
     
    13. Schublade nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
    dadurch gekennzeichnet, daß eine unabhängige Konstruktion von jeweiligen getrennten Seitenteilen (32) mit gleicher Konfiguration wie die der Seitenteile (1) des einstückigen Profils (3) vorgesehen ist, daß in den Hinterkanten dieser getrennten Seitenteile (32) Verbindungseinrichtungen bezüglich eines getrennten Rückseitenteils (33,34) von unterschiedlicher Art und Ausbildung vorgesehen sind, daß das getrennte Rückseitenteil bei Ausbildung aus Metallblech mit dem gleichen Querprofil ausgebildet ist, wie es das Rückseitenteil (2) aus dem einstükkigen Profil (3) aufweist, daß die getrennten Seitenteile (32) und das aus Metall bestehende Rückseitenteil (33) miteinander über nach unten gerichtete Haken (35) und erste nach oben gerichtete Haken (36) miteinander verbindbar sind, die reziprok zueinander in jeweiligen Kanten (37,38) der getrennten Seitenteile (32) bzw. des aus Metall bestehenden Rückseitenteils (33) ausgebildet sind, die beim Zusammenbau ineinander greifen, und daß die ineinandergreifenden Kanten (37,38) Spitzen (39) aufweisen, die bei dem Zusammenbau etwas vor der abschliessenden Kopplung zwischen den nach unten gerichteten Haken (35) und den ersten nach oben gerichteten Haken (36) übereinander liegen.
     
    14. Schublade nach Anspruch 13,
    dadurch gekennzeichnet, daß, wenn das unabhängige Rückseitenteil ein Rückseitenteil aus Preßholz (34) oder dergleichen ist, die einzelnen Seitenteile (32) und das aus Holz bestehende Rückseitenteil (34) miteinander über jeweilige nach unten gerichtete Haken (35) der getrennten Seitenteile (32) und zweite nach oben gerichtete Haken (45) miteinander verbindbar sind, die in jeweiligen Beschlägen (46) ausgebildet sind, die bezüglich der vertikalen Kanten (47) des getrennten, aus Holz bestehenden Rückseitenteils (34) befestigt sind, und die mit den Kanten (37) der getrennten Seitenteile (32) ineinandergreifen.
     
    15. Schublade nach Anspruch 14,
    dadurch gekennzeichnet, daß die Beschläge (46) an der Rückseite des getrennten, aus Holz bestehenden Rückseitenteils (4) befestigbare Platten sind, die bezüglich einer transversalen, längsverlaufenden Ebene symmetrisch sind und koplanar die zweiten, nach oben gerichteten Haken (45) und spitze Vorsprünge (48) in ihren vertikalen Kanten (49) aufweisen, während sie senkrecht hierzu eine untere Abwinklung (50) und jeweilige Paare von Dornen (51) in diesen vertikalen Kanten (49) aufweisen, daß die spitzen Vorsprünge (48) über den Spitzen (39) der getrennten Seitenteile (32) liegen, kurz bevor bei dem Zusammenbau die abschließende Kopplung zwischen den nach unten gerichteten Haken (35) und den zweiten, nach oben gerichteten Haken (45) erfolgt, daß die untere Abbiegung (45) an die Unterkante des getrennten, aus Holz bestehenden Rückseitenteils (34) anlegbar ist und daß von den Paaren von Dornen (51) eines an die entsprechende der vertikalen Kanten (47) des getrennten, aus Holz bestehenden Rückseitenteils (34) anlegbar ist, während das andere Paar von Dornen (51) in der Rückseite des getrennten, aus Holz bestehenden Rückseitenteils verkeilbar ist.
     
    16. Schublade nach einem der Ansprüche 13, 14 und 15,
    dadurch gekennzeichnet, daß, wenn getrennte Seitenteile (12) mit einem getrennten Rückseitenteil (33) oder Beschlägen (46) gebildet sind, vorgesehen ist, daß die Gesamtheit der Teile miteinander durch einen schmalen Streifen aus dem gleichen Material mit Schwächungslinien verbunden ist, der trennbar ist, um eine gemeinsame Herstellung, das Biegen zur Lieferung und die Trennung entlang der Schwächungslinie für die Montage zu ermöglichen.
     
    17. Schublade nach den vorhergehenden Ansprüchen,
    dadurch gekennzeichnet, daß am Boden der vertikalen Nuten (20) der aufspreizbaren Dübel (17) jeweilige Vorsprünge (55) ausgebildet sind, die reziprok bezüglich der entsprechenden Schlitze (56) in den vertikalen Führungen (21) ausgebildet sind und daß die Vorsprünge (55) und die Schlitze (56) derart ausgebildet sind, daß die gegenseitige Kopplung in einer Zwischenstellung des möglichen vertikalen Einstellbereiches erfolgt, die als die theoretisch ideale Stellung hinsichtlich der Höhe der Vorderfront (5) der Schublade betrachtet wird.
     


    Claims

    1. Drawer for furniture items,
       wherein the drawer comprises two sheet metal side sections (2) receiving a drawer front (5),
       wherein said side sections (2) comprise respective quick-fastening devices (14) for said drawer front (5),
       wherein said quick-fastening devices (14) are releasably and adjustably coupled to respective front flanges (15) which are bent outwards at right angles from side sections (2),
       wherein said quick-fastening devices (14) can be actuated between respective released positions and locked positions,
       wherein the released positions and the locked positions are defined by the respective positions of an actuation lever (16), which is connected to a rotatable cam,
       wherein said quick-fastening devices (14) comprise spreadable dowels (17) which are insertable through recesses in the form of guide slots (21, 22) formed in said front flanges into receptacles (18) in the drawer front (15) for securing it to the side sections,
       wherein said quick-fastening devices (14) are are permanently offset with all of their fixed and movable components relative to and behind the side edge of said front flange (15);
       wherein said cam exhibits a cam tip (26) which presses against a gripping jaw (27) and draws back a transverse web (24) which simultaneously produces movement in two displaceable cores (23) arranged in their respective spreadable dowels (17), if rotational movements of lever (16) are performed in a plane parallel to the side sections (2) without, in the course of such movement, extending beyond the lateral area which is bounded by said front flange (15), and
       wherein each gripping jaw (27) is displaceable between respective retracted and extended positions which respectively coincide with the released position and the locked position of actuation lever (16), a front surface (28) of the respective gripping jaw (27) interacting with a rear side (31) of the respective front flange (15) if the corresponding lever (16) is in the locked position.
     
    2. Drawer according to claim 1 wherein the two side sections are connectable to a rear side section (2) and receive, after the making of this connection, a floor (4), comprising rear wheels (6) arranged at the side sections, in front of which there are arched rails (7) which are formed at the upper edge of the side sections, said rear wheels (6) running on complementary "C"-shaped guides (8) which are mounted on the item of furniture (9), said arched rails (7) being supported in a sliding arrangement on front wheels (10) which are arranged in the "C"-shaped guides (8).
     
    3. Drawer according to claim 1 or 2, characterised in that spreadable dowels (17) exhibit respective vertical grooves (20) having dimensions are such that they can be engaged with a sliding seating in the respective vertical guide slots (21) which terminate at the upper end in respective extensions (22) having a perimeter corresponding to the outline of spreadable dowels(17) in their non-spread state.
     
    4. Drawer according to any of the preceding claims, characterised in that said side sections (1) form, in an extension thereof, respective tabs (12) which extend from said arched rails (7) and which extend beyond the rear edge of side sections (1), the rear edge and lower edge of said tabs (12) being surrounded by a recess (12a) for separating them from the rear edge of the side sections, said tabs (12) having an aperture (13) for installation of the axle of rear wheels (6) which protrude beyond the rear side section (2) of the drawer.
     
    5. Drawer according to any of the preceding claims, characterised in that said spreadable dowels (17) comprise respective rigid cores (23) which are displacable in an axial direction and which together with a common transverse web (24) form a bridge, said transverse web having at its centre an axis of rotation (25) for said rotatable cam (26) which is supported with its active profile against said gripping jaw (27) which contacts the inner side of the respective front flange (15), such that the smaller or larger radius of this support corresponds to the released or the locked position of said actuation lever (16), and wherein said displaceable cores (23) exhibit a longitudinal profile which is extended at the tip (23c) and which is reciprocal to an inner cavity provided by said spreadable dowels (17) in the non-spread condition.
     
    6. Drawer according to any of the preceding claims, characterised in that in addition to the central axis which ends in the extension of tip (23c), each displaceable core (23) exhibits lateral ribs (23a, 23b) in diametrically opposed angular positions which coincide with the plane of rotation of lever (16), one of said ribs being a lateral centring rib (23b) within said spreadable dowel (17), whilst the other rib is a lateral supporting rib (23a) having a larger radial dimension which is adequate to protrude in the radial direction in relation to the groove of said spreadable dowel (17) and to contact the wall of the receptacle (18) of said front panel (5).
     
    7. Drawer according to any of the preceding claims, characterised in that the active profile of said rotatable cam (26) is supported against the rear side of said gripping jaw (27), which exhibits a ribbed front surface (28) comprising a first plurality of fine horizontal ribs, in that said gripping jaw (27) is mounted slidably in a transverse direction within a recess (29) which is formed in the base surface of a mounting (19) of the quick fastening device which exhibits an aperture (30) through which said ribbed front surface (28) extends, such that said ribbed front surface (28) engages with a ribbed rear side (31) of said front flanges (15) in the form of a second plurality of fine horizontal ribs.
     
    8. Drawer according to any of the preceding claims, characterised in that the two side sections (1) and rear side section (2) are combined in an integral profile, in that in the non-bent state of integral profile (3) the longitudinally extending sections intended for forming of said side sections (1) and of said rear side section (2) are separated by a narrow strip of reduced thickness (11) which is formed by an impression on the side of integral profile (3) which is disposed, in the bent state, on the outside of side sections (1) and of rear side section (2), and in that said reduced-thickness strip (11) is configured symmetrical in relation to a longitudinal plane which in the bent state coincides with the bisecting plane which forms the point of the angle made up between said rear side section (2) and each side section (1).
     
    9. Drawer according to Claim 8, characterised in that in the non-bent state of said integral profile (3) the longitudinally extending sections which are intended for forming said side sections (1) and said rear side section (2) are separated by a micro-perforation line in place of reduced-thickness strip (11).
     
    10. Drawer according to the preceding claims, characterised in that the profile of the rear side section made of metal exhibits a fold which consecutively forms a longitudinally extending channel (40) whose aperture is directed to the centre of the drawer, and a horizontally extending flange (41) which is formed as an extension of the lower side wall of said channel (40), in that said channel (40) is of a width which is adapted to a standardised thickness of a floor (4) made of a wooden panel, whilst said flange (41) comprises holes (42) for optionally provided mounting screws (43) for said floor (4) if it is made from a laminated material or similar material, and in that said channel (40) in its bottom wall is provided with a plurality of elastic tongues (44) extending approximately towards said front panel (5) of the drawer.
     
    11. Drawer according to the preceding claims, characterised in that for a floor (4) made of a wooden panel, in the rear side of drawer front (5) there is configured a recess (52) whose width is slightly greater than that of floor (4) and whose height is greater than the total of the thickness of floor (4) plus the range of adjustment which is envisaged for the height adjustment of the front panel (5) of the drawer in relation to its shell.
     
    12. Drawer according to the preceding claims, characterised in that for a floor (4) made of a wooden panel, in the rear side of drawer front (5) in a horizontal alignment there is inserted a plurality of mountings (53) having respective horizontal grooves with a width which is slidingly adapted to the thickness of floor (4) and which are arranged at the same spacings in relation to each other and in relation to the lateral edges of floor (4).
     
    13. Drawer according to any of the preceding claims, characterised in that an independent construction of respective separate side sections (32) having the same configuration as the side sections (1) of said integral profile (3) is provided, in that in the rear edges of these separate side sections (32) there are provided coupling means with regard to a separate rear side section (33, 34) of different type and configuration, in that the separate rear side section, if made of sheet metal, is formed with the same transverse profile as the rear side section (2) of said integral profile (3), in that said separate side sections (32) and said rear side section (33) made of metal are connectable with each other via downwardly directed hooks (35) and first upwardly directed hooks (36) which are reciprocally configured in relation to each other in respective edges (37, 38) of said separate side sections (32) and said rear side section (33) made of metal and which engage with each other upon assembly, and in that the edges (37, 38) which engage with each other also exhibit tips (39) which upon assembly overlap each other somewhat in advance of definitive engagement between the downwardly directed hooks (35) and the first upwardly directed hooks (36).
     
    14. Drawer according to claim 13, characterised in that if the independent rear side section is a rear side section made of laminated wood (34) or similar material, the individual side sections (32) and the rear side section (34) made of wood can be connected with each other via respective downwardly directed hooks (35) of the separate side sections (32) and second upwardly directed hooks (45) which are formed in respective fittings (46) which are mounted in relation to vertical edges (47) of said separate rear side section (34) made of wood, and which interengage with the edges (37) of said separate side sections (32).
     
    15. Drawer according to claim 14, characterised in that fittings (46) are plates mountableon the rear side of said separate wooden rear side section (4), said plates being symmetrical in relation to a transverse, longitudinally extending plane and are provided in a coplanar manner with said second upwardly directed hooks (45) and sharp projections (48) in their vertical edges (49), while they are provided perpendicularly thereto with a lower bent portion (50) and respective pairs of pointed tabs (51) in these vertical edges (49), in that the sharp projections (48) are located above the tips (39) of said separate side sections (32) shortly before the definitive engagement, upon assembly, between downwardly directed hooks (35) and the second upwardly directed hooks (45), in that the lower bent portion (45) may be placed on the lower edge of the separate wooden rear side section (34), and in that one of the pairs of pointed tabs (51) may be placed on the corresponding one of the vertical edges (47) of the separate wooden rear side section, whereas the other pair may be keyed into the rear side of the separate wooden rear side section.
     
    16. Drawer according to any of the claims 13, 14 and 15 characterised in that, if separate side sections (12) with a separate rear side section (33) or fittings (46) are formed, it is envisaged that the entirety of the components is interconnected by a narrow strip of the same material with half-cut lines, which can be separated for enabling a common production, the bending required for delivery, and the separation along the half-cut line for assembly.
     
    17. Drawer according to the preceding claims, characterised in that at the bottom of the vertical grooves (20) of the spreadable dowels (17) there are configured respective projections (55) which are reciprocally configured in relation to the corresponding slots (56) in the vertical guides (21), and in that said projections (55) and slots (56) are configured such that there is mutual engagement in an intermediate position of the available range of vertical adjustment which is regarded as the theoretically ideal position for the height of front panel (5) of the drawer.
     


    Revendications

    1. Tiroir pour meubles,

    le tiroir présentant deux parties latérales (2) en tôle métallique, qui reçoivent un bandeau de tiroir (5),

    les parties latérales (2) présentant des dispositifs respectifs (14) de fixation rapide pour le bandeau de tiroir (5),

    les dispositifs (14) de fixation rapide étant accouplés de manière amovible et réglable à des brides antérieures respectives (15) qui sont repliées à angle droit vers l'extérieur à partir des parties latérales (2),

    les dispositifs (14) de fixation rapide pouvant être actionnés entre des positions respectives de libération et de blocage,

    les positions de libération et de blocage étant déterminées par des positions respectives d'un levier d'actionnement (16) qui est relié à une came rotative,

    les dispositifs (14) de fixation rapide présentant des chevilles expansibles (17) qui peuvent être insérées, en traversant des évidements sous la forme de fentes de guidage (21, 22) dans les brides antérieures, dans des sièges récepteurs (18) du bandeau de tiroir (15) et fixent ce dernier sur les parties latérales,

    les dispositifs (14) de fixation rapide se trouvant, avec tous leurs éléments fixes et mobiles, en permanence en retrait par rapport au bord latéral des brides antérieures (15),

    la carne présentant une pointe de came (26) qui appuie sur un mors de serrage (27) et ramène en arrière une branche transversale (24) qui déplace simultanément deux noyaux coulissants (23) disposés dans les chevilles expansibles respectives (17) lorsque des mouvements de rotation du levier (16) sont accomplis dans un plan parallèle aux parties latérales (2), sans dépasser lors de cet actionnement la zone latérale qui est délimitée par les brides antérieures (15), et

    chaque mors de serrage (27) pouvant être déplacé entre des positions respectives ramenées en arrière et poussées en avant, qui coïncident respectivement avec la position de libération et la position de blocage du levier d'actionnement (16), une face avant (28) du mors de serrage respectif (27) coopérant avec un côté arrière (31) de la bride antérieure respective (15) lorsque le levier correspondant (16) se trouve dans la position de blocage.


     
    2. Tiroir selon la revendication 1, selon lequel les deux parties latérales (2) peuvent être assemblées à une partie arrière (2) et reçoivent un fond (4) une fois cet assemblage réalisé, avec des roues arrière (6) qui sont disposées sur les parties latérales et devant lesquelles se trouvent des rails convexes (7) qui sont formés sur le bord supérieur des parties latérales, les roues arrière (6) roulant sur des guides complémentaires (8) en forme de « C » qui sont fixés sur le meuble (9), et les rails convexes (7) s'appuyant en glissement sur des roues avant (10) qui sont disposées dans les guides (8) en forme de « C ».
     
    3. Tiroir selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les chevilles expansibles (17) présentent des rainures verticales respectives (20) dont les dimensions sont telles qu'elles peuvent être insérées en ajustement glissant dans les fentes de guidage verticales respectives (21), lesquelles se terminent à leur extrémité supérieure par des élargissements respectifs (22) dont le pourtour correspond au contour des chevilles expansibles (17) à l'état non expansé.
     
    4. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les parties latérales (1) forment, dans leur prolongement, des pattes respectives (12) qui sont formées à partir du rail convexe (7) et s'étendent au-delà du bord arrière de la partie latérale (1), le bord arrière et le bord inférieur des pattes (12) étant entourés par un évidement (12a) pour les séparer du bord arrière de la partie latérale, et les pattes (12) présentant une ouverture (13) pour le montage de l'axe des roues arrière (6), qui dépassent au-delà de la partie arrière (2) du tiroir.
     
    5. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les chevilles expansibles (17) présentent des noyaux rigides respectifs (23), coulissants en direction axiale, qui forment un pont avec une branche transversale commune (14), la branche transversale présentant en son milieu un axe de rotation (25) pour la came rotative (26) qui s'appuie par son profil actif contre le mors de serrage (27), lequel s'applique contre le côté intérieur de la bride antérieure respective (15) de telle sorte que le petit rayon et le grand rayon de cet appui correspondent respectivement à la position de libération et à la position de blocage du levier d'actionnement (16), et en ce que les noyaux coulissants (23) présentent un profil longitudinal qui s'élargit à l'extrémité avant (23c) et qui est réciproque d'une cavité intérieure que possèdent les chevilles expansibles (17) à l'état non expansé.
     
    6. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, en plus de l'axe médian qui se termine par l'élargissement de l'extrémité avant 23c, chaque noyau coulissant (23) présente des nervures latérales (23a, 23b) dans des positions angulaires diamétrales qui coïncident avec le plan de rotation du levier (16) et dont l'une est une nervure de centrage latérale (23b) dans la cheville expansible (17), tandis que l'autre nervure est une nervure de soutien latérale (23a) qui présente une plus grande dimension radiale, suffisante pour dépasser radialement de la rainure de la cheville expansible (17) et s'appliquer contre la paroi du siège récepteur (18) du bandeau (5).
     
    7. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le profil actif de la carne rotative (26) s'appuie contre le côté arrière du mors de serrage (27), qui présente une face avant nervurée (28) avec une première pluralité de fines nervures horizontales, en ce que le mors de serrage (27) est monté à déplacement transversal dans un évidement (29) qui est formé dans la face de base d'un support (19) du dispositif de fixation rapide qui présente une ouverture (30) qui est traversée par la face avant nervurée (28), en ce que la face avant nervurée (28) coopère avec un côté arrière nervuré (31) des brides antérieures (15) sous la forme d'une deuxième pluralité de fines nervures horizontales.
     
    8. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les deux parties latérales (1) et la partie arrière (2) sont réunies en un profilé d'un seul tenant, en ce que, à l'état non replié du profilé d'un seul tenant (3), les parties s'étendant longitudinalement qui sont destinées à former les parties latérales (1) et la partie arrière (2) sont séparées par une étroite bande d'épaisseur réduite (11) qui est formée par repoussage sur le côté du profilé d'un seul tenant (3) qui, à l'état replié, vient se placer sur le côté extérieur des parties latérales (1) et de la partie arrière (2), et en ce que la bande d'épaisseur réduite (11) est réalisée symétrique par rapport à un plan longitudinal qui, à l'état replié, coïncide avec le plan bissecteur qui forme le sommet de l'angle qui est formé entre la partie arrière (2) et chaque partie latérale (1).
     
    9. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, à l'état non replié du profilé d'un seul tenant (3), les parties s'étendant longitudinalement qui sont destinées à former les parties latérales (1) et la partie arrière (2) sont séparées par une ligne de micro-perforations au lieu de la bande d'épaisseur réduite (11).
     
    10. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le profil de la partie arrière réalisée en métal présente un pli qui forme successivement un canal s'étendant longitudinalement (40), dont l'ouverture est dirigée vers le milieu du tiroir, et une bride (41) s'étendant horizontalement, qui est formée en tant que prolongement de la paroi latérale inférieure du canal (40), en ce que ce canal (40) présente une largeur qui est adaptée à une épaisseur normalisée d'un fond (4) constitué d'un panneau de bois, tandis que la bride (41) présente des perçages (42) pour d'éventuelles vis de fixation (43) pour le fond (4) si ce dernier est réalisé en matériau densifié ou analogue, et en ce que le canal (40) présente dans sa paroi de fond une pluralité de languettes élastiques (44) qui s'étendent approximativement en direction du bandeau (5) du tiroir.
     
    11. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, pour un fond (4) constitué d'un panneau de bois, un évidement (52) est formé dans le côté arrière du bandeau de tiroir (5), d'une largeur légèrement supérieure à celle du fond (4) et d'une hauteur supérieure à la somme de l'épaisseur du fond (4) et de la plage de réglage qui est prévue pour le réglage en hauteur du bandeau (5) du tiroir par rapport à sa coque.
     
    12. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, pour un fond (4) constitué d'un panneau de bois, une pluralité de supports (53) sont insérés en orientation horizontale dans le côté arrière du bandeau de tiroir (5), qui présentent des rainures horizontales respectives d'une largeur qui est adaptée en glissement à l'épaisseur du fond (4), et qui sont disposés à égale distance entre eux et par rapport aux bords latéraux du fond (4).
     
    13. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'il est prévu une construction indépendante de parties latérales séparées respectives (32) de même configuration que les parties latérales (1) du profilé d'un seul tenant (3), en ce que des dispositifs d'assemblage avec une partie arrière séparée (33, 34) de configuration et de type variables sont prévus dans les bords arrière de ces parties latérales séparées (32), en ce que la partie arrière séparée, si elle est réalisée en tôle métallique, est réalisée avec le même profil de section que la partie arrière (2) du profilé d'un seul tenant (3), en ce que les parties latérales séparées (32) et la partie arrière (33) réalisée en métal peuvent être mutuellement assemblées au moyen de crochets (35) dirigés vers le bas et de premiers crochets (36) dirigés vers le haut, qui sont configurés de façon mutuellement réciproque dans des bords respectifs (37, 38) des parties latérales séparées (32) et de la partie arrière (33) réalisée en métal qui s'engagent les uns dans les autres lors de l'assemblage, et en ce que les bords (37, 38) en engagement mutuel présentent des pointes (39) qui se trouvent superposées lors de l'assemblage, peu avant l'accouplement final entre les crochets (35) dirigés vers le bas et les premiers crochets (36) dirigés vers le haut.
     
    14. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, si la partie arrière indépendante est une partie arrière (34) en bois densifié ou analogue, les parties latérales individuelles (32) et la partie arrière (34) réalisée en bois peuvent être mutuellement assemblées au moyen de crochets (35), dirigés vers le bas, des parties latérales séparées (32) et de deuxièmes crochets (45) dirigés vers le haut qui sont formés dans des ferrures respectives (46) qui sont fixées en regard des bords verticaux (47) de la partie arrière séparée (34) réalisée en bois et qui s'engagent avec les bords (37) des parties latérales séparées (32).
     
    15. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que les ferrures (46) sont des plaques fixées sur le côté arrière de la partie arrière séparée (4) réalisée en bois, qui sont symétriques par rapport à un plan transversal s'étendant longitudinalement et qui présentent de façon coplanaire dans leurs bords verticaux (49) les deuxièmes crochets (45) dirigés vers le haut et des saillies pointues (48), tandis qu'elles présentent dans ces bords verticaux (49), perpendiculairement aux crochets et saillies, une partie coudée inférieure (50) et des paires respectives d'ardillons (51), en ce que les saillies pointues (48) se trouvent au-dessus des pointes (39) des parties latérales séparées (32) peu avant que ne s'effectue, lors de l'assemblage, l'accouplement final entre les crochets (35) dirigés vers le bas et les deuxièmes crochets (45) dirigés vers le haut; en ce que la partie coudée inférieure (50) peut être appliquée contre le bord inférieur de la partie arrière séparée (34) réalisée en bois, et en ce que, parmi les paires d'ardillons (51), l'une peut être appliquée contre le bord vertical correspondant parmi les bords verticaux (47) de la partie arrière séparée (34) réalisée en bois, tandis que l'autre paire d'ardillons (51) peut être bloquée dans le côté arrière de la partie arrière séparée réalisée en bois.
     
    16. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que, si des parties latérales séparées (12) sont formées avec une partie arrière séparée (33) ou des ferrures (46), il est prévu que l'ensemble des pièces sont mutuellement assemblées par une étroite bande du même matériau, pourvue de lignes d'affaiblissement et détachable, afin de permettre une fabrication commune, le repliage pour la livraison, et le détachement le long des lignes d'affaiblissement pour le montage.
     
    17. Tiroir selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que des saillies respectives (55) sont formées sur le fond des rainures verticales (20) des chevilles expansibles (17), saillies qui sont configurées de façon réciproque aux fentes correspondantes (56) dans les guides verticaux (21), et en ce que les saillies (55) et les fentes (56) sont conçues de telle sorte que l'accouplement mutuel s'effectue dans une position intermédiaire de la plage de réglage verticale possible, qui est considérée comme la position théorique idéale relativement à la hauteur du bandeau (5) du tiroir.
     




    Zeichnung