[0001] Die Erfindung betrifft ein teleskopierbares Staubsauger-Saugrohr mit einem Außenrohr,
einem eine sich axial erstreckende Rastleiste tragenden Innenrohr, mindest einem mit
den Rastausnehmungen der Rastleiste zusammenwirkenden Sperrkörper, der in einer Ausnehmung
eines die Rastleisten übergreifenden zylindrischen Teils gehalten ist, wobei ein die
Ausnehmung übergreifender, längsverschieblicher Niederhalter zumindest in einer Stellung
auf den Sperrkörper einwirkt.
[0002] Derartige Verstellvorrichtungen für teleskopierbare Staubsauger-Saugrohre sind in
vielfältigen Ausführungen allgemein bekannt. Beispielsweise ist ein derartiges teleskopierbares
Staubsauger-Saugrohr in der DE-PS 39 16 531 dargestellt und beschrieben.
[0003] Alle vorbekannten vielfältigen Staubsauger-Saugrohre arbeiten mit irgendwie geformten
Sperrkörpern, die während der Montage der Verstelleinrichtung in die entsprechende
Ausnehmung eingelegt werden müssen. Im Falle einer vollständigen Vormontage einer
Verstellvorrichtung für teleskopierbare StaubsaugerSaugrohre ist dann jedoch eine
Fixierung des Sperrkörpers mit Hilfe eines Klebestreifens od. dgl. notwendig, da ansonsten
der Sperrkörper verloren gehen würde. Auch bei einer Montage der Verstelleinrichtung
direkt auf den teleskopierbaren Rohren besteht ständig die Gefahr, daß der oder die
Sperrkörper sich aus ihrer Einbaulage entfernen.
[0004] Darüber hinaus ist die direkte Montage der Verstelleinrichtung auf den Teleskop-Rohren
mit relativ großem Aufwand verbunden.
[0005] Die Aufgabe der Erfindung besteht deshalb darin, eine ohne den Einsatz von Hilfsmitteln
vollständig vormontierbare Verstelleinrichtung zu schaffen.
[0006] Die Lösung dieser Aufgabe ergibt sich aus den Merkmalen des Anspruchs 1, insbesondere
in den Merkmalen des Kennzeichenteils, wonach der zylindrische Teil im Bereich der
Ausnehmung eine Vorrichtung zur Halterung und zur wenigstens radialbeweglichen Führung
des Sperrkörpers aufweist.
[0007] Bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung ist es auf vorteilhafte Weise möglich, während
einer Vormontage den Sperrkörper in die dafür vorgesehene Ausnehmung einzulegen, ohne
daß dieser die Einbaulage verlassen kann. Dadurch wird der Zusammenbau der Verstelleinrichtung
insgesamt vereinfacht und generell auch die Vormontage ermöglicht sowie die beim Stand
der Technik eingesetzten Hilfsvorrichtungen, wie z.B. Klebestreifen od. dgl., entbehrlich.
[0008] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist das zylindrische Teil im
Bereich der Ausnehmung mit zueinanderweisenden Führungen versehen, in denen der beidendig
mit jeweils einem Führungszapfen versehene Sperrkörper gehalten ist. Diese Ausführungsform
ist einfach herzustellen, da die Führungen an das zylindrische Teil angespritzt werden
können.
[0009] Grundsätzlich ist es möglich, daß die für den Sperrkörper vorgesehenen Führung innerhalb
oder außerhalb der Kontur des zylindrischen Teil angeordnet sind.
[0010] Weitere Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispiels.
Es zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Verstellvorrichtung für teleskopierbare Staubsauger-Saugrohre,
Fig. 2 ein Längsschnitt der Verstellvorrichtung gemäß Fig. 1,
Fig. 3 eine ausschnittweise Vergrößerung der Fig. 2,
Fig. 4 eine Darstellung gemäß Fig. 1 im entriegelten Zustand,
Fig. 5 ein Längsschnitt gemäß Fig. 4,
Fig. 6 eine ausschnittweise Vergrößerung der Fig. 5,
Fig. 7 eine Seitenansicht einer Führungsbuchse,
Fig. 8 eine Perspektivansicht der Führungsbuchse gemäß Fig. 7,
Fig. 9 ein Längsschnitt durch die Führungsbuchse gemäß Fig. 7,
Fig. 10 eine ausschnittweise Vergrößerung der Fig. 9,
Fig. 11 eine ausschnittweise Vergrößerung Fig. 8,
Fig. 12 eine Perspektivdarstellung eines Sperrkörpers,
Fig. 13 eine Seitenansicht einer Betätigungshülse,
Fig. 14 ein Längsschnitt durch die Betätigungshülse gemäß Fig. 13,
Fig. 15 eine Perspektivansicht der Betätigungshülse gemäß Fig. 13,
Fig. 16 eine Seitenansicht einer Ringkappe,
Fig. 17 eine Querschnittdarstellung der Ringkappe gemäß Schnittlinie XVII-XVII in
Fig. 16,
Fig. 18 ein Querschnitt durch die Ringkappe gemäß Fig. 16,
Fig. 19 eine Stirnansicht der Ringkappe gemäß Ansichtspfeil XIX in Fig. 16,
Fig. 20 eine Perspektivdarstellung einer Ringfeder,
Fig. 21 die Verstellvorrichtung in teilweiser Explosionsdarstellung und
Fig. 22 eine Perspektivdarstellung der Verstellvorrichtung gemäß Fig. 21.
[0011] In den Zeichnungen ist eine Teleskoprohr-Verstellanordnung insgesamt mit der Bezugsziffer
10 bezeichnet.
[0012] Eine derartige Verstelleinrichtung 10 weist eine auf einem Außenrohr 11 befestigte
Führungsbuchse 12, eine auf der Führungsbuchse 12 in Längsachsrichtung verschiebbar
angeordnete Betätigungshülse 13 und eine mit der Betätigungshülse 13 bewegungsgekoppelte
Ringkappe 14 auf, wobei letztlich innerhalb der Führungsbuchse 12 ein Innenrohr 15
geführt ist.
[0013] Während in den Fig. 1 bis 3 die Verstelleinrichtung 10 im verriegeltem Zustand dargestellt
ist, kann man in den Fig. 4 bis 6 den entriegelten Zustand erkennen.
[0014] In den Fig. 7 ff. ist die Führungsbuchse 12 dargestellt. Die Führungsbuchse 12 weist
einen auf dem Außenrohr 11 befestigten Bereich 16 und einen im wesentlichen der Betätigungshülse
13 gegenüberliegenden Bereich 17 auf. Der Bereich 17 der Führungsbuchse 12 ist mit
Führungsrippen 18 versehen, die im seitlichen und unterem Bereich abschnittsweise
eine Ringnut 19 zur Befestigung einer Ringfeder 20 (s. Fig. 20) ausbilden. Im obereren
Bereich der Führungsbuchse 12 erweitert sich die Ringnut 19 im Bereich der Führungsrippen
18 zu einem Bewegungsbereich A für die Ringfeder 20, dessen Funktion noch im einzelnen
nachfolgend erläutert wird.
[0015] In der Perspektivdarstellung der Fig. 8 ist an der Innenumfangsfläche eine Verdrehsicherung
V in Form einer Längsrippe zu erkennen, die in nicht dargestellter Weise in eine Längsnut
des Innenrohrs 15 eingreift.
[0016] Darüber hinaus ist die Führungsbuchse 12 mit einer quer zu ihrer Längserstreckung
angeordneten Ausnehmung 21 zur Aufnahme eines in Fig. 12 dargestellten Sperrkörpers
22 versehen. Wie insbesondere in den Fig. 9 bis 11 dargestellt, weist die Ausnehmung
21 beidendig jeweils eine taschenartige Führung 23 auf, die es bei der Vormontage
möglich macht, den mit stirnseitigen Zapfen 24 versehenen Sperrkörper 22 von oben
in die Ausnehmung 21 einzulegen, ohne daß dieser hindurchfällt.
[0017] In den Fig. 13 bis 15 ist die Betätigungshülse 13 dargestellt. Man erkennt einen
Überlappungsbereich 25, der sich im montierten Zustand mehr oder weniger auf den Bereich
16 der Führungsbuchse 12 schiebt, einen Bereich 26, der zur Befestigung der Ringkappe
14 dient und einen dazwischenliegenden Bereich 27, der innenrohrseitig zwei Aussparungen
28 und 29 für den Sperrkörper 22 aufweist. Eine Außenumfangsfläche F der Betätigungshülse
13 dient letztlich als Betätigungsfläche für die Griffhand, wobei die Betätigungsfläche
- wie nicht dargestellt - auch eine ergonomisch günstige, an die Griffhand angepaßte
Form aufweisen kann.
[0018] In den Fig. 16 bis 19 ist die Ringkappe 14 dargestellt. Die Ringkappe 14 weist einen
Befestigungsbereich 30 auf, der mit Rastvorsprüngen 31 versehen ist, welche mit einer
sägezahnartig ausgebildeten Innenverrastung 32 des Bereichs 26 der Betätigungshülse
13 korrespondieren. Darüber hinaus ist insbesondere in Fig. 17 zu erkennen, daß die
Ringkappe 14 innenrohrseitig zwei beabstandete Widerlagervorsprünge 33 aufweist, dessen
Funktion noch nachfolgend beschrieben wird.
[0019] In der Fig. 20 ist die Ringfeder 20 dargestellt, welche bei der Montage der Verstellvorrichtung
10 auf der Außenoberfläche der Führungsbuchse 12 in der Ringnut 19 befestigt werden
kann. Die Funktion der Ringfeder 20 wird ebenfalls nachfolgend noch beschrieben.
[0020] Der Zusammenbau der Verstellvorrichtung 10 kann nun zunächst losgelöst von Außenrohr
11 und Innenrohr 15 (komplette Vormontage) oder in Verbindung mit Außenrohr 11 und
Innenrohr 15 geschehen.
[0021] Grundsätzlich wird zunächst in die Ausnehmung 21 der Führungsbuchse 12 der Sperrkörper
22 eingelegt, wobei dieser aufgrund der taschenartigen Führungen 23 darin gehalten
wird. Dann kann die Betätigungshülse 13 in x-Richtung auf die Führungsbuchse 12 soweit
aufgeschoben werden, bis daß eine Anlageschulter 34 an einen gegenüberliegende Schulter
35 der Führungsbuchse 12 anstößt. In dieser Stellung (s. Fig. 21) liegt die zur Anordnung
der Ringfeder 20 vorgesehene Ringnut 19 frei, so daß die Ringfeder 20 auf der Führungsbuchse
12 positioniert werden kann. Nach dem Einlegen der Ringfeder 20 und dem Zurückschieben
(in y-Richtung) der Betätigungshülse 13 bis zur Anlage einer Schulterfläche 36 an
der Ringfeder 20 kann die Ringkappe 14 in x-Richtung auf die Führungsbuchse 12 aufgeschoben
werden, bis daß die Befestigungsbereiche 26 und 30, d.h. Innenverzahnung 32 und Rastvorsprünge
31, miteinander unverrückbar verrastet sind. Durch diese Art der Bewegungskoppelung
von Betätigungshülse 13 und Ringkappe 14 wird die Ringfeder 20 zwischen der zuvor
genannten Schulter 36 und den Widerlagervorsprüngen 33 der Ringkappe 14 fest in einer
Ringnut 37 eingespannt. Diese Situation kann man insbesondere in den Fig. 3 und 6
erkennen. Durch die Einspannung der Ringfeder 20 in der Ringnut 37 zwischen Betätigungshülse
13 und Ringkappe 14 wird sichergestellt, daß sich die Bewegungseinheit aus Betätigungshülse
13 und Ringkappe 14 nach einer Betätigung wieder in die Nullage (entspannte Stellung
der Ringfeder 20) zurückbewegt. Diese Nullage der Ringfeder 20 entspricht der in den
Fig. 1 bis 3 dargestellten Sperrstellung der Verstelleinrichtung 10. Hierbei wird
die Ausnehmung 21 durch eine Sperrfläche 38 der Betätigungshülse 13 abgedeckt, wodurch
der Sperrkörper 22 in einer Rastnut R des Innenrohres 15 gehalten wird.
[0022] Wird nun die Betätigungshülse 13 samt Ringkappe 14 in y-Richtung bewegt, ergibt sich
die in den Fig. 4 bis 6 dargestellte entriegelte Stellung der Verstelleinrichtung
10. In dieser Stellung ist oberhalb der Ausnehmung 21 einschließlich des darin enthaltenen
Sperrkörpers 22 die Aussparung 28 angeordnet, so daß bei der Verstellung des Innenrohres
15 gegenüber dem Außenrohr 11 der Sperrkörper 22 nach oben hin ausweichen kann.
1. Teleskopierbares Staubsauger-Saugrohr mit einem Außenrohr, einem eine sich axial erstreckende
Rastleiste tragenden Innenrohr, mindest einem mit den Rastausnehmungen der Rastleiste
zusammenwirkenden Sperrkörper, der in einer Ausnehmung eines die Rast-leisten übergreifenden
zylindrischen Teils gehalten ist, wobei ein die Ausnehmung übergreifender, längsverschieblicher
Niederhalter zumindest in einer Stellung auf den Sperrkörper einwirkt, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische Teil (12) im Bereich der Ausnehmung (21) eine Vorrichtung zur
Halterung und zur wenigstens radialbeweglichen Führung des Sperrkörpers (22) aufweist.
2. Staubsauger-Saugrohr nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der zylindrische
Teil (12) im Bereich der Ausnehmung (21) mit zueinanderweisenden Führungen (23) versehen
ist, in denen der beidendig mit jeweils einem Führungszapfen (24) versehene Sperrkörper
(22) gehalten ist.
3. Staubsauger-Saugrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen
(23) innerhalb der Kontur des zylindrischen Teiles (12) angeordnet sind.
4. Staubsauger-Saugrohr nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungen
(23) außerhalb der Kontur des zylindrischen Teiles (12) angeordnet sind.