(57) Eine bekannte Pflasterfläche besteht aus Betonsteinen, in die ein Rohrleitungssystem
zur Abführung von auf der Oberfläche der Betonsteine sich sammelnden Regenwasser eingelassen
ist. Dazu weisen die Betonsteine an ihren Seitenflächen horizontale und vertikale
Kanäle auf, in die das Rohrleitungssystem beim Verlegen der Steine eingelegt wird.
Durch vertikale Rohre, die bis an die Oberfläche der Betonsteine reichen, wird das
Wasser aufgenommen und in die darunterliegende horizontale Rohrleitung eingespeist.
Dieses Verfahren ist sehr aufwendig, da unbedingt darauf geachtet werden muß, daß
kein Ausfüllmittel in das Rohr gelangt, da dann ein Verstopfen des horizontalen Abführrohres
zu befürchten ist und damit unter Umständen die Wasserabführung insgesamt stark beeinträchtigt
ist. Erfindungsgemäß sind die Vorrichtungen zum Abführen von sich auf der Oberfläche der
Steine ansammelnder Flüssigkeit zu der Bodenfläche der Pflasterfläche reichende Freiräume
2 sind, die mit einem grobkörnigen Füllmittel 3 ausgefüllt sind, dessen Elemente durch
ein Bindemittel aneinander haften. Diese Ausbildung hat den Vorteil, daß zunächst
einmal die Freiräume konstruktiv einfach ausgebildet sein können und sich hierfür
auch schon vorhandene Öffnungen in den Steinen 1 eignen. Diese Freiräume werden erfindungsgemäß
mit der Mischung von Füllmittel und Bindemittel ausgefüllt.
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