[0001] Die Erfindung betrifft eine Zündkerze für eine, insbesondere mit Gas befeuerte Brennkraftmaschine
nach dem Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1. Eine derartige Zündkerze ist aus der
WO91/06142 bekannt.
[0002] Die Anforderungen an die Lebensdauer von Zündkerzen für Brennkraftmaschinen nehmen
gegenwärtig erheblich zu, was insbesondere für Zündkerzen gilt, die bei stationär
betriebenen, großvolumigen, hoshverdichteten, mit Gas befeuerten Brennkraftmaschinen
eingesetzt werden sollen. Zündkerzen für diesen Einsatzzweck sollen eine lange Laufzeit
in der Größenordnung von wenigstens 5000 Stunden haben. Da derartige Brennkraftmaschinen
mit hohem Druck arbeiten, muß besonderer Wert auf den Elektrodenabstand gelegt werden.
Real werden Elektrodenabstände von 0,2 bis 0,3 mm nominell eingestellt, was bedeutet,
daß bei einer Zündaussetzgrenze derartiger Brennkraftmaschinen von erfahrungsgemäß
0,5 bis 0,6 mm das potentielle Abbrandreservoir von 0,2 bis 0,3 mm schnell verbraucht
ist und die Zündaussetzgrenze schnell erreicht ist. Die gegenwärtig verfügbaren Zündkerzen
genügen der Forderung nach einer langen Lebensdauer nicht, was einen kostenintensiven
Zündkerzenwechsel zur Folge hat.
[0003] Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht daher darin, eine Zündkerze nach
dem Gattungsbegriff des Patentanspruchs 1 so auszubilden, daß sie eine längere Laufzeit
hat.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch die Ausbildung gelöst, die im Kennzeichen
des Patentanspruchs 1 angegeben ist.
[0005] Bei der erfindungsgemäßen Zündkerze können aufgrund der Edelmetallarmierung kleine
Zündspalte ausgebildet werden und kann der Elektrodenabstand sehr lange konstant gehalten
werden. Es kann eine große Funkenaustrittsfläche vorgesehen sein, so daß die Erwartungen
an die hohe Lebensdauer erfüllt werden können.
[0006] Weiterhin ist es bei der erfindungsgemäßen Zündkerze möglich, die Funkenlage optimal
auszubilden, das heißt, die Funkenstrecke möglichst weit in den Verbrennungsraum zu
plazieren, um auch extrem magere Gemische aussetzerfrei zu entflammen.
[0007] Besonders bevorzugte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Zündkerze
sind Gegenstand der Patentansprüche 2 bis 15.
[0008] Gegenstand der Erfindung ist weiterhin ein Verfahren zum Herstellen der erfindungsgemäßen
Zündkerze, das Gegenstand des Patentanspruchs 16 ist.
[0009] Im folgenden werden anhand der zugehörigen Zeichnung besonders bevorzugte Ausführungsbeispiele
der Erfindung näher beschrieben. Es zeigen
Fig. 1 in einer Schnittansicht die zündseitige Elektrodenkonfiguration eines Ausführungsbeispiels
der erfindungsgemäßen Zündkerze,
Fig. 2 in einer Schnittansicht die zündseitige Elektrodenkonfiguration eines weiteren
Ausführungsbeispiels der erfindngsgemäßen Zündkerze,
Fig. 3 eine Draufsicht auf die Masseelektrode bei einem Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen
Zündkerze,
Fig. 4 eine Draufsicht auf die Masseelektrode bei noch einem Ausführungsbeispiel der
erfindungsgemäßen Zündkerze,
Fig. 5 in perspektivischen Ansichten die Arbeitsschritte bei einem Ausführungsbeispiel
des erfindungsgemäßen Verfahrens,
Fig. 6 die verschiedenen Arbeitsschritte bei der Herstellung der Masseelektrode bei
einem Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Verfahrens und
Fig. 7 und 8 in einer Teilschnittansicht und einer Draufsicht ein Ausführungsbeispiel
eines Verfahrens zum Anbringen der Ringelektrode.
[0010] Das in Fig. 1 dargestellte Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Zündkerze umfaßt
einen metallischen Körper 1 mit Einschraubgewinde, in dem zentrisch ein keramischer
Isolator 2 angeordnet ist. Wie es in Fig. 1 dargestellt ist, handelt es sich dabei
um eine Zündkerze mit vergezogener Funkenlage, bei der der Isolator 2 über den vorderen
Rand des metallischen Körpers 1 hinaus in den Brennraum der Brennkraftmaschine vorsteht.
Im keramischen Isolator 2 ist mittig eine Mittelelektrode 3 vorgesehen, die zusammen
mit einer Masseelektrode 4 einen Zündspalt ZS für die Ausbildung eines Zündfunkens
bildet. Die Masseelektrode 4 ist elektrisch mit dem metallischen Körper 1 verbunden
und in Form einer Ringelektrode ausgebildet, die den gesamten Umfang der Mittelelektrode
3 umschließt.
[0011] Um möglichst den kompletten zur Verfügung stehenden Abbrandvorrat an der Funkenstrecke
zu nützen, ist diese zwischen der Mittelelektrode 3 und der Ringelektrode 4 ringförmig
so ausgebildet, daß der gesamte Mantelbereich der Mittelelektrode 3 und die Innenfläche
der Bohrung der Ringelektrode 4 als Funkenaustrittsfläche genutzt werden kann und
als Abbrandreserve zur Verfügung steht. Die Lebensdauer der Zündkerze mit einer derartigen
Funkenstreckenausbildung ist durch den Einsatz eines abbrandfesten Werkstoffes nämlich
eines Edelmetalls wie Platin oder einer Platinlegierung erheblich erhöht. Wie es in
Fig. 1 dargestellt ist, ist dazu im gesamten Bereich der Funkenstrecke die potentiele
Funkenaustrittsfläche mit dem Edelmetall ausgekleidet. Die Mittelelektrode 3 ist im
zündseitigen Bereich, d.h. im Abschnitt der Funkenstrecke oder an der Fläche, die
die Funkenstrecke begrenzt, mit einer Edelmetallarmierung in Form einer Edelmetallhülse
5 versehen. Die Ringelektrode 4 ist an ihrer Innenseite d.h. an der den Zündspalt
begrenzenden Fläche mit einer Edelmetallbuchse 6 versehen. Die Edelmetallhülse 5 und
die Edelmetallbuchse 6 bestehen insbesondere aus Platin oder einer Platinlegierung.
[0012] Die Ringelektrode 4 ist formgebogen und unter einem Winkel α mit dem Körper 1 verbunden.
[0013] Zum Anbringen der Edelmetallhülse 5 an der Mittelelektrode 3 ist am zündseitigen
Ende der Mittelelektrode 3 eine Verjüngung vorgesehen, auf die die Edelmetallhülse
5 aufgeschoben oder aufgepresst ist. An der Stirnseite der Mittelelektrode 3 ist beispielsweise
durch eine Ansenkung oder Bohrung eine Vertiefung ausgebildet, so daß sich ein ringförmiger
Bord ergibt. Dieser Bord wird über die Edelmetallhülse 5 gebördelt, wodurch eine formschlüssige
Verbindung erzielt wird. Die Edelmetallhülse 5 kann mit der Mittelelektrode 3 darüber
hinaus verschweißt sein.
[0014] Die Edelmetallbuchse 6 wird an der Ringelektrode 4 dadurch angebracht, daß die Edelmetallbuchse
6 in die in der Ringelektrode 4 befindliche Bohrung eingeführt und eingepresst wird
und zwar derart, daß am zündseitigen Ende die Edelmetallbuchse 6 ringförmig über die
Ringelektrode 4 übersteht. Der überstehende Rand der Edelmetallbuchse 6 wird gebördelt
oder genietet, um eine formschlüssige Verbindung zu erzielen. Auch die Edelmetallbuchse
6 kann zusätzlich mit der Ringelektrode 4 verschweißt sein.
[0015] Die Ringelektrode 4 ist vorzugsweise glockenförmig mit einem Winkel α von 10° bis
30° angebogen. Durch diese schräge Anstellung der Ringelektrode 4 wird weniger Metalloberfläche
der Verbrennungswärme ausgesetzt, so daß die Ringelektrode 4 beim Betrieb zu geringeren
Glühzündungen neigt.
[0016] Wie es in Fig. 3 dargestellt ist, ist die Ringelektrode 4 vorzugsweise sternförmig
mit drei speicherartigen Zacken ausgebildet, die glockenförmig umgebogen und an ihren
Enden an den Körper 1 angeschweißt sind. Die Ringelektrode 4 kann mit mehr als drei
speichenartigen Zacken ausgebildet sein oder auch nur zwei Speichen aufweisen, wie
es in Fig. 4 dargestellt ist. Bei dem in Fig. 4 dargestellten Ausführungsbeispiel
ergibt sich nach dem Umbiegen der Zacken eine bügelartige Ringelektrode. Dieses in
Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel hat den besonderen Vorteil einer besseren
Umspülung des Gemisches und einer Minderung des Quenching-Effektes, z.B. einer Verhinderung
der Flammausbreitung.
[0017] Um weniger Metalloberfläche der Verbrennungswärme auszusetzen sind auch die speicherartigen
Zacken der Ringelektrode 4 zum Elektrodenring hin verjüngt, so daß der Querschnitt
der Ringelektrode 4 zum kalten Teil des Körpers 1 immer größer wird und eine optimale
Wärmeableitung garantiert ist.
[0018] Bei dem in Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Elektrodenabstand ZS
mit einen Spalt Sp1 so ausgebildet, daß der Elektrodenabstand, d.h. der Zündspalt
ZS und der Spalt Sp1 zwischen der Isolatorfußspitze und der Unterkante der Ringelektrode
4 mindestens im Verhältnis 1:1 ausgelegt sind, und nach dem Aufbrauchen der Luftfunkenstrecke
ZS sich ein Funke als kombinierter Gleit- und Luftfunke zwischen dem Spalt Sp1 ausbilden
kann.
[0019] Fig. 5 zeigt die Arbeitsfolge der Herstellung der Mittelelektrode 3 mit einer Edelmetallhülse,
insbesondere einer Platinhülse 5. Fig. 5A zeigt die Mittelelektrode 3, die am zündseitigen
Ende beispielsweise durch Drehen, Anreduzieren oder Kaltfliespressen verjüngt ist.
Die Stirnseite der Mittelelektrode 3 ist mit einer Vertiefung 7 beispielsweise durch
Versenken oder Versenkbohren ausgebildet, so daß sich zwischen der Verjüngung 8 und
der Vertiefung 7 ein ringförmiger Bord 9 ergibt. Wie es in Fig. 5B dargestellt ist,
wird danach die Platinhülse 5 über die Mittelelektrode 3 gefügt, d.h. insbesondere
geschoben oder gepreßt. Anschließend wird gemäß Fig. 5C die Platinhülse 5 mit der
Mittelelektrode 3 durch Umlegen des Bordes 9 formsicher montiert. In dem in Fig. 5D
dargestellten Arbeitsschritt wird die Platinhülse 5 mit der Mittelelektrode 3 nach
dem Umlegen zusätzlich verschweißt oder verlötet.
[0020] Fig. 6 zeigt die Arbeitsschritte bei der Herstellung der Ringelektrode 4 bei dem
in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel.
[0021] In dem in Fig. 6A dargestellten Arbeitsschritt werden die Außen- und die Innenkontur
der Ringelektrode 4 einstückig aus einem Metallband z.B. einem Nickelband oder einem
Nickellegierungsband beispielsweise durch Stanzen hergestellt. In dem in Fig. 6B dargestellten
Arbeitsschritt wird die Ringelektrode 4 glockenförmig gebogen. Anschließend wird im
Arbeitsschritt gemäß Fig. 6C die Ringelektrode 4 mit einer Edelmetallbuchse 6 armiert.
Dabei wird die Edelmetallbuchse 6 in die Bohrung 10 der Ringelektrode 3 gedrückt und
werden anschließend die überstehenden Enden der Edelmetallbuchse 6 durch Bördeln umgelegt,
um eine formsichere Armierung zu erreichen, wie es in Fig. 6D dargestellt ist. Die
Verbindung zwischen der Edelmetallbuchse 6 und der Ringelektrode 4 kann zusätzlich
geschweißt oder gelötet werden.
[0022] Wenn als Edelmetallbuchse 6 eine Platinbuchse vorgesehen wird, dann wird die Ringelelektrode
4 aus Inconel gefertigt, um eine gute Verbindung zwischen der Platinbuchse und der
Inconelringelektrode zu erzielen.
[0023] Die Ringelektrode 4 und/oder die Edelmetallbuchse 6 können weiterhin aus einem Zweistoffmaterial
gefertigt werden, das z.B. aus Nickel mit einer Platinauflage besteht. Aus Kostengründen
ist dann das Trägermaterial Nickel und ist die abbrandfeste Platinauflage durch Oberflächenplattierung
ausgebildet. Dadurch läßt sich der Verbrauch an hochwertigem Edelmetall so gering
wie möglich halten.
[0024] Bei der Herstellung der Ringelektrode 4 und der Mittelelektrode 3 werden somit die
Edelmetallarmierungen durch mechanische Befestigung beispielsweise durch Bördeln und
Pressen angebracht. Ein Schweißen der Edelmetallarmierungen nach der Montage bietet
eine zusätzliche Sicherung. In dieser Weise wird das Edelmetall großflächig angebracht,
so daß keine Konzentrizitätsprobleme der Anordnung des Edelmetalls auftreten.
[0025] Im folgenden wird anhand der Figuren 7 und 8 ein besonders bevorzugtes Ausführungsbeispiel
eines Verfahrens der Anbringung der Ringelektrode 4 am Körper 1 beschrieben.
[0026] Es kommt vor, daß der Elektrodenabstand wegen mangelnder Zentrizität der Ringelektrode
4 ungleichmäßig ist und daß unterschiedliche Wandstärken der Ringelektrode 4 zu einer
schlechteren Wärmeableitung führen. Wenn die Ringelektrode 4 nicht zentrisch auf den
Metallkörper 1 aufgeschweißt ist, muß sie nachgestanzt werden und innen und außen
entgratet werden.
[0027] Um diese Probleme zu beseitigen, wird bei dem in Fig. 7 und 8 dargestellten Verfahren
eine Zentrierungsrille 11 für die Ringelektrode 4 konzentrisch im Körper 1 vorgesehen,
werden Schweißnocken an der Ringelektrode 4 angeformt und wird anschließend die Ringelektrode
4 mit den Schweißnocken in zentrischer Anordnung in der Zentrierungsrille 11 mit dem
Körper 1 verschweißt.
[0028] Bei einer derartigen Ausbildung ist eine einfache Zentrierung der Ringelektrode 4
in der konzentrisch ausgebildeten Zentrierungsrille 11 am Körper 1 möglich. Die Ringelektrode
4 kann daher vorher fertig ausgestanzt werden, ein Nachstanzen der Bohrung im am Körper
1 bereits angebrachten Zustand entfällt. Gleichfalls erübrigt sich ein Entgraten der
Schweißstelle, da das Material in die Zentrierungsrille 11 fließt.
[0029] Die somit erzielte zentrische Montage der Ringelektrode 4 führt zu einem gleichmäßigen
Elektrodenabstand und einer gleichmäßigen Wärmeabführung. Es können in dieser Weise
zwei-, drei- oder vierpolige Zündkerzen aus Ringelektroden für 14er und 18er Gewinde
gefertigt werden.
1. Zündkerze für eine insbesondere mit Gas befeuerte Brennkraftmaschine mit
- einem elektrisch leitenden Zündkerzenkörper,
- einer Mittelelektrode, die im Zündkerzenkörper und demgegenüber elektrisch isoliert
angeordnet ist und vom Zündkerzenkörper vorsteht, und
- einer Masseelektrode, die mit dem Zündkerzenkörper elektrisch verbunden und in Form
einer Ringelektrode ausgebildet ist, die den vorstehenden Teil der Mittelektrode mit
einem dazwischen gebildeten ringförmigen Zündspalt umgibt, dadurch gekennzeichnet,
daß,
- die Mittelelektrode (3) an ihrer den Zündspalt begrenzenden Mantelfläche mit einer
Edelmetallarmierung versehen ist.
2. Zündkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringelektrode (4) an ihrer
den Zündspalt begrenzten Ringfläche mit einer Edelmetallarmierung versehen ist.
3. Zündkerze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Edelmetallarmierung
an der Ringelektrode (4) aus einer Edelmetallbuchse (6) und an der Mittelelektrode
(3) aus einer Edelmetallhülse (5) besteht.
4. Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringelektrode
aus Nickel oder einer Nickellegierung besteht.
5. Zündkerze nach einem der Ansprüch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringelektrode
(4) aus Inconel besteht und das Edelmetall der Edelmetallarmierung Platin oder eine
Platinlegierung ist.
6. Zündkerze nach einer der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Edelmetallarmierung
der Mittelelektrode (3) und/oder die Ringelektrode (4) aus einem Zweistoffmaterial
bestehen.
7. Zündkerze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Zündstoffmaterial Nickel
oder eine Nickellegierung als Trägermaterial mit einer Platinauflage ist.
8. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
in Form einer Ringelektrode ausgebildetem Masseelektrode (4) über sternförmige Speichen
mit dem Zündkerzenkörper (1) verbunden ist, wobei der ringförmige Zündspalt zwischen
einer Bohrung (10) in der Masseelektrode (4) und der Mittelelektrode (3) gebildet
ist.
9. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch eine zusätzlich
vorgesehene Gleitfunkenstrecke, die zwischen der Isolatorfußspitze und der Unterkante
der Masseelektrode (4) ausgebildet ist.
10. Zündkerze nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftfunkenstrecke des Zündspaltes
und die Gleitfunkenstrecke im Verhältnis von 1:1 stehen.
11. Zündkerze nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die sternförmigen Speichen
der Masseelektrode (4) glockenartig angeschrägt sind.
12. Zündkerze nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Anschrägungswinkel 10°
bis 30° beträgt.
13. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Funkenlage vorgezogen ist.
14. Zündkerze nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Funkenlage 6mm beträgt.
15. Zündkerze nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die
Masseelektrode (4) aus Inconel gebildet ist.
16. Verfahren zum Herstellen einer Zündkerze nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch
gekennzeichnet, daR im Zündkerzenkörper (1) eine konzentrische Zentrierungsrille (11)
für die Masseelektrode (4) vorgesehen wird, Schweißnocken an die Masseelektrode (4)
angeformt werden und die Masseelektrode (4) mit den Schweißnocken in die Zentrierungsrille
(11) des Zündkerzenkörpers (1) eingesetzt und damit verschweißt wird.