[0001] Die Erfindung bezieht sich auf einen Möbelkörper, insbesondere Küchenmöbelkörper,
nach dem Oberbegriff des Anspruches 1.
[0002] Bekannte Möbelkörper, insbesondere Küchenmöbel mit oberseitiger Arbeitsplatte, sind
mit einem über Teleskopschienen oder dgl. aus dem Schrankkorpus ausziehbaren Plattenteil
versehen, das aus seiner gegenüber der festen Arbeitsplatte nachteilig tief liegenden
Auszugsstellung über aufwendig handhabbare Stützglieder in die Gebrauchsstellung zu
verlagern ist.
[0003] Die Erfindung befaßt sich mit dem Problem, einen Möbelkörper, insbesondere Küchenmöbelkörper
der genannten Art schaffen, dessen Arbeitsplatte mit geringem technischem Aufwand
über das ausziehbar gehalterte Plattenteil gleichebenig erweiterbar ist, wobei diese
Erweiterungs-Baugruppe bei raumsparend niedriger Bauweise über funktional integrierte
Bedienelemente einfach handhabbar ist.
[0004] Die Erfindung löst diese Aufgabe durch einen Möbelkörper, insbesondere Küchenmöbelkörper,
mit den Merkmalen des Anspruches 1. Hinsichtlich wesentlicher weiterer Ausgestaltungsmerkmale
wird auf die Ansprüche 2 bis 16 verwiesen.
[0005] Der erfindungsgemäße Möbelkörper weist mit der zwischen den Teleskopschienen und
dem Plattenteil integrierten Hubvorrichtung im Bereich seiner Arbeitsplatte eine Erweiterungs-Baugruppe
auf, die in raumsparend flacher Bauweise im Nahbereich unter der Arbeitsplatte des
Möbelkörpers derart angeordnet ist, daß dem in seine Auszugsebene verlagerten Plattenteil
mittels der leichtgängigen Hubvorrichtung in nur einem Bedienschritt eine Höhenverstellung
vermittelt wird und das Plattenteil ohne zusätzlich zu handhabende Bedienteile und/oder
Stützteile in der gleichebenigen Verbindungsstellung mit der Arbeitsplatte festlegbar
ist.
[0006] Das Plattenteil ist dabei im Bereich seiner zur Hubvorrichtung gerichteten Verbindungsglieder
vorteilhaft so abgestützt, daß ausgehend von der Auszugsbewegung im Bereich der Teleskopschienen
die erfindungsgemäß zusammenwirkenden Teile der Baugruppe gemeinsam mit dem Plattenteil
kontinuierlich in die Höhenverlagerung übergeleitet werden, dabei das Plattenteil
unter Wirkung einer gleichbleibenden Handbewegung bis in die Höhe der Arbeitsebene
gelangt und in dieser über eine kurze, der Auszugsbewegung entgegengerichtete Schubbewegung
eine Arretierungsstellung der beiden Arbeitsflächenteile erreichbar ist. Damit ist
die vorgesehene Erweiterung der insbesondere im Bereich eines Küchenmöbels zur Verfügung
stehenden Arbeitsfläche überaus einfach möglich, zusätzliche Handgriffe und aufwendige
Zusatzteile sind entbehrlich und die gesamte Baugruppe kann nach einfacher Entriegelungsbewegung
von der Arbeitsplatte gelöst und mit im wesentlichen umgekehrter Bewegungsfolge bei
geringem Kraftaufwand weitgehend selbsttätig in den Schrankkorpus zurückgeführt werden.
[0007] Weitere Einzelheiten und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung und der Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Möbelkörpers veranschaulicht. In der Zeichnung zeigen
- Fig. 1
- eine perspektivische Prinzipdarstellung eines Möbelkörpers mit einer Arbeitsplatte
und einem diese erweiternden Plattenteil in gemeinsamer Nutzstellung,
- Fig. 2 bis Fig. 4
- jeweilige Ausschnittsdarstellungen gemäß einer Linie I - I in Fig. 1 mit unterschiedlichen
Bewegungsphasen des Plattenteils,
- Fig. 5
- eine Ausschnittsdarstellung ähnlich Fig. 4 mit dem Plattenteil und der Arbeitsplatte
in Verbindungsstellung, und
- Fig. 6
- eine Ausschnittsdarstellung ähnlich Fig. 5 mit einer zur Rückführung des Plattenteils
gelösten Betätigungsvorrichtung.
[0008] In Fig. 1 ist ein insgesamt mit 1 bezeichneter Möbelkörper dargestellt, dessen Schrankkorpus
3 oberseitig mit einer Arbeitsplatte 2 versehen ist, unter der ein über eine Hubvorrichtung
4 mit jeweiligen Teilen 5, 6 von Teleskopschienen 7, 8 abgestütztes Plattenteil 9
vorgesehen ist, das mittels der Hubvorrichtung 4 aus einer Auszugsebene 10 (Fig. 2)
in eine mit der Arbeitsplatte 2 bündige Arbeitsebene 11 (Fig. 4) überführbar und und
dieser arretierbar (Fig. 5) ist.
[0009] Die Perspektivdarstellung gemäß Fig. 1 verdeutlicht, daß die Hubvorrichtung 4 als
eine zwischen den paarweise gegenüberliegenden Teilen 5, 6 der Teleskopschienen 7,
8 abgestützte Querstreben 13, 14 aufweisende Gestängeeinheit 15 ausgebildet ist. Diese
Gestängeeinheit 15 nimmt randseitig im Nahbereich der Teleskopteile 5, 6 über jeweilige
an den Querstreben 13, 14 geführte Stützbügel 16, 17, 18, 19 das Plattenteil 9 derart
auf, dieses in einer höhenbeweglichen Abstützung mit der Hubvorrichtung 4 verbunden
ist.
[0010] Im Verbindungsbereich der Querstreben 13, 14 zu den jeweiligen Stützbügeln 16, 17,
18, 19 sind auf den jeweiligen Querstreben 13, 14 paarweise gegenüberliegende Halteteil
21 vorgesehen. Über diese Halteteile 21 sind die Stützbügel 16 bis 19 in einer jeweiligen
als Durchgangsbohrung geformten Führungsöffnung derart aufgenommen, daß eine gleitbewegliche
Relativverschiebung der beiden verbundenen Teile möglich ist, wobei das Halteteil
21 gleichzeitig die jeweilige Querstrebe 13, 14 schwenkbeweglich umfaßt.
[0011] Die Seitenansicht gemäß Fig. 2 verdeutlicht die konturgleich geformten Stützbügel
18 und 19 (16, 17 - nicht sichtbar) in Einbaulage, wobei diese über jeweils zwei Stütznocken
22 und 23 an der Unterseite 24 des Plattenteils 9 abgestützt sind. Diese konturgleichen
Stützbügel 16, 17, 18, 19 weisen einerseits einen sich im wesentlichen vertikal erstreckenden
hinteren Stützschenkel 25 und andererseits einen vom Halteteil 21 auf der Querstrebe
13 bzw. 14 umgriffenen mittleren Führungsschenkel 26 auf. Der Führungsschenkel 26
verläuft dabei in seiner funktionalen Einbaulage zum Plattenteil 9 hin mit einer spitzwinkligen
Neigung 27 und im Nahbereich zum Plattenteil 9 hin geht der Führungsschenkel 26 in
einen plattenparallelen vorderen Schenkelteil 28 über. Im Übergangsbereich zwischen
Stütz- und Führungsschenkel 25 und 26 ist in zweckmäßiger Ausführung ein Radienbogen
29 vorgesehen. An den beiden hinteren Stützbügeln 17 und 19 ist im Nahbereich des
Radienbogens 29 ein Anlageteil 29' vorgesehen.
[0012] Dieser Gesamtaufbau ist beispielhaft am Stützbügel 19 in Fig. 2 entsprechend mit
Bezugszeichen versehen, wobei sich diese Konturmerkmale (wie aus den Zeichnungen entnehmbar)
ohne nochmalige gesonderte Kennzeichnung an den Bügeln 16, 17 und 18 wiederholen.
[0013] Die Seitenansichten gemäß Fig. 2 bis Fig. 6 verdeutlichen außerdem den Aufbau einer
mit der Hubvorrichtung 4 und der Gestängeinheit 15 zusammenwirkenden Betätigungsvorrichtung
30, die einerseits an der vorderen Querstrebe 13 über eine Druckstange 31 angreift.
Die Druckstange 31 ist dabei über eine eine Durchgangsbohrung 32 aufweisende Schwenklasche
33 geführt, die ihrerseits die ortsfeste Querstrebe 13 schwenkbeweglich umfaßt. Andererseits
greift die Druckstange 31 an einer über Scharniere 34, 35 schwenkbeweglichen und mit
einem Bedienhandgriff 37 versehenen Frontplatte 36 an.
[0014] Das Plattenteil 9 ist im Bereich seiner zur Arbeitsplatte 2 gerichteten Stirnseite
38 mit zwei in unterseitige Widerlager 39, 40 der Arbeitsplatte 2 einführbaren Rasthaken
41, 42 versehen, so daß über diese weitgehend beliebig ausführbaren Verriegelungsglieder
die bündige Anlagestellung der Platten 2 und 9 (Fig. 5) fixiert ist.
[0015] Die Darstellung gemäß Fig. 2 zeigt in einer ersten Bewegungsphase die Positionierung
der Erweiterungs-Baugruppe in der Auszugsebene 10, wobei das Plattenteil 9 gemeinsam
mit der Hubvorrichtung 4 über die Teleskopschienen 7, 8 in einer Auszugsrichtung (Pfeil
43) bewegt wird. Die vorderen Teile 5, 6 der Teleskopschienen 7, 8 gelangen dabei
in ihre vordere Auszugs-Endstellung und unter Beibehaltung einer Zugkraft (Pfeil F,
Fig. 3) werden nunmehr die Stützbügel 16, 17, 18, 19 des Plattenteils 9 im Bereich
sämtlicher Halteteile 21 geführt, wobei eine weitere horizontale Bewegung nur noch
durch die Verbindung von Halteteil 21 und vorderem Schenkelteil 28 bestimmt ist. Kontinuierlich
im Bewegungsablauf übergehend erfolgt in diesem Verbindungsbereich eine zwangsgesteuerte
Höhenbewegung der Erweiterungs-Baugruppe in der Phase, in der der spitzwinklig geneigte
Führungsschenkel 26 des Stützbügels in den Bereich des Halteteils 21 gelangt, dabei
dieses gleichzeitig über seine schwenkbewegliche Lagerung an der jeweiligen Querstrebe
13 bzw. 14 eine Schrägstellung einnimmt (Neigung N, Fig. 3) und so das Plattenteil
9 über insgesamt vier derartige Führungs-Verbindungsbereiche gleichmäßig nach Art
einer Führungsbahn-Steuerung nach oben (Pfeil 44, Fig. 3) verlagert wird.
[0016] In dieser Hub-Bewegungsphase, dargestellt durch den Übergang von Fig. 2 zu Fig. 3
und Fig. 4, wird gleichzeitig die Druckstange 31 der Betätigungsvorrichtung 30 im
Bereich ihrer Schwenklasche 33 mitbewegt und ein Endbolzen 31' gelangt an der Schwenklasche
33 in Anlagestellung.
[0017] In Fig. 4 ist das Plattenteil 9 in die gleichebenig mit der Arbeitsplatte 2 verlaufende
Hubendstellung (Ebene 11) verlagert, wobei sich die vorbeschriebenen Verbindungsbauteile,
insbesondere das Halteteil 21 und die Schwenklasche 32, in einer Arretierungsstellung
befinden. Die in zweckmäßiger Ausführung als Kunststoff-Lagerteile ausgebildeten Halteteile
21 legen dabei im Bereich ihrer jeweiligen Radienbogen 29 die Stützbügel 16, 17, 18,
19 in der Arretierungsstellung so fest, daß mit geringem technischem Aufwand bereits
über eine reibschlüssige Verbindung eine hinreichende Stützstabilität erreicht ist,
damit zusätzliche Klemm- und Stützteile entbehrlich sind und die Teile mit geringem
Aufwand aus dieser Stellung lösbar sind. In zweckmäßiger Ausführung sind zumindest
die beiden hinteren Stützbügel 17 und 19 im Bereich des Radienbogens 29 mit dem Anschlag
29' versehen, so daß das Halteteil 21 bis über den Scheitelpunkt des Radienbogens
29 bewegbar und hier in einer Anlagestellung fixierbar ist.
[0018] Diese horizontale Fixierung ist dabei zusätzlich über die in eine Neigungsstellung
(Pfeil M) verlagerte Druckstange 31 gesichert, so daß bei Einleitung einer entgegen
der bisherigen Auszugsrichtung wirksamen Schubbewegung (Pfeil 45, Fig. 4) nunmehr
das Plattenteil 9 über einen kurzen Verschiebeweg im Bereich der Schienenteile 5,
6 in die Verbindungsstellung (Fig. 5) verbracht werden kann, dabei die Rasthaken 41,
42 der Arbeitsplatte 9 in die Widerlager 39, 40 eingeführt werden und die Platten
2 und 9 verriegelt sind.
[0019] In Fig. 6 ist die Wirkungsweise der Betätigungsvorrichtung 30 veranschaulicht, mittels
der eine einfache Rückverlagerung des Plattenteils 9 zur Auszugsebene 10 hin möglich
ist. Bei Ausführung einer Schwenkbewegung (Pfeil 46) im Bereich der Frontplatte 36
wird der durch einen Schwenkwinkel S veranschaulichte Stellweg mittels der Druckstange
31 und jeweilige zwischen den Querstreben 13, 14 befindliche Längsstreben 47, 48 auf
die gesamte Gestängeeinheit 15 übertragen (Pfeil Z, Fig. 6). Im Verbindungsbereich
der Halteteile 21 und der jeweiligen Stützbügel 16 bis 19 erfolgt dabei eine Entriegelung,
die Halteteile 21 werden aus dem Radienbogen 29 der Stützbügel 16, 17, 18, 19 zum
Führungsschenkel 26 hin verlagert und bei gleichzeitigem Lösen der Rasthaken 41, 42
aus den Widerlagern 39, 40 senkt sich das Plattenteil 9 weitgehend selbsttätig unter
Wirkung ihres Gewichts gemäß einer Pfeilrichtung 50 ab (Fig. 6).
[0020] Bei dieser Absenkbewegung sind die jeweiligen Führungsschenkel 26 der Stützbügel
16 bis 19 im jeweiligen Halteteil 21 geführt und nach dem Einlaufen in den Bereich
der vorderen Schenkelteile 28 ist das Plattenteil 9 in die Auszugsebene 10 verlagert,
so daß in einer nachfolgenden ersten horizontalen Einschubphase (entgegen der Auszugsphase
gemäß Fig. 2) das Halteteil 21 am vorderen der Stütznocken 23 zur Anlage gelangt und
danach der Einschub kontinuierlich in einer zweiten Einschubphase über die Teleskopschienenteile
7, 8 so weitergeführt werden kann, daß die Erweiterungsbaugruppe am Bewegungsende
(nicht dargestellt) vollständig in den Schrankkorpus 3 eingeschoben ist.
1. Möbelkörper, insbesondere Küchenmöbelkörper, mit oberseitiger Arbeitsplatte (2) und
einem über Teleskopschienen oder dgl. ausziehbaren Plattenteil (9), dadurch gekennzeichnet, daß das Plattenteil (9) mittels einer Hubvorrichtung (4) aus seiner Auszugsebene
(10) in eine mit der Arbeitsplatte (2) bündige Arbeitsebene (11) überführbar und in
dieser arretierbar ist.
2. Möbelkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Plattenteil (9) mittels
der Hubvorrichtung (4) parallel zu sich selbst höhenverlagerbar ist.
3. Möbelkörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Plattenteil (9)
mit der Arbeitsplatte (2) kuppelbar ist.
4. Möbelkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebskraft
für die Hubbewegung von der Auszugskraft (F) abgeleitet ist.
5. Möbelkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung
(4) auf den ausziehbaren Teleskopschienen (7, 8) abgestützt und nach Beendigung des
Schienenauszuges betätigbar ist.
6. Möbelkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung
(4) dem Plattenteil (9) bei gleichzeitiger Relativbewegung zu den Teleskopschienenteilen
(7, 8) in Auszugsrichtung eine Hubbewegung erteilt.
7. Möbelkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Plattenteil
(9) in seiner Hubendstellung gegen eine Relativbewegung zu den Teleskopschienenteilen
(7, 8) arretiert ist.
8. Möbelkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß zum Ankuppeln
des Plattenteils (9) an die Arbeitsplatte (2) der Plattenteil (9) in Hubendstellung
mittels der Teleskopschienen (7, 8) einwärts verlagerbar und über Verriegelungsglieder
(39, 40, 41, 42) mit der Arbeitsplatte (2) verbindbar ist.
9. Möbelkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Arretierung
des Plattenteils (9) relativ zu den Teleskopschienenteilen (7, 8) und die Verriegelung
von Plattenteil (9) und Arbeitsplatte (2) mittels einer Betätigungvorrichtung (30)
gleichzeitig lösbar sind.
10. Möbelkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung
(4) dem Plattenteil (9) bei dessen Freigabe für eine Rückführung in die Auszugsebene
(10) eine selbsttätige Absenkbewegung vermittelt.
11. Möbelstück nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubvorrichtung
(4) als eine zwischen paarweise gegenüberliegenden Teilen (5, 6) der Teleskopschienen
(7, 8) abgestützte Querstreben (13, 14) aufweisende Gestängeeinheit (15) ausgebildet
ist, diese randseitig im Nahbereich der Teleskopteile (5, 6) über jeweilige an den
Querstreben (13, 14) geführte Stützbügel (16, 17, 18, 19) das Plattenteil (9) höhenbeweglich
aufnimmt und die vordere der Querstreben (13) über eine in Auszugsrichtung veriaufende
Druckstange (31) mit der Betätigungsvorrichtung (30) verbunden ist.
12. Möbelkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Querstreben
(13, 14) im Verbindungsbereich mit den Stützbügeln (16, 17, 18, 19) jeweils ein diesen
in einer Führungsöffnung aufnehmendes Halteteil (21) aufweisen und dieses auf der
Querstrebe (13, 14) schwenkbeweglich abgestützt ist.
13. Möbelkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützbügel
(16, 17, 18, 19) jeweils eine einstückige Konturform aufweisen, die einen mit dem
Plattenteil (9) verbundenen Stützschenkel (25) und einen vom Halteteil (21) umgriffenen
Führungsschenkel (26) definiert, wobei dieser zum Plattenteil (9) hin spitzwinklig
verläuft und endseitig in einen zum Plattenteil (9) parallelen Schenkelteil (28) übergeht.
14. Möbelkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützbügel
(16, 17, 18, 19) im Konturbereich zwischen Stütz- und Führungsschenkel (25, 26) mit
einem Radienbogen (29) versehen sind.
15. Möbelkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckstange
(31) der Betätigungsvorrichtung (30) einerseits an der vorderen Querstrebe (13) über
eine eine Durchgangsbohrung (32) aufweisende Schwenklasche (33) geführt ist und die
Druckstange (31) andererseits an einer über Scharniere (34, 35) schwenkbeweglich mit
dem Plattenteil (9) verbundene Frontplatte (36) mit Bedienhandgriff (37) angreift.
16. Möbelkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Plattenteil
(9) im Bereich seines zur Arbeitsplatte (2) gerichteten Randes (38) mit zwei in unterseitige
Widerlager (39, 40) der Arbeitsplatte (2) einführbaren Rasthaken (41, 42) versehen
ist.