[0001] Die Erfindung betrifft eine Wannenabtrennung mit einer Trennwand, die von einem Galgen
frei schwebend hängend mittels eines Haltegestells gehaltert und an diesem Galgen
um eine senkrechte Achse drehbar gelagert ist sowie aus mehreren, in der Position
zueinander veränderbaren Trennwandelementen zusammengesetzt ist, wobei der Galgen
an seinem von der Trennwand entfernt gelegenen Ende eine Befestigungseinrichtung aufweist
und dort um eine im wesentlichen senkrechte Achse drehbar gelagert ist
[0002] In vielen Fällen besteht ein Bedürfnis danach, Badewannen nicht nur zum Baden sondern
auch zum Duschen verwenden zu können. Es empfiehlt sich jedoch dann, einen Spritzschutz
vorzusehen, um zu verhindern, dass beim Duschen zuviel Wasser auf den Boden um die
Badewanne herum gelangt.
[0003] Als Spritzschutz kann man im einfachsten Fall einen Vorhang vorsehen, der an einer
Schiene geführt ist.
[0004] Ferner ist es auch schon bekannt, Trennwände einzusetzen, die beispielsweise mit
einer senkrechten Kante an einer Wand befestigt sind und mit ihrer unteren Kante auf
dem Badewannenrand aufliegen, wenn die Badewanne in eine Ecke im Badezimmer eingebaut
ist. Derartige Trennwände können auch aus mehreren zusammen- und auseinanderfaltbaren
Elementen bestehen, die dann zum Duschen derart auseinandergefaltet werden, dass die
Elemente hintereinander angeordnet sind und sich entlang einer Längskante der Badewanne
oberhalb des Badewannenrandes erstrecken.
[0005] Die bekannten Lösungen, welche einen Spritzschutz sicherstellen sollen, haben jedoch
verschiedene Nachteile. So sind Vorhänge häufig unästhetisch und schwierig zu reinigen.
Die geschilderten Trennwände sind sperrig, häufig mechanisch instabil und bezüglich
ihrer Befestigungsmöglichkeiten unflexibel.
[0006] Bei Duschwannen setzt man bisher als Spritzschutz entweder einen Vorhang, für den
die oben geschilderten Nachteile gelten, oder eine fest installierte Duschabtrennung
ein. Letztere nimmt insbesondere in kleinen Bädern natürlich häufig viel Raum ein
und engt das Bad daher unnötig ein.
[0007] Aus der EP-A-0 457 072 ist ein Spritzschutz für einen abzutrennenden Duschplatz,
insbesondere für eine Badewanne bekannt. Der bekannte Spritzschutz besteht aus einem
U-förmigen Schwenkbügel, dessen erster Schenkel an oder von einer festen Raumwand
oder dergleichen um eine erste, senkrechte Achse schwenkbar gelagert ist, während
der zweite Schenkel zwei nach beiden Seiten um eine zweite, senkrechte Achse in eine
gestreckte Lage schwenkbare, selbsttragende Schwenkflügel trägt.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine verbesserte Wannenabtrennung für
eine Badewanne oder auch eine Duschwanne bzw. Duschtasse bereitzustellen, die funktionell
und stabil ist, jedoch in verschiedene Positionen gebracht werden kann und in der
nicht benutzten Position den Platz im Badezimmer möglichst wenig störend einschränkt,
jedoch in der benutzten Position einen möglichst optimalen Spritzschutz bietet.
[0009] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Wannenabtrennung, die dadurch gekennzeichnet
ist, dass die Trennwand ein zentrales Trennwandelement und an beiden Seiten davon
einen Seitenflügel besitzt.
[0010] Die erfindungsgemäße Wannenabtrennung weist ebenso wie die bisher bekannten Duschtrennwände
und Badewannentrennwände eine Trennwand auf, die jedoch - wie nachstehend noch näher
beschrieben wird - aus mehreren Trennwandelementen zusammengesetzt ist. Bei diesen
Trennwandelementen kann es sich um gerahmte oder auch rahmenlose Kunststoffglaselemente
oder Sicherheitsglaselemente oder ähnliches handeln. Ferner ist es auch möglich, die
Trennwandelemente als Rahmen auszugestalten, in den eine Folie oder ein Stoff oder
ähnliches eingespannt ist.
[0011] Die Trennwand ist frei schwebend an einem Galgen, insbesondere an dessem freien Ende,
gehaltert. Der Galgen weist dabei an seinem von der Trennwand entfernt gelegenen Ende
eine Befestigungseinrichtung auf, mittels derer der Galgen an einer Wand oder ähnlichem
befestigt oder angebracht werden kann. Der Galgen ist dabei in oder an der Befestigungseinrichtung
um eine im wesentlichen senkrechte Achse drehbar gelagert.
[0012] Durch diese drehbare Lagerung kann die Trennwand in eine Betriebsposition, in der
sie einen möglichst optimalen Spritzschutz bietet, und auch in eine Parkposition,
in der sie die anderen im Bad stattfindenden Tätigkeiten möglichst wenig stört, geschwenkt
werden. Die erfindungsgemäße Wannenabtrennung ist daher äußerst flexibel einsetzbar,
da sie derart an einer Wand oder ähnlichem befestigt werden kann, dass sie frei von
vorhandenen Brause- und Badewannenarmaturen geschwenkt und in die verschiedenen Positionen
gebracht werden kann. Derartige, bereits installierte Armaturen stellen somit kein
Hindernis für die Benutzung der Trennwand und den Duschbetrieb dar.
[0013] Die Trennwand ist bezüglich des Galgens um eine im wesentlichen senkrechte Achse
drehbar gelagert und somit um diese Achse schwenkbar. Dadurch ist es noch besser möglich,
die Wannenabtrennung in die verschiedenen Positionen unter Berücksichtigung der örtlichen
Gegebenheiten am Einsatzort zu bringen.
[0014] Die Trennwand ist mittels eines Haltegestells an dem Galgen gehaltert. Dieses Haltegestell
kann an verschiedenen Punkten der sich senkrecht erstreckenden Trennwand angreifen
und gewährleistet daher eine größere mechanische Stabilität der frei schwebenden und
sich somit ausgehend vom Haltegestell nach unten erstrekkenden Trennwand.
[0015] In einer Aufsicht von oben oder - anders ausgedrückt - bei einer Projektion der Trennwand
auf eine horizontale Ebene stellt diese Trennwand vorzugsweise einen nach außen gewölbten
runden und/oder polygonartigen Bogen, beispielsweise Halbkreisbogen, dar. Auf diese
Weise umgibt die Trennwand in der Duschposition die duschende Person nach außen hin
und somit von der Badewanne oder Duschwanne weg und trägt für einen möglichst optimalen
Spritzschutz Sorge.
[0016] Die erfindungsgemäße Wannenabtrennung weist eine aus mehreren Trennwandelementen
zusammengesetzte Trennwand auf, deren Lage zueinander veränderbar ist. Dadurch ist
es beispielsweise möglich, den Winkel, welche die Trennwandelemente zwischen sich
aufspannen, zu verändern und/oder die Trennwandelemente zusammenzuklappen etc.
[0017] Die Trennwand besitzt ein zentrales, vorzugsweise fest mit dem Haltegestell verbundenes,
Trennwandelement. An beiden Seite dieses zentralen Trennwandelementes ist ein Seitenflügel
angeordnet. Die Seitenflügel verlaufen dabei ebenso wie das zentrale Trennwandelement
im wesentlichen zumindest senkrecht.
[0018] Nach einer bevorzugten Ausführungsform sind die Seitenflügel jeweils an einer oder
in der Nähe einer ihrer Seitenkanten und vorzugsweise an derjenigen, welcher der gegenüberliegenden
Seitenkante des zentralen Trennwandelementes benachbart ist, schwenkbar um eine zumindest
im wesentlichen senkrechte Achse gehaltert.
[0019] Diese Halterung kann beispielsweise mit Hilfe des Haltegestells bewerkstelligt werden.
Die Seitenflügel sind jedoch insbesondere an einer der insbesondere im wesentlichen
senkrechten Seitenkanten des zentralen Trennwandelementes angelenkt, beispielsweise
mit Hilfe von Scharnieren.
[0020] Nach einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform sind die Seitenflügel zwischen einer
Betriebsposition und einer Parkposition verschiebbar gehaltert und geführt. Vorzugsweise
überlappen die Seitenflügel dabei mit dem zentralen Trennwandelement. Die Überlappung
ist zweckmäßigerweise in der Betriebsposition kleiner als in der Parkposition, um
in der Betriebsposition bzw. Duschposition eine größere, als Spritzschutz dienende
Fläche zur Verfügung zu stellen. Die Seitenflügel sind dabei vorzugsweise in etwa
parallel zum Verlauf des zentralen Trennwandelementes in dem Bereich verschiebbar,
der mit dem Seitenflügel überlappt. Man könnte dies auch als teleskopartige Überlappung
bezeichnen.
[0021] Die Halterung der bezüglich des zentralen Trennwandelementes verschiebbaren Seitenflügel
kann dann auf beliebige Art und Weise erfolgen, beispielsweise indem an dem zentralen
Trennwandelement eine Führungsschiene, insbesondere am oberen horizontalen Rand, angebracht
ist, in der die Seitenflügel hängend gehaltert sowie seitlich hin- und her verschiebbar
geführt sind. Natürlich ist es auch möglich, eine entsprechende Führungsschiene, zum
Beispiel eine mit nach unten offener Führungsnut, am Haltegestell zu befestigen. Die
Führungsschiene sollte dabei seitlich nicht über das zentrale Trennwandelement bzw.
dessen Haltegestell hinausragen. Gleichzeitig sollte sie sicherstellen, dass der verschiebbare
Seitenflügel teilweise seitlich aus ihr heraus bewegt werden kann und von dem noch
in der Führungsschiene verbleibenden Abschnitt frei schwebend gehaltert wird.
[0022] Als derartige Führungsschiene kann man beispielsweise eine sogenannte Apothekerauszugsschiene
zum Einsatz bringen.
[0023] Nach einer weiterhin bevorzugten Ausführungsform ist der Galgen der erfindungsgemäßen
Wannenabtrennung in seiner Länge veränderbar. Dadurch ist es noch besser möglich,
die Trennwand in die gewünschten Positionen zu bringen. Zweckmäßigerweise ist der
Galgen dabei teleskopartig ausgestaltet, beispielsweise indem er zwei Teile aufweist,
die teleskopartig ineinander verschiebbar und auch wieder auseinander herausziehbar
sowie in der gewünschten Länge fixierbar sind.
[0024] Die Erfindung wird nachstehend anhand mehrerer bevorzugter Ausführungsbeispiele näher
erläutert. Diese bevorzugten Ausführungsbeispiele sind in den begleitenden Figuren
skizzenhaft dargestellt. Von diesen Figuren zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Vorderansicht der erfindungsgemäßen Wannenabtrennung in der Duschposition
oberhalb einer Badewanne,
- Fig. 2
- die in der Fig. 1 gezeigte Wannenabtrennung mit angeklappten Seitenflügeln in einer
weggeschwenkten Parkposition,
- Fig. 3
- die in den Fig. 1 und 2 gezeigte Wannenabtrennung von oben und dabei einerseits in
der Betriebs- bzw. Duschstellung und andererseits in der weggeschwenkten Position
bzw. Parkposition,
- Fig. 4
- eine der Fig. 3 entsprechende Ansicht einer weiteren Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Wannenabtrennung, bei der die Trennwand anders ausgestaltet ist,
- Fig. 4a und 4b
- weitere Parkpositionen, in welche eine Wannenabtrennung, die der in der Fig. 4 gezeigte
Wannenabtrennung ähnlich ist, bewegt werden kann,
- Fig. 5a und 5b
- eine Aufsicht von oben auf eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Wannenabtrennung,
bei der die Seitenflügel bezüglich des zentralen Trennwandelementes seitlich verschiebbar
sind, und
- Fig. 6a und 6b
- eine der Fig. 5 entsprechende Aufsicht auf eine weitere Ausführungsform, bei der die
Seitenflügel gebogen sind.
[0025] Die in der Fig. 1 gezeigte Trennwand 2 ist mittels eines Galgens 3 an einer Wand
befestigt. Dazu weist die erfindungsgemäße Wannenabtrennung 1 eine Befestigungseinrichtung
4 auf, in der ein freies Ende des Galgens 3 um eine im wesentlichen senkrechte Achse
5 drehbar gelagert ist. Die Ausgestaltung der Verbindung zwischen der Befestigungseinrichtung
4 und dem Galgen 3 kann dabei beliebiger und somit bekannter Art sein.
[0026] An dem anderen freien Ende weist der Galgen 3 ein Haltegestell 15 auf, das bezüglich
dieses Galgens 3 hängend sowie um eine ebenfalls im wesentlichen senkrechte Achse
6 drehbar gelagert und gehaltert ist.
[0027] Das Haltegestell 15 besteht aus einem zentralen Teil 7, einer Längsstange 8 und einer
Querstange 9.
[0028] Die Trennwand 2 ist frei schwebend oberhalb des oberen Badewannenrandes hängend mittels
des bezüglich des Galgens 3 drehbaren Haltegestells 15 gehaltert und besteht aus einem
zentralen Trennwandelement 9 und aus zwei senkrecht verlaufenden, seitlich angeordneten
Trennwandelementen bzw. Seitenflügeln 10,11.
[0029] Die Seitenflügel 10,11 sind mittels Scharnieren 12 an den beiden senkrecht verlaufenden
Seitenkanten des zentralen Trennwandelementes 9 angelenkt und können, wie dies insbesondere
aus den Fig. 2 und 3 hervorgeht, nach innen eingeklappt bzw. eingeschwenkt werden.
Um dies zu ermöglichen, greift das Haltegestell 15 von oben an das zentrale Trennwandelement
9 an drei Haltepunkten 13 an. Diese Haltepunkte befinden sich dabei einerseits mittig
an der oberen horizontalen Seitenkante des zentralen Trennwändelementes 9 und andererseits
in der Nähe derjenigen senkrechten Seitenkanten des zentralen Trennwandelementes 9,
an die die Seitenflügel 10,11 angelenkt sind.
[0030] Wird die erfindungsgemäße Wannenabtrennung 1 nicht benötigt, dann können die Seitenflügel
10,11 nach innen geschwenkt werden. Dann kann die Einheit aus den verschiedenen Trennwandelementen
in die in der Fig. 2 gezeigten Parkposition geschwenkt werden. In dieser Position
ragt die Wannenabtrennung möglichst wenig in den freien Raum des Badezimmers hinein.
Zum Duschen wird die Wannenabtrennung dann aus der in der Fig. 2 gezeigten Parkposition
unter Aufklappen der Seitenflügel 10,11 in die in der Fig. 1 gezeigten Betriebsposition
unter Schwenken um die Achsen 5 und 6 gebracht.
[0031] Wie man insbesondere aus der Fig. 3 ersieht, erstreckt sich die aus den verschiedenen
Elementen zusammengesetzte Trennwand 2 im auseinandergeklappten Zustand bzw. in der
Duschposition in etwa halbkreisförmig nach außen um die duschende Person herum. Das
zentrale Trennwandelement 9 und die Seitenflügel 10,11, bei denen es sich um Kunststoffglaselemente
handelt, sind somit bezüglich der Senkrechten in etwa kreisförmig nach außen gebogen.
Der Mittelpunkt des entsprechenden Kreises befindet sich dabei ungefähr dort, wo die
duschende Person steht.
[0032] Der einzige Unterschied zwischen der in der Fig. 4 gezeigten Wannenabtrennung und
der zuvor beschriebenen Wannenabtrennung besteht darin, daß bei der in der Fig. 4
gezeigten Ausführungsform die Trennwand 2 nicht gebogen ist. Vielmehr besteht die
Trennwand 2 aus einem zentralen Trennwandelement 9, das aus drei ebenen Abschnitten
aufgebaut ist. An dieses zentrale Trennwandelement 9 sind dann zwei ebenfalls ebene
Seitenflügel 10,11 angelenkt. Die drei ebenen Abschnitte des zentralen Trennwandelementes
9 bilden dabei in der Projektion auf die horizontale Ebene eine Art sich um die duschende
Person erstrekkenden Polygons, das an den Seitenrändern von den Seitenflügeln fortgesetzt
wird.
[0033] Bei den in den Figuren dargestellten Trennwänden 2 handelt es sich im übrigen um
rahmenlose Kunststoffglaselemente. Der Galgen 3, das Haltegestell 15 und die Befestigungseinrichtung
4 sind aus Metall, insbesondere Aluminium gefertigt und können in der entsprechend
gewünschten Sanitärfarbe pulverlackbeschichtet sein. Statt der Kunststoffglaselemente
kann man auch Sicherheitsglaselemente oder Rahmen mit eingespanntem Stoff oder ähnlichem
zum Einsatz bringen.
[0034] Die Elemente der Trennwand 2 können somit zusammengefaltet oder auch auseinandergefaltet
auf der Badewanne in eine beliebige Stellung innerhalb des Schwenkbereiches des Galgens
gebracht werden wie dies weiterhin aus den Fig. 4a und 4b ersichtlich ist. Über die
weitere Achse 6 kann die Trennwand entweder zur Längsseite oder Querseite der Wanne
in der gewünschten Position ausgerichtet werden. Dabei kann die Trennwand um störende
Brause- und Badewannenarmaturen herum oder seitlich daran vorbei geschwenkt werden.
Natürlich plaziert man die Wannenabtrennung 1 dabei zweckmäßigerweise so, dass ihr
unterer Rand (genauer der untere horizontale Rand der Trennwand 2) möglichst dicht
über dem Badewannenrand oder Duschtassenrand zu liegen kommt, damit möglichst wenig
Spritzwasser durch den dazwischenliegenden Spalt gelangen kann. Selbstverständlich
muß dafür Sorge getragen werden, dass die freie Schwenkbarkeit der Trennwand erhalten
bleibt.
[0035] Die in den Fig. 4a und 4b gezeigte Ausführungsform unterscheidet sich von der in
der Fig. 4 gezeigten dadurch, dass die Seitenflügel 10,11 aus zwei ebenen, zueinander
in einem Winkel <180° angeordneten Abschnitten bestehen, wobei der äußere Abschnitt
nach innen abgewinkelt ist.
[0036] Die in den Fig. 5a und 5b gezeigte Ausführungsform ähnelt der in der Fig. 4 gezeigten.
Der Unterschied besteht darin, dass die Seitenflügel 10,11 nicht am zentralen Trennwandelement
9 schwenkbar angelenkt sondern diesbezüglich hin- und her verschiebbar angeordnet
sind, wie dies durch die Pfeile in der Fig. 5a angedeutet ist. Die Fig. 5a zeigt dabei
die Wannenabtrennung in der Betriebs- bzw. Duschposition und in der Fig. 5b in der
Parkposition.
[0037] Die Seitenflügel 10,11 liegen dabei hinter den äußeren ebenen Abschnitten des zentralen
Trennwandelementes 9 (von außen in Richtung auf die duschende Position betrachtet)
und überlappen somit damit. Die Verschiebung der Seitenflügel 10,11 erfolgt dabei
parallel zu dem Verlauf der genannten ebenen seitlichen Abschnitte.
[0038] Die in den Fig. 6a und 6b gezeigte Ausführungsform entspricht in etwa der in der
Fig. 3 gezeigten Ausführungsform. Allerdings sind die Seitenflügel 10,11 nicht am
zentralen Trennwandelement 9 seitlich angelenkt sondern verschiebbar geführt. In der
Fig. 6a ist dabei die Betriebs- bzw. Duschposition gezeigt, während in der Fig. 6b
die Parkposition gezeigt ist.
[0039] Zur Halterung der Seitenflügel 10,11 am zentralen Trennwandelement 9 kann eine sogenannte
Apothekerauszugsschiene, die bei gebogener Trennwand entsprechend gebogen, ansonsten
jedoch gerade ist, dienen. Die Auszugsschiene kann nicht nur im oberen Bereich in
etwa parallel zum oberen horizontalen Rand des zentralen Trennwandelements 9 bzw.
des dazugehörigen Seitenflügels 10 oder 11, sondern zusätzlich auch im unteren Bereich
in etwa parallel zum entsprechenden unteren horizontalen Rand angebracht sein.
[0040] Die Seitenflügel 10,11 sind dabei in gleicher Weise wie das zentrale Trennwandelement
9 gebogen und verschieben sich somit entsprechend dem Verlauf des zentralen Trennwandelementes
parallel dazu.
[0041] Die in den Figuren gezeigte Wandabtrennung 1 kann auch ohne weiteres für eine Duschtasse
eingesetzt werden. Auch in diesem Fall ragt die Wandabtrennung in der Ruheposition
nur unwesentlich in den Raum des Bades bzw. in den Raum oberhalb der Duschtasse hinein.
1. Wannenabtrennung mit einer Trennwand (2), die von einem Galgen (3) frei schwebend
hängend mittels eines Haltegestells (15) gehaltert und an diesem Galgen (3) um eine
senkrechte Achse (6) drehbar gelagert ist sowie aus mehreren, in der Position zueinander
veränderbaren Trennwandelementen (9, 10, 11) zusammengesetzt ist, wobei der Galgen
(3) an seinem von der Trennwand (2) entfernt gelegenen Ende eine Befestigungseinrichtung
(4) aufweist und dort um eine im wesentlichen senkrechte Achse (5) drehbar gelagert
ist
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trennwand (2) ein zentrales Trennwandelement (9) und an beiden Seiten davon einen
Seitenflügel (10, 11) besitzt.
2. Wannenabtrennung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Trennwand (2) in einer horizontalen Projektion eine nach außen gewölbten runden
und/oder polygonartigen Bogen darstellt.
3. Wannenabtrennung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Seitenflügel (10,11) an einer oder in der Nähe einer seiner Seitenkanten schwenkbar
um eine zumindest im wesentlichen senkrechte Achse gehaltert ist.
4. Wannenabtrennung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Seitenflügel (10,11) an einer der insbesondere im wesentlichen senkrechten Seitenkanten
des zentralen Trennwandelementes (9) angelenkt ist.
5. Wannenabtrennung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Seitenflügel (10,11) zwischen einer Betriebsposition mit keiner oder einer geringen
Überlappung mit dem zentralen Trennwandelement (9) und einer Parkposition mit einer
größeren Überlappung mit dem zentralen Trennwandelement (9) verschiebbar gehaltert
und geführt ist.
6. Wannenabtrennung nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Seitenflügel (10,11) in etwa parallel zum Verlauf des zentralen Trennwandelementes
(9) verschiebbar ist.
7. Wannenabtrennung nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Galgen (3) in seiner Länge veränderbar ist.
8. Wannenabtrennung nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Galgen (3) teleskopartig ausgestaltet ist und in der gewünschten Länge lösbar
fixiert werden kann.
1. A bathtub partition comprising a dividing wall (2), which is held by means of holding
frame (15) freely floating suspended from a boom (3), and which is mounted on said
boom (3) rotatable about a perpendicular axis (6), and is composed of several dividing
wall elements (9, 10, 11) that are mutually variable in their position, said boom
(3) having an attachment means (4) at its end situated distal from said dividing wall
(2) and being mounted there rotatable about an essentially perpendicular axis,
characterized in that said dividing wall (2) has a central dividing wall element (9) and on the two sides
thereof a side fold (10, 11).
2. The bathtub partition of claim 1,
characterized in that said dividing wall (2) represents in a horizontal projection a round arc curved towards
the outside and/or a polygon-type arc.
3. The bathtub partition of claim 1 or 2,
characterized in that said side fold (10,11) is held pivotable about one at least essentially perpendicular
axis at one or in the proximity of one of its side edges.
4. The bathtub partition of any one of the preceding claims,
characterized in that said side fold (10, 11) is articulated to one of the in particular essentially perpendicular
side edges of the central dividing wall element (9).
5. The bathtub partition of claim 1,
characterized in that said side fold (10, 11) is held and guided displaceably between an operation position
having no or a minor overlapping with the central dividing wall element (9), and a
rest position having a larger overlapping with the central dividing wall element (9).
6. The bathtub partition of claim 5,
characterized in that said side fold (10, 11) is displaceable approximately in parallel to the course of
the dividing wall element (9).
7. The bathtub partition of any of the preceding claims,
characterized in that said boom (3) is variable in its length.
8. The bathtub partition of claim 7,
characterized in that said boom (3) is configured telescopic-like and can be releasably fixed in the desired
length.
1. Cloison de séparation pour baignoire comportant une paroi de séparation (2) suspendue
librement à une potence (3) par un bâti de maintien (15), et, à cette potence (3),
placée autour d'un axe vertical (6) de manière pivotante, assemblée à partir de plusieurs
éléments de paroi de séparation (9,10,11) dont la position peut se modifier les uns
par rapport aux autres, dans laquelle la potence (3) présente en son extrémité distante
de la paroi de séparation (2) un dispositif de fixation (4) et est à cet emplacement
placée de manière pivotante autour d'un axe (5) sensiblement vertical, caractérisée en ce que la paroi de séparation (2) possède un élément central de paroi de séparation (9)
et aux deux côtés de celui-ci un panneau latéral (10, 11).
2. Cloison de séparation pour baignoire selon la revendication 1, caractérisée en ce que la paroi de séparation (2) représente en une projection horizontale un arc courbé
vers l'extérieur rond et/ou polygonal.
3. Cloison de séparation pour baignoire selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que le panneau latéral (10, 11) est maintenu par une de ses arêtes latérales ou à proximité
de l'une de ses arêtes latérales de manière pivotante autour d'un axe au moins sensiblement
vertical.
4. Cloison de séparation pour baignoire selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le panneau latéral (10, 11) est articulé avec l'une des arêtes latérales plus particulièrement
sensiblement verticale de la paroi de séparation centrale (9).
5. Cloison de séparation pour baignoire selon la revendication 1, caractérisée en ce que le panneau latéral (10, 11) est maintenu et guidé de manière translatable entre une
position de fonctionnement comportant peu ou une faible superposition avec l'élément
central de paroi de séparation (9) et une position de rangement comportant une superposition
plus importante avec l'élément central de paroi de séparation (9).
6. Cloison de séparation pour baignoire selon la revendication 5, caractérisée en ce que le panneau latéral (10, 11) peut translater sensiblement parallèlement avec la direction
générale de l'élément central de paroi de séparation (9).
7. Cloison de séparation pour baignoire selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce qu'il est possible de modifier la longueur de la potence (3).
8. Cloison de séparation pour baignoire selon la revendication 7, caractérisée en ce que la potence (3) est de type télescopique et peut être fixée de manière amovible à
la longueur souhaitée.