[0001] Die Erfindung betrifft eine Umreifungsmaschine mit einer einen Querumreifungsrahmen
aufweisenden Umreifungsstation, der eine Zufuhrtransporteinrichtung vorgeordnet und
der eine Abfuhrtransporteinrichtung nachgeordnet ist, wobei die Zufuhrtransporteinrichtung
zum Zuführen von in Körben übereinandergestapeltem, zu umreifendem Gut und die Abfuhrtransporteinrichtung
zum Abtransport des umreiften Guts vorgesehen ist.
[0002] Bei dem zu umreifenden Gut handelt es sich bspw. um Zeitungen, Zeitschriften, Kataloge,
oder um anderes ebenes, mehr oder weniger formstabiles Gut wie in ihren Umhüllungen
befindliche Schallplatten, CD's o.dgl.
[0003] Es ist eine Umreifungsmaschine der eingangs genannten Art bekannt, bei welcher die
mit dem zu umreifenden Gut bestückten Körbe mit Hilfe der Zufuhrtransporteinrichtung
zur Umreifungsstation zugeführt werden, wobei an der Umreifungsstation das zu umreifende
Gut aus dem Korb mit Hilfe einer Greifeinrichtung entnommen und der entleerte Korb
mit Hilfe der Zufuhrtransporteinrichtung wieder in eine Ausgangsstellung zurückbewegt
wird. Bei dieser bekannten Umreifungsmaschine sind die Körbe an der Zufuhrtransporteinrichtung
also jederzeit festgelegt. Ein besonderer Mangel dieser bekannten Umreifungsmaschine
besteht darin, daß die besagte Greifeinrichtung zum Übergeben des jeweiligen zu umreifenden
Gut-Stapels in die Umreifungsstation relativ kompliziert ausgebildet ist, wobei durch
die besagte Greifeinrichtung außerdem die Taktzeit der Umreifungsmaschine beeinflußt
bzw. beeinträchtigt wird.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Umreifungsmaschine der eingangs genannten
Art zu schaffen, welche die oben genannten Mängel nicht aufweist, d.h. welche einfach
ausgebildet und mit einer vergleichsweise hohen Taktzahl betreibbar ist.
[0005] Diese Aufgabe wird bei einer Umreifungsmaschine der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, daß jeder Korb in Transportrichtung betrachtet an seiner Rückseite
offen ist, daß in der Umreifungsstation eine Anschlageinrichtung vorgesehen ist, die
in den jeweiligen Korb eingreift und den zu umreifenden Gut-Stapel in bezug auf den
Querumreifungsrahmen passend positioniert, und daß eine Korb-Vorschubeinrichtung vorgesehen
ist, die den jeweiligen Korb in Transportrichtung aus der Ebene des Querumreifungsrahmens
nur so weit nach vorne heraus verstellt, daß die Seitenwände des Korbes den zu umreifenden
Gut-Stapel weiterhin positioniert halten.
[0006] Bei der erfindungsgemäßen Umreifungsmaschine werden die Körbe also nicht an der Zufuhrtransporteinrichtung
fixiert, sondern sie werden nacheinander in die Umreifungsstation genau definiert
hineinbewegt, so daß der jeweilige Korb den zu umreifenden Gut-Stapel auch noch während
des Umreifungsvorgangs festhält. Die genaue Positionierung des zu umreifenden Gut-Stapels
in der Umreifungsstation in bezug auf die durch den Querumreifungsrahmen bestimmte
Umreifungsebene erfolgt durch die in den jeweiligen Korb eingreifende Anschlageinrichtung,
an welcher der zu umreifende Gut-Stapel definiert zu Anlage kommt. Der Korb selbst
wird mit Hilfe der Korb-Vorschubeinrichtung definiert weiter vorbewegt. Sobald der
Gut-Stapel umreift worden ist, wird zuerst der zugehörige Korb mit Hilfe der Korb-Vorschubeinrichtung
zur Abfuhrtransporteinrichtung und von dort geeignet abtransportiert, wonach dann
der umreifte Gut-Stapel aus der Umreifungsstation heraus zur Abfuhrtransporteinrichtung
und mittels dieser zu einer Versandstelle o.dgl. transportiert wird. Die erfindungsgemäße
Umreifungsmaschine ist also vergleichsweise einfach ausgebildet, wobei gleichzeitig
relativ hohe Taktzahlen erzielbar sind, was in einer entsprechend hohen Produktivität
der erfindungsgemäßen Umreifungsmaschine resultiert.
[0007] Erfindungsgemäß kann jeder Korb einen Boden mit mindestens zwei nach oben stehenden,
in Transportrichtung orientierten Längserhebungen und eine Stirnwand mit mindestens
einer Längserhebung aufweisen, wobei die Anschlageinrichtung mindestens ein Anschlagorgan
aufweisen kann, das von oben in den jeweiligen, in der Umreifungsstation befindlichen
Korb bis in die Nähe seines Bodens einbringbar ist. Bei dieser Ausbildung der Umreifungsmaschine
wird das mindestens eine Anschlagorgan also von oben in den oben offenen Korb eingebracht.
[0008] Erfindungsgemäß ist es jedoch auch möglich, daß jeder Korb einen Boden mit mindestens
einem in Transportrichtung orientierten, nach hinten offenen Längsschlitz und eine
Stirnwand mit mindestens zwei Längserhebungen aufweist, und daß die Anschlageinrichtung
mindestens ein Anschlagorgan aufweist, das von unten durch den bzw. den zugehörigen
Längsschlitz in den jeweiligen Korb einbringbar ist. Bei dieser Ausbildung der Umreifungsmaschine
wird das mindestens eine Anschlagorgan also von unten in den in der Umreifungsstation
befindlichen Korb eingebracht, um den zu umreifenden Gut-Stapel in bezug auf die durch
den Querumreifungsrahmen festgelegte Umreifungsebene genau passend zu positionieren,
wobei der Gut-Stapel mit Hilfe des zugehörigen Korbes bzw. mit Hilfe seiner beiden
Seitenwände in der Umreifungsstation geeignet positioniert und festgehalten wird,
bis der Umreifungsvorgang abgeschlossen ist.
[0009] Zur definierten Ausrichtung des jeweiligen, in der Umreifungsstation befindlichen
Korbes und des zugehörigen Gut-Stapels kann es zweckmäßig sein, wenn an der Umreifungsstation
Halteelemente vorgesehen sind, die sich paarweise in Transportrichtung gegenüberliegen,
wobei mindestens ein Paar Halteelemente zum seitlichen Halten des jeweiligen, zu umreifenden
Gut-Stapels in Transportrichtung stromaufwärts vor der Umreifungsebene und mindestens
ein Paar Halteelemente zum seitlichen Halten des entsprechenden Korbes in Transportbewegungsrichtung
stromabwärts hinter der Umreifungsebene vorgesehen sind. Zweckmäßigerweise sind die
besagten Halteelemente als federnde Schwenk-Klappen ausgebildet. Die Halteelemente
können bspw. auch als federnd beweglich vorgesehene Rollen oder Walzen oder beliebig
anders gestaltet sein.
[0010] Eine vereinfachte Kommissionierung, d.h. Bestückung der Körbe mit dem jeweils zugehörigen,
zu umreifenden Gut ist - gegebenenfalls auch mit unausgebildetem Hilfspersonal - realisierbar,
wenn erfindungsgemäß jeder Korb an seiner Stirnwand und/oder an mindestens einer seiner
beiden Seitenwände mit Informationselementen versehen ist, die zwischen einer Aktiv-
und einer Passivstellung verstellbar sind. Bei diesen Informationselementen kann es
sich bspw. um Fahnen, Klappen, sog. Reiter o.dgl. handeln, die in der Aktivstellung
dem die Körbe bestückenden Personal ohne weiteres anzeigen, mit welchem Gut die einzelnen
Körbe zu bestücken sind. Nach Durchführung der Umreifung werden die Informationselemente
hinter der Umreifungsstation manuell oder automatisch von der Aktiv- in die Passivstellung
zurückverstellt, so daß die Körbe danach wieder zur Kommissionierung zur Verfügung
stehen.
[0011] Bei der erfindungsgemäpen Umreifungsmaschine kann die Zufuhrtransporteinrichtung
und/oder die Abfuhrtransporteinrichtung Endlosbänder aufweisen, und kann die Korb-Vorschubeinrichtung
eine Kolben-Zylinder-Einheit aufweisen, deren Kolbenstange mit einer Rastklinke versehen
ist. Wie bereits weiter oben ausgeführt worden ist, dient die Korb-Vorschubeinrichtung
dazu, den in bezug auf den zu umreifenden Gut-Stapel definiert aus der Umreifungsebene
heraus nach vorne zu verstellen und/oder den zu umreifenden Gut-Stapel mit seinen
Seitenwänden definiert haltenden Korb nach Abschluß des Umreifungsvorgangs vom umreiften
Gut-Stapel nach vorne weg und zur Abfuhrtransporteinrichtung zu bewegen.
[0012] Seitlich neben der Abfuhrtransporteinrichtung ist zweckmäßigerweise eine Ausstoßeinrichtung
zum Querausstoßen des jeweiligen leeren Korbes von der Abfuhrtransporteinrichtung
weg vorgesehen. Sobald mit Hilfe der Ausstoßeinrichtung der entsprechende leere Korb
von der Abfuhrtransporteinrichtung weg quer ausgestoßen worden ist, kann der umreifte
Gut-Stapel von der Umreifungsstation zur Abfuhrtransporteinrichtung übergeben werden.
Zu diesem Zwecke ist die Umreifungsstation vorzugsweise mit einer zugehörigen, an
sich bekannten Transporteinrichtung versehen.
[0013] Eine Optimierung der Automatisation der erfindungsgemäßen Umreifungsmaschine bei
vergleichsweise kleinem Platzbedarf ist realisierbar, wenn zwischen der Abfuhrtransporteinrichtung
und der Zufuhrtransporteinrichtung eine Korb-Rücktransporteinrichtung vorgesehen ist,
die zum Rückführen der leeren Körbe zur Zufuhrtransporteinrichtung dient. Die Korb-Rücktransporteinrichtung
bildet hierbei zur Umreifungsstation vorzugsweise einen sog. Transport-Nebenzweig.
[0014] Die erfindungsgemäße Umreifungsmaschine weist einen relativ einfachen Aufbau auf,
wobei vergleichsweise hohe Taktzahlen realisierbar sind. Ein weiterer Vorteil der
erfindungsgemäßen Umreifungsmaschine besteht in ihrer einfachen Handhabbarkeit sowie
in ihrem relativ kleinen Platz- bzw. Grundflächenbedarf.
[0015] Weitere Einzelheiten, Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispieles der erfindungsgemäßen
Umreifungsmaschine bzw. wesentlicher Teile derselben. Es zeigen:
- Fig. 1
- in einer Ansicht von oben eine Ausbildung der Umreifungsmaschine,
- Fig. 2
- in einer Ansicht von oben eine Ausbildung eines zur Umreifungsmaschine gemäß Fig.
1 zugehörigen Korbes mit darin lose übereinandergestapeltem, zu umreifendem Gut,
- Fig. 3
- einen Schnitt entlang der Schnittlinie III-III in Fig.2 durch den Korb und das im
Korb befindliche, übereinandergestapelte, zu umreifende Gut,
- Fig. 4
- eine der Fig. 2 ähnliche Darstellung zur Verdeutlichung einer anderen Ausbildung eines
Korbes der Umreifungsmaschine gemäß Fig. 1, und
- Fig. 5
- einen Schnitt entlang der Schnittlinie V-V in Fig. 4 durch den Korb und das im Korb
befindliche, zu umreifende Gut.
[0016] Fig. 1 zeigt in einer Ansicht von oben eine Ausbildung der Umreifungsmaschine 10
mit einer Umreifungsstation 12, der eine Zufuhrtransporteinrichtung 14 vorgeordnet
und der eine Abfuhrtransporteinrichtung 16 nachgeordnet ist. Die Zufuhrtransporteinrichtung
14 und/oder die Abfuhrtransporteinrichtung 16 können an sich bekannte Endlosbänder
18 und 20 aufweisen.
[0017] Die Umreifungsstation 12 weist einen Querumreifungsrahmen 22 auf, durch den eine
Umreifungsebene festgelegt ist, die durch eine dünne strichpunktierte Linie 24 verdeutlicht
ist. Die Umreifungsebene 24 ist zur Transportrichtung der Zufuhrtransporteinrichtung
14 und der damit fluchtenden Abtransporteinrichtung 16 senkrecht orientiert. Auf der
Zufuhrtransporteinrichtung 14 befindet sich ein Korb 26, in welchem zu umreifendes
Gut 28, bei dem es sich bspw. um Zeitschriften, Zeitungen, Kataloge o.dgl. handelt,
lose übereinandergestapelt angeordnet ist. Ein zweiter Korb 26 mit zugehörigem, zu
umreifendem Gut-Stapel 28 befindet sich in der Umreifungsstation 12. Ein dritter Korb
26 ist seitlich neben der Abfuhrtransporteinrichtung 16 gezeichnet. Dieser zuletzt
erwähnte Korb 26 wird mit Hilfe einer Korbausstoßeinrichtung 30 in Querrichtung der
Abfuhrtransporteinrichtung 16 ausgestoßen, d.h. von der Abfuhrtransporteinrichtung
16 entfernt. Dieser Korb 26 kann dann mit Hilfe einer Korb-Rücktransporteinrichtung,
die in Fig. 1 nur durch eine doppelt strichpunktierte Linie 32 schematisch angedeutet
ist, zur Zufuhrtransporteinrichtung 14 zurücktransportiert werden.
[0018] Wie aus Fig. 1 und aus den Figuren 2 und 4 ersichtlich ist, ist jeder Korb 26 in
Transportrichtung betrachtet, an seiner Rückseite 34 offen, d.h. ohne Rückwand ausgebildet.
[0019] In der Umreifungsstation 12 ist eine Anschlageinrichtung 36 vorgesehen, die mindestens
ein Anschlagorgan 38 (sh. Fig. 1), oder die wenigstens zwei Anschlagorgane 38 (sh.
die Figuren 2 und 3 sowie die Figuren 4 und 5) aufweist. Das/jedes Anschlagorgan 38
ist an der Umreifungsstation 12 derartig vorgesehen, daß es in den jeweiligen, in
der Umreifungsstation 12 befindlichen Korb 26 eingreift und den zu umreifenden Gut-Stapel
28 in bezug auf die Umreifungsebene 24 genau definiert zurück- bzw. festhält, wenn
der zugehörige Korb 26 z.B. mit Hilfe einer Korb-Vorschubeinrichtung 40 in Transportrichtung
definiert so weit weiter vorgeschoben wird, daß die Seitenwände 42 und der Boden 44
des besagten Korbes 26 aus der Umreifungsebene 24 herausbewegt werden, wobei die Seitenwände
42 den mit Hilfe der Anschlageinrichtung 36 definiert in der Umreifungsebene 24 festgehaltenen
Gut-Stapel 28 weiterhin in Position halten, so daß nach Beendigung des Korb-Vorschubs
der Gut-Stapel 28 in der Umreifungsstation 12 problemlos querumreift werden kann.
[0020] Zur weiter verbesserten Positionierung des in der Umreifungsstation 12 befindlichen
und in bezug auf den zu umreifenden Gut-Stapel 28 nach vorne verschobenen Korbes 26
sowie des in der Umreifungsebene 24 befindlichen und zum Umreifen in der Umreifungsebene
24 zugänglichen Gut-Stapels 28 sind an der Umreifungsstation 12 Halteelemente 46 und
48 paarweise in Transportrichtung gegenüberliegend vorgesehen. Die Halteelemente 46
und 48 sind bspw. als federnde Schwenk-Klappen ausgebildet. Die Halteelemente 46 liegen
am zu umreifenden Gut-Stapel 28 seitlich federnd nachgiebig an. Die Halteelemente
48 liegen federnd an den Seitenwänden 42 des jeweiligen, in der Umreifungsstation
12 befindlichen Korbes 26 an.
[0021] Nach Abschluß des Umreifungsvorgangs wird mit Hilfe der Korb-Vorschubeinrichtung
40 der Korb 26 zur Abfuhrtransporteinrichtung 16 bewegt. Die Korb-Vorschubeinrichtung
40 kann eine Kolben-Zylindereinheit 50 mit einer Kolbenstange 52 aufweisen, die mit
einer Rastklinke 54 versehen sein kann.
[0022] Nach dem Transport des besagten Korbes 26 von der Umreifungsstation 12 zur Abfuhrtransporteinrichtung
16 und nach dem Querausstoßen dieses Korbes 26 mit Hilfe der Korb-Ausstoßeinrichtung
30 von der Abfuhrtransporteinrichtung 16 wird dann der querumreifte Gut-Stapel 28
mit Hilfe einer an der Umreifungsstation 12 vorgesehenen, an sich bekannten Transporteinrichtung
56, von welcher nur die linke Hälte in Fig. 1 zeichnerisch dargestellt ist, von der
Umreifungsstation 12 an die Abfuhrtransporteinrichtung 16 übergeben, von wo der umreifte
Gut-Stapel 28 dann bspw. zu einer Versandstelle in ein Lager o.dgl. transportiert
wird.
[0023] Die Figuren 2 und 3 zeigen eine Ausbildung des Korbes 26, der einen Boden 44, zwei
vom Boden 44 nach oben stehende Seitenwände 42 und eine vom Boden 44 vorderseitig
nach oben stehende Stirnwand 58 aufweist. Der Boden 44 ist mit einem Loch 60 ausgebildet,
das zum Einhaken der Rastklinke 54 der Kolbenstange 52 der Kolben-Zylindereinheit
50 der Korb-Vorschubeinrichtung 40 (sh. Fig. 1) ausgebildet ist. Vom Boden 44 des
Korbes 26 stehen voneinander beabstandet Längserhebungen 62 nach oben, auf welchen
das zu umreifende Gut 28 aufliegt, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist. Durch die Längserhebungen
62 ist das zu umreifende Gut 28 vom Boden 44 des Korbes 26 beabstandet, so daß auch
das jeweils unterste Gut 28 zuverlässig von den von oben in den Korb 26 eingreifenden
Anschlagorganen 38 der Anschlageinrichtung 36 definiert fest- bzw. zurückgehalten
wird, wenn der Korb 26 in der Umreifungsstation 12 in bezug auf die Umreifungsebene
24 weiter vorgeschoben wird, wie oben in Verbindung mit Fig. 1 beschrieben worden
ist.
[0024] Damit die Anschlagorgane 38 der Anschlageinrichtung 36 zwischen der Vorderseite 64
(sh. Fig. 2) des zu umreifenden Gut-Stapels 28, der in den Figuren 2 und 3 durch dünne
strichpunktierte Linien angedeutet ist, und der Stirnwand 58 des zugehörigen Korbes
26 von oben in den Korb 26 bis in die Nähe seines Bodens 44 eingreifen kann, ist die
Stirnwand 58 des Korbes 26 mit Längserhebungen 65 ausgebildet, die wie die vom Boden
44 nach oben stehenden Längserhebungen 62 in das Innere des Korbes 26 orientiert sind.
[0025] Die Figuren 4 und 5 zeigen eine andere Ausbildung eines Korbes 26 mit darin angeordnetem,
lose übereinandergestapeltem, zu umreifendem Gut 28, das auch in den Figuren 4 und
5 durch dünne strichpunktierte Linien angedeutet ist. Der Korb 26 gemäß den Figuren
4 und 5 unterscheidet sich von dem Korb 26 gemäß den Figuren 2 und 3 insbes. dadurch,
daß sein Boden 44 mit einem in Transportrichtung orientierten, nach hinten offenen
Längsschlitz 66 ausgebildet ist, so daß die Anschlagorgane 38 der an der Umreifungsstation
12 (sh. Fig. 1) vorgesehenen Anschlageinrichtung 36 von der Unterseite her in den
jeweiligen, an der Umreifungsstation 12 befindlichen Korb 26 hineinbewegbar sind.
Im übrigen ist der Korb 26 gemäß den Figuren 4 und 5 ähnlich ausgebildet wie der in
den Figuren 2 und 3 gezeichnete Korb, wobei gleiche Einzelheiten in den Figuren 4
und 5 mit denselben Bezugsziffern wie in den Figuren 2 und 3 bezeichnet sind und nicht
noch einmal detailliert beschrieben werden.
[0026] Die Fig. 5 verdeutlicht außerdem ein Informationselement 68, das an der einen Seitenwand
58 des Korbes 26 zwischen einer Aktiv- und einer Passivstellung verstellbar ist. Diese
Verstellbarkeit ist durch den bogenförmigen Pfeil 70 angedeutet.
[0027] Kommen bei der erfindungsgemäßen Umreifungsmaschine 10 Körbe 26 mit Längsschlitzen
66 zum Einsatz, dann kann die Umreifungsstation 12 bspw. mit heb- und senkbaren Schienen
ausgebildet sein, mittels welcher ein zu umreifender Gut-Stapel 28 hochgehoben werden
kann, um danach den Korb 26 einfach und kraftsparend aus der Umreifungsstation 12
herausbewegen zu können.
1. Umreifungsmaschine mit einer einen Querumreifungsrahmen (22) aufweisenden Umreifungsstation
(12), der eine Zufuhrtransporteinrichtung (14) vorgeordnet und der eine Abfuhrtransporteinrichtung
(16) nachgeordnet ist, wobei die Zufuhrtransporteinrichtung (14) zum Zuführen von
in Körben (26) übereinandergestapeltem, zu umreifendem Gut (28) und die Abfuhrtransporteinrichtung
(16) zum Abtransport des umreiften Guts (28) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Korb (26) in Transportrichtung betrachtet an seiner Rückseite (34) offen
ist, daß in der Umreifungsstation (12) eine Anschlagseinrichtung (36) vorgesehen ist,
die in den jeweiligen Korb (26) eingreift un den zu umreifenden Gut-Stapel (28) in
bezug auf den Querumreifungsrahmen (22) passend positioniert, und daß eine Korb-Vorschubeinrichtung
(40) vorgesehen ist, die den jeweiligen Korb (26) in Transportrichtung aus der Ebene
(24) des Querumreifungsrahmens (22) nur so weit nach vorne heraus verstellt wird,
daß die Seitenwände (42) des Korbes (26) den zu umreifenden Gut-Stapel (28) weiterhin
positioniert halten.
2. Umreifungsmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Korb (26) einen Boden (44) mit mindestens zwei nach oben stehenden, in Transportrichtung
orientierten Längserhebungen (62) und eine Stirnwand (58) mit mindestens einer Längserhebung
(65) aufweist, und daß die Anschlagsrichtung (36) mindestens ein Anschlagorgan (38)
aufweist, das von oben in den jeweiligen Korb (26) bis in die Nähe des Bodens einbringbar
ist.
3. Umreifungsmaschine nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Korb (26) einen Boden (44) mit mindestens einem in Transportrichtung orientierten,
nach hinten offenen Längsschlitz (66) und eine Stirnwand (58) mit mindestens zwei
Längserhebungen (65) aufweist, und daß die Anschlageinrichtung (36) mindestens ein
Anschlagorgan (38) aufweist, das von unten durch den bzw. den jeweiligen Längsschlitz
(66) in den jeweiligen Korb (26) einbringbar ist.
4. Umreifungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß an der Umreifungsstation (12) Halteelemente (46, 48) vorgesehen sind, die sich
paarweise in Transportrichtung gegenüberliegen, wobei mindestens ein Paar Halteelemente
(46) zum seitlichen Halten des jeweiligen zu umreifenden Gut-Stapels (28) in Transportrichtung
vor der Umreifungsebene (24) und mindestens ein Paar Halteelemente (48) zum seitlichen
Halten des entsprechenden Korbes (26) in Transportrichtung nach der Umreifungsebene
(24) vorgesehen sind.
5. Umreifungsmaschine nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Halteelemente (46, 48) als federnde Schwenk-Klappen ausgebildet sind.
6. Umreifungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
daß jeder Korb (26) an seine Stirnwand (58) und/oder an mindestens einer seiner beiden
Seitenwände (42) mit Informationselementen (68) versehen ist, die zwischen einer Aktiv-
und einer Passivstellung verstellbar sind.
7. Umreifungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Zufuhrtransporteinrichtung (14) und/oder daß die Abfuhrtransporteinrichtung
(16) Endlosbänder (18, 20) aufweisen, und daß die Vorschubeinrichtung (40) eine Kolben-Zylindereinheit
(50) aufweist, deren Kolbenstange (52) mit einer Rastklinke (54) versehen ist.
8. Umreifungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet,
daß seitlich neben der Abfuhrtransporteinrichtung (16) eine Ausstoßeinrichtung (30)
zum Querausstoßen des jeweiligen leeren Korbes (26) von der Abfuhrtransporteinrichtung
(16) weg vorgesehen ist.
9. Umreifungsmaschine nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
daß zwischen der Abfuhrtransporteinrichtung (16) und der Zufuhrtransporteinrichtung
(14) zur Umreifungsstation (12) parallel eine Korb-Rücktransporteinrichtung (32) vorgesehen
ist, die zum Rückführen der leeren Körbe (26) zur Zufuhrtransporteinrichtung (14)
dient.