[0001] Die Erfindung betrifft eine Schließeinrichtung für eine Tür, eine Heckklappe oder
dergleichen, insbesondere eines Kraftfahrzeuges, gemäß den Merkmalen des Oberbegriffes
des Patentanspruches 1.
[0002] Aus der DE 38 40 591 A1 ist eine Schließeinrichtung bekannt, die eine Schloßmechanik
(mit Drehfalle und Sperrklinke) mit einem Stellantrieb für den Antrieb eines Bauteiles
(Drehfalle) der Schloßmechanik aufweist. Der Stellantrieb bewirkt, daß dann, wenn
die Kofferraumhaube geschlossen wird, die Abwärtsbewegung in die geschlossene Position
von einem Sensor elektrisch erfaßt wird, woraufhin der elektrische Stellantrieb in
Gang gesetzt wird, um mittels der Schloßmechanik die Kofferraumhaube in ihre geschlossene
Position zu bewegen.
[0003] Diese bekannte Schließeinrichtung funktioniert an und für sich zufriedenstellend,
wobei es jedoch vorkommen kann, daß beim Bewegen der Kofferraumhaube von ihrer geöffneten
Position in die geschlossene Position Verschmutzungen einer Bedienperson nicht zu
vermeiden sind.
[0004] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine im Aufbau einfache und komfortbetonte
Schließeinrichtung bereitzustellen, die mit möglichst wenigen Bauteilen realisierbar
ist.
[0005] Diese Aufgabe ist durch die Merkmale des Patentanspruches 1 gelöst.
[0006] Der einzige Stellantrieb übernimmt dabei die beiden Aufgaben, zum einen das Bauteil
der Schlossmechanik, insbesondere eine Drehfalle, für die Tür, die Heckklappe oder
dergleichen von einer Vorraststellung in die Hauptraststellung (geschlossene Position)
zu bewegen und gleichzeitig ein Bedienteil (Griff oder dergleichen) einer Öffnungshilfe
dann auszufahren, wenn insbesondere die Heckklappe geöffnet werden soll und dann einzufahren,
wenn der Schließvorgang beendet ist. Zu diesem Zweck wird der Stellantrieb in Abhängigkeit
von einem Öffnungsbefehls der Bedienperson des Fahrzeuges eingeschaltet, und zumindest
das Bedienteil der Öffnungshilfe ausgefahren. Weiterhin kann, muß aber nicht, ein
Bauteil der Schloßmechanik (insbesondere die Sperrklinke) entriegelt werden, so daß
insbesondere die Heckklappe mittels dem Bedienteil geöffnet werden kann. Das Bedienteil
kann kurz nach dem Öffnen wieder eingefahren werden oder sich so lange im ausgefahrenen
Zustand befinden, bis die Tür, die Heckklappe oder dergleichen wieder vollkommen geschlossen
ist oder zumindest bis in die Vorraststellung gebracht ist. Wenn die Tür, die Heckklappe
oder dergleichen sich in der Vorraststellung oder in der Hauptraststellung befindet,
die in geeigneter Weise erfaßt werden, wird der Stellantrieb eingeschaltet und das
Bedienteil der Öffnungshilfe eingefahren. Eine bevorzugte Ausführungsform ist darin
zu sehen, daß die Tür, die Heckklappe oder dergleichen mittels dem Bedienteil der
Öffnungshilfe in die Vorraststellung gebracht wird, die Vorraststellung erfaßt wird,
und dann der Stellantrieb eingeschaltet wird, der dann die Tür, die Heckklappe oder
dergleichen in die Hauptraststellung bewegt und gleichzeitig das Bedienteil der Öffnungshilfe
einfährt.
[0007] Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben, aus
denen sich ebenfalls vorteilhafte Wirkungen ergeben, und anhand von zwei detaillierten
Ausführungsformen im folgenden beschrieben und in den Figuren gezeigt.
[0008] Es zeigen:
- Fig. 1:
- die Stellungen: Schloß verriegelt/Griffteil eingefahren,
- Fig. 2:
- die Stellungen: Schloß entriegelt/Griffteil ausgefahren,
- Fig. 3:
- den Defektfall: Griffteil eingefahren und blockiert,
- Fig. 4:
- den Defektfall: Griffteil ausgefahren und blockiert,
- Fig. 5:
- die Ausgestaltung eines Kulissenstellers,
- Fig. 6:
- die Arbeitsbereiche des Kulissenstellers,
- Figuren 7 bis 12:
- die Bewegungsphasen des Kulissenstellers.
[0009] In den Figuren 1 bis 4 ist eine erste Ausführungsform gezeigt, die in verschiedenen
Stellungen dargestellt ist. Der besseren Übersichtlichkeit wegen ist lediglich die
Fig. 1 mit Bezugsziffern versehen worden, wobei sich die in Fig. 1 mit Bezugsziffern
versehenen Komponenten auch in den Fig. 2 bis 4 wiederfinden.
[0010] Fig. 1 zeigt eine Schloßmechanik 1, die in an sich bekannter Weise eine Drehfalle
2 und eine die Drehfalle 2 arretierende oder freigebende Sperrklinke 3 aufweist. Die
Drehfalle 2 umschließt einen ortsfesten Schließbolzen, der nicht gezeigt ist.
[0011] Die Schloßmechanik 1 weist weiterhin einen Stellantrieb 4 auf, der als Linearantrieb
ausgestaltet ist und einen Zapfen 5 aufweist. Der Stellantrieb 4 besteht aus einem
Elektromotor, dessen Drehbewegung mittels eines Umsetzungsgetriebes (zum Beispiel
ein Untersetzungsgetriebe) in eine Linearbewegung für den Zapfen 5 umgesetzt wird.
An Stelle eines Elektromotors können auch Elektromagneten und auch Stellantriebe mit
einer Drehbewegung Einsatz finden. Der Zapfen 5 greift ein in eine Ausnehmung 6 der
Sperrklinke 3, so daß in der in Fig. 1 gezeigten Stellung die Sperrklinke 3 die Drehfalle
2 arretiert und somit die Schloßmechanik 1 verriegelt, also die Tür, die Heckklappe
oder dergleichen geschlossen ist. Die Schloßmechanik 1 kann als eigenständiges Modul
ausgebildet sein, wobei zu diesem Zweck die Komponenten in einem Gehäuse 7 angeordnet
sind.
[0012] Weiterhin ist eine Öffnungshilfe 8 vorhanden, die ebenfalls als eigenständiges Modul
ausgestaltet sein kann. Die Öffnungshilfe 8, die hinter einer Karosseriewand die Tür,
der Heckklappe oder dergleichen angeordnet ist, weist ein Griffteil 9 auf, das in
der in Fig. 1 gezeigten Stellung in ein Gehäuse 10 eingefahren ist. Eine Stirnseite
11 des Griffteiles 9 zeigt nach außen und verhindert somit Verschmutzungen des Griffteiles
9. Über Verbindungsstangen 12, 13 (wobei auch andere Übertragungselemente wie beispielsweise
Bowdenzüge denkbar sind), sind die Schloßmechanik 1 und die Öffnungshilfe 8 miteinander
verbunden. Die Schloßmechanik 1 (beziehungsweise deren Verbindungsstange 13) und die
Öffnungshilfe 8 (beziehungsweise deren Verbindungsstange 12) sind mittels in einem
topfförmigen Gehäuse angeordneten Federn 15, 16 entkoppelbar. Die Verbindungsstange
12 weist ein plattenförmiges Ende 17 in dem Gehäuse 14 auf, wobei sich die Feder 16
einerseits an dem Gehäuse 14 und andererseits an dem plattenförmigen Ende 17 abstützt.
Die Verbindungsstange 13 weist an ihrem Ende das topfförmige Gehäuse 14 auf, wobei
sich die Feder 15 innerhalb des Gehäuses 14 gegen die der Feder 16 abgewandten Seite
des plattenförmigen Endes 17 an diesem abstützt. Die Federkraft der Federn 15 und
16 ist dergestalt ausgelegt, daß die Linearbewegung des Stellantriebes 4 über die
Federn 15, 16 auf die Öffnungshilfe 8 übertragen wird. Mit der Bezugsziffer 18 ist
noch eine Verbindung zu einem Schließzylinder angedeutet, mittels dem die Schloßmechanik
1 insbesondere im Defektfall manuell betätigt werden kann, d. h., daß der Stellantrieb
4 übersteuerbar ist.
[0013] Die Entkoppelung zwischen der Schloßmechanik 1 und der Öffnungshilfe 8 hat den Vorteil,
daß die Schloßmechanik 1 noch immer dann betätigbar ist, auch wenn die Öffnungshilfe
8 nicht mehr bewegbar ist. Des weiteren ist ein Vorteil darin zu sehen, daß mittels
einer Betätigung eines Griffteiles 9 der Stellantrieb 4 nicht bewegbar ist, so daß
ein wirksamer Diebstahlschutz gegeben ist. Zu diesem Zweck sind die Federn 15 und/oder
16 derart dimensioniert, daß die Selbsthaltekraft des Stellantriebes 4 größer ist
als deren Federkraft. Die in Fig. 1 gezeigte Entkoppelung ist nur beispielhaft, wobei
selbstverständlich weitere Ausgestaltungen, die die gleiche oder zumindest ähnliche
kinematische Arbeitsweise haben, denkbar sind. Bei der Verbindung zwischen der Schloßmechanik
1 und der Öffnungshilfe 8 muß es sich auch nicht zwangsweise um eine linear wirkende
Verbindung handeln, so daß an dieser Stelle beispielsweise auch Drehbewegungen denkbar
sind. So können zum Beispiel die Schloßmechanik 1 und die Öffnungshilfe 8 eine Baueinheit
bilden, wobei der Stellantrieb 4 ebenfalls eine Drehbewegung ausführt, die sowohl
auf die Sperrklinke 3, gegebenenfalls untersetzt, als auch auf das Griffteil 9, auch
hier gegebenenfalls untersetzt, ausführt. Bei der Verbindung zwischen Stellantrieb
4 und Griffteil 9 kann es sich beispielsweise um ein Untersetzungsgetriebe handeln,
das mittels einer auf einer Welle des Getriebes angeordneten und in zwei Richtung
wirkenden Klammerfeder entkoppelbar ist.
[0014] Fig. 2 zeigt die Stellungen, daß das Schloß (die Drehfalle 2) entriegelt und das
Griffteil 9 ausgefahren ist. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn die Bedienperson
des Fahrzeuges über eine Fernbedienung einen Öffnungswunsch mitgeteilt hat.
[0015] Fig. 3 zeigt den Defektfall, daß zwar das Schloß entriegelt wurde und der Stellantrieb
4 sich bewegt hat, jedoch der Griffteil 9 eingefahren und blockiert ist. In diesem
Fall kommt es derart zu einer Entkopplung, daß die Feder 15 zusammengedrückt beziehungsweise
die Feder 16 entspannt wird. Die Schloßmechanik 1 bleibt funktionstüchtig, so daß
die Tür, die Heckklappe oder dergleichen geöffnet werden kann. Lediglich die Öffnungshilfe
8 steht dann nicht mehr zur Verfügung.
[0016] Fig. 4 zeigt den Defektfall, daß zwar das Griffteil 9 ausgefahren wurde, jedoch in
dieser Stellung blockiert ist. In diesem Fall wird dann die Feder 16 zusammengedrückt,
beziehungsweise die Feder 15 entspannt, so daß nach wie vor nach Betätigung des Stellantriebes
4 die Drehfalle 2 wirksam ist. Aufgrund der Ausgestaltung der Entkopplung mittels
der Federn 15, 16 kann das Griffteil 9 auch in einer beliebigen Position zwischen
der eingefahrenen und der ausgefahrenen Stellung blockieren, so daß auch dann nach
wie vor die Drehfalle 2 beziehungsweise die Öffnungsfunktion der Schloßmechanik 1
wirksam bleibt.
[0017] Gleiches gilt auch dafür, daß das Griffteil 9 unbefugterweise betätigt wird, so daß
eine Betätigung des Stellantriebes 4 beziehungsweise eine Betätigung der Sperrklinke
3 verbunden mit einer Freigabe der Drehfalle 2 aufgrund einer Fremdbetätigung des
Griffteiles 9 ausgeschlossen ist.
[0018] Fig. 5 zeigt die Ausgestaltung eines Kulissenstellers 19, mit dem es ebenfalls möglich
ist, mit nur einem Antrieb sowohl die Schloßmechanik 1 als auch die Öffnungshilfe
8 zu betätigen. Der Kulissensteller 19 weist eine Antriebskulisse 20 auf, die mit
einem Antriebsrad 21 in Verbindung steht. Das Antriebsrad 21 kann beispielsweise ein
Reibrad oder ein Zahnrad sein, wobei dann die Antriebskulisse 20 in entsprechender
Weise ausgebildet ist. Der Kulissenstellers 19 weist weiterhin ein Betätigungselement
22 auf, das zum Antrieb des Bauteiles der Schloßmechanik 1, insbesondere der Sperrklinke
3, ausgebildet ist. Andererseits ist ein weiteres Betätigungselement 23 vorgesehen,
welches auf ein Abtriebsrad 24 wirkt, wobei das Abtriebsrad 24 in Wirkverbindung steht
mit der Öffnungshilfe 8. Auch hier ist - zwar nicht gezeigt, jedoch vorhanden - die
Entkopplung zwischen dem Kulissensteller 19 und der Öffnungshilfe 8 gegeben. Gegenüber
dem Abtriebsrad 24 ist noch ein Gegenlager 25 vorgesehen. In der in Fig. 5 gezeigten
Position des Kulissenstellers 19 befindet sich die Schloßmechanik 1 in der verriegelten
[0019] Stellung und die Öffnungshilfe 8 beziehungsweise dessen Griffteil 9 in der eingefahrenen
Position, wobei dann aus Gründen der Diebstahlsicherung der Kulissenstellers 19 mittels
eines entriegelbaren Sperrstiftes 26 verriegelt ist.
[0020] Fig. 6 zeigt die Arbeitsbereiche des Kulissenstellers 19, der entlang seiner Seite
a im wesentlichen eine Linearbewegung zur Betätigung der Sperrklinke 3 ausführt, während
eine Bewegung entlang der Seiten b beziehungsweise c ein linearer Hub des Betätigungselementes
23 ausgeführt wird, wobei mittels des linearen Hubes das Griffteil 9 der Öffnungshilfe
8 eingefahren beziehungsweise ausgefahren wird.
[0021] Zur Verdeutlichung der Wirkungsweise des Kulissenstellers 19 sind in den Figuren
7 bis 12 (Bild 7 bis Bild 12) die Bewegungsphasen des Kulissenstellers 19 gezeigt.
Bild 7 zeigt die Ausgangsstellung, in der die Schloßmechanik 1 verriegelt und das
Griffteil 9 eingefahren ist. Wird ein Stellantrieb zum Antrieb des Antriebsrades 21
eingeschaltet, führt der Kulissenstellers eine Linearbewegung aus, die das Entriegeln
der Sperrklinke 3 zur Folge hat. Anschließend erfolgt - wie im Bild 9 gezeigt, die
Bewegung in Richtung des Wendepunktes und dann die im Bild 10 gezeigte Linearhubbewegung
entlang der Seite b, die das Ausfahren des Griffteiles 9 bewirkt. Am oberen Wendepunkt
im Bild 11 angelangt, ist das Griffteil 9 komplett ausgefahren und wird dann bei einer
gegenläufigen Linearhubbewegung entlang der Seite c wieder eingefahren, was in Bild
12 dargestellt ist. Ist das Antriebsrad 21 wieder am linken Wendepunkt angekommen,
entspricht dies der Ausgangsstellung gemäß Bild 7.
[0022] Bei der Ausgestaltung der Antriebskulisse 20 und des Antriebsrades 21 sind Zahnstangen/Zahnräder,
Treibschienen mit Zinnen, Zick-Zackstege, Lochbänder, Dornenbänder oder dergleichen
denkbar.
[0023] Weiterhin kann auch im Bereich des Betätigungselementes 22 zumindest ein Gegenlager
vorhanden sein. Sowohl dieses Gegenlager als auch das Gegenlager 25 kann aus einer
federbelasteten Rolle (Reibrad) oder aus zwei einander zugeordneten Rollen bestehen,
die kraftbeaufschlagt (zum Beispiel federbelastet) sind. Dadurch ist nicht nur eine
Lagerung geschaffen, sondern es ist darüber hinaus noch möglich, die Antriebskraft
auf das Betätigungselement zu übertragen oder einen Freilauf zu schaffen. Ist die
Kraftbeaufschlagung größer als die An- oder Abtriebskraft, erfolgt ein Antrieb (Abtrieb);
ist die Kraftbeaufschlagung geringer, ist ein Freilauf gegeben. Dies kann beispielsweise
mittels der geometrischen Ausgestaltung des Betätigungselementes eingestellt werden,
indem dieses in Teilbereichen unterschiedliche Dicken (Breiten, gestuft oder verlaufend)
aufweist. Denkbar ist bei einer gleichmäßig dicken Ausgestaltung des Betätigungselementes
die Veränderung der Kraftbeaufschlagung. Bei der in Figur 5 gezeigten Ausführungsform
wird beispielsweise die Sperrklinke 3 immer von dem Betätigungselement 22 angetrieben,
während das Gegenlager 25 kraftbeaufschlagt ist. So kann auch eine Kraft, die auf
das Abtriebsrad 24 einwirkt und größer ist als die Haltekraft des Kulissenstellers
19, nicht zu einer Betätigung des Kulissensteller 19 führen, da in diesem Fall der
Freilauf wirkt.
Bezugszeichenliste
[0024]
- 1.
- Schloßmechanik
- 2.
- Drehfalle
- 3.
- Sperrklinke
- 4.
- Stellantrieb
- 5.
- Zapfen
- 6.
- Ausnehmung
- 7.
- Gehäuse
- 8.
- Öffnungshilfe
- 9.
- Griffteil
- 10.
- Gehäuse
- 11.
- Stirnseite
- 12.
- Verbindungsstangen
- 13.
- Verbindungsstangen
- 14.
- topfförmiges Gehäuse
- 15.
- Feder
- 16.
- Feder
- 17.
- plattenförmiges Ende
- 18.
- Verbindung zum Schließzylinder
- 19.
- Kulissensteller
- 20.
- Antriebskulisse
- 21.
- Antriebsrad
- 22.
- Betätigungselement
- 23.
- Betätigungselement
- 24.
- Abtriebsrad
- 25.
- Gegenlager
- 26.
- Sperrstift
1. Schließeinrichtung für eine Tür, eine Heckklappe oder dergleichen, die eine Schloßmechanik
(1) mit einem Stellantrieb (4) für den Antrieb zumindest eines Bauteiles der Schloßmechanik
(1) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellantrieb (4) weiterhin eine Öffnungshilfe
(8) der Tür, der Heckklappe oder dergleichen, antreibt.
2. Schließeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellantrieb (4)
mit einem Griffteil (9) der Öffnungshilfe (8) verbunden oder verbindbar ist.
3. Schließeinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellantrieb
(4) von dem Bediente entkoppelbar ist.
4. Schließeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellantrieb (4)
einen Kulissensteller (19) antreibt, der eine Antriebskulisse (20) aufweist, wobei
aufgrund der Bewegung der Antriebskulisse (20) das Bauteil der Schloßmechanik (1)
und das Bedienteil der Öffnungshilfe (8) betätigbar ist.
5. Schließeinrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Kulissensteller
(19), insbesondere von einem Sperrstift (26), sperrbar ist.
6. Schließeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß im Defektfall der Stellantrieb (4) mittels einer Verbindung (18) zu einem Schließzylinder
manuell übersteuerbar ist.
7. Schließeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schloßmechanik (1) und die Öffnungshilfe (8) eine Baueinheit bilden.
8. Schließeinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß der Stellantrieb (4) der Schloßmechanik (1) oder der Öffnungshilfe (8) zugeordnet
ist