[0001] Die Erfindung betrifft eine Universalschneidvorrichtung für flächige Materialien.
[0002] Mit der erfindungsgemäßen Universalschneidvorrichtung können insbesondere stärkere
Tapeten, wie Rauhfasertapeten und Fußbodenbeläge. abgeschnitten, aus diesen Ausschnitte
gemacht werden und auch von solchen Materialien dünne Bahnen, wie beispielsweise Randleisten
oder Sockelleisten von Bodenbelägen, geschnitten werden.
[0003] Aus der DE 34 21 913 C1 ist eine Vorrichtung zum Nachschneiden von unmittelbar vorher
geklebten Tapeten jeglicher Art bekannt.
[0004] Diese Vorrichtung zum Nachschneiden weist ein flaches mehrteiliges Gehäuse auf, in
welchem in Hubbewegung geführte Messer die Tapeten insbesondere in Eck- und Kantenbereichen
besser schneiden.
[0005] Nachteilig an den in Hubbewegung geführten Messern ist, daß diese aufgrund des sogenannten
Stanzschnittes lediglich relativ dünne flächige Materialien schneiden können. Sobald
in den flächigen Materialien Einschlüsse, wie beispielsweise Verstärkungen in Form
von Holzraspeln, wie sie in Rauhfasertapeten eingeschlossen sind, sind die in Hubbewegung
geführten Messer nicht mehr in der Lage, diese Materialien zu durchschneiden.
[0006] Aus der DE 35 07 125 C1 ist eine weitere Vorrichtung zum Nach-, Aus- und Abschneiden
von Tapeten bekannt. Diese Vorrichtung weist ebenfalls ein in Hubbewegung geführtes
Messer mit einer relativ breiten Schneide auf. Federnd auf diesem in Hubbewegung geführten
Messer ist ein zweites Messer gelagert, welches mindestens zwei zu seiner Mittellinie
spiegelbildlich angeordnete Z-förmige Bereiche aufweist, dessen schräg verlaufende
Teile als Schneiden ausgebildet sind. Das zu schneidende Material wird in den Freiraum
zwischen feststehendem und in Hubbewegung geführtem Messer eingebracht und wird dann
nach Art eines Scherenschnittes durch die Hubbewegung des beweglichen Messers und
den Schneidbereich des feststehenden Messers geschnitten.
[0007] Auch diese Kombination von in Hubbewegung geführtem Messer mit einem feststehenden
Messer mit zwei spiegelbildlich angeordneten Z-förmigen Bereichen weist den Nachteil
auf, daß stärkere flächige Materialien wie Bodenbeläge oder Rauhfasertapeten nur sehr
schwer geschnitten werden können.
[0008] Die US-A 27 01 911 beschreibt eine motorgetriebene Schneidvorrichtung für Gewebe
mit einer rotierenden Schneidscheibe, dessen Schneidkante kreisförmig an der Peripherie
der Schneidscheibe umläuft.
[0009] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Universalschneidvorrichtung bereitzustellen, welche es ermöglicht, auch flächige
Materialien mit höherer Schichtdicke mit einem glatten Schnitt zu durchtrennen, und
zwar insbesondere wenn sich diese flächigen Materialien, beispielsweise Rauhfasertapeten
oder Teppichböden bereits an ihrem bestimmungsgemäßen Ort befinden und an einem Rand
oder einer Kante abgeschnitten werden sollen. Des weiteren liegt der Erfindung die
Aufgabe zugrunde, eine Universalschneidvorrichtung bereitzustellen, die sowohl ein
Vorwärtsschneiden als auch ein Rückwärtsschneiden von flächigen Materialien höherer
Schichtdicke gewährleistet.
[0010] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch eine Universalschneidvorrichtung gemäß Anspruch
1 gelöst. Weitere Ausgestaltungen der Universalschneidvorrichtung sind Gegenstand
der Unteransprüche.
[0011] Die Universalschneidvorrichtung für flächige Materialien, insbesondere für stärkere
Tapeten und Bodenbeläge, weist eine elektromotorisch angetriebene, rotierende Schneidscheibe
auf. Die rotierende Schneidscheibe wird dabei über einen Elektromotor und vorzugsweise
über ein sich anschließendes Getriebe, welches die Rotationsbewegung des Elektromotors
umsetzt, angetrieben.
[0012] Die rotierende Schneidscheibe ist in einer Art Messerträger gelagert, der sich an
den vorderen Bereich eines mehrteiligen, beispielsweise flachen Gehäuses anschließt
sowie dort befestigt ist. Die Schneidscheibe ragt dabei teilweise aus diesem Messerträger
heraus bzw. über ihn hinaus.
[0013] An dem Messerträger kann vor und vorzugsweise auch hinter der Schneidscheibe eine
Schneid- und Führungsklinge angeordnet und befestigt werden, die mit der Schneidscheibe
zusammenwirkt und die zu schneidenden Materialien zertrennt. Mit anderen Worten, die
eigentliche Schneide bzw. Schneiden der Schneidscheibe wirken mit der Schneid- und
Führungsklinge und insbesondere mit der weiter unten beschriebenen Schneidkante dieser
Schneid- und Führungsklinge unter Ausübung einer Schneidwirkung zusammen.
[0014] Die erfindungsgemäße Universalschneidvorrichtung ist ferner mit einer sich in etwa
gerade erstreckenden Anlegekante ausgestattet, die zweckmäßigerweise am Gehäuse und
am Messerträger befestigt ist. Mit dieser Anlegekante kann beispielsweise ein bereits
grob verlegter Teppichboden in die Ecke zwischen Wand und Fußboden gedrückt werden.
[0015] Die Schneid- und Führungsklinge erstreckt sich in etwa in der Verlängerung der Anlegekante.
Die Schneid- und Führungsklinge besitzt dabei vorzugsweise einen Halteschaft, mit
dem sie an dem Messerträger befestigt werden kann. Der Halteschaft geht dann in eine
Schneide über, die sich vorzugsweise zu ihrem freien Ende hin zu einer Spitze verjüngt.
[0016] Die Schneide ist an einem Rand vorzugsweise als Schneidkante ausgestaltet, die mit
der entsprechenden Schneide bzw. Schneidkante der Schneidscheibe zusammenwirkt. Die
Schneidscheibe und die Schneid- und Führungsklinge sind dabei zweckmäßigerweise derart
angeordnet, daß der Bereich, in dem das flächige Material von der Schneidscheibe und
der Schneid- und Führungsklinge zerschnitten wird, in etwa in der gedachten Verlängerung
der Anlegekante, insbesondere des unteren Randes davon, liegt.
[0017] Wird mit der erfindungsgemäßen Universalschneidvorrichtung ein Teppichboden beispielsweise
rückwärts geschnitten, dann gleitet das Teppichbodenmaterial an der Anlegekante vorbei,
wird durch diese in die bereits beschriebene Ecke zwischen Wand und Fußboden gedrückt
und tritt dann in den Schneidbereich bzw. in den von der Schneidscheibe und der Schneid-
und Führungsklinge gebildeten Winkel ein, der sich in etwa in der gedachten Verlängerung
der Anlegekante (genauer des freien Randes dieser Anlegekante) befindet.
[0018] Die Anlegekante ist zweckmäßigerweise einerseits im vorderen Bereich mit dem Messerträger
und andererseits im hinteren Bereich mit dem Gehäuse verbunden. Das zu der Schneidscheibe
zeigende Ende der Anlegekante ist dabei möglichst weit an diese herangeführt, damit
das zu schneidende flächige Material insbesondere beim Rückwärtsschneiden möglichst
unmittelbar von der Anlegekante in den genannten Winkel zwischen Schneidscheibe und
Schneid- und Führungsklinge geführt wird.
[0019] Die Schneidscheibe besitzt an ihrer Peripherie eine Vielzahl von geraden sekantiellen
Schneiden, die sich unter Ausbildung eines Vieleckes aneinanderreihen. Wird die erfindungsgemäße
Universalschneidvorrichtung zum Vorwärtsschneiden eingesetzt, dann wird die Schneid-
und Führungsklinge nicht vor der Schneidscheibe sondern quasi spiegelbildlich dazu
zwischen Anlegekante und Schneidscheibe am Messerträger befestigt. Die Spiegelebene
verläuft dabei senkrecht zur Schneidscheibe und durch deren Mittelpunkt. Auch in diesem
Fall wird das flächige Material durch die Anlegekante niedergedrückt. Da diese nicht
weit von der Schneidscheibe und der Schneid- und Führungsklinge entfernt ist, wird
das flächige Material auch im Schneidbereich niedergedrückt und an der gewünschten
Stelle zerschnitten. Bezogen auf einen Teppichboden bedeutet dies, daß die über den
Rand des Fußbodens hinausstehenden Bereiche bzw. Abschnitte des Teppichbodens abgeschnitten
werden und der zugeschnittene, sich horizontal erstreckende Teppich bis an die sich
senkrecht dazu erstreckende Wand erstreckt und an diese anstößt, ohne davon zu sehr
beabstandet zu sein.
[0020] Die Universalschneidvorrichtung weist einen Ein- und Ausschalter sowie vorzugsweise
eine Abdeckvorrichtung oder Schutzvorrichtung für die Schneid- und Führungsklinge
auf. Oberhalb der rotierenden Schneidscheibe im vorderen Gehäuseteil ist der Antriebsmotor
sowie das vorzugsweise vorhandene Getriebe zum Antrieb der Schneidscheibe gelagert.
An den das Getriebe und den Elektromotor tragenden Gehäuseteil schließt sich ein Gehäuseteil
an, der nach Art eines runden Handgriffes bzw. Griffes ausgebildet ist und in welchem
beispielsweise Akkumulatoren oder Batterien oder ein herausnehmbares Batteriefach
angeordnet sind.
[0021] Die Anlegekante erstreckt sich vorzugsweise unterhalb des als Handgriff ausgebildeten
Gehäuseteiles sowie in etwa parallel dazu unter Ausbildung einer Durchgriffsöffnung
zwischen Gehäuse und Anlegekante.
[0022] Die Schneid- und Führungsklinge kann an dem Messerträger selbst befestigt sein, der
vorzugsweise platten- oder scheibenförmig ausgebildet ist. Vorzugsweise weist der
Messerträger jedoch mindestens eine Aussparung oder Aufnahmeöffnung auf, in die die
Schneid- und Führungsklinge eingesetzt und dort befestigt ist.
[0023] Die Schneide ist dabei zur Schneidscheibe hin als eine vorzugsweise gerade Schneidkante
ausgebildet.
[0024] Der untere Rand der Schneidscheibe, welcher der Schneidkante gegenüberliegt, verläuft
in etwa parallel zu der sich gerade erstreckenden Anlegekante (genauer deren freien
äußeren Rand) oder in einem kleinen Winkel dazu, jedoch zweckmäßigerweise um einen
gewissen Betrag seitlich beabstandet. Dieser untere Rand dient beim Schneiden als
äußere Führungskante und Auflagefläche.
[0025] Je nach beabsichtigter oder bevorzugter Schneidrichtung, wobei man zwischen Vorwärtsschneiden
und Rückwärtsschneiden unterscheidet, ist die Schneid- und Führungsklinge vor der
rotierenden Schneidscheibe oder hinter der rotierenden Schneidscheibe angeordnet.
Entsprechend der Schneidrichtung ist die Drehrichtung der rotierenden Schneidscheibe
über einen extern am Gehäuse angeordneten Umschalter wählbar, wobei zum Vorwärtsschneiden
die Schneidscheibe vorzugsweise linksdrehend geschaltet wird. Zum Rückwärtsschneiden
wird die Drehrichtung entsprechend verändert.
[0026] Der Halteschaft der Schneid- und Führungsklinge ist dabei vorzugsweise verstellbar
in der Aufnahmeöffnung des Messerträgers bzw. daran gelagert. Nach einer bevorzugten
Ausführungsform ist der Halteschaft in mindestens drei Positionen innerhalb eines
Langloches schwenkbar. Der Halteschaft kann dabei schwenkbar um seine Befestigung
in der Aufnahmeöffnung gelagert sein. Diese verstellbare Befestigung bietet den Vorteil,
daß der Winkel, welcher durch die Schneidkante der Schneid- und Führungsklinge sowie
die sekantielle Schneide an der Peripherie der rotierenden Schneidscheibe, welche
jeweils an dieser anliegt, gebildet wird, in seiner Winkelstellung veränderbar bzw.
gezielt einstellbar ist. Dieser veränderbare Winkel bietet den Vorteil, daß in Abhängigkeit
von der Schichtdicke des zu schneidenden Materials die Eintrittsöffnung in den Schneidbereich
und damit quasi die Schnittiefe eingestellt werden kann. Je kleiner der Winkel ist,
um so geringer ist die Schnittiefe. Bei relativ dicken Materialien sollte ein relativ
großer Winkel gewählt werden. Ein weiterer Vorteil, den diese Verstellbarkeit mit
sich bringt, ist, daß bei Messerabnutzung bzw. bei Stumpfwerden der die untere Schneidkante
aufweisenden Schneid- und Führungsklinge der Schneidepunkt auf der Schneidkante in
den noch scharfen Bereich hinein verlagert werden kann. Mit anderen Worten, der Punkt
auf der unteren Schneide, an dem diese mit der sekantiellen Schneide der Schneidscheibe
zusammenwirkt, ist auf der unteren Schneidkante beliebig verschiebbar, was wiederum
eine lange Lebensdauer garantiert.
[0027] Auf der der Schneidscheibe gegenüberliegenden Seite des Messerträgers erstreckt sich
ein Betätigungselement nahezu parallel zum Elektromotor. Diese Betätigungselement
ist federbelastet und weist einerseits einen Ein- und Ausschalter und auf der dem
Ein- und Ausschalter gegenüberliegenden Seite eine Art Abdeck- oder Schutzvorrichtung
auf, die sowohl die Schneidscheibe als auch die Schneid- und Führungsklinge schützend
überragt. Im ausgeschalteten Zustand liegt diese Schutzvorrichtung, wenn die Schneid-
und Führungsklilnge vor der Schneidscheibe montiert ist (Rückwärtsschneiden), in etwa
vor der Spitze der Schneide der Schneid- und Führungsklinge, so daß der durch die
Schneid- und Führungsklinge und die sekantielle Schneide der Schneidscheibe gebildete
Winkel, in dem beide Schneiden zusammenwirken, verschlossen ist. Damit ist eine Verletzungsgefahr
durch die Schneid- und Führungsklinge weitestgehend ausgeschlossen. Des weiteren wird
vorteilhafterweise vermieden, daß Schneidgut zufällig in den Schneidebereich gelangt.
[0028] Zum Auslösen des Schneidvorganges wird das Betätigungselement, welches mit dem Motor
funktionell verbunden ist, über den Ein- und Ausschalter gegen eine Federspannung
in Richtung Gehäuse nach oben gezogen, so daß mit Beginn des Schneidvorganges die
Schneidöffnung freigegeben ist. Das Betätigungselement ist vorteilhafterweise in seiner
Position über Rastelemente oder ähnliche Verbindungselemente in der gewünschten Stellung
fixierbar. Vorteilhafterweise ist eine Position Dauerbetrieb durch Rastelemente fixiert,
so daß nach Einrasten des Ein- und Ausschalters dieser quasi nur wieder zum Ausschalten
betätigt werden muß. Zur Realisierung eines sogenannten Stop-and-Go-Betriebes wird
der Ein- und Ausschalter lediglich entgegen der Federspannung bewegt, wobei ein Fixpunkt
innerhalb des Federweges, der durch die Schutz- und Abdeckvorrichtung definiert wird,
überschritten werden muß.
[0029] Die Universaschnedvorrichtung kann zum Herstellen von Ausschnitten, zum Schneiden
von Materialien an Wänden, Decken oder auf Böden sowie in Eckbereichen und in Bereichen,
die schwer zugänglich sind und lediglich eine geringe Arbeitsfreiheit bieten, von
Hand über das zu schneidende Gut geführt werden. Die Universalschneidvorrichtung kann
aber auch, beispielsweise mittels ihres Messerträgers, in einem Gleit- und Arbeitstisch
integriert und somit von diesem teilweise aufgenommen sein oder daran befestigt werden.
[0030] Der Gleit- und Arbeitstisch besitzt dabei eine ebene Arbeitsfläche, die in eine ansteigende
Schräge übergeht, welche wiederum in zwei nebeneinanderliegende Ebenen übergeht. Dabei
ist eine dieser beiden Ebenen höher als die andere. Man kann somit von einer keilförmigen
Ausgestaltung reden.
[0031] An dem Übergang von der höheren Ebene zu der niedrigeren Ebene, die jedoch immer
noch höher liegt als die Arbeitsfläche, kann die erfindungsgemäße Universalschneidvorrichtung
befestigt werden, beispielsweise indem der Messerträger an diesen Übergang, welche
eine senkrechte Fläche darstellt, von der Seite her angeschraubt wird.
[0032] Der Gleit- und Arbeitstisch ist vorteilhafterweise so ausgebildet, daß er sowohl
in Schnittrichtung als auch parallel zur Schnittrichtung erweiterbar ist. Das zur
Erweiterung parallel zur Schnittrichtung dienende Tischelement weist vorteilhafterweise
eine Skalierung auf, die sich senkrecht zur Schneidrichtung erstreckt.
[0033] Zum Schneiden der flächigen Materialien werden diese in den Winkel zwischen Schneid-
und Führungsklinge und rotierender Schneidscheibe eingebracht, der eine Art Eintrittsöffnung
in den Schneidbereich darstellt. Die gegeneinander gleitenden Schneiden, die aus einer
Vielzahl von auf der Peripherie der rotierenden Schneidscheibe sekantiell angeordneten
Schneiden sowie der Schneidkante der Schneid- und Führungsklinge bestehen, wirken
nach Art des Scherenschnittprinzips zusammen.
[0034] Die geraden Schneidbereiche der rotierenden Schneidscheibe schneiden quasi das Material
vor und der Bereich im Übergang zur folgenden Schneide, in dem quasi eine Ecke oder
Spitze mit einem stumpfen Winkel gebildet wird, durchtrennt vollständig das flächige
Material, so daß beim Führen der Universalschneidvorrichtung über das zu schneidende
Material ein glatter und sauberer Schnitt entsteht.
[0035] Die Über- bzw. Untersetzung des vorzugsweise vorhandenen Getriebes ist so ausgelegt,
daß die rotierende Schneidscheibe mit einer relativ geringen Drehzahl im Vergleich
zur Drehzahl des Elektromotors angetrieben wird, so daß die Universalschneidvorrichtung
relativ große Schneidkräfte auf das zu schneidende Material überträgt und relativ
dicke und stabile Materialien problemlos, schnell und sauber geschnitten werden können.
[0036] Die Schneidkanten sowohl der sekantiellen Schneiden der rotierenden Schneidscheibe
als auch der Schneide der Schneid- und Führungsklinge, sind beginnend an den gegeneinander
gleitenden Bereichen angeschliffen, wobei die aneinander gleitenden Bereiche jeweils
die spitzesten Winkel der Schneidkante aufweisen. Mit anderen Worten, die Schneidkanten
sind jeweils so schräg geschliffen, daß die dünnsten Schneidbereiche gegeneinander
gleiten.
[0037] Die rotierende Schneidscheibe wird vorzugsweise ständig über ein im oberen Gehäuseteil
angeordnetes Schmiernippel mit Schmiermittel versorgt.
[0038] Am Gehäuse außen, im hinteren Bereich ist vorzugsweise ein Clip angeordnet, der den
Vorteil bietet, daß das Universalschneidgerät bei Arbeitsunterbrechung an der Berufskleidung
festgehaltert werden kann. Dieser Clip stellt sich als sehr komfortabel und praktisch
für den Benutzer dar, insbesondere ist er von großem Vorteil bei Überkopfarbeiten
bzw. bei Arbeiten auf einer Leiter.
[0039] Die Erfindung wird nachfolgend an einer in den Fig. 1 bis Fig. 5 gezeigten Ausführungsform
näher erläutert:
- Fig. 1
- zeigt in schematischer Darstellung eine Universalschneidvorrichtung in Seitenansicht;
- Fig. 2
- zeigt in schematischer Darstellung eine Universalschneidvorrichtung in Draufsicht;
- Fig. 3
- zeigt in schematischer Darstellung die Seitenansicht des vorderen Gehäuseteiles mit
Messerträger, teilweise weggebrochen;
- Fig. 4
- zeigt in schematischer Darstellung die Seitenansicht des vorderen Gehäuseteiles mit
Messerträger bei veränderter Drehrichtung; und
- Fig. 5
- zeigt in schematischer Explosionsdarstellung eine Universalschneidvorrichtung in einen
Gleit- und Arbeitstisch integriert.
[0040] Fig. 1 zeigt in schematischer Darstellung die Seitenansicht einer Universalschneidvorrichtung
1 mit einer rotierenden Schneidscheibe 2, die in einem Messerträger 3c, welcher sich
an das vordere Gehäuseteil 3a des Gehäuses 3 anschließt, drehbar gelagert ist. Die
rotierende Schneidscheibe 2 ist nach Art eines Achteckes, oktogonal, ausgebildet und
weist acht sekantielle Schneiden 2a auf. Die rotierende Schneidscheibe 2 wird über
einen Elektromotor 12, welcher mit einem Getriebe 12a zusammenwirkt, angetrieben.
Vor und hinter der rotierenden Schneidscheibe 2 sind Aufnahmeöffnungen 4 zur Aufnahme
der Schneid- und Führungsklinge 5 vorgesehen. Die Schneid- und Führungsklinge 5 weist
eine Halterung 6 und eine Schneide 7 auf. Die Halterung 6 weist ein Langloch auf,
durch das hindurch sich eine Feststellschraube 8 in eine Gewindebohrung im Boden der
Aufnahmeöffnung 4 erstreckt. Die Führungsklinge 5 ist zudem um eine weitere Schraube,
die ebenfalls in eine Gewindebohrung im Boden der Aufnahmeöffnung 4 eingreift und
sich durch ein Loch in der Führungsklinge 5 erstreckt, drehbar bzw. schwenkbar gehaltert.
Die Schneid- und Führungsklinge 5 ist vor der rotierenden Schneidscheibe 2 am Messerträger
3c angeordnet und abgewinkelt ausgebildet, wobei die Schneide 7 und auch die Halterung
6 über die rotierende Schneidscheibe 2 hinausragen und diese teilweise übergreifen.
Zur Gewährleistung eines sauberen Schnittes liegen Bereiche der Halterung 6 der Schneid-
und Führungsklinge 5 sowie der Schneide 7 selbst plan auf der rotierenden Schneidscheibe
2 auf und überlappen somit damit.
[0041] Der Messerträger 3c ist bei der gezeigten Ausführungsform plattenförmig bzw. tafelförmig
ausgestaltet und besitzt eine gewisse Stärke. Auf einer Seite befinden sich verschiedene
Ausnehmungen bzw. Aufnahmeöffnungen (beispielsweise die Aufnahmeöffnung 4) zur Aufnahme
der Schneidscheibe 2 und der Führungsklinge 5. Dabei ist die Ausnehmung für die Schneidscheibe
2 zweckmäßigerweise tiefer als die Aufnahmeöffnung 4, damit die Schneidscheibe 2 unter
der teilweise auf ihr aufliegenden Führungsklinge 5 zu liegen kommt.
[0042] In Verlängerung der Schneid- und Führungsklinge 5 erstreckt sich annähernd parallel
zum Griff 3b des Gehäuses 3 eine Anlegekante 9, die wiederum mit dem hinteren Gehäuseteil
verbunden ist. Im Griff 3b ist ein Umschalter 11 angeordnet, welcher eine externe
Umschaltung der Drehrichtung der Schneidscheibe 2 von linksdrehend nach rechtsdrehend
oder umgekehrt vor Inbetriebnahme der Schneidvorrichtung ermöglicht. Die in Fig. 1
gezeigte Schneidvorrichtung arbeitet mit rechtsdrehender Schneidscheibe 2, schneidet
also rückwärts. Ein Ein- und Ausschalter 10 ermöglicht ein Einschalten im Stop-and-Go-Betrieb
der Schneidvorrichtung sowie durch Einrasten in eine Endposition einen Dauerschneidbetrieb.
Innerhalb des als Griff ausgebildeten Gehäuseteiles 3b ist ein Accu-Container 13 eingebracht,
welcher die für den Betrieb des Motors notwendigen Batterien bzw. Accus trägt. Dieser
Accu-Container ist vollständig herausnehmbar und wird lediglich mit dem Griff 3b der
Universalschneidvorrichtung 1 verrastet. An diesem Accu-Container ist ein Clip 14
angeordnet, welcher der Halterung der Universalschneidvorrichtung dient. Mit dieser
Halterung kann die Universalschneidvorrichtung an der Arbeitskleidung eingehängt werden,
so daß bei Bedarf der Monteur beide Hände frei hat oder bei Überkopfarbeiten die Leiter
nicht verlassen muß.
[0043] Auf dem Messerträger 3c ist ein Schmiernippel 15 angeordnet, welches die Schneidscheibe
2 kontinuierlich mit Schmiermittel versorgt.
[0044] In Fig. 2 ist in schematischer Darstellung eine Draufsicht auf die Universalschneidvorrichtung
dargestellt. Im vorderen Bereich ist der Messerträger 3c gezeigt, an welchen sich
der vordere Gehäuseteil 3a, welcher den Elektromotor 12 trägt, anschließt. An diesen
vorderen Gehäuseteil 3a schließt sich in einem Winkel von ca. 60° der als Griffelement
ausgebildete Gehäuseteil an, welcher wiederum den Accu-Container 13 mit dem Clip 14
trägt.
[0045] Fig. 3 zeigt in schematischer Darstellung den vorderen Gehäuseteil 3a des Gehäuses
3 der Universalschneidvorrichtung 1 sowie den Messerträger 3c, wobei der Messerträger
3c teilweise weggebrochen dargestellt ist. An den im vorderen Gehäuseteil 3a untergebrachten
Elektromotor schließt sich das Getriebe 12a an. Das Getriebe 12a ist in seiner Untersetzung
so ausgelegt, daß es das Drehmoment des Elektromotors untersetzt und die Schneidscheibe
2 mit einer geringeren Drehzahl als sie der Elektromotor aufweist, angetrieben wird.
[0046] Das Getriebe 12a ist dabei auf der der Schneidscheibe 2 gegenüberliegenden Seite
des plattenförmigen Messerträgers 3c angeordnet und treibt über eine sich durch eine
im Messerträger 3c befindliche Durchgangsbohrung erstreckende Welle (nicht gezeigt)
die Schneidscheibe 2 an.
[0047] Im Messerträger 3c ist die Schneid- und Führungsklinge 5 vor der rotierenden Schneidscheibe
2 gelagert, wobei diese teilweise auf der rotierenden Schneidscheibe aufliegt und
mit dieser überlappt. In Verlängerung der Schneid- und Führungsklinge 5 ist eine Anlegekante
9 am Gehäuse 3 befestigt. Die Schneide 7 der Schneid- und Führungsklinge ist hinsichtlich
der Halterung 6 in einem Winkel von etwa 35° zur Halterung in Richtung auf die rotierende
Schneidscheibe 2 abgewinkelt. Die Schneidkante der Schneide 7 ist in einem Winkel
von 30° geschliffen, wobei die ebene Seitenfläche der Schneide 7 auf der ebenen Fläche
der rotierenden Schneidscheibe 2 aufliegt. Hinter der Schneidscheibe 2 auf der dieser
gegenüberliegenden Seite des Messerträgers 3c erstreckt sich das Betätigungselement
16 mit Ein- und Ausschalter 10, welcher hier in der sogenannten Position

Dauerbetrieb" eingerastet ist. Die gestrichelte Darstellung des Ein- und Ausschalters
10, welche darunter angedeutet ist, zeigt die Universalschneidvorrichtung in ausgeschaltetem
Zustand. Das Betätigungselement 16 ist federbelastet und in seinem unteren Bereich
als Abdeckvorrichtung 17 ausgebildet. In ausgeschaltetem Zustand erstreckt sich die
Abdeckvorrichtung 17 des federbelasteten Betätigungselementes 16 nach unten über die
Schneid- und Führungsklinge 5 hinaus und überdeckt diese nahezu vollständig. In dieser
Stellung verschließt das Betätigungselement 16 mit dem sich anschließenden Abdeckelement
17 die Schneidöffnung der Universalschneidvorrichtung. Die Schneidöffnung wird durch
die Schneid- und Führungsklinge 5 in Verbindung mit den sekantiellen Schneiden 2a
der rotierenden Schneidscheibe 2 gebildet. Das Betätigungselement 16 wird über die
Feder 18, welche einerseits zwischen dem Betätigungselement 16 und andererseits dem
Messerträger 3c verspannt ist, belastet und ständig im ausgeschalteten Zustand gehalten.
Zum Einschalten der Universalschneidvorrichtung wird über den Ein- und Ausschalthebel
10 entgegen der Federspannung der Feder 18 das Betätigungselement 16 nach oben in
Richtung auf das Gehäuse gezogen, wobei die Abdeckvorrichtung 17 emporgleitet und
den Schneidwinkel freigibt, so daß das Schneidgut ungehindert in den Schneidbereich
eindringen bzw. hineingeführt werden kann.
[0048] Fig. 4 stellt in schematischer Darstellung den vorderen Gehäuseteil 3a mit dem Messerträger
3c der Universalschneidvorrichtung 1 dar. Die Schneid- und Führungsklinge 5 ist zum
Vorwärtsschneiden hinter der Schneidscheibe 2 angeordnet. Über den externen Umschalter
11 wurde die Drehrichtung entsprechend verändert und zeigt eine linksdrehende Schneidscheibe
2. Die verstellbar befestigte Schneid- und Führungsklinge 5 ist über ein Langloch
in Position 3 innerhalb der Aufnahmeöffnung befestigt, was bedeutet, daß ein relativ
großer Winkel zwischen der Schneide der Schneid- und Führungsklinge 5 und den sekantiellen
Schneiden 2a der rotierenden Schneidscheibe ausgebildet wird.
[0049] Fig. 5 zeigt eine Universalschneidvorrichtung 1, welche am Messerträger 3c Bohrungen
aufweist, mit welchen die Universalschneidvorrichtung 1 an einem Gleit- und Arbeitstisch
befestigt wird. Der Gleit- und Arbeitstisch besitzt eine ebene Arbeitsfläche 19, die
in eine Schräge übergeht. Mit anderen Worten, die Dicke des Arbeitstisches verbreitert
sich in diesem Bereich zunehmend. Die Schräge geht dann wiederum in zwei nebeneinanderliegende
Ebenen über, nämlich eine höhere Ebene und eine danebenliegende niedere Ebene. Die
Schräge teilt sich dabei in zwei Abschnitte auf, nämlich in einen längeren, der bis
zur höheren Ebene 20 führt, und einen kürzeren, der nur bis zur unteren Ebene führt.
Der Ubergang von der höheren Ebene 20 zur niedrigeren Ebene wird durch eine senkrechte
Seitenfläche gebildet. Von der höheren Ebene 20 erstreckt sich parallel dazu im oberen
Bereich ein horizontaler Fortsatz, der parallel oberhalb der unteren Ebene verläuft,
der in einen senkrechten sich nach oben als auch zur Arbeitsfläche 19 hin zwigenden
Abschnitt übergeht, in dem sich Bohrungen befinden, die mit Bohrungen am Messerträger
3c korrespondieren, indem Schrauben in diese eingedreht werden und somit der Messerträger
3c und damit auch die Universalschneidvorrichtung 1 an dem Arbeits- und Gleittisch
befestigt werden können. Zwischen dem senkrechten Abschnitt und der höheren Ebene
wird dadurch ein Spalt gebildet, in das der plattenförmige Messerträger 3c eingesetzt
bzw. dazwischengelegt werden kann. Das zu schneidende Material gleitet dabei zwischen
dem horizontalen Fortsatz sowie darunter und der gegenüberliegenden niedrigeren Ebene
hindurch.
[0050] Der Gleit- und Arbeitstisch kann durch ein Tischelement 21 verbreitert werden, welches
sich senkrecht zur Schneidrichtung erstreckt und mit Hilfe von Steck- und Rastelementen
22 mit dem Gleit- und Arbeitstisch verriegelt bzw. damit verbunden werden kann. Das
Tischelement 21 ist mit einer sich in Schneidrichtung erstreckenden Profilschiene
23 ausgestattet, die auf dem Tischelement 21 in Art einer Schiebelehre parallel zur
Schneidrichtung verschoben werden kann. Die Profilschiene 23 weist eine horizontale
bzw. liegende U-Nut auf, die zur Universalschneidvorrichtung 1 hin offen ist. Die
Skalierung auf dem ansteckbaren Tischelement 21 ermöglicht ein problemloses Abmessen
von Breiten, beispielsweise beim Schneiden von Streifen oder ähnlichem. Das zu schneidende
Material gleitet dabei von der Arbeitsfläche 19 kommend in Richtung auf die Schräge
und die höhere Ebene 20 sowie die niedrigere Ebene. Der rechte Seitenrand des zu schneidenden
Materials ist dabei in der Nut in der Profilschiene 23 geführt. Der andere seitliche
Rand des geschnittenen Materials wird durch die Universalschneidvorrichtung 1 gebildet
und gleitet an der senkrechten Seitenfläche zwischen der oberen Ebene 20 und der unteren
Ebene entlang. Das verbleibende Material gleitet von der Arbeitsfläche 19 die Schräge
hoch bis zur höheren Ebene 20
1. Universalschneidvorrichtung für flächige Materialien
mit einem über einen Elektromotor angetriebenen, rotierenden Schneidmesser in Form
einer Schneidscheibe (2), die in einem an einem Gehäuse (3) befestigten Messerträger
(3c) drehbar gelagert ist und über den Messerträger (3c) teilweise herausragt,
mit einer sich in etwa gerade erstreckenden Anlegekante (9) und mit einer Schneid-
und Führungsklinge (5), die mit der Schneidscheibe (2) unter Ausübung einer Schneidwirkung
zusammenwirkt, vor der Schneidscheibe (2) an dem Messerträger (3c) befestigt werden
kann und sich in etwa in der Verlängerung der Anlegekante (9) erstreckt.
2. Universalschneidvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß
die Schneid- und Führungsklinge (5) hinter der Schneidscheibe (2) an dem Messerträger
(3c) befestigt werden kann.
3. Universalschneidvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß sich an der Peripherie der Schneidscheibe (2) eine Vielzahl von geraden Schneiden
(2a) sekantiell unter Ausbildung eines Vieleckes aneinanderreiht.
4. Universalschneidvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneid- und Führungsklinge (5) teilweise in eine Aufnahmeöffnung (4) eingesetzt
und dort befestigt ist.
5. Universalschneidvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneid- und Führungsklinge (5) derart verstellbar gelagert ist, daß der Winkel
der Schneid- und Führungsklinge (5) bezüglich der gedachten Verlängerungslinie der
Anlegekante (9) in seiner Größe verstellbar ist.
6. Universalschneidvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß sie mit einem Ein- und Ausschalter (10) versehen ist, der mit einer Abdeckvorrichtung
(17) für das Schneidmesser (2) und die Schneid- und Führungsklinge (5) verbunden ist,.
7. Universalschneidvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Schneid- und Führungsklinge (5) einen Halteschaft (6) und eine sich daran
schließende Schneide (7) aufweist und der Halteschaft (6) und die Schneide (7) über
die rotierende Schneidscheibe (2) teilweise hinausragen sowie teilweise diese übergreifen
bzw. damit überlappen.
8. Universalschneidvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Drehrichtung der rotierenden Schneidscheibe (2) über einen extern am Gehäuse
angeordneten Umschalter (11) wählbar ist.
9. Universalschneidvorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Ein- und Ausschalter (10) über ein sich hinter der Schneidscheibe (2) erstreckenden
Betätigungselement (16) mit der Abdeckvorrichtung (17) für die Schneid- und Führungsklinge
(5) und die Schneidscheibe (2) verbunden ist.
10. Universalschneidvorrichtung nach einem der vorgenannten Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Messerträger (3c) an einem Gleit- und Arbeitstisch, befestigt werden kann,
wobei der Gleit- und Arbeitstisch eine ebene Arbeitsfläche (19) besitzt. die horizontal
sowie parallel zur Anlegekante (9) verläuft und über eine Schräge keilförmig in zwei
nebeneinanderliegende Ebenen übergeht, nämlich in eine höhere (20) und eine danebenliegende
niedere Ebene.