[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung für eine elektromagnetische Ventilsteuerung
nach der im Oberbegriff von Anspruch 1 näher definierten Art.
[0002] Aus der DE 33 07 070 C2 ist eine Stelleinrichtung für ein Gaswechselventil einer
Brennkraftmaschine bekannt. In dieser Stelleinrichtung ist ein Elektromagnet-System
mit Schaltmagneten angeordnet, wobei bei entregtem Elektromagnet-System eine Ankerplatte
in einer neutralen Stellung liegt. Darüber hinaus ist ein schwingungsfähiges Feder-Masse-System
mit zwei Federn, welche beidseitig der Ankerplatte angeordnet sind, vorhanden.
[0003] Nachteilig ist dabei jedoch, daß die Federn des Feder-Masse-Systems unter Vorspannung
eingebaut werden, und daß bei Schaltvorgängen der Stelleinrichtung potentielle Energie
von einer Feder auf die andere übertragen wird. Darüber hinaus werden aufgrund der
Vorspannkraft größer dimensionierte Federn benötigt.
[0004] Der vorliegenden Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung für
eine elektromagnetische Ventilsteuerung zu schaffen, bei der bei entregtem Elektromagnet-System
eine neutrale Position eines Schaltelementes unabhängig von einer Federkonstanten
vorliegt und bei der der Aufwand für das Federsystem gering ist.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch die im kennzeichnenden Teil von Anspruch
1 genannten Merkmale gelöst.
[0006] Durch die erfindungsgemäße Anordnung einer Federeinrichtung, welche zwei Federteller
und ein federndes Element aufweist, wobei die Federteller in entregtem Zustand eines
Elektromagnet-Systems an Wegbegrenzungseinrichtungen anliegen, ist eine genau definierbare
und von einer Federkonstanten unabhängige neutrale Position eines Ventilstößels erreichbar.
[0007] Des weiteren ist von Vorteil, daß bei der vorliegenden Erfindung nur noch ein einziges
federndes Element benötigt wird, so daß die Federeinrichtung in ihren Abmessungen
kleiner dimensioniert werden kann als die aus dem Stand der Technik bekannten. Daraus
ergibt sich zum einen eine Kostenersparnis in der Fertigung und zum anderen eine Gewichtsersparnis,
welche wiederum einen Beitrag zur Verminderung des Kraftstoffverbrauches leistet.
[0008] Vorteilhafte Weiterbildungen und Ausgestaltungen der Erfindung ergeben sich aus den
Unteransprüchen und aus den nachfolgend anhand der Zeichnung prinzipmäßig beschriebenen
Ausführungsbeispielen.
[0009] In der Zeichnung sind zwei Ausführungsformen einer Vorrichtung für eine elektromagnetische
Ventilsteuerung dargestellt, welche in einem Zylinderkopf angeordnet und grundsätzlich
von bekannter Bauart sind, weshalb nachfolgend nur auf die für die Erfindung wesentlichen
Teile näher eingegangen wird.
[0010] Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Vorrichtung für eine elektromagnetische Ventilsteuerung mit einer Federeinrichtung,
welche ein federndes Element aufweist, das als eine Schraubenfeder ausgebildet ist;
- Fig. 2
- ein weiteres Ausführungsbeispiel der Vorrichtung in geöffneter Stellung, wobei ein
federndes Element als eine Luftfeder ausgebildet ist;
- Fig. 3
- die Vorrichtung gemäß Fig. 2 in neutraler Stellung; und
- Fig. 4
- die Vorrichtung gemäß Fig. 2 und Fig. 3 in geschlossener Stellung.
[0011] In der Fig. 1 ist ein in einem Zylinderkopf 1 angeordneter Ventilstößel 2 mit einer
Ankerplatte 3 und einem Ventilteller 4, der mit einem Ventilsitz im Zylinderkopf 1
zusammenwirkt, dargestellt. Die Aukerplatte 3 ist an dem dem Ventilteller 4 gegenüberliegenden
Ende des Ventilstößels 2 mit diesem verbunden.
[0012] Der Ventilstößel 2 ist in dem Zylinderkopf 1 derart verschieblich angeordnet, daß
die Ankerplatte 3 und damit der Ventilstößel 2 abhängig von dem Erregungszustand eines
Elektromagnet-Systems 5 in einer Ventilöffnungsstellung oder Ventilschließstellung
gehalten werden kann.
[0013] In entregtem Zustand des Elektromagnet-Systems 5 wird der Ventilstößel 2 mittels
einer Federeinrichtung 6 in einer neutralen Position gehalten, wobei die Ankerplatte
3 eine annähernd mittige Position zwischen zwei Schaltmagneten 7, 8 einnimmt.
[0014] Während der Ventilschließstellung liegt die Ankerplatte 3 an dem Schaltmagneten 7
an. Wenn sich der Ventilstößel 2 in Ventilöffnungsstellung befindet, wird die Ankerplatte
3 von dem erregten Schaltmagneten 8 angezogen und in dieser Position gehalten.
[0015] Die Federeinrichtung 6 weist zwischen Federtellern 10 und 11 als federndes Element
eine Schraubenfeder 9a auf, wobei die Federteller 10, 11 relativ zu dem Ventilstößel
2 verschiebbar und koaxial an diesem angeordnet sind. Der Ventilstößel 2 ist durch
mittige Öffnungen 12, 13 der Federteller 10, 11 führbar.
[0016] An dem Ventilstößel 2 sind jeweils auf der der Schraubenfeder 9a abgewandten Seite
der Federteller 10, 11 Mitnahmeeinrichtungen 14, 15 für die Federteller 10, 11 angeordnet.
Die Mitnahmeeinrichtungen sind als Ringelemente 14, 15 ausgebildet, welche jeweils
aus einem Kreisring 16, 17 und einer zylindrischen Buchse 18, 19 bestehen. Die Buchsen
18, 19 weisen mittige Öffnungen 20, 21 auf, durch welche der Ventilstößel 2 zur Montage
führbar ist.
[0017] Die Innenmantelflächen 22, 23 der Buchsen 18, 19 sind als Anlageflächen an dem Ventilstößel
2 und die Außenmantelflächen 24, 25 als Führungsflächen für die Federteller 10, 11
ausgebildet.
[0018] Darüber hinaus sind an den Innenmantelflächen 22, 23 Auswölbungen bzw. Nippel 26,
27 vorgesehen, welche in Nuten 28, 29 des Ventilstößels 2 eingepaßt werden, womit
die Ringelemente 14, 15 in einer bestimmten Position an dem Ventilstößel 2 fixierbar
sind.
[0019] In zusammengebautem Zustand sind die Federteller 10, 11 über die zylindrischen Buchsen
18, 19 der Ringelemente 16, 17 geführt und dort verschiebbar angeordnet. Um eine Führung
der Federteller 10, 11 an den Buchsen 18, 19 zu gewährleisten, ist die Höhe der Buchsen
18, 19 größer als der maximale Verschiebeweg der Federteller 10, 11 bzw. der gesamte
Verstellweg des Ventilstößels 2 von der Schließstellung bis zu der Öffnungsstellung
des Ventiltellers 4.
[0020] An den Federtellern 10, 11 ist an ihrer jeweils der Schraubenfeder 9a zugewandten
Seiten ein Steg 30, 31 ausgebildet. Die Stege 30, 31 können wie in dem Ausführungsbeispiel
gemäß Fig. 1 dargestellt über den gesamten Außendurchmesser der Federteller 10, 11
verlaufen oder sich segmentartig nur über einen Teilbereich der äußeren Durchmesser
der Federteller 10, 11 erstrecken.
[0021] Die beiden Federteller 10, 11 liegen in entregtem Zustand des Elektromagnet-Systems
5 eben an Wegbegrenzungseinrichtungen 32, 33 und an den Ringelementen 14, 15 an, so
daß der Ventilstößel 2 bei einem anschließenden Öffnen oder Schließen des Ventiles
ohne Verzögerung in die dafür notwendige Position bewegt werden kann.
[0022] Wenn der Ventilstößel 2 mittels des Schaltmagneten 7 in die Schließposition des Ventiltellers
4 gebracht wird, wird das Ringelement 15 mit dem Ventilstößel 2 derart verschoben,
daß das Ringelement 15 den Federteller 11 von der Wegbegrenzungseinrichtung 33 abhebt
und das federnde Element 9a zusammendrückt. Der Federteller 10 wird von der Schraubenfeder
9a gegen die Wegbegrenzungseinrichtung 32 gedrückt, und das Ringelement 14 hebt von
dem Federteller 10 ab.
[0023] Wird der Ventilstößel 2 in eine Öffnungsposition des Ventiltellers 4 verschoben,
wird das Ringelement 14 mit dem Ventilstößel 2 derart verschoben, daß das Ringelement
14 den Federteller 10 von der Wegbegrenzungseinrichtung 32 abhebt und die Schraubenfeder
9a zusammendrückt. Der Federteller 11 wird von der Schraubenfeder 9a an die Wegbegrenzungseinrichtung
33 gedrückt, und das Ringelement 15 hebt von dem Federteller 11 ab.
[0024] Die Wegbegrenzungseinrichtungen sind in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als
Absätze 32, 33 in dem Zylinderkopf 1 ausgebildet und können in einer weiteren nicht
näher dargestellten Ausführungsform auch durch andere geeignete Bauteile wie beispielsweise
Anschlagelemente, die an dem Zylinderkopf 1 befestigt werden können, gebildet sein.
[0025] In einer weiteren nicht näher dargestellten Ausführungsform können die Außenmantelflächen
24, 25, welche bei dem vorliegenden Ausführungsbeispiel koaxial zu einer Außenmantelfläche
34 des Ventilstößels 2 liegen, kegelförmig ausgebildet sein. Damit wird eine Selbstzentrierung
der Federteller 10, 11 an den Ringelementen 14, 15 erreicht.
[0026] Die Schraubenfeder 9a liegt mit ihren Federenden an den dem Ventilstößel 2 zugewandten
Innenseiten der Stege 30, 31 an, wodurch eine seitliche Führung der Schraubenfeder
9a gewährleistet ist.
[0027] In der in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Ausführungsform der Vorrichtung ist das
federnde Element als eine pneumatische Feder bzw. Luftfeder 9b ausgebildet.
[0028] Das in den Figuren 2 bis 4 dargestellte Ausführungsbeispiel ist grundsätzlich von
gleichem Aufbau wie das in Fig. 1 dargestellte, weshalb für gleiche Teile auch die
gleichen Bezugszeichen beibehalten worden sind.
[0029] Die Luftfeder 9b ist zwischen den als Kolben 10, 11 ausgebildeten Federtellern und
dem Zylinderkopf 1 angeordnet, wobei in dem Zylinderkopf 1 im Bereich zwischen den
Kolben 10 und 11 eine Druckluftzuleitung 35 vorgesehen ist, welche die Luftfeder 9b
mit Druckluft versorgt.
[0030] Die zylindrischen Buchsen 18, 19 sind einstückig mit den Kolben 10, 11 ausgebildet,
wobei an den Innenmantelflächen 22, 23 jeweils eine Nut 36 vorgesehen ist, in welcher
ein O-Ring 37 einer Dichtungseinrichtung 38 angeordnet ist. Die Ringelemente 14, 15
liegen mit der jeweils dem zugehörigen Kolben 10, 11 zugewandten Stirnseite an den
Kolben 10, 11 an.
[0031] In zusammengebautem Zustand sind die Kolben 10, 11 über den Ventilstößel 2 geführt
und dort verschiebbar angeordnet.
[0032] An den Kolben 10, 11 sind an ihrer jeweils der Luftfeder 9b zugewandten Seiten die
Stege 30, 31 ausgebildet. Die Stege 30, 31 verlaufen über den gesamten Außendurchmesser
der Kolben 10, 11 und weisen jeweils an ihrer Außenseite 39 eine Nut 40 auf, in welcher
zur Abdichtung an dem Zylinderkopf 1 oder einem Ventilgehäuse ein O-Ring 41 einer
Dichtungseinrichtung 42 vorgesehen ist. Die Außenseiten 39 der Stege 30, 31 dienen
einerseits als Führungsflächen der Kolben 10, 11 in dem Zylinderkopf 1 und andererseits
zur Aufnahme der Dichtungseinrichtung 42.
[0033] Die beiden Kolben 10, 11 liegen in entregtem Zustand des Elektromagnet-Systems 5
eben an den Wegbegrenzungseinrichtungen 32, 33 und an den Ringelementen 14, 15 an.
[0034] Wenn der Ventilstößel 2 mittels dem Schaltmagneten 7 in die Schließposition des Ventiltellers
4 gebracht wird, wird das Ringelement 15 mit dem Ventilstößel 2 derart verschoben,
daß das Ringelement 15 den Kolben 11 von der Wegbegrenzungseinrichtung 33 abhebt und
die Luftfeder 9b zusammendrückt. Der Kolben 10 wird von der Luftfeder 9b gegen die
Wegbegrenzungseinrichtung 32 gedrückt, und das Ringelement 14 hebt von dem Kolben
10 ab.
[0035] Wird der Ventilstößel 2 in eine Öffnungsposition des Ventiltellers 4 verschoben,
wird das Ringelement 14 mit dem Ventilstößel 2 derart bewegt, daß das Ringelement
14 den Kolben 10 von der Wegbegrenzungseinrichtung 32 abhebt und die Luftfeder 9b
zusammendrückt. Der Kolben 11 wird von der Luftfeder 9b an die Wegbegrenzungseinrichtung
33 gedrückt, und das Ringelement 15 hebt von dem Kolben 11 ab.
[0036] Die Wegbegrenzungseinrichtung 33 ist in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel als
ein Absatz ausgebildet, welcher in dem Zylinderkopf 1 vorgesehen ist, und die Wegbegrenzungseinrichtung
32 wird durch den Schaltmagneten 8 gebildet.
[0037] Die zur Abdichtung der Luftfeder 9b zwischen den Kolben 10, 11 und dem Ventilstößel
2 sowie dem Zylinderkopf 1 angeordneten Dichtungseinrichtungen 38, 42, weisen im vorliegenden
Ausführungsbeispiel die O-Ringe 37, 41 als Dichtkörper auf, wobei es jedoch selbstverständlich
im Ermessen des Fachmannes liegt auch andere geeignete Dichtungsmöglichkeiten zu verwenden,
welche zwei relativ zueinander verschieblich angeordnete Bauteile gegen Luft- bzw.
Gasdurchtritt abdichten.
[0038] Die Luftfeder 9b weist gegenüber herkömmlichen Schraubenfedern Vorteile auf, wie
beispielsweise eine vernachlässigbare Federmasse und die Möglichkeit die Federkennlinie
durch Variation des Druckes oder des Federvolumens während des Betriebes verändern
zu können. Da Luftfedern im allgemeinen eine progressive Federkennlinie aufweisen,
können Bewegungsabläufe in besonders vorteilhafter Weise gedämpft werden.
[0039] Darüber hinaus kann die Federkennlinie mittels einer nicht dargestellten Steuereinrichtung
als Funktion der Motordrehzahl und der Motorlast und anderen Betriebsparametern der
Brennkraftmaschine bzw. nur unter Berücksichtigung einer der Betriebsparameter eingestellt
werden, wodurch der Treibstoffverbrauch und das Startverhalten des Kraftfahrzeuges
verbessert werden kann.
[0040] Als weiterer Vorteil der Luftfeder 9b ergibt sich ein geringer axialer Bauraum, der
eine Gewichtsersparnis ermöglicht und damit auch den Kraftstoffverbrauch senkt. Ebenso
weist die Ventilsteuerung eine geringe statische Masse auf, womit kürzere Ansprechzeiten
der Steuereinrichtung realisierbar sind.
[0041] Ein zusätzlicher Vorteil ist in der reduzierten Reibung der Luftfeder 9b während
des Betriebes gegeben, da geringere Schaltkräfte zur Betätigung des Ventilstößels
2 erforderlich sind und die Wärmeentwicklung durch Reibung in vorteilhafter Weise
vermindert wird.
[0042] Wird das Ventil abgeschaltet, bzw. in Schließ- oder in geöffneter Position belassen,
besteht die Möglichkeit die Luftfeder 9b zu entlüften. Das bedeutet, der Druck zwischen
den Kolben 10, 11 wird abgebaut, womit sich der Haltestrom der Schaltmagnete 7, 8
bzw. der Energieverbrauch senken läßt.
1. Vorrichtung für eine elektromagnetische Ventilsteuerung, wobei eine zwischen zwei
Endstellungen verstellbare Ankerplatte, welche von einem Elektromagnet-System mit
Schaltmagneten in den Endstellungen gehalten ist, mit einem Ventilstößel verbunden
ist, und wobei an dem Ventilstößel eine Federeinrichtung mit einem federnden Element
derart vorgesehen ist, daß die Ankerplatte bei nicht erregtem Elektromagnet-System
eine annähernd mittlere Position zwischen den beiden Schaltmagneten einnimmt,
dadurch gekennzeichnet, daß
das federnde Element (9a,9b) zwischen zwei Federtellern (10,11) angeordnet ist, die
Öffnungen (12,13) aufweisen, daß der Ventilstößel (2) und die Federteller (10,11)
relativ zueinander verschiebbar angeordnet sind, und daß auf der dem federnden Element
(9a,9b) abgewandten Seite der Federteller (10,11) jeweils eine Mitnahmeeinrichtung
(14,15) an dem Ventilstößel (2) und jeweils eine Wegbegrenzungseinrichtung (32,33)
für die Federteller (10, 11) vorgesehen ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß
der Ventilstößel (2) mit zwei Mitnahmeeinrichtungen (14,15) versehen ist, welche jeweils
auf der dem federnden Element (9a,9b) abgewandten Seite der Federteller (10,11) einen
Anschlag für den dazugehörigen Federteller (10,11) bilden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Mitnahmeeinrichtungen als Ringelemente (14,15) ausgebildet sind, welche Öffnungen
(20,21) aufweisen, durch die der Ventilstößel (2) führbar ist, wobei an den Öffnungen
(20,21) jeweils eine Buchse (18,19) ausgebildet ist, deren Innenmantelflächen (22,23)
als Anlagefläche an dem Ventilstößel (2) und deren Außenmantelflächen (24,25) als
Führungsfläche für die Federteller (10,11) ausgebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, daß
an den Innenmantelflächen (22,23) der Ringelemente (14,15) Auswölbungen bzw. Nippel
(26,27) vorgesehen sind, welche in Nuten (28,29) des Ventilstößels (2) einpaßbar sind.
5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Außenmantelflächen (24,25) der Buchsen (18,19) kegelförmig ausgebildet sind.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Federteller (10,11) jeweils einen sich wenigstens über einen Teilbereich ihrer
äußeren Durchmessern erstreckenden Steg (30,31) aufweisen.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Wegbegrenzungseinrichtungen als Absätze (32,33) in einem Zylinderkopf (1) ausgebildet
sind.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
das federnde Element als eine Schraubenfeder (9a) ausgebildet ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, daß
die Schraubenfeder (9a) an der der Schraubenfeder (9a) zugewandten Seite der Federteller
(10,11) und an den Innenseiten der Stege (30,31) anliegt.
10. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, daß
das federnde Element als eine pneumatische Feder (9b) und die Federteller als Kolben
(10,11) ausgebildet sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10,
dadurch gekennzeichnet, daß
in dem Zylinderkopf (1) im Bereich zwischen den Federtellern (10,11) eine Druckluftzuleitung
(35) vorgesehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 10 oder 11,
dadurch gekennzeichnet, daß
zwischen den Federtellern (10,11) und dem Ventilstößel (2) sowie dem Zylinderkopf
(1) jeweils eine Dichtungseinrichtung (38,42) angeordnet ist.