[0001] Die Erfindung betrifft einen Röhrenradiator aus mehreren aneinander angeordneten
und miteinander an den Naben verbundenen gleichartigen Gliedern nach dem Oberbegriff
des ersten Patentanspruchs.
In DE 43 08 336 A1 wird ein mehrsäuliger Warmekörper mit senkrecht nach unten weisenden
Anschüssen für Vor- und Rücklauf beschrieben, wobei die Anschlüsse an beliebigen Heizkörpergliedern
angeordnet sein können und vom Vorlauf ein Zwangslauf in Form eines Rohres zu dem
Heizkörperglied, an welchem das Ventil angeordnet ist, erfolgt.
Ein gleichartiger Anschluß, bei welchem die Verbindung zwischen dem Rohr und dem Anschlußstutzen
über eine flüssigkeitsdichte Steckverbindung oder eine Schraubverbindung direkt in
eine seitliche Öffnung des Anschlußstutzens erfolgt, wird in DE 296 10 869 U1 dargestellt.
Der Anschlußstutzen wird dabei in einen Durchbruch der Nabe eingeschweißt. Der entscheidende
Nachteil dieser Lösung liegt darin, daß es bei der Montage schwierig ist, das meist
relativ lange Rohr in der seitlichen Öffnung des Anschlußstutzens zu positionieren.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Röhrenradiator zu entwickeln, der
eine einfache Montage der Anschlußelemente gewährleistet.
[0002] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den Merkmalen des ersten Patentanspruches
und den weiteren Merkmalen in den Unteransprüchen gelöst. Dabei besteht der Röhrenradiator
bekannter Weise aus mehreren aneinander angeordneten gleichartigen Heizkörpergliedern,
die miteinander an den oberen und unteren verbundenen sind, wobei der an einem beliebigen
Heizkörperglied angeordnete Anschlußstutzen mit einem endseitig angeordneten Heizkörperglied
über ein Rohr verbunden ist, welches durch die Naben der dazwischenliegenden Heizkörperglieder
ragt.
Erfindungsgemäß wird die Verbindung zwischen dem Anschlußstutzen und dem Rohr über
stoffschlüssige Verbindung, eine formschlüssige Verbindung oder eine Dichtecke hergestellt.
Die Dichtecke weist dazu zwei zueinander rechtwinklige und miteinander in Verbindung
stehende Bohrungen auf. Mit der im montierten Zustand senkrecht liegenden Bohrung
wird der Anschlußstutzen und mit der zweiten horizontalen Bohrung das Rohr flüssigkeitsdicht
zum Beispiel über Löt- oder Schweißverbindung, eine Schraubverbindung oder eine Steckverbindung
verbunden. Dabei ragt bei der Herstellung der Steckverbindung in die erste Bohrung
der Anschlußstutzen hinein und das Rohr wird mit einem Ende über die Außenkontur der
Dichtecke so geschoben, daß die zweite Bohrung zwangsläufig in das Rohr mündet. Zur
Gewährung einer definierten Lagefixierung in Längsrichtung des Rohres liegt dieses
vorteilhafter Weise mit einem Ende an einem entsprechenden Anschlag der Dichtecke
an. Gleichzeitig erfolgt durch diesen Anschlag eine definierte Lagefixierung zwischen
der Längsachse des Rohres und der Achse der ersten Bohrung. Das andere von der Dichtecke
wegweisende Rohrende ist so ausgebildet, daß es die Lage der Dichtecke und den Drehwinkel
um deren Längsachse charakterisiert und somit eine Lagebestimmung der ersten Bohrung
der Dichtecke ermöglicht, so daß bei der Montage genau festgestellt werden kann, ob
die erste Bohrung der Dichtecke in Richtung zum Anschlußstopfen weist und in etwa
mit der Bohrung des Anschlußstopfens fluchtet. Die beiden Enden des Rohres weisen
dazu vorzugsweise in gleiche Richtung weisende Abschrägungen auf. Ein weiteres Merkmal
der Erfindung besteht darin, daß der in einem Durchbruch der Habe flüssigkeitsdicht
angeordnete Anschlußstopfen nicht bis an die Dichtecke heranreicht und daß die Verbindung
vom Anschlußstopfen bis zur Dichtecke über eine Verbindungsbuchse erfolgt, die in
die in die erste Bohrung der Dichtecke hineinragt und zwischen ihrem Außendurchmesser
und dem Innendurchmesser des Anschlußstutzens flüssigkeitsdicht abgedichtet ist. Die
Befestigung der Verbindungsbuchse erfolgt beispielsweise über eine Steckverbindung,
eine Klemmverbindung oder eine Schraubverbindung. Die Dichtecke wird vorzugsweise
aus einem elastischen den Umgebungsbedingungen entsprechendem Dichtungsmaterial gefertigt.
[0003] Die Erfindung wird nachfolgend an einigen Ausführungsbeispielen und zugehörigen Zeichnungen
näher erläutert.
[0004] Es zeigen:
- Fig. 1:
- Ausschnitt des unteren Nabenbereiches eines Radiators,
- Fig. 2:
- Anschluß im Bereich der Dichtecke mit einer Verbindungsbuchse zwischen Anschlußstopfen
und Dichtecke und einer Verbindung als Steckverbindung,
- Fig. 2a:
- Schnittdarstellung der Verbindungsbuchse gem. Fig. 2
- Fig. 3:
- Befestigung der Verbindungsbuchse mit einer Klemmverbindung,
- Fig. 3a:
- Schnittdarstellung der Verbindungsbuchse gemäß Fig. 3
- Fig. 3b:
- Draufsicht auf die Verbindungsbuchse gemäß Fig. 3
- Fig. 4:
- Befestigung der Verbindungsbuchse mit einer Schraubverbindung
- Fig. 4a:
- Schnittdarstellung der Verbindungsbuchse gemäß Fig. 4
- Fig. 5:
- Dichtecke
- Fig. 5a:
- Schnittdarstellung der Dichtecke gem. Fig. 5
- Fig. 6:
- Befestigung des Rohres Anschlußstutzens an der Dichtecke mit einer Schraubverbindung
und Befestigung des Rohres mittels Steckverbindung
[0005] Der Ausschnitt des unteren Nabenbereiches eines Röhrenradiators wird in Fig. 1 gezeigt.
Die einzelnen baugleichen Heizkörperglieder 1.1, 1.2, 1.3 1.4 sind an ihren oberen
und unteren Naben 2.1, 2.2, 2.3 und 2.4 miteinander verbunden an das Heizkörperglied
1.4 können such weitere Heizkörperglieder bis 1.n mit Naben bis 2n anschließen. Die
Naben 2.1, 2.2, 2.3 und 2.4 weisen Anlageflächen A mit Überströmöffnungen D auf. Im
dargestellten Beispiel ist das Heizkörperglied 1.1 endseitig angeordnet. Die nach
außen weisende Überströmöffnung D ist mit einem Verschlußstopfen V versehen. Zwischen
der ersten unteren Nabe 1.1 und der zweiten unteren Nabe 2.2 ist zur Trennung von
Vor- und Rücklauf eine Dichtung 6 vorgesehen. In diesem Ausführungsbeispiel ist der
Anschlußstutzen 3 in der unteren Nabe 2.4 des vierten Heizkörpergliedes angeordnet.
Zwischen dieser Nabe 2.4 und der ersten unteren Nabe 2.1 ist ein Rohr 4 angeordnet,
das durch die Überströmöffnungen D führt. Das Rohr 4 ist an seinen beiden Enden im
gleichen Winkel abgeschrägt. Die Dichtung 6 dichtet dabei ebenfalls am Außendurchmesser
des Rohres 4 ab. Die Verbindung zwischen dem Anschlußstutzen 3 und dem Rohr 4 wird
über eine Dichtecke 5 hergestellt, die zwei zueinander rechtwinklige Bohrungen 5.1
und 5.2 sowie einen Anschlag 5.3 an der Außenkontur aufweist. Der Anschlag 5.3 ist
dabei vorteilhafter Weise umlaufend entsprechend der Schräge des Rohres 4 ausgebildet.
In die erste Bohrung 5.1 greift dabei der Anschlußstutzen 3 ein, der durch einen Durchbruch
7 in den Innenraum der unteren Nabe 2.4 reicht. Das senkrecht zum Anschlußstutzen
4 liegende und durch die Naben 2.1 bis 2.4 reichende Rohr 4 wird über die Außenkontur
der Dichtecke 5 bis zu deren Anschlag 5.3 geschoben, so daß die zweite Bohrung 5.2
der Dichtecke 5 in das Rohr 4 mündet. Im Bereich der Verbindung besteht zwischen der
Innenkontur des Rohres und der Außenkontur der Dichtecke 5 sowie zwischen dem Außendurchmesser
des Anschlußstutzens 3 und dem Innendurchmesser 5.1 der Dichtecke 5 eine flüssigkeitsdichte
Verbindung. Durch die Gestaltung des Anschlages und die Abschrägung der Rohrenden
ist es möglich, eine genaue Lagefixierung der Bohrung 5.1 der Dichtecke 5 zu gewährleisten.
Im dargestellten Beispiel fluchtet die Bohrung 5.1 immer mit dem Anschlußstutzen,
wenn das Rohrende in der Nabe 1.1 mit seinem längsten Punkt der Abschrägung nach unten
weist. Anstelle dieser Abschrägungen kann auch eine andere Kennzeichnung für die Überprüfung
der Lage während der Montage erfolgen. Der Anschlag 5.3 an der Dichtecke 5 kann dann
entsprechend geändert werden.
Zur weiteren Vereinfachung der Montage weist die Dichtecke 5 in Richtung zum Rohr
eine Phase 5.4 auf. Auch der Anschlußstutzen 3 ist in Richtung zur Dichtecke 5 angefast,
um das Einstecken in die Bohrung 5.1 zu erleichtern. Weiterhin weist der Anschlußstutzen
3 einen ringförmigen Anschlag 3.1 auf, bis zu welchem er in die Nabe 2.4 eingeschoben
wird. Die Befestigung des Anschlußstutzens 3 an der Nabe 2.4 erfolgt vorzugsweise
stoffschlüssig durch eine Schweißverbindung. Die Dichtecke 5 besteht insbesondere
an den Fügepositionen oder vollständig aus einem dauerelastischen Material, welches
eine zuverlässige und flüssigkeitsdichte Steckverbindung zum Anschlußstutzen 3 und
zum Rohr gewährleistet.
Die Schnittdarstellung des erfindungsgemäßen Anschlusses mit einer Verbindungsbuchse
8 zwischen Dichtecke 5 und Anschlußstutzen 3 wird in Fig. 2 gezeigt. Die Verbindungsbuchse
8 weist eine axiale Durchgangsbohrung 8.1 auf. Der Anschlußstutzen 3 ist in die Nabe
2.4 eingeschweißt und reicht nicht bis an die Dichtecke 5 heran. Im Anschlußstutzen
3 ist die Verbindungsbuchse 8 angeordnet, welche mit einem durchmesservergrößerten
Absatz 8.2 an der Innenkante des Anschlages 3.1 anliegt und mit ihrem dem Absatz 8.2
gegenüberliegenden Ende in die Bohrung 5.1 der Dichtecke 5 eingreift. An diesem Ende
weist die Verbindungsbuchse 8 ebenfalls zur Vereinfachung der Montage eine Phase auf.
An dem sich überlappenden Bereich zwischen Anschlußstutzen 3 und Verbindungsbuchse
8 ist zur flüssigkeitsdichten Abdichtung ein Dichtring 9 angeordnet. Die Einzelteilzeichnung
der Verbindungsbuchse 8 zeigt Fig. 2a. Zur Montage werden zuerst Rohr 4 und Dichtecke
5 miteinander verbunden und der Anschlußstutzen 3 in den Durchbruch 7 der Nabe 42.4
eingeschweißt. Anschließend wird das Rohr 4 mit der Dichtecke 5 so durch die unteren
Naben 2.1 bis 2.4 eingeschoben, daß die Bohrung 5.1 in Richtung zum Anschlußstutzen
3 weist und mit diesem fluchtet. Anschließend wird die Verbindungsbuchse 8 durch den
Anschlußstutzen 3 in die Bohrung 5.1 soweit eingeschoben, bis sie mit ihrem Absatz
8.2 an der Innenseite des Anschlages 3.1 des Anschlußstutzens 3 anliegt. Durch eine
entsprechende Dimensionierung von Außendurchmesser der Verbindungsbuchse 8 und Innendurchmesser
Bohrung 5.1 der Dichtecke 5 wird eine zuverlässige und flüssigkeitsdichte Verbindung
gewährleistet. Analoges gilt für die Verbindung zwischen Dichtecke 5 und Rohr 4. Zur
Vermeidung der axialen Verschiebung der Verbindungsbuchse 8 können an deren Außendurchmesser
in radialer Richtung federnde Elemente 10 vorgesehen werden (s. Fig. 3, 3a, 3b), die
beim Einschieben hinter der in die Nabe 2.4 ragende Abschlußkante des Anschlußstutzens
3 einrasten und somit die axiale Bewegung der Verbindungsbuchse 8 verhindern. Die
Vorderansicht und die Draufsicht einer derartigen Verbindungsbuchse 8 sind in Fig.
3a und Fig. 3b dargestellt. Die Verbindungsbuchse 8 weist dabei an ihrem Außendurchmesser
mehrere um den Umfang verteilte federnde Elemente 10 auf, die sich in radialer Richtung
zusammendrücken lassen.
Eine weitere Ausführungsvariante besteht darin, die Verbindungsbuchse 8 in den Anschlußstutzen
3 einzuschrauben (Fig. 4 und 4a). Die Verbindungsbuchse 8 weist dazu im Anschluß an
den Absatz 8.2 ein Außengewinde G.A auf und der Anschlußstutzen 3 ist mit einem Innengewinde
G.I versehen.
Die Dichtecke 5 wird in Fig. 5 und eine Schnittdarstellung der Dichtecke 5 in Fig.
5a gezeigt. Die Dichtecke 5 ist im wesentlichen zylindrisch ausgebildet und weist
zwei zueinander rechtwinklig angeordnete und ineinander mündende Grundbohrungen 5.1
und 5.2. Die Bohrung 5.2 liegt dabei exzentrisch und parallel zur Achse der Dichtecke
5.
Am Außendurchmesser der Dichtecke 5 ist der Anschlag 5.3 für das Rohr 4 vorgesehen.
Dieser Anschlag 5.3 besteht aus einem umlaufenden Absatz, der korrespondierend mit
der Abschrägung des in axialer Richtung geneigt ist. In Richtung zum Rohr 4 ist eine
Phase 5.4 vorgesehen. Die Dichtecke 5 weist weiterhin an der dieser Phase 5.4 gegenüberliegenden
Stirnfläche eine Aussparung 11 in Form eines Vierkantes oder Sechskantes auf. Beim
einstecken der Verbindungsbuchse 8 oder des Anschlußstutzens 3 in die Bohrung 5.1
der Dichtecke 5 erfolgt an dieser Aussparung und am gegenüberliegenden Ende des Rohres
4 das Lagern und Gegenhalten.
[0006] Eine weitere Ausführungsvariante wird in Fig. 6 gezweigt. Dabei erfolgt die Verbindung
zwischen Dichtecke 5 und Anschlußstutzen 3 über eine Schraubverbindung und zwischen
Dichtecke 5 und Rohr 4 über eine Steckverbindung. Der Anschlußstutzen 3 führt über
einen sich verjüngenden Bereich zur Dichtecke 5, wird in diese eingeschraubt und weist
an einem in Richtung zur Dichtecke 5 weisenden Absatz eine Dichtung D2 zwischen diesem
und der Dichtecke 5 auf.
Das Rohr 4 wird durch den Verschlußstopfen V beim Einschrauben in den Gewindering
G in Richtung zur Dichtecke gedrückt und weist einen Absatz 4.2 auf, der gleichzeitig
gegen die Dichtung D gepreßt wird, so daß eine flüssigkeitsdichte Verbindung hergestellt
wird. Das Rohr 4 greift nicht über die Dichtecke, sondern ragt in eine dafür vorgesehene
Bohrung in die Dichtecke 5 hinein, so daß die Verbindung zur Bohrung 5.2 der Dichtecke
5 hergestellt wird. Zwischen Rohr 4 und Dichtecke 5 kann eine weitere Dichtung D3
vorgesehen werden. Anstelle einer Dichtung D3 kann beispielsweise auch eine flüssigkeitsdichte
Lötverbindung zwischen Rohr 4 und Dichtecke 5 vorgesehen werden. In dem Rohr 4 sind
weiterhin im Bereich der Nabe 2.1 des ersten Heizkörpergliedes Bohrungen 4.1 vorgesehen,
durch welche das Heizmedium in den Röhrenradiator eintreten kann. Gemäß einer weiteren
nicht dargestellten Ausführungsvariante kann das Rohr auch über eine Zwischenbuchse
mit dem Anschlag 4.2 gegen die Dichtung D gedrückt werden. Die Zwischenbuchse liegt
dann zwischen Anschlag 4.2 und Verschlußdeckel V.
Weiterhin kann anstelle eines Anschlages auch ein Druckstück X axial verschiebbar
auf dem Rohr 4 gelagert sein (Fig. 7). Gegen dieses drückt die Zwischenbuchse Z. Dabei
muß gewährleistet sein, daß eine flüssigkeitsdichte Verbindung der Dichtung D sowohl
zum Rohr 4 als auch zum sich anschließenden Heizkörperglied (Nabe 2.2) gewährleistet
wird. Zusätzlich ist dazu ebenfalls zwischen Druckstück X und Dichtung D eine Dichtung
D4 (z.B. O-Ring) vorgesehen.
[0007] Es ist selbstverständlich, daß umgekehrt auch die Verbindung zwischen Dichtecke 5
und Anschlußstutzen 3 auch über eine stoffschlüssige Verbindung z.B. durch Löten oder
Schweißen erfolgen kann.
[0008] Durch diese Art des Anschlusses ist es möglich, den Vorlauf an jedem beliebigen Heizkörperglied
anzuordnen. Somit können Röhrenradiatoren hergestellt werden, bei welche Vor- und
Rücklaufanschluß mittig am Heizkörper angeordnet sind.
1. Anschluß für einen Röhrenradiator aus mehreren aneinander angeordneten gleichartigen
Heizkörpergliedern (1.1, 1.2 bis 1.n), die miteinander an den oberen und unteren Naben
(2.1, 2.2 bis 2.n) verbundenen sind und mit einem Anschlußstutzen für den Rücklauf
sowie mit einem Anschlußstutzen (3) für den Vorlauf, wobei die beiden Anschlußstutzen
an beliebigen Heizkörperglieder angeordnet sein können und senkrecht nach unten weisen
und wobei der Anschlußstutzen (3) für den Vorlauf mit einem endseitig angeordneten
Heizkörperglied (1.1, 1.n) über ein Rohr (4) verbunden ist, welches durch die Naben
der dazwischenliegenden Heizkörperglieder ragt, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung zwischen dem Anschlußstutzen (3) und dem Rohr (4) über eine stoffschlüssige
Verbindung oder eine formschlüssige Verbindung oder über eine Dichtecke (5) erfolgt.
2. Anschluß für einen Röhrenradiator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtecke (5) zwei zueinander rechtwinklige und miteinander in Verbindung
stehende Bohrungen (5.1, 5.2) aufweist, wobei mit der ersten Bohrung (5.1) der Anschlußstutzen
(3) und mit der zweiten Bohrung (5.2) das Rohr (4) flüssigkeitsdicht verbunden ist.
3. Anschluß für einen Röhrenradiator nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die erste Bohrung (5.1) der Anschlußstutzen (3) hineinragt und daß das Rohr
(4) mit einem Ende an der Außenkontur der Dichtecke (5) so befestigt wird, daß die
zweite Bohrung (5.2) in das Rohr (4) mündet.
4. Anschluß für einen Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Rohr (4) mit einem Ende an einem entsprechenden Anschlag (5.3) der Dichtecke
(5) anliegt.
5. Anschluß für einen Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Anschlag (3) gleichzeitig eine Lagefixierung zwischen Rohr (4) und
Dichtecke (5) erfolgt.
6. Anschluß für einen Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das andere von der Dichtecke (5) wegweisende Rohrende so ausgebildet ist, daß
es die Lage der Dichtecke (5) und den Drehwinkel um deren Längsachse charakterisiert.
7. Anschluß für einen Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden des Rohres (3) in gleiche Richtung weisende Abschrägungen aufweisen.
8. Anschluß für einen Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der in einem Durchbruch (7) der Nabe angeordnete Anschlußstopfen (3) nicht bis
an die Dichtecke (4) heranreicht und daß die Verbindung vom Anschlußstopfen (3) bis
zur Dichtecke (5) über eine Verbindungsbuchse (8) erfolgt, die in die in die erste
Bohrung (5.1) der Dichtecke (5) hineinragt und zwischen ihrem Außendurchmesser und
dem Innendurchmesser des Anschlußstutzens (3) flüssigkeitsdicht abgedichtet ist.
9. Anschluß für einen Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung der Verbindungsbuchse (8) über eine Steckverbindung, eine Klemmverbindung
oder eine Schraubverbindung erfolgt.
10. Anschluß für einen Röhrenradiator nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtecke (5) aus einem elastischen, den Umgebungsbedingungen entsprechendem
Dichtungsmaterial besteht.