(19)
(11) EP 0 862 372 B1

(12) EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT

(45) Hinweis auf die Patenterteilung:
09.02.2000  Patentblatt  2000/06

(21) Anmeldenummer: 96945709.2

(22) Anmeldetag:  06.11.1996
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC)7A43B 7/32
(86) Internationale Anmeldenummer:
PCT/DE9602/113
(87) Internationale Veröffentlichungsnummer:
WO 9716/991 (15.05.1997 Gazette  1997/21)

(54)

SICHERHEITSSCHUH MIT ÄUSSEREM MITTELFUSSSCHUTZ

PROTECTIVE FOOTWEAR WITH EXTERNAL METATARSAL PROTECTION

CHAUSSURE DE SECURITE A PROTECTION EXTERIEURE DU METATARSE


(84) Benannte Vertragsstaaten:
AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU NL PT SE

(30) Priorität: 06.11.1995 DE 19541253

(43) Veröffentlichungstag der Anmeldung:
09.09.1998  Patentblatt  1998/37

(73) Patentinhaber:
  • Lupos Schuhfabrik GmbH
    41836 Hückelhoven (DE)
  • Wilhelm Kächele GmbH
    73235 Weilheim (DE)

(72) Erfinder:
  • KURTH, Rudolf
    D-41836 Hückelhoven (DE)
  • KÄCHELE, Bruno
    D-73235 Weilheim (DE)

(74) Vertreter: Patentanwälte Hauck, Graalfs, Wehnert, Döring, Siemons 
Mörikestrasse 18
40474 Düsseldorf
40474 Düsseldorf (DE)


(56) Entgegenhaltungen: : 
EP-A- 0 452 576
DE-U- 1 843 138
FR-A- 2 586 342
EP-A- 0 646 335
DE-U- 1 951 029
   
  • PATENT ABSTRACTS OF JAPAN vol. 095, no. 004, 31.Mai 1995 & JP 07 016104 A (SUMITOMO RUBBER IND LTD), 20.Januar 1995,
   
Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen).


Beschreibung


[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Sicherheitsschuh mit äußerem Mittelfußschutz.

[0002] Derartige Sicherheitsschuhe sind mit einer Stahlkappe versehen, die als Zehenschutz bzw. Schutz für den vorderen Fußbereich dient. Darüber hinaus ist es bekannt, bei Sicherheitsschuhen einen äußeren Mittelfußschutz vorzusehen, um den Mittelfuß gegenüber Stoß- bzw. Schlagbelastungen zu schützen. Bei einer Ausführungsform eines derartigen Mittelfußschutzes hat man eine Hartschale aus Kunststoff etc. auf dem eigentlichen Schuh angeordnet und an diesem befestigt. Eine solche Hartschale hat jedoch den Nachteil, daß ein Abknicken des Schuhs im Mittelfußbereich unmöglich ist. Der Träger des Schuhs wird hierdurch in seinen Bewegungen stark behindert, insbesondere ist ein Arbeiten im geknieten Zustand nur mit Schwierigkeiten möglich.

[0003] Um diesen Problemen abzuhelfen, sind derartige Hartschalen später mit Scharnieren versehen worden. Auch diese Lösung hat sich jedoch nur als unzureichend erwiesen, da die Bewegungsfreiheit immer noch stark eingeschränkt wird. In der Praxis wurden daher derartige Hartschalen, obwohl von der Berufsgenossenschaft vorgeschrieben, häufig einfach abgeschnitten und nicht mehr benutzt.

[0004] Sicherheitsschuhe die eine gepolsterte Lasche mit Ausnehmungen oder Einschritten die als Gelenke wirken, aufweisen, sind aus DE-U-1 951 029 sowie aus DE-U-1 843 138 bekannt. Gepolsterte mit Luftkissen versehenen Laschen sind ebenfalls in Sportschuben bekannt, siehe z.B. FR-A-2 586 342.

[0005] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Sicherheitsschuh zu schaffen, dessen äußerer Mittelfußschutz bei einer guten Schutzwirkung gegen Schlageinwirkungen, Stoßeinwirkungen etc. eine möglichst große Bewegungsfreiheit des Trägers ermöglicht.

[0006] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß bei einem Sicherheitsschuh mit äußerem Mittelfußschutz dadurch gelöst, daß der Mittelfußschutz als flexible, mindestens zwei durch einen flachen, quer zur Fußlängsrichtung verlaufenden Abschnitt voneinander getrennte Luftkammerbereiche aufweisende Lasche ausgebildet ist.

[0007] Die Erfindung wendet sich daher von der Lösung des Standes der Technik, bei der ein starrer, ggf. mit Scharnieren versehener, Mittelfußschutz Verwendung findet, ab und schlägt statt dessen einen flexiblen Mittelfußschutz vor, der einerseits optimale Bewegungsmöglichkeiten des Schuhträgers bietet und andererseits trotzdem einen ausreichenden Schutz gegen Schläge, Stöße etc. garantiert. Dies wird erfindungsgemäß durch die Verwendung einer flexiblen Lasche erreicht, in die mindestens zwei Luftkammerbereiche integriert sind, welche über einen flachen, als Gelenk wirkenden Abschnitt voneinander getrennt sind. Durch die Anordnung des als Gelenk wirkenden flachen Abschnittes läßt sich der Schuh ohne Behinderung durch den Mittelfußschutz abknicken, so daß der Träger des Schuhs im geknieten Zustand arbeiten kann. Die Luftkammerbereiche bewirken eine ausreichende Dämpfung der Stoß- bzw. Schlagbelastungen und sorgen für einen hinreichenden Schutz des darunter befindlichen Mittelfußbereiches.

[0008] In Weiterbildung der Erfindung besitzt die Lasche zwei, quer zur Fußlängsrichtung verlaufende flache Abschnitte, die beide als Gelenke wirken. Bei dieser Ausführungsform sind daher drei Luftkammerbereiche vorgesehen, die durch die beiden flachen Abschnitte voneinander getrennt werden. Es versteht sich, daß hierdurch die Flexibilität der Lasche und damit die Bewegungsmöglichkeit des Fußes mit Schuh weiter verbessert wird. Insbesondere wird das Abknicken des Schuhs im Mittelfußbereich weiter erleichtert.

[0009] Erforderlichenfalls können erfindungsgemäß weitere flache, quer zur Fußlängsrichtung verlaufende Abschnitte zwischen Luftkammerbereichen vorgesehen sein, um den Flexibilitätsgrad der Lasche und damit die Bewegungsmöglichkeit weiter zu erhöhen.

[0010] Vorzugsweise weist die Lasche eine Ummantelung und mindestens eine Einlage aus flexiblem Material auf, die die Luftkammerbereiche und den flachen Abschnitt enthält. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, daß der vorgesehene Mittelfußschutz aus dem gleichen Material wie der übrige Schuh, beispielsweise Leder, hergestellt werden kann, während das eigentliche, für den Schutz sorgende Element, nämlich die Einlage, innerhalb der äußeren Ummantelung angeordnet und somit von außen nicht erkennbar ist. Die Ummantelung kann hierbei taschenförmig ausgebildet sein, in die die Einlage eingeschoben wird.

[0011] Die Befestigung des Mittelfußschutzes, insbesondere der die Einlage enthaltenden Ummantelung, erfolgt vorzugsweise im Bereich des Zehenschutzes, d. h. der Stahlkappe. Hierdurch wird sichergestellt, daß sich zwischen der Stahlkappe und dem Mittelfußschutz kein ungeschützter Bereich befindet. Die Befestigung selbst erfolgt vorzugsweise über geeignete Niete, wobei die Befestigung zweckmäßigerweise nur im Vorderbereich des Mittelfußschutzes bzw. der Ummantelung erfolgt, um das Anziehen und Ausziehen des Schuhs nicht zu behindern.

[0012] Erfindungsgemäß können die einzelnen Luftkammerbereiche als durchlaufende Luftkammern ausgebildet sein. Eine besonders gute Schutzwirkung gegen Schläge bzw. Stöße wird erreicht, wenn die Luftkammerbereiche eine Vielzahl von einzelnen Luftkammern enthalten. Bei dieser Aufteilung der Bereiche in eine Vielzahl von einzelnen Luftkammern entstehen einzelne kleine Luftvolumina, die, da ein seitliches Ausweichen bei entsprechender Stoßeinwirkung nur noch begrenzt möglich ist, insgesamt zu einer verbesserten Stabilität bzw. Festigkeit und somit einem erhöhten Stoß- bzw. Schlagaufnahmevermögen führen. Die einzelnen Luftkammern können voneinander getrennt oder über relativ schmale Bereiche miteinander verbunden sein.

[0013] Bei einer besonders bevorzugten Lösung der Erfindung sind die einzelnen Luftkammern halbkugelförmig ausgebildet.

[0014] Eine Lösung hat sich als besonders zweckmäßig erwiesen, bei der sich die Luftkammern von einer Trägerschicht nach oben und nach unten erstrecken. Die Trägerschicht kann hierbei als flache Folie, beispielsweise aus Gummi, Kunststoff, ausgebildet sein, von der sich die insbesondere halbkugelförmig ausgebildeten Luftkammern nach oben und nach unten erstrecken. Dabei können gegenüberliegende Luftkammern durch die Trägerfolie miteinander in Verbindung stehen. Sie können jedoch auch durch die Trägerfolie voneinander getrennt sein.

[0015] Eine besonders gute Sicherung gegen Stöße bzw. Schläge wird erreicht, wenn die Lasche zwei übereinander angeordnete Einlagen mit Luftkammerbereichen enthält. Beide Einlagen sind vorzugsweise nicht aneinander befestigt, somit relativ zueinander bewegbar, wobei durch die Anordnung der Einlagen in der Ummantelung eine Begrenzung der seitlichen Verschiebbarkeit vorgegeben ist. Um die Höhe des Mittelfußschutzes bei guter Widerstandsfähigkeit gegen Stoßeinwirkung zu beschränken, sind erfindungsgemäß die Luftkammern der einen Einlage derart versetzt zu den Luftkammern der anderen Einlage angeordnet, daß die Luftkammern beider Einlagen ineinandergreifen. Diese Ausführungsform hat darüber hinaus den Vorteil, daß - trotz der Ausbildung einer Vielzahl von einzelnen Luftkammern, die durch luftkammerfreie Bereiche voneinander getrennt sind - letztendlich jeder Punkt auf der Oberfläche der Lasche durch eine Luftkammer abgedeckt ist, da sich die Luftkammern in der unteren und oberen Einlage insgesamt zu einem einheitlichen flächigen Luftkammerbereich ergänzen. Dies trifft auch vorzugsweise auf die zwischen den Luftkammern angeordneten flachen Abschnitte zu, die als Gelenk wirken. Hierbei ist vorzugsweise nur die obere Einlage mit den flachen, quer zur Fußlängsrichtung verlaufenden Abschnitten versehen, während die untere Einlage über ihre gesamte Fläche Luftkammern aufweist. Dabei kontaktiert jeweils eine Querreihe von Luftkammern der unteren Einlage jeweils einen flachen Abschnitt der oberen Einlage. Mit anderen Worten, bei einer auf einen flachen, als Gelenk wirkenden Abschnitt der oberen Einlage einwirkenden Stoßbelastung wird der entsprechende Stoß von der diesbezüglichen Querreihe von Luftkammern der unteren Einlage aufgefangen und gedämpft.

[0016] Auf der Ummantelung der Lasche bilden sich somit nach oben vorstehende Wulste, die die entsprechenden Luftkammern enthalten und voneinander durch flache Abschnitte getrennt sind. Diese Wulste bzw. Luftkammerbereiche sind vorzugsweise auf der Oberseite der Laschenummantelung umnäht.

[0017] Wie vorstehend erwähnt, bietet die zweilagige Ausführungsform des Mittelfußschutzes gemäß der Erfindung eine besonders hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Stoßbelastungen, da durch die ineinandergreifenden Luftkammern der oberen und unteren Einlage ein entsprechender Stabilisierungseffekt erreicht wird. Mit anderen Worten, bei einer Stoßbelastung wird durch eine zwischen benachbarten Kammern erzielte Verbundwirkung ein Ausweichen bzw. eine Verdrängung der Kammern zur Seite verhindert. Dadurch ergibt sich die gewünschte erhöhte Widerstandsfähigkeit.

[0018] Zur Befestigung der Lasche im oberen Bereich des Mittelfußes ist vorzugsweise eine Lasche zum Festschnüren vorgesehen.

[0019] Unterhalb des laschenförmigen Mittelfußschutzes kann der Schuh in herkömmlicher Weise ausgebildet sein.

[0020] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausführungsbeispiels in Verbindung mit der beigefügten Zeichnung im einzelnen erläutert. Es zeigen:
Figur 1
eine räumliche Darstellung eines mit einem äußeren Mittelfußschutz versehenen Sicherheitsschuhs;
Figur 2
eine Draufsicht auf die den Mittelfußschutz bildende Lasche, wobei die einzelnen Luftkammern dargestellt sind;
Figur 3
einen Längsschnitt durch die Lasche der Figur 2; und
Figur 4
eine vergrößerte Ansicht des in dem Kreis der Figur 3 enthaltenen Details.


[0021] Der in Figur 1 gezeigte Sicherheitsschuh besitzt einen Schaft 2 und eine Sohle 1. In die Spitze des Schuhs ist als Zehenschutz eine Stahlkappe 3 integriert. Im Bereich des Zehenschutzes ist mit Hilfe von Nieten 5 eine als Mittelfußschutz dienende Lasche 4 befestigt, die aus einer äußeren Ummantelung und zwei darin enthaltenen, übereinander angeordneten Einlagen besteht. Beide Einlagen weisen eine Vielzahl von Luftkammern auf. Der genaue Aufbau der Einlagen ist in den nachfolgenden Figuren 2 bis 4 gezeigt. An dieser Stelle sei nur bemerkt, daß die obere Einlage drei Bereiche 6 von Luftkammern besitzt, die durch flache, quer zur Fußlängsrichtung verlaufende Abschnitte 7 voneinander getrennt sind. Diese Abschnitte bilden Gelenke. Die Ummantelung der Lasche 4 besteht aus dem gleichen Material wie der übrige Schuh, so daß sich ein einheitliches Erscheinungsbild ergibt. Im oberen Bereich wird die Lasche 4 mit Hilfe einer Lasche 8 zum Schnüren am Schuh befestigt.

[0022] In den Figuren 2 bis 4 ist der genaue Aufbau der als Mittelfußschutz dienenden Lasche 4 dargestellt. Aus dem Längsschnitt der Figur 3 und der Draufsicht der Figur 2 kann man entnehmen, daß die Lasche 4 eine äußere Ummantelung 16 aufweist, die seitlich in einem flachen Randbereich zusammengenäht ist, wie bei 17 gezeigt. In der Ummantelung befinden sich eine obere Einlage 10 und eine untere Einlage 9, die übereinander angeordnet sind. Beide Einlagen weisen einen flachen Rand 11 und einen mittleren Luftkammerbereich auf. Die untere Einlage 9 besitzt einen Luftkammerbereich, der aus einer Vielzahl von halbkugelförmig ausgebildeten Luftkammern 12 besteht, die sich aus der Ebene der Einlage heraus nach oben und unten erstrecken. Die entsprechenden halbkugelförmigen Luftkammern 12 sind relativ gleichmäßig über die Gesamtfläche der Einlage 9 verteilt. Die obere Einlage 10 ist im wesentlichen deckungsgleich mit der unteren Einlage 9 ausgebildet, jedoch kürzer als diese und erstreckt sich nur etwa über 2/3 der Fläche der unteren Einlage. Der Luftkammerbereich der oberen Einlage 10 ist in vier Bereiche 14 unterteilt, die durch flache, quer zur Schuhlängsrichtung verlaufende Abschnitte 13 voneinander getrennt sind. Diese Abschnitte 13 wirken als Gelenke. Auch die Luftkammern 18 der oberen Einlage 10 sind halbkugelförmig ausgebildet und erstrecken sich von der Ebene der Einlage nach oben und nach unten.

[0023] Die beiden Einlagen 9, 10 sind so aufeinandergelegt, daß die nach unten vorstehenden halbkugelförmigen Luftkammern der oberen Einlage in die zwischen den nach oben vorstehenden Luftkammern 12 der unteren Einlage vorhandenen Zwischenräume eingreifen. Die nach unten vorstehenden Luftkammern 18 der oberen Einlage grenzen daher an vier nach oben vorstehende Luftkammern 12 der unteren Einlage und werden durch diese an einem seitlichen Ausweichen gehindert. Auf diese Weise wird ein stabiler Verbund der Luftkammern erzielt.

[0024] Die Anordnung der Luftkammern ist so getroffen, daß jeweils eine Querreihe der nach oben vorstehenden Luftkammern der unteren Einlage einen flachen Abschnitt 13 der oberen Einlage kontaktiert, so daß auch die flachen Bereiche 13 durch Luftkammern unterstützt sind.

[0025] Die Luftkammern der unteren und oberen Einlage sind überwiegend halbkugelförmig augebildet. Nur im vorderen Bereich der oberen Einlage 10 sind am Rande längliche, gekrümmte Luftkammern 15 vorgesehen.

[0026] Figur 4 zeigt das eingekreiste Detail der Figur 3. Man erkennt, daß eine obere und eine untere Lage der Ummantelung bei 17 miteinander und mit dem flachen Rand 11 der oberen und unteren Einlage 10, 9 vernäht sind. Auf diese Weise sind die Einlagen in der Ummantelung fixiert. Eine nach unten vorstehende halbkugelförmige Luftkammer 18 der oberen Einlage 10 greift zwischen zwei nach oben vorstehende halbkugelförmige Luftkammern 12 der unteren Einlage 9. Beim Aufbringen einer Stoßbelastung auf die in Figur 4 dargestellte Luftkammer 18 versucht diese sich seitlich auszudehnen, wird jedoch durch die benachbarten Luftkammern 12 der unteren Einlage 9 hieran gehindert, so daß sich ein stabiler elastischer Dämpfungseffekt ergibt.


Ansprüche

1. Sicherheitsschuh mit äußerem Mittelfußschutz, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelfußschutz als flexible, mindestens zwei durch einen flachen, quer zur Fußlängsrichtung verlaufenden Abschnitt (7) voneinander getrennte Luftkammerbereiche (6) aufweisende Lasche (4) ausgebildet ist.
 
2. Sicherheitsschuh nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (4) zwei quer zur Fußlängsrichtung verlaufende flache Abschnitte (7) aufweist.
 
3. Sicherheitsschuh nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (4) eine Ummantelung (16) und mindestens eine Einlage (9, 10) aus flexiblem Material aufweist, die die Luftkammerbereiche (6) und den flachen Abschnitt (7) enthält.
 
4. Sicherheitsschuh nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkammerbereiche eine Vielzahl von einzelnen Luftkammern (12, 18) enthalten.
 
5. Sicherheitsschuh nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Luftkammern (12, 18) halbkugelförmig ausgebildet sind.
 
6. Sicherheitsschuh nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Luftkammern (12, 18) von einer Trägerschicht nach oben und nach unten erstrecken.
 
7. Sicherheitsschuh nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (4) zwei übereinander angeordnete Einlagen (9, 10) mit Luftkammerbereichen enthält.
 
8. Sicherheitsschuh nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkammern (12) der einen Einlage (9) derart versetzt zu den Luftkammern (18) der anderen Einlage (10) angeordnet sind, daß die Luftkammern (12, 18) beider Einlagen ineinandergreifen.
 
9. Sicherheitsschuh nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß nur die obere Einlage (10) mit den flachen, quer zur Fußlängsrichtung verlaufenden Abschnitten (7, 13) versehen ist.
 
10. Sicherheitsschuh nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß eine Querreihe von Luftkammern (12) der unteren Einlage (9) den flachen Abschnitt (13) der oberen Einlage (10) kontaktiert.
 
11. Sicherheitsschuh nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftkammerbereiche auf der Oberseite der Laschenummantelung (16) umnäht sind.
 
12. Sicherheitsschuh nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Lasche (4) im Zehenschutzbereich des Sicherheitsschuhs befestigt ist.
 


Claims

1. Protective footwear with external metatarsal protection, characterized in that the metatarsal protection is formed as flexible tongue (4) having at least two air chamber portions (6) separated from one another by a flat portion (7) extending transversely with respect to the longitudinal direction of the foot.
 
2. The protective footwear according to claim 1,
characterized in that the tongue (4) has two flat portions (7) extending transversely with respect to the longitudinal direction of the foot.
 
3. The protective footwear according to claim 1 or 2,
characterized in that the tongue (4) includes a sheath (16) and at least one insert (9, 10) of flexible material containing the air chamber portions (6) and the flat portion (7).
 
4. The protective footwear according to one of the preceding claims, characterized in that the air chamber portions contain a plurality of individual air chambers (12, 18).
 
5. The protective footwear according to claim 4,
characterized in that the individual air chambers (12, 18) are semi-spherically formed.
 
6. The protective footwear according to one of the preceding claims, characterized in that the air chambers (12, 18) extend upwardly and downwardly from a carrier layer.
 
7. The protective footwear according to one of the preceding claims, characterized in that the tongue (4) contains two superposed inserts (9, 10) with air chamber portions.
 
8. The protective footwear according tc claim 7,
characterized in that the air chambers (12) of the one insert (9) are offset with respect to the air chambers (18) of the other insert (10) in such a manner that the air chambers (12, 18) of both inserts grasp into one another.
 
9. The protective footwear according to claim 7 or 8,
characterized in that only the upper insert (10) is provided with the flat portions (7, 13) extending transversely with respect to the longitudinal direction of the foot.
 
10. The protective footwear according to claim 9,
characterized in that a cross row of air chambers (12) of the lower insert (9) contacts the flat portion (13) of the upper insert (10).
 
11. The protective footwear according to one of the preceding claims, characterized in that the air chamber portions on the upper side of the insert sheath (16) are sewn around.
 
12. The protective footwear according to one of the preceding claims, charaterized in that the tongue (4) is fixed in the toe protection range of the protective footwear.
 


Revendications

1. Chaussure de sécurité présentant une protection extérieure du métatarse, caractérisée en ce que la protection du métatarse est configurée comme patte (4) flexible, présentant au moins de deux zones (6) de chambre à air séparées l'une de l'autre par une partie (7) qui s'étendent transversalement par rapport au sens de la longueur du pied.
 
2. Chaussure de sécurité selon la revendication 1, caractérisée en ce que la patte (4) présente deux parties plates (7) s'étendant transversalement par rapport au sens de la longueur du pied.
 
3. Chaussure de sécurité selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la patte (4) présente une enveloppe (16) et au moins une garniture (9, 10) en un matériau flexible, qui contient les zones (6) de chambre air et les parties plates (7).
 
4. Chaussure de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les parties de chambre à air contiennent une pluralité de chambres à air individuelles (12, 18).
 
5. Chaussure de sécurité selon la revendication 4, caractérisée en ce que les chambres à air individuelles (12, 18) sont configurées en demi-sphères.
 
6. Chaussure de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les chambres à air (12, 18) s'étendent vers le haut et vers le bas à partir d'une couche de support.
 
7. Chaussure de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la patte (4) contient deux garnitures (9, 10) présentant des zones de chambre à air et disposées l'une au-dessus de l'autre.
 
8. Chaussure de sécurité selon la revendication 7, caractérisée en ce que les chambres à air (12) d'une des garnitures (9) sont décalées par rapport aux chambres à air (18) de l'autre garniture (10) de telle sorte que les chambres à air (12, 18) des deux garnitures s'engagent l'une dans l'autre.
 
9. Chaussure de sécurité selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que seule la garniture supérieure (10) est dotée des parties (7, 13) plates qui s'étendent transversalement par rapport au sens de la longueur du pied.
 
10. Chaussure de sécurité selon la revendication 9, caractérise en ce qu'une série transversale de chambres à air (12) de la garniture inférieure (9) est en contact avec la partie plate (13) de la garniture supérieure (10).
 
11. Chaussure de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les zones de chambre à air sont cousues périphériquement sur le côté supérieur de l'enveloppe (16) de la patte.
 
12. Chaussure de sécurité selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la patte (4) est fixée dans la région de protection des orteils de la chaussure de sécurité.
 




Zeichnung