[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Mitführen von Schreibgeräten
mit einer flachen Rückwand, an deren Vorderseite ein Behälter zur Aufnahme eines oder
mehrerer Schreibgeräte und an deren Rückseite am oberen Ende eine Klammer vorgesehen
ist, mit deren Hilfe die Vorrichtung an einer Tasche oder einem taschenähnlichen Teil
festklemmbar ist.
[0002] Beruflich wie privat besteht heutzutage eigentlich für jeden Menschen die Notwendigkeit,
immer mindestens ein Schreibgerät, wie Kugelschreiber, Füllfederhalter, Bleistift,
Filzschreiber usf. griffbereit mit sich zu führen. Die Herren bringen dieses Schreibgerät
gern in der Brusttasche ihres Hemdes oder Arbeitsmantels oder in der Innen- oder Außentasche
ihres Jackets unter. Als nachteilig erweist es sich dabei immer wieder, daß die Schreibgeräte,
indem sie auslaufen oder abfärben, in den Kleidungsstücken Flecken verursachen können,
die nur schwer zu entfernen sind. Schutzkappen, die es für bestimmte Stifte gibt und
die diesen Nachteil vermeiden könnten, gehen meist bald verloren oder werden von vornherein
nicht benutzt, weil es als umständlich empfunden wird. Die Schreibgeräte finden an
den Taschen ausserdem nur schlecht Halt. Die an vielen gebräuchlichen Schreibgeräten
vorgesehene Klemme tut ihren Dienst nur, wenn sie mit einer gewissen Sorgfalt über
das weiche und nachgiebige textile Material geschoben wird; meistens müssen dazu beide
Hände benutzt werden.
[0003] Es gibt bereits Etuis, die in getrennten Halterungen oder Fächern vorzugsweise zwei
oder auch mehr Schreibgeräte aufnehmen können und in Taschen mitgeführt werden können.
Manche dieser Etuis sind verschliessbar, andere sind offen, so daß vor dem Entnehmen
oder dem Wiedereinstecken eines Schreibgerätes nicht erst das Etui geöffnet werden
muß. Die meisten dieser bekannten Etuis haben aber den Nachteil, dass sie selbst nicht
in oder an einer Tasche fixiert werden können. Sie werden einfach in die Tasche gesteckt
und fallen etwa in Akten- oder Handtaschen nach unten, womit sie nicht mehr griffbereit
sind. Sie müssen erst selbst, häufig nach einigem Suchen oder Tasten, der Tasche wieder
entnommen werden, um bei Bedarf an das Schreibgerät zu gelangen. Es werden dabei immer
beide Hände benötigt, wenn ein Schreibgerät entnommen werden soll.
[0004] Durch die französische Patentschrift N° 978.689 ist ein Etui bekannt, das auf der
Vorderseite einer starren Grundplatte ein Fach für Schreibgeräte und an deren Rückseite
am oberen Ende eine Klammer aufweist, mit der es an der Tasche eines Kleidungsstücks
befestigt werden kann. Die Klammer ist in der Patentschrift nicht näher beschrieben,
aus der Zeichnung ergibt sich jedoch, daß es eine kleine hakenförmige Klammer ist,
die sich in Form und Größe kaum von den Klemmen unterscheidet, wie sie viele Schreibgeräte
selbst schon aufweisen. Damit weist sie auch deren oben erwähnte Nachteile auf, daß
sie sich nämlich nur unter Zuhilfenahme beider Hände an dem eher weichen Material
einer Innen- oder Aussentasche festklemmen lässt und diese umständliche Manipulation
vermutlich immer öfter unterlassen wird, so dass gegenüber den Etuis die keine Fixiermöglichkeit
haben schliesslich kein Vorteil mehr zu erkennen ist. Wenn das Etui aber mit dieser
bekannten Klammer an einer Tasche befestigt wird, so findet es mit dieser kleinen
Klammer nur ungenügenden Halt. Infolge des dann an ihr hängenden Gewichts von Etui
samt den darin befindlichen Scheibgeräten wird das Material, z.B. einer Jackentasche,
punktuell stärker beansprucht, womöglich beschädigt.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es eine Vorrichtung zu schaffen, mit der sich Schreibgeräte
leicht zugänglich und stets griffbereit in der Außen- oder Innentasche eines Kleidungsstückes,
oder an einer Seitentasche einer Hand- oder Aktentasche oder eines Aktenkoffers, mitführen
lassen. Die Vorrichtung soll dazu einfach an der Seitentasche fixiert werden können,
ohne dass diese auch bei öfterem Gebrauch beschädigt wird. Sowohl die Vorrichtung
selbst als auch die in ihr befindlichen Schreibgeräte sollen leicht und ohne zeitraubende
oder eine gewisse Geschicklichkeit erfordernde Manipulation anbringbar sein und für
den späteren, raschen Zugriff schnell und sicher Halt finden.
[0006] Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, dass die Klammer sich in Form einer breiten
und langgestreckten Zunge in geringem Abstand entlang der Rückseite der Rückwand erstreckt.
Sie ragt aber zweckmässig nicht über die Rückwand hinaus, sondern ist vorzugsweise
kürzer als diese. Auch weist sie bevorzugt die gleiche Breite wie die Rückwand auf.
[0007] Nach einer Ausführungsform der Erfindung erstreckt sich die Klammer im Bereich ihrer
Befestigung an der Rückwand über deren gesamte Breite und verjüngt sich zu ihrem freien
Ende hin zungenförmig.
[0008] Form und Grösse der Klammer erleichtern es dem Benutzer ganz erheblich, die Vorrichtung,
die sich als ein Steck-Etui für Schreibgeräte darstellt, bequem und sicher z.B. an
der Innen- oder Außentasche eines Jackets oder der Brust tasche eines Hemdes, eines
Arbeitsmantels oder auch an einer Innen- oder Außentasche einer Hand- oder Aktentasche
anzubringen, ohne dass umständliche Manipulationen unter Zuhilfenahme beider Hände
notwendig sind. Auch verhältnismässig weiches, textiles Material gleitet wie von selbst
zwischen Rückwand und Klammer der Vorrichtung. Form und Grösse der Klammer verschaffen
dem Etui einen guten Halt an einer Tasche, ohne dass deren Material zu stark beansprucht
oder gar beschädigt wird, denn das Gewicht des Etuis samt den Schreibgeräten wird
auf eine grössere Angriffsfläche verteilt.
[0009] Die Klemmwirkung der sich über den größeren Teil der Gesamtfläche der Rückwand erstreckenden,
zungenförmigen Klammer kann noch verbessert werden, indem diese Klammer auf die Rückwand
zugeneigt oder zugebogen ist. Um das Anbringen der Vorrichtung an einer Taschenwand
damit nicht unnötig zu erschweren, ist das freie Ende der Klammer wieder leicht von
der Rückwand abgebogen.
[0010] Zusätzlichen oder nochmals verbesserten Halt erhält die Vorrichtung, wenn die Klammer
im Bereich ihres geringsten Abstandes zur Rückwand auf ihrer Innenseite eine Riffelung
aufweist.
[0011] Bei Bedarf kann an der Klammer eine zusätzliche, vorzugsweise an ihr verschiebbare
Klemmvorrrichtung vorgesehen sein.
[0012] An der Vorderseite der Rückwand können vorteilhaft mehr als eine, vorzugsweise zwei,
Behälterröhren zur Aufnahme von Schreibgeräten vorgesehen sein, die durch einen Steg
voneinander getrennt sind und deren Aussenwände ineinanderübergehend, eine gemeinsame
Rundung bildend ausgebildet sein. So finden auch die einzelnen Schreibgeräte in der
Vorrichtung einen sicheren Halt und können mit einer Hand sicher eingeschoben und
entnommen werden, während die Vorrichtung insgesamt eine handliche und auch gefällige
Form behält.
[0013] Insbesondere wenn die Vorrichtung aus einem Kunststoff, z.B. Kohlefaser, hergestellt
wird, ist es fertigungstechnisch vorteilhaft, wenn der die Behälterröhren trennende
Steg nur an der Rückwand angeformt wird und zwischen ihm und der gemeinsamen Aussenwand
der Behälterröhren ein Spalt über die gesamte Länge des Steges belassen wird. Es wirkt
dies unerwünschten Verformungen beim Schrumpfungsprozess des Kunststoffs während der
Abkühlphase entgegen. Der Steg kann aber konkav gerundete Führungsflächen für die
Schreibgeräte aufweisen. Um das Einstecken der Schreibgeräte weiter zu erleichtern,
kann die freie Kante des Behälters oder der Behälterröhren nach aussen abgeschrägt
sein.
[0014] Die Vorrichtung kann vorteilhaft aus Kunststoff, z.B. Kohlefaser, einstückig gefertigt
werden. Es ist dann fertigungstechnisch weiter von Vorteil, wenn die Klammer im Bereich
des Steges eine langgestreckte Öffnung aufweist oder gegabelt ist.
[0015] Die Vorrichtung kann aber aus jedem leichten Material, wie einer leichten Holzart,
einem Leichtmetall oder Kunststoff auch in zwei Teilen, nämlich der Rückwand mit den
Behälterröhren einerseits und der Klammer andererseits gefertigt werden; die Klammer
kann dann auf beliebige Art an der Rückwand, z.B. durch Kleben, befestigt werden oder
sie kann nach einer bevorzugten Ausführungsform an ihrem oberen Ende eine angeformte
Kappe aufweisen, die in Form und Größe der Rückwand angepaßt ist, so daß die Klammer
mit Hilfe dieser Kappe auf den über die Einstecköffnungen der Behälterröhren hinausragenden
Teil der Rückwand aufgesteckt werden kann.
[0016] Wenn erwünscht, kann die Vorrichtung mit einem weiteren Material, wie Leder oder
Textil, überzogen werden, um ihr ein ansprechendes Äußeres zu geben.
[0017] Die Erfindung wird im folgenden anhand der anhängenden Zeichnungen beispielhaft genauer
beschrieben; es zeigen
- Fig. 1
- die Vorderansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
- Fig. 2
- eine Seitenansicht einer Vorrichtung nach Fig. 1,
- Fig. 3
- die Rückansicht einer Vorrichtung nach den Fig. 1 und 2,
- Fig. 4
- die Seitenansicht einer anderen Ausführungsform der erfindungsgemässen Vorrichtung,
- Fig. 5 und 6
- jeweils die Rückansicht weiterer Ausführungsformen der Vorrichtung,
- Fig. 7
- die Seitenansicht einer zweiteiligen Ausführungsform der Vorrichtung und
- Fig. 8
- die Draufsicht auf eine erfindungsgemässe Vorrichtung in Richtung auf die Einstecköffnungen
der Behälterröhren.
[0018] Die Vorrichtung stellt sich als ein Steck-Etui für Schreibgeräte dar, das aus einem
weitgehendst unbiegsamen Material gefertigt ist und eine Rückwand 1 aufweist, an deren
Vorderseite mindestens eine, gemäß der dargestellten Ausführungsform aber vorzugsweise
zwei Behälterröhren 2, 3 mit annähernd teilkreisförmigem Querschnitt zur Aufnahme
jeweils eines Schreibgerätes, angeformt sind. Diese Behälterröhren 2, 3 sind nach
oben offen, nach unten aber geschlossen und erstrecken sich etwa über dreiviertel
der gesamten Länge der Rückwand 1. Die Rückwand 1 ragt so an der offenen Seite der
Behälterröhren 2, 3 über diese hinaus. Die freie Kante 4 der Behälterröhren 2, 3 ist
nach vorn leicht abgeschrägt, um das Einführen eines Schreibgerätes mit einer an diesem
vorgesehenen Klemmvorrichtung 5 zu erleichtern. Die Behälterröhren 2 und 3 sind durch
einen Steg 6 voneinander getrennt, ihre Außenwand 7 ist ineinanderübergehend und abgerundet
ausgebildet. Der Steg 6 kann durchgehend über die gesamte Länge der Behälterröhren
2 und 3 oder auch nur über einen, vorzugsweise den oberen, der offenen Seite zugewandten
Teil dieser Länge ausgebildet sein, so daß im unteren Teil der Vorrichtung ein gemeinsamer
Hohlraum gebildet wird.
[0019] Besonders wenn die Vorrichtung aus einem Kunststoff hergestellt wird, kann es fertigungstechnisch
von Vorteil sein, wenn der Steg 6 gemäss Fig. 8 nur an der Rückwand 1 angeformt wird
und zwischen ihm und der gemeinsamen Aussenwand 7 ein Spalt 11 besteht. Es wirkt dies
unerwünschten Verformungen durch den Schrumpfungsprozess des Kunststoffs während der
Abkühlphase entgegen. Vorteilhaft weist der Steg 6 konkav gewölbte Führungsflächen
12 für die Schreibgeräte auf.
[0020] An ihrer Rückseite weist die Rückwand 1 eine zungenförmige Klammer 8 auf, mit deren
Hilfe die Vorrichtung als Steck-Etui über eine Taschenwand, sei es an der Kleidung,
sei es in einer Hand- oder Aktentasche, geschoben werden kann. Die Klammer 8 ist lang
und breit genug, um der Vorrichtung an der Taschenwand einen guten Halt zu geben,
vorzugsweise erstreckt sie sich vom oberen Ende der Rückwand 1, wo sie mit dieser
fest verbunden ist, über mindestens dreiviertel von deren Länge. Ihre Breite entspricht
im oberen Teil der Rückwand 1 und kann sich zum freien Ende hin leicht verjüngen.
[0021] Um die Klemmwirkung zwischen Klammer 8 und Rückwand 1 zu verbessern, kann die Klammer
8 leicht auf die Rückwand 1 zugeneigt oder zugebogen sein. Vorteilhafterweise ist
dann das freie Ende 9 der Klammer 8 nochmals entgegengesetzt von der Rückwand 1 weggebogen.
So wird einerseits der Halt der Vorrichtung an einer Taschenwand durch die erhöhte
Klemmwirkung verbessert und andererseits wird das Aufschieben der Vorrichtung auf
die Taschenwand erleichtert und kann vorzugsweise einhändig geschehen. Ein nochmals
verbesserter Halt an der Taschenwand kann der Vorrichtung verliehen werden, wenn die
Klammer 8 im Bereich ihres geringsten Abstandes zur Rückwand 1 eine Riffelung 10 aufweist.
[0022] Nach einer anderen erfindungsgemäßen Fortbildung der Vorrichtung, die in der Zeichnung
nicht dargestellt ist, kann an der Klammer 8 auch eine zusätzliche Klemmvorrichtung
vorgesehen sein, die beispielsweise an der Klammer 8 entlang einer Rille oder Nut
verschiebbar und feststellbar ist.
[0023] Es ist von Vorteil, wenn die Rückwand 1 um eine gewisses Maß über die eingesteckten
Schreibgeräte hinausragt; dies erleichtert das Einführen und Entnehmen derselben.
Insgesamt sollte die Vorrichtung aber nur soviel länger als die Schreibgeräte selbst
sein, um diese bequem aufnehmen und sicher aber leicht zugänglich bereithalten zu
können.
[0024] Die zungenförmige Klammer 8 kann gemäss Fig. 3 vollflächig ausgebildet sein. Aus
fertigungstechnischen Gründen, insbesondere wenn die Vorrichtung aus Kunststoff gegossen
wird, kann es von Vorteil sein, wenn die zungenförmige Klammer 8 eine langgestreckte
Öffnung 13 gemäss Fig. 5 aufweist oder wenn sie gemäss Fig. 6 mittig gegabelt ist,
so dass sich die Öffnung 13 als Zwischenraum zwischen den Gabelzinken 14 darstellt.
[0025] Die Vorrichtung kann aus jedem nicht zu schweren Material hergestellt sein, z.B.
aus einem leichten Holz oder Metall aber auch aus Kunststoff. Als ein besonders geeigneter
Kunststoff wird Kohlefaser angesehen, da diese einerseits sehr leicht, andererseits
mechanisch sehr belastbar und kaum bruchgefährdet ist.
[0026] Aus Kunststoff wird die Vorrichtung vorzugsweise einstückig gespritzt oder gegossen.
Sie kann aber auch, besonders wenn ein anderes Material verwendet wird, in zwei Teilen
hergestellt werden, nämlich der Rückwand 1 mit den Behälterröhren 2, 3 einerseits
und der Klammer 8 andererseits. Die Klammer 8 kann dann mit ihrem oberen Ende an die
Rückseite der Rückwand 1 z.B. durch Kleben befestigt werden; es kann aber auch gemäss
Fig. 7 an ihrem oberen Ende eine Kappe 15 angeformt sein, die der Rückwand 1 in Form
und Größe so angepasst ist, dass sie mit ihrer Hilfe fest sitzend auf das über die
Einstecköffnungen der Behälterröhren hinausragende Ende der Rückwand 1 aufgesteckt
werden kann. Klammer 8 samt Kappe 15 werden in diesem Fall vorzugsweise aus einem
Metall gefertigt. Die Fig. 7 zeigt eine solche Ausführungsform, wobei die Teile unmittelbar
vor dem Aufstecken der Kappe 15 auf die Rückwand 1 in Richtung des Pfeiles P dargestellt
sind.
[0027] Um ihr ein gefälliges Äußeres zu geben, kann die Vorrichtung in bestimmten Fällen,
in denen das Grundmaterial selbst nicht ansprechend genug erscheint, auch mit einem
anderen Material nach Wahl, z.B. Leder oder einem textilen Material, überzogen sein.
[0028] Die Vorrichtung kann als Steck-Etui nach innen oder außen getragen werden. Da es
aus einem zwar leichten aber doch steifen Material gefertigt ist, ist es einerseits
nicht hinderlich, auch wenn es an der Kleidung getragen wird, andererseits können
Schreibgeräte ohne weitere Manipulation bequem und leicht zugänglich in die Behälterröhren
2, 3 eingesteckt oder eingeschoben werden und finden einen sicheren Halt. Das Steck-Etui
selbst läßt sich mit einem einfachen Handgriff an jeder offenen Taschenwand sicher
anbringen.
[0029] Weil das Steck-Etui bzw. die Behälterröhren 2, 3 nach unten geschlossen sind, besteht
keine Gefahr, daß durch auslaufende Schreibflüssigkeit oder abfärbende Schreibminen
Flecken an der Kleidung oder an Taschen verursacht werden.
1. Vorrichtung zum Mitführen von Schreibgeräten mit einer flachen Rückwand (1), an deren
Vorderseite ein Behälter (2) zur Aufnahme eines oder mehrerer Schreibgeräte und an
deren Rückseite am oberen Ende eine Klammer (8) vorgesehen ist, mit deren Hilfe die
Vorrichtung an einer Tasche oder einem taschenähnlichen Teil festklemmbar ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Klammer (8) sich in Form einer breiten und langgestreckten Zunge in geringem
Abstand entlang der Rückseite der Rückwand (1) erstreckt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer (8) kürzer ist
als die Rückwand (1).
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer (8) die
gleiche Breite aufweist wie die Rückwand (1).
4. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Klammer
(8) im Bereich ihrer Befestigung an der Rückwand (1) über deren gesamte Breite erstreckt
und sich zu ihrem freien Ende hin zungenförmig verjüngt.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Klammer
(8) auf die Rückwand (1) zugeneigt oder zugebogen ist und ihr freies Ende (9) von
der Rückwand (1) wieder abgebogen ist.
6. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
Klammer (8) im Bereich ihres geringsten Abstandes zur Rückwand (1) auf ihrer Innenseite
eine Riffelung (10) aufweist.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der
Klammer (8) eine zusätzliche Klemmvorrichtung vorgesehen ist, die an der zungenförmigen
Klammer (8) verschiebbar ist.
8. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an
der Vorderseite der Rückwand (1) mehr als eine, vorzugsweise zwei, Behälterröhren
(2, 3) zur Aufnahme von Schreibgeräten vorgesehen sind, die durch einen Steg (6) voneinander
getrennt sind und deren Aussenwände (7) ineinanderübergehend eine gemeinsame Rundung
bildend ausgebildet sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (6) nur an der
Rückwand (1) angeformt ist und zwischen ihm und der gemeinsamen Aussenwand (7) der
Behälterröhren (2, 3) ein Spalt (11) über die gesamte Länge des Steges (6) besteht.
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Steg (6) konkav
gerundete Führungsflächen (12) für die Schreibgeräte aufweist.
11. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die
freie Kante (4) des Behälters oder der Behälterröhren (2, 3) nach aussen abgeschrägt
sind.
12. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sie
aus Kunststoff, z.B. Kohlefaser einstückig gefertigt ist und die Klammer (8) im Bereich
des Steges (6) eine langgestreckte Öffnung (13) aufweist oder gegabelt ist.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass sie aus
einem leichten Material, wie einer leichten Holzart, einem Leichtmetall oder Kunststoff
in zwei Teilen, nämlich der Rückwand (1) mit den Behälterröhren (2, 3) einerseits
und der Klammer (8) andererseits gefertigt ist und die Klammer (8) an ihrem oberen
Ende eine Kappe (14) aufweist, mit der sie auf den über die Einstecköffnungen der
Behälterröhren (2, 3) hinausragenden Teil der Rückwand (1) aufsteckbar ist.