| (19) |
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(11) |
EP 0 863 220 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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01.10.2003 Patentblatt 2003/40 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.08.2000 Patentblatt 2000/33 |
| (22) |
Anmeldetag: 06.03.1997 |
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| (54) |
Schraube oder Niet aus einer Aluminiumlegierung
Screw or rivet from an aluminium alloy
Vis ou rivet en alliage d'aluminium
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE CH DE DK ES FI FR GB GR IE IT LI LU MC NL PT SE |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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09.09.1998 Patentblatt 1998/37 |
| (73) |
Patentinhaber: Alcan Technology & Management AG |
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8212 Neuhausen am Rheinfall (CH) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schwellinger, Pius
D-78250 Tengen (DE)
- Schröder, Dietmar
D-78259 Mühlhausen-Ehingen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Patentanwälte Breiter + Wiedmer AG |
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Seuzachstrasse 2
Postfach 366 8413 Neftenbach/Zürich 8413 Neftenbach/Zürich (CH) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A- 0 462 055 WO-A-96/34993 FR-A- 2 482 982
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WO-A-92/02655 DE-A- 2 314 183
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- W. HUFNAGEL: "ALUMINIUM-SCHLÜSSEL " 1983 , ALUMINIUM VERLAG , DÜSSELDORF XP002033949
* LEGIERUNG AA 7050 * * Seite 79 *
- MATERIALS SCIENCE FORUM, Bd. 13/14, 1987, DIE SCHWEIZ, Seiten 593-598, XP000677136
K.BANIZS: "HEAT-TREATMANTS OF HIGH-STRENGTH ALUMINIUM SCREWS"
- W.HUFNAGEL: "ALUMINIUM-TASCHENBUCH" 1983 , ALUMINIUM-VERLAG , DÜSSELDORF XP002033950
* Seite 632 - Seite 634 * * Seite 643 - Seite 647 *
- Normblätter ASTM B 316M-00
- J.E. Hatch, Aluminium, Properties and Physical Metallurgy, Jan.1993, S. 355,240.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Schraube oder ein Niet aus einer Aluminiumlegierung vom
Typ AlZnMgCu zur Verbindung von Bauteilen aus Aluminium, Magnesium oder deren Legierungen.
[0002] Bei der Verbindung von Bauteilen werden häufig Schrauben und Stanznieten in der Form
von Voll- oder Halbhohlnieten eingesetzt. Eine selbststanzende Befestigungsvorrichtung
zur Herstellung einer Nietverbindung unter Verwendung von Halbhohlnieten ist beispielsweise
aus der WO-A-95/09307 bekannt.
[0003] Ein wichtiges Einsatzgebiet derartiger Verbindungselemente ist der Fahrzeugbau. Mit
zunehmenden Einsatz von Aluminium- und Magnesiumwerkstoffen in diesem Bereich gewinnt
auch der Einsatz von Schrauben und Stanznieten aus Aluminiumwerkstoffen an Bedeutung.
Bisher wurden überwiegend Stahlschrauben und Stahlstanznieten verwendet, die aus Gründen
der galvanischen Korrosion und der Spaitkorrosion aus Edelstahl gefertigt werden mussten.
Die Unterschiede zwischen Aluminium und Stahl bezüglich der physikalischen Eigenschaften
wie Wärmeausdehnungskoeffizient, Elastizitätsmodul u.a. können, insbesondere bei einem
Temperaturwechsel, zu zusätzlichen Spannungen oder zu einer Lockerung der Verbindung
führen. Der Einsatz eines Werkstoffs mit ähnlichen chemischen, elektrochemischen und
physikalischen Eigenschaften für die Verbindungselemente wäre daher von grossem Nutzen.
[0004] Die Herstellung von Schrauben und Stanznieten aus Aluminiumwerkstoffen ist technisch
möglich. In beschränktem Umfang werden beispielsweise Schrauben aus dem bekannten
Werkstoff AA7075 gefertigt, wobei eine Zugfestigkeit von etwa 500 bis 600 MPa erreicht
wird. Eine Erweiterung der Einsatzmöglichkeiten wäre nur dann möglich, wenn die genannten
Verbindungselemente aus Werkstoffen mit höherer Festigkeit wirtschaftlich gefertigt
werden könnten. Bekannte Werkstoffe mit höherer Festigkeit sind die Legierungen AA7049,
7049A, 7149, 7249, 7349, 7449 und 7055, deren Herstellung jedoch nicht einfach ist.
In der WO-A-96/34993 ist zudem zur Herstellung von Nieten die Legierung AA7050 in
der Zusammensetzung 6.2% Zn, 2.2% Mg, 2.3% Cu und 0.12% Zr genannt. Wegen ihrer Neigung
zu Rissen bei der Erstarrung sind diese Werkstoffe nicht einfach zu giessen und die
Herstellung grosser Barren und Bolzen als Ausgangsmaterial zum Walzen oder Pressen
gestaltet sich sehr aufwendig und ist damit unwirtschaftlich. Hinzu kommt, dass diese
Werkstoffe in allen Wärmebehandlungszuständen empfindlich auf Spannungsrisskorrosion
und Schichtkorrosion sind.
[0005] Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, eine Legierung bereitzustellen, mit
der sich Schrauben oder Nieten der eingangs genannten Art mit hoher Festigkeit einfach
und wirtschaftlich herstellen lassen.
[0006] Zur erfindungsgemässen Lösung der Aufgabe führt, dass die Legierung aus
| 6,0 bis 8,0 |
Gew.-% Zink |
| 2,0 bis 3,5 |
Gew. -% Magnesium |
| 1,6 bis 1.9 |
Gew.-% Kupter |
| 0,05 bis 0,30 |
Gew.% Zirkonium |
| max. 0,10 |
Gew.-% Chrom |
| max. 0,50 |
Gew.-% Mangan |
| max. 0,10 |
Gew.-% Titan |
| max. 0,20 |
Gew.-% Silizium |
| max. 0,20 |
Gew.-% Eisen |
andere einzeln max. 0,05 Gew.-%, insgesamt max. 0,15 Gew.-%, und als Rest Aluminium
und unvermeidbaren Verunreinigungen besteht.
[0007] Der erfindungsgemäss eingesetzte Werkstoff ist gegenüber vergleichbaren hochfesten
Werkstoffen der Gruppe AA7xxx leichter giessbar und durch Pressen und Walzen auch
leichter warm zu verarbeiten. Die Korrosionsbeständigkeit ist ebenfalls wesentlich
besser als bei vergleichbaren Legierungen nach dem Stand der Technik.
[0008] Aufgrund der ähnlichen chemischen und physikalischen Eigenschaften von Aluminium-
und Magnesiumwerkstoffen wird die Verbindung von Bauteilen aus Magnesiumwerkstoffen
oder aus Aluminium- und Magnesiumwerkstoffen bevorzugt mit dem erfindungsgemässen
Element aus einer Aluminiumtegierung durchgeführt.
[0009] Für die einzelnen Legierungselemente gelten die folgenden Vorzugsbereiche (Gew.-%):
| Zink |
6,6 bis 7,3, |
insbesondere 6,7 bis 7,1 |
| Magnesium |
2,3 bis 3,2, |
insbesondere 2,6 bis 2,9 |
| Zirkonium |
max. 0,20, |
insbesondere 0,13 bis 0,18 |
| Chrom |
max. 0.05, |
|
| Mangan |
max. 0,25, |
insbesondere max. 0,15 |
| Titan |
max. 0,05 |
|
| Silizium |
max. 0,15, |
insbesondere max. 0,12 |
| Eisen |
max. 0,15, |
insbesondere max. 0,12. |
[0010] Geeignetes Vormaterial zur Fertigung von Schrauben und Nieten sind stranggepresste
Stangen, wobei als Vormaterial für Stanznieten beispielsweise auch der Einsatz von
Blech denkbar ist.
[0011] Bei der Herstellung von Schrauben oder Nieten über Stangenmaterial wird zunächst
die Legierung zu einem Pressbolzen vergossen und der Bolzen nach einer Homogenisierungsglühung
zu einem stangenförmigen Vormaterial verpresst. Nach einem Lösungsglühen und Abschrecken
des Vormaterials wird dieses in der Regel durch Kaltumlormen zu den Schrauben oder
Nieten verarbeitet, die anschliessend zur Erzielung der gewünschten Festigkeit bei
ausreichender Dehnung einer Warmaushärtung unterworfen werden. Bei einer besonders
bevorzugten Fertigungsvariante, die einen höheren Kaltumformungsgrad mit entsprechend
erhöhter Festigkeit zulässt und zudem zu einer besseren Korrosionsbeständigkeit führt,
wird vor dem Kaltumformen des Vormaterials zur Schraube oder zum Niet eine Rückbildungsglühung
bei einer Temperatur von etwa 180 bis 260° C während einer Zeitdauer von etwa 5 sec
bis 120 min durchgeführt. Hierbei gilt eine kurze Behandlungszeit für eine hohe Wärmebehandlungstemperatur.
[0012] Beiden erfindungsgemässen Schrauben oder Nieten können mit einer Warmaushärtung zum
Zustand T 6 oder T 7 Festigkeiten bis zu 740 MPa erzielt werden.
[0013] Die fertig wärmebehandelten Schrauben oder Nieten können je nach Anwendungsbereich
eloxiert, beschichtet, lackiert oder auf andere Weise gegen Korrosionseinflüsse weiter
geschützt werden. Zur verbesserten Lösbarkeit der Verbindung können Schrauben beispielsweise
auch mit einer Teflon- oder einer Ormocere-Schicht versiegelt sein. In gewissen Fällen
ist auch eine Dichtung und Verklebung entsprechend dem bekannten Sped-Cap-Verfahren
vorteilhaft.
[0014] Die Vorteilhaftigkeit der erfindungsgemässen eingesetzten Legierungen ergibt sich
aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele.
Beispiele
[0015] 5 Legierungen mit einer Zusammensetzung gemäss Tabelle 1 wurden zu je einem Stranggussbolzen
von 220 mm φ und einer Länge von etwa 1500 mm vergossen. Eine Kornfeinung mit Ti5B1-Draht
wurde direkt in der Giessrinne durchgeführt.
[0016] Der Strangguss wurde bei allen Legierungen unter folgenden Bedingungen durchgeführt:
| Absenkgeschwindigkeit |
6,5 bis 7 m/min |
| Kühlwasser |
75 l/min |
| Meniskusstand |
42 mm |
| Wasserstand |
40 cm unter der Kokille |
[0017] Vor dem Aufteilen zu je zwei 660 mm langen Bolzen wurde eine Glühung bei 460° während
6 h durchgeführt. Anschliessend erfolgte eine Hochglühung bei 470°/3h + 480°/18h.
[0018] In jeder Legierung wurde ein Flachprofil 10 x 50 mm und eine Rundstange 40 mm Durchmesser
indirekt gepresst. Die Bolzentemperatur betrug ca. 230 bis 260°C, die Rezipiententemperatur
lag bei etwa 300°C. Die Pressgeschwindigkeit betrug etwa 2 bis 2,8 m/min.
[0019] Die Lösungsgfühung erfolgte bei einer Temperatur von 470 ± 3°C während einer Zeitspanne
von 0,5 h.
[0020] In Tabelle 2 sind die Daten aller Legierungen, die am Flachprofil 10 x 50 mm gewonnen
wurden, wiedergegeben. Die Wärmebehandlung wurd in jedem Fall wie folgt durchgeführt:
| Lösungsglühen |
470°C/0,5 h |
| Recken |
≤ 1% |
| Zwischenlagem |
≤ 1 Tag |
| Aushärten |
Zustand T 651: 130°C/14h |
| Zustand T 7351: 105°C/5h + 175°C/7h |
[0021] Von allen Legierungen wurden Zugversuche und Kerbzugversuche in Längsrichtung durchgeführt.
Die bruchmechanischen Kennwerte wurden bei allen Legierungen in Querrichtung gemessen.
[0022] Bei den in Tabelle 2 angegebenen Festigkeitswerten ist zu bedenken, dass die Zugfestigkeit
am Verbindungselement höhere Werte erreicht, da eine Kaltverfestigung hinzukommt.
[0023] Alle Legierungen in den beiden Wärmebehandlungszuständen wurden einem Spannungsrisskorrosionstest
unterzogen. Alle Proben überstanden die Prüfung ohne Spannungskorrosionsrisse.
Tab. 1
| Leg. Nr. |
Si |
Fe |
Cu |
Mn |
Mg |
Cr |
Zn |
Zr |
| 1 |
0.008 |
0.02 |
1.8 |
- |
2.7 |
- |
6.9 |
0.14 |
| 2 |
0.10 |
0.06 |
1.8 |
- |
2.7 |
- |
6.9 |
0.15 |
| 3 |
0.10 |
0.19 |
1.7 |
- |
2.7 |
- |
6.9 |
0.15 |
| 4 |
0.10 |
0.20 |
1.9 |
0.20 |
2.7 |
- |
6.9 |
0.14 |
| 5 |
0.04 |
0.06 |
1.8 |
0.20 |
2.7 |
- |
6.8 |
0.14 |
Tab. 2
| Leg.Nr. |
Zustand |
Zugrichtung |
Rm (MPa) |
Rp0.2 (MPa) |
A5 (%) |
Ag (%) |
RmK/ Rp0.2 |
Kc MPa m½ |
| 1 |
T651 |
L |
708 |
680 |
10.5 |
6.6 |
1.06 |
|
| Q |
654 |
532 |
12.7 |
7.6 |
- |
23.0 |
| |
| T7351 |
L |
614 |
578 |
10.0 |
4.77 |
1.15 |
|
| Q |
578 |
524 |
12.5 |
6.5 |
- |
27.4 |
| 2 |
T651 |
L |
698 |
670 |
10.2 |
5.40 |
1.05 |
|
| Q |
644 |
584 |
12.7 |
8.5 |
- |
20.7 |
| |
| T7351 |
L |
610 |
576 |
9.4 |
4.28 |
0.81 |
|
| Q |
556 |
494 |
12.7 |
6.8 |
- |
33.4 |
| 3 |
T651 |
L |
700 |
676 |
10.4 |
4.54 |
0.857 |
|
| Q |
634 |
585 |
11.5 |
6.1 |
- |
19.8 |
| |
| T7351 |
L |
602 |
559 |
9.9 |
5.03 |
1.04 |
|
| Q |
550 |
491 |
12.3 |
7.6 |
- |
33.0 |
| 4 |
T651 |
L |
702 |
671 |
10.3 |
5.99 |
0.88 |
|
| Q |
642 |
583 |
10.8 |
6.9 |
- |
22.2 |
| |
| T7351 |
L |
614 |
585 |
8.1 |
4.07 |
0.92 |
|
| Q |
570 |
498 |
11.5 |
6.8 |
- |
30.8 |
| 5 |
T651 |
L |
713 |
686 |
11.0 |
5.77 |
1.03 |
(37) |
| Q |
653 |
589 |
12.2 |
7.1 |
- |
28 |
| |
| T7351 |
L |
624 |
592 |
9.1 |
4.37 |
1.10 |
(60) |
| Q |
582 |
524 |
12.6 |
7.2 |
- |
32.1 |
1. Schraube oder Niet aus einer Aluminiumlegierung vom Typ AlZnMgCu zur Verbindung von
Bauteilen aus Aluminium, Magnesium oder deren Legierungen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Legierung aus
| 6,0 bis 8,0 |
Gew.-% Zink |
| 2,0 bis 3,5 |
Gew.-% Magnesium |
| 1,6 bis 1,9 |
Gew.-% Kupfer |
| 0,05 bis 0,30 |
Gew.% Zirkonium |
| max. 0,10 |
Gew.-% Chrom |
| max. 0,50 |
Gew.-% Mangan |
| max. 0,10 |
Gew.-% Titan |
| max. 0,20 |
Gew.-% Silizium |
| max. 0,20 |
Gew.-% Eisen |
andere einzeln max. 0.05 Gew.-%, insgesamt max. 0,15 Gew.-%, und als Rest Aluminium
und unvermeidbaren Verunreinigungen besteht.
2. Schraube oder Niet nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung 6,6 bis 7,3, vorzugsweise 6, 7 bis 7,1 Gew.-% Zink enthält.
3. Schraube oder Niet nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung 2,3 bis 3,2, vorzugsweise 2,6 bis 2,9 Gew.-% Magnesium enthält.
4. Schraube oder Niet nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung max. 0,20, vorzugsweise 0,13 bis 0,18 Gew.-% Zirkonium enthält.
5. Schraube oder Niet nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung max. 0,05 Gew.-% Chrom enthält.
6. Schraube oder Niet nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung max. 0,25, vorzugsweise max. 0,15 Gew.-% Mangan enthält.
7. Schraube oder Niet nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung max. 0,05 Gew.-% Titan enthält.
8. Schraube oder Niet nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung max. 0,15, vorzugsweise max. 0,12 Gew.-% Silizium enthält.
9. Schraube oder Niet nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Legierung max. 0,15, vorzugsweise max. 0,12 Gew.-% Eisen enthält.
10. Verfahren zur Herstellung einer Schraube oder eines Niets nach einem der Ansprüche
1 bis 9 durch Giessen der Legierung zu einem Pressbolzen, Homogenisierungsglühen des
Bolzens und Verpressen des Bolzens zu einem Vormaterial, Lösungsglühen und Abschrecken
des Vormaterials, Verarbeitung des Vormaterials zu Schrauben der Nieten durch Kaltumformen
und Warmaushärten der Schrauben oder Nieten, dadurch gekennzeichnet, dass vor dem Kaltumformen eine Rückbildungsglühung bei einer Temperatur von 180 bis 260°C
während 5 sec bis 120 min durchgeführt wird.
1. Screw or rivet consisting of an aluminium alloy of the AlZnMgCu type, for connecting
components made of aluminium, magnesium or alloys thereof,
characterised in that the alloy consists of
6.0 to 8.0 % by weight zinc
2.0 to 3.5 % by weight magnesium
1.6 to 1.9 % by weight copper
0.05 to 0.30 % by weight zirconium
max. 0.10 % by weight chromium
max. 0.50 % by weight manganese
max. 0.10 % by weight titanium
max. 0.20 % by weight silicon
max. 0.20 % by weight iron
and other elements, individually to a max, of 0.05 % by weight and altogether to
a max. of 0.15 % by weight, with the balance aluminium and unavoidable impurities.
2. Screw or rivet according to claim 1, characterised in that the alloy contains 6.6 to 7.3, preferably 6.7 to 7.1 % by weight zinc.
3. Screw or rivet according to claim 1 or claim 2, characterised in that the alloy contains 2.3 to 3.2, preferably 2.6 to 2.9 % by weight magnesium.
4. Screw or rivet according to one of claims 1 to 3, characterised in that the alloy contains a max. of 0.20, preferably 0.13 to 0.18 % by weight zirconium.
5. Screw or rivet according to one of claims 1 to 4, characterised in that the alloy contains a max. of 0.05 % by weight chromium.
6. Screw or rivet according to one of claims 1 to 5, characterised in that the alloy contains a max. of 0.25, preferably a max. of 0.15 % by weight manganese.
7. Screw or rivet according to one of claims 1 to 6, characterised in that the alloy contains a max. of 0.05 % by weight titanium.
8. Screw or rivet according to one of claims 1 to 7, characterised in that the alloy contains a max. of 0.15, preferably a max. of 0.12 % by weight silicon.
9. Screw or rivet according to one of claims 1 to 8, characterised in that the alloy contains a max. of 0.15, preferably a max. of 0.12 % by weight iron.
10. Process for the production of a screw or a rivet according to one of claims 1 to 9
by casting the alloy into a billet, homogenising the billet and pressing the billet
to form a base material, solution annealing and quenching the base material, and processing
the base material into screws or rivets by cold forming and artificial ageing of the
screws or rivets, characterised in that reversion annealing is carried out a temperature of 180 to 260°C for 5 sec to 120
min prior to the cold forming.
1. Vis ou rivet constitué oar un alliage d'aluminium de type AlZnMgCu, pour assembler
des composants en aluminium, en magnésium ou en leurs alliages,
caractérisé en ce que l'alliage consiste en
6,0 à 8,0 % en masse de zinc
2,0 à 3,5 % en masse de magnésium
1,6 à 1,9 % en masse de cuivre
0,05 à 0,30 % en masse de zirconium
au maximum 0,10 % en masse de chrome
au maximum 0,50 % en masse de manganèse
au maximum 0,10 % en masse de titane
au maximum 0,20 % en masse de silicium
au maximum 0,20 % en masse de fer
autres au maximum 0,05 % en masse chacun, au total au maximum 0,15 % en masse, et
comme reste de l'aluminium et des impuretés inévitables.
2. Vis ou rivet selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'alliage contient 6,6 à 7,3, de préférence 6,7 à 7,1 % en masse de zinc.
3. Vis ou rivet selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'alliage contient 2,3 à 3,2, de préférence 2,6 à 2,9 % en masse de magnésium.
4. Vis ou rivet selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'alliage contient au maximum 0,20, de préférence 0,13 à 0,18 % en masse de zirconium.
5. Vis ou rivet selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que l'alliage contient au maximum 0,05 % en masse de chrome.
6. Vis ou rivet selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'alliage contient au maximum 0,25, de préférence au maximum 0,15 % en masse de manganèse.
7. Vis ou rivet selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que l'alliage contient au maximum 0,05 % en masse de titane.
8. Vis ou rivet selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que l'alliage contient au maximum 0,15, de préférence au maximum 0,12 % en masse de silicium.
9. Vis ou rivet selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que l'alliage contient au maximum 0,15, de préférence au maximum 0,12 % en masse de fer.
10. Procédé de fabrication d'une vis ou d'un rivet selon l'une des revendications 1 à
9, par coulée de l'alliage en une billette pour presse à filer, recuit d'homogénéisation
de la billette et filage de la billette en un produit de départ, recuit de mise en
solution et trempe du produit de départ, transformation du produit de départ en vis
ou en rivets par formage à froid et vieillissement accéléré des vis ou des rivets,
caractérisé en ce qu'un recuit de régénération est réalisé à une température de 180 à 260°C pendant 5 s
à 120 min avant le formage à froid.